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DE1960142A1 - Verfahren zur Herstellung von Clycerinacetaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Clycerinacetaten

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Publication number
DE1960142A1
DE1960142A1 DE19691960142 DE1960142A DE1960142A1 DE 1960142 A1 DE1960142 A1 DE 1960142A1 DE 19691960142 DE19691960142 DE 19691960142 DE 1960142 A DE1960142 A DE 1960142A DE 1960142 A1 DE1960142 A1 DE 1960142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
acetic acid
allyl acetate
reaction zone
glycerol
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691960142
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Glaser
Kurt Dipl-Chem Dr Sennewald
Wilhelm Dipl-Chem Dr Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knapsack AG
Original Assignee
Knapsack AG
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Publication date
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Priority to NL7017543A priority patent/NL7017543A/xx
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Priority to CS817*[A priority patent/CS166745B2/cs
Publication of DE1960142A1 publication Critical patent/DE1960142A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/375Esters of carboxylic acids the alcohol moiety containing more than one hydroxy group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/04Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds
    • C07C67/05Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds with oxidation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C67/52Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C67/54Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change in the physical state, e.g. crystallisation by distillation

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Description

KfIAPSACK AKTIEHGESELLSCHAFT
Knapsack bei Köln
Verfahren zur Herstellung von Glycerinacetaten
Ester des Allylalkohol sind in letzter Zeit technisch gut herstellbare Substanzen geworden, nachdem es gelungen war, Propylen mit Carbonsäuren und molekularem Sauerstoff an Trägerkatalysatoren, die als aktive Komponente Edelmetalle % "der 8. Gruppe des Perioden-Systems der Elemente enthalten, in die Allylester zu überführen. Es lag deshalb nahe, nach wirtschaftlichen Wegen zur Herstellung von Folgeprodukten, insbesondere von Glycerin und seinen Estern, zu suchen. -
Es sind zahlreiche Verfahren bekannt geworden, Allylalkohol durch Einwirkung von peroxidischen Verbindungen, wie Peressigsäure oder Wasserstoffperoxid, in Gegenwart von Gchwermetal!katalysatoren (z.B. W,Mo, V) in Glycid zu überführen, das seinerseits sehr leicht in Glycerin umwandelbar ist. In allen Fällen wird der Allylalkohol in wäßriger Lösung umgesetzt; als Reaktionsprodukte fallen deshalb | ebenfalls wäßrige Lösungen von Glycerin an, aus denen das Glycerin nachträglich in konzentrierter Farm gewonnen werden muß. Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Empfindlichkeit des Glycerins gegenüber Schwermetallsalz- und Säurespuren, die aus der Epoxydierung des Allylalkohols in den Reaktionsprodukten zurückgeblieben sein können und das Glycerin bei der Destillation zersetzen.
Es liegt nahe, Allylacetat ohne vorherige Verseifung zu ' Allylalkohol einer Epoxydierungsreaktion zu unterziehen; doch verläuft die schwermetallkatalysierte Umsetzung von Allylacetat mit Wasserstoffperoxid nur mit schlechter Auf?- beute. _ 2 -
109823/2205
I960
Den genannten Darstellungswegen von Glycerin bzw. seinen Derivaten aus Allylalkohol bzx·/. -acetat haftet der große wirtschaftliche Nachteil an, teuren peroxidischen Sauerstoff, in welcher Form auch immer gebunden, einsetzen zu müssen.
Aus der USA-Patentschrift 2 911 437 ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von Glycerintriacetat durch Umsetzung einer Mischung aus Allylacetat und Essigsäure mit reinem Sauerstoff in der Flüssigphase bei Temperaturen von 25 bis 2000C und Atmosphärendruck in Gegenwart katalytischer Mengen von Bromiden der Metalle V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Lanthanoide,· Mo, W oder Sn bekannt. Ein Nachteil ist dabei die ziemlich lange Reaktionszeit von etwa 6 Stunden.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß sich Acetate des Glycerins sehr leicht beim Einleiten von Sauerstoff, der aus Sicherheitsgründen mit Inertgasen verdünnt ist, in eine Lösung aus Allylacetat in Essigsäure bilden. Die Reaktion findet im Temperaturbereich von 80 bis 2500C statt. Da in dem für die Reaktion im wesentlichen in Frage kommenden mittleren Temperaturbereich von 125 bis 1800C der Dampfdruck des Gemisches bis zu mehreren Atmosphären Überdruck beträgt und durch ausreichenden Partialdruck des Sauerstoffs in der Gasphase für genügende Löslichkeit in der Flüssigphase gesorgt werden muß, wird die Reaktion bevorzugt unter Überdruck ausgeführt. Ein Druckbereich von 1 bis 200 ata, vorzugsweise 5 bis 100 ata, ist zweckmäßig. Die erfindungsgemäße Reaktion verläuft ohne Anwendung von Katalysatoren; Zusätze von z.B. Fe, Cu, Ni, Mo, Mn fördern die Umsetzung nicht, ja z.T. bewirken sie sogar eine Verlangsamung.
Die Reaktion kann für diskontinuierlichen Betrieb in einem Autoklaven aus inertem Material (z.P, Edelstahl, emaillierter Stahl, Glas) ausgeführt werden, in welchem eine Lösung
— 3 — 109823/2205
von etwa 20 bis 40 Gewichts^ Allylacetat in Essigsäure auf 125 bis 1800C erhitzt und durch Eindrücken von Luft bzw. molekularem Sauerstoff enthaltenden Inertgasgemischen unter kräftigem Rühren oxidiert wird. Aus Sicherheitsgründen wird die Einleitegeschwindigkeit des Sauerstoff enthaltenden Gases so gewählt, daß die Explosionsgrenze insbesondere im Bereich höherer Drucke nicht überschritten wird. Es ist ein besonderer Vorteil der Reaktion, daß Allylacetat-Essigsäure-Gemische verwendet werden können, wie sie bei der Umsetzung von Propylen und Essigsäure mit Sauerstoff in der Gasphase an Katalysatoren erhalten werden, die als aktive Komponente Edelmetalle ^ der 8. Gruppe des Periodensystems der Elemente enthalten. Das in diesen Gemischen anwesende Wasser stört bei der er-
findungsgemäßen Flüssigphasenoxidation nicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren, welches durch das beigefügte Fließschema erläutert sei, kann für kontinuierlichen Betrieb zum Beispiel in einem umlaufverdampferähnlichen Reaktor 1 aus inertem Material (z.B. Edelstahl, emaillierter Stahl, Glas) ausgeführt werden, in den unterhalb des Röhrenwärmeaustauschers über die Leitung 2 Luft in eine Lösung aus Allylacetat und Essigsäure eingeleitet wird, welche auch zur Zirkulation des Reaktorinhalts beiträgt. Im Reaktionsgas enthaltene Essigsäure und Allylacetat gelan- ™ gen in den Kondensator 3, werden dort verflüssigt und über die Leitungen 15 und 7 wieder in den Reaktor 1 zurückgeführt. Hinter dem Kondensator wird das Abgas durch ein Überströmventil 4 entspannt, das die Apparatur auf den für ausreichende Reaktionsgeschwindigkeit benötigten Druck hält. Am Boden des Reaktors 1 zieht man das Glycerinacetate enthaltende Reaktionsgemisch über Leitung 13 ab und trennt es in einer kurzen Destillierkolonne 5 bei 50 Torr in Allylacetat und Essigsäure als Kopfprodukt, welches nach Kondensation im Kondensator 6 über die Leitung 7 wie-
_ 4 _ 10 9 8 2 3/220 5 BAD OBlGiNAL
der in den Reaktor zurückgeführt wird und Glycerinacetate als Blasenprodukt, welches man über die Leitung 8 in einen Flash-Verdampfer 9 leitet, in dem es von Rückständen befreit und nach Verflüssigung im Kühler 10 über die Leitung 11 abgenommen wird.
Der in Glycerinacetate umgesetzte Anteil an Allylacetat wird dem System laufend über die Leitung 14 ergänzt. Das bei der Reaktion hergestellte Produkt besteht im wesentlichen aus Glycerintriacetat. In untergeordneter Menge ist in ihm Glycerindiacetat enthalten.
Anstatt die Apparatur mit Luft im einfachen Durchgang zu beschicken, ist es auch möglich, einen Teil des Abgases des Kondensators 3, welches infolge von Spalt-Nebenreaktionen COp und untergeordnete Mengen CO enthält, im Kreislauf mit Hilfe des Kompressors 12 in den Reaktor 1 zurückzuführen und dem Gasstrom die für die Oxidation erforderliche Menge Sauerstoff in konzentrierter Form zuzudosieren. Diese Methode hat sicherheitstechnische Vorteile, da sie den Op-Prozentsatz in jedem Teil der Anlage unterhalb der Explosionsgrenze zu· halten gestattet. Bei dieser Arbeitsweise kann man den Gehalt des Kreislaufgases an CO und COp ohne Störung der Reaktion durch Abnahme entsprechend geringer Abgasmengen aus dem Überströmventil 4 bis auf eine Summe von 95 Volumen^, bezogen auf den nicht-kondensierten Abgas-Anteil, ansteigen lassen, so daß das phlegmatisierende Inertgas ausschließlich aus COp und CO besteht. Das Verhältnis COp/CO stellt sich dabei durch den Reaktionsverlauf auf etwa 1:1 bis 3:1 ein.
Die Glycerinacetate können zur Herstellung kosmetischer Präparate, als hochsiedende Lösungsmittel, als Lackrohstoffe, zur Herstellung von Glycerin usw. verwendet werden.
109823/22 0 5
Im einzelnen betrifft die Erfindung nunmehr ein Verfahren zur Herstellung von Glycerintriacetat und Glycerindiacetat durch Umsetzung von Allylacetat, Essigsäure und molekularem Sauerstoff bei erhöhter Temperatur in der Flüssigphase, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Lösung von Allylacetat in Essigsäure mit einem Sauerstoff-Inertgas-Gemisch bei 80 bis 2500C und 1 bis 200 ata Druck in Abwesenheit von Katalysatoren umsetzt.
Bevorzugt kann das erfindungsgemäße Verfahren weiterhin dadurch gekennzeichnet sein, daß
a) man die Umsetzung bei 100 bis 2ÖQ°C und 5 bis 100 ata Druck vornimmt,
b) die Lösung von Allylacetat in Essigsäure bis zu 30 Gewichts?6 Wasser enthält,
c) man die Umsetzung diskontinuierlich in einem Autoklaven vornimmt, ' ·
d) man eine Reaktionszone kontinuierlich mit der Lösung von Allylacetat in Essigsäure und dem Sauerstoff-Inertgas-Gemisch beschickt; daß man aus dem die Reaktionszone über Kopf verlassenden Reaktionsgas nicht-umgesetztes Allylacetat und Essigsäure auskondensiert und in flüssiger Form in die Reaktionszone zurückführt, das restliche Reaktionsgas mit frischem Sauerstoff versetzt und als Kreislaufgas in die Reaktionszone zurückführt; und daß man am Boden der Reaktionszone kontinuierlich das entstandene rohe Glycerinacetat-Gemisch abzieht, in einer 1. Destillationsstufe bei vermindertem Druck über Kopf nicht-umgesetztes Allylacetat und Essigsäure austreibt, kondensiert und in die Reaktionszone zurückführt, die Glycerinacetate aus dem Sumpf der 1. Destillationsstufe entnimmt und in einer 2. Destillationsstufe in Glycerintriacetat und Glycerindiacetat
auftrennt,
— 6 -
109823/2205
e) man die im Kreislaufgas vorhandenen Kohlenoxide bis zu einem Gehalt von 95 Volumen^ ansteigen läßt.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll im.folgenden durch Beispiele näher erläutert werden:
Beispiel 1
Kontinuierlicher Betrieb ·
In den Reaktor 1 leitet man bei einem Druck von 5 atu ™ unterhalb des Röhrenwärmeaustauschers kontinuierlich sowohl über die Frischzufuhr-Leitung 14 als auch über die Rück-Sammelleitung 7 insgesamt 4500 g/h eines Gemisches aus 30 Gewichts^ Allylacetat, 65 Gewichts^ Essigsäure und 5 Gewichts^ Wasser sowie über Leitung 2 2000 Nl/h eines Gases, bestehend aus 85 Volumen^ ITp5 10 Volumen^ Op und 5 Volumen^ COp· Die Temperatur wird auf 154 C eingestellt. Aus dem den Reaktor 1 verlassenden Reaktionsgas werden durch Abkühlung im Kondensator 3 die verdampfte Essigsäure und Allylacetat herauskondensiert und in flüssiger Form über die Leitungen 15 und 7 wieder dem Reaktor
1 zugeführt. Das Reaktionsgas wird über den Kompressor & und nach Ersatz des verbrauchten Sauerstoffs durch Leitung
2 ebenfalls in den Reaktor 1 zurückgeleitet. Als Reaktionsprodukte entstehen im Reaktor 1 71 g/h Glycerinacetate, die durch Destillation von unumgesetztem Allylacetat und der Essigsäure getrennt werden. Sie bestehen zu 55 Gewichts^ aus ,Glycerintriacetat (Kp7 =-1310C) und zu 45 Gewichts% aus Glycerindiacetat (Kp10 = 145°C). Eine Bildung nicht destillierbarer Rückstände tritt nicht ein. Der Verbrauch an Allylacetat und Essigsäure wird laufend über Leitung 14 ergänzt»
- 7 -1098 2 3/2205
1960U2
Beispiel 2
Diskontinuierlicher Betrieb
Ein 2 1-Autoklav mit Hubrührer wurde nach dem Einfüllen von 1 1 (= etwa 1 kg) eines Gemisches, bestehend aus 30 Gewichts^ Allylacetat, 65 Gewichts^ Essigsäure und 5 Gewichts% V/asser auf 120 C erwärmt. Anschließend wurde die luft aus Sicherheitsgründen in 4 Anteilen von je etwa 20 atü bis zu einem Gesamtdruck von 80 atü aufgedrückt. Unter diesen Bedingungen war innerhalb von 90 Minuten nur % eine geringe Op-Aufnähme zu beobachten. Das Restgas über der Flüssigkeit hatte nach 90 Minuten noch einen 0,,-Gehalt von 17,6 /6 und 0,6 % CO^. Die Glycerinacetatbildung war mit etwa 10 g'Glycerintriacetat und 3 g Glycerindiacetat gering.
Beispiele 3 bis 12
Die Beispiele 3 bis 12, die in der nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt sind, wurden entsprechend dem Beispiel 2 diskontinuierlich im gleichen Autoklaven bei verschiedenen Drücken und Temperaturen durchgeführt. Die Zeiten, λ die für Druckerhöhung und Reaktion benötigt wurden, lagen bei 30 bis 90 Minuten. Man bemerkt, daß die Sauerstaffaufnahme von etwa 135°C an aufwärts mit großer Geschwindigkeit verläuft. Der Zusatz von Schwermetall-Verbindungen, die öfters zum Katalysieren von Oxydationsrc-aktionen verwendet werden, ist hier eher von negativem Einfluß.
1 0 98 2 3/2205 BAD ORiQiNAL
1960U2
Bei Reaktions End O9-Ge- CO0-Ge- Kataly '•!enge gebil-
spiel temperatur druck halt ti.
haJ "fa im
sator letes Glyce
Nr. °C in
a tu
im
Endgas
Endgas rin- :
tri- di-
ice- ace
tat tat :
Cg) (g)
3 ' 160 80 1,1 2,6 kein 93 18 ;
! 4 145-155 80 I 1,3 : 2,4 kein 81 25
: 5 135-140 110 : 1,1 3,6 kein 112 21
6 120 110 18,1 0,7 0,5 g Spuren
Mn
(CH3COO)2
7 140 110 1,3 2,4 je 0,5 g 108 27
Eisen- u.
.Nickel-,. (
acetat
8 135 110 1,2 3,0 je 0,5 g 70 15
9 135 60 14,0 0,9 je 0,5 g -45 -5
Eis,en- u.
Kupfer
acetat
10 130 80 18,0 0,4 je 0,5 g Spuren
Mangan-u.
Kupfer
acetat
11 130 60 18,0 0,6 0,5 g Mn Spuren
(CH3COO)2
12 145 100 1,3 3,4 1 g Ei 80 25
senace
tat
Beispiele 13 bis 15
Bei Versuchsaus- Reaktions- Druck Mol O2 Mol O0 Mole
spiel führung temperatur max. ν er- *~ in 2 GIy-
Nr. atü braucht C0o+C0 cerin-
0C ace-
tate
13 Autoklav aus 130 - 135 103 1 0,26 0,48
Mat.Nr.4580
109823/220 5
-S-
Bei Versuchsaus Reaktions Druck MoL O2
ver
Mol O2
in
Mole
spiel führung temperatur max. braucht C0o+C0 GIy-
Ur. a tu cerin-
0C ace-
1 0,21 tate
14 Autoklav aus 130 - 135 108 0,50
Mat.Mr. 4580 +
0,3 /a IJitrilo-
t ri sme thy1en-
phosphonsäure .1. 0,24
15 Autoklav aus 130 - 135 107 0,50
Reinsilber
Die Beispiele 13 bis 15 verdeutlichen, daß Chromnickelstahl (Beispiel 13) als Autoklavenmaterial der deutschen We rkstoff-Nr. 4580 (Hauptbestandteile außer Eisen: 17,22 % Cr; 11,43.#'NI; 2,3 % Mo; 1,46 % Mn) im Vergleich zu Silber als Werkstoff (Beispiel 15) weder die Reaktionsgeschwindigkeit noch die Ausbeute wesentlich verändert. Desgleichen hat ein Zusatz von 0,3 % eines starken Komplexbildners, wie Nitrilotrismethylenphosphonsäure, keinen deutlichen Einfluß auf die Reaktion (Beispiel 14), In allen 3 Fällen wurden Autoklaven mit Hubrührern benutzt. Die Zeiten für die Sauerstoffaufnahme betrugen bei den 3 Versuchen jeweils 90 Minuten. Ein katalytischer Einfluß des Wandmaterials ist demnach nicht zu erkennen.
Beispiele 16 und 17
Zwei weitere Beispiele zeigen, daß ein Zusatz von Peroxyverbindungen bildenden Stoffen, wie Aldehyden, die zur Induzierung bei Flüssigphasenoxidationen zuweilen zugesetzt werden, keinen positiven Einfluß auf Reaktionsgeschwindigkeit und Produktausbeute haben. Im Vergleich zu Beispiel 16, in dem eine Lösung aus 28 Gewichts% reinem Allylacetat in reiner Essigsäure im Autoklaven, wie im Beispiel 2 beschrieben, oxidiert wurde, ist für das Beispiel 17 ein aldehyd-
- 10 -
109823/2205
- ίο -
haltiges Rohprodukt eingesetzt worden, wie es bei der Gas-, phasenoxidation von Propylen mit Essigsäure über einem Pd-Au-Kontakt anfällt. In beiden Fällen war die Sauerstoffaufnahme in 90 Minuten beendet.
3ei- Versuchsaus Reaktions Druck Mol O2 Mol 0o Mole
j-piel führung temperatur atü ver in 2 Glyce-
Nr. . °c max. braucht co2+co rinace-
tate
16 Ansatz aus 130 - 135 103 1 0,26 0,48
28 Gew.% rei
nem Allylace
tat in Essig
säure, was
serfrei
17 Ansatz aus 130 - 135 100 1 0,24 0,41
28 Gew.%
Allylacetat,
0,5 Gew.%
Acetaldehyd,
2,3 Gew.%
Acrolein,
2,7 Gew.%
Wasser in
Essigsäure
- 11 -
10 9 8 2 3/2205

Claims (6)

1960U2
Patentansprüche : ■ :
Γ\ΛVerfahren zur Herstellung von Glycerintriacetat und GIycerindiacetat durch Umsetzung von Allylacetat, Essigsäure und molekularem Sauerstoff bei erhöhter Temperatur in der Flüssigphase, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Lösung von Allylacetat -in Essigsäure mit einem Sauerstoff-Inertgas-Gemisch bei 80 bis 2500C und 1 bis 200 ata Druck in Abwesenheit von Katalysatoren umsetzt.
2. Verfahren nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzui
Druck vornimmt.
man die Umsetzung bei 100 bis 2000C und 5 bis 100 ata
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung von Allylacetat in Essigsäure bis zu 30 Gewichts% Wasser enthält.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung diskontinuierlich in einem Autoklaven vornimmt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß man eine Reaktionszone kontinuierlich mit der Lösung von Allylacetat in Essigsäure und dem Sauerstoff-Inertgas-Gemisch beschickt; daß man aus dem die Reaktionszone über Kopf verlassenden Reaktionsgas . nicht-umgesetztes Allylacetat und Essigsäure auskondensiert und in flüssiger Form in die Reaktionszone zurückführt, das restliche Reaktionsgas mit frischem Sauerstoff versetzt und als Kreislaufgas in die Reaktionszone zurückführt; und daß man am Boden der Reaktionszone kontinuierlich das entstandene rohe Glycerinacetat-Gemisch abzieht, in einer 1. Destillationsstufe bei vermindertem Druck über Kopf nicht-umgesetztes Allylacetat und Essigsäu re austreibt, kondensiert und in die Reaktionszone zurückführt, die Glycerinacetate aus dem Sumpf der 1. Destil-
- 12 - ■ 109823/2205
■ . ■ ' - 12 - ,
lationsstufe entnimmt und in einer 2. Destillations- ' stufe in Glycerintriacetat und Glycerindiacetat auftrennt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die im Kreislaufgas vorhandenen Kohlenoxide bis zu einem Gehalt von 95 Volumen^ ansteigen läßt.
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DE19691960142 1969-12-01 1969-12-01 Verfahren zur Herstellung von Clycerinacetaten Pending DE1960142A1 (de)

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