[go: up one dir, main page]

DE1960093B - Ventilanordnung für ein Beatmungsgerät - Google Patents

Ventilanordnung für ein Beatmungsgerät

Info

Publication number
DE1960093B
DE1960093B DE1960093B DE 1960093 B DE1960093 B DE 1960093B DE 1960093 B DE1960093 B DE 1960093B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
gas
valve
ventilation
reversing slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Knight Los Angeles Calif. Wilson (V.StA.). A61m 16-00
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynasciences Corp
Original Assignee
Dynasciences Corp

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Ventilanordnung für ein bei Eigenatmung anzuwendendes Beatmungsgerät mit einem eine intermittierende Zuleitung von Beatmungsgas zu einer zum Patienten führenden Beatmungsleitung steuernden, zumindest bei Einnahme einer öffnungsstellung in eine Schließstellung vorgespannten Umsteuerschieber nebst einer koaxial hiermit starr gekoppelten, eine Gasdruckbeaufschlagungsfläche bildenden Flatte, welche auf die Druckdifferenz zwischen dem Umgebungsdruck sowie dem in der Beatmungsleitung herrschenden Druck ansprechend ausgebildet is*, wobei der Umsteuerschieber in einer gasdicht umgebenden Führung verschieblich gelagert ist, welche zumindest einen mit dem Beatmungsgas verbundenen Steuerschlitz aufweist, und mit einem an der Beatmungsleitung vorgesehenen Ausatmungsventil, welches über den Umsteuerschieber gleichzeitig mit der Zuleitung von Beatmungsgas zu der Beatmungsleitung jeweils intermittierend im Sinne einer Absperrung zu beaufschlagen ist.
Es sind bereits Ventilanordnungen der erwähnten Art nach der USA.-Patentschrift 3 191 596 bekannt, bei denen dem Umfang der die Gar.druckbeaufschlagungsfläche bildenden Platte eine über den Umfang eingespannte Membran zugeordnet ist. die auf der einen Seite vom Umgebungsdruck und auf der anderen Seite von dem Oruck der zum Patienten führenden Beatmungsleitung beaufschlagt ist. Die Achse des Umsteuerschiebers sowie der Platte verläuft hierbei in Horizontalrichtung. Auch sind zu beiden Seiten des Umsteuerschiebers bzw. der Platte Magnete vorgesehen, welche den Umsteuerschieber entweder in der Öffnungsstellung oder in der Schließstellung mit einstellbarer Kraft festzuhalten vermögen. Erfindet sich der Umsteuerschieber in seiner Öffnungsstellung, in welcher der zum Patienten führenden Bealmungsleitung Beatmungsgas (allgemein Sauerstoff) zugeführt wird, so erfolgt eine Schließung dann, wenn der Druck in der BeatmunesleiUmg um einen bestimmten Wert über den Umgebungsdruck ansteigt.
Fine Ventilanordnung dieser Art erfordert wcen der über ihren gesamten Umfang gasdicht einzui., .11-nenden und mit der Platte gasdicht zu verbindenden Membran einen erheblichen Bauaufwand, Wobei die Elästizitätskeiinwerte der Membran nicht genau definiert sind und bei Austausch eine Neujustierung der Anordnung erforderlich machen. Obgleich der hl der BeatmungslettUüg herrschende Druck indirekt auch mit der Strömungsgeschwindigkeit des zu dem Patienten geführten Beatmungsgases zusammenhängt, erfolgt bei der bekannten Ventilanordnung keine Zurückführung des tJmsteticrschtcbers in die Schließstellung unmittelbar In Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit des Beatmungsgases,
1 960
Es sind auch Ventilanordnungen für ein bei Eigenatmung anzuwendendes Beatmungsgerät nach eier USA.-Pqtentsclirift 2 774 346 bekannt, denen zufolge eine das unter Druck stehende Beatmungsgas führende Leitung über ein Kegelventil nebst einem hier- s mit verbundenen Ventilschieber, welcher als Gasdruckbeaufschlagungsfläche ausgebildet ist, mit einet Beatmußgslejtung in Verbindung steht.
Bei derartigen Ventilanordnungen spricht das Kegelventil auf die Druckdifferenz zwischen dem Druck des zugeführten Beatmungsgases und dem in der Be- «tmungsleitung vorliegenden Druck an.
Infolgedessen ist eine äußerst präzise Einstellung und laufende Nachstellung des Druckes des zugeführten Beatmungsgases erforderlich, um diejenigen beiden Druckwerte in der Beatmungsleitung, bei welchen das Ventil öffnen oder schließen soll, reproduzierbar konstant zu halten. Dies ist indessen sehr schwierig, weil zusätzlich zu dem Druck des zugeführten Beatmungsgases ferner noch die Lässigkeit des Kegelventils nebst zugeordnetem Ventilschieber in die zu beherrschenden Parameter eingeht.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine solche Art von Ventilanordnungen, bei welchen der Umsteuerschieber in keiner Weise durch den Drurk des zugeführten Beatmungsgases beeinflußt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verbesserung und Vereinfachung einer derartigen Ventilanordnung, welche ohne Notwendigkeit einer über den Umfang einzuspannenden Membran eine zuverlässige Beatmungssteuerung ermöglicht, wobei die Rückführung des Umsteuerschiebers am Ende eines Einatmungsvorganges unmittelbar in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit des Beatmungsgases in der Beatmungsleitung erfolgt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Platte auf der dem l'msteuerschieber zugewendeten Randiimfangsflächc als Tellerventil ausgebildet ist. daß das der Platte zugewendete Ende der Führung einen Flansch mit einem dem Tellerventil zugewendeten Ringventilsitz nebst einer sich von hier bis z\\ dem Umfang des 'Jmsteuerschiebers erstreckenden ringförmigen Vertiefung aufweist, daß der hohle Umsteuerschiebcr im Bereich des mit dem Beatmungsgiis verbundenen Steuerschlitzes einen länglichen Durchbruch aufweist, welcher in Schließstellung einen Umgebungsdruck führenden Steuerschlitz mit einem an das Aiisatmungsventil angeschlossenen Sperrsteuerschlitz und in Öffnungsstellung den Sperrsteucrschlitz mit dem das Bcatmungsgas zuführenden so Steuerschlitz verbindend ausgebildet ist. und daß an dem der Platte benachbarten Ende des Umsteuerschiebers zumindest ein auch in Schließstellung in die Vertiefung mündender Durchtritt vorgesehen ist.
In Schließstellung des Umsteuerschiebers ist hierbei die Platte über den Umgebungsdruck führenden Steuerschlitz, den länglichen Durchbruch des Umsteticrschiebers, den in die Vertiefung mündenden Durchtritt sowie die Vertiefung selbst mit Umgebungsdruck beaufschlagt. Der Umsteuerschieber nebst der Platte wird In keiner Weise durch den Druck des übet 'Jen Steuerschlitz zugeführten Beatmuniisgases beeinflußt. Bei Bewegung des Umsteuer.ehiebers nebst Platte in die öffnuiigsstellimg als Folge eines it1 der Beatmungsleitung vorliegenden I 'nterdruckes strömt nunmehr durch den Durchtritt des Umstetierschiebers sowie den zwischen dem Ringventilsitz sowiu der Platte gebildeten schmalen Pingsclilifö B.eatmungsgns in die Beatmungsleitung, wobei die auf die Platte wirkende Öffnungskraft ausschließlich durch die Strömungsgeschwindigkeit des durch den Ringschlitz strömenden Beatmungsgases bestimmt ist. Sinkt am Ende des Einatmungsvorganges des Patienten die Gasgeschwindigkeit des Beatmungsgases unter einen bestimmten Wert ab, so erfolgt eine sofortige Rückbewegung des Umsteuerschiebers nebst Platte in die Schließstellung, ohne daß der EinatmungsVorgang so lange fortgesetzt würde, bis infolge des steigenden Gegendruckes der mit dem Beatmungsgas gefüllten Lunge der Druck in der Beatmungsleitung einen bestimmten Wert überschreiten muß, wie dies bei den bekannten Ventilanordnungen der Fall ist.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbcisniel eines eine erfindungsgemäße Ventilanordnung umfassenden Beatmungsgerätes in weitgehend schematischer Darstellung,
F i g. 2 ein Ausführungsbeispiel einer (in F i g. 1 lediglich schematisch veranschaulichten) erfindungsgemäßen Ventilanordnung während eines Ausatmungsvorgangs im Axialschnitt bzw. in dementsprechend aufgebrochener Dai stellung,
F i g. 3 die Ventilanordnung gemäß F i g. 2 während eines Einatmungsvorgangs in einer Fig. 2 entsprechenden Darstellung,
F i g. 4 ein gegenüber F i g. 2, 3 abgewandeltes Ausführungsbeispiei einer erfindungsgemäßen Ventilanordnung während eines Ausatmungsvorgangs im Axialschnitt.
F i g. 5 einen Ausschnitt aus F i g. 4 in demgegenüber vergrößerter Darstellung,
F i g. 6 eine einen Bestandteil der Ventilanordnung nach F i g. 4 bildende Führung nebst in einem Stück hiermit ausgebildetem Ringventilsitz im Axialschnitt,
F i g. 7 einen Schnitt laues dsr Linie 7-7 von F i ,e. 6.
Das in F i g. 1 veranschaulichte Beatmungsgerät umfaßt eine an eine Sauerstoffflasche 14 über ein FIoehdruckredii7iervenfiI 16 sowie ein Niederdruckreduzierventil 18 (die durch eine Leitung 12 verbunden sind) angeschlossene erfindungsgemäße Ventilanordnung 10, die eine intermittierende Zuleitung von Beatmungsgas zu einer zu einem Patienten 96 führenden Bcatmuiigsleitung 20 steuert. An der Beatmungsleitung 20 ist ein Ausatmungsventil 80 vorgesehen, welches über eine Druckr,teuerle:tung 88 mit der Ventilanordnung 10 verbunden ist.
Die Ventilanordnung 10 umfaßt gemäß Fig. 2. 3 einen hohlzylindrischen Umsteuerschieber 32 nebst einer koaxial hiermit in einem Stück hergestellten, eine Gasdruckbeaufschlagungsfläche bildenden Platte 58, welche auf der dem Umsfeuerschiebc M zugewendeten RandumFangsfiädie als Teilen ^1"1 ausgebildet ist, Der Umstellerschieber 32 ist in ui 1 diesen gasdicht umgebenden, mit ihrer Achse μ , kai angeordneten liohlzylindrischen Führung 54 >
schieblich gelagert, welche an dem der Platte 58 " gewendeten Ende einen Flansch 50 mit einem i! ■« durch die Platte 58 gebildeten Tellerventil zugcw
dclcn Ringvcntilsih 52 nebst einer sich von hin ' dem Umfang des Umsteuerschiebers 32 erstra '■ ■> den ringförmigen Vertiefung 54 aufweist. Durc'i ! vertikale Führung des Umsleuerschiebers 32 bei)" ·
ϊ 960 093
man keine (sonst erforderliche) Vofspanriungsfedef zHfrn Andrücken der Platte 58 gegen deti R'irigveiifiisitz 52.
Die FühfUiig28 weist ethen Steuerschlitz42 auf, welcher über die Zuleitung 12 mit dem ßeäfmüngsgas beaufschlagt wird. lift Bereich des Steüefsciilitzö'ä· 42 weist der Umstellerschieber 32 einen laiigticIkii Diiuhbriuh 38 ,tuf. welcher in der Scliließsteiluiii: ϋ.Μπ;ίΒ I i n ? einen I niüebuncsdruck führenden Steuerschlitz 46 mit einem art das Ausatmungsventil 80 iinuesi hlossenen Sperrsteuerschiit? 44 und in der öffnuncsstellung gemäß Fig. 3 den Sperr-Steuerschiit/ 44 mit dem das Beatmungsgas zuführenden Steuerschlitz 42 verbindet. An dem der Platte 58 benachbarten hnde des Umsteuerschiebers 32 ist ein auch in Schließstellung in die Vertiefung 54 mündender Durchtritt 40 vorgesehen.
Das Ausatmungsventil 80 umfaßt eine aus elastischem Material bestehende Druckmembran 86. welche gegen einen Ringventilsitz 82 leicht vorgespannt ist und in Schließstellung gemäß F i g. 3 gasdicht dagegen anliegt. Der Ringventilsitz 82 ist an der äußeren Stirnfläche eines quer zu einem Rohrstück 78 verlaufenden Querstutzens 84 gebildet, wobei das Rohrstück 78 seinerseits in die Beatmungsleitung 20 eingesetzt ist. In der Ausatmungsstellung liegt die dem Ventilsitz 82 abgewendete Seite der Druckmembran 86 über die Drucksteuerleitung 88. den Sperrsteuerschlitz 44, den Durchbruch 38 des Umsteuerschiebers 32 sowie den Steuerschlitz 46 auf Umgebungsdruck, so daß die Druckmembran 86 beim Vorliegen lediglich eines geringen Ausatmungs-Überdruckes in der Beatmungsleitung 20 von dem Ventilsitz 82 abgehoben ist, wie dies in F i g. 2 veranschaulicht ist. Bei in Einatmungsstellung befindlicher Betriebsanordnung 10 gemäß Fig. 3 ist die Drucksteuerleitung 88 mit dem Überdruck des Beatmungsgases über den Steuerschlitz 42. den Durchbruch 38 des Umsteuerschiebers 32 sowie den Steuerschlitz 46 beaufschlagt, so daß die Druckmembran 86 gegen den Ventilsitz 82 fester anliegt, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Die Ventilanordnung 10 gemäß Fig. 2, 3. soweit sie vorangehend beschrieben wurde, ist nachfolgend in ihrer Wirkungsweise näher erläutert. In Schließstellung des Umsteuerschiebers 38. dessen Gewicht vorläufig als sehr gering angenommen sei. ist die Platte 58 über den Umgebungsdruck führenden Steuerschlitz 46. den Durchbruch 38 des Umsteuerschiebers 32, den in die Vertiefung 54 mündenden Durchtritt 40 sowie die Vertiefung 54 selbst mit Umgebungsdruck beaufschlagt. Der Umsteuerschieber 32 nebst der Platte 58 wird in keiner Weise durch den Druck des über den Steuerschlitz 42 zugefiihrten Beatmungsaases beeinflußt. Bei Bewegung des Umsteuerschiebers 32 nebst Platte 58 in die Öffnungsstellung als Folge eines in der Beatmungsleitung 20 bzw. einer diese fortsetzenden, den Flansch 50 gasdicht umgebenden Kammer 30 vorliegenden Unterdruckes strömt nunmehr durch den Durchtritt 40 des Umsteuerschiebers 32 sowie den zwischen dem Ringventilsitz 52 sowie der Platte 58 gebildeten schmalen Hingschlitz Beatmungsgas in die Kammer 30 bzw. die Beatmungsleitung 20, wobei die auf die Platte 58 wirkende Örfnungskraft ausschließlich durch die Strömungsgeschwindigkeit des durch den Ringschlitz strömenden Beatmungsgases bestimmt ist. Sinkt am Ende des Einatmungsvorgangs des Patienten 96 die Gasgeschwindigkeit des fieatmlihgsgascis ü'rifer eiiieri bestimmte'!* Wert abs so erfolgt eine' sofortiges Rückbewegüiig des" UmsteUefschiebers 32 iiefaäf Platte 58 in die Schließstellung gemäß FΊ^ % ohne daß' UeT EinälmUngsvöfgäng so fange fortgesetziE würde,· bis infolge' des steigenden' Gegendruckes der nut dem BeafmUngsgäs gefüllten Lunge" clef Druck in" der Beatrmingsieitung 20 einen bestimmten Wert überschreiten muß. wie dies bei den bekannten Ventilanordnungen der Fall ist.
7»τ teilweisen Kompensation der Schwerkraft des vorangehend nahezu als gewichtlos angenommenen Umsteuerschrehers 38 nebst Platte 58 in der Schließstelluni! gemäß Fig. 2 sind an der dem Umsteuerschieber 32 abgewendeten Seite der Platte 58 ein Magnet 66 und unterhalb der Platte 58. die Führung 28 umgebend, ein den Magneten 66 abstoßender ringförmiger Magnet 72 angeordnet. Auf diese Weise bestehen hinsichtlich der gewichtsmäßigen
so Auslegung der Bauelemente 32. 58 praktisch keine Beschränkungen.
Zusätzlich ist oberhalb der Platte 58 ein diese anziehender sowie die Schwerkraft in öffnungsstellung teilweise Kompensierender Magnet 74 in Form einer Kreisscheibe angeordnet, welcher mittels einer durch die Kammer 30 verlaufenden Stellschraube 76 justierbar ist. Dadurch kann eine genaue Anpassung der Ventilanordnung an die physiologischen Kennwerte des Patienten 96 erfolgen. Die Anwendung derartiger Magnete zur teilweisen Gewichtskompensation von Ventilkörpern ist in der einschlägigen Technik an sich bekannt.
Die unmittelbare Anbringung der Platte 58 an der Stirnseite des Umsteuerschiebers 32 gemäß F i g. 2, 3 bedingt eine günstige und raumsparende Bauweise, jedoch ist es für den Erfindungsgedanken lediglich notwendig, daß der Umsteuerschieber 32 sowie die Platte 58 miteinander starr gekoppelt sind.
In der Kammer 30 ist ein Bügel 70 mit einer zentralen Justierschraube 68 angeordnet, weiche den Auflaßquerschnitt des zwischen der Platte 58 sowie dem Ringventilsitz 52 gebildeten Ringschlitzes begrenzt.
Das Ausführungsbeispiel einer Ventilanordnung 120 gemäß F i g. 4 bis 7 entspricht wirkungsmäßig im wesentlichen demjenigen gemäß Fit. 2, 3. Ein dem Umsteuerschieber 32 entsprechender Umsteuerschieber 192. welcher in einer der Führung 28 entsprechenden gasdicht umgebenden Führung 152 verschieblich gelagert ist. weist mehrere über der Umfang verteilte, gleich lange, axial ausgerichtete Durchbrüche 194 entsprechend dem Durchtritt 3£ auf. Vier Steuerschlitze 162 entsprechen wirkungsmäßig dem Steuerschlitz 42, sind jedoch durch eine an der Innenfläche der Führung 152 verlaufende Ringnut (siehe insbesondere Fig. 6, 7) miteinandei verbunden. Ein dem Sperrsteuerschlitz 44 entsprechender Steuerschlitz 164, welcher über eine dei Drucksteuerleitung 88 entsprechende Drucksteuer
6ö leitung 172 an einem (nicht gezeigten) dem Aus atmungsventil 80 entsprechenden (nicht gezeigten Ausatmungsventil liegt, mündet in eine ringnuten förmige Vertiefung 166 an der Innenfläche der Füh rang 152. Ein dem Steuerschlitz 46 entsprechende Steuerschlitz 168 mündet in eine an der Innenfläche der Führung 1S2 verlaufende ringmitenförmige Ver tiefung 170. Vier dem Durchtritt 40 entsprechendi Dnrchtritte 196 an dem oberen Ende des Umsteuer
Schiebers'102- sfelieii ständig niif einer der Veffieftü'ig §4 entsprechenden Vertiefung 184 ili Verbindung, Biese' Änörciitüng gewährleistet, daß äiicii bei nicht drehfesief Führung des ÜmsteUefscliiebers 192 in clef führung 152 der ÖUfehbruch 194 in fichtiger Weise mit den SteUersehlifien lG2,1(58 bzw, eiern Spef fsleiierschliii 194 zusammenzuwirken Vermag, Tm Gegensatz hierzu ist es für die Wirkungsweise der Ventilanordnung gemäß Fig, 2,3 erforderlich, daß sich dir eirie Durchbrach 38 Stets in radialer Ausrichtung mit den Steiierschiitzeri 42,46 bzw. dein SperrsteUerschiitz 44 befindet
Bei dem Aüsführungsbeispiel gemäß Fig, 4 ist ein an die Führung 152 angesetzter* derii Flansch 50 eiit^ sprechender Flansch 180 gasdicht von einem zylindrischen Gehäuse 122 mit einem Einlaßstutzen 198 üifigeben, dem das BeatmUrigsgas zugeführt wird. Auf diese Weise werden die Steuefsclilitze 162 im Gegensatz siU dem Steuerschlitz 42 nicht Unmittelbar,
sondern übef das öeha'üse 122 friif Beätrnüngsgäs beäUfschlägi.·
p£[\ Magneten 66,-72 νόίΐ P ί g.· 2,- 3 entsprechen bei dem ÄUsfÜhfühgsbeispiel gemäß Fig. 4 tiis 7 Magriefe 204* 206* Dem Magiiei 74 hebst Stellschfäübe'76 ehtspficiif eiii Magnet 21Ö nebst^ Stellschraube: 2l2i
111 eine dUfeli deii oberen Teil· des Gehäuses 122 sowie eine obere Deckplatte 144 gebildete Kammer, Weiche mit einer der Beatmungsleitüng 20 entsprechenden· Beatmungsieitung 202 in Verbindung stellt; niiündet auch eine Fühileitüng 188, an welche über einen Stutzen 190 ein Manometer zur laufenden Überwachung des Druckes in der Beatnumgsleitüiig 202 aiigeschlbssen werden kann.
Wie sich insbesondere aus Fig. 4j 5 Von selbst er* gibtj entsprechen eine dort veranschaulichte Platte 200 der Platte 58 und ein Ringventilsitz 182 dem Ringventilsite 52.
Hierzu ί Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. I 980
    Patentansprüche:
    1, Ventil anordnung für ein bei Eigenatmung anzuwendendes Beatmungsgerät mit einem eine intermittierende Zuleitung von Beatmungsgas zu einer zum Patienten führenden Beatmungsleitung steuernden, zumindest bei Einnahme einer OfE-nungssteUung in eine Schließstellung vorgespannten Umsteuerschieber nehst einer koaxial hiermit starr gekoppelten, eine Gasdruckbeaufschlagungsfläche bildenden Platte, welche auf die Druckdifferenz zwischen dem Umgebungsdruck sowie dem in der Beatmungsleitung herrschenden Druck ansprechend ausgebildet ist, wobei der Umsteuerschieber in einer gasdicht umgebenden Führung verschieblich gelagert ist, welche zumindest einen mit dem Beatmungsgas verbundenen Steuerschlitz aufweist, und mit einem an der Beatmungsleitung vorgesehenen Ausatmungsventil, welches über den Umsteuerschieber gleichzeitig mit der Zuleitung von Beatmungsgas zu der Beatmungsleitung jeweils intermittierend im Sinne einer Absperrung zu beaufschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (58) auf der dem Um-Steuerschieber (32) zugewendeten Randumfangsfläche als Tellerventil ausgebildet ist, daß das der Platte (53) zugewendete Ende der Führung (28) einen Flansch (50) mit einem dem Tellerventil zugewendeten Ringventilsitz (52) nebst einer sich von hier bis zu dem Umfang des L'rr Ueuerschiebers (32) erstreckenden ringförmigen Vertiefung (54) aufweist, daß der hohle Umsteuerschieber (32) im Bereich des mit dem Beatmungsgas verbundenen Steuerschlitzes (42) einen länglichen Durchbruch (38) aufweist, welcher in Schließstellung einen Umgebungsdruck führenden Steuerschlitz (46) mit einem an das Ausatmungsventil (80) angeschlossenen Sperrsteuerschlitz (44) und in öffnungsstellung den Sperrsteuerschlitz (44) mit dem das Beatmungsgas zuführenden Steuerschlitz (42) verbindend ausgebildet ist, und daß an dem der Platte (58) benachbarten Ende des Umsteuerschiebers (32) zumindest ein auch in Schließstellung in die Vertiefung (54) mündender Durchtritt (40) vorgesehen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (58) unmittelbar an eine Stirnseite des Umsteuerschiebers (32) angesetzt ist.
  3. .1. Anordnung nach einem der Ansprüche 1. 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Umsteuerschieber (192) mehrere über den Umfang verteilte, gleich lange, axial ausgerichtete Durchbräche (194) in Verbindung mit als ringnutenfnrmige Vertiefungen ausgebildeten Steuerschlitzen (.162, 1^i(JOj 170) der Führung (152) aufweist,
  4. 4, Anordnung nach einem der Ansprüche 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Um-Steuerschieber (32) nebst der Platte (58) mit der Achse Vertikal angeordnet ist,
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch ge« kennzeichnet, daß sowohl auf der Platte (58), Vorzugsweise all deren dem UmsieUerschicber (32) abgeWertdeter Fläche, als auch Unterhalb der Platte (58) sowie die Führung (28) umgebend »ich abstoßende Magnete (66,72) zur teilweisen lfi der Schwerkraft des Umstellersch.jeb.ep mit der Platte in Schließstellung vorgesehen sind,
    6, Anordnung nach einem der Ansprüche 4,5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Platte (58) ein diese anziehender sowie die Schwerkraft In Öffnungsstellung teilweise kompensierender Magnet (74) angeordnet ist.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3822949C2 (de)
DE2553155C2 (de) Ventil
EP2802781B2 (de) Gasregeleinheit in modularer bauweise und gasregelventil
DE10232647B4 (de) Regeleinrichtung für Gasbrenner
DE1566580B2 (de) Zyklussteuerung für ein Beatmungsgerät
DE3822950C2 (de)
DE69123750T2 (de) Unter umgebungsdruck arbeitender luft-sauerstoffmischer
DE19504364A1 (de) Druckregelventil
DE2745795A1 (de) Atemgeraet mit verbessertem druckminderventil, insbesondere zum tauchen
EP2868334A1 (de) Nasendusche
DE102016001140A1 (de) Exspirationsventil, Inspirationsventil, Beatmungsgerät und Verfahren zur Steuerung einer Beatmung
DE2220728C3 (de) Vorrichtung zum Regeln des Druckes von einem Strömungsmittel
DE3045075C1 (de) Ausstroemstufe fuer Drosselvorrichtung
DE102013107762A1 (de) Durchflussregelventil
DE1960093B (de) Ventilanordnung für ein Beatmungsgerät
WO2021083592A1 (de) Ventil für eine sanitärarmatur mit einem membranventil und einem einstellbaren steuerstab
DE3329485A1 (de) Beatmungsgeraet
EP1416208A1 (de) Axialventil
DE102020113290B4 (de) Ventil mit einem Rückflussverhinderer
EP2908055B1 (de) Gasventil mit integriertem luftdruckwächter
DE2421726A1 (de) Regelgeraet zur reduzierung eines gasvordruckes auf einen einstellbaren hinterdruck
DE4142295C2 (de) Ventil zur Erzeugung eines Steuerdrucks
DE1960093C (de) Ventilanordnung für ein Beatmungsgerät
EP1327604B1 (de) Zapfventil für Kraftstoff
DE4309409C2 (de) Mischventil zum Mischen von kaltem und warmem Wasser