DE19601399A1 - Drehknopf-Betätigungseinrichtung für ein Steuergerät, insbesondere Lichtsteuergerät - Google Patents
Drehknopf-Betätigungseinrichtung für ein Steuergerät, insbesondere LichtsteuergerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft allgemein Betätigungseinrichtungen,
die über eine Steuerleitung mit einem Steuergerät zu verbin
den sind, um dieses anzusteuern und dadurch die Last zu steu
ern, deren Versorgung durch dieses Steuergerät kontrolliert
wird.
Bekanntlich ist ein Steuergerät in der Lage, jeden über die
Steuerleitung, mit der es verbunden ist, übertragenen Zu
standsänderungsbefehl in einen Anschnittwinkel oder derglei
chen umzusetzen.
Unter Anschnittwinkel ist hier in der üblichen Weise die
Zeit zu verstehen, nach der bei jeder Halbperiode der an das
Steuergerät angelegten Netzspannung und ab jedem Nulldurch
gang dieser Netzspannung an den statischen Schalter, mit dem
dieses Steuergerät zum Steuern der Speisung der versorgten
Last versehen ist, ein Steuerimpuls geliefert wird, durch
den dieser statische Schalter bis zum Ende der laufenden
Halbperiode in den leitenden Zustand versetzt wird.
Ist die Betätigungseinrichtung beispielsweise durch einen
einfachen Druckknopf gebildet, so ist dieser Anschnittwinkel
mit der Zeitdauer oder Zeit der in der Praxis langen Beauf
schlagung dieses Druckknopfes verknüpft, die erfolgt, nach
dem eine erste kurze Beaufschlagung die Inbetriebnahme der
Last ausgelöst hat.
Am häufigsten wird der Anschnittwinkel bestimmt, indem eine
bestimmte Anzahl von Schritten der von einem hierzu dem Steu
ergerät zugeordneten Taktgenerator gelieferten Taktschritten
auf- oder abwärts gezählt wird.
Bei den auf diese Weise mit einem Steuergerät zum Steuern
einer Last und zum Beispiel zur Lichtsteuerung versehenen
Einrichtungen treten Schwierigkeiten auf, die u. a. darauf
zurückzuführen sind, daß es erforderlich sein kann, dieses
Steuergerät ausgehend von dem einen oder dem anderen von
mehreren unterschiedlichen Betätigungseinrichtungen anzusteu
ern, die nach Art von Peripheriegeräten im Abstand voneinan
der installiert sind und darüberhinaus von unterschiedlicher
Beschaffenheit sein können.
Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn parallel mehrere
Betätigungseinrichtungen mit einem dem Benutzer zur Verfü
gung stehenden, drehbar angebrachten Drehknopf wirksam
werden.
Der Drehbereich eines solchen Drehknopfes beträgt bisher näm
lich höchstens 360°, wobei der Drehknopf an den beiden Enden
dieses Drehbereichs an eine Begrenzung gelangt und eines die
ser Enden beispielsweise einem minimalen Betriebsniveau für
die Last, ja sogar dem Abschalten dieser Last und das andere
beispielsweise einem maximalen Betriebsniveau für diese Last
entspricht.
Es ist bisher nicht möglich, eine Änderung dieses Betriebs
niveaus ausgehend von der einen oder der anderen der beiden
Drehknopf-Betätigungseinrichtungen herbeizuführen.
Befindet sich nämlich beispielsweise der Drehknopf der einen
dieser Betätigungseinrichtungen an einem Ende seines Drehbe
reichs, so zeigt das Einstellen des Drehknopfes der anderen
Betätigungseinrichtung an das gegenüberliegende Ende seines
Drehbereiches keine Wirkung.
Desgleichen treten Schwierigkeiten auf, wenn parallel zuein
ander beispielsweise eine Drehknopf-Betätigungseinrichtung
und eine Betätigungseinrichtung mit einfachem Druckknopf vor
gesehen sind.
Der Erfindung liegt allgemein die Aufgabe zugrunde, eine Be
tätigungseinrichtung zu schaffen, mit der diese Schwierigkei
ten überwunden werden.
Die Erfindung schafft eine Betätigungseinrichtung, die über
eine Steuerleitung mit einem Steuergerät zu verbinden ist,
mit einem dem Benutzer zur Verfügung stehenden drehbar ange
brachten Knopf, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie Sen
demittel umfaßt, um in der einen oder der anderen Richtung
über die Steuerleitung unter der Steuerung des Drehknopfes
einen Zustandsänderungsbefehl zu liefern, dessen Dauer von
der Amplitude der Drehung dieses Drehknopfes abhängig ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Sendemittel einen Absolut-Encoder umfassen, der eine
drehfeste Verbindung zum Drehknopf aufweist und in an sich
bekannter Weise dafür ausgelegt ist, an jedem seiner Ausgän
ge periodische Signale von einer Dauer zu liefern, die mit
der Amplitude der Drehung dieses Drehknopfes verknüpft ist,
wobei die periodischen Signale von einem der Ausgänge zum
anderen entsprechend der Richtung dieser Drehung gegenein
ander versetzt sind, einen Taktimpulsgenerator umfassen, um
bei jedem Inkrement des einen oder des anderen der periodi
schen Signale einen Taktimpuls zu liefern, einen Aufwärts-Ab
wärtszähler umfassen, der die vom Taktimpulsgenerator ge
lieferten Taktimpulse empfängt, sowie eine Leitungssteuerlo
gik umfassen, die durch den Aufwärts-Abwärtszähler gesteuert
ist und als Schnittstelle imstande ist, über die Steuerlei
tung in Richtung auf das Steuergerät einen Zustandsänderungs
befehl auszusenden, dessen Dauer von der Anzahl von Taktim
pulsen abhängig ist, die von dem Aufwärts-Abwärtszähler in
Aufwärts- oder Abwärtsrichtung gezählt werden.
Anders ausgedrückt besitzt der Drehknopf der erfindungsge
mäßen Betätigungseinrichtung keinen definierten Drehbereich,
so daß seine Drehung ausgehend von irgendeinem bereits vor
herrschenden Zustand erfolgen kann und seine Drehung anstatt
wie üblich in ein Spannungsniveau in ein Zeitinkrement umge
wandelt wird.
Aufgrund einer solchen Ausführung können vorteilhafterweise
mehrere Drehknopf-Betätigungseinrichtungen parallel vorge
sehen sein, wobei die Zustandsänderungsbefehle, die von der
einen oder der anderen Einrichtung ausgesendet werden kön
nen, systematisch mit den anderen kompatibel sind, und sie
können vorteilhafterweise auch parallel mit weiteren Betä
tigungseinrichtungen unterschiedlichen Typs und z. B. mit
Betätigungseinrichtungen mit einfachem Druckknopf vorkommen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, in
der auf die Zeichnung Bezug genommen wird; in dieser zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen
Betätigungseinrichtung,
Fig. 2 ein Zeitdiagramm, das deren Operationsweise
zeigt,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm bezüglich des Anfangs des
Signals, das von der Betätigungseinrichtung
ausgesendet werden kann.
Wie in den Figuren dargestellt geht es allgemein um die An
steuerung eines die Versorgung einer Last 12 wie beispiels
weise irgendeiner Beleuchtung kontrollierenden Steuergeräts
11 durch eine Betätigungseinrichtung 10.
Hierzu ist die Betätigungseinrichtung 10 durch eine Steuer
leitung 13 mit dem Steuergerät 11 verbunden.
Auf diese Steuerleitung 13 können peripher sowie parallel
zur Betätigungseinrichtung 10 weitere, nicht dargestellte
Betätigungseinrichtungen zugreifen, die vom gleichen Typ wie
die Betätigungseinrichtung 10 sein können oder auch nicht.
Das Steuergerät 11 ist als solches bekannt. Es wird daher
nicht weiter beschrieben.
In an sich bekannter Weise umfaßt die Betätigungseinrichtung
10 einen dem Benutzer zur Verfügung stehenden drehbar ange
ordneten Knopf 14.
Erfindungsgemäß umfaßt die Betätigungseinrichtung 10 Sende
mittel 15, die unter der Steuerung des Drehknopfes 14 in der
Lage sind, in der einen oder der anderen Richtung über die
Steuerleitung 13 an das Steuergerät 11 einen Zustandsände
rungsbefehl zu senden, dessen Dauer von der Amplitude der
Drehung dieses Drehknopfes 14 abhängig ist.
In der Praxis umfassen diese Sendemittel 15 insbesondere
einen Absolut-Encoder 16, der eine drehfeste Verbindung zum
Drehknopf 14 aufweist.
Bekanntlich ist ein Absolut-Encoder ein drehbarer Bestand
teil, dessen Drehung zumindest insoweit völlig frei ist, als
er keine Nullstellung kennt.
Indessen ist der Drehknopf 14 oder ein fest mit diesem ver
bundenes und hierzu ordnungsgemäß verrastetes Element vor
zugsweise für einen schrittweisen Vorschub vorgesehen, wobei
jeder Vorschub dieses Drehknopfes 14 um einen Schritt das
Überschreiten eines Festpunktes mit sich bringt, damit des
sen Drehung für den Benutzer besser wahrnehmbar ist.
In an sich ebenfalls bekannter Weise besitzt der Absolut-En
coder 16 zwei Ausgänge C1, C2, und er ist imstande, an
jedem dieser Ausgänge C1, C2 periodische Signale S1, S2 von
einer Dauer zu liefern, die mit der Amplitude der Drehung
des Drehknopfes 14 verknüpft ist.
Bei diesen periodischen Signalen S1, S2 kann es sich bei
spielsweise, wie in dem Zeitdiagramm der Fig. 2 darge
stellt, um Rechtecksignale handeln.
Jede ihrer Zustandsänderungen oder Inkremente entspricht dem
Vorschub des Drehknopfes 14 um einen Schritt, oder, anders
ausgedrückt, dem überschreiten eines Festpunktes durch den
Knopf.
Die periodischen Signale S1, S2 sind allgemein untereinander
gleich.
Sie sind jedoch von einem der Ausgänge C1, C2 des Absolut-En
coders 16 zum anderen entsprechend der Drehrichtung des
Drehknopfes 14 gegeneinander versetzt.
So eilt beispielsweise das periodische Signal S1 wie im
oberen Teil des Zeitdiagramms der Fig. 2 dargestellt dem
periodischen Signal S2 bei einer Drehrichtung des Dreh
knopfes 14 vor, die beispielsweise im Uhrzeigersinn verläuft
und beispielsweise einem ansteigenden Verlauf des Betriebs
niveaus der Last 12 entspricht.
Bei einer Variante ist das periodische Signal S1 wie im unte
ren Teil des Zeitdiagramms der Fig. 2 dargestellt gegenüber
dem periodischen Signal S2 bei einer Drehrichtung des Dreh
knopfes 14 entgegengesetzt zur vorhergehenden verzögert, wo
bei diese Drehrichtung nun beispielsweise die Richtung entge
gen dem Uhrzeigersinn ist und beispielsweise einem abnehmen
den Verlauf des Betriebsniveaus der Last 12 entspricht.
Bei der dargestellten Ausführungsform umfassen die Sendemit
tel allgemein einen Taktimpulsgenerator 17, der, wie durch
die mittlere Linie des Zeitdiagramms der Fig. 2 schematisch
dargestellt, imstande ist, bei jedem Inkrement des einen
oder des anderen der periodischen Signale S1, S2 einen Takt
impuls H zu liefern.
Praktisch versorgt bei der dargestellten Ausführungsform der
Absolut-Encoder 16 parallel zum Taktimpulsgenerator 17 einen
Decoder 18, der ausgehend von den periodischen Signalen S1,
S2 die Drehrichtung des Drehknopfes 14 aufnehmen und in der
Folge ein Signal an den Aufwärts-Abwärtszähler 20 über die
eine oder andere von zwei Leitungen 19 U, 19D senden kann,
die einem ansteigenden bzw. abnehmenden Verlauf dieser Dre
hung und damit dem Betriebsniveau der Last 12 entsprechen.
Die Sendemittel 15 umfassen bei der dargestellten Ausfüh
rungsform auch einerseits einen Aufwärts-Abwärtszähler 20,
der die vom Taktimpulsgenerator 17 gelieferten Taktimpuls H
empfängt und diese aufwärts- oder abwärtszählt, wobei er
gleichzeitig vom Decoder 18 beaufschlagt wird, und anderer
seits eine Leitungssteuerlogik 22, die vom Aufwärts-Abwärts
zähler 20 angesteuert wird und als Schnittstelle über die
Steuerleitung 13 in Richtung des Steuergeräts 11 einen Zu
standsänderungsbefehl zu liefern vermag, dessen Dauer von
der Anzahl von Taktimpulsen H abhängig ist, die von dem Auf
wärts-Abwärtszähler 20 in Aufwärts- oder Abwärtsrichtung
gezählt wurden.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Leitungssteuer
logik 22 ein Komparator 23 vorgeschaltet, der an einem sei
ner Eingänge den Abwärtszählwert A des Aufwärts-Abwärtszäh
lers 20 und an dem anderen Eingang den Abwärtszählwert B
eines zweiten Aufwärts-Abwärtszählers 24 erhält, der durch
die Leitungssteuerlogik 22 parallel zur Steuerleitung 13
versorgt wird.
Zwischen dem Komparator 23 und der Leitungssteuerlogik 22
sind drei Leitungen vorgesehen, die je nachdem wirksam wer
den, ob der Abwärtszählwert A größer als der Abwärtszählwert
B, gleich dem Abwärtszählwert B oder kleiner als dieser ist.
Folglich sind zwischen der Leitungssteuerlogik 22 und dem
Aufwärts-Abwärtszähler 24 somit eine die entsprechenden Takt
impulse H übertragende Leitung 25 und zwei Leitungen 26 U,
26 D vorgesehen, die jeweils der Richtung eines Drehverlaufs
des Drehknopfes 10 und damit dem Betriebsniveau der Last 12
entsprechen, damit dieser Aufwärts-Abwärtszähler 24 in der
Weise wie der vorhergehende Aufwärts-Abwärtszähler 20
gespeist wird.
Der auf diese Weise zwischen dem Ausgang und dem Eingang der
Leitungssteuerlogik 22 errichtete Regelkreis gestattet es
vorteilhafterweise festzustellen, ob zwischen der Erzeugung
eines Zustandsänderungsbefehls und dessen Aussenden keine
Änderung des tatsächlich erforderlichen Zustandsänderungsbe
fehls aufgetreten ist.
Er gestattet es somit, einer eventuellen Abweichung zwischen
der Geschwindigkeit einer Betätigung des Drehknopfes 14 und
der Geschwindigkeit der Erzeugung eines Zustandsänderungsbe
fehls Rechnung zu tragen.
Schließlich ist es durch ihn auch möglich, zu vermeiden, daß
nach jedem Eingriff ein eine Rückstellung auf Null bewirken
des Rückstellsignal an den Aufwärts-Abwärtszähler 20 gesen
det werden muß.
Vorzugsweise umfaßt die Steuerleitung 13 in der dargestell
ten Weise außer einem der Einheit gemeinsamen Rückleiter 27
wenigstens zwei Leiter 28 U, 28D von denen einer für einen
ansteigenden Verlauf der Zustandsänderungsbefehle und der
andere für einen abnehmenden Verlauf bestimmt ist.
Die Störungsempfindlichkeit einer solche Leiter 28 U, 28D auf
weisenden Steuerleitung 13 ist vorteilhafterweise gegenüber
der einer einfachen Fernsteuerleitung minimiert.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung geht dem durch die Betä
tigungseinrichtung 10 über die Steuerleitung 13 ausgesende
ten Zustandsänderungsbefehl ein spezifisches Erkennungssi
gnal S5 voran, auf das konstruktionsbedingt das Steuergerät
11 anspricht.
Es sei daran erinnert, daß bei einer durch einen einfachen
Druckknopf gebildeten Betätigungseinrichtung wie in dem Zeit
diagramm der Fig. 3 schematisch dargestellt zwischen einem
Signal S3, das einer kurzen Beaufschlagung entspricht, wenn
die Beaufschlagung dieses Druckknopfes länger dauert als
eine Zeit t1 in der Größenordnung von allgemein 40 Millise
kunden, wodurch eine jeweilige unbeabsichtigte, störende
Beaufschlagung von einer geringeren Dauer eliminiert wird,
und einem Signal S4 unterschieden wird, das einer langen
Beaufschlagung entspricht, wenn die Beaufschlagung dieses
Druckknopfes länger dauert als eine Zeit t2, die wesentlich
größer als die vorhergehende ist und in der Größenordnung
von allgemein 400 Millisekunden liegt.
Es ist daher bei einem Steuergerät 11 normalerweise erfor
derlich, zumindest 400 Millisekunden abzuwarten, um zu be
stimmen, ob die Betätigung eines Druckknopfes einer kurzen
oder einer langen Beaufschlagung entspricht und folglich
eine Änderung zu veranlassen.
Das Erkennungssignal S5 dient gemäß der Erfindung dazu, die
se Eingriffsverzögerung zu reduzieren.
Es entspricht allgemein einer kurzen Beaufschlagung von der
Zeit t′1, gefolgt, nach einer vorbestimmten Zeit t′2, von
einem Änderungsbefehl, der einer langen Beaufschlagung ver
gleichbar, jedoch von einer bestimmten Zeit t′3 ist, die
kleiner als die einer solchen langen Beaufschlagung ist.
Beispielsweise liegt die Zeit t′1 in der Größenordnung von
45 Millisekunden, die Zeit t′2 in der Größenordnung 35
Millisekunden und die Zeit t′3 in der Größenordnung von 80
Millisekunden.
Ein solches Erkennungssignal S5, das praktisch für die ein
zelnen Personen nicht zugänglich ist und nur durch eine
elektronische Logik, im vorliegenden Fall die Leitungssteuer
logik 22 erzeugt werden kann, gestattet es vorteilhafterwei
se, die Eingriffsverzögerung während einer Änderung um einen
beträchtlichen Betrag in der Größenordnung von 240 Millise
kunden zu reduzieren.
Nachdem es dem Änderungsbefehl, d. h. dem Zustandsänderungs
befehl vorangeht, gestattet es, diesen vorwegzunehmen.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschrie
benen Ausführungsformen beschränkt ist.
Claims (6)
1. Betätigungseinrichtung, die über eine Steuerleitung (13)
mit einem Steuergerät (11) zu verbinden ist, mit einem
dem Benutzer zur Verfügung stehenden drehbar angebrach
ten Knopf (14),
dadurch gekennzeichnet,
daß sie Sendemittel (15) umfaßt, um in der einen oder
der anderen Richtung über die Steuerleitung (13) unter
der Steuerung des Drehknopfes (14) einen Zustandsände
rungsbefehl zu liefern, dessen Dauer von der Amplitude
der Drehung dieses Drehknopfes (14) abhängig ist.
2. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendemittel (15) einen Absolut-Encoder (16) um
fassen, der eine drehfeste Verbindung zum Drehknopf (14)
aufweist und in an sich bekannter Weise dafür ausgelegt
ist, an jedem seiner Ausgänge (C1, C2) periodische Signa
le (S1, S2) von einer Dauer zu liefern, die mit der Am
plitude der Drehung dieses Drehknopfes (14) verknüpft
ist, wobei die periodischen Signale (S1, S2) von einem
der Ausgänge (C1, C2) zum anderen entsprechend der Rich
tung dieser Drehung gegeneinander versetzt sind, einen
Taktimpulsgenerator (17) umfassen, um bei jedem Inkre
ment des einen oder des anderen der periodischen Signale
(S1, S2) einen Taktimpuls (H) zu liefern, einen Auf
wärts-Abwärtszähler (20) umfassen, der die vom Taktim
pulsgenerator (17) gelieferten Taktimpulse (H) empfängt,
sowie eine Leitungssteuerlogik (22) umfassen, die durch
den Aufwärts-Abwärtszähler (20) gesteuert ist und als
Schnittstelle imstande ist, über die Steuerleitung (13)
in Richtung auf das Steuergerät (11) einen Zustandsände
rungsbefehl auszusenden, dessen Dauer von der Anzahl von
Taktimpulsen (H) abhängig ist, die von dem
Aufwärts-Abwärtszähler (20) in Aufwärts- oder
Abwärtsrichtung gezählt werden.
3. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendemittel (15) auch einen Decoder (18) umfas
sen, der die vom Absolut-Encoder (16) gelieferten perio
dischen Signale (S1, S2) empfängt und imstande ist, die
Drehrichtung des Drehknopfes (14) aufzunehmen und demzu
folge ein Signal an den Aufwärts-Abwärtszähler (20) zu
liefern.
4. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitungssteuerlogik (22) ein Komparator (23) vor
geschaltet ist, der an einem seiner Eingänge den Abwärts
zählwert (A) des Aufwärts-Abwärtszählers (20) und an dem
anderen Eingang den Abwärtszählwert (B) eines zweiten
Aufwärts-Abwärtszählers (24) empfängt, der durch die
Leitungssteuerlogik (22) parallel zur Steuerleitung (13)
gespeist wird.
5. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerleitung (13) wenigstens zwei Leiter (28 U,
28 D) umfaßt, von denen einer für einen ansteigenden Ver
lauf der Zustandsänderungsbefehle und der andere für
einen abnehmenden Verlauf derselben bestimmt ist.
6. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendemittel (15) dafür ausgelegt sind, einem Zu
standsänderungsbefehl ein spezifisches Erkennungssignal
voranzustellen, das einer kurzen Beaufschlagung eines
Druckknopfes entspricht, gefolgt, nach einer bestimmten
Zeit, von einem Änderungsbefehl, der einer langen Beauf
schlagung vergleichbar jedoch von einer Zeit ist, die
kleiner als die einer solchen langen Beaufschlagung ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR9500513A FR2729531B1 (fr) | 1995-01-18 | 1995-01-18 | Auxiliaire de commande a bouton rotatif pour variateur, et, plus particulierement, pour variateur de lumiere |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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