DE19602784A1 - Trocknungsofen - Google Patents
TrocknungsofenInfo
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- F26B15/00—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
- F26B15/12—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
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- F26B15/128—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of material being carried by transversely moving rollers or rods which may rotate the rods being attached at one end to an endless conveying means, the other end being free to receive hollow articles, e.g. cans
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Trocknungsofen für
oberflächenbehandelte Dosen oder dergleichen, mit
mindestens einer, Aufnahmen für die Dosen aufwei
senden Transportkette, der eine Heißlufteinrichtung
zur Oberflächentrocknung der Dosen zugeordnet ist,
welche Heißlufteinrichtung eine Luftführungsvor
richtung aufweist, die mindestens einen ersten
Teilluftstrom der Heißluft auf die Bodenbereiche
der Dosen leitet und mindestens einen weiteren,
zweiten Teilluftstrom den Mantelwandbereichen der
Dosen zuführt.
Ein Trocknungsofen der eingangs genannten Art ist
aus dem US-Patent 5 353 520 bekannt. Er weist eine
etwa mäanderförmig geführte Transportkette auf, an
der stiftförmige Aufnahmen befestigt sind. Die
Transportkette ist über Kettenräder geführt und
durchläuft den Trocknungsraum des Trocknungsofens.
Die Trocknung erfolgt mittels einer Heißluftein
richtung und dient dazu, die frisch behandelte
Oberfläche von von den Aufnahmen gehaltenen Dosen
beim Durchlaufen des Trocknungsofens zu trocknen.
Um den Dosen die Heißluft gezielt zuzuführen und
gleichzeitig durch den Heißluftstrom bewirkte Lage
fehler der Dosen auf den stiftförmigen Aufnahmen
möglichst zu vermeiden, ist eine Luftführungsvor
richtung vorgesehen. Diese weist einen U-förmig ge
stalteten Kanal auf, der Luftaustrittsöffnungen in
seinem Basisbereich aufweist, aus denen die
Heißluft konvergierend den Bodenbereichen der Dosen
zugeführt wird. Ferner treten aus Öffnungen der
beiden Schenkelwände der U-förmigen Anordnung
Heißluft-Teilströme aus, die senkrecht auf die Man
telwandbereiche der Dosen treffen, um in diesen Be
reichen die Oberflächenbehandlung, beispielsweise
eine mittels Druckmaschine erfolgte Farbgebung, Be
schriftung usw., zu trocknen. Nachteilig ist, daß
insbesondere bei hohen Heißluftgeschwindigkeiten
Lagefehler der Dosen auftreten können, die zu Ober
flächenbeschädigungen oder sogar zum Verklemmen im
Transportweg führen. Ferner ist die Konstruktion
der bekannten Ausführungsform relativ aufwendig, da
seitliche Luftzuführungskanäle ausgebildet werden
müssen, um das Beblasen der Mantelwandbereiche der
Dosen durchführen zu können. Dies führt zu einer
sehr beengten Bauform.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die
vorstehend erwähnten Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der zweite Teilluftstrom mittels mindestens ei
ner schräg in Richtung auf die Mantelwände der Do
sen führende Luftführungswand zumindest bereichs
weise einen Wandstrahl bildet. Im Gegensatz zum
Stand der Technik, bei dem die Beblasung der Dosen
nur mittels Freistrahlen erfolgt, wird erfindungs
gemäß der Mantelwandbereich mit Heißluft beblasen,
die zumindest teilweise und zumindest bereichsweise
entlang der Luftführungswand strömt, sich also
längs dieser Führungswand insbesondere nach dem Co
anda-Effekt anlegt und somit einen stabilen,
weitreichenden Wandstrahl bildet. Hierdurch werden
auch die weit entfernter liegenden Bereiche der Do
sen erfaßt. Die Formulierungen dieser Anmeldung be
ziehen sich hinsichtlich der Transportstrecke der
Dosen meist nur auf eine Seite von dieser, das
heißt, es wird nur auf die Beblasung der Mantel
wandbereiche der Dosen von einer Seite eingegangen.
Vorzugsweise wird in entsprechender Weise auch die
andere Seite der Transportstrecke, also die andere
Seite der Mantelwandbereiche der Dosen in gleicher
Art und Weise beblasen. Ferner ist über die Länge
der Transportstrecke eine Vielzahl von Wandstrahlen
ausgebildet, wobei die transportierten Dosen aus
dem Wirkungsbereich eines der Wandstrahlen austre
ten und in den Wirkungsbereich des benachbarten
Wandstrahls eintreten usw. Der Einfachheit halber
wird jedoch - wie erwähnt - nur auf die Beblasung ei
ner Dose eingegangen. Aufgrund der erfindungsge
mäßen Luftführungswand, die zur Ausbildung des
schrägen Anblasens mittels Wandstrahls führt, kön
nen sehr hohe Heißluftgeschwindigkeiten gefahren
werden, ohne daß es zu nachteiligen Lagefehlern der
Dosen kommt. Die hierdurch erzielte extrem kurze
Trockenzeit erlaubt es, hohe Transportgeschwindig
keiten und somit einen sehr hohen Dosendurchsatz zu
fahren und/oder eine kleine Bauform des Trocknungs
ofens vorzunehmen. Ferner besteht der Vorteil, daß
die Luftführungswand die Zulufttemperatur annimmt
und daher Strahlungswärme an die Dosen abgibt und
somit zur schnellen Aufheizung beiträgt. Die Wand
strahlen bilden vorzugsweise einen Strahlvorhang,
der verhindert, daß die Dosen mit kühlerer, bereits
mit den Dosen in Kontakt gewesener Luft beauf
schlagt werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß die Luftführungsvorrichtung eine, minde
stens eine Öffnung oder Düse für den zweiten Teil
luftstrom aufweisende Trennwand aufweist und daß
der Öffnung die Luftführungswand zugeordnet ist.
Vorzugsweise weist die Öffnung einen kreisförmigen
Querschnitt auf, wobei - über den Transportweg gese
hen - mehrere derartige Öffnungen reihenförmig ange
ordnet vorgesehen sind. Der jeweiligen Öffnung ist
die Luftführungswand zugeordnet, so daß zumindest
ein Teil der Heißluft einen Kernstrahl ausbildet,
der sich als Wandstrahl an die Luftführungswand an
legt und erst im späteren Verlauf von der Wand löst
und dann auf die Mantelfläche der sich gerade dort
aufhaltenden Dose trifft. Insgesamt ist eine ge
zielte, reproduzierbare Luftströmung erreicht, die
ein ausgezeichnetes Trocknungsergebnis bei guter
Lagestabilität der Dosen mit sich bringt.
Vorzugsweise geht die Luftführungswand von der
Trennwand aus, das heißt diese beiden Wände sind
miteinander verbunden oder einstückig miteinander
ausgebildet. Die Trennwand verläuft mit Abstand
parallel zum Bodenbereich der Dose. Die Luftfüh
rungswand erstreckt sich schräg zur Längsmittel
achse der Dose und somit schräg zum Mantelwandbe
reich der Dose, wobei - in Blasrichtung betrachtet -
der Wandstrahl in Richtung auf die Mittellängsachse
geneigt verläuft, so daß er also zu der Mittel
längsachse konvergiert.
Bevorzugt weist das freie Ende der Luftführungswand
einen Abstand zu den Mantelwänden der Dosen auf,
der etwa ebenso groß wie der halbe Dosendurchmesser
ist. In der Trennwand befinden sich Luftaustritts
öffnungen zur Beaufschlagung der Bodenbereiche der
Dosen mit dem erwähnten ersten Teilluftstrom der
Heißluft. Dieser erste Teilluftstrom sorgt neben
seiner Trocknungswirkung ferner dafür, daß die auf
die stiftförmigen Aufnahmen aufgesteckten Dosen
diese Aufsteckstellung während des Transports bei
behalten. Da erfindungsgemäß der zweite Teilluft
strom schräg die Mantelwandbereiche der Dosen be
bläst und insofern auch eine Komponente aufweist,
die der Blasrichtung des ersten Teilluftstroms ent
spricht, wirkt der zweite Teilluftstrom stabilisie
rend auf die Dosenposition.
Die Anordnung ist vorzugsweise derart getroffen,
daß die Trennwand rechtwinklig beziehungsweise etwa
rechtwinklig zu den Längsmittelachsen der Dosen
verläuft.
Die Luftführungswand schließt mit einer Flächennor
malen der Trennwand bevorzugt einen Winkel α 45°,
vorzugsweise 10° bis 25°, ein.
Schließlich ist es vorteilhaft, wenn von der Luft
führungswand eine Verlängerungswand ausgeht, die in
einem Winkel β zur Luftführungswand verläuft.
Mithin verlaufen Luftführungswand und Verlänge
rungswand winklig zueinander. Insbesondere kann
vorgesehen sein, daß die Verlängerungswand derart
zur Luftführungswand abgewinkelt ist, daß sie par
allel beziehungsweise etwa parallel zu den Mittel
längsachsen der Dosen mit Abstand zu den Mantelwän
den der Dosen verläuft. Mithin ist - in Strömungs
richtung gesehen - dem "hinteren" Bereich der Dosen
die Verlängerungswand zugeordnet, die mit dafür
sorgt, daß auch dort eine sehr gute Heißluftbeauf
schlagung stattfindet, so daß die extrem kurzen
Trocknungszeiten erzielt werden.
Die Zeichnung veranschaulichen die Erfindung anhand
eines Ausführungsbeispiels und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht der Transport
kettenführung eines Trocknungsofens,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht auf die
Transportzone und
Fig. 3 eine Detailansicht der Heißluftbehandlung
einer Dose mittels des Trocknungsofens.
Die Fig. 1 und 2 zeigen - schematisch - Bereiche
eines nicht näher dargestellten Trocknungsofens,
der der Trocknung oberflächenbehandelter, bei
spielsweise bedruckter Dosen 1 oder dergleichen
dient. Der Trocknungsofen weist eine Transportvor
richtung 2 auf, die mehrere Kettenräder 3 umfaßt,
über die eine Transportkette 4 mäanderförmig ge
führt ist, so daß sie aufwärtsführende und abwärts
führende Zonen 5 sowie Umlenkzonen 6 aufweist. An
der Transportkette 4 sind stiftförmige Aufnahmen 7
beabstandet zueinander angeordnet, von denen in der
Fig. 2 lediglich zwei obere und eine untere darge
stellt sind. Auf diese Art und Weise werden mit ih
ren Öffnungen auf die Aufnahmen 7 aufgesteckte Do
sen in enger Folge mittels der Transportkette 4
durch den Trocknungsofen bewegt, wobei eine nicht
näher dargestellte Heißlufteinrichtung Heißluft zur
Trocknung der oberflächenbehandelten Dosen erzeugt,
die mittels einer Luftführungsvorrichtung 8 (Fig.
3) gezielt die Dosen 1 beaufschlagt.
Der Fig. 3 ist zu entnehmen, daß der Bodenbereich
9 einer von einer Aufnahme 7 gehaltenen Dose 1 mit
geringem Abstand a einer Trennwand 11 der Luftfüh
rungsvorrichtung 8 gegenüberliegt. Die Ebene der
Trennwand 11 verläuft vorzugsweise etwa rechtwink
lig zu einer Längsmittelachse 10 der Dose 1. Auf
der der Dose 1 abgewandten Seite 12 der Trennwand
11 erfolgt die Zuführung von mittels der nicht dar
gestellten Heißlufteinrichtung erzeugten Heißluft.
Die Trennwand 11 weist eine Vielzahl von Luftaus
trittsöffnungen 13 auf, die dem Bodenbereich 9 der
Dose 1 gegenüberliegen. Aus den Luftaustrittsöff
nungen 13 tritt eine entsprechende Vielzahl von
Heißluftströmen 14 aus, die zusammen einen ersten
Teilluftstrom 15 bilden, der einerseits eine Trock
nung der Dose im beaufschlagten Bereich herbei führt
und andererseits eine Stabilisierungswirkung hin
sichtlich der Lage der Dose 1 auf der Aufnahme 7
bewirkt, indem er die Dose in Aufsteckrichtung auf
die Aufnahme 7 drängt.
In einem seitlich der Dose 1 gelegenen Bereich
weist die Luftführungsvorrichtung 8 eine Luftfüh
rungswand 16 auf, die mit der Trennwand 11 verbun
den ist. Die Luftführungswand 16 erstreckt sich
schräg in Richtung auf die Mantelwand 17 der Dose
1. Von der Luftführungswand 16 geht -vorzugsweise
einstückig- eine Verlängerungswand 18 aus, die vor
zugsweise derart zur Luftführungswand 16 abgewin
kelt verläuft, daß sie parallel beziehungsweise
etwa parallel zur Mantelwand 17 der Dose 1 liegt.
Der freie Endbereich 19 der Verlängerungswand 18
ist vorzugsweise abgewinkelt ausgestaltet und ver
läuft etwa bis auf Höhe einer Öffnung 20 der Dose
1. Die Abwinkelung ist derart ausgestaltet, daß sie
von der Dose 1 wegweist. Der Abstand zwischen der
Verlängerungswand 18 und der Mantelwand 17 der Dose
1 weist die Größe b auf, der etwa ebenso groß wie
der halbe Dosendurchmesser ist.
Zu einer auf der Ebene der Trennwand 11 stehenden
Flächennormalen 21, also einer Hilfsgröße, die
senkrecht auf der Ebene der Trennwand 11 steht,
schließt die Luftführungswand 16 einen Winkel α
ein, der kleiner als 45°, bevorzugt zum Beispiel
20°, groß ist. Zwischen der Luftführungswand 16 und
der Verlängerungswand 18 ist ein Winkel ↔ ausgebil
det. Die durch das Aneinanderstoßen von Luftfüh
rungswand 16 und Verlängerungswand 18 ausgebildete
Kante 22 liegt etwa auf Höhe der Hälfte der
Längserstreckung der Dose 1. Bevorzugt sind Luft
führungswand 16, Verlängerungswand 18 und Endbe
reich 19 zusammen mit einem Befestigungsbereich 22′
einstückig mittels eines entsprechend gekanteten
Bleches ausgebildet, wobei der Befestigungsbereich
22′ auf der Trennwand 11 aufliegt und dort mit ge
eigneten Mitteln befestigt ist. Angrenzend an die
Luftführungswand 16 (auf ihrer der Dose 1 zugewand
ten Seite) weist die Trennwand 11 eine Öffnung 23,
auch gegebenenfalls schlitzförmig, auf. Wie vorste
hend bereits erwähnt, sind über die Längsersteckung
des Transportweges der Dosen 1 vorzugsweise mehrere
derartige Öffnungen 23 reihenförmig angeordnet in
der Trennwand 11 vorgesehen, wobei nachstehend - der
Einfachheit halber - jedoch nur auf eine dieser Öff
nungen 23 eingegangen wird. Aus der Öffnung 23
tritt - bedingt durch den Staudruck der Heißluft,
der auf der Seite 12 vorherrscht - ein Teilluftstrom
24 aus, der - gegenüber dem bereits erwähnten ersten
Teilluftstrom 15 - einen zweiten Teilluftstrom der
Heißluft bildet. Dieser zweite Teilluftstrom 24 be
aufschlagt die Mantelwand 17 in schräg zur Mittel
längsachse 10 verlaufender Richtung. Da die Luft
führungswand 16 an die Öffnung 23 angrenzt, bildet
ein Teil des zweiten Teilluftstroms 24 einen Kern
strahl 25 aus, der sich an die Luftführungswand 16
anlegt und auf diese Art und Weise bis weit in
Richtung auf die Dose 1 geführt wird, ohne daß die
Luftströmung "aufplatzt". Insofern bildet ein Teil
dieses zweiten Teilluftstromes 24 einen Wandstrahl
26, der - in Fig. 3 - als straffierte Dreiecksfläche
dargestellt ist. In Richtung auf die Mantelwand 17
der Dose 1 löst sich von dem Wandstrahl 26 ein be
stimmter Anteil 27 der Heißluft, so daß der der
Trennwand 11 zugewandte Bereiche der Mantelwand 17
der Dose 1 entsprechend beaufschlagt wird. Entspre
chendes gilt für den mittleren Bereich der Mantel
wand 17, der etwa auf Höhe der Kante 22 liegt. Da
der Wandstrahl 26 eine große Wurfweite der Heißluft
zur Folge hat, wird auch der hintere Bereich der
Mantelwand 17 der Dose 1 mit einem entsprechenden
Anteil 28 der Heißluft beaufschlagt, so daß insge
samt eine optimal schnelle und wirksame Trocknung
der oberflächenbehandelten Dose 1 durchgeführt
wird. Für die Luftverteilung im hinteren Bereich
ist unter anderem auch der zwischen der Mantelwand
17 und der Verlängerungswand 18 ausgebildete Spalt
raum 29 mit verantwortlich. Der relativ nahe der
Trennwand 11 gelegene Bereich 30 der Mantelwand 17
der Dose 1 wird bevorzugt von Heißluft beauf
schlagt, die aus Luftaustrittsöffnungen 13 der
Trennwand 11 ausströmt. Hierzu liegen entsprechende
Öffnungen 13 in einem Abstand zur Mittellängsachse
10, der größer als der Radius der Dose 1 ist. Al
ternativ oder zusätzlich kann jedoch vorgesehen
sein, daß auch ein Teil des zweiten Luftstromes 24
diesen Bereich 30 mit beaufschlagt. Dies ist von
der Ausbildung der Öffnung 30 und auch von der Lage
und Neigung der Luftführungswand 16 abhängig. Der
Fachmann ist bei Kenntnis des Inhalts dieser Pa
tentanmeldung in der Lage, die optimalen Trock
nungsverhältnisse zu variieren.
Die Fig. 2 zeigt einen Abluftkanal 33 zum Rückfüh
ren der Heißluft zur Heißlufteinrichtung. Der Ein
trittsquerschnitt des Abluftkanals 33 kann mittels
eines Schiebers 34 variiert werden. Wie die Fig. 2
zeigt, erstreckt sich der Abluftkanal 33 nicht über
die gesamte Höhe der Transportstrecke der Dosen,
sondern nur über einen unteren Teilabschnitt (ca.
1/3 der Höhe), wodurch eine optimale Zugänglichkeit
zur Transportkette 4 besteht.
Im Umlenkungsbereich der Kettenräder 3 können ent
sprechende Luftführungswände angeordnet sein, so
daß auch dort die erwähnten Vorteile auftreten.
Claims (8)
1. Trocknungsofen für oberflächenbehandelte Dosen
oder dergleichen, mit mindestens einer, Aufnahmen
für die Dosen aufweisenden Transportkette, der eine
Heißlufteinrichtung zur Oberflächentrocknung der
Dosen zugeordnet ist, welche Heißlufteinrichtung
eine Luftführungsvorrichtung aufweist, die minde
stens einen ersten Teilluftstrom der Heißluft auf
die Bodenbereiche der Dosen leitet und mindestens
einen weiteren, zweiten Teilluftstrom den Mantel
wandbereichen der Dosen zuführt, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Teilluftstrom (24) mittels
mindestens einer schräg in Richtung auf die Mantel
wände (17) der Dosen (1) führenden Luftführungswand
(16) zumindest bereichsweise einen Wandstrahl (26)
bildet.
2. Trocknungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luftführungsvorrichtung (8) eine,
mindestens eine Öffnung (23) oder Düse für den
zweiten Teilluftstrom (24) aufweisende Trennwand
(11) aufweist und daß die Öffnung (23) der Luftfüh
rungswand (16) zugeordnet ist.
3. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfüh
rungswand (16) von der Trennwand (11) ausgeht und
sich in Richtung auf die Mantelwände (17) der Dosen
(1) erstreckt.
4. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der
Luftführungswand (16) einen Abstand (b) zu den Man
telwänden (17) der Dosen (1) aufweist, der etwa
ebenso groß wie der halbe Dosendurchmesser ist.
5. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand
(11) rechtwinklig beziehungsweise etwa rechtwinklig
zu den Längsmittelachsen (10) der Dosen (1) ver
läuft.
6. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfüh
rungswand (16) mit einer Flächennormalen (21) der
Trennwand (11) einen Winkel α 45°, vorzugsweise
10° bis 25°, einschließt.
7. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der Luft
führungswand (16) eine Verlängerungswand (18) aus
geht, die in einem Winkel β zur Luftführungswand
(16) verläuft.
8. Trocknungsofen nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlänge
rungswand (18) parallel beziehungsweise etwa paral
lel zu den Längsmittelachsen (10) der Dosen (1) mit
Abstand zu den Mantelwänden (17) der Dosen (1) ver
läuft.
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