DE19601622C1 - Prallfederdämpfer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Prallfederdämpfer, umfassend eine Tragfeder aus
elastomerem Werkstoff, die in axialer Richtung einerseits auf einem Widerlager
und in axialer Richtung andererseits auf der von dem Widerlager abgewandten
Seite auf einer Spannplatte abgestützt ist, wobei das Widerlager und die
Spannplatte relativ zueinander verschiebbar sind und wo bei die Tragfeder au
ßenumfangsseitig von einem rohrförmigen Gehäuse umschlossen ist.
Ein solcher Prallfederdämpfer ist aus der US 3,752,462 bekannt. Die Tragfeder
des vorbekannten Prallfederdämpfers ist als Hohlzylinder mit konstanter
Wandstärke ausgebildet. Bei Belastung der Tragfeder, aufgetragen über den
Verformungsweg, weist diese sogleich einen steilen Anstieg der Kraft auf, der
beim Überschreiten der Knicklast degressiv verläuft.
Aus der DE-H 2252 II/63c ist ein Gummihohlkörper zur Abfederung von
Fahrzeugen bekannt, wobei der Gummihohlkörper aus zwei Gummi-
Teilhohlkörpern besteht, die im Bereich ihrer einander zugewandten Rändern
miteinander vulkanisiert sind. Durch die Vulkanisation der Gummi-
Teilhohlkörper weist der Gummihohlkörper in seinem mittleren Bereich eine
kleinere Wandstärke auf, verglichen mit der Wandstärke seiner äußeren
Teilbereiche, wobei der mittlere Teilbereich vergleichsweise geringer
Wandstärke schon bei geringen Belastungen ausknickt, d. h. seinen
Durchmesser vergrößert. Bei einer Zusammenstauchung des
Gummihohlkörpers ist zunächst nur eine geringe Kraft nötig, um eine große
Verformung des Bauteils zu bewirken. Da die Wandstärke des
Gummihohlkörpers vom vergleichsweise dünnwandigen Mittelbereich in beide
Richtungen stetig zunimmt, läßt sich mit zunehmendem Verformungsweg eine
zunehmende Kraft übertragen.
Ein weiterer Prallfederdämpfer ist aus der DE-28 32 161 A1 bekannt. Die
Druckfeder ist als Schraubendruckfeder ausgebildet und besteht aus einem
metallischen Werkstoff. Ein Stempel, der innerhalb des vom Gehäuse um
schlossenen Hohlraums geführt ist, ist auf einer ersten Scheibe aus elastome
rem Werkstoff angeordnet, die ihrerseits auf der von dem Stempel abgewand
ten Seite auf einer zweiten Scheibe abgestützt ist, die das Widerlager für die
Druckfeder bildet. Die erste Scheibe tritt bei Druckbelastung in verstärkten rei
benden Kontakt mit der Wandung und besteht beispielsweise aus natürlichem
oder synthetischem Kautschuk.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Prallfederdämpfer der vorbe
kannten Art derart weiterzuentwickeln, daß die Tragfeder bei Belastungen zu
nächst nur eine geringe Querdehnung aufweist und dadurch große Verfor
mungswege bei nur geringer Dämpfung ermöglicht und erst bei Überschreitung
einer vorherbestimmten Aufprallkraft eine wesentlich größere Querdehnung
aufweist, die zu einer stärkeren Anpressung am Gehäuse und daraus resultie
rend zu einer deutlich größeren Dämpfung führt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen von Anspruch 1
gelöst. Auf eine vorteilhafte Ausgestaltung nehmen die Unteransprüche Bezug.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es zur Lösung der Aufgabe vorgese
hen, daß die Tragfeder aus einer ersten und einer zweiten Einzelfeder besteht,
die einander axial in Verschieberichtung benachbart zugeordnet und durch eine
Knickfeder miteinander verbunden sind und daß die Einzelfedern und die
Knickfeder jeweils als Hohlfedern ausgebildet sind und daß die Tragfeder radial
innenseitig im Bereich der Knickfeder eine umlaufende, im Querschnitt
betrachtet rombusförmige Ausnehmung aufweist und innerhalb der
Ausnehmung ein im wesentlichen kongruent gestalteter Stützkörper aus einem
inkompressiblen Werkstoff angeordnet ist, der von der Tragfeder im
nichtbelasteten Zustand mit umfangsseitigem Abstand umschlossen ist. Durch
die Anordnung der Knickfeder zwischen den beiden Einzelfedern ist von
Vorteil, daß die Tragfeder bei Belastungen des Aufprallfederdämpfers zunächst
nur eine geringe Querdehnung aufweist und die Dämpfung dadurch ebenfalls
nur vergleichsweise gering ist. Erst bei Überschreitung einer vorherbestimmten
Aufprallkraft und eines entsprechenden Verformungswegs nimmt die
Querdehnung progressiv zu und die Tragfeder legt sich verstärkt an das
Gehäuse an. Dadurch wird die Dämpfung stark erhöht.
Durch die Anordnung des Stützkörpers ist von Vorteil, daß mit zunehmendem
Verformungsweg eine hohe Querdehnung der Tragfeder erreicht wird und
daraus resultierend eine große Dämpfung durch eine starke Anpressung ihrer
Oberfläche an das Gehäuse. Die Knickfeder erzeugt eine besonders große
Querkraft und damit eine entsprechend große Reibung, wenn der Stützkörper
aus einem inkompressiblen Werkstoff, beispielsweise aus Gummi besteht.
Die Einzelfedern und die Knickfeder sind bevorzugt einstückig ineinander über
gehend und materialeinheitlich ausgebildet und bestehen aus einem in sich
kompressiblen Werkstoff. Dieser in sich kompressible Werkstoff ist bevorzugt
Zell-Polyurethan und eignet sich aufgrund seiner hohen Elastizität besonders
gut, um elastomere Schaumstrukturen darzustellen.
Die Knickfeder weist einen größeren Außendurchmesser auf, als die Einzelfe
dern. Die Dimensionierung der Knickfeder und der Einzelfedern kann derart
vorgenommen werden, daß im nichtbelasteten Zustand des Prallfederdämpfers
sowohl die Knickfeder als auch die Einzelfedern vom Gehäuse mit radialem
Abstand umschlossen sind und nur die Knickfeder bei Maximalbelastung des
Prallfederdämpfers mit dem Gehäuse in Berührung bringbar ist. Bei einer davon
abweichenden Ausgestaltung besteht die Möglichkeit, daß sowohl die Knickfe
der als auch die Einzelfedern bei maximaler Belastung des Prallfederdämpfers
mit dem Gehäuse in Berührung bringbar sind. Die Dämpfung hat dadurch einen
stark progressiven Charakter. Berühren beim unbelasteten Prallfederdämpfer
weder die Knickfeder noch die Einzelfedern das Gehäuse, ist das Betriebsver
halten zunächst nur durch die Federkraft der Tragfeder beeinflußt.
Nach einer anderen Ausgestaltung besteht demgegenüber die Möglichkeit, daß
der Außendurchmesser der Knickfeder bereits im unbelasteten Zustand des
Prallfederdämpfers unter Vorspannung am Gehäuse anliegt. Selbst kleinste
Relativbewegungen der Spannplatte zum Widerlager werden bei einer derarti
gen Ausgestaltung gedämpft.
Die Tragfeder ist bevorzugt symmetrisch zu einer gedachten Radialebene aus
gebildet, die in ihrer axialen Mitte errichtet ist. Die Herstellung und die Monta
ge der Tragfeder innerhalb des Gehäuses zwischen dem Widerlager und der
Spannplatte ist dadurch besonders einfach. Montagefehler sind dadurch auf
ein Minimum begrenzt.
Die Tragfeder ist bevorzugt ungehaftet innerhalb des Gehäuses und zwischen
dem Widerlager und der Spannplatte angeordnet. Dadurch sind Herstellung
und Montage des Prallfederdämpfers sehr einfach und preiswert. Außerdem ist
eine derartige ungehaftete Zuordnung der Tragfeder zu den anderen, bevorzugt
aus metallischen Werkstoffen bestehenden Bauteilen auch im Hinblick auf die
Trennung im Anschluß an die Verwendung des Prallfederdämpfers von Vorteil.
Die Bestandteile können sortenrein der Wiederverwertung zugeführt werden.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung sind Mittel vorgesehen, die auf der
Tragfeder lastende Vorspannung zu verändern. Dadurch ist es auf einfache
Weise möglich, den Prallfederdämpfer ohne bauliche Veränderung an die je
weiligen Gegebenheiten des Anwendungsfalles anzupassen. Außerdem besteht
die Möglichkeit, im Laufe der Gebrauchsdauer entstehende Relaxationen der
Tragfeder und eine damit einhergehende Verringerung der Vorspannung durch
die Mittel auszugleichen, um dadurch während der gesamten Gebrauchsdauer
übereinstimmend gute Gebrauchseigenschaften zu behalten.
Die Mittel können aus einem Zugelement bestehen, das auf den voneinander
abgewandten Enden der Tragfeder und einer Druckfeder aus elastomerem
Werkstoff abgestützt ist, wobei die Druckfeder auf der von der Tragfeder ab
gewandten Seite des Widerlagers angeordnet ist. Durch das Zugelement kön
nen das Widerlager und die Spannplatte relativ zueinander derart bewegt wer
den, daß die Vorspannung der Tragfeder stufenlos einstellbar ist. Dadurch, daß
die Druckfeder auf der von der Tragfeder abgewandten Seite des Widerlagers
angeordnet ist, vermag diese Zugkräfte aufzunehmen, die auf den Prallfeder
dämpfer von außen einwirken. Außerdem ist durch die Anordnung der
Druckfeder von Vorteil, daß eine Bewegung der Tragfeder in ihre Ausgangs
position nach erfolgtem Einfedern weich abgefedert wird. Harte Anschlagbe
rührungen und/oder Geräusche werden zuverlässig vermieden.
Das Zugelement kann aus einem relativ beweglichen Gewindebolzen bestehen,
der in radialer Richtung von der Tragfeder und der Druckfeder ganz umschlos
sen ist. Der Gewindebolzen ist dabei relativ beweglich zum Widerlager und
zum Gehäuse angeordnet. Das Widerlager und das Gehäuse sind beispielswei
se durch eine Verschweißung relativ unbeweglich miteinander verbunden. Der
Gewindebolzen durchdringt eine Ausnehmung im Widerlager und den in axialer
Richtung anschließenden Hohlraum jeweils zentral, während die Spannplatte
mit einem den Aufprall aufnehmenden Element relativ ortsfest, bevorzugt
ebenfalls durch Verschweißen, und mit dem Gewindebolzen verbunden ist. Auf
der dem Element abgewandten Seite des Gewindebolzens ist bevorzugt eine
Mutter aufgeschraubt, die auf der der Druckfeder zugewandten Seite auf einer
Unterlegscheibe abgestützt ist. Hierbei ist von Vorteil, daß eine Beschädigung
und/oder Zerstörung der Oberfläche der Druckfeder auch dann zuverlässig
ausgeschlossen ist, wenn die Vorspannung auf die Druckfeder durch ein An
ziehen oder Lösen der Mutter häufig verstellt wird. Die Unterlegscheibe kann
beispielsweise nur auf der der Mutter zugewandten Oberfläche mit einer rei
bungsverringernden Oberflächenbeschichtung versehen sei. Eine reibungsbe
haftete Relativbewegung findet daher beim Anziehen oder Lösen der Mutter
nur zwischen dieser selbst und der Unterlegscheibe, nicht hingegen zwischen
der Unterlegscheibe und der Druckfeder statt. Dadurch, daß der Gewindebol
zen von der Tragfeder vollständig umschlossen ist, sind diese Teile innerhalb
des Hohlraums stabilisiert und in ihrer Lage zueinander zentriert. Ausweichbe
wegungen bei einer bestimmungsgemäßen Belastung des Prallfederdämpfers
und daraus resultierende Beeinträchtigungen der Gebrauchseigenschaften sind
ausgeschlossen.
Die Tragfeder und die Druckfeder sind bevorzugt einstückig ineinanderüberge
hend und materialeinheitlich ausgebildet. Hierbei ist von Vorteil, daß der Prall
federdämpfer nur aus wenigen Einzelteilen besteht, was in fertigungstechni
scher und wirtschaftlicher Hinsicht von hervorzuhebendem Vorteil ist. Die
Tragfeder besteht aus den beiden Einzelfedern und der Knickfeder sowie der
Druckfeder, die bevorzugt jeweils rotationssymmetrisch ausgebildet sind,
wobei die Druckfeder und die Tragfeder durch eine, im Querschnitt betrachtet,
nutförmige umfangsseitig umlaufende Vertiefung räumlich voneinander ge
trennt sind. Das Widerlager, daß das Gehäuse in axialer Richtung einerseits
begrenzt, weist bevorzugt eine zentrale Ausnehmung auf, in die die nutförmige
Vertiefung eingeschnappt/eingeknöpft ist. Die gesamte Tragfeder und die
Druckfeder werden dadurch gemeinsam in einem Arbeitsgang mit dem Wider
lager verbunden.
Die Verwendung von inkompressiblen Werkstoffen, beispielsweise von Gummi
oder TPE für die Tragfeder ist von Vorteil, wenn bei einer zunehmenden Vor
spannung in axialer und/oder radialer Richtung in jedem Fall eine starke Ver
drängung in Richtung des Gehäuses und dadurch eine relativ große Reibung
der Tragfeder am Gehäuse gewünscht ist. Demgegenüber ist die Verwendung
kompressibler Werkstoffe, beispielsweise offenporiger Schaumstoffe, dann von
Vorteil, wenn vergleichsweise große Verschiebewege in axialer Richtung eine
zunächst nur vergleichsweise geringe Erhöhung der radialen Vorspannung und
eine relativ geringe Vergrößerung der Reibung am Gehäuse bewirken sollen.
Die Einstellung der radialen Vorspannung der Tragfeder ist bei beiden
Werkstofftypen möglich und stellt für den Fachmann kein Problem dar.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Prallfederdämpfers wird
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Prallfederdämpfers gezeigt,
bei dem die Tragfeder 1, bestehend aus den beiden Einzelfedern 5, 6 und der
Knickfeder 8 sowie die Druckfeder 14 einstückig ineinanderübergehend und
materialeinheitlich ausgebildet sind. Die Tragfeder 1 ist innerhalb des Gehäuses
4 angeordnet, wobei das Gehäuse 4 in axialer Richtung einerseits durch das
Widerlager 2 und in axialer Richtung andererseits durch die Spannplatte 3
begrenzt ist. Das Widerlager und das Gehäuse 4 sind in diesem Ausführungs
beispiel miteinander verschweißt. Das Widerlager 2 und die Spannplatte 3 sind
in Verschieberichtung 7 relativ zueinander bewegbar. Die Spannplatte 3 ist
relativ unbeweglich mit dem als Trägerrohr ausgebildeten Zugelement 13
verbunden. Das Element, das den Aufprall aufnimmt, ist mit dem Bezugszei
chen 15 versehen. Der erfindungsgemäße Prallfederdämpfer gelangt bevorzugt
in Stoßstangen von Kraftfahrzeugen zur Anwendung.
Das Widerlager 2, das Gehäuse 4 und das Zugelement 13, die Spannplatte 3
sowie das Element 15 bestehen bevorzugt aus einem metallischen Werkstoff.
Für eine in fertigungstechnischer Hinsicht einfache und kostengünstige Her
stellbarkeit des Prallfederdämpfers ist dies von Vorteil. In der Zeichnung ist ein
Ausführungsbeispiel eines Prallfederdämpfers im nicht-aufprallbelasteten
Zustand gezeigt. Die Knickfeder 8 begrenzt mit der Innenumfangsseite des
Gehäuses 4 einen Spalt, der durch einen radialen Abstand gebildet ist. Eine
leichte Berührung des Außenumfangs der Knickfeder 8 mit dem Gehäuse 4,
wobei die beiden Teile dann unter radialer Vorspannung aneinander anliegen,
ist im nicht-aufprallbelasteten Zustand ebenfalls denkbar.
Bei einem Aufprall auf das Element 15 in Verschieberichtung 7 legt sich der
Außenumfang der Knickfeder 8 mit zunehmender Verschiebung der Spann
platte 3 in Richtung des Widerlagers 2 allmählich an den Innenumfang des
Gehäuses 4 an, was zu einer progressiven Dämpfung der Aufprallbewegung
führt. Durch den Stützkörper 12, der im Gegensatz zu der Tragfeder 1 aus
einem inkompressiblen Werkstoff, beispielsweise aus Gummi besteht, wird mit
zunehmendem Verschiebeweg der Spannplatte 3 in Richtung des Widerlagers
2 eine vergrößerte Querkraft der Knickfeder 8 auf das Gehäuse 4 übertragen
und eine entsprechend hohe Reibungsdämpfung erzeugt. Durch die Berührung
des Außenumfangs der Knickfeder 8 mit dem Gehäuse unter radialer Vor
spannung wird die Bewegung des Aufpralls durch Reibung gedämpft. Bei Ent
lastung federt das Element 15 entgegen der Verschieberichtung 7 zurück,
wobei der Prallfederdämpfer wieder die hier dargestellte Position einnimmt.
Dadurch, daß die Spannplatte 3 vom Gehäuse mit radialem Abstand umschlos
sen ist, wird erreicht, daß der Prallfederdämpfer auch dann einwandfrei funk
tioniert, wenn die eingeleitete Kraft nicht exakt in Richtung der Achse 16 des
Prallfederdämpfers wirkt. Durch eine Vergrößerung der Vorspannung auf die
Tragfeder wird die Arbeitsaufnahmefähigkeit des Prallfederdämpfers erhöht.
Die Druckfeder wirkt als Vorspannfeder und kann Zugkräfte aufnehmen, die
auf den Prallfederdämpfer von außen einwirken. Dadurch wird der Prallfeder
dämpfer stabilisiert und in seiner Lage zentriert. Außerdem wird die Rückfeder
bewegung im Bereich ihrer Endlage entsprechend weich abgefedert, wodurch
Anschlaggeräusche und/oder harte Anschlagberührungen zuverlässig vermie
den werden.
Im hier dargestellten Beispiel ist die Tragfeder 1 symmetrisch zu der gedachten
Radialebene 9 ausgebildet, wobei die Radialebene in der axialen Mitte 10 er
richtet ist. Ebenfalls zu der Radialebene 9 symmetrisch sind die rombusförmige
Ausnehmung 11 sowie der darin angeordnete und entsprechend geformte
Stützkörper 12.
Claims (10)
1. Prallfederdämpfer, umfassend eine Tragfeder aus elastomerem Werk
stoff, die in axialer Richtung einerseits auf einem Widerlager und in axia
ler Richtung andererseits, auf der von dem Widerlager abgewandten
Seite auf einer Spannplatte abgestützt ist, wobei das Widerlager und die
Spannplatte relativ zueinander verschiebbar sind und wobei die Tragfe
der außenumfangsseitig von einem rohrförmigen Gehäuse umschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfeder (1) aus einer ersten und
einer zweiten Einzelfeder (5, 6) besteht, die einander axial in Verschie
berichtung (7) benachbart zugeordnet und durch eine Knickfeder (8)
miteinander verbunden sind, daß die Einzelfedern (5, 6) und die
Knickfeder (8) jeweils als Hohlfedern ausgebildet sind und daß die
Tragfeder (1) radial innenseitig im Bereich der Knickfeder (8) eine
umlaufende, im Querschnitt betrachtet, rombusförmige Ausnehmung
(11) aufweist und innerhalb der Ausnehmung (11) ein im wesentlichen
kongruent gestalteter Stützkörper (12) aus einem inkompressiblen
Werkstoff angeordnet ist, der von der Tragfeder (1) im nicht-belasteten
Zustand mit umfangsseitigem Abstand umschlossen ist.
2. Prallfederdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einzelfedern (5, 6) und die Knickfeder (8) einstückig ineinander überge
hend und materialeinheitlich ausgebildet sind und aus einem in sich
kompressiblen Werkstoff bestehen.
3. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Knickfeder (8) einen größeren Außendurchmesser
aufweist, als die Einzelfedern (5, 6).
4. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tragfeder (1) symmetrisch zu einer gedachten Radia
lebene (9) ausgebildet ist, die in ihrer axialen Mitte (10) errichtet ist.
5. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tragfeder (1) ungehaftet innerhalb des Gehäuses (4)
und zwischen dem Widerlager (2) und der Spannplatte (3) angeordnet
ist.
6. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (4) und das Widerlager (2) ortsfest miteinan
der verbunden sind.
7. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die auf der Tragfeder (1) lastende
Vorspannung zu verändern.
8. Prallfederdämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittel aus einem Zugelement (13) bestehen, das auf den voneinander
abgewandten Enden der Tragfeder (1) und einer Druckfeder (14) aus
elastomerem Werkstoff abgestützt ist und daß die Druckfeder (14) auf
der von der Tragfeder (1) abgewandten Seite des Widerlagers (2) ange
ordnet ist.
9. Prallfederdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugelement (13) aus einem relativ beweglichen Gewindebolzen besteht,
der in radialer Richtung von der Tragfeder (1) und der Druckfeder (14)
ganz umschlossen ist.
10. Prallfederdämpfer nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tragfeder (1) und die Druckfeder (14) einstückig inein
ander übergehend und materialeinheitlich ausgebildet sind.
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| DE19718050A1 (de) * | 1997-04-29 | 1998-11-05 | Bayerische Motoren Werke Ag | Energieabsorbierendes Kraftbegrenzungsteil |
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