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DE19600546A1 - Anschlußdoseneinheit - Google Patents

Anschlußdoseneinheit

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Publication number
DE19600546A1
DE19600546A1 DE1996100546 DE19600546A DE19600546A1 DE 19600546 A1 DE19600546 A1 DE 19600546A1 DE 1996100546 DE1996100546 DE 1996100546 DE 19600546 A DE19600546 A DE 19600546A DE 19600546 A1 DE19600546 A1 DE 19600546A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
space
installation
unit according
socket unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996100546
Other languages
English (en)
Inventor
Kornel Foerster
Ulrich Labonte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nowa Plast Elektrotechnis GmbH
Original Assignee
Nowa Plast Elektrotechnis GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nowa Plast Elektrotechnis GmbH filed Critical Nowa Plast Elektrotechnis GmbH
Priority to DE1996100546 priority Critical patent/DE19600546A1/de
Publication of DE19600546A1 publication Critical patent/DE19600546A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/128Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plinths, channels, raceways or similar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußdoseneinheit, insbeson­ dere zum Einbau in einen Kabelkanal.
Kabelkanäle werden vor allem im Bürobereich zunehmend einge­ setzt, da diese eine kostengünstige Verkabelung der ange­ schlossenen Räume erlaubt, vor allem dann, wenn innerhalb der Kabelkanäle nicht nur Kommunikationstechnikkabel (z. B. Da­ tenkabel zur Computervernetzung und Telefonkabel), sondern auch Netzspannungskabel verlegt werden.
Die den Anschluß der entsprechenden Geräte ermöglichenden Anschlußdosen werden bislang jeweils in gesonderte Anschlußdoseneinheiten einge­ baut, wobei diese Anschlußdoseneinheiten wiederum gesondert in den Kabelkanal eingesetzt werden. Der Herstellungs- und Verlegeaufwand für diese unterschiedlichen Anschlußdosenein­ heiten ist dementsprechend groß.
Um den Herstellungs- und Verlegeaufwand entscheidend zu redu­ zieren, schlägt die Erfindung eine Anschlußdoseneinheit, ins­ besondere zum Einbau in einen Kabelkanal vor, umfassend ein Gehäuseteil mit wenigstens drei in einer Längsrichtung der Anschlußdoseneinheit aufeinanderfolgenden, voneinander ge­ trennten Räumen, von denen wenigstens zwei Einbauräume, ins­ besondere für unterschiedliche Einbaudosenarten, bilden und von denen wenigstens einer einen Kabelanschlußraum an einem Längsende der Anschlußdoseneinheit bildet.
Die wenigstens zwei Einbauräume erlauben den wahlweisen Ein­ bau unterschiedlicher (oder auch gleicher) Einbaudosenarten; der Kabelanschlußraum an wenigstens einem Längsende der An­ schlußdoseneinheit vereinfacht Herstellung und Montage ein­ schließlich Anschluß der Anschlußdoseneinheit, da die elek­ trische Verbindung mit einem entsprechenden Anschlußkabel in einfacher Weise im Kabelanschlußraum vorgenommen werden kann mit der Möglichkeit einer Vorverdrahtung und damit weitgehen­ der Vormontage zumindest einer Einbaudosenart innerhalb der Anschlußdoseneinheit. Erfindungsgemäß können also in einer einzigen Baueinheit sowohl eine gewünschte Vielzahl z. B. von Netzspannungs-Anschlußdosen zur 220 V Stromversorgung einge­ baut werden, wie auch gleichzeitig Kommunikationstechnik-An­ schlußdosen für elektronische Datenverarbeitung, Telefone oder dergleichen. Wahlweise können auch Schalter eingebaut werden oder andere elektrische Einheiten, wie Siche­ rungseinheiten zur Sicherung gegen Überspannung oder Über­ last.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Kabelanschlußraum in zwei Teilräume unterteilt ist, in einen ersten Teilraum zum Anschluß eines ersten Kabelstranges für die Versorgung eines ersten auf den Kabelanschlußraum unmittelbar folgenden Einbauraums, und in einen zweiten Teilraum zum Anschluß eines zweiten Kabel­ strangs für die Versorgung wenigstens eines zweiten Einbau­ raums, und daß der zweite Kabelstrang durch den ersten Ein­ bauraum hindurchgeführt ist mit Abschirmung des zweiten Ka­ belstrangs zum Inneren des ersten Einbauraums hin. Unter die­ ser Abschirmung soll auch ein rein mechanischer Abschluß ei­ nes am Gehäuseteil ausgebildeten, den ersten Einbauraum durchquerenden Kabelstrang-Kanals zum Inneren des ersten Ein­ bauraums hin verstanden werden, insbesondere mit Hilfe eines gesonderten Abschirmteils, welches bevorzugt am Gehäuseteil mittels Rastverbindung festgelegt ist. Falls erforderlich, können zusätzlich auch elektromagnetische Abschirmmaßnahmen zur Abschirmung des ersten Einbauraums von Streufeldern in­ nerhalb des Kabelstrang-Kanals bzw. umgekehrt vorgesehen sein. Es kann hierzu das Abschirmteil beispielsweise einsei­ tig metallisiert sein mit Erdung der Metallisierung.
Falls an beiden Längsenden jeweils ein Kabelanschlußraum vor­ gesehen ist und diese durch einen dritten Kabelstrang im Sin­ ne einer "Durchverdrahtung" miteinander verbunden sind, ist dieser dritte Kabelstrang erfindungsgemäß ebenfalls abge­ schirmt durch den ersten Einbauraum hindurchgeführt.
Die Verrastung des Abschirmteils am Gehäuseteil erleichtert die Anbringung des Abschirmteils nach dem Verlegen des Kabel­ strangs. Ein nachträglicher Zugang zum Kabelstrang ist dann gewährleistet, wenn die Rastverbindung, wie vorgeschlagen, lösbar ist.
Das Einlegen des Kabelstrangs in den Kabelkanal ist dann be­ sonders einfach, wenn, wie vorgeschlagen, vor Anbringung des Abschirmteils der Kabelstrang-Kanal im zweiten Einbauraum nach oben hin, d. h. in Richtung weg von einem Gehäuseteil- Boden offen ist. Die Kabeleinführung in die jeweiligen An­ schlußräume ist somit zur Montageerleichterung immer von oben möglich.
Weiter ist vorgesehen, daß das Gehäuseteil mit einer Linear­ bewegungsführung für das Abschirmteil versehen ist. Hierbei ist besonders bevorzugt vorgesehen, daß die Linearbewegungs­ führung eine Führungsausnehmung, vorzugsweise Führungs­ schlitz, im Eckbereich zwischen einer zur Längsrichtung pa­ rallelen Seitenwand und einer zur Längsrichtung quer verlau­ fenden Querwand umfaßt, in welche Führungsausnehmung ein Füh­ rungsabschnitt des Abschirmteils, vorzugsweise ein Randbe­ reich des Wandteils eingreift. Zum Abschließen des Kabel­ strang-Kanals muß daher das Abschirmteil lediglich in der Linearbewegungsführung zum Gehäuseboden hin verschoben wer­ den, bis die Rastverbindung hergestellt ist. Zuverlässiger Zusammenhalt von Abschirmteil und Gehäuseteil ist gewährlei­ stet.
Einfache Herstellung sowie leichtes Verlegen des Kabelstrangs ist dann gewährleistet, wenn der Führungsschlitz nach oben hin offen ist und in den am Gehäuseteil-Boden verlaufenden Kabelstrang-Kanal einmündet.
Besonders kompakter Aufbau ist dann gewährleistet, wenn die Breite des Führungsschlitzes sowie des sich anschließenden Kabelstrang-Kanalabschnitts im wesentlichen dem Durchmesser der Einzelkabel des Kabelstrangs entspricht.
Unabhängig hierdurch jedoch mit Vorteil auch in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen der Erfindung wird eine Anschlußdoseneinheit mit einem Kabelanschlußraum vorge­ schlagen, welche dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelan­ schlußraum wenigstens eine Kabelstrangeinführöffnung aufweist mit Zugentlastungsfunktion, daß die Einführöffnung in einer zum Gehäuseteilboden senkrechten Gehäusewand ausgebildet ist in Form eines nach oben hin offenen und zum Boden hin schmä­ ler werdenden ersten Schlitzes und daß ein Deckelteil zum Abschließen des nach oben hin offenen Kabelanschlußraums vor­ gesehen ist, welches mit einem längs der die Einführöffnung aufweisenden Gehäusewand verlaufenden Wandabschnitt versehen ist, welcher einen zum Gehäuseboden hin offenen und in Rich­ tung weg vom Boden schmäler werdenden zweiten Schlitz auf­ weist, der den ersten Schlitz teilweise überdeckt. Hierdurch wird in baulich einfacher Weise die gewünschte Zugentla­ stungsfunktion für wahlweise einzusetzende Kabel insbesondere mit wenigstens zwei unterschiedlichen Kabeldurchmessern be­ reitgestellt. Ein wesentlicher zusätzlicher Vorteil ist der, daß das Einlegen des jeweiligen Kabels einfach und schnell vonstatten geht, indem es dementsprechend weit innerhalb des ersten Schlitzes zum Boden hin bewegt wird, wobei dann lediglich durch Aufsetzen des Deckelteils der zweite Schlitz für eine zuverlässige Fixierung des Kabels in der jeweiligen Klemmposition innerhalb des ersten Schlitzes sorgt.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß daß der erste und/ oder zweite Schlitz wenigstens zwei unterschiedlichen Kabel­ durchmessern zugeordnete Schlitzabschnitte aufweist mit an den jeweiligen Kabeldurchmesser angepaßten, vorzugsweise ent­ sprechend kreisbogenförmig gekrümmten Schlitzrandabschnitten.
Aufgrund der Anpassung der Seitenrandabschnitte des jeweili­ gen Kabeldurchmessers erhält man hohe Zugentlastungskräfte.
Aufgrund der gesonderten Einbauräume mit gesonderter Lei­ tungsführung können eine Vielzahl von Konfigurationen von Einbaudosen innerhalb der Anschlußdoseneinheit realisiert werden. Besonders bevorzugt sind die zweiten Einbauräume zum Einbau von Netzspannungs-Anschlußdosen ausgebildet, da dann der zu diesen Dosen führende zweite Kabelstrang abgeschirmt durch den ersten Einbauraum hindurchgeführt wird. Im ersten Einbauraum können dann auch nach erfolgter Montage und Netz­ anschluß der Netzspannungs-Anschlußdosen ohne weiteres Mon­ tage- und Anschlußarbeiten an den übrigen Anschlußdosen aus­ geführt werden, ohne daß die Gefahr der Berührung von Netz­ spannungsleitungen besteht.
Um die Anschlußdoseneinheit schnell und einfach im Kabelkanal montieren zu können, wird vorgeschlagen, daß wenigstens eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Anschlußdose im Kabelkanal vorgesehen ist. Hierfür kommen herkömmliche Ein­ richtungen in Frage, wie beispielsweise gemäß DE 31 12 347 C2.
Es kann an beiden Längsenden der Anschlußdoseneinheit jeweils einer der erwähnten Kabelanschlußräume vorgesehen sein, so daß man die Anschlußdoseneinheit wahlweise von der einen und/oder anderen Seite her an ein entsprechendes Kabel an­ schließen kann. Die Anschlußdoseneinheit kann somit auch Glied einer Leitungskette sein.
Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Ausfüh­ rungsbeispiel erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gehäuseteils der erfin­ dungsgemäßen Anschlußdoseneinheit;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gehäuseteils im Schnitt nach Linie II-II in Fig. 3;
Fig. 3 eine Draufsicht des Gehäuseteils teilweise im Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4A eine Vorderansicht eines Wandteils zum Abschirmen eines Kabelstrang-Kanals innerhalb des Gehäuse­ teils;
Fig. 4B eine Seitenansicht des Wandteils im Schnitt nach Linie IVB-IVB in Fig. 4A und Fig. 4C;
Fig. 4C eine Draufsicht des Wandteils mit Blickrichtung IVC in Fig. 4A;
Fig. 5A eine Seitenansicht eines Deckelteils zum Verschlie­ ßen eines Einbauraums des Gehäuseteils;
Fig. 5B eine Draufsicht des Deckelteils mit Blickrichtung VB in Figur;
Fig. 5C eine Vorderansicht des Deckelteils mit Blickrich­ tung VC in Fig. 5A;
Fig. 6 eine isometrische Teilansicht des Gehäuseteils bei offenem Kabelstrang-Kanal;
Fig. 7 eine isometrische Teilansicht entsprechend Fig. 6, jedoch mit eingesetztem Wandteil gemäß Fig. 4A bis 4C zum Abschließen des Kabelstrang-Kanals sowie mit Deckelteil gemäß Fig. 5A bis 5C vor dem Auf­ rasten auf das Gehäuseteil;
Fig. 8 einen Schnitt des Gehäuseteils gemäß Fig. 7 nach Linie VIII-VIII;
Fig. 9 das Detail IX in Fig. 7 bei eingesetztem Kabel­ strang sowie aufgesetztem Deckelteil;
Fig. 10A eine Draufsicht auf eine 3fach-Netzspannungs-An­ schlußdose;
Fig. 10B eine Seitenansicht der Dose gemäß Fig. 10A;
Fig. 11 eine Draufsicht auf eine Blende;
Fig. 11B eine Seitenansicht der Blende gemäß Fig. 11A und
Fig. 12 einen Querschnitt ähnlich Fig. 8 des Gehäuseteils mit eingesetzter 3fach-Netzspannungs-Anschlußdose gemäß Fig. 10A und 10B und aufgesetzter Blende gemäß Fig. 11A und 11B.
Die Anschlußdoseneinheit gemäß der Erfindung zeichnet sich durch große Variabilität aus, indem sie wahlweise mit unter­ schiedlichen Steckdosen oder auch Schaltern bestückt werden kann, wie dies im folgenden noch näher erläutert wird. Dabei ist eine getrennte Leitungszuführung zu den unterschiedlichen Dosentypen gewährleistet, so daß Netzspannungs-Anschlußdosen ohne weiteres mit Kommunikationstechnik-Anschlußdosen kombi­ niert werden können, ohne daß die Gefahr der Berührung von Netzspannungsleitungen bei Montagearbeiten an den Kommunika­ tionssteckdosen besteht.
Hierzu besteht die in Fig. 1 und 12 allgemein mit 10 be­ zeichnete Anschlußdoseneinheit aus einem Gehäuseteil 12, wie dieses in den Fig. 1 bis 3 im einzelnen dargestellt ist, zwei Deckelteilen 14 gemäß Fig. 5A bis 5C zum Verschließen jeweils eines Kabelanschlußraumes 16 an den beiden Längsenden des Gehäuseteils 12, zwei Abschirmteile in Form von Wandtei­ len 18 gemäß Fig. 4A bis 4C jeweils zum Abschließen eines Kabelstrang-Kanals 20 innerhalb eines jeweils auf den Kabel­ anschlußraum 16 folgenden ersten Einbauraums 22 insbesondere für Kommunikationstechnik-Anschlußdosen (in Fig. 1 strich­ liert angedeutet und mit 24 bezeichnet), weiteren Anschlußdo­ sen zum Einbau in einen zweiten Einbauraum 26 zwischen den ersten Einbauräumen 22 insbesondere in Form einer in den Fig. 10A und 10B dargestellten 3fach-Netzspannungs-Anschluß­ dose 28 sowie schließlich einer Blende 30 gemäß Fig. 11A und 11B, die sich über die genannten Einbauräume 22, 26 und 22 erstreckt.
Wahlweise kann auch eine andere Anschlußkonfiguration gewählt werden; so ist es möglich, in einen der Teilräume, bei­ spielsweise in den in Fig. 1 rechts angeordneten ersten Teilraum 22, eine Elektroschaltereinheit 32 einzubauen.
Der Kabelanschlußraum 16 als solcher ist über eine Trennwand 34 in zwei Teilräume unterteilt, in einen kleineren ersten Teilraum 36 und in einen größeren zweiten Teilraum 38. Es sei angemerkt, daß der erste Teilraum 36 in der Darstellung gemäß Fig. 3 jeweils hinter dem zweiten Teilraum 38 angeordnet ist, wohingegen das Gehäuseteil 12′ gemäß Fig. 6, 7 und 8 die beiden Teilräume in umgekehrter Anordnung aufweist, also entsprechend einer Spiegelung um eine Vertikallängsmittelebe­ ne.
Wie die Fig. 3, 6 und 7 zeigen, sind die beiden Enden des Gehäuseteils 12 mit den jeweiligen Kabelanschlußräumen 16 in Richtung quer zur Längsrichtung A schmäler ausgebildet wie der dazwischenliegende Zentralabschnitt mit den Einbauräumen 22, 26 und 22. Der Abstand a von zur Längsrichtung A paralle­ len Längswänden 40 des jeweiligen Anschlußraums 16 ist also kleiner als der Abstand b von Längswänden 42 des genannten Zentralabschnitts. Die Längswände 40 und 42 liegen jeweils symmetrisch zu der die Längsrichtung A enthaltenden Längsmit­ telebene des Gehäuseteils 12. Der Übergang zwischen den Längswänden 40 und 42 auf jeder Seite des Gehäuseteils 12 er­ folgt über zur Längsrichtung A geneigt (ca. 45° Neigung) ver­ laufenden Gehäusewände 44 und 46. Die Gehäusewand 46 begrenzt den ersten Teilraum 36. Die bereits erwähnte Trennwand 34 stößt ca. im rechten Winkel auf die Gehäusewand 46 im Bereich der Verbindungskante zur Längswand 40 hin. Der Einbauraum 36 wird ferner durch eine Querwand 48 begrenzt, die den Kabelan­ schlußraum 16 insgesamt vom ersten Einbauraum 22 trennt. In der Draufsicht gemäß Fig. 3 ergibt sich auf diese Weise ein angenähert dreiecksförmiger Grundriß des Teilraums 36.
Um einen Kabelstrang 49 von außen her in den ersten Teilraum 36 einführen zu können, ist die Wand 46 mit einer Einführöff­ nung versehen in Form eines, in den Fig. 7 und 9 näher dargestellt, sich nach oben stufenweise erweiternden, nach oben hin offenen Schlitzes 50. Man erkennt drei Abschnitte 50a, 50b und 50c, die von unten nach oben aufeinanderfolgen und zur Aufnahme von Kabelsträngen mit von unten nach oben anwachsendem Kabelquerschnitt dienen. Die Schlitzrandab­ schnitte sind dementsprechend jeweils kreisbogenförmig ge­ krümmt.
In Fig. 3 ist mit strichlierter Umrißlinie ein entsprechen­ der Kabelstrang 49 angedeutet mit einem Durchmesser c. Man erkennt, daß dieser Kabelstrang aufgrund der Versetzung der Längswand 40 in Richtung auf die Längsmittelebene hin seit­ lich dieser Längswand 40 ausreichend Platz findet, ohne über die in Fig. 3 obere Längswand vorzustehen. Der Querversatz der Längswände 40 und 42 ist also wenigstens gleich dem Maxi­ maldurchmesser c der in Frage kommenden Kabelstränge. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß bei Einbau der Anschlußdosenein­ heit 10 beispielsweise in einen in Fig. 12 grobschematisch angedeuteten Kabelkanal 52 praktisch der gesamte Kabelkanal­ querschnitt vom Gehäuseteil 12 ausgefüllt sein kann, ohne zusätzlich benötigten Einbauraum für den seitlich und in Längsrichtung verlaufend herangeführten Kabelstrang 49. Unter Umständen kann der Kabelstrang 49 auch erst dann in die An­ schlußdoseneinheit 10 geführt und dort angeschlossen werden, wenn die Anschlußdoseneinheit 10 bereits im Kabelkanal 52 fest montiert ist.
Zur selbsttätigen Fixierung des in die schlitzförmige Ein­ führöffnung 50 eingesetzten Kabelstrangs 49 im zugeordneten Abschnitt 50a oder 50b oder 50c dient ein nach unten abste­ hender Wandabschnitt 60 an der Unterseite des bereits erwähn­ ten Deckelteils 14. Der Wandabschnitt 60 weist einen nach unten hin offenen und nach oben hin schmäler werdenden Schlitz 62 auf, der bei auf das Gehäuseteil 12 zum Abschluß des Kabelanschlußraums 16 aufgesetztem Deckelteil 14 auf der Innenseite der schräg verlaufenden Gehäusewand 46 angeordnet ist und zwar in Flucht mit dem die Einführöffnung abdeckenden Schlitz 50. Der Kabelstrang 49 wird auf diese Weise, wie in Fig. 9 gezeigt, in seiner Position gehalten. Da die Schlitz­ ränder der beiden Schlitze 50 und 62 dabei am Außenumfang des Kabelstrangs 49 unter Federvorspannung mit lokaler Schlitz­ randdeformierung anliegen, erhält man hierdurch eine Zugent­ lastung, d. h. der Kabelstrang 49 wird zumindest bei nicht allzu hohen Ausziehkräften unverrückt in der Fixierposition gemäß Fig. 9 gehalten.
Wie in den Fig. 5A und 5B angedeutet ist, kann der Schlitz 62 (vor der Kabeleinführung) durch einen integral mit dem Wandabschnitt 60 ausgebildeten dünnen Film 62a (Dicke ca. 0,2 mm) überdeckt sein. Beim Einführen des Kabels reißt der Film 62a zumindest bis zur Einstecktiefe des Kabels. Der Schlitzbereich zwischen Kabel und innerem Schlitzende bleibt im allgemeinen durch den restlichen Film verschlossen. Wird überhaupt kein Kabel eingelegt, so verschließt der unver­ letzte Film 62a den Schlitz 62 und damit die entsprechende Einführöffnung der Anschlußdoseneinheit 10.
Nach Durchquerung des Teilraums 36 tritt der Kabelstrang durch einen weiteren, sich nach oben weitenden und nach oben hin offenen Schlitz 64 in den ersten Einbauraum 22 ein, um hier in nicht dargestellter Weise mit der jeweils eingesetz­ ten Anschlußdose, z. B. Kommunikationstechnik-Anschlußdose 24 gemäß Fig. 1, verbunden zu werden. Indem der Kabelstrang möglichst weit nach unten in den Schlitz 64 gedrückt wird, erhält man eine zusätzliche Zugentlastungsfunktion.
Der zweite Teilraum 38 wird von den bereits erwähnten Längs­ wänden 40, der geneigten Wand 44, der inneren Trennwand 34, und zum Längsende des Gehäuseteils 12 hin von einer quer zur Längsrichtung A verlaufenden Stirnwand 68 begrenzt. In der Stirnwand 60 ist eine rechteckige, relativ großdimensionierte Einführöffnung 70 für einen weiteren Kabelstrang ausgebildet. Auf die Öffnung 70 folgt eine herkömmliche Kabelklemme, von der nur die untere Kabelklemmhälfte 72 dargestellt ist. Die Kabelklemmhälfte 72 ist am durchgehenden Gehäuseboden 74 aus­ geformt. Wie in den Fig. 2 und 3 mit strichlierter Um­ fangslinie angedeutet ist, folgt eine Anschlußklemmeneinheit 76, wiederum herkömmlichen Aufbaus, die auf einem etwas er­ höhten Befestigungsabschnitt 74a des Gehäuseboden 74 montiert ist. Von der Anschlußklemmeneinheit 76 gehen beispielsweise drei Einzelkabel 78 eines der inneren Verdrahtung der An­ schlußdoseneinheit 10 dienenden Kabelstrangs 80 aus. Dieser dient im dargestellten Ausführungsbeispiel der Verdrahtung einer in den mittleren Einbauraum 26 einzusetzenden, Mehr­ fach-Netzspannungsanschlußdose (hier 3fach-Netzanspannungs- Anschlußdose 28 gemäß Fig. 10a und 10b).
Um den kompakten Aufbau der Anschlußdoseneinheit 10 nicht zu beeinträchtigen, wird der Kabelstrang 80, ausgehend vom zwei­ ten Teilraum 38 durch den ersten Anschlußraum 22 längs einer unteren Längskante verlaufend hindurchgeführt und zwar inner­ halb des bereits erwähnten Kabelstrang-Kanals 20. Dieser ist an sich nach oben hin offen und wird seitlich einerseits von einer der beiden Längswände 42 und andererseits von einem hierzu parallelen Steg 82 mit relativ geringer Höhe d (siehe Fig. 8) begrenzt sowie nach unten hin durch den Gehäuseboden 74. Das Einlegen des Kabelstrangs 80 in den Kanal 20 von oben her ermöglichen entsprechende nach oben hin offene und bis zum Gehäuseboden 74 reichende Schlitze 84 und 86 in der Trennwand 48 zwischen Anschlußraum 16 und Einbauraum 22 sowie in einer Querwand 88, die die Einbauräume 22 und 26 vonein­ ander trennt.
Die Breite e der beiden Schlitze 84 und 86 übersteigt gering­ fügig den Durchmesser f der Einzeldrähte 78 (siehe Fig. 6 und 8), so daß die eingesetzten Einzeldrähte 78 übereinander zu liegen kommen.
Die Höhe d des Stegs 82 und damit des Kanals 20 kann, abwei­ chend von Fig. 8, auch derart vergrößert werden, daß auch noch drei weitere Einzeldrähte eines die beiden Anschlußräume 16 unmittelbar verbindenden Kabelstrangs 81 (siehe Fig. 3) für eine "Durchverdrahtung" der Anschlußdoseneinheit 10 in den Kanal 20 eingelegt werden können.
Dem Abschluß des Kanals 20 nach oben hin und damit dem Ab­ schluß gegenüber dem übrigen Innenraum des Anschlußraums 22 dient das gesonderte Wandteil 18 gemäß Fig. 4A bis 4C und 7 und 8. Man erkennt, daß das Wandteil 18 in seinem unteren Ende im wesentlichen Z-förmig (siehe Schnittzeichnungen gemäß Fig. 4B) ausgebildet ist, um den oberen Rand der inneren Leiste 82 dementsprechend zu übergreifen. Mit seinen beiden zum Gehäuseboden 74 senkrecht verlaufenden Randbereichen 90 füllt das Wandteil 18 die beiden Schlitze 84 und 86 oberhalb der Leiste 82, d. h. oberhalb des Kanals 20, aus.
Der Fixierung des Wandteils 18 in Längsrichtung A dienen zwei auf die beiden Randbereiche 90 nach innen folgende, wiederum senkrecht zum Gehäuseboden 74 verlaufende und zur Längswand 42 hin vorstehende Wülste 92 mit halbkreisförmigem Quer­ schnitt. Diese liegen gemäß Fig. 7 seitlich an nach innen vorstehenden Rippen 94 der Längswand 42 an. Diese beiden Rip­ pen 94 begrenzen den jeweiligen Schlitz 84 bzw. 86 zur Wand 42 hin, d. h. die beiden Schlitze 84 und 86 sind dementspre­ chend von der Wand 42 weg geringfügig nach innen versetzt.
Der rastenden Fixierung des Wandteils 18 in der Montageposi­ tion gemäß Fig. 8 dienen zwei Rastnasen 96 des Wandteils 18, die in zugeordnete Rastöffnungen 98 der Längswand 42 einra­ sten. Die Rastnasen 96 sind in Richtung zum Gehäuseteilboden 74 hin abgeschrägt, um das Montieren dementsprechend zu er­ leichtern. Um die Demontage zu erleichtern und gleichzeitig universelle Geräteeinbauten zu ermöglichen, ist das Wandteil 18 an seinem oberen Rand zwischen den Wülsten 92 mit einer nach oben hin offenen Materialausnehmung 100 gemäß Fig. 4A versehen. Diese reicht bis in die Nähe der beiden Rastnasen 96, so daß durch Einführen eines Schraubenziehers in diesem Bereich zwischen Längswand 42 und Wandteil 18 die Rastnasen 96 momentan außer Eingriff mit den Rastausnehmungen 98 ge­ bracht werden können. Zudem liegen in der Montageposition gemäß Fig. 7 des Wandteils 18 oberhalb des Wandteils 18 zwei weitere Rastöffnungen 102 frei, so daß entsprechende Rastna­ sen eines nicht dargestellten Deckelteils zum Verschließen des Einbauraums 22 oder zur Fixierung von Einbaudosen oder Schaltelementen oder dergleichen in die Rastöffnungen 102 verrastend eingreifen können. Weitere Rastöffnungen 103 (sie­ he Fig. 1 und 2) in den Außenwänden 42 dienen der Aufnahme entsprechender Rastnasen eines nicht dargestellten Halterah­ mens.
Entsprechende Rastöffnungen 104 sind auch an den Längswänden 40 des Einbauraums 16 sowie an den geneigt verlaufenden Wän­ den 44 und 46 ausgebildet zur rastenden Fixierung des Deckel­ teils 14 gemäß Fig. 5A bis 5C mit Hilfe der dort vorgese­ henen Rasthaken 106. Zum Deckelteil 14 ist noch zu ergänzen, daß dieses mit einer an der Trennwand 48 anliegenden und da­ mit die beiden Schlitze 64 und 84 abdeckenden und nach oben hin abstehenden Rückwand 110 versehen ist, die in gleicher Höhe wie die Trennwand 48 endet und damit die unterschiedli­ chen Höhen der Wände 46, 40, 68, 40 und 44 des Anschlußraums 16 einerseits und der vergleichsweise höheren Wände 42, 48, 88 des Zentralteils der Anschlußdoseneinheit andererseits ausgleicht. Der Versteifung dienen im Umriß dreiecksförmige Versteifungsrippen 112 im Winkel zwischen Rückwand 110 und zum Gehäuseteilboden 74 parallelem eigentlichen Deckelteil 14.
Schließlich weist das Deckelteil 14 auch noch ein zum Gehäu­ seteilboden 74 hin verlaufendes Wandteil 114 an dem der Rück­ wand 110 entgegengesetztem Ende auf, welches mit einem sich nach unten hin erweiternden und nach unten hin offenen Schlitz 116 versehen ist. Bei aufgesetztem Deckelteil 14 ver­ schließt das Wandteil 114 die Öffnung 70 in der Stirnwand 68 des Gehäuseteils 12; durch den Schlitz 116 hindurch erstreckt sich dann der entsprechende Kabelstrang, bevor er an der Ka­ belklemmhälfte 72 innerhalb des Einbauraums 16 fixiert wird. Auch dieser Schlitz 116 gemäß Fig. 5C kann mit einem Film 116a versehen sein mit gleicher Funktion wie der vorstehend beschriebene Film 62a.
Die Anschlußdoseneinheit 10 kann, wie in den Figuren darge­ stellt, spiegelsymmetrisch zu einer zur Längsrichtung A senk­ rechten Mittelebene ausgebildet sein, also mit jeweils einem Kabelanschlußraum 16 an beiden Längsenden. Es besteht die Möglichkeit, die bezüglich der Wechselspannungsanschlüsse, vorzugsweise vorverdrahtete Anschlußdoseneinheit 10 wahlweise an dem einen oder anderen oder an beiden Enden mit entspre­ chenden Wechselspannungs-Anschlußleitungen zu verbinden.
Dementsprechend können auch die beiden ersten Einbauräume 22 jeweils für sich mit entsprechenden Anschlußdosen, insbeson­ dere Kommunikationstechnik-Anschlußdosen versehen und mit entsprechenden Kabelsträngen verbunden sein.
Der Einbau in den entsprechenden Kabelkanal 52 kann mit oder ohne vormontierter 3fach Netzspannungs-Anschlußdose 28 gemäß Fig. 10A und 10B erfolgen. Die Fixierung der Anschlußdo­ seneinheit 10 innerhalb des Kabelkanals 52 kann in üblicher Weise erfolgen, insbesondere durch Fixierung an einer in Fig. 12 angedeuteten Bodenschiene 52a des Kabelkanals 52. Ent­ sprechende nicht näher dargestellte Fixiermittel können hier­ zu in nach unten offene und quer zur Längsrichtung A verlau­ fende Führungsschlitze 12 in den beiden Einbauräumen 22 je­ weils im Bereich der beiden Trennwände 48 und 88 vorgesehen sein. Solange die Blende 30 noch nicht aufgesetzt ist, können die nicht dargestellten Fixiermittel angezogen werden, um eine starre Verbindung zwischen Gehäuseteil 12 und Schiene 52a herzustellen. Anstelle der grob schematisch angedeuteten Fixiermittel können auch anders aufgebaute Fixiermittel (z. B. gemäß DE 31 12 347 C2) eingesetzt werden.
Nach Aufsetzen der Blende 30 sind die Fixiermittel nicht mehr von oben her zugänglich, so daß ein versehentliches oder un­ befugtes Lösen der Fixiermittel zumindest erschwert ist.
Nach der Montage sämtlicher Anschlußdosen bzw., je nach Kon­ figuration, von anderen elektrischen Einbauteilen in den Ein­ bauräume sowie nach deren Anschluß an die entsprechenden Ka­ belstränge und, soweit noch nicht geschehen nach Abschluß des Kanals 20 durch das Wandteil 18 wird die Blende 30 gemäß Fig. 11A und 11B aufgesetzt. Mit ihrem zentralen Abschnitt umgreift diese gemäß Fig. 12 die 3fach Netzspannungs-An­ schlußdose 28, wobei jeweils drei nach innen ragende Vor­ sprünge 124 in zugeordnete Ausnehmungen 126 am oberen Rand der beiden Längswände 42 des Gehäuseteils 12 zur gegenseitigen Lagefixierung eingreifen.
Vor Aufsetzen der Blende 28 sind noch die beiden Deckelteile 14 aufzurasten.
Die vorstehend beschriebene Anschlußdoseneinheit 10 ist ko­ stengünstig herstellbar, einfach in einen Kabelkanal einzu­ bauen und einfach anschließbar, wobei sich unterschiedliche Kabelstränge insbesondere auf Netzspannungs-Versorgungskabel und Kommunikationskabel einander nicht stören, da jeweils gesondert in der Anschlußdoseneinheit geführt. Es können eine Vielzahl unterschiedlicher Anschlußdosen oder sonstiger elek­ trischer Bauteile, wie Schalter und Sicherungen gegen Über­ spannung oder Überlast wahlweise eingebaut und ggf. auch spä­ ter ausgetauscht werden.
Die Anschlußdoseneinheit 10 ist äußerst kompakt, wozu auch der geringe Abstand a1 (= Teilung) aufeinanderfolgender Do­ senabschnitte a2 der 3fach-Netzspannungsanschlußdose 28 von 45 bis 55 mm, vorzugsweise von etwa 50 mm beträgt.

Claims (19)

1. Anschlußdoseneinheit (10), insbesondere zum Einbau in einen Kabelkanal, umfassend ein Gehäuseteil (12) mit wenigstens drei in einer Längsrichtung (A) der Anschluß­ doseneinheit (10) aufeinanderfolgenden, voneinander ge­ trennten Räumen, von denen wenigstens zwei Einbauräume (22, 26, 22), insbesondere für unterschiedliche Einbau­ dosenarten, bilden und von denen wenigstens einer einen Kabelanschlußraum (16) an einem Längsende der Anschluß­ doseneinheit (10) bildet.
2. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Kabelanschlußraum (16) in zwei Teil­ räume (36, 38) unterteilt ist, in einen ersten Teilraum (36) zum Anschluß eines ersten Kabelstranges für die Versorgung eines ersten auf den Kabelanschlußraum (16) unmittelbar folgenden Einbauraums (22), und in einen zweiten Teilraum (38) zum Anschluß eines zweiten Kabel­ strangs für die Versorgung wenigstens eines zweiten Ein­ bauraums (26), und daß der zweite Kabelstrang durch den ersten Einbauraum (22) hindurchgeführt ist mit Abschir­ mung des zweiten Kabelstrangs zum Inneren des ersten Einbauraums (22) hin und vorzugsweise mit Abschirmung eines durch den ersten Einbauraum (22) hindurchgeführ­ ten, beide Kabelanschlußräume (16) verbindenden dritten Kabelstrangs (81).
3. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abschirmung ein gesondertes Abschirm­ teil (18) umfaßt, welches einen am Gehäuseteil (12) aus­ gebildeten, den ersten Einbauraum (22) durchquerenden Kabelstrang-Kanal (20) zum Inneren des ersten Einbau­ raums (22) hin abschließt.
4. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Abschirmteil (18) am Gehäuseteil (12) mittels vorzugsweise lösbarer Rastverbindung festgelegt ist.
5. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor Anbringung des Abschirmteils (18) der Kabelstrang-Kanal (20) im ersten Einbauraum (22) nach oben hin, d. h. in Richtung weg von einem Ge­ häuseteil-Boden (74,) offen ist.
6. Anschlußdoseneinheit nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (12) mit einer Linearbewegungsführung für das Abschirmteil (18) versehen ist.
7. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Linearbewegungsführung eine Führungs­ ausnehmung, vorzugsweise Führungsschlitz (84, 86), im Eckbereich zwischen einer zur Längsrichtung (A) paralle­ len Seitenwand (42) und einer zur Längsrichtung (A) quer verlaufenden Querwand (48, 88) umfaßt, in welche Füh­ rungsausnehmung ein Führungsabschnitt des Abschirmteils (18), vorzugsweise ein Randbereich (90) des Abschirm­ teils (18), eingreift.
8. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Führungsschlitz (84, 86) nach oben hin offen ist und in den am Gehäuseteil-Boden (74) verlau­ fenden Kabelstrang-Kanal (20) einmündet.
9. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Breite des Führungsschlitzes (84, 86) sowie des sich anschließenden Kabelstrang-Kanalab­ schnitts (20) im wesentlichen dem Durchmesser (f) der Einzelkabel des Kabelstrangs entspricht.
10. Anschlußdoseneinheit mit einem Kabelanschlußraum (16), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelanschlußraum (16) wenigstens eine Kabelstrang-Einführöffnung aufweist mit Zugentlastungsfunktion, daß die Einführöffnung in einer zum Gehäuseteilboden (74) senkrechten Gehäusewand (46) ausgebildet ist in Form eines nach oben hin offenen und zum Boden hin schmäler werdenden ersten Schlitzes (50) und daß ein Deckelteil (14) zum Abschließen des nach oben hin offenen Kabelanschlußraums (16) vorgesehen ist, welches mit einem längs der die Einführöffnung aufwei­ senden Gehäusewand (46) verlaufenden Wandabschnitt (60) versehen ist, welcher einen zum Gehäuseboden (74) hin offenen und in Richtung weg vom Gehäuseboden (74) schmä­ ler werdenden zweiten Schlitz (62) aufweist, der den ersten Schlitz (50) teilweise überdeckt.
11. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der erste und/oder zweite Schlitz (50, 62) mit einer leicht lösbaren Schlitzabdeckung vorzugsweise in Form eines integral ausgebildeten Films (62a) verse­ hen ist.
12. Anschlußdoseneinheit nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder zwei­ te Schlitz (50, 62) wenigstens zwei unterschiedlichen Kabeldurchmessern zugeordnete Schlitzabschnitte (50a, 50b, 50c) aufweist mit an den jeweiligen Kabeldurchmes­ ser angepaßten, vorzugsweise entsprechend kreisbogenför­ mig gekrümmten Schlitzrandabschnitten.
13. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau­ raum (22) zum wahlweisen Einbau von Kommunikationselek­ tronik-Anschlußdosen (24) ausgebildet ist, und daß der wenigstens eine zweite Einbauraum (26) zum wahlweisen Einbau von Netzspannungs-Anschlußdosen (28) ausgebildet ist.
14. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau­ raum (22) und/oder der wenigstens eine zweite Einbauraum (26) zum wahlweisen Einbau eines Schalters (32) ausge­ bildet ist.
15. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau­ raum (22) zum wahlweisen Einbau eines Netzspannungsan­ schlusses ausgebildet ist.
16. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Anschlußdo­ seneinheit (10) in einem Kabelkanal (52) vorgesehen ist.
17. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelanschluß­ raum (16) parallel zur Längsrichtung (A) verlaufende Längswände (40) aufweist mit geringerem Abstand (a) von­ einander als der Abstand (b) von Längswänden (42) des unmittelbar folgenden ersten Einbauraums (22), und daß eine die Kabelstrang-Einführöffnung (50) aufweisende Gehäusewand (46) eines der beiden Teilräume (36, 38) zur Verbindung einer Längswand (40) des Kabelanschlußraums (16) mit einer Längswand (42) des ersten Einbauraums (22) geneigt zur Längsrichtung (A) verläuft.
18. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Längswände (40, 42) wenigstens auf einer Seite des Gehäuseteils (12) quer zur Längsrichtung (A) gegeneinander wenigstens dem Durchmesser (c) eines Kabelstrangs (49) entsprechend versetzt sind.
19. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a1) aufeinanderfolgender Einzeldosenabschnitte (a2) einer eingesetzten mehrfach-Netzspannungsanschlußdose (26) 45 bis 55 mm, vorzugsweise etwa 50 mm beträgt.
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