DE19602310A1 - Rolladenkasten - Google Patents
RolladenkastenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rolladenkasten, der ganz oder teil
weise aus einer Verbindung von Blechen oder dergleichen besteht, die die
Oberseite, die Vorderseite, oder auch die Unterseite und die Hinterseite dies
es Kastens bilden, wobei mindestens einige der genannten Bleche durch in
einandergreifbare Verbindungsmittel lösbarer Art mit einander verbunden
sind.
Ihre Anwendung wird die vorliegende Erfindung in der Rolladenindus
trie finden.
Eine gewisse Anzahl der obigen Beschreibung entsprechender Rolladen
kästen sind schon bekannt. Also ist insbesondere aus EP-A 0.309.370 ein Rol
ladenkasten bekannt, der aus zwei rechtwinklig gebogenen Blechen besteht,
von denen eines die Vorderseite und die Oberseite des genannten Kastens
und das andere die Hinterseite und die Unterseite bilden. Außerdem umfaßt
die Oberseite im Bereich ihres freien Endes eine zur Vorderseite gleichlau
fende Umwendung, die mit keilförmigen Einfügungsmitteln versehen ist,
die mit dem freien Ende der Hinterseite zusammenwirken.
Diese Einfügungsmittel sind insbesondere als eine umgekehrte V-för
mige Eingreiffalte ausgestaltet, in die das freie Ende der Hinterseite, das eine
S-förmige Faltung umfaßt, eingreift. In Wirklichkeit umfassen die vorge
nannten, durch eine V-förmige Eingreiffalte gebildeten Einfügungsmittel
ebenfalls einen Anlagebereich, auf dem die S-förmige Faltung des der Hin
terseite entsprechenden, freien Endes ruht und zwar um diese senkrecht un
beweglich zu machen. Selbstverständlich begreift man, daß es zufolge dieses
jedoch unentbehrlichen Anlagebereichs notwendig ist, um das gewünschte
Ineinandergreifen zu erhalten, eine Drehung des genannten Bleches, das
diese Hinterseite und die Unterseite des Kastens definiert, bezüglich des im
wesentlichen die Oberseite und die Vorderseite bildenden Bleches durchzu
führen. Nun, eine derartige Drehung, auch wenn sie sehr gering ist, ist je
nach der vom Kasten bezüglich des Baus eingenommene Anordnung nicht
immer möglich.
Aus FR-A 2.694.596 ist ebenfalls ein Rolladenkasten bekannt, der aus
einer Verbindung von Blechen besteht, bei dem wenigstens eine der Vorder- und
Hinterseiten an deren oberen Ende eine L-förmige Umbiegung umfaßt,
so daß eine zur genannten Vorder- und/oder Hinterseite im wesentlichen
gleichlaufende Umwendung gebildet wird. Diese Umwendung ist tatsächlich
dazu bestimmt, in eine im vorderen oder hinteren Rand der oberen Wand
des Kastens vorgesehene, nach oben offene U-förmige Nut einzugreifen.
Man begreift, daß man, um Zugang zum Inneren des Kastens zu haben, je
nach dem Fall die Vorderseite oder die Hinterseite lösen muß, welcher Vor
gang selbstverständlich darin besteht, diese letzte zu heben und anschließend
waagerecht bezüglich des Kastens zu versetzen, bevor sie von diesem letzten
entfernt werden kann. Gewissen Ausführungsformen gemäß ist auch vorge
sehen, daß die Vorderseite oder die Hinterseite über Einfügungsmittel mit
der unteren Wand zusammenwirkt. Insbesondere ist am vorderen Rand
oder am hinteren Rand der unteren Wand eine S-förmige Faltung vorgese
hen, während eine das untere Ende der Vorderseite oder der Hinterseite, und
zwar auf eine zu dieser letzten senkrechte Ebene, verlängernde Feder geeig
net ist, entweder frei oder geringfügig gezwungen in diese S-förmige Faltung
einzugreifen. Nun, eine derartige Gestaltung erfordert es, die Vorderseite
oder die Hinterseite vor dem Lösen dieser letzten im wesentlichen zu ver
schwenken, um sie von der unteren Wand zu lösen.
Angesichts des Vorgehenden begreift man, daß das Öffnen eines derar
tigen, aus einer Verbindung von Blechen bestehenden Rolladenkastens dazu
zwingt, wenigstens eine der Wände dieses Kastens von einer anderen, an
grenzenden Wand zu lösen, welcher Vorgang das Bewegen der genannten,
zu lösenden Wand in mehrere Richtungen erfordert, um das erwünschte
Ziel zu erreichen. Nun, je nach der Lage des Kastens im Bereich des Baus
sind derartige Bewegungen nicht systematisch möglich. So kommt es nicht
selten vor, daß sich die Wand, die für den Zugang zum Inneren des Kastens
zu beseitigen ist, bezüglich dieses letzten in nur eine Richtung bewegen
kann, so daß ein Vorgang, der darin besteht, die genannte Wand zu "lösen",
nicht betrachtet werden kann.
Die einzige Lösung, die diesen Bedingungen zur Zeit entspricht, besteht
darin, herkömmliche Befestigungsmittel, wie Schraube und Mutter, zu ver
wenden. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, daß unaufhörlich danach
gestrebt worden ist, die Verwendung derartiger Befestigungsmittel in dem
Maße zu vermeiden, daß sie eine längere Montagezeit erfordern, sie jedoch
auch die Gestaltung komplexer machen, ohne Rücksicht darauf, daß sie
kleine Teile verwenden, die verloren gehen können.
Ebenfalls ist daran gedacht worden, die Blechwände des Rolladenkastens
durch Winkelprofileisen zu verbinden. Tatsächlich werden diese von einem
als ein Winkeleisen ausgestaltetes Profileisen definiert, das demzufolge zwei
sich senkrecht zueinander erstreckende Flügel umfaßt. Diesen Flügeln ist au
ßerdem jeweils ein elastisch verformbarer Nebenflügel so zugeordnet, daß
eine Backe gebildet wird, in der einer der Längsränder eines einer Wand des
Kastens entsprechenden Bleches festgespannt gehalten wird.
Aus der vorgehenden Beschreibung versteht man, daß die Ränder der
Bleche durch eine einfache Spannwirkung von den Winkelprofileisen gehal
ten werden. Bei der Zusammenfügung des Kastens verfügt der Installateur
also über kein Mittel, um sich zu vergewissern, ob der Rand eines Bleches
ganz oder teilweise in den entsprechenden Backen des Verbindungsprofilei
sens sitzt. Dieses Problem tritt insbesondere in dem vorliegen Fall auf, und
zwar wegen der Länge der ineinanderzufügenden Bleche. Außerdem ist es
notwendig, während der Montage gewisse Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Also gehört es sich, den örtlich auf dem Blech, das sich, weil es flach ist, leicht
verformt, ausgeübten Druck im richtigen Maß zuzumessen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die sämtlichen
oben erwähnten Nachteile zu beseitigen. Insbesondere liegt ihr die Aufgabe
zugrunde, eine einfache und sichere Verbindung der Blechwände, die den
Rolladenkasten ganz oder teilweise bilden, zu erlauben. Tatsächlich erfolgt
diese Verbindung durch einfache Ineinanderfügung, d. h. indem die aus
nehmbare(n) Wand oder Wände des Kastens in eine einzige Richtung ge
drückt wird (werden). Es ist also nicht mehr erforderlich, die genannte Wand
entweder anzuhangen oder zu verschwenken, um die erwünschte Verbin
dung zu erzielen.
Außerdem löst diese Erfindung das Problem der unrichtig durchgeführ
ten Verbindung, da sie es dem Installateur ermöglicht, ganz bequem nachzu
prüfen, ob die Verbindung richtig durchgeführt worden ist oder nicht.
Zu diesem Zweck bezieht sich die Erfindung auf einen Rolladenkasten,
der ganz oder teilweise aus einem oder mehreren Blechen oder dergleichen
besteht, von denen mindestens eines durch ineinandergreifbare Verbin
dungsmittel befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten inein
andergreifbaren Verbindungsmittel aus einem im Querschnitt U-förmigen
Verbindungsprofileisen bestehen, das eine Nut umfaßt, die in ihrem Innen
teil eine Verengung umfaßt, wobei in diese Nut der Rand des zu befestigen
den Bleches eingefügt wird, welcher Rand an wenigstens einer seiner Fläch
en wenigstens einen Buckel umfaßt, der die gezwungene Einführung des ge
nannten Randes des Bleches in die genannte Nut erfordert, um den Durch
gang des Buckels oder der Buckel durch die Verengung hindurch zu bewirk
en.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung umfaßt das Verbin
dungsprofileisen wenigstens zwei Nuten, die geeignet sind, einen mit einem
oder mehreren Buckeln versehenen Blechrand zwecks der Verbindung zwei
er angrenzenden Bleche aufzunehmen.
Außerdem bildet (bilden) der oder die Buckel wenigstens eines der zu
verbindenden Bleche gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung Ansät
ze, die, nachdem sie gezwungen in einer Nut des Verbindungsprofileisen
eingeführt worden sind, ein Herausziehen des genannten Bleches aus dieser
letzten verhindern.
Die aus der vorliegenden Erfindung entstehenden Vorteile bestehen
hauptsächlich darin, daß die Einfügung des Randes eines Bleches in die Nut
eines Verbindungsprofileisens auf einfache Weise erfolgt, indem eine Kraft
in eine einzige Richtung ausgeübt wird. Außerdem weiß der Installateur, daß
die Verbindung nur dann richtig durchgeführt ist, wenn er den Durchgang
an einer widerstandsfähigen Stelle gefühlt hat, der dem Durchgang des Buck
els oder der Buckel durch die im Bereich der Nut vorgesehenen Verengung
hindurch entspricht. Außerdem, wenn zwei Bleche mittels eines derartigen
Verbindungsprofileisens verbunden werden, kann eines dieser Bleche mit
Ansätze bildenden Buckeln versehen werden, so daß man bei der Entfernung
eines dieser Blecher sicher ist, daß die Lösung vom Verbindungsprofileisen
systematisch an einer und derselben Seite erfolgen wird.
Demzufolge löst die vorliegende Erfindung zweckmäßig das Problem
der Verbindung und Herausnahme einer Wand eines Rolladenkastens bei
Raummangel, ohne Verwendung von Befestigungsteilen, die verloren ge
hen können, jedoch auch und vor allem erlaubt sie es dem Installateur, sich
zu vergewissern, daß die Verbindung richtig durchgeführt worden ist.
Weitere Zwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im
Laufe der nachstehenden Beschreibung deutlich werden, die sich auf Aus
führungsformen bezieht, die nur als ein andeutendes und nichtbeschrän
kendes Beispiel gegeben sind.
Diese Beschreibung wird leichter verstanden werden anhand der anlie
genden Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1, eine schematische, perspektivische Ansicht eines Rolladenkas
tens,
Fig. 2, eine schematische Aufsicht der erfindungsmäßigen ineinan
dergreifbaren Verbindungsmittel, die es erlauben, ein Blech, das wenigstens
eine Wand eines Rolladenkastens ganz oder teilweise bildet, zu befestigen,
Fig. 3, eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, die die ineinandergreifbaren
Verbindungsmittel gemäß einer weiteren Ausführungsform darstellt,
Fig. 4, eine Ansicht im Schnitt der Fig. 5, nachdem die beiden
Bleche verbunden sind,
Fig. 5, eine schematische, perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsmäßigen ineinander greifbaren Verbin
dungsmittel, die es erlauben, zwei Bleche zu verbinden, deren zu verbin
dende Ränder sich im wesentlichen auf einer gleichen Ebene befinden,
Fig. 6, eine schematische Aufsicht, die zwei Bleche darstellt, die senk
recht zu einander angeordneten Wänden des Kastens entsprechen, die mit
tels eines rechtwinkligen Verbindungsprofileisens verbunden werden.
Wie in Fig. 1 gezeigt, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen
Kasten 1 eines Rolladens 2, der im vorliegenden Fall nämlich aus Blechen 3
oder dergleichen besteht, die jede seiner Wände 4, 5, 6, 7 bilden. Es ist jedoch
zu verstehen, daß der genannte Kasten 1 teilweise von den Wänden der im
Bereich des Mauerwerks zur Unterbringung des Auf- und Abrollmechanis
mus für die diesem Rolladen 2 entsprechende Decke vorgesehenen Ausspa
rung gebildet werden kann. Also können die Bleche in einer derartigen Kon
figuration nur die nicht vom Mauerwerk oder dergleichen definierten Wän
de des Kastens 1 bilden. Außerdem können bestimmte Bleche gleichzeitig
mehrere Wände des Kastens definieren. Insbesondere können diese Bleche
rechtwinklig gebogen werden, so daß sie z. B. die Oberseite 4 und die Vorder
seite 5 oder auch die Unterseite 6 und die Hinterseite 7 dieses Kastens 1 bil
den. Ebenfalls kann ein Blech, das z. B. die Oberseite 4 bildet, durch einen
rechtwinklig gebogenen Flügel zum Teil die Vorderseite 5 oder die Hinter
seite 7 dieses Kastens 1 bilden, wobei der andere Teil dieser Vorderseite 5
und/oder der Hinterseite 7 von einem rechtwinklig gebogenen Flügel des
u. a. die Oberseite 6 des Kastens 1 definierenden Bleches gebildet wird.
Es ist zu berücksichtigen, daß der Kasten statt aus Blechen auch ganz
oder teilweise aus Kunststoffplatten bestehen kann. Obwohl in der nachfol
genden Beschreibung systematisch Bleche vermeldet werden, beschränkt sich
die vorliegende Erfindung demzufolge nicht auf eine derartige metallische
Gestaltung des Rolladenkastens.
In jedem Falle verfügt man über ineinandergreifbare Verbindungsmit
tel 8, die geeignet sind, wenigstens ein Blech des Kastens entweder mit einem
anderen Blech 3A oder mit einer z. B. von dem Mauerwerk 9 gebildeten
Stützfläche, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, zu verbinden.
Erfindungsgemäß sind diese ineinandergreifbaren Verbindungsmittel 8
von einem Verbindungsprofileisen 10 mit einem U-förmigen Querschnitt
definiert, der eine Nut 11 definiert, die in ihrem Innenteil, insbesondere an
ihrem Mündung 12, eine Verengung 13 umfaßt.
Andererseits sind die genannten ineinandergreifbaren Verbindungsmit
tel 8 von wenigstens einem am Rand 15 und an wenigstens einer der Flächen
16 des zu verbindenden Bleches 3 vorgesehenen Buckel 14 gebildet. Letztend
lich ist (sind) diese(r) Buckel dazu bezweckt, am Rand 15 des genannten
Bleches 3 eine Überdicke zu bilden, so daß die Gesamthöhe 17 dieses Bleches 3
im Bereich dessen Buckel 14 größer als die Verengung 13 in der Nut 11 des
Verbindungsprofileisens 10 ist.
In diesem Zusammenhang ist diese Nut 11 von zwei gleichlaufenden
Flügeln 18, 19 begrenzt, die über einen Boden 20 mit einander verbunden
sind und zu einander einen Abstand 21 aufweisen, der vorzugsweise wenig
stens gleich der von einem Blech 3 und dessen Buckel 14 definierten Gesamt
höhe 17 ist.
Die Verengung 13 ist, ihrerseits, von wenigstens einem an der Innen
seite 23 des Flügels 18 vorgesehenen, überstehenden Rand 22 gebildet, der
sich nach der Verbindung an der Seite der Fläche 16 des Bleches 3 befindet,
von der der oder die Buckel 14 hervorstehen.
Also versteht man, daß der Installateur beim Einführen des Randes 15
eines mit Buckeln 14 versehenen Bleches 3 in die Nut 11 eines Verbin
dungsprofileisens 10 eine widerstandsfähige Stelle feststellt, die dem Durch
gang des Buckels oder der Buckel 14 durch die Verengung 13 hindurch ent
spricht. Es ist zu bemerken, daß dieser Durchgang zufolge einer elastischen
Verformung von wenigstens einem der Flügel 18, 19 dieses Verbindungs
profileisens 10, der entweder aus Metall oder aus Kunststoff sein kann, ermö
glicht ist.
Als Variante und insbesondere wenn das verbundene Blech an seinen
Flächen 16 jeweils einen oder mehrere Buckel 14 umfaßt, kann vorgesehen
werden, die Flügel 18, 19 jeweils mit einem derartigen überstehenden Rand
22 zu versehen.
Wie in den Fig. 2 bis 6 der anliegenden Zeichnung gezeigt, kann
dieser überstehende Rand 22 an der Seite der Einführung des Bleches 3 so ab
geschrägt sein, daß eine die Verbindung erleichternde, zunehmende Nei
gung 24 definiert wird. Dagegen bildet dieser überstehende Rand 22 einen
Ansatz 25 an der Innenseite der Nut 11, der ein unerwünschtes Lösen des ge
nannten Bleches 3 verhindert. Dies verhindert nicht, daß dieses Lösen, wenn
es nicht unerwünscht erfolgen soll, dennoch möglich sein kann, falls eine
auseinandernehmbare Verbindung des Bleches 3 erwünscht ist. Zu diesem
Zweck definieren der oder die Buckel 14 im Bereich der Fläche 16 des Bleches
3 nicht nur eine zunehmende Zugangsneigung 26, die die Einführung des
Randes 15 dieses Bleches 3 in die Nut 11 fördert, sondern auch eine zuneh
mende Lösungsneigung 27, die den Durchgang des Buckels oder der Buckel
14 unter den oder die überstehenden Ränder 22 hindurch unter der Wirkung
einer ausreichenden, auf dem genannten Blech 3 ausgeübten Zugkraft er
laubt, um dieses aus der Nut 11 zu lösen.
Ein derartiges Verbindungsprofileisen 10 kann an irgendwelche Stütz
fläche und, insbesondere, an ein Mauerwerk 9 befestigt werden. Zu diesem
Zweck wird das genannte, im Querschnitt U-förmige Verbindungsprofileisen
10 an der der Mündung 12 der Nut 11, die es definiert, gegenüberliegenden
Seite mit einem Befestigungsflügel 28 verlängert. Also kann sich dieser letzte
im wesentlichen parallel zur Mittelebene 29 dieses Verbindungsprofileisens
10, wie in Fig. 2 gezeigt, oder auch senkrecht, wie in Fig. 3 gezeigt, er
strecken. Tatsächlich kann dieser Befestigungsflügel 28, falls notwendig, ir
gendwelchen Neigungswinkel bezüglich dieser Mittelebene 29 des Verbin
dungsprofileisens 10 einnehmen.
Insbesondere und wie in den Fig. 4 bis 5 gezeigt, kann dieses Verbin
dungsprofileisen 10 auch noch dazu dienen, ein Blech 3 mit einem anderen
3A zu verbinden. Zu diesem Zweck hat das Verbindungsprofileisen 10 eine
symmetrische Konfiguration. Insbesondere handelt es sich in diesem Fall um
zwei einzelnen, im Querschnitt U-förmige Verbindungsprofileisen 10A, 10B,
die bezüglich einer gegebenen Symmetrieebene 30, die vom Winkel abhängig
ist, den die Ränder 15, 15A der Bleche 3, 3A nach der Verbindung definieren
müssen, nebeneinanderliegen.
In diesem Zusammenhang kann es sehr erwünscht sein, falls nur eines
dieser Bleche 3 herausnehmbar sein muß, ganz sicher davon zu sein, daß das
Verbindungsprofileisen 10 vollständig fest mit dem einen oder dem anderen
dieser letzten verbunden bleiben wird. Zu diesem Zweck umfaßt das Blech
3A, mit dem es möglich sein muß, das genannte Verbindungsprofileisen 10
symmetrischer Gestalt auf nichtausnehmbare Weise zu verbinden, wenig
stens einen Buckel 14A im Bereich seines zu verbindenden Randes 15A, und
zwar an einer seiner Flächen 16A. Auch hier wird die Fläche 16A des Bleches
3A, die diesen oder diese Buckel 14A umfaßt, diejenige sein, die sich angren
zend am mit einem überstehenden Rand 22 versehenen Flügel 18 befindet,
falls gerade nur einer der Flügel 18, 19, die die Nut 11 definieren, mit einem
derartigen überstehenden Rand 22 versehen ist. Außerdem umfassen diese
Buckel 14A erfindungsgemäß eine zunehmende Zugangsneigung 26A, die
deren Durchgang durch die Verengung 13 bei der Verbindung des Bleches 3A
mit der Nut 11 fördert, während sie in der umgekehrten Richtung einen An
satz bilden. Indem eine verhältnismäßige Zugkraft zwischen den Blechen 3,
3A ausgeübt wird, stoßt (stoßen) dieser oder diese einen Ansatz bildende(n)
Buckel 14A also gegen den vom überstehenden Rand 22 definierten Ansatz
25, der die Lösung verhindert. Demzufolge ist nur das Blech 3, das einen oder
mehrere Buckel 14 mit einer zunehmenden Lösungsneigung 27 umfaßt, in
der Lage, sich vom genannten Verbindungsprofileisen 10 zu lösen.
Falls keines der zu verbindenden Bleche herausnehmbar sein muß,
kann selbstverständlich betrachtet werden, am Rand 15, 15A dieser letzten je
weils einen Ansatz bildende Buckel 14A vorzusehen, der demzufolge einen
Lösungsversuch verhindert.
Vorzugsweise werden die in den Blechen 3, 3A definierten Buckel 14,
14A durch Tiefziehen hergestellt. Es handelt sich hier um eine einfache und
also billige Gestaltung. Die Größe, d. h. die Länge 31 dieser Buckel 14, 14A,
sowie ihre über den Rand 15, 15A eines Bleches 3, 3A verteilte Anzahl wer
den in Abhängigkeit der erwünschten Verbindungskraft bestimmt. Also kann
die Zugkraft, die der Installateur ausüben muß, um das Blech 3 zu lösen, das
ihm erlauben wird, Zugang zu dem Mechanismus des Rolladens 2 zu haben,
genau definiert werden, indem die o.e. Parameter eingestellt werden.
Es ist zu bemerken, daß der Prozeß zum Erhalten dieser Buckel 14, 14A,
falls die Bleche statt dessen durch Kunststoffplatten ersetzt werden, diesem
Material angepaßt sein wird.
Angesichts des Vorgehenden ist es leicht zu verstehen, daß die vorlie
gende Erfindung die sämtlichen oben in der Beschreibung erwähnten Prob
leme auf zweckmäßige Weise löst. Es ist zu bemerken, daß die Erfindung
außer dieses praktischen Aspekts auch dafür gesorgt hat, das ästhetische Prob
lem zu lösen, da kein einzelnes Befestigungsorgan, wie Schraube oder der
gleichen, sichtbar ist.
Außerdem ist es über derartige Verbindungsprofileisen 10, insbesondere
wenn sie aus Kunststoff gefertigt sind, möglich, Metallbleche unterschied
licher Art zu verbinden, ohne daß es eine Zelleneffektgefahr gibt. Dies ist
ebenfalls ganz vorteilhaft, wenn es erwünscht ist, ein Ästhetikproblem durch
Verwendung spezifischer Materialien zu lösen. Diese Verbindungsprofilei
sen 10 aus Kunststoff sind in der Lage, Wärmebrückenunterbrechungen zu
standezubringen, wenn ein derartiger Rolladenkasten zum Teil zur Außen
seite und zur Innenseite des Raums liegt. Schließlich, wird bei der Gestaltung
des Kastens 1 das Anbringen eines derartigen Verbindungsprofils am unter
en Teil der Vorderfläche 5 oder der Hinterfläche 7 vorgesehen, so ist dieses in
der Lage, die Wassertropfenfunktionen zu sichern, wobei das Abfließen von
Regen- oder Kondensationswasser z. B. an der Rolladendecke entlang oder an
einer Mauer oder sogar an der Tür oder am Fenster entlang vermieden wird.
Unter diesen Umständen liegt es auf der Hand, daß die vorliegende Er
findung einen deutlichen Fortschritt auf diesem besonderen Gebiet der Rol
läden darstellt.
Obwohl die Erfindung anhand einer besonderen Ausführungsform be
schrieben wurde, ist sie selbstverständlich nicht auf diese beschränkt, und
können verschiedene Änderungen der Formen, Materialien und Kombina
tionen dieser verschiedenen Elemente angebracht werden, ohne vom Rah
men und vom Geist der Erfindung abzuweichen.
Claims (10)
1. Rolladenkasten, der ganz oder teilweise aus einem oder mehreren
Blechen oder dergleichen (3; 3A) besteht, von denen mindestens eines durch
ineinandergreifbare Verbindungsmittel (8) befestigt ist, dadurch gekennzeich
net, daß die genannten ineinandergreifbaren Verbindungsmittel (8) aus ei
nem im Querschnitt U-förmigen Verbindungsprofileisen (10; 10A, 10B) beste
hen, das eine Nut (11) umfaßt, die in ihrem Innenteil eine Verengung (13)
umfaßt, wobei in diese Nut (11) der Rand (15; 15A) des zu befestigenden
Bleches (3; 3A) eingefügt wird, welcher Rand (15; 15A) an wenigstens einer
seiner Flächen (16; 16A) wenigstens einen Buckel (14; 14A) umfaßt, der die
gezwungene Einführung des genannten Randes (15; 15A) des Bleches (3; 3A)
in die genannte Nut (11) erfordert, um den Durchgang des Buckels oder der
Buckel (14; 14A) durch die Verengung (13) hindurch zu bewirken.
2. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nut (11) des im Querschnitt U-förmigen Verbindungsprofileisens (10) von
zwei gleichlaufenden Flügeln (18, 19) begrenzt ist, die über einen Boden (20)
mit einander verbunden sind und zu einander einen Abstand (21) aufwei
sen, der vorzugsweise wenigstens gleich der von einem Blech (3) oder der
gleichen und dessen Buckel (14; 14A) definierten Gesamthöhe (17) ist, wobei
wenigstens einer dieser Flügel (18, 19) geeignet ist, sich elastisch zu verfor
men, um den Durchgang des Buckels oder der Buckel (14; 14A) durch die
Verengung (13) hindurch zu erlauben.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verengung (13) von wenigstens einem an der Innenseite (23) des Flügels (18)
vorgesehenen, überstehenden Rand (22) definiert ist, der sich nach der Ver
bindung an der Seite der Fläche (16; 16A) des Bleches (3; 3A) befindet, von der
der oder die Buckel (14; 14A) hervorstehen.
4. Rolladenkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
überstehende Rand (22) an der Seite der Einführung des Bleches (3; 3A) so ab
geschrägt ist, daß eine die Verbindung erleichternde, zunehmende Neigung
(24) definiert wird, wobei dieser überstehende Rand (22) außerdem einen An
satz (25) an der Innenseite der Nut (11) bildet.
5. Rolladenkasten nach irgendwelchem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsprofileisen (10) einen Befesti
gungsflügel (28) umfaßt, der es erlaubt, dieses fest mit irgendwelcher Stütz
fläche (9) zu verbinden.
6. Rolladenkasten nach irgend welchem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsprofileisen (10) aus einer Nebeneinan
derlegung von zwei einzelnen, im Querschnitt U-förmigen Verbindungs
profileisen (10A, 10B), und zwar bezüglich einer Symmetrieebene (30), die
vom Winkel abhängig ist, den die Ränder (15, 15A) der beiden, zu verbinden
den Bleche (3, 3A) oder dergleichen definieren müssen, gebildet ist.
7. Rolladenkasten nach irgendwelchem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die an wenigstens einer der Flächen (16) und
am Rand (15) eines Bleches (3) vorgesehenen Buckel (14) im Bereich der ge
nannten Fläche (16) dieses Bleches (3) eine zunehmende Zugangsneigung
(26) bilden, die die Einführung des Randes (15) in die Nut (11) fördert, sowie
auch eine zunehmende Lösungsneigung (27), die den Durchgang des Buckels
oder der Buckel (14) unter den oder die überstehenden Ränder (22) hindurch
unter der Wirkung einer ausreichenden, auf dem genannten Blech (3) aus
geübten Zugkraft erlaubt, um dieses aus der genannten Nut (11) zu lösen.
8. Rolladenkasten nach irgendwelchem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder die am Rand (15A) und an wenigstens
einer der Fläche (16A) eines Bleches (3A) vorgesehene(n) Buckel (14A) eine
zunehmende Zugangsneigung (26A) umfassen, die seinen (ihren) Durchgang
durch die Verengung (13) hindurch bei der Einfügung des Bleches (3A) in die
Nut (11) fördert, während sie in der umgekehrten Richtung eine Ansatz bil
den.
9. Rolladenkasten nach irgendwelchem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsprofileisen (10; 10A, 10B) aus
Kunststoff hergestellt ist.
10. Rolladenkasten nach irgendwelchem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsprofileisen (10; 10A, 10B) aus Metall ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29623118U DE29623118U1 (de) | 1995-01-24 | 1996-01-23 | Rolladenkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9500930A FR2729707B1 (fr) | 1995-01-24 | 1995-01-24 | Caisson de volet roulant constitue en tout ou partie par une ou plusieurs toles ou analogues |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19602310A1 true DE19602310A1 (de) | 1996-07-25 |
Family
ID=9475548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996102310 Withdrawn DE19602310A1 (de) | 1995-01-24 | 1996-01-23 | Rolladenkasten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19602310A1 (de) |
| FR (1) | FR2729707B1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001013691A1 (de) * | 1999-08-18 | 2001-02-22 | Wincor Nixdorf Gmbh & Co. Kg | VERBINDUNG ZWISCHEN EINEM STRANGPREssPROFIL-ABSCHNITT UND EINER PLATTE |
| DE102007005836A1 (de) * | 2007-02-01 | 2008-08-07 | Rehau Ag + Co | Gehäuse für einen Rollladenkasten sowie Rollladenkasten mit einem derartigen Gehäuse |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2781250B1 (fr) * | 1998-07-15 | 2000-10-06 | Ecran System | Caisson pour volet roulant notamment |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2231626A1 (de) * | 1972-06-28 | 1974-01-10 | Karl Wohnhaas | Rolladenkasten zum nachtraeglichen einbau in wandoeffnungen |
| DE9301459U1 (de) * | 1993-02-03 | 1993-03-25 | SKS Stakusit-Kunststoff GmbH & Co KG, 6108 Weiterstadt | Rolladenkasten |
| DE9211424U1 (de) * | 1992-08-25 | 1994-04-07 | Lenze, Günter, Dipl.-Ing., 35457 Lollar | Vorrichtung zur Aufnahme von Rolläden o.dgl. auf- oder abwickelbaren Vorhängen mit einer Rollokassette |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2544786B1 (fr) * | 1983-04-22 | 1986-02-07 | Bubendorff Sa Ets | Caisson metallique pour volet roulant |
| DE4315356C2 (de) * | 1993-05-08 | 1996-12-12 | Heim & Haus Vertrieb | Rolladenkasten |
-
1995
- 1995-01-24 FR FR9500930A patent/FR2729707B1/fr not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-01-23 DE DE1996102310 patent/DE19602310A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2729707B1 (fr) | 1997-03-14 |
| FR2729707A1 (fr) | 1996-07-26 |
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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