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Die
Erfindung betrifft Navigationsgerät für ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Ein
derartiges Navigationsgerät
ist in
US-A-5 343 399 beschrieben. Über eine
Eingabeeinheit läßt sich
die Audioausgabe des Navigationsgeräts entweder ein- oder ausschalten.
Bei eingeschalteter Audioausgabe wird dem Fahrzeugführer des
Fahrzeugs mit dem Navigationsgerät
Führungsinformation
immer in vollem Umfang zugeführt.
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In
DE 43 24 215 A1 ist
ein Navigationsgerät beschrieben,
bei dem Führungsinformation
automatisch in Abhängigkeit
von der Fahrspur, auf der sich das Fahrzeug fortbewegt, der Seite
der befahrenen Straße
und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs verändert wird.
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Ferner
ist in
JP 6348997 A vorgeschlagen, eine
Navigationseinrichtung mit der Anzeige von Verkehrstaus auszubilden.
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Zudem
wird in
DE 39 054 93
A1 vorgeschlagen, ein Ortungs- und Navigationssystem für Landfahrzeuge
so auszubilden, dass durch die Eingabe von Knotenpunkten mittels
einer graphischen theoretischen Darstellung einen einfachen Speicherplatz sparende
Fahrtrouteneingabe möglich
wird.
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Ferner
ist in
DE 36 102 51
C2 ein Navigationssystem für Straßenfahrzeuge beschrieben, bei dem
ein Fahrer kurz vor Erreichen eines Fahrtroutenschnittpunktes exakte
Hinweise dahingehend erhält, wie
er einen Schnittpunkt in Richtung einer voreingestellten Fahrtroute
passieren muss.
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Zudem
ist in DE-Nahverkehrs-Praxis Nr. 11/1987 ein Navigationssystem mit
einer digitalisierten Straßenkarte
beschrieben. Für
die Zieleingabe ist eine Tastatur für die Buchstaben des Alphabets
und sämtliche
Ziffern bereitgestellt. Insbesondere werden von einem Namen eines
Zielpunkts nur ein paar Anfangsbuchstaben eingegeben, und das System
bietet die in Frage kommenden Strassen anschließend zur Auswahl.
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Ferner
ist in
JP 05-046084
A eine Vorgehensweise für
eine Transitführungs-Bildanzeige
eines geeignet montierten Navigators beschrieben, bei der eine intuitive
Erfassung der Führungsinformation angestrebt
wird. Hierzu erfolgt die Berechnung einer Abbildung eines Bildes
gemäß einer
Hauptprojektion auf die Ebene einer betrachteten Projektionsebene
in dreidimensionaler Weise.
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Zudem
ist in
EP 0 588 082
A1 ein Navigationssystem für ein Fahrzeug beschrieben,
bei dem ein Anzeigeabschnitt eine Gesamtroutenkarte anzeigt, insbesondere
zum Anzeigen der ausgewählten Route
gemäß Anweisungen
von einem Routenführungs-Steuerabschnitt.
Gleichzeitig sind Landmarken an dem Anzeigenabschnitt präsentiert.
Beim Führen des
Fahrzeugführers
durch das Navigationssystem zu einem Zielpunkt über eine gebührenpflichtige Straße erfolgt
die Anzeige des Namens eines Eintritts-/Austrittspunkts, was den
Fahrer bei der Verfolgung einer ihm bekannten Route unterstützt.
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Bei
dem in der nicht geprüften
japanischen Patentanmeldung
JP 60-202307 A beschriebenen Navigationsgerät erfolgt
die Erfassung des Eintritts eines Autos oder eines Fahrzeugs mit
dem Navigationsgerät
in einem festgelegten Grenzbereich einer Kreuzung und anschließend erfolgt
die Information über
die Fortbewegungsrichtung für
die Fortbewegung des Autos bei der Kreuzung oder dergleichen für den Fahrer
des Autos mit Hilfe einer Ansage, oder einer Ansage und einer visuellen
Anzeige.
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Da
das gebräuchliche
Navigationsgerät
Führungsinformation
für den
Fahrer unabhängig
von der Anforderung des Fahrers oder dem Wunsch des Fahrers durch
das gebräuchliche
Navigationssystem erzeugt, während
sich das Auto fortbewegt, erhält
der Fahrer nicht immer Führungsinformation,
wenn der Fahrer sie erhalten will. Beispielsweise ist es aufgrund
der Tatsache, daß die
Führungsinformation
im Hinblick auf eine Kreuzung erst bereitgestellt wird, wenn das
Auto mit dem Navigationsgerät
sich in die Nähe
der Kreuzung bewegt, für
den Fahrer schwierig, das Auto mit ausreichend verbleibender Zeit
zu steuern, indem die Information über eine Zielbestimmung rechtzeitig
empfangen wird. In dem Fall, in dem die Führungsinformation jeweils nach
einer festgelegten Distanz oder nach einer festgelegten Zeit bereitgestellt
wird, um das zuvor erwähnte
Problem zu lösen,
empfindet der Fahrer manchmal die Information als Schnarren, da
er die Führungsinformation
hört, selbst
wenn er diese nicht hören will.
Dies bedeutet, daß aufgrund
der Tatsache, daß das
gebräuchliche Navigationsgerät die Führungsinformation
für den Fahrer
unabhängig
von dessen Willen erzeugt, ein Problem dahingehend besteht, daß der Fahrer
auf das Erhalten der Führungsinformation
warten muß, bis
das in dem Auto enthaltene bekannte Navigationsgerät die Führungsinformation
für den
Fahrer bereitstellt, obgleich der Fahrer die Führungsinformation hören will.
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In
der veröffentlichten
offengelegten nicht geprüften
japanischen Patentanmeldung
JP 5-996781
A ist ein Navigationsgerät beschrieben, das so aufgebaut
ist, daß es
die Führungsinformation entlang
einer festgelegten Strecke durch eine Ansage in Abhängigkeit
einer Bedienung eines Fahrers bei Anforderung mitteilt.
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Jedoch
ist der Umfang an Führungsinformation,
der durch eine Ansage übermittelt
werden kann, relativ gering. Insbesondere enthält die Führungsinformation für eine Straßenkreuzung
lediglich einfache Richtungsansagen, wie "nach rechts abbiegen" oder "nach links abbiegen" bei einer Ansage im Zusammenhang mit
einem Punkt, an dem die sich kreuzende Straße mit mehreren Straßen unter
schrägen Winkeln
verbunden ist oder an dem mehrere Straßen mit demselben Azimut vorliegen,
auf denen sich das Auto mit dem bekannten Navigationsgerät fortbewegen
kann, so daß es
für den
Fahrer schwierig ist, die Straße
auszuwählen,
und der Fahrer erhält
keine Unterstützung
bei der Bestimmung einer Straße,
entlang der das Auto sich fortbewegen sollte.
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Zusätzlich besteht
die Führungsinformation, die
der Fahrer wünscht,
nicht nur aus einer Richtung für
das Abbiegen nach rechts oder links, sondern enthält zahlreiche Führungsinformationspunkte,
beispielsweise die Namen eines Punkts, das Vorliegen einer Einrichtung
oder dergleichen an einer Straßenseite,
anhand der der Fahrer den Punkt festlegen kann, und den Namen und
die Streckennummer einer zu verfolgenden Straße. Entsprechend besteht auch
ein Problem dahingehend, daß es
nicht ausreicht, dem Fahrer eine Führungsinformation lediglich
mit Hilfe einer Ansage auf der Grundlage einer Anforderung des Fahrers
bereitzustellen.
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Somit
besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Schaffung
eines Navigationsgeräts, das
Führungsinformation
für einen
Fahrer in Abhängigkeit
von der Anforderung eines Fahrers schnell ausgeben kann.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Navigationsgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
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Somit
gewinnt das Navigationsgerät
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung
die Führungsinformation
im Hinblick auf Zielpunkte entlang der durch die Streckeneinstellvorrichtung
festgelegten Strecke aus der in der Karteninformations-Speichervorrichtung
gespeicherten Karteninformation, zum Erzeugen der Führungsinformation
im Hinblick auf die Zielpunkte für
die Anzeige der Führungsinformation
im Hinblick auf die Zielpunkte mit einer Anzeigevorrichtung in Abhängigkeit
von einer Anforderung des Fahrers, die mit einer Eingabevorrichtung
eingegeben wird. Demnach kann das Navigationsgerät die Führungsinformation im Zusammenhang
mit einem erforderlichen Punkt entlang der Strecke im Hinblick auf
die Zeit vorab zusätzlich
zu der Führungsinformation
im Hinblick auf die Momentanposition des Autos anzeigen.
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Somit
kann das Navigationsgerät
aufgrund der Tatsache, daß die
Sprachführungsinformation
im Zusammenhang mit der angezeigten Führungsinformation zur gleichen
Zeit durch die Sprachausgabevorrichtung und die Anzeigevorrichtung
ausgegeben wird, die Führungsinformation
in zwei Formen anzeigen, von der eine eine visuelle Information
und die andere eine Audioinformation ist, in Abhängigkeit von dem Inhalt der
Führungsinformation.
Demnach kann der Fahrer die von dem Navigationsgerät bereitgestellte
Führungsinformation
einfach erfassen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
vorgesehen, daß das
Navigationsgerät
eine Bestimmungsort-Informations-Anzeigevorrichtung
zum Erzeugen von Führungsinformation
ausgehend von der Momentanposition eines Autos zu dem Zielbestimmungspunkt
oder bei oder in der Nähe
des Zielbestimmungspunkts und zum Bereitstellen derselben mit der
Anzeigevorrichtung enthält.
Es ergibt sich ein Effekt dahingehend, daß ein Fahrer des Autos die
ungefähren
und wirksamen Führungsinformationspunkte,
beispielsweise eine Distanz zu dem Zielbestimmungspunkt, einen Azimut
zu dem Zielbestimmungspunkt und eine bei oder in der Nähe des Zielbestimmungspunkts
zu verfolgende Fortbewegungsrichtung erkennen kann. Wenn der Fahrer
keine detaillierte Führungsinformation
anfordert, erfolgt eine Konzentration auf die wesentlichen Führungsinformationspunkte.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bestimmt
das Navigationsgerät
Führungsinformation
in Zusammenhang mit einem Zielpunkt und die Führungsinformation betrifft eine
Straßenkreuzung
auf die ein Auto mit Navigationsgerät tritt, wenn das Auto sich
entlang seiner momentanen Strecke fortbewegt.
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Insbesondere
wird die Führungsinformation aus
einer in einer Karteninformations-Speichervorrichtung gespeicherten
Karteninformation auf der Grundlage einer Momentanposition des Autos
bestimmt, und die Bestimmung erfolgt im Zusammenhang mit dem Zielpunkt
der Verarbeitung der in der Karteninformations-Speichervorrichtung
gespeicherten Karteninformation für die Anzeige der Führungsinformation
mit einer Anzeigevorrichtung in Abhängigkeit von einer Anforderung
des Fahrers, die von einer Eingabevorrichtung übertragen wird. Demnach kann
das Navigationsgerät
die Führungsinformation im
Zusammenhang mit einer Straßenkreuzung
als angeforderter Punkt im Hinblick auf die Zeit vorab anzeigen,
zusätzlich
zu der Führungsinformation
im Hinblick auf die Momentanposition des Autos.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung erzeugt
das Navigationsgerät
Karteninformation, die mit Hilfe von Netzwerkinformation beschrieben
ist, zum Darstellen zumindest der Beziehungen von Straßen, die
miteinander verbunden sind, mit Hilfe von Kanten und Knoten, und eine
graphische Information, die von einer Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung
auf Grundlage der Netzwerkinformation erzeugt wird dient als Führungsinformation,
die mit einer Anzeigevorrichtung angezeigt wird.
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Somit
erfolgt bei dem Navigationsgerät
ein Erzeugen und Beschreiben der Karteninformation als Netzwerkinformation,
die zumindest die Beziehungen zwischen miteinander verbundenen Straßen mit Hilfe
von Kanten und Knoten ausdrückt
und an der Anzeigevorrichtung darstellt. Demnach kann der Umfang
von Information, der in der Karteninformations-Speichervorrichtung zu speichern ist,
herabgesetzt werden, und auf Grundlage der Netzwerkinformation erzeugte
graphische Information wird mit der Anzeigevorrichtung als Führungsinformation
angezeigt. Hierdurch kann der Fahrer komplizierte Führungsinformation
und Beziehungen zwischen diesen einfach augenblicklich erkennen,
und das Auftreten eines Mißverständnisses
bei dem Fahrer beim Erfassen der erzeugten Führungsinformation durch den Fahrer
kann herabgesetzt werden.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun unter Bezug auf die Zeichnung beschrieben;
es zeigen:
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1 ein
Blockschaltbild zum Darstellen des Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Blockschaltbild zum Darstellen der prinzipiellen Teile des gesamten
Aufbaus der Karteninformation in dem Navigationsgerät der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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3 eine
Netzwerkkarte zum Darstellen eines Straßennetzwerks in dem Navigationsgerät der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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4A und 4B erläuternde
Diagramme zum Darstellen der Details der Karteninformation des Navigationsgeräts der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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5 ein
Flussdiagramm zum Darstellen des Betriebs des Navigationsgeräts der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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6A und 6B Straßenkreuzungskarten
zum Darstellen von Straßenkreuzungen,
die jeweils durch ein Navigationsgerät gemäß einer zweiten Ausführungsform
und einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung anzuzeigen sind;
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7 ein
erläuterndes
Diagramm zum Darstellen von Straßenkreuzungsdaten zum Zeichnen der
in 6A und 6B gezeigten
Straßenkreuzungskarten;
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8 ein
erläuterndes
Diagramm einer normal von dem Navigationsgerät der in 1 gezeigten
Ausführungsform
angezeigten Karte;
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9 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs des Navigationsgeräts gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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10 ein
Blockschaltbild zum Darstellen des Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß der in 6A gezeigten
Ausführungsform;
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11 ein
Blockschaltbild zum Darstellen des Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß der in 6B gezeigten
Ausführungsform;
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12 ein
erläuterndes
Diagramm zum Darstellen der Beziehungen zwischen Eingabecodes und
Ausgabesprechansagen bei der Sprachausgabevorrichtung des Navigationsgeräts gemäß der in 6B gezeigten
Ausführungsform;
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13 ein
Flussdiagramm zum Darstellen der Verarbeitung im Fall der Ausgabe
einer Sprachführung
bei dem Navigationsgerät
gemäß der in 6B gezeigten
Ausführungsform;
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14 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs eines Navigationsgeräts gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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15 ein
erläuterndes
Diagramm zum Darstellen von Straßenkreuzungsdaten, die zwischendurch
in dem Navigationsgerät
der in 14 gezeigten Ausführungsform
zu sichern sind;
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16 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs des Navigationsgeräts gemäß der in 14 gezeigten
Ausführungsform;
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17 ein
erläuterndes
Diagramm einer durch das Navigationsgerät gemäß der in 4 gezeigten
Ausführungsform
anzuzeigenden Straßenkreuzungskarte;
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18 ein
Blockschaltbild zum Darstellen eines Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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19 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs des in 18 gezeigten
Navigationsgeräts
gemäß der in 18 gezeigten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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20 ein
Anzeigebeispiel an einem Bildschirm des in 18 gezeigten
Navigationsgeräts gemäß der entsprechenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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21 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs eines Navigationsgeräts gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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22 ein
Anzeigebeispiel an einem Bildschirm des in 21 gezeigten
Navigationsgeräts gemäß der entsprechenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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23 ein
Blockschaltbild zum Darstellen eines Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß einer
siebten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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24 ein
Blockschaltbild zum Darstellen eines anderen Systemaufbaus eines
Navigationsgeräts
gemäß der in 23 gezeigten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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25 ein
Flussdiagramm zum Darstellen eines Teiles des Betriebs des in den 23 und 24 gezeigten
Navigationsgeräts
gemäß der entsprechenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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26 ein
Anzeigebeispiel an einem Bildschirm des in den 23 und 24 gezeigten
Navigationsgeräts
gemäß der entsprechenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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27 ein
Anzeigebeispiel an einem Bildschirm bei einem Navigationsgerät gemäß der achten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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28 ein
anderes Anzeigebeispiel bei einem Bildschirm des Navigationsgeräts gemäß der in 27 gezeigten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun detailliert unter Bezug auf
die beiliegende Zeichnung beschrieben.
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1 zeigt
ein Blockschaltbild zum Darstellen eines Beispiels des Systemaufbaus
eines Navigationsgeräts
gemäß der vorliegenden
Erfindung. In dieser Figur kennzeichnet ein Bezugszeichen 1 eine Karteninformations-Speichervorrichtung,
die konkret aus zahlreichen Arten von Aufnahmemedien gebildet werden
kann, die in der Lage sind, viele Daten zu erfassen, beispielsweise
eine CD-ROM-Vorrichtung (mit erfasster Karteninformation) und einen CD-ROM-Treiber
zum Auslesen erfasster Daten aus der CD-ROM-Vorrichtung, ein Festplattengerät, ein fotomagnetisches
Plattengerät,
eine IC-Karte, die
einen Halbleiterspeicher benützt,
und so weiter. Ein Bezugszeichen 2 kennzeichnet eine Momentanpositions-Detektorvorrichtung
mit einer Funktion zum Erhalten der Positionskoordinaten, an denen
sich ein Auto befindet, durch eine Verarbeitung auf der Grundlage
eines Fortbewegungsortes usw., die anhand einer zurückgelegten
Entfernung und eines Azimuts des Autos bestimmt wird; die zurückgelegte Distanz
wird aus einer geographischen Längenangabe
und einer geographischen Breitenangabe des Autos gerechnet, die
aus mindestens einer der folgenden Größen bestimmt wird: Funksendesignale
eines GPS-Satelliten, Autogeschwindigkeit, Raddrehungen der Räder des
Autos und dergleichen. Der Azimuth des Autos wird aus einem Signal
eines Winkelgeschwindigkeitssensors oder eines Magnetsensors, beispielsweise
einem Vibrationskreisel oder einem Lichtleiterkreisel usw. berechnet.
Zudem ist es möglich,
daß die
Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2 eine Kartenabbildungsvorrichtung
zum Bestimmen des glaubwürdigsten
Punkts der Kartendaten enthält, indem
die in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 gespeicherten
Kartendaten mit den Positionskoordinaten des Automobils zum Verbessern
der Zuverlässigkeit
verglichen werden. All diese Techniken sind allgemein bei Personen
bekannt, die mit dem Stand der Technik, der mit dem Navigationsgerät im Zusammenhang
steht, normal vertraut sind, und demnach betrifft der Gegenstand
der vorliegenden Erfindung nicht die Frage, wie die Positions-Detektorvorrichtung 2 ausgebildet
ist. Ein Bezugszeichen 3 kennzeichnet eine Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung
zum Wiedergewinnen eines Zielpunkts aus einer Karteninformation;
ein Bezugszeichen 4 kennzeichnet eine Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung
zum Erzeugen von Führungsinformation
anhand einer Ausgabe der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 und
der Information, die in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 gespeichert
ist, damit die Führungsinformation
an der Anzeigevorrichtung 6 in Abhängigkeit von einer Anforderung
des Fahrers angezeigt wird, die mit der Eingabevorrichtung 5 engegeben
wird.
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Ein
in die Anzeigevorrichtung 6 mit einbezogener fest montierter
Schalter oder ein Berührfeldschalter
(touch panel switch) können
als Eingabevorrichtung 5 benützt werden. Zudem können mit
Hilfe eines Spracherkennungsgeräts
dieselben Effekte wie im Fall des Einsatzes des fest montierten
Schalters erreicht werden, wobei ein Eingabebetrieb für die Eingabe
einer Anforderung eines Fahrers durch das Umsetzen einer Richtungsansage
des Fahrers in elektrische Signale erfolgt, die funktionsgemäß mit denjenigen
des fest montierten Schalters und dergleichen übereinstimmen. Ein Bildanzeigegerät, beispielsweise
ein Kathodenstrahlröhrengerät (Cathode Ray
Tube), ein LCD-Gerät
(Liquid Crystal Display) oder dergleichen, das üblicherweise als Anzeigeterminal
für ein
Navigationsgerät
benützt
wird, erfüllt
die Bedingungen der Anzeigevorrichtung 6 der vorliegenden
Erfindung.
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Nun
werden die Details der in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 gespeicherten
Karteninformation im Zusammenhang mit der detaillierten Beschreibung
des Betriebs der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 und
der Führungsinformations-Bearbeitungsvorrichtung 4 beschrieben.
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2 zeigt
ein Blockschaltbild zum Darstellen eines Hauptteils der Karteninformation.
In der Figur kennzeichnet ein Bezugszeichen 11 Handhabungsinformation
zum Anzeigen des Vorliegens individueller Information zum Bilden
der Karteninformation; die Handhabungsinformation ist die für den Zugriff
auf einzelne Karteninformation durch die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 und die
Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 wesentliche
Information. Da jedoch die Handhabungsinformation 11 nicht
direkt zu dem Effekt der vorliegenden Erfindung beiträgt und üblicherweise bei
dem Aufbau einer derartigen Datenbank vorliegt, werden hier die
Details der Handhabungsinformation 11 nicht beschrieben,
und weitere Verarbeitungsschritte beim Einsatz der Handhabungsinformation 11 im
Zeitpunkt des Zugriffs auf einzelne Informationen während des
Betriebs wird von nun an aus der Beschreibung weggelassen. Ein Bezugszeichen 12 kennzeichnet
eine Verbindungsdatengruppe für
die Beschreibung der Information im Hinblick auf die Straßenschnittpunkte
eines Straßennetzwerks.
Ein Bezugszeichen 13 kennzeichnet eine Knotendatengruppe
für die
Beschreibung der Information im Hinblick auf die Knoten des Straßennetzwerks.
Ein Bezugszeichen 14 kennzeichnet eine Kreuzungskartendatengruppe,
die später
beschrieben wird.
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Die 3 zeigt
ein Beispiel eines Straßennetzwerks
für die
Beschreibung des Betriebs der vorliegenden Erfindung. Mit Bezugsbuchstaben
N1, N2, usw. markierte Kreise kennzeichnen Straßenkreuzungen (oder Kreuzungen),
und werden als Knoten in der zuvor erwähnten Karteninformation geführt. Mit Bezugsbuchstaben
L1, L2, L3, usw. markierte Linien kennzeichnen Straßenverbindungen
zwischen den Straßenkreuzungen,
und werden als Kanten in der zuvor erwähnten Karteninformation geführt. Ein
Bezugszeichen 20 kennzeichnet eine Momentanposition eines
Autos, das mit dem Navigationsgerät ausgestattet ist.
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Die 4A und 4B zeigen
beispielhafte Diagramme zum Darstellen jeweils der Details eines Verbindungsdatensatzes
und eines Knotendatensatzes. Ein in der 4A gezeigter
Erfindungsdatensatz enthält
die Nummern 15a der Knoten, die die beiden Enden der Verbindung
bilden, Koordinaten von Interpolationspunkten 15b zum Darstellen
des Verlaufs der Straße
mit Polygonzügen,
die Längen der
Verbindung 15c, die Klassifikation der Straße 15d zum
Anzeigen der Handhabungsklassifikation der Straße, beispielsweise als Bundesstraße, als
Präfekturstraße, usw.,
die Handhabungsnummer und den korrekten Namen der Straße 15e,
die Namen der Zielorte 15f (oder Namen der Ziele), die
die Namen der Orte sind, an denen das Auto ankommt, wenn sich das
Auto entlang der Straße
fortbewegt, usw.. Andere Daten wie die Klassifikation einer Verbindung zum
Anzeigen, ob die Straße
eine Hauptstraße
oder eine Nebenstraße
ist, die Breitendaten zum Anzeigen der Breite der Straße oder
der Anzahl der Fahrspuren, auf denen ein Auto fahren kann, Verkehrsregulationsdaten,
wie Einbahnstraßenverkehr,
usw., können
bei Bedarf gespeichert werden. Ein Knotendatum enthält, wie
in 4B gezeigt ist, die Positionskoordinate des Knotens 15g,
die Anzahl der mit dem Knoten verbundenen Verbindungen 15h,
die Nummern jeder Verbindung 15i, die Verbindungsanschlußmittel 15j,
die zwischen den Anschlüssen
von Verbindungen des Knotens gebildet werden, die Klassifikation
eines Knotens 15k zum Anzeigen, ob der Knoten eine Kreuzung
oder einen Verzweigungspunkt und dergleichen darstellt, der Name
der durch den Knoten repräsentierten
Kreuzung 15m, und ferner einen Zeiger 15n auf
die Kreuzungskartendaten, der sich für die vorliegende Ausführungsform
eignet. Die Daten der Kreuzungskartendatengruppe 14 sind Bilddaten
zum Darstellen der detaillierten Form einer Kreuzung entsprechend
einem Knoten oder einer Einrichtung im Umfeld der Kreuzung in Form
von Bildinformation, und der Zeiger auf die Kreuzungskartendaten 15n zeigt
auf die Position eines Kreuzungskartendatensatzes entsprechend einem
Knoten in der Kreuzungskartendatengruppe 14.
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Nun
wird im Zusammenhang mit dem in 5 gezeigten
Flußdiagramm
erläutert,
wie die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 einen
Zielpunkt aus einer derartigen Karteninformation auswählt. Im
folgenden wird ein Prozeß beschrieben,
zum Realisieren einer Funktion für
die Auswahl einer Kreuzung, an der eine Hauptstraße (in diesem Fall
eine Bundesstraße)
vor einem mit dem Navigationsgerät
ausgestatteten Auto kreuzt oder bei dem keine Straße vorliegt,
entlang der sich ein Auto geradeaus fortbewegen kann.
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Zunächst erhält die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
Nummer der Verbindung, gemäß der Position
eines mit dem Navigationsgerät
ausgestatteten Autos, die von der Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2 bestimmt
wird, damit überprüft wird,
ob die erhaltene Nummer aktualisiert wurde, indem sie mit der letzten
Verbindungsnummer der Autoposition verglichen wird (Schritt ST100).
Wurde die Nummer nicht aktualisiert, so wartet die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3,
bis die Nummer sich verändert,
und wurde die Nummer aktualisiert, so erhält die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die Nummer
der Verbindung, die der Autoposition entspricht, und die Fortbewegungsrichtung
von der Momentanpositions-Erfassungsvorrichtung 2 (Schritt ST101).
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Anschließend setzt
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
erhaltene Verbindung als eingegebene Verbindung und erhält den Knotendatensatz
am Ende der eingegebenen Verbindung entlang der Fortbewegungsrichtungsseite
des Autos (Schritt ST102). Anschließend erhält die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Verbindungsdatensatz gemäß der angeschlossenen
Verbindung, die sich von der eingegebenen Verbindung unterscheidet,
anhand der Verbindungsnummer der angeschlossenen Verbindung, die
in dem Knotendatensatz angegeben ist, um die Straßenklassifikationen
jeder Verbindung zu erhalten, und überprüft, ob eine Verbindung gemäß einer
Bundesstraße
in Richtung der Kreuzung der eingegebenen Verbindung vorliegt oder
nicht (Schritt ST103). Liegt die Verbindung einer Bundesstraße vor,
so gibt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Knoten an die Führungsinformations-Bearbeitungsvorrichtung 4 als
Zielpunkt aus (Schritt ST108). Liegt die Verbindung einer Bundesstraße nicht
vor, so überprüft die Wiedergewinnungsvorrichtung 3,
ob eine Verbindung vorliegt, oder nicht, entlang der ein Auto innerhalb
eines festgelegten Winkels abzweigen kann, und zwar vor dem Auto
in Fortbewegungsrichtung unter den mit dem Knoten verbundenen Verbindungen,
mit Ausnahme der eingegebenen Verbindung, vorliegt (Schritt ST104).
Liegt keine derartige Verbindung vor, entlang der das Auto innerhalb
des festgelegten Winkels abzweigen kann, so betrachtet die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Knoten als einen Punkt, an dem keine Straße vorliegt, entlang der das
Automobil sich geradeaus fortbewegen kann, und der Fahrer muß einen
Fahrbetrieb durchführen,
und der Knoten wird als Führungspunkt
ausgegeben (Schritt ST108). Liegt eine Verbindung vor, entlang der
das Auto abzweigen kann, so bestimmt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
Verbindung als eingegebene Verbindung, die im nachfolgenden Zeitpunkt
untersucht werden muß (Schritt
ST105). Übersteigt
die integrierte Distanz von der Momentanposition bis zu dem vorausliegenden
Knoten der eingegebenen Verbindung einen festgelegten Distanzbereich
(Schritt ST106), so beendet die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung
den Wiedergewinnungsvorgang, da das Auto die Obergrenze der Wiedergewinnungsdistanz
erreicht hat, und gibt ein Signal zum Anzeigen aus, daß kein Zielpunkt vorliegt
(Schritt ST107). Hat das Auto noch nicht die obere Grenze der Wiedergewinnungsdistanz
erreicht, so kehrt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 zu
dem Schritt ST102 zurück, und
wiederholt das Wiedergewinnen von Verbindungen, die vor der Autoposition
liegen. Beendet die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Schritt ST107 oder den Schritt ST108, so kehrt sie zu dem Schritt
ST100 zurück,
und wartet auf das Aktualisieren der Verbindung der Autoposition.
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Im
Schritt ST108 gibt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 einen
Eintrittswinkel von der Autoposition zu dem Knoten aus, sowie die
Nummer der eingegebenen Verbindung, die Distanz bis zu dem Knoten,
oder dergleichen, zusätzlich
zu der Knotennummer des Zielpunkts (in der folgenden Beschreibung
wird angenommen, daß die zuvor
erläuterte
Information auch an die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 ausgegeben wird).
Der Eintrittswinkel kann aus einem in dem Verbindungsdatensatz vorliegenden
Verbindungsanschlußwinkel
erhalten werden, und die Distanz bis zu dem Knoten kann durch Integration
einer in dem Verbindungsdatensatz enthaltenen Verbindungsdistanz erhalten
werden.
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Im
folgenden wird beschrieben, wie die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 Führungsinformation
an der Anzeigevorrichtung 6 anzeigt, im Hinblick auf den
Zielpunkt, der durch die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 festgelegt
wird. Bei dieser Beschreibung wird beispielhaft der Fall des Anzeigens
einer vergrößerten Karte
einer Kreuzung, die in 6 gezeigt ist,
an der Anzeigevorrichtung 6 beschrieben. In der 6A und 6B kennzeichnet
ein Bezugszeichen 30 eine Randlinie einer Straße. Die
Bezugszeichen 31 bis 34 kennzeichnen Mittenlinien
von Straßen,
die bei sich kreuzenden Straßen
gezeichnet sind, deren Verbindungen in den in 4A und 4B gezeigten Straßennetzwerkdaten
definiert sind. Ein Bezugszeichen 35 kennzeichnet eine
Markierung einer Straßennummer.
Ein Bezugszeichen 36 kennzeichnet ein Symbol zum Darstellen
einer Einrichtung an der Straße.
Ein Bezugszeichen 37 kennzeichnet eine Markierung zum Anzeigen
einer Eintrittsrichtung eines Autos, das mit dem Navigationsgerät ausgestattet
ist. Ein Bezugszeichen 38 kennzeichnet eine Anzeigemarkierung
zum Darstellen eines Vorliegens von Information, die über das
System mitgeteilt werden kann.
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Die 7 zeigt
den Inhalt der in 2 gezeigten Kreuzungskartendatengruppe 14;
der Inhalt enthält
Bildzeichnungsinformation zum Zeichnen einer vergrößerten Karte
einer Kreuzung, wie sie in 6A gezeigt
ist. Der Straßenrandliniendatensatz 14a besteht
aus einer Volliniendatengruppe zum Bezeichnen der Straßenrandlinien 30.
Der Straßenmittenliniendatensatz 14b besteht
aus gestrichelten Liniendatengruppen zum Zeichnen der Straßenmittenlinien 31 bis 34;
gekoppelte Verbindungsnummern entsprechend der Straßenschnittpunkte
werden als Straßenmittenliniendatensatz 14b gespeichert.
Die Symboldaten 14c enthalten Schrifttypmuster zum Zeichnen
der Markierung einer Straßennummer 35 und
der Einrichtungssymbole 36 und Anzeigemittenkoordinatendaten
zum Darstellen ihrer Zeichnungspositionen.
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Die 8 zeigt
ein beispielhaftes Diagramm zum Darstellen eines Beispiels des Betriebs
eines Systems des Navigationsgeräts,
bei dem die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Die Anzeigevorrichtung 6 zeigt
die Karte im Umfeld des Autos, das mit dem Navigationsgerät ausgestattet
ist, zusammen mit der Autopositionsmarkierung 39. Die Anzeige
der Autopositionsmarkierung 39 und der Hintergrundkarte
wird durch Zeichnen derselben in einem Rahmenspeicher der in 1 gezeigten
Zeichnungsvorrichtung 7 durch die Zeichnungsvorrichtung 7 realisiert,
anhand der in der Karteninformations-Speichervorichtung 1 gespeicherten Karteninformation,
einer durch die Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2 erfaßten Momentanpositionskoordinate
und dergleichen, sowie durch Übertragen
dieser Werte an die Anzeigevorrichtung 6 als Bildsignale.
Es ist möglich,
Führungsinformation
in Abhängigkeit
eines Bedienvorgangs eines Fahrzeugs bei der Eingabevorrichtung 5 lediglich
dann anzuzeigen, wenn die Anzeigemarkierung 38 zum Anzeigen
des Vorliegens von Information, die mitgeteilt werden kann, angezeigt
ist. Die Anzeigevorrichtung 6 kann so aufgebaut sein, daß die Anzeigemarkierung 38 lediglich
eine Markierung ist und die Eingabevorrichtung 5 ein anderswo
vorgesehener fest angeordneter Schalter ist, und kann auch so aufgebaut
sein, daß ein
Bedienfeldeingabegerät,
das in der Anzeigevorrichtung 6 enthalten ist, als Anzeigemarkierung 38 benützt wird,
die den Betrieb zum Mitteilen von Führungsinformation bei Berührung aufnimmt.
-
Der
Ablauf der Verarbeitung in der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 ist
in 9 gezeigt. Zunächst
erhält
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Information im Hinblick auf Zielpunkte von der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 (Schritt ST200).
Da die Information im Hinblick auf die Zielpunkte nicht immer vorliegt,
wie bei dem Schritt ST107 in 5 gezeigt
ist, überprüft die Führungsinformations- Verarbeitungsvorrichtung 4,
ob diese vorliegen (Schritt ST201). Liegt die Information nicht
vor, so geht die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 zu
dem Schritt ST211 über.
Existiert ein relevanter Zielpunkt, so erhält die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 einen
Zeiger (der anhand des Bezugszeichens 15n in 4(2) gezeigt ist), auf den Kreuzungskartendatensatz,
der in dem Knotendatensatz durch die Knotennummer als Schlüssel beschrieben
ist (Schritt ST202). Anschließend überprüft die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4,
ob ein signifikanter Wert für
den Zeiger 15n auf den Kreuzungskartendatensatz eingestellt
ist oder nicht (Schritt ST203). Ist ein signifikanter Zeigerwert
eingestellt, so erhält
die Karteninformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 den Kreuzungskartendatensatz
entsprechend dem Zielpunkt der Kreuzungskartendatengruppe 14,
die in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 durch
den signifikanten Zeigerwert gespeichert ist und sichert den Kreuzungskartendatensatz
in einem Speicher der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 für den momentanen
Zeitpunkt (Schritt ST204). Ist kein signifikanter Zeigerwert eingestellt,
so geht die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 zu dem
Schritt ST211 über,
da kein entsprechender Kreuzungskartendatensatz vorliegt.
-
Nach
dem Erhalten des Kreuzungskartendatensatzes weist die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Zeichnungsvorrichtung 7 zum Zeichnen der Anzeigemarkierung 38 an,
sowie zum Übergehen
in den Wartezustand für
eine Anforderung des Fahrers aus der Eingabevorrichtung 5 (Schritt
ST206). Nach dem Empfang einer Anforderung des Fahrers von der Eingabevorrichtung 5 überträgt die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 den
gesicherten Kreuzungskartendatensatz, eine eingegebene Verbindungsnummer
und einen Eintrittswinkel, die von der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 empfangen werden,
an die Zeichnungsvorrichtung 7, und anschließend beginnt
die Zeichnungsvorrichtung 7 mit dem Zeichnen einer Kreuzungskarte
und dem Anzeichnen derselben an der Anzeigevorrichtung 6 (Schritt
ST207). Der Betrieb zum Zeichnen der Straßenkreuzungskarte wird durch
Ausführen
der Drehkoordinatentransformation des Straßenrandliniendatensatzes 14a,
des Straßenmittenliniendatensatzes 14b,
der Symboldaten 14c und dergleichen, die in 7 gezeigt
sind, ausgeführt,
in einer Reihenfolge, die mit dem Eintrittswinkel in die Kreuzung übereinstimmt,
sowie durch Verteilen der transformierten Daten über den Rahmenspeicher in der
Zeichenvorrichtung 7 zur gleichen Zeit. Die Drehkoordinatentransformation
ist eine Prozedur zum Substituieren der Reihenfolge der Daten der
Bildinformation, die in Übereinstimmung
mit einem festgelegten Koordinatensystem angeordnet ist, in die
Reihenfolge, bei der die Eintrittsrichtung in eine Straßenkreuzung
im oberen Teil vorliegt. Nach dem Beenden des Zeichenvorgangs der
Kreuzungskarte erhält
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 Straßenmittenliniendaten
entsprechend der eingegebenen Verbindung durch Untersuchung entsprechender
Verbindungsnummern, die in einer Form erfaßt sind, daß eine Kopplung mit dem Straßenmittenliniendatensatz vorliegt.
Anschließend
zeichnet die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 den
Pfeil 37 zum Anzeigen der Eintrittsrichtung, der in 6A gezeigt ist,
entlang der Mittenlinie der Straße.
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Nach
dem Verstreichen einer festgelegten Zeit bezogen auf das Anzeigen
einer gezeichneten Kreuzungskarte mit der Anzeigevorrichtung 6 (Schritt ST208)
sendet die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 einen
Befehl zum Löschen
der Kreuzungskarte an die Zeichnungsvorrichtung 7 (Schritt
ST209). Bei Empfang dieses Befehls löscht die Zeichnungsvorrichtung 7 die
bis dato angezeigte Kreuzungskarte und zeigt erneut ein Kartenbild
an, wie es in 8 gezeigt ist.
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Anschließend untersucht
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Zielkreuzung erneut (Schritt ST210). Hat sich die Kreuzung nicht verändert, so
zeigt die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 an,
dass der Ablauf in dem Wartezustand für eine Anforderung im Schritt
ST206 zurückkehrt.
Erfolgt keine Anforderung im Schritt ST206, so zeigt die Vorrichtung 4 an,
dass der Ablauf zum Schritt ST210 übergeht, damit lediglich untersucht
wird, ob sich der Ort der Straßenkreuzung,
auf die hinzuführen
ist, verändert
hat oder nicht, während sich
das Auto bewegt. Im Schritt ST310 sendet dann, wenn sich die Straßenkreuzung,
auf die hinzuführen ist,
verändert
hat, die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 einen
Befehl zum Löschen
der Anzeigemarkierung "Führung" 38, die
mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, wie in 8 gezeigt ist,
an die Zeichenvorrichtung 7, und die Markierung "Führung", die in 8 gezeigt
ist, wird durch die Anzeigevorrichtung 6 gelöscht, und
der Ablauf kehrt zum Schritt ST200 zurück.
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Obgleich
das in 6A gezeigte Netz der Straßenkreuzungen,
das mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, nach dem
Verstreichen einer festgelegten Zeitdauer automatisch gelöscht wird (Schritte
ST208 und ST209), kann es zusätzlich
zu dieser Funktion möglich
sein, eine andere Funktion bei der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 vorzusehen,
und ein neuer Berührfeldschalter "Rücksprung" 55, der in einem erläuternden
Diagramm nach 6B beispielhaft gezeigt ist,
wird als eine Löschbefehlvorrichtung
angezeigt, zum Löschen
des mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigten Netzwerks
der Kreuzungen, wie in 6B gezeigt ist. In diesem Fall überträgt dann,
wenn der Fahrer diesen neuen Berührfeldschalter "Rücksprung" 55 berührt, der mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird,
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 den
Befehl an die Anzeigevorrichtung 6, damit das Netzwerk
der Kreuzungen von der Anzeige gelöscht wird, und die Anzeigevorrichtung 6 empfängt den
Befehl und löscht
das Netzwerk der Kreuzungen von der Anzeige. Anschließend zeigt
die Anzeigevorrichtung 6 die in 8 gezeigte
Karte, und der Ablauf kehrt zum Schritt ST210 zurück.
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Das
Navigationsgerät
der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, wie sie in 10 gezeigt ist,
enthält
eine Streckeneinstellvorrichtung 8 zusätzlich zu den Konstruktionselementen,
die in 1 gezeigt sind. Die Streckeneinstellvorrichtung 8 kann
so aufgebaut sein, dass sie eine Straßenverbindung zu einem Zielbestimmungsort
(oder einem Bestimmungsort) Stück
für Stück mit Hilfe
der Eingabevorrichtung 5 bestimmt, oder kann so aufgebaut
sein, dass ein Fahrer lediglich einen Zielbestimmungsort auf die
Eingabevorrichtung 5 festlegt und dass die optimale Strecke,
ausgehend von der Momentanposition, durch das System des vorzustellenden
Navigationsgeräts
berechnet wird. Es gibt viele bekannte Techniken, beispielsweise
das Dijkstra-Verfahren
als gut untersuchtes mathematisches Verfahren für einen Suchalgorithmus auf
einem Graphen, die für
die Berechnung der optimalen Strecke eingesetzt werden können, und
ferner ist das Verfahren zum Berechnen einer Strecke nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung. Demnach wird auf eine detaillierte Beschreibung
hiervon verzichtet. Die Beschreibung bezieht sich auf den Fall,
wo die Mitteilung einer Führungsinformation
im Hinblick auf eine Kreuzung erfolgt, die eine Straße, an der
nach rechts oder links abgebogen werden kann, aufweist und die vor
einem Auto entlang von dessen Strecke liegt, unter der Annahme,
daß ein
ausgehend von dem Startpunkt (momentanen Punkt) berechneter Verbindungszug
zu einem Zielbestimmungsort des in 3 gezeigten Straßennetzwerks
an die Karteninformations-Wiedergewinnungsstation 3 übertragen
wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird dieser Betrieb lediglich dann realisiert, wenn eine Autoposition
entlang einer Strecke vorliegt, die durch die Streckeneinstellvorrichtung
festgelegt wird.
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Das
Verfahren zum Erfassen einer Zielkreuzung entlang der Strecke ist
nahezu identisch zu der anhand der in 5 gezeigten
Flußdiagramm
erläuterten
Vorgehensweise, mit Ausnahmen der folgenden Punkte. D. h., der Schritt
ST103 des Flußdiagramms
ist weggelassen, und der Inhalt der Verarbeitung im Schritt ST104
ist verändert
zu "Liegt eine Streckenverbindung
vor, an der das Auto innerhalb eines festgelegten Winkels abbiegen
kann, und zwar vor der Eintrittsrichtung an denjenigen Verbindungen, die
mit dem Knoten verbunden sind, mit Ausnahme der Eintrittsverbindung?". Im Schritt ST104
wird ein Punkt, an dem die Strecke um den festgelegten Winkel oder
mehr abbiegt, als Zielpunkt ausgegeben. Die folgenden Verarbeitungsschritte
der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 nach
dem Schritt ST104 können
dieselben sein wie die anhand von 9 gezeigten
der Ausführungsform
1. Oder der Verarbeitungsschritt, der dem Schritt ST207 entspricht,
kann der Verarbeitungsschritt sein, der die Strecke hervorheben
kann, die für
das Auto an einer Kreuzung ausgewählt werden sollte, und zwar
durch Erhalten des Straßenmittenliniendatensatzes,
der jeweils einer in die Kreuzung einmündenden Streckenverbindung
und einer aus der Kreuzung herauslaufenden Streckenverbindung entspricht,
entsprechend der Vorgehensweise zum Zeichnen des Pfeils 37 in dem
Verarbeitungsschritt im Schritt ST207, beispielsweise zum Zeichnen
einer dicken durchgezogenen Linie, die anhand des Straßenmittenliniendatensatzes
angezeigt ist.
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Bei
dem Navigationsgerät
gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die anhand des Blockschaltbilds der 11 zum
Darstellen des Systemaufbaus gezeigt ist, ist zusätzlich die Sprachausgabevorrichtung 9 zu
dem Aufbau der Ausführungsform
2 hinzugefügt.
Unterschiedliche Moden sind für
die Sprachausgabevorrichtung 9 denkbar: ein Modus zum Übertragen
eingegebener phonemischer (phonemic) Codezüge in Sprechsignale durch einen
Bezug auf das hierin vorgesehene Sprach-Wort-Wörterbuch, wie das systematische Syntheseverfahren
für Sprache;
ein Modus, bei dem nach dem Digitalisieren aufgenommener Sprache
in digitale Daten mit Hilfe des Puls-Code-Modulations-(PCM)-Verfahrens
oder des Adaptiv-Differenz-Puls-Code-Modulations-(ADPCM)-Verfahrens eine
Aufteilung der digitalen Daten in Satzeinheiten und ein Speichern
in einem hierfür
vorgesehenen Speicher vorgesehen ist, und bei dem Sprachsignale durch
Auslesen der Sprachdaten in Übereinstimmung
mit Satzcodes erhalten werden, die von außen vorgegeben werden, und
bei diesen einen Digital-Analog-Umsetzung
durchgeführt
wird; ein Modus, bei dem ein Puffer-RAM-Speicher in der Sprachausgabevorrichtung 9 vorgesehen
ist und bei dem zeitweise PCM-ADPCM-Daten, die in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 gespeichert
sind, gemeinsam in den Puffer-RAM-Speicher in Übereinstimmung mit den Satzcodes
ausgelesen werden, die von außen
vorgegeben werden, damit die gelesenen Daten an eine Digital-Analog-(D/A)-Umsetzer
für die
Umsetzung in Sprachsignale übertragen
werden; oder dergleichen. Geht man davon aus, dass das System Sprachsignale
in Übereinstimmung
mit Satzcodes reproduziert, die von außen auf der Grundlage der PCM/ADP-Sprachdaten von in
der Sprachausgabevorrichtung 9 gespeicherten Satzeinheiten
vorgegeben werden, so lässt
sich der Betrieb des Systems wie folgt erklären.
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Die 12 zeigt
Satzcodes, die jedem Satz in der Sprachausgabevorrichtung 9 zugeordnet
sind, sowie den Inhalt entsprechender Signalformen, der zu äußeren ist,
wenn die Satzcodes in die Sprachausgabevorrichtung 9 eingegeben
werden. Der Inhalt ist unter der Annahme festgelegt, dass eine Führung in
Hinblick auf die Distanz zu einem vor dem mit dem Navigationsgerät ausgestatteten
Auto liegenden Zielpunkt und im Hinblick auf die durch das Auto
zu verfolgende Fortbewegungsrichtung erforderlich ist.
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Das
Verfahren zum Erfassen von Zielpunkten beim Betrieb des Systems
stimmt mit demjenigen überein,
das bei der Ausführungsform
in 6A beschrieben wurde. Die Verarbeitungsschritte
in der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 hiernach
stimmen mit denjenigen der in 1 und in 6A gezeigten
Ausführungsform
1 bis zu dem in 9 gezeigten Schritt ST207 überein.
Die in dem Flussdiagramm der 13 gezeigten
Verarbeitungsschritte werden in der vorliegenden Ausführungsform ausgeführt, nachdem
der Verarbeitungsschritt des Schritts ST207 ausgeführt wurde
und bevor der Verarbeitungsschritt des Schritts ST208 ausgeführt wird.
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Zunächst wird
beurteilt, entlang welcher Richtung an einem Zielpunkt entlang einer
Strecke abzubiegen ist (Schritt ST271). Diese Beurteilung kann durch
Erhalten der mit dem Zielknoten verbundenen Eintrittsstreckenverbindung
und der hiervon abzweigenden Streckenverbindung anhand von Streckendaten
erfolgen, und durch Berechnung des Abbiegungswinkels der Strecke
bezogen auf die Eintrittsrichtung in den Knoten anhand des Verbindungsanschlusswinkels
des Knotens, der in der Karteninformation erfasst ist. D. h., wenn
sich der Abzweigungswinkel bezogen auf die Eintrittsrichtung im
Uhrzeigersinn verändert,
so wird als Abzweigerichtung Rechts festgelegt; wenn sich der Winkel
entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verändert, so wird als Richtung
Links festgelegt. Da diejenigen Knoten, an denen die Strecke um
einen festgelegten Winkel oder mehr abbiegt, ursprünglich als
die Zielkreuzungen ausgewählt
sind, können
Ergebnisse erzielt werden, die nahezu mit dem Gefühl eines
Fahrers übereinstimmen,
und zwar durch die zuvor erläuterte
Beurteilung.
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Anschließend wird
die Distanz zwischen der Autoposition und dem Zielpunkt erhalten
(Schritt ST270). Hat die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
Distanz auch dann erhalten, während
die Vorrichtung den Zielpunkt erfaßte, und erfolgte ein Übertragen
der Distanz zu der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4,
so kann einfach der übertragene
Wert benützt
werden; wurde keine Distanzinformation von der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 übertragen,
so kann die Distanz erhalten werden, indem die Nummer einer Verbindung,
auf der sich das Auto fortbewegt, von der Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2 bestimmt
wird, und indem die Längen
jeder Verbindung des Verbindungszugs für die Verbindung, an der sich
das Auto befindet, zu der Eintrittsverbindung des Zielpunkts aus
der Karteninformation bestimmt wird, und anschließend die
Längen
jeder Verbindung intergriert werden.
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Nach
Erhalten der Distanz zu dem Zielpunkt und dem Ergebnis der Beurteilung
des Abbiegens nach rechts oder links, wird ein Satzcodezug einer Führungsmitteilung
anhand der Distanz und dem Ergebnis der Beurteilung erzeugt (Schritt
ST273). Wie in dem erläuternden
Diagramm der 12 zum Darstellen der Beziehungen
zwischen den Satzcodes und den Sprachen gezeigt ist, kennzeichnen
Satzcodes mit "01" in den oberen beiden
Zahlen der vier Zahlen des Satzcodes Distanzmitteilungen; die Satzcodes
mit "02" in den oberen beiden
Zahlen kennzeichnen Mitteilungen zum Anzeigen von Fortbewegungsrichtungen.
Demnach werden die ersten Satzcodes als Codes mit "01" in den oberen beiden
Zahlen festgelegt, die Distanzen darstellen, die in der Einheit
von Kilometern (km) ausgedrückt
werden. Die zweiten Satzcodes werden als "0201" oder "0202" in Übereintimmung
mit dem Beurteilungsergebnis für die
Abbiegerichtungen festgelegt. Beispielsweise wird dann, wenn eine
Sprechansage wie "Abbiegen nach
links nach ungefähr
2 km" erforderlich
ist, ein Satzcodezug so gebildet, der aus den beiden Satzcodes "0102" und "0202" besteht.
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Der
erhaltene Satzcodezug wird in die Sprachausgabevorrichtung 9 in
der Reihenfolge übertragen.
Empfängt
die Sprachausgabevorrichtung 9 den Codezug, so führt sie
eine D/A-Umsetzung der Sprachsignalformdaten in Übereinstimmung der in 12 gezeigten
entsprechenden Beziehungen durch, und gibt dies als Sprachsignale aus.
Im Ergebnis zeigt das Navigationssystem eine beispielsweise in 6A gezeigte
Straßenkreuzungskarte
in Übereinstimmung
mit einer Anforderung eines Fahrers an, und gibt auch eine Sprachführungsansage
wie "Abbiegen nach
links nach ungefähr
2 km" für einen
Fahrer aus.
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Bei
allen oben beschriebenen Ausführungsformen
werden die Straßenkreuzungskartendaten
für die
Führung
vorab als eine Menge graphischer Information erzeugt, die in der
Karteninformations-Speichervorrichtung 1 zu speichern sind.
Jedoch besteht bei einem derartigen System ein Problem dahingehend,
dass zwingend ein Fall betrachtet werden muss, bei dem eine Führungskarte
für einen
gewählten
Zielpunkt nicht angezeigt werden kann, wie anhand des in 9 gezeigten
Schritts ST203 gezeigt ist, dass es schwierig ist, Straßenkreuzungskarten für alle Knoten
zu erzeugen, und zwar aufgrund der Menge der Verarbeitungsschritte
für die
Erzeugung und den Umfang der Daten. Zum Lösen dieses Problems wird ein
Navigationssystem geschaffen, das Straßenkreuzungskarten direkt aus
Straßennetzwerkdaten
erzeugt, beispielsweise die folgende Ausführungsform. Der Aufbau des
Navigationssystems dieser Ausführungsform
stimmt mit demjenigen des in 10 gezeigten
der zweiten Ausführungsform überein.
Es versteht sich von selbst, dass der Aufbau des Navigationssystems
auch mit dem in 11 gezeigten übereinstimmen
kann, der die Sprachausgabevorrichtung 9 aufweist.
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Der
Betrieb der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 der
vorliegenden Ausführungsform
wird im Zusammenhang mit dem in 14 gezeigten
Flussdiagramm beschrieben. Zunächst
gewinnt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
Streckendaten, die mit Hilfe der Streckeneinstellvorrichtung 8 festgelegt
sind, und bestimmt die erste Verbindung in dem Verbindungszug zum
Bilden der Strecke als die zu untersuchende Verbindung (Schritt
ST300). Anschließend
erhält
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Knotendatensatz des Endpunkts auf der Seite des Zielbestimmungsorts
der zu untersuchenden Verbindung aus der Karteninformation (Schritt ST301).
Ist der erhaltene Knoten der Zielbestimmungsknoten am Ende der Strecke,
so beendet die Karteninformations-Verarbeitungsvorrichtung 3 diese Verarbeitungsschritte
(Schritt ST302); ist dies nicht der Fall, so geht die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 zu
dem Schritt ST303 über.
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Im
Schritt ST303 erhält
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
nächste Streckenverbindung
(die abzweigende Streckenverbindung), die mit der zu untersuchenden
Verbindung über
den aus dem Streckendatensatz erhaltenen Knoten verbunden ist. Anschließend berechnet
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 unter
Bezug auf den in dem erhaltenen Knotendatensatz enthaltenen Anschlussverbindungswinkel
den relativen Winkel, der zwischen der zu untersuchenden Verbindung
und der abzweigenden Streckenverbindung gebildet wird, und untersucht,
ob der berechnete Winkel ein festgelegter Winkel oder mehr ist (Schritt
ST304). Ist der Winkel größer als
der festgelegte Winkel, so beurteilt die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Knoten als einen Zielpunkt, und liest den Knotendatensatz sowie
die Daten im Zusammenhang mit allen Verbindungen, die mit dem Knoten
verbunden sind, unter Bezug auf die in der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 gespeicherte
Karteninformation aus, zum Speichern derselben darin (Schritt ST305).
Ist im Schritt ST304 der Winkel zwischen der zu untersuchenden Verbindung
und der abzweigenden Streckenverbindung der festgelegte Winkel oder
weniger, so überspringt
die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 den
Schritt ST305 zum Ausführen
des Verarbeitungsschritts gemäß dem Schritt
ST306. Im Schritt ST306 definiert die Vorrichtung erneut die abzweigende
Streckenverbindung als die zu untersuchende Verbindung für die Rückkehr zu
dem Schritt ST301 und wiederholt dieselben Verarbeitungsschritte,
wie sie zuvor erläutert
wurden.
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Die 15 zeigt
ein Beispiel einer Datengruppe für
Zielkreuzungen, die durch die Vorrichtung anhand des zuvor beschriebenen
Verfahrens erzeugt werden. Da die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 die
Wiedergewinnung bis zu dem Zielbestimmungsort in einem Stück durchführt, wenn die
Vorrichtung 3 Streckenverbindungsdaten von der Streckeneinstellvorrichtung 8 empfängt, liegen
in einer Stufe, bei der die in 14 gezeigten
Verarbeitungsschritte alle abgeschlossen sind, die Knotendaten und
die Anschlußverbindungsdaten
im Hinblick auf alle Zielkreuzungen, ausgehend von dem Startpunkt
bis zu dem Zielbestimmungsort in der in 15 gezeigten
Form als Daten der Zielkreuzungen vor.
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Wird
eine Autoposition entlang einer Strecke nach dem Abschluss der in 14 gezeigten
Verarbeitungsschritte beschrieben, so dient eine Anzeigemarkierung 38 zum
Anzeigen des Vorliegens der Führungsinformation,
die in dem Navigationsgerät erzeugt
wurde, und ist in der Lage, dieses dem Fahrer durch Anzeigen desselben
an einem gewöhnlichen
Kartenanzeigeschirm anzuzeigen, wie in 3 gezeigt
ist, und das Navigationsgerät
informiert den Fahrer darüber,
dass die Führungsinformation
dem Fahrer mitgeteilt werden kann. Wird eine Anforderung durch den
Fahrer an das Navigationssystem durch die Eingabevorrichtung 5 in
dem Zustand eingegeben, bei dem eine Führung möglich ist, so führt die
Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Verarbeitungsschritte aus, wie sie in dem in 16 gezeigten
Flussdiagramm gezeigt sind.
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Gemäß dem in 16 gezeigten
Flussdiagramm erhält
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 zunächst die
Verbindungsnummer gemäß der Momentanposition,
auf der sich das Auto befindet, und zwar von der Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2 (Schritt
ST400). Anschließend
gewinnt die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Knoten entlang der Streckenverbindungen aus den in der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 gesicherten Streckenverbindungsdaten
ausgehend von der Momentanpositionsverbindung zu der Seite des Zielbestimmungsorts
wieder, damit die erhaltenen Knoten entlang der Streckenverbindungen
mit den Daten der Zielkreuzungen zum Erfassen der nächsten Zielkreuzung
vor der Autoposition verglichen werden (Schritt ST401). Die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 erhält die erfassten
Kreuzungsdaten der Zielkreuzung entlang der Straße von der Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 zum Erzeugen
von Straßenkreuzungskarten-Zeichnungsdaten
für die
Zielkreuzung anhand der Straßenkreuzungsdaten
(Schritt ST402). Zahlreiche Straßenkreuzungskarten können erzeugt
werden, jedoch wird die in 17 gezeigte
Straßenkreuzungskarte
hier als ein Beispiel erläutert.
In der Figur kennzeichnen die Bezugszeichen 40 bis 43 durchgezogene
Linien von Rechtecken mit Breiten zum Darstellen von mit einer Kreuzung
verbundenen Straßenverbindungen.
Ein Bezugszeichen 44 kennzeichnet einen Kreis zum Darstellen
der Kreuzungen. Ein Bezugszeichen 45 kennzeichnet einen
Buchstabenzug zum Darstellen des Namens der Kreuzung. Die Bezugszeichen 46 und 47 sind
Buchstabenzüge
zum Darstellen der Namen der Zielbestimmungsorte, die die Namen
der Punkte sind, die ein Auto erreicht, wenn ein Auto entlang dieser
Richtungen fortschreitet. Ein Bezugszeichen 48 kennzeichnet
eine Streckenmarkierung zum Anzeigen der Fortbewegungsrichtung an
der Kreuzung.
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Zunächst erhält die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 Anschlußverbindungswinkel
der angeschlossenen Verbindungen aus den Knotendaten unter den Straßenkreuzungsdaten
zum Zeichen gerader Linien mit Breiten 40 bis 43 mit
den Anschlußwinkelrichtungen,
wobei der Mittenpunkt der Anzeigefläche als Ursprung benützt wird.
Als Anschlußwinkel
jeder Straße
wird die Richtung derjenigen Streckenverbindung, durch die das Auto
in die Straßenkreuzung
einfährt,
als rechtwinklige Richtung festgelegt; die anderen Verbindungen werden
in Übereinstimmung
mit den Relativwinkeln zu der Eintrittsverbindungsrichtung bezeichnet. Selbstverständlich können sie
in Übereinstimmung mit
den absoluten Winkeln gezeichnet werden, so daß beispielsweise Norden als
obere Richtung bei einigen Anwendungen festgelegt wird. Die Verbindungsanschlusswinkel
der Knotendaten können
als Zeichnungswinkel der geraden Linien, wie sie sind benützt werden,
oder in 8 Azimutwerte, 16 Azimutwerte quantisierte Verbindungsanschlusswinkel
oder dergleichen können
für die
Formbildung benützt
werden. Anschließend
wird ein durchgezeichneter Kreis zum Darstellen der Straßenkreuzung
in der Mitte des Schirms gezeichnet, wo die Straßen aufeinandertreffen. Der
Kreuzungsname 45 wird im unteren Teil des Anzeigeschirms
mit Hilfe des in dem Knotendatensatz festgelegten Knotennamens gezeichnet.
Liegt eine Angabe im Zusammenhang mit Daten des Namens des Zielbestimmungsorts
(oder ein Bestimmungsortsnamen) bei dem Verbindungsdatensatz vor,
so erhält
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die
Daten zum Zeichnen des Zielbestimmungsorts-Namenbuchstabenzugs 46 und 47 am
Ende der geraden Linie mit einer Breite zum Darstellen einer entsprechenden
Verbindung. Zuletzt zeichnet die Vorrichtung 4 eine durchgezogene
Linie mit einer leicht schlankeren Breite über die gezeichnete breite
Linie ausgehend von der Mitte des Bildschirms gemäß der Anschlusswinkelrichtung,
erneut unter Verwendung der Verbindungsanschlusswinkel der Eintrittsverbindung
in die Kreuzung und der Austrittsverbindung. Am Ende der Austrittsverbindung
ist auch ein Dreieck gezeigt. Sie bilden die Streckenmarkierung 48 bei
der Kreuzung.
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Unter
erneutem Bezug auf das in 16 gezeigte
Flussdiagramm ist zu erkennen, dass die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 die anhand
des oben beschriebenen Verfahrens erzeugten Zeichnungsdaten an die
Zeichnungsvorrichtung 7 für die Anzeige derselben mit
der Anzeigevorrichtung 6 überträgt (Schritt ST403). Nach dem
Verstreichen einer festgelegten Zeitdauer nach dem Anzeigen der Zeichnungsdaten
(Schritt ST404) sendet die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 einen Befehl
an die Zeichnungsvorrichtung 7 zum Löschen der Kreuzungskarte (Schritt
ST405).
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Da
das Navigationsgerät
der vorliegenden Ausführungsform
wie oben beschrieben arbeitet, wird nach dem anfänglichen Verarbeiten der Karteninformation
durch die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3 der
Betrieb zum Auslesen von Karteninformation aus der Karteninformations-Speichervorrichtung 1 nicht
ausgeführt
in dem Zeitpunkt des Fortbewegens des Autos ausgehend von der Momentanposition
oder bei einer Anforderung durch die Eingabevorrichtung 5 und
entsprechend, ergibt sich keine Wartezeit für das Auslesen aus der CD-ROM-Vorrichtung.
Demnach lässt
sich ein schnelles Reagieren auf eine Anforderung durch die Eingabevorrichtung 5 realisieren.
Für die
vorliegende Ausführungsform
wurde lediglich die Führung
zu der Zielkreuzung an der momentanen Position des Autos nächstliegenden
Punkt beschrieben, jedoch ist es natürlich möglich, die Anzeige von Zielkreuzungen über diese
Kreuzung hinaus durchzuführen,
in Abhängigkeit
von fortlaufenden Anforderungen mit Hilfe der Eingabevorrichtung 5.
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Die 18 zeigt
ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In 18 kennzeichnet
ein Bezugszeichen 10 ein Zielbestimmungsort-Führungsinformations-Anzeigegerät (anschließend in der
folgenden Beschreibung als "Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät" und in den Patentansprüchen als "Zielbestimmungsort-Führungsinformations-Anzeigevorrichtung" bezeichnet) zum
Erzeugen von Führungsinformation
ausgehend von dem momentanen Ort eines Autos zu dem Zielbestimmungsort,
zu dem sich das Auto oder das Auto auf Grundlage des von dem Führungsinformations-Verarbeitungsgerät 4 in
dem Navigationsgerät
der in 1 gezeigten Ausführungsform erzeugten Führungsinformation
bewegt, und zum Übertragen
der erzeugten Führungsinformation
an die Anzeigevorrichtung 6 durch die Zeichnungsvorrichtung 7,
und anschließend
zeigt die Anzeigevorrichtung 6 die Führungsinformation an einer
Karte an. Dieses Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 ist
in dem Führungsinformations-Verarbeitungsgerät 4 enthalten. Da
andere Aufbauelemente wie die Karteninformations-Speichervorrichtung 1,
die die Momentanpositions-Detektorvorrichtung 2, die Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung 3,
die Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 und
die Eingabevorrichtung 5 und die Anzeigevorrichtung 6 dieselben
Aufbauelemente mit denselben Bezugszeichen aufweisen, wie sie bei
dem Navigationsgerät der
in 1 gezeigten Ausführungsform benützt werden,
wird auf deren Erläuterungen
hier nicht eingegangen.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Navigationsgeräts gemäß der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.
Die 19 zeigt ein Flussdiagramm zum Darstellen eines
Teils des Betriebs des in 18 gezeigten
Navigationsgerät
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Das
Verfahren zum Anzeigen der Führungsinformation
für einen
Zielbestimmungspunkt stimmt mit dem Verfahren der in 9 gezeigten
Ausführungsform
im wesentlichen überein,
mit Ausnahme der folgenden Punkte. Insbesondere ist bei dem in 19 gezeigten
Flussdiagramm gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
ein Schritt ST221 (für
den Verarbeitungsschritt "Zeige
Distanz bis zu dem Zielpunkt an")
zwischen dem Schritt ST205 und dem Schritt ST206 eingefügt. Der
Schritt ST222 (für
den Verarbeitungsschritt "Lösche" "Führung" "Anzeigemarkierung und Distanz") führt den
Verarbeitungsschritt zum Anzeigen einer Distanz zwischen der momentanen
Position eines Autos oder eines Fahrzeugs und dem Zielpunkt mit
der Anzeigevorrichtung 6 durch. Zusätzlich ist auch der Schritt
ST222 anstelle des in 9 gezeigten Schritts ST211 eingefügt. Der
Schritt ST222 führt
die Verarbeitung zum Löschen
der Anzeigemarkierung "Führung" und der angezeigten
Distanz von der Anzeigevorrichtung 6 durch. Der Betrieb
gemäß den Schritten
ST221 und ST222 wird durch das Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 durchgeführt, das
in der Führungsinformations-Anzeigevorrichtung 4 enthalten ist,
und das Betriebsergebnis wird zu der Anzeigevorrichtung 6 durch
die Anzeigevorrichtung 7 übertragen. Im Ergebnis wird
während
des Betriebs des Schritts ST221 der Verarbeitungsschritt zum Anzeigen
der Distanz des zu erreichenden Zielbestimmungsorts durchgeführt, wie
beispielsweise in 20 gezeigt ist, in dem die "2 km" als Distanz (Führungsinformation),
gekennzeichnet durch das Bezugszeichen 51, zwischen dem
Momentanpunkt 39 des Autos und dem Zielbestimmungsort mit
der Anzeigevorrichtung 6 als Distanz zu dem Zielbestimmungsort
angezeigt wird. Diese Führungsinformation verändert sich
gemäß der Bewegung
des Autos durch das Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10.
Im Schritt ST222 wird die Anzeigemarkierung "Führung" und die Distanz "2 km" (Führungsinformation)
gelöscht,
die anhand des Bezugszeichens 51 bezeichnet sind und in
den Schritten ST205 und ST221 mit der Anzeigevorrichttung 6 angezeigt
werden.
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Wie
oben detailliert beschrieben, liegt bei dem Navigationsgerät gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
aufgrund der Tatsache, dass die Distanz zwischen dem Momentanpunkt 39 des
Autos und dem Zielbestimmungsort mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt
wird, ein Effekt dahingehend vor, dass ein Fahrer eine ungefähre Führungsinformation im
Zusammenhang mit dem Zielbestimmungsort erhält, ohne dass er den Berührfeldschalter
oder eine Taste gemäß der Distanz "Führen" berührt,
die durch das Bezugszeichen 38 gekennzeichnet ist und mit der
Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, wenn der Fahrer keine
detaillierte Führungsinformation
anfordert.
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Die 21 zeigt
ein Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs eines
Navigationsgeräts
gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die 22 zeigt
ein Anzeigebeispiel an einem Bildschirm des Navigationsgeräts gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das in 21 gezeigt
ist. Wie in 21 gezeigt ist, wird im Schritt
ST223 (für
den Verarbeitungsschritt "Zeige
Richtung zu dem Zielort an") ein
Azimut (oder eine Ortung, die in 22 anhand des
Bezugssymbols "Pfeil" 52 gekennzeichnet
ist) zu dem Zielbestimmungspunkt, auf den hinzuführen ist, mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt.
Wie in 21 gezeigt ist, wird im Schritt
ST324 (für
den Schritt gemäß "Lösche" "Führung" "Anzeigemarkierung und Richtung") ein Löschverarbeitungsschritt
für die
mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigte Anzeigemarkierung "Führung" und den Azimut ("Pfeil" 52) durchgeführt. Die
anderen Betriebsschritte des Navigationsgeräts gemäß der Ausführungsform 6 stimmen mit denjenigen
der in 19 gezeigten Ausführungsform überein.
Demnach wird die Erklärung
der anderen Schritte hier weggelassen. Die in dem Schritt ST223
benützte
Information wird durch das Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugt
und mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt. Da zusätzlich der
Systemaufbau des Navigationsgeräts
der Ausführungsform
6 mit demjenigen des Navigationsgeräts der in 19 gezeigten
Ausführungsform übereinstimmt,
wird deren Erläuterung hier
weggelassen.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Navigationsgeräts der vorliegenden Ausführungsform
erläutert.
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Die
im Schritt ST223 benützte
Führungsinformation
wird durch das Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugt,
die in der Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung 4 enthalten
ist. Die erzeugte Führungsinformation
wird zu der Anzeigevorrichtung 6 durch die Zeichnungsvorrichtung 7 übertragen.
Im Ergebnis wird während
des Betriebs des Schritts ST223 der Pfeil 52 (Führungsinformation)
zum Darstellen des Azimuts (oder der Ortung) der Momentanposition
des Autos, zu dem Zielbestimmungspunkt die durch das Bezugszeichen 39 gekennzeichnet
ist, oberhalb der Anzeigemarkierung "Führung" 38 mit
der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt, wie in 22 gezeigt
ist. Der Fahrer des Autos kann den Azimut zu dem Zielbestimmungspunkt durch Überwachung
des mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigten Pfeils 52 erkennen.
Im Schritt ST224 werden die Anzeigemarkierung "Führung" und das angezeigte
Symbol "Pfeil", die jeweils durch
die Bezugszeichen 38 und 52 gekennzeichnet sind,
von der Anzeigevorrichtung 6 gelöscht. Da der Betrieb der anderen
Schritte des in 21 gezeigten Flussdiagramms
der vorliegenden Ausführungsform
mit denjenigen der durch dieselben Bezugszeichen gekennzeichneten
Schritte des in 19 gezeigten Flussdiagramms
der entsprechenden Ausführungsform übereinstimmen,
wird deren Erläuterung
hier weggelassen.
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Wie
oben detailliert beschrieben, ergibt sich bei dem Navigationssystem
der vorliegenden Ausführungsform
aufgrund der Tatsache, dass der Azimut des Momentanpunkts 39 des
Autos zu dem Zielbestimmungsort für den Fahrer als ungefähre und wirksame
Führungsinformation
zu dem Zielbestimmungsort mit der Anzeigevorrichtung 6 in
leicht erfassbarer und einfacher Form (Pfeilform) zum Erkennen angezeigt
wird, ein Effekt dahingehend, dass der Fahrer die ungefähre und
wirksame Führungsinformation
zu dem Zielbestimmungspunkt ohne irgendein Drücken oder Berühren der
Anzeigemarkierung "Führung", die mit dem Bezugszeichen 38 gekennzeichnet
ist und mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, erhalten
kann, wenn der Fahrer keine detaillierte Führungsinformation anfordert.
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Die 23 zeigt
ein Blockschaltbild zum Darstellen eines Systemaufbaus eines Navigationsgeräts gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die 24 zeigt
ein Blockschaltbild zum Darstellen eines anderen Systemaufbaus eines
Navigationsgeräts
gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die in 23 und 24 gezeigten
Aufbauten des Navigationsgeräts
dieser Ausführungsform
bestehen jeweils aus einer Kombination der Systemaufbauten der in 18 gezeigten
Ausführungsform
des Navigationsgeräts und
der in 10 und 11 gezeigten
Ausführungsform.
Der in der 23 und 24 gezeigte Aufbau
des Navigationsgeräts
dieser Ausführungsform
stimmt mit demjenigen des in 10, 11 und 19 gezeigten
Navigationsgeräts überein,
bis auf die Tatsache, dass das Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 in
dem Führungsinformations-Bearbeitungsgerät 4 enthalten
ist. Deshalb werden die Erläuterungen
hiervon an dieser Stelle weggelassen.
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Die 25 zeigt
ein Flussdiagramm zum Darstellen eines Teils des Betriebs des in 23 und 24 gezeigten
Navigationsgeräts
gemäß der Ausführungsform
7 der vorliegenden Erfindung. Die 26 zeigt
ein Anzeigebeispiel mit der Anzeigevorrichtung 6 bei dem
in 23 und 24 gezeigten Navigationsgerät gemäß der Ausführungsform
7 der vorliegenden Erfindung. Im Schritt ST225 (für den Schritt "Anzeigen der Fortbewegungsrichtung
zu dem Zielort")
des in 25 gezeigten Flussdiagramms
wird eine Fortbewegungsrichtungsmarkierung (Führungsinformation) zum Anzeigen
der Fortbewegungsrichtung des Autos entlang der bei oder in der
Nähe des
Zielbestimmungspunkts eine Bewegung erfolgen muss, mit der Anzeigevorrichtung 6 für den Fahrer
angezeigt. Im Schritt ST226 (für
den Schritt "Lösche" "Führung" "Anzeigemarkierung und Fortbewegungsrichtung") wird, wie in 25 gezeigt ist,
die im Schritt ST205 angezeigte Anzeigemarkierung "Führung" und die im Schritt ST225 angezeigte Fortbewegungsrichtungsmarkierung
von der Anzeigevorrichtung 6 gelöscht. Die Betriebsweise bei
den anderen Schritten stimmt betriebsgemäß mit denjenigen der in dem
in 19 gezeigten Flussdiagramm enthaltenen der in 18 gezeigten
Ausführungsform überein.
Die im Schritt ST225 als Führungsinformation
benützte
Fortbewegungsrichtungsmarkierung 53 wird von dem Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 in
dem Führungsfinformations-Verarbeitungsgerät 4 erzeugt
und mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Navigationsgeräts der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben.
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Die
im Schritt ST225 benützte
Führungsinformation
wird von dem Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugt,
die in dem Führungsinformations-Verarbeitungsgerät 4 enthalten
ist, und die erzeugte Führungsinformation
wird zu der Anzeigevorrichtung 6 durch die Zeichenvorrichtung 7 übertragen.
Im Ergebnis wird im Schritt ST225 die Fortbewegungsrichtungsmarkierung
(Pfeil) 3 als Führungsinformation
oberhalb der Anzeigemarkierung "Führung" mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt.
Der Fahrer kann die Führungsinformation
in leichter oder einfacher Form (Pfeil) erfassen, indem er die Fortbewegungsrichtungsmarkierung
(Pfeil) 53 überwacht und
die zu verfolgende Fortbewegungsrichtung in der Nähe des Zielbestimmungspunkts
erfasst. Im Schritt ST226 wird die Anzeigemarkierung "Führung" 38 und die angezeigte Fortbewegungsrichtungsmarkierung "Pfeil" 53 (Führungsinformation)
von der Anzeigevorrichtung 6 gelöscht. Da die Betriebsweise
in den anderen Schritten des in 25 gezeigten
Flussdiagramms der Ausführungsform
7 dieselben sind wie diejenigen der Schritte, die in dem in 19 gezeigten
Flussdiagramm der in 18 gezeigten Ausführungsform
mit denselben Bezugsbuchstaben gekennzeichnet sind, wird deren Erläuterung
hier weggelassen.
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Wie
oben im Detail beschrieben ist, ergibt sich aufgrund der Tatsache,
dass die bei oder in der Nähe
des Zielbestimmungspunkts zu verfolgende Fortbewegungsrichtungsmarkierung 53 (Führungsinformation)
für den
Fahrer als ungefähre
und wirksame Führungsinformation
mit der Anzeigevorrichtung 6 in leichter und einfacher
Form (Pfeilform) zum Erfassen bereitgestellt wird, ein Effekt dahingehend, dass
der Fahrer die ungefähre
und wirksame Führungsinformation
für den
Zielbestimmungspunkt kennt, ohne dass er die Anzeigemarkierung "Führung" drückt
oder berührt,
die durch das Bezugszeichen 38 gekennzeichnet ist und mit
der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, wenn der Fahrer
keine detaillierte Führungsinformation
anfordert.
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Die 27 zeigt
ein Beispiel eines Bildschirms bei einem Navigationsgerät gemäß einer weiteren
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die 28 zeigt
ein anderes Anzeigebeispiel eines Bildschirms bei dem Navigationsgerät gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Da die Anzeigemarkierung 38 als
Führungsschalter, und
der Pfeil 52 zum Darstellen des Azimuts ausgehend von der
Momentanposition des Autos zu dem Zielbestimmungspunkt und der Pfeil 53 als
bei oder in der Nähe
des Zielbestimmungspunkts zu verfolgende Fortbewegungsrichtungsmarkierung
der in 27 und 28 gezeigten
Ausführungsform
8 mit denjenigen übereinstimmen,
die in dem Navigationsgerät
gemäß den Ausführungsformen
5, 6 und 7 benützt
werden, wird deren Erklärung
an dieser Stelle weggelassen. Da zusätzlich der Systemaufbau des Navigationsgeräts der Ausführungsform
8 mit demjenigen des Navigationsgeräts der in 18 und 23 gezeigten
Ausführungsformen übereinstimmt,
wird an dieser Stelle die Erläuterung
hiervon weggelassen.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Navigationsgeräts der vorliegenden Ausführungsform
erläutert.
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Bei
dem Navigationsgerät
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
erfolgt eine Anzeige der gesamten oder eines Teils der Führungsinformation, wie
die Momentanposition 39 des Autos, die Distanz 51 zu
dem Zielbestimmungspunkt, der Pfeil 52 zum Anzeigen des
Azimuts ausgehend von der Momentanposition 39 des Autos
zu dem Zielbestimmungspunkt und der bei oder in der Nähe des Zielbestimmungspunkts
zu verfolgende Pfeil 53, die von dem Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugt
und mit der Anzeigevorrichtung 9 angezeigt werden, gleichzeitig
mit der Anzeigevorrichtung 6. Diese Führungsinformationseinzelheiten
werden von dem Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugt
und zu der Anzeigevorrichtung durch die Zeichenvorrichtung 7 übertragen.
Im Ergebnis werden in den Schritten ST205 und ST221, in den Schritten ST205
und ST223, und in den Schritten ST205 und ST225, diese von dem Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät 10 erzeugten
Führungsinformationseinzelheiten
mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt. Anschließend werden
diese Führungsinformationseinzelheiten
von der Anzeigevorrichtung 6 durch die in den 19, 21 und 25 gezeigten Schritte
ST222, ST224 und ST226 gelöscht.
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Wie
oben detailliert beschrieben, ergibt sich aufgrund der Tatsache,
dass bei dem Navigationssystem der vorliegenden Ausführungsform
die Führungsinformation
wie die Distanz 51 zu dem Zielbestimmungspunkt und der
Azimut 52 zu dem Zielbestimmungspunkt und die bei oder
in der Nähe
des Zielbestimmungspunkts zu verfolgende Fortbewegungsrichtungsmarkierung 53 als
Führungsinformation
für den
Fahrer als ungefähre
und wirksame Führungsinformation
mit der Anzeigevorrichtung 6 in leichter und einfacher
Form (Pfeilform) zum Erfassen bereitgestellt wird, ein Effekt dahingehend,
dass der Fahrer die ungefähre
und wirksame Führungsinformation
für den
Zielbestimmungspunkt kennt, ohne daß er die Anzeigemarkierung "Führung" drückt
oder berührt,
die anhand des Bezugszeichens 38 gekennzeichnet ist und
mit der Anzeigevorrichtung 6 angezeigt wird, wenn der Fahrer
keine detaillierte Führungsinformation
anfordert.
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Aus
der vorhergehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung das Navigationsgerät so aufgebaut
ist, daß es
eine Karteninformations-Speichervorrichtung für die Speicherung von Karteninformation
enthält,
sowie eine Momentanpositions-Detektorvorrichtung
zum Spezifizieren einer Autoposition (oder einer Fahrzeugposition)
anhand der Karteninformation durch Erfassen eines Signals, beispielsweise
eines GPS-Signals,
eines gyroskopsichen Signals und eines Geschwindigkeitsimpulssignals,
eine Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung zum
Wiedergewinnen eines Zielpunkts aus der Karteninformation auf Grundlage
der Momentanposition, eine Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung zum
Erzeugen von Führungsinformation
im Hinblick auf den Zielpunkt durch Verarbeiten der in der Karteninformations-Speichervorrichtung
gespeicherten Karteninformation, eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen
der Führungsinformation
im Hinblick auf den Zielpunkt, und eine Eingabevorrichtung für die Eingabe
zahlreicher Eingabegrößen, einschließlich einer Eingabe
für die
Führungsinformation
in Abhängigkeit einer
Anforderung des Fahrers, und demnach weist das Navigationsgerät einen
Vorteil dahingehend auf, daß es
die Führungsinformation
im Hinblick auf einen angeforderten Punkt in Abhängigkeit von einer Anforderung
eines Fahrers anzeigen kann.
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Ferner
ist gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung das Navigationsgerät so aufgebaut,
daß es
eine Streckeneinstellvorrichtung zum Bestimmen einer Reisestrecke
zu einem mit einer Eingabevorrichtung eingegebenen Bestimmungsort enthält, und
eine Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung
zum Wiedergewinnen von Führungsinformation
im Hinblick auf Zielpunkte entlang einer Strecke, die durch die
Streckeneinstellvorrichtung anhand der in einer Karteninformations-Speichervorrichtung
gespeicherten Karteninformation festgelegt wird, und demnach weist
das Navigationsgerät
einen Vorteil dahingehend auf, daß die Führungsinformation im Hinblick
auf die erforderlichen Punkte entlang der Strecke ausgegeben werden
können.
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Ferner
ist gemäß dem dritten
Aspekt der vorliegenden Erfindung das Navigationsgerät so aufgebaut,
daß es
eine Karteninformations-Speichervorrichtung zum Speichern von Karteninformation
enthält,
sowie eine Momentanpositions-Detektorvorrichtung
zum Spezifizieren einer Autoposition (oder einer Fahrzeugposition)
anhand der Karteninformation durch Erfassen eines Signals, beispielsweise
eines GPS-Signals,
eines gyroskopischen Signals und eines Geschwindigkeitsimpulssignals,
eine Karteninformations-Wiedergewinnungsvorrichtung
zum Wiedergewinnen eines Zielpunkts anhand der Karteninformation
aufgrund einer Momentanposition, eine Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung
zum Erzeugen von Führungsinformation
im Hinblick auf eine Kreuzung bei einem Zielpunkt, die ein Auto
bei Verfolgen seiner Momentanroute passiert, und zwar durch Verarbeiten
der in der Karteninformations-Speichervorrichtung
gespeicherten Karteninformation, eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen
der Führungsinformation
im Hinblick auf die Kreuzung bei dem Zielpunkt, und eine Eingabevorrichtung
für die
Eingabe zahlreicher Eingabegrößen, einschließlich einer
Eingabe für
die Führungsinformation
in Übereinstimmung
mit einer Anforderung des Fahrers, so daß das Navigationsgerät einen
Vorteil dahingehend aufweist, daß es die Führungsinformation im Hinblick
auf die Kreuzung bei einem erforderlichen Punkt in Abhängigkeit
von einer Anforderung eines Fahrers ausgeben kann.
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Ferner
ist gemäß dem vierten
Aspekt der vorliegenden Erfindung das Navigationsgerät so aufgebaut,
daß es
eine Sprachausgabevorrichtung für die
Ausgabe von Führungsinformation
anhand einer Sprache oder einer Sprachführungsinformation enthält, sowie
eine Führungsinformations-Verarbeitungsvorrichtung
zum Durchführen
einer Verarbeitung derart, daß die
Sprachausgabevorrichtung eine Sprachführungsinformation im Zusammenhang
mit der angezeigten Führungsinformation
gleichzeitig mit deren Anzeige ausgibt, und demnach weist das Navigationsgerät einen
Vorteil dahingehend auf, daß es ein
Erfassen der Führungsinformation
bei einem Fahrer auch mit dessen Hörsinn ermöglicht, und demnach ist es
möglich,
die Schwierigkeiten eines Fahrers beim Erkennen von Führungsinformation
herabzusetzen, da er primär
seine visuelle Wahrnehmung während
des Fahrens benützt.
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Ferner
ist gemäß dem fünften Aspekt
der vorliegenden Erfindung das Navigationsgerät so aufgebaut, die die Karteninformation
in einer Karteninformations-Speichervorrichtung
speichert, die durch Netzwerkinformation beschrieben ist, bei der
zumindest Beziehungen zwischen Straßenverbindungen anhand von
Verbindungen und Knoten ausgedrückt sind,
und demnach weist das Navigationsgerät einen Vorteil dahingehend
auf, daß die
Menge der in der Karteninformations-Speichervorrichtung zu speichernden
Information minimiert wird.
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Weiterhin
ergibt sich bei dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung aufgrund
der Tatsache, dass das Navigationsgerät ein Bestimmungsort-Informations-Anzeigegerät zum Erzeugen
von Führungsinformation
ausgehend von der Momentanposition eines Autos zu dem Zielbestimmungspunkt oder
bei oder in der Nähe
des Zielbestimmungspunkts enthält
und zum Bereitstellen derselben mit der Anzeigevorrichtung 6,
ein Effekt dahingehend, dass ein Fahrer des Autos die ungefähren und
wirksamen Führungsinformationspunkte,
beispielsweise eine Distanz zu dem Zielbestimmungspunkt, einen Azimut
zu dem Zielbestimmungspunkt und eine bei oder in der Nähe des Zielbestimmungspunkts
zu verfolgende Fortbewegungsrichtung erkennen kann, wenn der Fahrer
keine detaillierte Führungsinformation
anfordert.
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Obgleich
bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Gebrauch spezieller Begriffe erläutert wurden,
dient eine derartige Beschreibung lediglich erläuternden Zwecken, und es ist
zu erkennen, dass Abänderungen
und Variationen ohne ein Abweichen von dem Sinngehalt oder dem Schutzbereich
der nachfolgenden Patentansprüche durchgeführt werden
können.