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DE19600595A1 - Selbstklebender Fußbodenbelag in Bahnen sowie Verfahren zu dessen Verlegen - Google Patents

Selbstklebender Fußbodenbelag in Bahnen sowie Verfahren zu dessen Verlegen

Info

Publication number
DE19600595A1
DE19600595A1 DE1996100595 DE19600595A DE19600595A1 DE 19600595 A1 DE19600595 A1 DE 19600595A1 DE 1996100595 DE1996100595 DE 1996100595 DE 19600595 A DE19600595 A DE 19600595A DE 19600595 A1 DE19600595 A1 DE 19600595A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
floor
covering
adhesive
covering material
adhesive layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996100595
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dambacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tack Klebeband D GmbH
Original Assignee
Tack Klebeband D GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tack Klebeband D GmbH filed Critical Tack Klebeband D GmbH
Priority to DE1996100595 priority Critical patent/DE19600595A1/de
Publication of DE19600595A1 publication Critical patent/DE19600595A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/16Flooring, e.g. parquet on flexible web, laid as flexible webs; Webs specially adapted for use as flooring; Parquet on flexible web

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fußbodenbelag zum Belegen eines Fußbodens, beispielsweise für Büros, Privathäuser, Industriebauten und sonstige Objekte. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zu dessen Verlegen.
Als Fußbodenbelag kommen sämtliche im Handel erhältlichen Beläge in Betracht, zum Beispiel Teppichböden, Nadelfilzbeläge, PVC-Beläge, CV- Beläge, und anderes mehr als Bahnware. Derartige Bahnen können außerordentliche Formate haben. Die Breite beträgt mehrere Meter. Derartige Bahnware wird in Rollenform an das betreffende Objekt angeliefert.
Das Verlegen ist bisher sehr zeitaufwendig. Infolge der hohen Stundenlöhne führt dies zu hohen Arbeitskosten.
Zum Verlegen der Fußbodenbeläge gibt es bisher zahlreiche Verfahren. Das übliche Verfahren besteht darin, den Bodenbelag zunächst derart zurechtzuschneiden, daß er mit dem Grundriß des zu belegenden Raumes deckungsgleich ist und diesen demgemäß lückenlos abzudecken vermag.
Als Klebstoff kommt in der Regel ein Naßklebstoff in Betracht. Der Klebstoff muß - gleich dem in Rollenform vorliegenden Fußbodenbelag - zur Baustelle transportiert werden. Dort wird er auf den Fußboden aufgetragen. Im allgemeinen sind Ablüftzeiten notwendig. Sodann wird der zugeschnittene Fußbodenbelag auf den mit Klebstoff beschichteten Fußboden aufgebracht, so daß er mittels des Klebstoffs am Fußboden haftet. Die zum Klebstoffauftrag benötigten Werkzeuge müssen danach gereinigt werden. Außerdem besteht bei diesem Verfahren die Gefahr der Blasenbildung, welche bei dampfdichten Belägen durch eine zu geringe Ablüftzeit entstehen kann.
Neben dem Naßklebeverfahren gibt es auch mehrere Trockenklebeverfahren. Der Fußbodenbelag muß auch hier zugeschnitten werden. Auf den Fußboden werden zunächst Selbstklebebänder aufgebracht, die doppelseitig klebend sind. Die Selbstklebebänder müssen die notwendige Breite haben, so daß sie vollflächig auf dem Fußboden aufgebracht werden können. Diese Selbstklebebänder müssen genau wie der Fußbodenbelag selbst zunächst arbeitsaufwendig auf das genaue Maß des Fußbodens zugeschnitten werden. Statt der Selbstklebebänder kommen auch Verlegenetze in Betracht.
Ein weiteres Trockenklebeverfahren verwendet Klebebandstreifen. Diese werden in gegenseitigen Abständen auf den Fußboden aufgeklebt. Auch diese sind doppelseitig klebend. Hierbei findet nur in sehr geringem Maße eine Verbindung zwischen dem Fußboden und dem Fußbodenbelag statt. Dies führt häufig zu Wellenbildung. Diese Art des Verlegens hat somit den Charakter eines Provisoriums.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fußbodenbelag sowie ein Verfahren zu dessen Verlegen anzugeben, womit sich ein kostengünstiges Verlegen des Fußbodens erzielen läßt. Dabei sollen nach Möglichkeit die Kosten des Verlegens erheblich geringer sein als bisher. Die Verlegequalität soll einwandfrei sein, besonders bezüglich der Haftung des Fußbodenbelages am Fußboden. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
Demgemäß ist ein erfindungsgemäßer selbstklebender Fußbodenbelag in Bahnen wie folgt aufgebaut:
Er weist eine Unterseite auf, die von einem flächigen Abdeckmaterial abgedeckt ist. Zwischen dem Abdeckmaterial und dem Fußbodenbelag befindet sich eine Schicht eines Klebstoffes, der am Fußbodenbelag haftet, nicht aber am Abdeckmaterial.
Das Verfahren zum Verlegen geht wie folgt vor sich:
Es wird zunächst ausgegangen von einem Material, das wie oben aufgebaut ist: der eigentliche Fußbodenbelag bildet eine obere Schicht, sodann folgt eine Klebstoffschicht, und schließlich ein Abdeckmaterial. Der Aufbau des genannten Materials ist so, wie in Anspruch 1 definiert.
Das Material (= eigentlicher Fußbodenbelag, Klebstoffschicht, Abdeckmaterial) wird entsprechend der Kontur des Fußbodens zugeschnitten, so daß die beiden miteinander deckungsgleich sind. Sodann wird das bahnförmige Material auf einem Teil seiner Fläche zurückgeschlagen. Nun wird Abdeckmaterial von den zurückgeschlagenen Flächenteil abgetrennt. Im allgemeinen wird man etwa die Hälfte der Länge der abzudeckenden Fläche vom Abdeckmaterial abtrennen. Der vom Abdeckmaterial befreite, eigentliche Fußbodenbelag wird mit seiner Klebstoffschicht auf den betreffenden Teil des Fußbodens aufgelegt, so daß er mit diesem eine Haftbindung eingeht. Sodann wird der restliche Teil des Materials (wiederum Fußbodenbelag mit Klebstoffschicht und Abdeckmaterial) zurückgeschlagen, so daß das Abdeckmaterial nach oben weist. Hierauf wird auch das übrige Abdeckmaterial von der Klebstoffschicht abgezogen, und der nunmehr von Abdeckmaterial freie, restliche Teil des Fußbodenbelages auf die verbleibende Fußbodenfläche umgeschlagen und damit auf diese aufgelegt, so daß auch dieser verbleibende Teil aufgrund des Klebstoffes eine Haftbindung mit dem Fußboden einzugehen vermag.
Die Vorteile sind die folgenden:
Das gesamte Material; eigentlicher Fußboden, Klebstoff und Abdeckmaterial gelangen in Rollenform und somit gemeinsam zur Baustelle. Es bedarf nicht des getrennten Herantransportierens, von Klebstoffeimern, Haftnetzen oder dergleichen. Gegenüber dem Naßklebstoff entfällt das separate Aufbringen des Klebstoffes sowie das zeitintensive Ablüften. Die Gefahr der Blasenbildung durch zu geringes Ablüften entfällt bei der neuen Methode.
Gegenüber der Trockenverklebung entfällt das separate zeitintensive Zuschneiden und Aufbringen der Verlegebänder/netze.
Das Verlegen ist extrem einfach und bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse.
Es findet eine satte, flächige Verbindung zum dem am Fußbodenbelag bereits haftenden Klebstoff und dem Fußboden statt. Damit werden Blasen oder Wellen nach der Verlegung vermieden.
Schließlich entfallen die Probleme, die mit dem Naßverfahren bisher verbunden sind, und die darin bestehen, daß problematische Klebstoffe verwendet werden können, die die Umwelt belasten oder gar für Menschen schädlich sind.
Als Abdeckmaterial kommen alle möglichen Materialien in Betracht, die eine relativ geringe Haftung an der Klebstoffschicht aufweisen, so daß sie vor dem Verlegen des Fußbodenbelages leicht abgezogen werden können. Praktisch kann es sich hierbei um jede Art von Folie handeln, aber auch um besonders behandelte Papiere, oder sogar Metallfolien. Das Abdeckmaterial kann unter Umständen entlang bestimmter Linien geschwächt sein, beispielsweise durch Rillen, Ritzen oder Perforieren. Die Schwächungslinien werden zweckmäßiger Weise derart gelegt, daß ein besonders einfaches Abziehen möglich ist, ohne das es eines Durchtrennens mittels eines Messers oder dergleichen bedarf.
Die Art des Klebstoffes sowie dessen Volumen hängen von dem jeweiligen Anwendungsfall ab und von den diesbezüglichen Erfordernissen (zum Beispiel geeignet für Stuhlrollen, Fußbodenheizungen). Ferner kann Wasserlöslichkeit, rückstandsfreie Entfernbarkeit, Weichmacherbeständigkeit eine spezielle Anforderung sein. Häufig werden sogenannte Hot-melt- Klebstoffe verwendet, oder Acryl-Klebstoffe oder Kautschuk-Klebstoffe. Andere Klebstoffe sind ebenfalls denkbar.

Claims (4)

1. Selbstklebender Fußbodenbelag in Bahnen zum Belegen eines Fußbodens;
  • 1.1 die Unterseite des Fußbodenbelages ist mit einem flächigen Abdeckmaterial abgedeckt;
  • 1.2 zwischen dem Abdeckmaterial und dem Fußbodenbelag befindet sich eine Schicht eines Klebstoffes, der am Fußbodenbelag untrennbar oder schwer trennbar haftet, von dem sich aber das Abdeckmaterial leicht abziehen läßt.
2. Fußbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckmaterial eine Folie ist.
3. Fußbodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckmaterial ein Spezialpapier ist.
4. Verfahren zum Verlegen eines Fußbodenbelages unter Verwendung eines mit einer Klebstoffschicht und einem Abdeckmaterial versehenen Fußbodens gemäß der Ansprüche 1 bis 3, mit den folgenden Merkmalen:
  • 4.1 der die Klebstoffschicht und das Abdeckmaterial tragende Fußboden wird entsprechend dem Umriß des Fußbodens grob zugeschnitten, so daß er mit diesem wenigstens annähernd deckungsgleich ist;
  • 4.2 der die Klebstoffschicht und das Abdeckmaterial tragende, grob zugeschnittene Fußboden wird auf den Fußboden aufgelegt und genau auf das Raummaß zugeschnitten;
  • 4.3 der die Klebstoffschicht und das Abdeckmaterial tragende Fußbodenbelag wird auf einem Teil seiner Fläche umgeschlagen, so daß das Abdeckmaterial nach oben gewandt ist;
  • 4.4 das Abdeckmaterial wird von dem umgeschlagenen Flächenteil abgetrennt;
  • 4.5 der von Abdeckmaterial befreite Flächenteil des Fußbodensbelages wird mit seiner Klebstoffschicht auf den betreffenden Teil des Fußbodens aufgelegt;
  • 4.6 vom übrigen Fußbodenbelag wird ebenfalls das darauf befindliche Abdeckmaterial abgezogen;
  • 4.7 der diesbezügliche Teil des Fußbodenbelages wird auf den verbleibenden Teil des Fußbodens aufgelegt und somit mit diesem verklebt.
DE1996100595 1996-01-10 1996-01-10 Selbstklebender Fußbodenbelag in Bahnen sowie Verfahren zu dessen Verlegen Withdrawn DE19600595A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10704268B2 (en) 2016-11-08 2020-07-07 Mannington Mills, Inc. Adhesive-backed flooring panel, system, and method

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1917960A1 (de) * 1969-04-09 1970-10-15 Teves Gmbh Alfred Kolben fuer die Betaetigungszylinder von hydraulischen Bremssystemen,insbesondere von Scheibenbremsen an Kraftfahrzeugen
DE7522464U (de) * 1975-11-06 Acksteiner Fritz MaB- und Klebeecken zur exakten Verlegung von Belägen
DE3328165A1 (de) * 1982-09-24 1985-02-14 Teppich-Werk Neumünster GmbH, 2350 Neumünster Belag fuer eine zu verkleidende flaeche

Patent Citations (3)

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