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DE19600208B4 - Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät - Google Patents

Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät Download PDF

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DE19600208B4
DE19600208B4 DE19600208A DE19600208A DE19600208B4 DE 19600208 B4 DE19600208 B4 DE 19600208B4 DE 19600208 A DE19600208 A DE 19600208A DE 19600208 A DE19600208 A DE 19600208A DE 19600208 B4 DE19600208 B4 DE 19600208B4
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Abstract

Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät, gekennzeichnet durch:
ein Abstimmgerät (72) zur Abstimmung eines Fernsehsignals;
einen ZF-Schaltungsblock (73) zur Verstärkung und zur Demodulierung des Fernsehsignals;
einen HF-Konverter (6) mit einem HF-Oszillator (7) zur Modulierung von Video- und Audiosignalen in ein Fernsehsignal in einem VHF-Band;
wobei eine Schwingschaltung (31) zur Steuerung einer Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators (7) vorgesehen ist und die Schwingschaltung (31) einen Kondensator (C1) umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwingschaltung (31) wenigstens zwei Spulen (L1, L2) und einen Kanalschalter (SW) zur Schaltung eines Parameters des Schwingkreises (31) aufweist, um die Oszillationsfrequenz zwischen vorbestimmten Bandfrequenzen zu verändern, um ein Umschalten zwischen verschiedenen für die Fernsehübertragung geeigneten Kanalfrequenzen zu bewirken,
wobei der Parameter, der durch den Schalter (SW) geschaltet wird, eine Induktivität der Schwingschaltung (31) ist, die Schwingschaltung (31) zwei in Serie geschaltete Spulen (L1, L2) und den Kondensator (C1), der parallel zu den Spulen (L1, L2)...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät.
  • Aus dem Artikel "ELV-Serie 7000: Farbbalkengenerator FBG 7000" in ELV journal 58, 1988, Seiten 25–27 ist ein Farbbalkengenerator bekannt, der einen HF-Konverter mit einem HF-Oszillator zur Modulierung von Videosignalen in ein Fernsehsignal in einem VHF-Band aufweist. Weiter ist zur Steuerung einer Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators eine Schwingschaltung, welche einen Kondensator umfasst, vorgesehen.
  • Die deutsche Offenlegungsschrift DE 43 35 488 A1 beschreibt einen HF-Modulator mit einem Oszillator und einem Einstellknopf zur Einstellung einer UHF-Oszillationsfrequenz des Oszillators. Der Einstellknopf ist mit einem verstellbaren Kondensator des Oszillators verbunden. Der verstellbare Kondensator weist Luft als Dielektrikum auf und ist insbesondere ein Drehkondensator. Weiter wird eine Gesamteinheit offenbart, in welcher der HF-Modulator mit einem FS-Tuner und einer ZF-Verstärkerschaltung kombiniert ist.
  • Die deutsche Offenlegungsschrift DE 25 58 121 A1 offenbart eine Schaltungsanordnung zur Frequenzbereichsumschaltung duch An- und Abschalten einer Impedanz, welche in einem Oszillatorschwingkreis angeordnet ist. Bei der vorgeschlagenen Schaltungsanordnung liegt eine Schaltdiode parallel zu einer hochfrequenzmäßig kurzzuschließenden Impedanz. Zu der kurzzuschließenden Impedanz kann eine Reihenschaltung aus zwei Kapazitäten und der zwischengeschalteten Schaltdiode parallelgeschaltet sein. Die Schaltungsanordnung kann in ein Fernsehgerät integriert sein.
  • 5 zeigt ein Beispiel einer Blockschaltung einer Schaltungsvorrichtung, in der ein HF-Konverter, ein Abstimmgerät und ein ZF-Verstärker in einem Abschirmgehäuse 70 untergebracht sind, wobei die Schaltungsvorrichtung in einem Videoaufnahmegerät verwendet wird, das ein Videosignal-Verarbeitungsgerät, wie beispielsweise ein Videoband-Recorder (VTR), ist.
  • In 5 bezeichnet die Bezugsziffer 71 einen HF-Konverter-Schaltungsblock mit einem Antennenschaltkreis 74 und einer HF-Konverterschaltung 6. Der Antennenschaltkreis 74 dient dazu, ein Fernsehsignal von einem Antenneneingangsanschluss (ANT-IN) 76 an einen Abstimmschaltungsblock 72 an nachfolgender Stelle zu liefern, und auch, um das Fernsehsignal an einen Fernsehausgangsanschluss (TV-OUT) 77 entsprechend einem Steuersignal A des Videoaufzeichnungsgerätekörpers (nicht dargestellt) zu liefern. Die HF-Konverterschaltung 6 dient dazu, Video- und Audiosignale B, die von dem Videoaufzeichnungsgerätekörper zugeführt werden, in ein zuvor bestimmtes Fernsehsignal umzuwandeln, das von dem Fernsehausgangsanschluss 77 durch den Antennenschaltkreis 74 ausgegeben werden soll.
  • Die Bezugsziffer 72 bezeichnet den Abstimmschaltungsblock, der eine HF-Verstärkerschaltung 78 zum Verstärken des Fernsehsignals und eine Mischerschaltung 79 zum Umwandeln des verstärkten Fernsehsignals in ein Zwischenfrequenz (ZF) -Signal durch einen lokalen Schwingkreis 80 umfaßt.
  • Die Bezugsziffer 73 bezeichnet einen ZF-Schaltungsblock, der eine ZF-Bandbegrenzungsschaltung 81, d.h. eine ZF-Filterschaltung, und eine ZF-Verstärker/Demodulatorschaltung (IF amplifying/detecting circuit) 82 zum Verstärken und Demodulieren (detecting) des gefilterten ZF-Signals umfaßt.
  • 3 ist eine Ansicht zur Erläuterung des schematischen Aufbaus der HF-Konverterschaltung 6, die in 5 gezeigt ist. Speziell zeigt 3 die bekannte HF-Konverterschaltung für das VHF-Band, die einen HF-Oszillator (HF-Trägeroszillator) aufweist, zum Modulieren der empfangenen Video- und Audiosignale B in ein Fernsehsignal, das an einen Fernsehempfänger geliefert werden soll, wobei die Video- und Audiosignale B unter Verwendung eines Rotationskopfes und eines Audiokopfes von einem Magnetband, das ein Aufnahmemedium eines VHS-System-Videoband-Recorders ist, wiederhergestellt sind.
  • Die von dem Videoband-Recorder wiederhergestellten Video- und Audiosignale werden auf der Basis eines Oszillationssignals von einem HF-Oszillator 7 in ein zuvor festgelegtes Fernsehsignal moduliert. Der HF-Oszillator 7, der die modulierte Frequenz festlegt, ist normalerweise so angepaßt, daß er in der Lage ist, eines von einer Vielzahl von Kanalfrequenzen im VHF-Band auszuwählen.
  • Die HF-Konverterschaltung 6 wird zu dem Zweck verwendet zu bewirken, daß der Kanal, bei dem die Rundfunk- bzw. Fernsehübertragung ausgeführt wird, nicht gleich dem Kanal des von dem Videoband-Recorder erzeugten Signals ist, da die Kanäle der Rundfunk- bzw. Fernsehübertragung für lokale Bereiche unterschiedlich sind.
  • Ein Kanalschalter 10 wird verwendet, um die Kanalfrequenz auszuwählen. Der Kanalschalter 10 steuert den HF-Oszillator 7, der an einen SAW-Resonator 11 angeschlossen ist, um die Kanalfrequenz zu bestimmen.
  • 4 zeigt ein Beispiel der bekannten HF-Konverterschaltung 6 für das UHF-Band, die einen HF-Oszillator für das UHF-Band aufweist. Speziell ist 4 ein Schaltbild, das die Konfiguration der HF-Konverterschaltung 6 zeigt, die an einen Schwingkreis 21 für den HF-Oszillator 7 angeschlossen ist, und die die Video- und Audiosignale B frequenzmodulieren kann, die von dem Magnetband in dem Videoband-Recorder wiederhergestellt wurden. Der Schwingkreis 21 umfasst einen variablen Kondensator 22 (der ein Luftkondensator ist) zur Veränderung der Resonanzfrequenz des Schwingkreises 21.
  • Die bekannten HF-Konverter sind wie oben beschrieben aufgebaut. Der erstgenannte VHF-Band-HF-Konverter hat die Nachteile eines grossen Platzbedarfs zur Unterbringung und erhöhter Herstellungskosten aufgrund der hohen Kosten des SAW-Resonators 11. Der letztgenannte UHF-Band-HF-Konverter hat ebenfalls den Nachteil eines grossen Platzbedarfs bei der Unterbringung des variablen Kondensators zur Frequenzumwandlung eines Videosignals, sowie den Nachteil erhöhter Herstellungskosten.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben beschriebenen Probleme zu überwinden und eine Schaltungsvorrichtung zu schaffen, mit der der Platzbedarf und die Herstellungskosten verringert werden können. Diese Aufgabe wird gelöst durch die Schaltungsvorrichtung gemäss den unabhängigen Patentansprüchen 1 und 5. Weitere vorteilhafte Merkmale, Aspekte und Details der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine Schaltungsvorrichtung, die einen HF-Konverter, ein Abstimmgerät und einen ZF-Verstärker umfasst, und die bevorzugt in einem Videosignal-Verarbeitungsgerät verwendet wird.
  • Gemäss einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Schaltungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die bevorzugt in einem Videosignal-Verarbeitungsgerät vorgesehen ist, wobei die Schaltungsvorrichtung die Merkmale des unabhängigen Anspruch 1 umfasst.
  • Gemäss einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Schaltungsvorrichtung geschaffen, die bevorzugt in einem Videosignal-Verarbeitungsgerät vorgesehen ist, wobei die Schaltungsvorrichtung die Merkmale des unabhängigen Anspruch 5 umfasst.
  • Wenn die Video- und/oder Audiosignale in ein Fernsehsignal im VHF-Band moduliert werden, ist das Element zur Veränderung der Oszillationsfrequenz vorzugsweise ein Schalter zum Schalten eines Parameters des Schwingkreises. Wenn die Video- und/oder Audiosignale in ein Fernsehsignal im UHF-Band moduliert werden, ist das Element zur Veränderung der Oszillationsfrequenz vorzugsweise ein Trimmkondensator zur Veränderung eines Parameters des Schwingkreises.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der Figurenbeschreibung und den dazugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
  • 1 ist ein Schaltbild, das den Aufbau eines HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignals im VHF-Band gemäss einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist ein Schaltbild, das den Aufbau eines HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignals im UHF-Band gemäss einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 3 ist ein Schaltbild, das den Aufbau eines bekannten HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignals im VHF-Band zeigt;
  • 4 ist ein Schaltbild, das den Aufbau eines anderen bekannten HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignals im UHF-Band zeigt; und
  • 5 ist ein Blockschaltbild einer Schaltungsvorrichtung mit einem HF-Konverter, einem Abstimmgerät und einem ZF-Verstärker, der für einen Videoband-Recorder verwendet wird.
  • Nachfolgend wird die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer HF-Konverterschaltung 6 für das VHF-Band in einer Schaltungsvorrichtung, die einen HF-Konverter, ein Abstimmgerät und einen ZF-Verstärker gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt.
  • In 1 bezeichnet die Bezugsziffer 31 einen LC-Schwingkreis, der an einem HF-Oszillator 7 angeschlossen ist. Der LC-Schwingkreis umfaßt Spulen L1 und L2, die in Serie geschaltet sind, und einen Kondensator C1, der parallel zu diesen Spulen geschaltet ist. Die Spulen L1 und L2 sind vorzugsweise Luftkernspulen (air-core coils) und können Induktivitäten aufweisen, die jeweils durch Einstellen der Gesamtlänge der Spule mit einer zuvor festgelegten Anzahl von Windungen durch ihre Expansion und Kontraktion auf einen zuvor festgelegten Wert eingestellt werden. Dieser Einstellvorgang für die Spulen L1 und L2 verlängert kaum den gesamten Einstellvorgang, da es derselbe Arbeitsvorgang ist wie beim Einstellen der Induktivitäten einer Vielzahl von Luftkernspulen für ein Abstimmgerät im Abstimmschaltungsblock 72 in der Schaltungsvorrichtung, die den HF-Konverter, das Abstimmgerät und den ZF-Verstärker umfaßt. Daneben ist eine abstimmbare Tank- oder Oszillator-Spule (tank coil), die zur Audiomodulierung o.ä. verwendet wird, von einem CAN-Typ, für ein geringeres Frequenzband als das VHF-Band, und sie wird in einer Art und Weise eingestellt, die ganz unterschiedlich zu der der Luftkernspule ist. Es wird nämlich ein Magnet eingefügt und in das Zentrum der Spule bewegt, um die Induktivität einzustellen, wodurch die voreingestellte bzw. vorgesehene Einstellung erreicht wird. Daher wird die abstimmbare Tank-Spule nicht für das VHF-Band verwendet.
  • Darüber hinaus hat der LC-Schwingkreis 31 einen Schalter SW, der beide Enden der Spule L2 kurzschließen kann. Obwohl der Schalter SW als ein Öffnen/Schließ-Schalter dargestellt ist, kann er ein Schalter sein, der einen Transistor, einen FET, eine Diode o.ä. verwendet.
  • Im LC-Schwingkreis 31 schließt das Ein- oder Ausschalten des Schalters SW beide Enden der Spule L2 kurz bzw. löst oder beendet andererseits den kurzgeschlossenen Zustand. Somit wird die Resonanzfrequenz des LC-Schwingkreises 31 variiert, um die Trägerfrequenz des HF-Oszillators 7 zu verändern. Dieselbe Wirkung wird erzielt wie im Falle, in dem die Trägerfrequenz des HF-Oszillators 7 durch den Kanalschalter 10 bei Verwendung des bekannten SAW-Resonators 11 variiert wird. Dementsprechend kann der HF-Konverterschaltungsblock 71 in einer kompakten Bauweise ausgestaltet werden. Der LC-Schwingkreis 31 erfordert keinen speziellen und teueren SAW-Resonator.
  • Die Frequenz des Fernsehsignals, das von dem Fernsehausgangsanschluß 77 der Schaltungsvorrichtung, die den HF-Konverter, das Abstimmgerät und den ZF-Verstärker umfaßt, ausgegeben wird, muß auf eine Frequenz eingestellt werden, die für jeden Zielort eines Produkts unterschiedlich ist. Aus diesem Grund müssen in dem Fall, in dem ein spezieller und teuerer SAW-Resonator verwendet wird, die SAW-Resonatoren, die für die Bestimmung jedes Bestimmungs- oder Zielortes geeignet sind, zuvor gelagert werden, um einer Knappheit bei der Lieferung vorzubeugen. Andererseits ist im Fall der vorliegenden Erfindung eine solche Betrachtung nicht notwendig, da die Parameter von L und C des Schwingkreises, die billige und einfache Komponenten sind, nur verändert werden müssen.
  • Da der Schalter SW in der Nähe der Spule L2 angeordnet werden kann, ist die Länge der Verdrahtung für den Frequenzwechsel extrem verkürzt, wodurch zu einer verkleinerten Gestaltung beigetragen wird. Die Schaltungsvorrichtung, die den HF-Konverter, das Abstimmgerät (tuner) und den ZF-Verstärker umfaßt und in dem Video-Recorder bereitgestellt werden soll, kann einfach in einer kompakten Bauweise gestaltet werden, wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.
  • Als nächstes wird eine Erläuterung der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben. 2 ist ein teilweises Schaltbild eines Schwingkreises, der an einem HF-Oszillator 7 einer HF-Konverterschaltung 6 für das UHF-Band gemäß dieser Ausführungsform angeschlossen ist. Der restliche Schaltkreis kann derselbe sein wie in 5. In 2 bezeichnet die Bezugsziffer 41 einen Schwingkreis, der an den HF-Oszillator 7 angeschlossen ist. Die Bezugsziffer 42 bezeichnet einen Trimmkondensator Ct, wie beispielsweise einen Keramiktrimmer, der eingestellt wird, um die Resonanzfrequenz zu variieren, die durch eine Spule L und einen Kondensator C definiert wird. Da das Isolationsmaterial, das zwischen den Elektroden des Trimmkondensator Ct 42 eingefügt ist, eine höhere Dielektrizitätskonstante hat als die von Luft, ist ein geringer Abstand zwischen den Elektroden des Kondensators möglich. Dies ist besonders vorteilhaft darin, daß ein geringerer Platz zur Unterbringung benötigt wird und daß die Herstellungskosten noch geringer sind als beim variablen Kondensator 22, der in 4 gezeigt ist, d.h. als bei einem Luftkondensator.
  • Bei der bekannten Schaltung unter Verwendung eines variablen Kondensators hat dieser, obwohl der variable Kondensator sperrig ist, eine hohe Genauigkeit. Aus diesem Grunde ist eine Einstellung des Wertes auf der Spulenseite als Schwingkreis nicht erforderlich. In der vorliegenden Erfindung wird, da ein Trimmkondensator mit geringer Genauigkeit anstelle eines solchen variablen Kondensators verwendet wird, der Wert auf der Spulenseite durch Expansion/Kontraktion der gesamten Länge der Luftkernspule des Schwingkreises eingestellt. Diese Einstellung kann den variablen Bereich der Frequenz des Schwingkreises, der für den Trimmkondensator erforderlich ist, minimieren. Somit kann der Trimmkondensator bis zu einem notwendigen und minimalen Grad verkleinert werden. Der Einstellvorgang der Luftkernspule, die dieselbe ist wie die in dem Abstimmgerät, wie es beim VHF-Band beschrieben ist, verlängert kaum den gesamten Einstellungsvorgang. Darüber hinaus verringert die Verwendung eines Trimmkondensators geringer Größe anstelle eines großen, variablen Luftkondensators eine erdfreie Kapazität (floating capacitance), was besonders vorteilhaft ist bei der Gestaltung eines Schwingkreises im UHF-Band mit hohen Frequenzen, womit die Zuverlässigkeit des Schwingkreises verbessert wird. Dies trägt zur Verkleinerung und zur Reduzierung der Kosten des HF-Konverters bei, d.h. der Schaltungsvorrichtung mit HF-Konverter, Abstimmgerät und ZF-Verstärker, die in einem Video-Recorder, der z.B. ein Videosignal-Verarbeitungsgerät ist, vorgesehen ist.
  • In der Schaltungsvorrichtung mit HF-Konverter, Abstimmgerät und ZF-Verstärker für das VHF-Band gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Resonator, der an den HF-Oszillator des HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignals im VHF-Band angeschlossen ist, durch einen Schwingkreis einer LC-Getrennt-Parameterschaltung (LC lumped parameter circuit) konfiguriert. Die Schaltungsvorrichtung erfordert nicht die Verwendung eines SAW-Resonators, der eine teuere und spezielle Komponente mit einem großen Platzbedarf bei der Anbringung ist, und sie kann somit leicht verkleinert werden.
  • Der Wert der Induktivität der Spule der LC-Getrennt-Parameterschaltung kann eingestellt werden unter Verwendung desselben Arbeitsvorgangs wie bei der Einstellung der Luftkernspule des Abstimmabschnitts der Schaltungsvorrichtung. Somit kann der Schwingkreis mit einer geringfügigen Verlängerung des Einstellvorgangs reguliert werden.
  • In vielen Fällen ist die Frequenz eines Fernsehsignals, das von der Schaltungsvorrichtung, wie oben beschrieben, ausgegeben wird, für jeden Ziel- bzw. Bestimmungsort eines Produktes unterschiedlich. In diesem Fall müssen herkömmliche, spezielle und teuere SAW-Resonatoren, die für die Spezifizierung jedes Zielortes geeignet sind, zuvor geliefert und gelagert werden, um die Produkte herzustellen. Andererseits müssen im Fall der vorliegenden Erfindung die Parameter von L und C des Schwingkreises, die billige und einfache Komponenten sind, nur variiert werden. Dies ist ein sehr verdienstvoller bzw. vorteilhafter Effekt der vorliegenden Erfindung.
  • Wie oben beschrieben, erlaubt die Verkleinerung der Schaltungsvorrichtung mit HF-Konverter, Abstimmgerät und ZF-Verstärker für das VHF-Band eine kompakte Gestaltung des Videosignal-Verarbeitungsgeräts, das die Schaltungsvorrichtung verwendet. Dies verringert hauptsächlich die Herstellungskosten des gesamten Videosignal-Verarbeitungsgeräts.
  • Die Schaltungsvorrichtung mit HF-Konverter, Abstimmgerät und ZF-Verstärker für das UHF-Band ist mit einem Trimmkondensator anstelle des bekannten genauen, jedoch sperrigen variablen Kondensators versehen, um die Trägerfrequenz des Schwingkreises zu variieren, der an den HF-Oszillator des HF-Konverters zur Erzeugung eines Fernsehsignal im UHF-Band angeschlossen ist. Aus diesem Grunde kann die Verkleinerung der Vorrichtung und eine Vereinfachung der Schaltungsplatine erreicht werden. Darüber hinaus ist der Schwingkreis geeignet, eine Schwankung in der Genauigkeit aufgrund der Verwendung des Trimmkondensators anstelle des variablen Kondensators zu erzeugen. Um dies zu überwinden, wird die gesamte Länge der Luftkernspule wie in der Schaltungsvorrichtung für das VHF-Band eingestellt, so daß der Bereich variabler Frequenz des Schwingkreises durch den Trimmkondensator auf einen notwendigen und minimalen Bereich beschränkt wird. Dies erlaubt, daß der Trimmkondensator verkleinert werden kann und somit, daß die Schaltungsvorrichtung für das UHF-Band verkleinert und kompakter gestaltet werden kann.
  • Das Einsetzen des Trimmkondensators geringer Größe anstelle des großen variablen Kondensators für den Schwingkreis der Schaltungsvorrichtung für das UHF-Band gemäß der vorliegenden Erfindung dient dazu, die erdfreie Kapazität für die Peripherie stark zu reduzieren und beträchtlich zu einer kompakten Gestaltung beizutragen.
  • Wie oben beschrieben, erlaubt die Verkleinerung der Schaltungsvorrichtung, die den HF-Konverter, das Abstimmgerät und den ZF-Verstärker für das UHF-Band umfaßt, eine kompakte Gestaltung des Videosignal-Verarbeitungsgeräts, das die Schaltungsvorrichtung verwendet. Dies reduziert in großem Maße die Herstellungskosten des gesamten Videosignal-Verarbeitungsgeräts.

Claims (11)

  1. Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät, gekennzeichnet durch: ein Abstimmgerät (72) zur Abstimmung eines Fernsehsignals; einen ZF-Schaltungsblock (73) zur Verstärkung und zur Demodulierung des Fernsehsignals; einen HF-Konverter (6) mit einem HF-Oszillator (7) zur Modulierung von Video- und Audiosignalen in ein Fernsehsignal in einem VHF-Band; wobei eine Schwingschaltung (31) zur Steuerung einer Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators (7) vorgesehen ist und die Schwingschaltung (31) einen Kondensator (C1) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingschaltung (31) wenigstens zwei Spulen (L1, L2) und einen Kanalschalter (SW) zur Schaltung eines Parameters des Schwingkreises (31) aufweist, um die Oszillationsfrequenz zwischen vorbestimmten Bandfrequenzen zu verändern, um ein Umschalten zwischen verschiedenen für die Fernsehübertragung geeigneten Kanalfrequenzen zu bewirken, wobei der Parameter, der durch den Schalter (SW) geschaltet wird, eine Induktivität der Schwingschaltung (31) ist, die Schwingschaltung (31) zwei in Serie geschaltete Spulen (L1, L2) und den Kondensator (C1), der parallel zu den Spulen (L1, L2) geschaltet ist, umfasst und der Schalter (SW) beide Enden von einer der beiden Spulen (L1, L2) kurzschließt.
  2. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei beide Spulen (L1, L2) Luftkernspulen mit einer zuvor festgelegten Anzahl von Windungen sind, deren jeweilige Induktivität durch Einstellen der Gesamtlänge der jeweiligen Spule (L1, L2) einstellbar ist.
  3. Schaltungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Schalter (SW) ein Öffnen/Schließ-Schalter oder ein Transistor oder ein FET odere eine schaltbare Diode ist.
  4. Schaltungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Abstimmgerät (72), der ZF-Verstärker (73) und der HF-Konverter (6) in einem Abschirmgehäuse untergebracht sind.
  5. Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät, gekennzeichnet durch: ein Abstimmgerät (72) zur Abstimmung eines Fernsehsignals; einen ZF-Schaltungsblock (73) zur Verstärkung und zur Demodulierung des Fernsehsignals; einen HF-Konverter (6) mit einem HF-Oszillator (7) zur Modulierung von Video- und Audiosignalen in ein Fernsehsignal in einem UHF-Band; wobei eine Schwingschaltung (41) zur Steuerung einer Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators (7) vorgesehen ist und die Schwingschaltung wenigstens eine Spule (L) und wenigstens zwei Kondensatoren (C, Ct) umfasst, wobei einer der Kondensatoren (C, Ct) ein Trimmkondensator (Ct) zur Änderung eines Parameters der Schwingschaltung (41) ist, wobei die Spule (L) zur Voreinstellung der Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators (7) abstimmbar ist, und wobei der Trimmkondensator (Ct) vorgesehen ist, um die Oszillationsfrequenz des HF-Oszillators (7) weiter zu verändern.
  6. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Spule (L) eine Luftkernspulen mit einer zuvor festgelegten Anzahl von Windungen ist, deren Induktivität durch Einstellen der Gesamtlänge der Spule (L) einstellbar ist.
  7. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Spule (L), der Kondensator (C) und der Trimmkondensator (Ct) parallel zueinander geschaltet sind.
  8. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, wobei ein Isolationsmaterial mit einer höheren Dielektrizitätskonstante als die von Luft zwischen den Elektroden des Trimmkondensators (Ct) eingefügt ist.
  9. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei der Trimmkondensator (Ct) ein Keramiktrimmer ist.
  10. Schaltungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, wobei das Abstimmgerät (72), der ZF-Verstärker (73) und der HF-Konverter (6) in einem Abschirmgehäuse untergebracht sind.
  11. Schaltungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schaltungsvorrichtung in einem Videosignal-Verarbeitungsgerät vorgesehen ist.
DE19600208A 1995-01-04 1996-01-04 Schaltungsvorrichtung für ein Videosignal-Verarbeitungsgerät Expired - Lifetime DE19600208B4 (de)

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