DE19600602C1 - Vorrichtung zum Feinschleifen des hohlkonischen Dichtsitzes in einem kreiszylindrischen Düsenkörper - Google Patents
Vorrichtung zum Feinschleifen des hohlkonischen Dichtsitzes in einem kreiszylindrischen DüsenkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feinschleifen
des hohlkonischen Dichtsitzes in einem kreiszylindrischen
Düsenkörper mit zur Zylinderachse konzentrischer Düsen
körperbohrung, die in den hohlkonischen Dichtsitz über
geht, und mit einer Düsenbohrung im Zentrum des Dicht
sitzes.
Düsenkörper des beschriebenen Aufbaus werden in
den verschiedensten Bereichen der Technik verwendet,
insbes. bei sogenannten Einspritzdüsen bei Verbrennungs
motoren. Die Einspritzdüsen sind mit einem Ventilkörper
versehen, der aus einer Ventilspindel und einem daran
angeschlossenen Ventilkegel besteht, der mit dem Dichtsitz
wechselwirkt. Der Ventilkegel trägt häufig eine
umlaufende, sphärische Ausformung, die in Wechselwirkung
mit dem Dichtsitz einen Linienkontakt produziert. Die
beschriebenen Bauteile verlangen sehr genaue Passungen und
extrem geringe Toleranzen. Sie sind andererseits ver
hältnismäßig klein und müssen mit hoher Präzision
gefertigt werden. - Der Düsenkörper kann außenseitig einen
oder mehrere Bunde sowie eine oder mehrere Nuten
aufweisen, die z. B. montagetechnisch bedingt sind.
Bei der aus der Praxis bekannten Vorrichtung zum Fein
schleifen des hohlkonischen Dichtsitzes in einem kreis
zylindrischen Düsenkörper wird dieses Werkstück einge
spannt, es erfährt dadurch Einspannungszwänge. Das Fein
schleifwerkzeug wird mit Hilfe eines geeigneten Werk
zeughalters, in dem das Feinschleifwerkzeug eingespannt
ist, in die Düsenkörperbohrung eingeführt. Die Einspann
toleranzen sowie die Toleranzen, die der Werkzeughalter
mitbringt, müssen in Kauf genommen werden. Störende Tole
ranzsuperpositionen können auftreten und beeinflussen die
Präzision der Feinschleifbearbeitung. Das gilt auch dann,
wenn das Feinschleifwerkzeug einen Führungszapfen auf
weist, der bei der Feinschleifbearbeitung in die Düsen
bohrung eingeführt wird und dazu dient, das arbeitende
Feinschleifwerkzeug zu stabilisieren. - Es versteht sich,
daß der Düsenkörper, der der Feinschleifbearbeitung unter
worfen wird, vorgeschliffen ist.
Bekannt ist auch eine Vorrichtung der eingangs beschrie
benen Gattung (DE 36 27 541 C2), bei der das Werkstück auf
einen feststehenden Dorn aufgesetzt wird sowie zwischen
dem Dorn und dem Werkstück durch Zufuhr von Kühl- und
Schmiermittel eine hydrostatisch wirkende Lagerung zwi
schen dem Werkstückträger und dem Werkstück erzeugt wird.
Das Werkstück wird mit einem Riemenantrieb angetrieben und
unterliegt zumindest insoweit einseitigen Belastungen, die
andere Zwänge zur Folge haben können.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine
Vorrichtung zum Feinschleifen des hohlkonischen Dicht
sitzes in einem kreiszylindrischen Düsenkörper zu schaffen,
bei dem die Präzision der Feinschleifbearbeitung durch
eine Superposition von Einspanntoleranzen und anderen
Zwängen nicht mehr beeinträchtigt ist.
Zur Lösung dieses technischen Problems ist Gegenstand der
Erfindung eine Vorrichtung zum Feinschleifen des hohl
konischen Dichtsitzes in einem kreiszylindrischen Düsen
körper mit zur Zylinderachse konzentrischer Düsenkörper
bohrung, die in den hohlkonischen Dichtsitz übergeht, und
mit einer Düsenbohrung im Zentrum des Dichtsitzes, welche
Vorrichtung die folgenden Merkmale aufweist:
- 1.1) Für die Aufnahme des Düsenkörpers beim Fein schleifen ist ein Werkstückaufnahmeschlitten mit einem festen (nicht drehenden) Hydro centrik-Aufnahmedorn angeordnet, der über seine Länge verteilt Austrittsöffnungen für ein hydraulisches Zentriermittel aufweist,
- 1.2) dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn ist ein Treiber für den auf den Hydrocentrik-Aufnahmedorn aufgesetzten Düsenkörper zugeordnet, der eine zylindrische Ausnehmung für den Hydrocentrik- Aufnahmedorn mit dem aufgesetzten Düsenkörper aufweist und um die Achse dieser Ausnehmung rotierend angetrieben ist,
- 1.3) der Treiber besitzt einen elastischen Mit nehmer für den zwangfreien Antrieb des auf den Hydrocentrik-Aufnahmedorn aufgesetzten Düsenkörpers,
- 1.4) der Hydrocentrik-Aufnahmedorn besitzt eine in Richtung seiner Längsachse verlaufende Auf nahmebohrung,
- 1.5) in der Aufnahmebohrung ist die Antriebs spindel eines Profilfeinschleifwerkzeuges geführt, welches zur Düsenbohrung hin vor dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn angeordnet und dem hohlkonischen Dichtsitz angepaßt ist,
wobei das Feinschleifwerkzeug von einem Motor angetrieben
ist, der auf dem Werkstückaufnahmeschlitten angeordnet
ist.
Hydrozentrierung bezeichnet eine insbes. bei der
Feinschleifbearbeitung von Werkstücken bekannte Maßnahme,
die anstelle einer mechanischen Einspannung wirkt. Hydro
zentrierung wird insbes. bei der Feinschleifbearbeitung
von Kugellagerlaufringen und ähnlichen Werkstücken ein
gesetzt. Anstelle der mechanischen Einspannung wirkt das
Polster eines hydraulischen Zentriermittels, welches unter
dem Einfluß von rotationsbedingten hydrodynamischen
Kräften steht. Im Rahmen der Erfindung ist der Durchmesser
des Hydrocentrik-Aufnahmedorns um das Polster des hydrau
lischen Zentriermittels kleiner als der Durchmesser der
Düsenkörperbohrung. Es versteht sich, daß die beschriebe
nen Bauteile konzentrisch zueinander angeordnet sind. Das
gilt nicht für die Aufnahmebohrung in dem Hydro
centrik-Aufnahmedorn. Bei der erfindungsgemäßen Vorrich
tung resultiert aus der Tatsache, daß der Düsenkörper bei
der Feinschleifbearbeitung auf den Hydrocentrik-Aufnahme
dorn aufgesetzt wird, nach Maßgabe der vorstehend
angegebenen Durchmesserdifferenzen ein Freiheitsgrad. -
Auch in der Aufnahmebohrung des Hydrocentrik-
Aufnahmedorns kann ein hydraulisches Druckmittel hydrozen
trierend wirken.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung das dem Feinschleifvorgang
zu unterwerfende Werkstück, der Düsenkörper, beim Fein
schleifen auf dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn eine hydro
dynamisch bedingte Selbstzentrierung erfährt. Insoweit
erfolgt eine Zentrierung, ohne daß Einspannzwänge in Kauf
genommen werden müßten. Aber auch das Feinschleifwerkzeug
an seinem langen Antriebsschaft arbeitet frei von Ein
spannzwängen, da das Feinschleifwerkzeug auf dem Dichtsitz
statisch bestimmt gelagert ist. Im Ergebnis erreicht die
Erfindung eine überraschend hohe Präzision.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere
Möglichkeiten der weiteren Ausbildung und Gestaltung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung. Nach bevorzugter Ausfüh
rungsform der Erfindung weist der Hydrocentrik-Aufnahmedorn
um sein Zentrum verteilte, achsparallele Verteiler
bohrungen für das hydraulische Zentriermittel auf, an
welche die Austrittsöffnungen angeschlossen sind. Auf
diese Weise kann unschwer sichergestellt werden, daß das
Polster des hydraulischen Zentriermittels sich sehr
gleichmäßig ausbildet. Das hydraulische Zentriermittel
kann ein Hydrauliköl oder auch ein sogenanntes Spülöl
sein, wie es bei Schleifvorgängen und Feinschleifvorgängen
üblicherweise eingesetzt wird.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind bei
der Feinschleifbearbeitung eines Düsenkörpers bei der
erfindungsgemäßen Vorrichtung der Treiber einerseits und
das Feinschleifwerkzeug andererseits mit unterschiedlichem
Drehsinn angetrieben. Der elastische Mitnehmer ist
vorzugsweise als Gummi-O-Ring
ausgeführt, der in eine entsprechende Aufnahmenut
eingesetzt ist.
Selbstverständlich besitzt die
Aufnahmebohrung einen größeren Durchmesser als die
Antriebsspindel. Dabei kann die Anordnung vorzugsweise so getroffen
werden, daß die Aufnahmebohrung die geometrische Achse des
Hydrocentrik-Aufnahmedorns exzentrisch umgibt. Arbeitet
man so, so besteht die Möglichkeit, der Antriebsbewegung
der Antriebsspindel eine oszillierende Bewegung zu
überlagern. In bezug auf das Ergebnis der Feinschleif
bearbeitung von Vorteil ist es dabei, wenn die Oszillationsbewegung
der Antriebsspindel parallel zu einer Erzeugenden des
hohlkonischen Dichtsitzes verläuft. - Die Amplitude einer
überlagerten Oszillationsbewegung ist klein und muß
berücksichtigen, welche Freiheit für diese Oszillations
bewegung im Bereich des Kontaktes des Feinschleifsteines
mit der hohlkonischen Dichtfläche besteht. Durch das
Feinschleifwerkzeug hindurch kann, z. B. mit Hilfe einer
axialen Bohrung, das hydraulische Zentriermittel, z. B.
ein sogenanntes Spülöl auch zu der Schleifstelle geführt
werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher
erläutert.
Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße
Vorrichtung,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößertem Maßstab den
Ausschnitt A aus dem Gegenstand der Fig. 1.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum
Feinschleifen des hohlkonischen Dichtsitzes 1 in einem
kreiszylindrischen Düsenkörper 2 mit zur Zylinderachse 3
konzentrischer Düsenkörperbohrung 4. Die Vorrichtung ist
in der Praxis Bestandteil einer Feinschleifmaschine, die
die üblichen Aggregate für die Zuführung der zu
schleifenden Werkstücke und für deren Abführung aufweist.
In den Figuren erkennt man zunächst den Düsenkörper 2 der
außenseitig einen oder mehrere Bunde 5 sowie eine oder
mehrere Nuten 6 aufweist, die z. B. montagebedingt und
damit verwendungsabhängig sind. Der Düsenkörper 2 besitzt
einen hohlkonischen Dichtsitz 1 und eine zur
Zylinderachse 3 konzentrische Düsenkörperbohrung 4, die in
den hohlkonischen Dichtsitz 1 übergeht. Im Zentrum des
Dichtsitzes 1 ist eine Düsenbohrung 7 angeordnet.
Für die Aufnahme des Düsenkörpers 2 beim Feinschleifen ist
ein Werkstückaufnahmeschlitten 8 mit festem, nicht
rotierendem Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 angeordnet. Dieser
Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 besitzt über seine Länge
verteilt Austrittsöffnungen 10 für ein hydraulisches
Zentriermittel. Dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 ist ein
Treiber 11 für den auf den Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9
aufgesetzten Düsenkörper 2 zugeordnet. Der Treiber 11
besitzt eine zylindrische Ausnehmung 12 für den
Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 mit aufgesetztem Düsenkörper 2.
Der Treiber 11 ist um die mit der Zylinderachse 3
zusammenfallende Achse der Ausnehmung 12
rotierend angetrieben. Der Begriff Hydrocentrik-Aufnahme
dorn 9 und die Funktion der sogenannten Hydrozentrierung
sind weiter vorn bereits erläutert worden. Der Durchmesser
des Hydrocentrik-Aufnahmedorns 9 ist um das Polster der
hydraulischen Flüssigkeit kleiner als der Durchmesser der
Düsenkörperbohrung 4. Der Treiber 11 besitzt einen
elastischen Mitnehmer 13 für den zwangfreien Antrieb des
auf den Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 aufgesetzten Düsen
körpers 2. Zwangfrei heißt, daß insoweit keine Einspannung
verwirklicht ist und folglich Einspannungstoleranzen nicht
auftreten. Rotationsungenauigkeiten des Treibers 11
gleicht der elastische Mitnehmer 13 aus. Der Hydrocen
trik-Aufnahmedorn 9 besitzt eine in seinem Zentralbereich
längslaufende Aufnahmebohrung 14. In der Aufnahmebohrung
14 ist die Antriebsspindel 15 eines Profileinschleifwerkzeuges
16 angeordnet, welches zur Düsenbohrung 7 hin vor dem
Hydrocentrik-Aufnahmedorn 9 angeordnet und dem hohl
konischen Dichtsitz 1 schleiftechnisch angepaßt ist. Das
Feinschleifwerkzeug 16 wird von einem Motor 17 ange
trieben, der auf dem Werkstückaufnahmeschlitten 8
angeordnet ist. Der Werkstückaufnahmeschlitten 8 selbst
wird z. B. pneumatisch bewegt.
Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausfüh
rungsform der Erfindung besitzt der Hydrocentrik-Auf
nahmedorn 9 um sein Zentrum verteilte, achsparallele Ver
teilerbohrungen 18 für das hydraulische Zentriermittel, an
welche Verteilerbohrungen 18 die schon erwähnten
Austrittsöffnungen 10 angeschlossen sind. Der Treiber 11
einerseits und das Feinschleifwerkzeug 16 andererseits
rotieren beim Feinschleifvorgang vorzugsweise mit unter
schiedlichem Drehsinn. Der elastische Mitnehmer 13 ist im
Ausführungsbeispiel ein weichelastischer Ring, z. B. ein,
Gummi-O-Ring.
Insbesondere aus der Fig. 2 entnimmt man, daß die
Aufnahmebohrung 14 einen größeren Durchmesser aufweist,
als die Antriebsspindel 15. Auch dadurch werden störende
Einspannzwänge vermieden. Im Rahmen der Erfindung liegt
es, auch in die Aufnahmebohrung 14 ein hydraulisches
Zentriermittel unter Druck einzuführen. Die Aufnahme
bohrung 14 umgibt die geometrische Achse des Hydro
centrik-Aufnahmedorns 9 exzentrisch. Die Ausführungsform
mit dem beschriebenen Durchmesserrelationen erlaubt es,
der Antriebsbewegung der Antriebsspindel 15 eine Oszil
lationsbewegung zu überlagern. Diese kann in axialer
Richtung erfolgen. Nach bevorzugter Ausführungsform der
Erfindung ist der Antriebsbewegung der Antriebsspindel 15
eine Oszillationsbewegung überlagert, deren Richtung
parallel zu einer Erzeugenden des hohlkonischen
Dichtsitzes 1 verläuft. Diese Richtung ist in der Fig. 1
angedeutet worden. Die Amplituden der oszillierenden
Bewegung richten sich nach der Freiheit, die dem
Feinschleifwerkzeug 16 beim Bearbeitungsvorgang in der
hohlkonischen Dichtfläche 19 verbleibt.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Feinschleifen des hohlkonischen
Dichtsitzes in einem kreiszylindrischen Düsenkörper mit
zur Zylinderachse konzentrischer Düsenkörperbohrung, die
in den hohlkonischen Dichtsitz übergeht, und mit einer
Düsenbohrung im Zentrum des Dichtsitzes, welche Vorrich
tung die folgenden Merkmale aufweist:
- 1.1) Für die Aufnahme des Düsenkörpers (2) beim Feinschleifen ist ein Werkstückaufnahme schlitten (8) mit einem festen (nicht drehen den) Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) angeord net, der über seine Länge verteilt Austritts öffnungen (10) für ein hydraulisches Zen triermittel aufweist,
- 1.2) dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) ist ein Treiber (11) für den auf den Hydrocentrik- Aufnahmedorn (9) aufgesetzten Düsenkörper (2) zugeordnet, der eine zylindrische Ausnehmung (12) für den Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) mit dem aufgesetzten Düsenkörper (2) aufweist und um die Achse (3) dieser Ausnehmung (12) rotierend angetrieben ist,
- 1.3) der Treiber (11) besitzt einen elastischen Mitnehmer (13) für den zwangfreien Antrieb des auf den Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) aufgesetzten Düsenkörpers (2),
- 1.4) der Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) besitzt eine in Richtung seiner Längsachse verlaufende Aufnahmebohrung (14),
- 1.5) in der Aufnahmebohrung (14) ist die Antriebs spindel (15) eines Profilfeinschleifwerk zeuges (16) geführt, welches zur Düsenbohrung (7) hin vor dem Hydrocentrik-Aufnahmedorn (9) angeordnet und dem hohlkonischen Dichtsitz (1) angepaßt ist,
wobei das Feinschleifwerkzeug (16) von einem Motor (17)
angetrieben ist, der auf dem Werkstückaufnahmeschlitten
(8) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Hydro
centrik-Aufnahmedorn (9) um sein Zentrum verteilte,
achsparallele Verteilerbohrungen (18) für das hydraulische
Zentriermittel aufweist, an welche die Austrittsöffnungen
(10) angeschlossen sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei
der Treiber (11) einerseits und das Feinschleifwerkzeug
(16) andererseits mit unterschiedlichem Drehsinn
angetrieben sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der
elastische Mitnehmer (13) als Gummi-O-Ring ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die
Aufnahmebohrung (14) zur geometrischen Achse des
Hydrocentrik-Aufnahmedorns (9) exzentrisch angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der
Antriebsbewegung der Antriebsspindel (15) eine
Oszillationsbewegung überlagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die
Oszillationsbewegung der Antriebsspindel (15) parallel zu
einer Erzeugenden des hohlkonischen Dichtsitzes (1)
verläuft.
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