DE19601540A1 - Schaltungsunterbrecher und Schaltungsunterbrechungsvorrichtung - Google Patents
Schaltungsunterbrecher und SchaltungsunterbrechungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein einen
Schaltungsunterbrecher und eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung, die diesen verwendet,
wobei beide dafür ausgelegt sind, in einem Verteilungssystem
verwendet zu werden. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung einen Schaltungsunterbrecher und eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung, die mit einer
Strombegrenzungsfunktion ausgerüstet sind und die sich in
vorteilhafter Weise für eine statische Implementierung eines
Schaltungsunterbrechers eignen, der zum Aussenden einer
elektrischen Energie in einem Energieverteilungssystem
verwendet wird.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden
zunächst herkömmlichen Techniken davon mit einigen
Einzelheiten betrachtet. Fig. 7 ist ein Schaltbild, welches
einen Schalter vom statischen Typ für ein Verteilungssystem
zeigt, welches in den "Transactions of the 10-th National
Convention of The Institute of Electrical Engineers of Japan:
"Power Protection" 10-106/107 (1988)" offenbart ist und das
einen Typ eines bisher bekannten Schaltungsunterbrechers
zeigt, der unter Verwendung von Thyristoren aufgebaut ist.
Unter Bezugnahme auf die Figur besteht eine Hauptschaltung MC
aus Eingangsanschlüssen U1, V1 und W1, die jeweils den U-, V-
und W-Phasen eines Verteilungssystems entsprechen, aus
Ausgangsanschlüssen U2, V2 und W2 entsprechend der U-, V-
bzw. W-Phasen und aus Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W des
Nicht-Selbstauslöschungs-Typs, die jeweils aus einem Paar von
antiparallel zueinander geschalteten Thyristoren gebildet
sind. Jeder der Thyristoren, die die Thyristorschalter 1U, 1V
und 1W vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ bilden, ist von einer
derartigen Art, daß es, sobald der Thyristor eingeschaltet
ist, für dessen Ausschaltung erforderlich ist, eine
Rückwärtsspannung zwischen seine Anode und Kathode anzulegen,
um den Vorwärtsstrom unter einen Haltestrom abzusenken.
Deshalb bezeichnet man den voranstehend erwähnten durch die
Thyristoren gebildeten Thyristorschalter als den
Thyristorschalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ.
In Fig. 7 ist ferner ein Ende des Thyristorschalters 1U
mittels eines elektromagnetischen Vakuum-Schaltschützes 2U
mit dem Eingangsanschluß U1 verbunden, während das andere
Endes des Thyristorschalters 1U mit dem Ausgangsanschluß U2
verbunden ist. Genauso ist ein Ende des Thyristorschalters 1V
über ein elektromagnetisches Vakuum-Schaltschütz 2V mit dem
Eingangsanschluß V1 verbunden, während das andere Ende des
Thyristorschalters 1V mit dem Ausgangsanschluß V2 verbunden
ist. Andererseits ist ein Ende des Thyristorschalters 1W über
ein elektromagnetisches Vakuum-Schaltschütz 2W mit dem
Eingangsanschluß W1 verbunden, während das andere Ende mit
dem Ausgangsanschluß W2 verbunden ist.
Ferner sind Überspannungsableiter 3U, 3V und 3W vom Zinkoxid-
Typ jeweils parallel zu den Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W
geschaltet, um diese Schalter vor einer Stoß- oder
Überspannung zu schützen. Stromtransformatoren 4a und 4b, die
als Stromerfassungseinrichtungen dienen, sind zwischen den
Thyristorschalter 1U und den Ausgangsanschluß U2 sowie
zwischen den Thyristorschalter 1W und den Ausgangsanschluß W2
geschaltet, um jeweils die Leitungsströme zu erfassen. Eine
Steuereinheit 5, die bei einem niedrigeren Potentialpegel als
die Hauptschaltung MC arbeitet, dient zur Steuerung des
Öffnens/Schließens der elektromagnetischen Vakuum-
Schaltschütze 2U, 2V und 2W, sowie zum
Einschalten/Ausschalten der Thyristorschalter 1U, 1V und 1W
auf der Basis der erfaßten Ströme, die von den
Stromtransformatoren 4a und 4b geliefert werden.
Als nächstes bezieht sich die Beschreibung auf den Betrieb
der voranstehend beschriebenen Schaltvorrichtung.
Wenn die Steuereinheit 5 auf Grundlage der von dem
Stromtransformatoren 4a und 4b gelieferten erfaßten Strömen
bestätigt, daß die Leitungsströme der Thyristorschalter 1U
und 1W (d. h. die Ströme, die jeweils durch die
Thyristorschalter 1U und 1W in ihrem Leitungszustand fließen)
Null sind, schließt die Steuereinheit 5 zunächst die
elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze 2U, 2V und 2W und
schaltet dann die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W ein, indem
ein Einschaltsignal an ihre Gates in dem Zustand gelegt
werden, in dem die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze
2U, 2V und 2W geschlossen sind. Danach wird das
Einschaltsignal an den Gates der Thyristorschalter 1U, 1V und
1W gelöscht, um ihnen zu ermöglichen, ausgeschaltet zu
werden. Dann überprüft und bestätigt die Steuereinheit 5 auf
Grundlage der von den Stromtransformatoren 4a und 4b
gelieferten erfaßten Strömen, daß die Leitungsströme der
Thyristorschalter 1U und 1W wieder Null angenommen haben, um
dadurch die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze 2U, 2V
und 2W zu öffnen. Dieser Betrieb wird als
Verriegelungsbetrieb bezeichnet, der hinsichtlich einer
Verlängerung der Lebensdauer des elektromagnetischen Vakuum-
Schaltschützes ausgeführt wird.
Beim Auftreten eines Fehlers, beispielsweise eines
Kurzschlußfalls, muß der Schaltungsunterbrechungsbetrieb
natürlich ausgeführt werden. In diesem Fall wird der
Kurzschlußfehler durch die Steuereinheit 5 auf Grundlage
eines Signals erfaßt, welches die Fehlerströme (z. B. den
Kurzschlußstrom) wie von den Stromtransformatoren 4a und 4b
geliefert anzeigt, um dadurch das Einschaltsignal von dem
Gate der Thyristorschalter innerhalb 1 ms zu entfernen, wobei
als Folge davon der Fehlerstrom durch Öffnen oder Ausschalten
der Thyristorschalter 1U, 1V und 1W innerhalb eines Zyklusses
(maximal 20 ms) unterbrochen wird.
Mit der Anordnung des voranstehend beschriebenen
herkömmlichen Schaltungsunterbrechers, kann der Fehlerstrom,
wie beispielsweise ein Kurzschlußstrom, an das
Verteilungssystem während einer Periode fließen, die einem
Zyklus (z. B. 20 ms) entspricht. Wenn die Kurzschlußimpedanz
des Übertragungssystems wegen einer Änderung oder
Modifizierung der Übertragungssystemkonfiguration verkleinert
wird, steigt demzufolge der Wert des Fehlerstroms an. Um eine
derartige Situation zu behandeln, ist es erforderlich, die
Kurzschlußstrom-Unterbrechungskapazität des
Schaltungsunterbrechers, der an Energieempfangsknoten oder
Stellen von Energieanforderungssystemen oder Kundengeräten
vorgesehen ist, zu vergrößern, was wiederum bedeutet, daß das
Energieanforderungsgerät notwendigerweise entsprechend
geändert oder modifiziert werden muß. Außerdem weist der
herkömmliche Schaltungsunterbrecher ein Problem dahingehend
auf, daß der Energieverlust in dem Leitungszustand groß ist,
im Vergleich mit demjenigen des herkömmlichen
Schaltungsunterbrechers vom mechanischen Typ, da die
Energiezuführung gewöhnlicherweise durch die
Thyristorschalter ausgeführt wird.
Angesichts des voranstehend beschriebenen Standes der Technik
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Schaltungsunterbrecher und eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung vorzusehen, die die
Notwendigkeit einer Erhöhung der Kapazität der Kunden
schaltungsunterbrecher, die an Energieempfangsknoten in dem
Verteilungssystem installiert sind, vermeiden können, selbst
wenn der Fehlerstrom (z. B. ein Kurzschlußstrom) wegen einer
Modifikation oder Änderung der Systemkonfiguration ansteigt.
Angesichts der obigen und anderen Aufgaben, die aus der
nachfolgenden Beschreibung noch ersichtlich werden, ist gemäß
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ein
Schaltungsunterbrecher für ein Verteilungssystem vorgesehen,
der umfaßt: einen Halbleiterschalter vom Nicht-
Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist; ein Strombegrenzungselement, welches zum
Unterdrücken eines Fehlerstroms zu dem Halbleiterschalter in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden; und
einen Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
parallel zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und
des Strombegrenzungselements geschaltet ist; wobei beim
Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch
das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom an die
Reihenschaltung von dem mechanischen
Hochgeschwindigkeitsschalter kommutiert wird.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein
Schaltungsunterbrecher für ein einzelphasiges
Verteilungssystem vorgesehen, der umfaßt: einen
Halbleiterschalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, der in
dem Verteilungssystem vorgesehen ist; ein
Strombegrenzungselement, welches zu dem Halbleiterschalter
zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in Reihe geschaltet ist,
wobei der Halbleiterschalter und das Strombegrenzungselement
eine Reihenschaltung bilden; und einen
Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der zu der
Reihenschaltung des Halbleiterschalters und des
Strombegrenzungselements parallel geschaltet ist; wobei der
Schalter vom Nicht-Auslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter jeweils für eine Phase
vorgesehen sind und wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem
Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender
elektrischer Strom von dem mechanischen
Hochgeschwindigkeitsschalter zu der Reihenschaltung
kommutiert wird.
Gemäß einem noch anderen Aspekt der Erfindung ist ein
Schaltungsunterbrecher für ein Mehrphasen-Verteilungssystem
vorgesehen, der umfaßt: einen Halbleiterschalter vom Nicht-
Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist; ein Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden; und
einen Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
parallel zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und
des Strombegrenzungswiderstands geschaltet ist, wobei der
Schalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter jeweils in einer Anzahl
vorgesehen sind, die derjenigen der Phasen des
Verteilungssystems entsprechen, wobei beim Auftreten eines
Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das
Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter zu der
Reihenschaltung kommutiert wird.
Gemäß einem noch anderen Aspekt der Erfindung ist ein
Schaltungsunterbrecher für ein dreiphasiges Verteilungssystem
vorgesehen, der umfaßt: einen Halbleiterschalter vom Nicht-
Selbstauslöschungs-Typ, der in einem Verteilungssystem
vorgesehen ist; ein Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden; und
einen Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
parallel zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und
des Strombegrenzungselements geschaltet ist; wobei der
Schalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter für zwei oder drei Phasen des
Verteilungssystems vorgesehen sind, wobei beim Auftreten
eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das
Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter zu der
Reihenschaltung kommutiert wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung für ein Verteilungssystem
vorgesehen, wobei die Vorrichtung umfaßt: einen
Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter vom
Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden, und
einem Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und des
Strombegrenzungselement parallel geschaltet ist, wobei beim
Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch
das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter zu der
Reihenschaltung kommutiert wird, eine Erfassungseinrichtung
zum Erfassen eines durch das Verteilungssystem fließenden
Stroms, und eine Steuereinrichtung zum Steuern des
Halbleiterschalters und des Hochgeschwindigkeitsschalters des
Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines
Erfassungsausgangs der Erfassungseinrichtung.
Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung ist eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung für ein einzelphasiges
Verteilungssystem vorgesehen, wobei die Vorrichtung umfaßt:
einen Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter vom
Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden, und
einem Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und des
Strombegrenzungselements parallel geschaltet ist, wobei der
Schalter von Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter jeweils für eine Phase
vorgesehen sind, wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem
Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender
elektrischer Strom von dem mechanischen
Hochgeschwindigkeitsschalter zu der Reihenschaltung
kommutiert wird, eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen
eines Stroms, der durch das Verteilungssystem fließt, und
eine Steuereinrichtung zum Steuern des Halbleiterschalters
und des Hochgeschwindigkeitsschalters des
Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines Erfassungsausgangs
der Erfassungseinrichtung.
Gemäß einem noch anderen Aspekt der Erfindung ist eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung für ein Mehrphasen-
Verteilungssystem vorgesehen, wobei die Vorrichtung umfaßt:
einen Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter vom
Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden, und
einem Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und des
Strombegrenzungselements parallel geschaltet ist, wobei der
Schalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter jeweils in einer Anzahl
vorgesehen sind, die derjenigen der Phasen des
Verteilungssystems entspricht, wobei beim Auftreten eines
Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das
Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter zu der
Reihenschaltung kommutiert wird, eine Erfassungseinrichtung
zum Erfassen eines durch das Verteilungssystem fließenden
Stroms, und eine Steuereinrichtung zum Steuern des
Halbleiterschalters und des Hochgeschwindigkeitsschalters des
Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines
Erfassungsausgangs der Erfassungseinrichtung.
Gemäß einem noch anderen Aspekt der Erfindung ist eine
Schaltungsunterbrechungsvorrichtung für ein dreiphasiges
Verteilungssystem vorgesehen, wobei die Vorrichtung umfaßt:
einen Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter vom
Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem
vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement, welches zu dem
Halbleiterschalter zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in
Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter und das
Strombegrenzungselement eine Reihenschaltung bilden, und
einem Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen Typ, der
zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters und des
Strombegrenzungselements parallel geschaltet ist, wobei der
Schalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, das
Strombegrenzungselement und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter für zwei oder drei Phasen des
Verteilungssystems vorgesehen sind, wobei beim Auftreten
eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das
Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter zu der
Reihenschaltung kommutiert wird, eine Erfassungseinrichtung
zum Erfassen eines durch das Verteilungssystem fließenden
Stroms, und eine Steuereinrichtung zum Steuern des
Halbleiterschalters und des Hochgeschwindigkeitsschalters des
Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines
Erfassungsausgangs der Erfassungseinrichtung.
Mit dem Aufbau der voranstehend beschriebenen
Schaltungsunterbrecher und der
Schaltungsunterbrechungsvorrichtungen wird beim Auftreten
eines Fehlers in dem Verteilungssystem von dem mechanischen
Hochgeschwindigkeitsschalter der durch das Verteilungssystem
fließende Strom an die aus dem Halbleiterschalter vom Nicht-
Selbstauslöschungs-Typ und dem Strombegrenzungselement
bestehenden Reihenschaltung kommutiert, wobei der Fehlerstrom
durch das Strombegrenzungselement begrenzt wird, während der
Halbleiterschalter nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit
ausgeschaltet wird. Somit erfährt der Fehlerstrom eine
Begrenzung und dann eine Unterbrechung im wesentlichen
innerhalb eines Zyklusses nach Auftreten des Fehlers oder der
Störung. Selbst wenn eine Kurzschlußimpedanz des
Verteilungssystems aufgrund irgendeiner Änderung in der
Systemkonfiguration verkleinert wird, kann somit verhindert
werden, daß der Fehlerstrom ansteigt, was wiederum bedeutet,
daß keine Notwendigkeit besteht, die
Kurzschlußunterbrechungskapazität von denjenigen
Schaltungsunterbrechern zu vergrößern, die an
Energieempfangsknoten für Energieanforderungsgeräte
installiert sind. Anders gesagt, die
Verteilungssystemkonfiguration kann geändert oder modifiziert
werden, und zwar ohne die Notwendigkeit einer entsprechenden
Änderung und Modifizierung der Energieanforderungssysteme
oder der Geräte, die mit dem Verteilungssystem verbunden
sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das
Strombegrenzungselement von einer Strombegrenzungs-
Drosselspule gebildet sein.
Unter Verwendung der Strombegrenzungs-Drosselspule als das
Strombegrenzungselement kann die Strombegrenzungsfunktion für
den Fehlerstrom (z. B. den Kurzschluß) erreicht werden.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann das Strombegrenzungselement durch eine sättigbare
Drosselspule gebildet sein.
Unter Verwendung der sättigbaren Drosselspule als das
Strombegrenzungselement kann eine
Fehlerstrombegrenzungsfunktion nach Wunsch erzielt werden.
In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann das Strombegrenzungselement von einer
Strombegrenzungssicherung gebildet werden.
Durch Verwendung der Sicherung als das
Strombegrenzungselement kann nicht nur die
Fehlerstrombegrenzungsfunktion, sondern auch die Fehlerstrom-
Unterbrechungsfunktion mit hoher Zuverlässigkeit
kostengünstig realisiert werden.
In einer noch anderen bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann das Strombegrenzungselement von einem
Strombegrenzungswiderstand gebildet sein.
Durch Verwendung des Strombegrenzungswiderstands als das
Strombegrenzungselement kann die gewünschte
Fehlerstrombegrenzungsfunktion mit einem kostengünstigen
Aufbau erzielt werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann der Halbleiterschalter durch ein Paar von Thyristoren
gebildet sein, die zueinander antiparallel geschaltet sind.
Durch die Ausführung des Halbleiterschalters vom Nicht-
Selbstauslöschungs-Typ durch ein Paar von antiparallel
zueinander geschalteten Thyristoren kann der Fehlerstrom mit
einer sehr verbesserten Zuverlässigkeit unterbrochen werden.
In einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung kann der mechanische Hochgeschwindigkeitsschalter
einen elektromagnetischen Auslösemechanismus umfassen.
Durch Verwenden des mechanischen
Hochgeschwindigkeitsschalters, der mit dem
elektromagnetischen Auslösemechanismus ausgerüstet ist, kann
der Fehlerstrom ohne Ausfall innerhalb des Bereichs der
Stromunterbrechungskapazität der Schaltungsunterbrecher
unterbrochen werden, die an den Energieempfangsknoten für das
mit dem Verteilungssystem verbundenen
Energieanforderungsgerät installiert sind. Abgesehen davon
kann beim Schließen der Schaltungsunterbrecher der stationäre
Strom durch den Hochgeschwindigkeitsschalter fließen. Somit
kann der Energieverlust, der ansonsten auftreten kann, auf im
wesentlichen Null unterdrückt werden.
Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und hervortretenden
Merkmale der vorliegenden Erfindung lassen sich leicht durch
Lesen der folgenden Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen davon beispielhaft im Zusammenhang mit den
beiliegenden Zeichnungen verstehen.
In der nachstehenden Beschreibung wird auf die Zeichnungen
Bezug genommen. In diesen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild, welches einen Aufbau eines
Schaltungsunterbrechers gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Ansicht zur grafischen Darstellung eines
Betriebs des Schaltungsunterbrechers gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 ein Schaltbild, welches einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
Fig. 4 ein Schaltbild, welches einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
Fig. 5 ein Schaltbild, welches einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
Fig. 6 ein Schaltbild, welches einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer fünften Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
Fig. 7 ein Schaltbild, welches eine Konfiguration eines
herkömmlichen Schaltungsunterbrechers zeigt.
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen ausführlich im Zusammenhang mit
gegenwärtig als bevorzugt angesehenen oder typischen
Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. In der folgenden
Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder
entsprechende Teile überall in den Darstellungen.
Fig. 1 ist ein Schaltbild, welches einen Aufbau eines
Schaltungsunterbrechers gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Unter Bezugnahme auf die
Figur besteht eine Hauptschaltung MC1 aus Eingangsanschlüssen
U1, V1 und W1, die jeweils U-, V- und W-Phasen entsprechen,
aus Ausgangsanschlüssen U2, V2 und W2, die jeweils U-, V- und
W-Phasen entsprechen, und aus Thyristorschaltern 1U, 1V und
1W vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ, die als
Halbleiterschalter ausgeführt sind und bei denen jeder durch
ein Paar von antiparallel zueinander geschalteten Thyristoren
gebildet ist. Jeder der Thyristoren, die jeden der
Thyristorschalter 1U, 1V und 1W vom Nicht-Selbstauslöschungs-
Typ bilden, ist von einer derartigen Art, daß es, sobald der
Thyristor eingeschaltet ist, für sein Ausschalten (oder
Zurücksetzen in den Aus-Zustand) erforderlich ist, eine
Rückwärtsspannung zwischen seine Anode und seine Kathode
anzulegen oder alternativ den Vorwärtsstrom unter einen Pegel
des Haltestroms zu verkleinern. Demzufolge bezeichnet man den
Thyristorschalter, der durch diese Thyristoren gebildet wird,
als den Thyristorschalter vom Nicht-Selbstauslöschungs-Typ,
wie voranstehend erwähnt wurde.
Weiter in Fig. 1 ist ein Ende des Thyristorschalters 1U mit
dem Eingangsanschluß U1 mittels eines elektromagnetischen
Vakuum-Schaltschützes 2U und einer Strombegrenzungs-
Drosselspule 6U verbunden, die nachstehend noch beschrieben
werden, wohingegen das andere Ende des Thyristorschalters 1U
mit dem Ausgangsanschluß U2 verbunden ist. Genauso ist ein
Ende des Thyristorschalters 1V mit dem Eingangsanschluß V1
über ein elektromagnetisches Vakuum-Schaltschütz 2V und einer
Strombegrenzungs-Drosselspule 6V, die nachstehend noch
beschrieben werden, verbunden, während das andere Ende des
Thyristorschalters 1V mit dem Ausgangsanschluß V2 verbunden
ist. Schließlich ist ein Ende des Thyristorschalters 1W mit
dem Eingangsanschluß W1 über ein elektromagnetisches Vakuum-
Schaltschütz 2W und eine Strombegrenzungs-Drosselspule 6W,
die ebenfalls nachstehend beschrieben werden, verbunden,
während das andere Ende des Thyristorschalters 1W mit dem
Ausgangsanschluß W2 verbunden ist.
Die Strombegrenzungs-Drosselspulen 6U, 6V und 6W sind zu den
Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W jeweils in Reihe geschaltet,
wobei jede Strombegrenzungs-Drosselspule 6U, 6V und 6W
beispielsweise durch eine Luftkern-Drosselspule gebildet sein
kann, die mit einer Strombegrenzungsfunktion oder
-möglichkeit versehen ist. Ferner sind, wie man in Fig. 1
erkennt, Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W jeweils
parallel zu den Reihenschaltungen der Strombegrenzungs-
Drosselspulen 6U, 6V und 6W und der Thyristorschalter 1U, 1V
und 1W geschaltet. Jeder der Hochgeschwindigkeitsschalter 8U,
8V und 8W kann aus einem Hochgeschwindigkeitsschalter vom
mechanischen Typ gebildet sein, der aus einer Vakuumröhre
besteht, die mit einem Auslösemechanismus vom
elektromagnetischen Repulsionstyp ausgerüstet ist. Der
Hochgeschwindigkeitsschalter ist so ausgelegt, daß er den
Fehlerstrom (z. B. den Kurzschluß) wenigstens innerhalb einer
Zeit entsprechend 1/8-tel eines Zyklusses unterbrechen oder
aufbrechen kann, so daß der Fehlerstrom innerhalb eines
Bereichs einer Stromunterbrechungskapazität des
Schaltungsunterbrechers, der auf der Seite der Energie
anfordernden oder -verbrauchenden Einrichtung installiert
ist, unterbrochen werden kann. Es ist ausreichend für den
Hochgeschwindigkeitsschalter, wenn er eine
Stromunterbrechungskapazität aufweist, die äquivalent zu
einer Hälfte oder weniger des Fehlerstroms ist.
Ferner sind Überspannungsableiter 3U, 3V und 3W vom Zinkoxid-
Typ jeweils parallel zu den Reihenschaltungen der
Thyristorschalter 1U, 1V und 1W und der Strombegrenzungs-
Drosselspule 6U, 6V und 6W geschaltet, um den Schutz dieser
Schalter gegenüber einer anomal hohen Spannung oder einer
Stoßspannung sicherzustellen. Zusätzlich befindet sich ein
Stromtransformator 4a, der als eine erste
Stromerfassungseinrichtung dient, zwischen der
Parallelschaltung des Thyristorschalters 1U und dem
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U und dem Ausgangsanschluß U2
zum Erfassen des Leitungsstroms des Thyristorschalters 1U und
des Hochgeschwindigkeitsschalters 8U, während sich ein
zweiter Stromtransformator 4b, der als eine zweite
Stromerfassungseinrichtung dient, zwischen der
Parallelschaltung des Thyristorschalters 1W und des
Hochgeschwindigkeitsschalters 8W und dem Ausgangsanschluß W2
befindet, um die durch den Thyristorschalter 1W und dem
Hochgeschwindigkeitsschalter 8W fließenden Leitungsströme zu
erfassen.
Eine Steuereinheit 7, die bei einem niedrigeren
Potentialpegel als die Hauptschaltung MC1 arbeitet, dient zum
Steuern des Öffnens/Schließens der elektromagnetischen
Vakuum-Schaltschütze 2U, 2V und 2W, sowie zum Ein-
/Ausschalten der Thyristorschalter 1U, 1V und 1W und der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W auf Grundlage der
erfaßten Ströme, die jeweils von den Stromtransformatoren 4a
und 4b ausgegeben werden.
Als nächstes wird der Betrieb der Schaltungsunterbrecher
gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung
beschrieben.
Zunächst bezieht sich die Beschreibung auf den normalen
Betrieb in dem Zustand, in dem kein Fehlerstrom (z. B.
Kurzschlußstrom) erfaßt wird. Wenn die Steuereinheit 7 auf
der Basis der von den Stromtransformatoren 4a und 4b
gelieferten erfaßten Strömen bestätigt, daß die
Leitungsströme der Thyristorschalter 1U und 1W und der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U und 8W (d. h. die jeweils
durch die Thyristorschalter 1U und 1W und die
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U und 8W in ihren
Leitungszuständen fließenden Ströme) Null sind, schließt die
Steuereinheit 7 die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze
2U, 2V und 2W und öffnet dann die
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W in dem Zustand,
bei dem die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze 2U, 2V
und 2W geschlossen worden sind.
Wenn die Steuereinheit 7 auf Grundlage der von den
Stromtransformatoren 4a und 4b gelieferten erfaßten Ströme
bestätigt, daß die Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W
geschlossen sind, legt die Steuereinheit 7 jeweils ein
Einschaltsignal an die Gates der Thyristorschalter 1U, 1V und
1W an, um dadurch die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W
einzuschalten.
Da jedoch die Strombegrenzungs-Drosselspulen 6U, 6V und 6W in
Reihe zu den Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W eingefügt sind,
werden die Ströme durch die Hochgeschwindigkeitsschalter 8U,
8V und 8W mit jeweils einer im wesentlichen geringen Impedanz
fließen, selbst wenn die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W
eingeschaltet sind.
Gleichzeitig mit dem Ausschalten der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W wird ferner das
Einschaltsignal von den Gates der Thyristorschalter 1U, 1V
und 1W gelöscht, um ihnen zu ermöglichen, ausgeschaltet zu
werden. Dann überprüft und bestätigt die Steuereinheit 7
wieder auf Grundlage der von den Stromtransformatoren 4a und
4b gelieferten erfaßten Strömen, daß die Leitungsströme der
Thyristorschalter 1U und 1W Null geworden sind, um dadurch
die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze 2U, 2V und 2W zu
öffnen. In dieser Weise wird der voranstehend beschriebenen
Verriegelungsbetrieb im Zusammenhang mit dem herkömmlichen
Schaltungsunterbrecher zum Zweck einer Verlängerung der
Lebensdauer der Schaltschütze realisiert.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf Fig. 2 der Betrieb
des Schaltungsunterbrechers mit dem oben beschriebenen Aufbau
zum Unterbrechen oder Aufbrechen eines Fehlerstroms wie
beispielsweise eines Kurzschlußstroms beschrieben.
Wie voranstehend beschrieben liefert die Steuereinheit 7 das
Einschaltsignal an die Gates der Thyristorschalter 1U, 1V und
1W, nachdem die elektromagnetischen Vakuum-Schaltschütze 2U,
2V und 2W geschlossen worden sind, wobei die
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W geschlossen worden
sind. Wenn ein Überstrom, der den Fehlerstrom darstellt
(siehe Fig. 2 bei (A)), durch die Stromtransformatoren 4a
und 4b erfaßt wird, dann wird das Ausschaltsignal an die
elektromagnetischen Auslöseeinrichtungen vom Repulsionstyp
der Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V und 8W innerhalb
einer Periode geliefert, in der der Fehlerstrom den Bereich
der Stromunterbrechungskapazität des Schaltungsunterbrechers,
der an den Energieempfangsknoten für das Energie-anfordernde
Gerät oder kurz an den Lasten installiert ist, nicht
überschreiten kann, wie in Fig. 2 bei (B) dargestellt.
Infolgedessen werden die Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V
und 8W geöffnet, um dem Fehlerstrom zu ermöglichen, an die
Thyristorschalter 1U, 1V und 1W kommutiert zu werden.
In diesem Zustand werden die Fehlerströme, die durch die
Thyristorschalter 1U, 1V und 1W fließen, jeweils durch die
Strombegrenzungs-Drosselspulen 6U, 6V und 6W begrenzt, die zu
den Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W in Reihe geschaltet
sind, wie in Fig. 2 bei (C) gezeigt, während das an die
Gates der Thyristorschalter 1U, 1V und 1W angelegte
Einschaltsignal mit einer Zeitverzögerung einer vorgegebenen
Zeit gelöscht wird, die zum Öffnen des
Hochgeschwindigkeitsschalters im Ansprechen auf das
Ausschaltsignal für die Hochgeschwindigkeitsschalter 8U, 8V
und 8W benötigt wird; siehe in Fig. 2 bei (D). Somit wird
der Fehlerstrom wie begrenzt im wesentlichen innerhalb eines
Zyklusses nach dem Auftreten des Fehlerstroms unterbrochen.
Die oben beschriebenen Betriebsvorgängen ergeben sich von
selbst aus Fig. 2.
Wie aus der vorangehenden Beschreibung verständlich erfährt
der Fehlerstrom, beispielsweise ein Kurzschlußstrom, im
wesentlichen innerhalb eines Zyklusses nach Auftreten eines
Fehlers eine Begrenzung und Unterbrechung. Selbst wenn die
Kurzschlußimpedanz der Energieübertragung aufgrund einer
Änderung der Energieübertragungs-Systemkonfiguration
verkleinert wird, wird somit verhindert, daß der Fehlerstrom
ansteigt, was bedeutet, daß keine Notwendigkeit einer
Erhöhung der Kurzschlußstrom-Unterbrechungskapazität des
Schaltungsunterbrechers erforderlich ist, der sich an den
Energieempfangsstellen für die Lasten befindet, und somit
kann die Systemänderung oder Modifikation ohne Notwendigkeit
einer Änderung des Schaltungsunterbrechers für das Energie
verbrauchende Gerät oder die Lasten realisiert werden. Da der
stationäre Strom durch den Hochgeschwindigkeitsschalter
fließen kann, während er den Halbleiterschalter umgeht, kann
zusätzlich ein Energieverlust in dem Leitungszustand
wesentlich verringert werden.
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild eines Schaltungsunterbrechers
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In Fig. 3 werden Teile, die zu den in Fig. 1
gezeigten äquivalent sind, mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet und eine wiederholte Beschreibung davon erübrigt
sich. Unter Bezugnahme auf Fig. 3 umfaßt eine Hauptschaltung
MC2 Thyristorschalter 1U, 1V und 1W, wobei sättigungsfähige
Drosselspulen 9U, 9V und 9W, die jeweils eine
Strombegrenzungsfunktion aufweisen und als
Strombegrenzungselemente dienen, jeweils zu den
Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W in Reihe geschaltet sind.
Hinsichtlich der anderen Anordnung ist der
Schaltungsunterbrecher gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung im wesentlichen identisch zu derjenigen des in
Fig. 1 gezeigten Schaltungsunterbrechers. Anders gesagt, der
Schaltungsunterbrecher gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung unterscheidet sich von demjenigen der ersten
Ausführungsform darin, daß anstelle der Strombegrenzungs-
Drosselspulen 6U, 6V und 6W des in Fig. 1 gezeigten
Schaltungsunterbrechers die sättigungsfähigen Drosselspulen
9U, 9V und 9W verwendet werden, wobei die sättigungsfähigen
Drosselspulen 9U, 9V und 9W zum Begrenzen des Fehlerstroms in
dem nicht-gesättigten Zustand nur während der Periode, in der
die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W gerade leiten, dienen.
Wie sich der vorangehenden Beschreibung entnehmen läßt kann
mit dem Aufbau des Schaltungsunterbrechers gemäß der
vorliegenden Ausführungsform der Erfindung nicht nur die
voranstehend im Zusammenhang mit dem Schaltungsunterbrecher
gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung beschriebene
Strombegrenzungsfunktion realisiert werden, sondern der
Schaltungsunterbrecher kann auch in einem Gehäuse mit
kleinerer Größe implementiert werden, da eine Anzahl von
Spulen aufgrund der Verwendung der sättigungsfähigen
Drosselspule, in der ein Kern als das Strombegrenzungselement
eingebaut ist, verkleinert werden kann.
Fig. 4 zeigt ein Schaltbild eines Schaltungsunterbrechers
gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In Fig. 4 werden Teile, die den in Fig. 1
gezeigten äquivalent sind, mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Eine wiederholte Beschreibung davon ist somit
nicht erforderlich. Unter Bezugnahme auf Fig. 4 umfaßt eine
Hauptschaltung MC3 Strombegrenzungssicherungen 10U, 10V und
10W, die jeweils in Reihe zu den Thyristorschaltern 1U, 1V
und 1W geschaltet sind und die jeweils eine
Strombegrenzungsfunktion sowie eine
Schaltungsunterbrechungsfunktion aufweisen. Hinsichtlich der
anderen Anordnung ist der Schaltungsunterbrecher gemäß der
vorliegenden Ausführungsform der Erfindung im wesentlichen
identisch zu derjenigen des in Fig. 1 gezeigten
Schaltungsunterbrechers. Anders ausgedrückt werden im Fall
des Schaltungsunterbrechers gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung anstelle der Strombegrenzungs-
Drosselspulen 6U, 6V und 6W des in Fig. 1 gezeigten
Schaltungsunterbrechers die Strombegrenzungssicherungen 10U,
10V und 10W verwendet, wobei die Strombegrenzungssicherungen
10U, 10V und 10W nicht nur zur Begrenzung des Fehlerstroms,
sondern auch zur Unterbrechung des Fehlerstroms dienen, indem
sie für den Fall, daß die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W den
Fehlerstrom nicht unterbrechen, auslösen.
Wie sich aus der obigen Beschreibung entnehmen läßt, kann mit
dem Aufbau des Schaltungsunterbrechers gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung nicht nur die
Strombegrenzungsfunktion realisiert werden, wie voranstehend
im Zusammenhang mit dem Schaltungsunterbrecher gemäß der
ersten Ausführungsform der Erfindung beschrieben, sondern der
Fehlerstrom kann durch die Sicherungen für den Fall
unterbrochen werden, daß die Thyristorschalter 1U, 1V und 1W
einen derartigen Fehlerstrom nicht unterbrechen sollten. Dies
liegt daran, daß die Sicherungen wie voranstehend beschrieben
verwendet werden. Somit kann die Zuverlässigkeit eines
Betriebs des Schaltungsunterbrechers wesentlich verbessert
werden.
Fig. 5 zeigt ein Schaltbild, das einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. In Fig. 5 werden Teile,
die den in Fig. 1 gezeigten äquivalent sind, mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet und eine wiederholte Beschreibung
davon erübrigt sich. Unter Bezugnahme auf Fig. 5 umfaßt eine
Hauptschaltung MC4 Strombegrenzungswiderstände 11U, 11V und
11W, die jeweils eine Strombegrenzungsfunktion aufweisen und
als das Strombegrenzungselement dienen. Diese
Strombegrenzungswiderstände 11U, 11V und 11W sind jeweils zu
den Thyristorschaltern 1U, 1V und 1W in Reihe geschaltet. In
bezug auf die andere Anordnung ist der Schaltungsunterbrecher
gemäß der vorliegenden Ausführungsform im wesentlichen gleich
zu denjenigen der in Fig. 1 gezeigten
Schaltungskonfiguration. Insbesondere unterscheidet sich der
Schaltungsunterbrecher gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung von der ersten Ausführungsform darin, daß
anstelle der Strombegrenzungs-Drosselspulen 6U, 6V und 6W die
Strombegrenzungswiderstände 11U, 11V und 11W verwendet
werden, wobei die Strombegrenzungswiderstände 11U, 11V und
11W zum Begrenzen des Fehlerstroms dienen. Der
Schaltungsunterbrecher gemäß der vorliegenden Ausführungsform
der Erfindung ist dahingehend vorteilhaft, daß der
Schaltungsunterbrecher bei geringen Kosten hergestellt werden
kann.
Wie sich der obigen Beschreibung entnehmen läßt, kann mit dem
Aufbau des Schaltungsunterbrechers gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung nicht nur die
Strombegrenzungsfunktion realisiert werden, die voranstehend
im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform der Erfindung
beschrieben wurde, sondern der Schaltungsunterbrecher kann
auch bei geringen Kosten hergestellt werden. Dies liegt
daran, daß die Strombegrenzungswiderstände 11U, 11V und 11W,
die inherent kostengünstige Elemente sind, als die
Strombegrenzungseinrichtungen verwendet werden.
Fig. 6 ist ein Schaltbild, welches einen Aufbau des
Schaltungsunterbrechers gemäß einer fünften Ausführungsform
der Erfindung zeigt. In Fig. 6 werden Teile, die äquivalent
zu den voranstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 erwähnten
sind, mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Demzufolge ist
eine wiederholte Beschreibung davon nicht erforderlich. Unter
Bezugnahme auf Fig. 6 unterscheidet sich eine Hauptschaltung
MC5 gemäß der vorliegenden Ausführungsform von derjenigen der
vorangehenden Ausführungsformen darin, daß die relevanten
Komponenten nur für zwei Phasen, z. B. U- und W-Phasen,
vorgesehen sind, während im Fall der vorangehenden
Ausführungsformen derartige Komponenten jeweils für alle drei
Phasen vorgesehen sind.
Bezugnehmend auf Fig. 6 sind insbesondere zwischen dem
Eingangsanschluß U1 und dem Ausgangsanschluß U2 für die
U-Phase des Thyristorschalters 1U das elektromagnetische
Vakuum-Schaltschütz 2U, der Überspannungsableiter 3U vom
Zinkoxid-Typ, die Strombegrenzungs-Drosselspule 6U, der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8U und der Stromtransformator 4a
vorgesehen, während sich zwischen dem Eingangsanschluß W1 und
dem Ausgangsanschluß W2 für die W-Phase der Thyristorschalter
1W, das elektromagnetische Vakuum-Schaltschütz 2W, der
Überspannungsableiter 3W vom Zinkoxid-Typ, die
Strombegrenzungs-Drosselspule 6W, der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8W und der Stromtransformator 4b
befindet. Im Gegensatz dazu ist für die U-Phase nur das
elektromagnetische Vakuum-Schaltschütz 2V vorgesehen, während
die anderen Komponenten wie beispielsweise das
elektromagnetische Vakuum-Schaltschütz 2V, der
Überspannungsableiter 3V vom Zinkoxid-Typ, die
Strombegrenzungs-Drosselspule 6V und der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8V insgesamt eingespart sind.
Im Fall des Schaltungsunterbrechers gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung sind die Nennspannungen des
Thyristorschalters 1U, des Überspannungsableiters 3U vom
Zinkoxid-Typ, der Strombegrenzungs-Drosselspule 6U und des
Hochgeschwindigkeitsschalters 8U sowie des Thyristorschalters
1W, des Überspannungsableiters 3W vom Zinkoxid-Typ, der
Strombegrenzungs-Drosselspule 6W und des
Hochgeschwindigkeitsschalters 8W jeweils um einen Faktor von
√ höher, im Vergleich mit den entsprechenden Komponenten,
die in den voranstehend beschriebenen Schaltungsunterbrechern
verwendet werden, da die Netzspannung angelegt wird, wenn der
Thyristorschalter 1U und der Hochgeschwindigkeitsschalter 8U
sowie der Thyristorschalter 1W und der
Hochgeschwindigkeitsschalter 8W ausgeschaltet werden.
Allerdings besitzt der Schaltungsunterbrecher gemäß der
vorliegenden Ausführungsform Vorteile hinsichtlich eines
vereinfachten Aufbaus, geringen Kosten und eine
Implementierung mit kleiner Größe.
Wie sich aus der vorangehenden Beschreibung entnehmen läßt,
kann der Schaltungsunterbrecher gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung die Strombegrenzungsfunktion
wie im Fall der vorangehenden Ausführungsformen erreichen. Da
die Bestandteile der Hauptschaltung MC für eine Phase
eingespart werden, ist es zusätzlich möglich, den
Schaltungsunterbrecher kostengünstig mit einem
miniaturisierten Aufbau zu implementieren.
Viele Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind
aus der eingehenden Beschreibung ersichtlich und somit ist
mit den beigefügten Ansprüchen beabsichtigt, alle derartigen
Merkmale und Vorteile des Systems abzudecken, die in den
echten Grundgedanken und den Umfang der Erfindung fallen. Da
vielerlei Modifikationen und Kombinationen
Durchschnittsfachleuten leicht naheliegen, ist es nicht
beabsichtigt, die Erfindung auf die vorgestellte und
beschriebene exakte Konstruktion und den Betrieb zu
beschränken.
Obwohl die Erfindung auf Grundlage der Annahme beschrieben
worden ist, daß das Verteilungssystem drei Phasen umfaßt,
versteht es sich beispielsweise von selbst, daß die Erfindung
allgemein genauso auf Mehrphasen-Verteilungssysteme wie auf
Verteilungssysteme mit einer einzelnen Phase angewendet
werden kann. Obwohl ferner angenommen worden ist, daß für den
mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter eine Vakuumröhre
vom elektromagnetischen Repulsionsauslösetyp verwendet wird,
können andere Hochgeschwindigkeitsschalter vom mechanischen
Typ verwendet werden, beispielsweise eine Vakuumröhre vom
elektromagnetischen Induktionsauslösetyp und dergleichen.
Deshalb sind sämtliche Modifikationen und Äquivalente umfaßt,
die in den Grundgedanken und Umfang der Erfindung fallen.
Claims (14)
1. Schaltungsunterbrecher für ein Verteilungssystem,
umfassend:
einen Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) vom Nicht- Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem vorgesehen ist;
ein Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W), welches zu dem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) und das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) eine Reihenschaltung bilden; und
einen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) vom mechanischen Typ, der zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters (8U, 8V, 8W) und des Strombegrenzungselements (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) parallel geschaltet ist;
wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) an die Reihenschaltung kommutiert wird.
einen Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) vom Nicht- Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem vorgesehen ist;
ein Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W), welches zu dem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) und das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) eine Reihenschaltung bilden; und
einen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) vom mechanischen Typ, der zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters (8U, 8V, 8W) und des Strombegrenzungselements (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) parallel geschaltet ist;
wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) an die Reihenschaltung kommutiert wird.
2. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W),
das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W;
10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) jeweils für
eine Phase vorgesehen sind.
3. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W),
das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W;
10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) jeweils in
einer Anzahl vorgesehen sind, die derjenigen der Phasen
des Verteilungssystems entspricht.
4. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W),
das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W;
10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) jeweils für
zwei von drei Phasen des Verteilungssystems vorgesehen
sind.
5. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungselement (6U, 6V,
6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) durch eine
Strombegrenzungs-Drosselspule (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W)
gebildet wird.
6. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungselement (6U, 6V,
6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) durch eine
sättigungsfähige Drosselspule (9U, 9V, 9W) gebildet
wird.
7. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungselement (6U, 6V,
6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) durch eine
Strombegrenzungssicherung (10U, 10V, 10W) gebildet ist.
8. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Strombegrenzungselement (6U, 6V,
6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) durch
einen Strombegrenzungswiderstand (11U, 11V, 11W)
gebildet ist.
9. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W)
durch ein Paar von zueinander antiparallel geschalteten
Thyristoren gebildet ist.
10. Schaltungsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) einen
elektromagnetischen Auslösemechanismus umfaßt.
11. Schaltungsunterbrechungsvorrichtung für ein
Verteilungssystem, umfassend:
einen Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) vom Nicht- Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W), welches zu dem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) und das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) eine Reihenschaltung bilden, und einem Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) vom mechanischen Typ, der zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters (1U, 1V, 1W) und des Strombegrenzungselements (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) parallel geschaltet ist, wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) an die Reihenschaltung kommutiert wird;
eine Erfassungseinrichtung (4a, 4b) zum Erfassen eines Stroms, der durch das Verteilungssystem fließt; und
eine Steuereinrichtung (7) zum Steuern des Halbleiterschalters (1U, 1V, 1W) und des mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalters (8U, 8V, 8W) des Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines Erfassungsausgangs der Erfassungseinrichtung (4a, 4b).
einen Schaltungsunterbrecher mit einem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) vom Nicht- Selbstauslöschungs-Typ, der in dem Verteilungssystem vorgesehen ist, einem Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W), welches zu dem Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) zum Unterdrücken eines Fehlerstroms in Reihe geschaltet ist, wobei der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W) und das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) eine Reihenschaltung bilden, und einem Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) vom mechanischen Typ, der zu der Reihenschaltung des Halbleiterschalters (1U, 1V, 1W) und des Strombegrenzungselements (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) parallel geschaltet ist, wobei beim Auftreten eines Fehlers in dem Verteilungssystem ein durch das Verteilungssystem fließender elektrischer Strom von dem mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) an die Reihenschaltung kommutiert wird;
eine Erfassungseinrichtung (4a, 4b) zum Erfassen eines Stroms, der durch das Verteilungssystem fließt; und
eine Steuereinrichtung (7) zum Steuern des Halbleiterschalters (1U, 1V, 1W) und des mechanischen Hochgeschwindigkeitsschalters (8U, 8V, 8W) des Schaltungsunterbrechers auf Grundlage eines Erfassungsausgangs der Erfassungseinrichtung (4a, 4b).
12. Schaltungsunterbrechungsvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U,
1V, 1W), das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U,
9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der
mechanische Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W)
jeweils für eine Phase vorgesehen ist.
13. Schaltungsunterbrechungsvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U,
1V, 1W), das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U,
9V, 9W; 10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der
mechanische Hochgeschwindigkeitsschalter jeweils in
einer Anzahl vorgesehen sind, die derjenigen der Phasen
des Verteilungssystems entspricht.
14. Stromunterbrechungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halbleiterschalter (1U, 1V, 1W),
das Strombegrenzungselement (6U, 6V, 6W; 9U, 9V, 9W;
10U, 10V, 10W; 11U, 11V, 11W) und der mechanische
Hochgeschwindigkeitsschalter (8U, 8V, 8W) jeweils für
zwei von drei Phasen des Verteilungssystems vorgesehen
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7114433A JPH08315666A (ja) | 1995-05-12 | 1995-05-12 | 遮断器および遮断装置 |
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