DE19600546A1 - Anschlußdoseneinheit - Google Patents
AnschlußdoseneinheitInfo
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- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/12—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
- H02G3/128—Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plinths, channels, raceways or similar
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußdoseneinheit, insbeson
dere zum Einbau in einen Kabelkanal.
Kabelkanäle werden vor allem im Bürobereich zunehmend einge
setzt, da diese eine kostengünstige Verkabelung der ange
schlossenen Räume erlaubt, vor allem dann, wenn innerhalb der
Kabelkanäle nicht nur Kommunikationstechnikkabel (z. B. Da
tenkabel zur Computervernetzung und Telefonkabel), sondern
auch Netzspannungskabel verlegt werden.
Die den Anschluß der
entsprechenden Geräte ermöglichenden Anschlußdosen werden
bislang jeweils in gesonderte Anschlußdoseneinheiten einge
baut, wobei diese Anschlußdoseneinheiten wiederum gesondert
in den Kabelkanal eingesetzt werden. Der Herstellungs- und
Verlegeaufwand für diese unterschiedlichen Anschlußdosenein
heiten ist dementsprechend groß.
Um den Herstellungs- und Verlegeaufwand entscheidend zu redu
zieren, schlägt die Erfindung eine Anschlußdoseneinheit, ins
besondere zum Einbau in einen Kabelkanal vor, umfassend ein
Gehäuseteil mit wenigstens drei in einer Längsrichtung der
Anschlußdoseneinheit aufeinanderfolgenden, voneinander ge
trennten Räumen, von denen wenigstens zwei Einbauräume, ins
besondere für unterschiedliche Einbaudosenarten, bilden und
von denen wenigstens einer einen Kabelanschlußraum an einem
Längsende der Anschlußdoseneinheit bildet.
Die wenigstens zwei Einbauräume erlauben den wahlweisen Ein
bau unterschiedlicher (oder auch gleicher) Einbaudosenarten;
der Kabelanschlußraum an wenigstens einem Längsende der An
schlußdoseneinheit vereinfacht Herstellung und Montage ein
schließlich Anschluß der Anschlußdoseneinheit, da die elek
trische Verbindung mit einem entsprechenden Anschlußkabel in
einfacher Weise im Kabelanschlußraum vorgenommen werden kann
mit der Möglichkeit einer Vorverdrahtung und damit weitgehen
der Vormontage zumindest einer Einbaudosenart innerhalb der
Anschlußdoseneinheit. Erfindungsgemäß können also in einer
einzigen Baueinheit sowohl eine gewünschte Vielzahl z. B. von
Netzspannungs-Anschlußdosen zur 220 V Stromversorgung einge
baut werden, wie auch gleichzeitig Kommunikationstechnik-An
schlußdosen für elektronische Datenverarbeitung, Telefone
oder dergleichen. Wahlweise können auch Schalter eingebaut
werden oder andere elektrische Einheiten, wie Siche
rungseinheiten zur Sicherung gegen Überspannung oder Über
last.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist vorgesehen, daß der Kabelanschlußraum in zwei Teilräume
unterteilt ist, in einen ersten Teilraum zum Anschluß eines
ersten Kabelstranges für die Versorgung eines ersten auf den
Kabelanschlußraum unmittelbar folgenden Einbauraums, und in
einen zweiten Teilraum zum Anschluß eines zweiten Kabel
strangs für die Versorgung wenigstens eines zweiten Einbau
raums, und daß der zweite Kabelstrang durch den ersten Ein
bauraum hindurchgeführt ist mit Abschirmung des zweiten Ka
belstrangs zum Inneren des ersten Einbauraums hin. Unter die
ser Abschirmung soll auch ein rein mechanischer Abschluß ei
nes am Gehäuseteil ausgebildeten, den ersten Einbauraum
durchquerenden Kabelstrang-Kanals zum Inneren des ersten Ein
bauraums hin verstanden werden, insbesondere mit Hilfe eines
gesonderten Abschirmteils, welches bevorzugt am Gehäuseteil
mittels Rastverbindung festgelegt ist. Falls erforderlich,
können zusätzlich auch elektromagnetische Abschirmmaßnahmen
zur Abschirmung des ersten Einbauraums von Streufeldern in
nerhalb des Kabelstrang-Kanals bzw. umgekehrt vorgesehen
sein. Es kann hierzu das Abschirmteil beispielsweise einsei
tig metallisiert sein mit Erdung der Metallisierung.
Falls an beiden Längsenden jeweils ein Kabelanschlußraum vor
gesehen ist und diese durch einen dritten Kabelstrang im Sin
ne einer "Durchverdrahtung" miteinander verbunden sind, ist
dieser dritte Kabelstrang erfindungsgemäß ebenfalls abge
schirmt durch den ersten Einbauraum hindurchgeführt.
Die Verrastung des Abschirmteils am Gehäuseteil erleichtert
die Anbringung des Abschirmteils nach dem Verlegen des Kabel
strangs. Ein nachträglicher Zugang zum Kabelstrang ist dann
gewährleistet, wenn die Rastverbindung, wie vorgeschlagen,
lösbar ist.
Das Einlegen des Kabelstrangs in den Kabelkanal ist dann be
sonders einfach, wenn, wie vorgeschlagen, vor Anbringung des
Abschirmteils der Kabelstrang-Kanal im zweiten Einbauraum
nach oben hin, d. h. in Richtung weg von einem Gehäuseteil-
Boden offen ist. Die Kabeleinführung in die jeweiligen An
schlußräume ist somit zur Montageerleichterung immer von oben
möglich.
Weiter ist vorgesehen, daß das Gehäuseteil mit einer Linear
bewegungsführung für das Abschirmteil versehen ist. Hierbei
ist besonders bevorzugt vorgesehen, daß die Linearbewegungs
führung eine Führungsausnehmung, vorzugsweise Führungs
schlitz, im Eckbereich zwischen einer zur Längsrichtung pa
rallelen Seitenwand und einer zur Längsrichtung quer verlau
fenden Querwand umfaßt, in welche Führungsausnehmung ein Füh
rungsabschnitt des Abschirmteils, vorzugsweise ein Randbe
reich des Wandteils eingreift. Zum Abschließen des Kabel
strang-Kanals muß daher das Abschirmteil lediglich in der
Linearbewegungsführung zum Gehäuseboden hin verschoben wer
den, bis die Rastverbindung hergestellt ist. Zuverlässiger
Zusammenhalt von Abschirmteil und Gehäuseteil ist gewährlei
stet.
Einfache Herstellung sowie leichtes Verlegen des Kabelstrangs
ist dann gewährleistet, wenn der Führungsschlitz nach oben
hin offen ist und in den am Gehäuseteil-Boden verlaufenden
Kabelstrang-Kanal einmündet.
Besonders kompakter Aufbau ist dann gewährleistet, wenn die
Breite des Führungsschlitzes sowie des sich anschließenden
Kabelstrang-Kanalabschnitts im wesentlichen dem Durchmesser
der Einzelkabel des Kabelstrangs entspricht.
Unabhängig hierdurch jedoch mit Vorteil auch in Verbindung
mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen der Erfindung wird
eine Anschlußdoseneinheit mit einem Kabelanschlußraum vorge
schlagen, welche dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelan
schlußraum wenigstens eine Kabelstrangeinführöffnung aufweist
mit Zugentlastungsfunktion, daß die Einführöffnung in einer
zum Gehäuseteilboden senkrechten Gehäusewand ausgebildet ist
in Form eines nach oben hin offenen und zum Boden hin schmä
ler werdenden ersten Schlitzes und daß ein Deckelteil zum
Abschließen des nach oben hin offenen Kabelanschlußraums vor
gesehen ist, welches mit einem längs der die Einführöffnung
aufweisenden Gehäusewand verlaufenden Wandabschnitt versehen
ist, welcher einen zum Gehäuseboden hin offenen und in Rich
tung weg vom Boden schmäler werdenden zweiten Schlitz auf
weist, der den ersten Schlitz teilweise überdeckt. Hierdurch
wird in baulich einfacher Weise die gewünschte Zugentla
stungsfunktion für wahlweise einzusetzende Kabel insbesondere
mit wenigstens zwei unterschiedlichen Kabeldurchmessern be
reitgestellt. Ein wesentlicher zusätzlicher Vorteil ist der,
daß das Einlegen des jeweiligen Kabels einfach und schnell
vonstatten geht, indem es dementsprechend weit innerhalb des
ersten Schlitzes zum Boden hin bewegt wird, wobei dann
lediglich durch Aufsetzen des Deckelteils der zweite Schlitz
für eine zuverlässige Fixierung des Kabels in der jeweiligen
Klemmposition innerhalb des ersten Schlitzes sorgt.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß daß der erste und/
oder zweite Schlitz wenigstens zwei unterschiedlichen Kabel
durchmessern zugeordnete Schlitzabschnitte aufweist mit an
den jeweiligen Kabeldurchmesser angepaßten, vorzugsweise ent
sprechend kreisbogenförmig gekrümmten Schlitzrandabschnitten.
Aufgrund der Anpassung der Seitenrandabschnitte des jeweili
gen Kabeldurchmessers erhält man hohe Zugentlastungskräfte.
Aufgrund der gesonderten Einbauräume mit gesonderter Lei
tungsführung können eine Vielzahl von Konfigurationen von
Einbaudosen innerhalb der Anschlußdoseneinheit realisiert
werden. Besonders bevorzugt sind die zweiten Einbauräume zum
Einbau von Netzspannungs-Anschlußdosen ausgebildet, da dann
der zu diesen Dosen führende zweite Kabelstrang abgeschirmt
durch den ersten Einbauraum hindurchgeführt wird. Im ersten
Einbauraum können dann auch nach erfolgter Montage und Netz
anschluß der Netzspannungs-Anschlußdosen ohne weiteres Mon
tage- und Anschlußarbeiten an den übrigen Anschlußdosen aus
geführt werden, ohne daß die Gefahr der Berührung von Netz
spannungsleitungen besteht.
Um die Anschlußdoseneinheit schnell und einfach im Kabelkanal
montieren zu können, wird vorgeschlagen, daß wenigstens eine
Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Anschlußdose im
Kabelkanal vorgesehen ist. Hierfür kommen herkömmliche Ein
richtungen in Frage, wie beispielsweise gemäß DE 31 12 347
C2.
Es kann an beiden Längsenden der Anschlußdoseneinheit jeweils
einer der erwähnten Kabelanschlußräume vorgesehen sein, so
daß man die Anschlußdoseneinheit wahlweise von der einen
und/oder anderen Seite her an ein entsprechendes Kabel an
schließen kann. Die Anschlußdoseneinheit kann somit auch
Glied einer Leitungskette sein.
Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Gehäuseteils der erfin
dungsgemäßen Anschlußdoseneinheit;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gehäuseteils im Schnitt nach
Linie II-II in Fig. 3;
Fig. 3 eine Draufsicht des Gehäuseteils teilweise im
Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4A eine Vorderansicht eines Wandteils zum Abschirmen
eines Kabelstrang-Kanals innerhalb des Gehäuse
teils;
Fig. 4B eine Seitenansicht des Wandteils im Schnitt nach
Linie IVB-IVB in Fig. 4A und Fig. 4C;
Fig. 4C eine Draufsicht des Wandteils mit Blickrichtung IVC
in Fig. 4A;
Fig. 5A eine Seitenansicht eines Deckelteils zum Verschlie
ßen eines Einbauraums des Gehäuseteils;
Fig. 5B eine Draufsicht des Deckelteils mit Blickrichtung
VB in Figur;
Fig. 5C eine Vorderansicht des Deckelteils mit Blickrich
tung VC in Fig. 5A;
Fig. 6 eine isometrische Teilansicht des Gehäuseteils bei
offenem Kabelstrang-Kanal;
Fig. 7 eine isometrische Teilansicht entsprechend Fig. 6,
jedoch mit eingesetztem Wandteil gemäß Fig. 4A
bis 4C zum Abschließen des Kabelstrang-Kanals sowie
mit Deckelteil gemäß Fig. 5A bis 5C vor dem Auf
rasten auf das Gehäuseteil;
Fig. 8 einen Schnitt des Gehäuseteils gemäß Fig. 7 nach
Linie VIII-VIII;
Fig. 9 das Detail IX in Fig. 7 bei eingesetztem Kabel
strang sowie aufgesetztem Deckelteil;
Fig. 10A eine Draufsicht auf eine 3fach-Netzspannungs-An
schlußdose;
Fig. 10B eine Seitenansicht der Dose gemäß Fig. 10A;
Fig. 11 eine Draufsicht auf eine Blende;
Fig. 11B eine Seitenansicht der Blende gemäß Fig. 11A und
Fig. 12 einen Querschnitt ähnlich Fig. 8 des Gehäuseteils
mit eingesetzter 3fach-Netzspannungs-Anschlußdose
gemäß Fig. 10A und 10B und aufgesetzter Blende
gemäß Fig. 11A und 11B.
Die Anschlußdoseneinheit gemäß der Erfindung zeichnet sich
durch große Variabilität aus, indem sie wahlweise mit unter
schiedlichen Steckdosen oder auch Schaltern bestückt werden
kann, wie dies im folgenden noch näher erläutert wird. Dabei
ist eine getrennte Leitungszuführung zu den unterschiedlichen
Dosentypen gewährleistet, so daß Netzspannungs-Anschlußdosen
ohne weiteres mit Kommunikationstechnik-Anschlußdosen kombi
niert werden können, ohne daß die Gefahr der Berührung von
Netzspannungsleitungen bei Montagearbeiten an den Kommunika
tionssteckdosen besteht.
Hierzu besteht die in Fig. 1 und 12 allgemein mit 10 be
zeichnete Anschlußdoseneinheit aus einem Gehäuseteil 12, wie
dieses in den Fig. 1 bis 3 im einzelnen dargestellt ist,
zwei Deckelteilen 14 gemäß Fig. 5A bis 5C zum Verschließen
jeweils eines Kabelanschlußraumes 16 an den beiden Längsenden
des Gehäuseteils 12, zwei Abschirmteile in Form von Wandtei
len 18 gemäß Fig. 4A bis 4C jeweils zum Abschließen eines
Kabelstrang-Kanals 20 innerhalb eines jeweils auf den Kabel
anschlußraum 16 folgenden ersten Einbauraums 22 insbesondere
für Kommunikationstechnik-Anschlußdosen (in Fig. 1 strich
liert angedeutet und mit 24 bezeichnet), weiteren Anschlußdo
sen zum Einbau in einen zweiten Einbauraum 26 zwischen den
ersten Einbauräumen 22 insbesondere in Form einer in den
Fig. 10A und 10B dargestellten 3fach-Netzspannungs-Anschluß
dose 28 sowie schließlich einer Blende 30 gemäß Fig. 11A
und 11B, die sich über die genannten Einbauräume 22, 26 und
22 erstreckt.
Wahlweise kann auch eine andere Anschlußkonfiguration gewählt
werden; so ist es möglich, in einen der Teilräume, bei
spielsweise in den in Fig. 1 rechts angeordneten ersten
Teilraum 22, eine Elektroschaltereinheit 32 einzubauen.
Der Kabelanschlußraum 16 als solcher ist über eine Trennwand
34 in zwei Teilräume unterteilt, in einen kleineren ersten
Teilraum 36 und in einen größeren zweiten Teilraum 38. Es sei
angemerkt, daß der erste Teilraum 36 in der Darstellung gemäß
Fig. 3 jeweils hinter dem zweiten Teilraum 38 angeordnet
ist, wohingegen das Gehäuseteil 12′ gemäß Fig. 6, 7 und 8
die beiden Teilräume in umgekehrter Anordnung aufweist, also
entsprechend einer Spiegelung um eine Vertikallängsmittelebe
ne.
Wie die Fig. 3, 6 und 7 zeigen, sind die beiden Enden des
Gehäuseteils 12 mit den jeweiligen Kabelanschlußräumen 16 in
Richtung quer zur Längsrichtung A schmäler ausgebildet wie
der dazwischenliegende Zentralabschnitt mit den Einbauräumen
22, 26 und 22. Der Abstand a von zur Längsrichtung A paralle
len Längswänden 40 des jeweiligen Anschlußraums 16 ist also
kleiner als der Abstand b von Längswänden 42 des genannten
Zentralabschnitts. Die Längswände 40 und 42 liegen jeweils
symmetrisch zu der die Längsrichtung A enthaltenden Längsmit
telebene des Gehäuseteils 12. Der Übergang zwischen den
Längswänden 40 und 42 auf jeder Seite des Gehäuseteils 12 er
folgt über zur Längsrichtung A geneigt (ca. 45° Neigung) ver
laufenden Gehäusewände 44 und 46. Die Gehäusewand 46 begrenzt
den ersten Teilraum 36. Die bereits erwähnte Trennwand 34
stößt ca. im rechten Winkel auf die Gehäusewand 46 im Bereich
der Verbindungskante zur Längswand 40 hin. Der Einbauraum 36
wird ferner durch eine Querwand 48 begrenzt, die den Kabelan
schlußraum 16 insgesamt vom ersten Einbauraum 22 trennt. In
der Draufsicht gemäß Fig. 3 ergibt sich auf diese Weise ein
angenähert dreiecksförmiger Grundriß des Teilraums 36.
Um einen Kabelstrang 49 von außen her in den ersten Teilraum
36 einführen zu können, ist die Wand 46 mit einer Einführöff
nung versehen in Form eines, in den Fig. 7 und 9 näher
dargestellt, sich nach oben stufenweise erweiternden, nach
oben hin offenen Schlitzes 50. Man erkennt drei Abschnitte
50a, 50b und 50c, die von unten nach oben aufeinanderfolgen
und zur Aufnahme von Kabelsträngen mit von unten nach oben
anwachsendem Kabelquerschnitt dienen. Die Schlitzrandab
schnitte sind dementsprechend jeweils kreisbogenförmig ge
krümmt.
In Fig. 3 ist mit strichlierter Umrißlinie ein entsprechen
der Kabelstrang 49 angedeutet mit einem Durchmesser c. Man
erkennt, daß dieser Kabelstrang aufgrund der Versetzung der
Längswand 40 in Richtung auf die Längsmittelebene hin seit
lich dieser Längswand 40 ausreichend Platz findet, ohne über
die in Fig. 3 obere Längswand vorzustehen. Der Querversatz
der Längswände 40 und 42 ist also wenigstens gleich dem Maxi
maldurchmesser c der in Frage kommenden Kabelstränge. Hieraus
ergibt sich der Vorteil, daß bei Einbau der Anschlußdosenein
heit 10 beispielsweise in einen in Fig. 12 grobschematisch
angedeuteten Kabelkanal 52 praktisch der gesamte Kabelkanal
querschnitt vom Gehäuseteil 12 ausgefüllt sein kann, ohne
zusätzlich benötigten Einbauraum für den seitlich und in
Längsrichtung verlaufend herangeführten Kabelstrang 49. Unter
Umständen kann der Kabelstrang 49 auch erst dann in die An
schlußdoseneinheit 10 geführt und dort angeschlossen werden,
wenn die Anschlußdoseneinheit 10 bereits im Kabelkanal 52
fest montiert ist.
Zur selbsttätigen Fixierung des in die schlitzförmige Ein
führöffnung 50 eingesetzten Kabelstrangs 49 im zugeordneten
Abschnitt 50a oder 50b oder 50c dient ein nach unten abste
hender Wandabschnitt 60 an der Unterseite des bereits erwähn
ten Deckelteils 14. Der Wandabschnitt 60 weist einen nach
unten hin offenen und nach oben hin schmäler werdenden
Schlitz 62 auf, der bei auf das Gehäuseteil 12 zum Abschluß
des Kabelanschlußraums 16 aufgesetztem Deckelteil 14 auf der
Innenseite der schräg verlaufenden Gehäusewand 46 angeordnet
ist und zwar in Flucht mit dem die Einführöffnung abdeckenden
Schlitz 50. Der Kabelstrang 49 wird auf diese Weise, wie in
Fig. 9 gezeigt, in seiner Position gehalten. Da die Schlitz
ränder der beiden Schlitze 50 und 62 dabei am Außenumfang des
Kabelstrangs 49 unter Federvorspannung mit lokaler Schlitz
randdeformierung anliegen, erhält man hierdurch eine Zugent
lastung, d. h. der Kabelstrang 49 wird zumindest bei nicht
allzu hohen Ausziehkräften unverrückt in der Fixierposition
gemäß Fig. 9 gehalten.
Wie in den Fig. 5A und 5B angedeutet ist, kann der Schlitz
62 (vor der Kabeleinführung) durch einen integral mit dem
Wandabschnitt 60 ausgebildeten dünnen Film 62a (Dicke ca.
0,2 mm) überdeckt sein. Beim Einführen des Kabels reißt der
Film 62a zumindest bis zur Einstecktiefe des Kabels. Der
Schlitzbereich zwischen Kabel und innerem Schlitzende bleibt
im allgemeinen durch den restlichen Film verschlossen. Wird
überhaupt kein Kabel eingelegt, so verschließt der unver
letzte Film 62a den Schlitz 62 und damit die entsprechende
Einführöffnung der Anschlußdoseneinheit 10.
Nach Durchquerung des Teilraums 36 tritt der Kabelstrang
durch einen weiteren, sich nach oben weitenden und nach oben
hin offenen Schlitz 64 in den ersten Einbauraum 22 ein, um
hier in nicht dargestellter Weise mit der jeweils eingesetz
ten Anschlußdose, z. B. Kommunikationstechnik-Anschlußdose 24
gemäß Fig. 1, verbunden zu werden. Indem der Kabelstrang
möglichst weit nach unten in den Schlitz 64 gedrückt wird,
erhält man eine zusätzliche Zugentlastungsfunktion.
Der zweite Teilraum 38 wird von den bereits erwähnten Längs
wänden 40, der geneigten Wand 44, der inneren Trennwand 34,
und zum Längsende des Gehäuseteils 12 hin von einer quer zur
Längsrichtung A verlaufenden Stirnwand 68 begrenzt. In der
Stirnwand 60 ist eine rechteckige, relativ großdimensionierte
Einführöffnung 70 für einen weiteren Kabelstrang ausgebildet.
Auf die Öffnung 70 folgt eine herkömmliche Kabelklemme, von
der nur die untere Kabelklemmhälfte 72 dargestellt ist. Die
Kabelklemmhälfte 72 ist am durchgehenden Gehäuseboden 74 aus
geformt. Wie in den Fig. 2 und 3 mit strichlierter Um
fangslinie angedeutet ist, folgt eine Anschlußklemmeneinheit
76, wiederum herkömmlichen Aufbaus, die auf einem etwas er
höhten Befestigungsabschnitt 74a des Gehäuseboden 74 montiert
ist. Von der Anschlußklemmeneinheit 76 gehen beispielsweise
drei Einzelkabel 78 eines der inneren Verdrahtung der An
schlußdoseneinheit 10 dienenden Kabelstrangs 80 aus. Dieser
dient im dargestellten Ausführungsbeispiel der Verdrahtung
einer in den mittleren Einbauraum 26 einzusetzenden, Mehr
fach-Netzspannungsanschlußdose (hier 3fach-Netzanspannungs-
Anschlußdose 28 gemäß Fig. 10a und 10b).
Um den kompakten Aufbau der Anschlußdoseneinheit 10 nicht zu
beeinträchtigen, wird der Kabelstrang 80, ausgehend vom zwei
ten Teilraum 38 durch den ersten Anschlußraum 22 längs einer
unteren Längskante verlaufend hindurchgeführt und zwar inner
halb des bereits erwähnten Kabelstrang-Kanals 20. Dieser ist
an sich nach oben hin offen und wird seitlich einerseits von
einer der beiden Längswände 42 und andererseits von einem
hierzu parallelen Steg 82 mit relativ geringer Höhe d (siehe
Fig. 8) begrenzt sowie nach unten hin durch den Gehäuseboden
74. Das Einlegen des Kabelstrangs 80 in den Kanal 20 von oben
her ermöglichen entsprechende nach oben hin offene und bis
zum Gehäuseboden 74 reichende Schlitze 84 und 86 in der
Trennwand 48 zwischen Anschlußraum 16 und Einbauraum 22 sowie
in einer Querwand 88, die die Einbauräume 22 und 26 vonein
ander trennt.
Die Breite e der beiden Schlitze 84 und 86 übersteigt gering
fügig den Durchmesser f der Einzeldrähte 78 (siehe Fig. 6
und 8), so daß die eingesetzten Einzeldrähte 78 übereinander
zu liegen kommen.
Die Höhe d des Stegs 82 und damit des Kanals 20 kann, abwei
chend von Fig. 8, auch derart vergrößert werden, daß auch
noch drei weitere Einzeldrähte eines die beiden Anschlußräume
16 unmittelbar verbindenden Kabelstrangs 81 (siehe Fig. 3)
für eine "Durchverdrahtung" der Anschlußdoseneinheit 10 in
den Kanal 20 eingelegt werden können.
Dem Abschluß des Kanals 20 nach oben hin und damit dem Ab
schluß gegenüber dem übrigen Innenraum des Anschlußraums 22
dient das gesonderte Wandteil 18 gemäß Fig. 4A bis 4C und
7 und 8. Man erkennt, daß das Wandteil 18 in seinem unteren
Ende im wesentlichen Z-förmig (siehe Schnittzeichnungen gemäß
Fig. 4B) ausgebildet ist, um den oberen Rand der inneren
Leiste 82 dementsprechend zu übergreifen. Mit seinen beiden
zum Gehäuseboden 74 senkrecht verlaufenden Randbereichen 90
füllt das Wandteil 18 die beiden Schlitze 84 und 86 oberhalb
der Leiste 82, d. h. oberhalb des Kanals 20, aus.
Der Fixierung des Wandteils 18 in Längsrichtung A dienen zwei
auf die beiden Randbereiche 90 nach innen folgende, wiederum
senkrecht zum Gehäuseboden 74 verlaufende und zur Längswand
42 hin vorstehende Wülste 92 mit halbkreisförmigem Quer
schnitt. Diese liegen gemäß Fig. 7 seitlich an nach innen
vorstehenden Rippen 94 der Längswand 42 an. Diese beiden Rip
pen 94 begrenzen den jeweiligen Schlitz 84 bzw. 86 zur Wand
42 hin, d. h. die beiden Schlitze 84 und 86 sind dementspre
chend von der Wand 42 weg geringfügig nach innen versetzt.
Der rastenden Fixierung des Wandteils 18 in der Montageposi
tion gemäß Fig. 8 dienen zwei Rastnasen 96 des Wandteils 18,
die in zugeordnete Rastöffnungen 98 der Längswand 42 einra
sten. Die Rastnasen 96 sind in Richtung zum Gehäuseteilboden
74 hin abgeschrägt, um das Montieren dementsprechend zu er
leichtern. Um die Demontage zu erleichtern und gleichzeitig
universelle Geräteeinbauten zu ermöglichen, ist das Wandteil
18 an seinem oberen Rand zwischen den Wülsten 92 mit einer
nach oben hin offenen Materialausnehmung 100 gemäß Fig. 4A
versehen. Diese reicht bis in die Nähe der beiden Rastnasen
96, so daß durch Einführen eines Schraubenziehers in diesem
Bereich zwischen Längswand 42 und Wandteil 18 die Rastnasen
96 momentan außer Eingriff mit den Rastausnehmungen 98 ge
bracht werden können. Zudem liegen in der Montageposition
gemäß Fig. 7 des Wandteils 18 oberhalb des Wandteils 18 zwei
weitere Rastöffnungen 102 frei, so daß entsprechende Rastna
sen eines nicht dargestellten Deckelteils zum Verschließen
des Einbauraums 22 oder zur Fixierung von Einbaudosen oder
Schaltelementen oder dergleichen in die Rastöffnungen 102
verrastend eingreifen können. Weitere Rastöffnungen 103 (sie
he Fig. 1 und 2) in den Außenwänden 42 dienen der Aufnahme
entsprechender Rastnasen eines nicht dargestellten Halterah
mens.
Entsprechende Rastöffnungen 104 sind auch an den Längswänden
40 des Einbauraums 16 sowie an den geneigt verlaufenden Wän
den 44 und 46 ausgebildet zur rastenden Fixierung des Deckel
teils 14 gemäß Fig. 5A bis 5C mit Hilfe der dort vorgese
henen Rasthaken 106. Zum Deckelteil 14 ist noch zu ergänzen,
daß dieses mit einer an der Trennwand 48 anliegenden und da
mit die beiden Schlitze 64 und 84 abdeckenden und nach oben
hin abstehenden Rückwand 110 versehen ist, die in gleicher
Höhe wie die Trennwand 48 endet und damit die unterschiedli
chen Höhen der Wände 46, 40, 68, 40 und 44 des Anschlußraums
16 einerseits und der vergleichsweise höheren Wände 42, 48,
88 des Zentralteils der Anschlußdoseneinheit andererseits
ausgleicht. Der Versteifung dienen im Umriß dreiecksförmige
Versteifungsrippen 112 im Winkel zwischen Rückwand 110 und
zum Gehäuseteilboden 74 parallelem eigentlichen Deckelteil
14.
Schließlich weist das Deckelteil 14 auch noch ein zum Gehäu
seteilboden 74 hin verlaufendes Wandteil 114 an dem der Rück
wand 110 entgegengesetztem Ende auf, welches mit einem sich
nach unten hin erweiternden und nach unten hin offenen
Schlitz 116 versehen ist. Bei aufgesetztem Deckelteil 14 ver
schließt das Wandteil 114 die Öffnung 70 in der Stirnwand 68
des Gehäuseteils 12; durch den Schlitz 116 hindurch erstreckt
sich dann der entsprechende Kabelstrang, bevor er an der Ka
belklemmhälfte 72 innerhalb des Einbauraums 16 fixiert wird.
Auch dieser Schlitz 116 gemäß Fig. 5C kann mit einem Film
116a versehen sein mit gleicher Funktion wie der vorstehend
beschriebene Film 62a.
Die Anschlußdoseneinheit 10 kann, wie in den Figuren darge
stellt, spiegelsymmetrisch zu einer zur Längsrichtung A senk
rechten Mittelebene ausgebildet sein, also mit jeweils einem
Kabelanschlußraum 16 an beiden Längsenden. Es besteht die
Möglichkeit, die bezüglich der Wechselspannungsanschlüsse,
vorzugsweise vorverdrahtete Anschlußdoseneinheit 10 wahlweise
an dem einen oder anderen oder an beiden Enden mit entspre
chenden Wechselspannungs-Anschlußleitungen zu verbinden.
Dementsprechend können auch die beiden ersten Einbauräume 22
jeweils für sich mit entsprechenden Anschlußdosen, insbeson
dere Kommunikationstechnik-Anschlußdosen versehen und mit
entsprechenden Kabelsträngen verbunden sein.
Der Einbau in den entsprechenden Kabelkanal 52 kann mit oder
ohne vormontierter 3fach Netzspannungs-Anschlußdose 28 gemäß
Fig. 10A und 10B erfolgen. Die Fixierung der Anschlußdo
seneinheit 10 innerhalb des Kabelkanals 52 kann in üblicher
Weise erfolgen, insbesondere durch Fixierung an einer in
Fig. 12 angedeuteten Bodenschiene 52a des Kabelkanals 52. Ent
sprechende nicht näher dargestellte Fixiermittel können hier
zu in nach unten offene und quer zur Längsrichtung A verlau
fende Führungsschlitze 12 in den beiden Einbauräumen 22 je
weils im Bereich der beiden Trennwände 48 und 88 vorgesehen
sein. Solange die Blende 30 noch nicht aufgesetzt ist, können
die nicht dargestellten Fixiermittel angezogen werden, um
eine starre Verbindung zwischen Gehäuseteil 12 und Schiene
52a herzustellen. Anstelle der grob schematisch angedeuteten
Fixiermittel können auch anders aufgebaute Fixiermittel
(z. B. gemäß DE 31 12 347 C2) eingesetzt werden.
Nach Aufsetzen der Blende 30 sind die Fixiermittel nicht mehr
von oben her zugänglich, so daß ein versehentliches oder un
befugtes Lösen der Fixiermittel zumindest erschwert ist.
Nach der Montage sämtlicher Anschlußdosen bzw., je nach Kon
figuration, von anderen elektrischen Einbauteilen in den Ein
bauräume sowie nach deren Anschluß an die entsprechenden Ka
belstränge und, soweit noch nicht geschehen nach Abschluß des
Kanals 20 durch das Wandteil 18 wird die Blende 30 gemäß
Fig. 11A und 11B aufgesetzt. Mit ihrem zentralen Abschnitt
umgreift diese gemäß Fig. 12 die 3fach Netzspannungs-An
schlußdose 28, wobei jeweils drei nach innen ragende Vor
sprünge 124 in zugeordnete Ausnehmungen 126 am oberen Rand
der beiden Längswände 42 des Gehäuseteils 12 zur gegenseitigen
Lagefixierung eingreifen.
Vor Aufsetzen der Blende 28 sind noch die beiden Deckelteile
14 aufzurasten.
Die vorstehend beschriebene Anschlußdoseneinheit 10 ist ko
stengünstig herstellbar, einfach in einen Kabelkanal einzu
bauen und einfach anschließbar, wobei sich unterschiedliche
Kabelstränge insbesondere auf Netzspannungs-Versorgungskabel
und Kommunikationskabel einander nicht stören, da jeweils
gesondert in der Anschlußdoseneinheit geführt. Es können eine
Vielzahl unterschiedlicher Anschlußdosen oder sonstiger elek
trischer Bauteile, wie Schalter und Sicherungen gegen Über
spannung oder Überlast wahlweise eingebaut und ggf. auch spä
ter ausgetauscht werden.
Die Anschlußdoseneinheit 10 ist äußerst kompakt, wozu auch
der geringe Abstand a1 (= Teilung) aufeinanderfolgender Do
senabschnitte a2 der 3fach-Netzspannungsanschlußdose 28 von
45 bis 55 mm, vorzugsweise von etwa 50 mm beträgt.
Claims (19)
1. Anschlußdoseneinheit (10), insbesondere zum Einbau in
einen Kabelkanal, umfassend ein Gehäuseteil (12) mit
wenigstens drei in einer Längsrichtung (A) der Anschluß
doseneinheit (10) aufeinanderfolgenden, voneinander ge
trennten Räumen, von denen wenigstens zwei Einbauräume
(22, 26, 22), insbesondere für unterschiedliche Einbau
dosenarten, bilden und von denen wenigstens einer einen
Kabelanschlußraum (16) an einem Längsende der Anschluß
doseneinheit (10) bildet.
2. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kabelanschlußraum (16) in zwei Teil
räume (36, 38) unterteilt ist, in einen ersten Teilraum
(36) zum Anschluß eines ersten Kabelstranges für die
Versorgung eines ersten auf den Kabelanschlußraum (16)
unmittelbar folgenden Einbauraums (22), und in einen
zweiten Teilraum (38) zum Anschluß eines zweiten Kabel
strangs für die Versorgung wenigstens eines zweiten Ein
bauraums (26), und daß der zweite Kabelstrang durch den
ersten Einbauraum (22) hindurchgeführt ist mit Abschir
mung des zweiten Kabelstrangs zum Inneren des ersten
Einbauraums (22) hin und vorzugsweise mit Abschirmung
eines durch den ersten Einbauraum (22) hindurchgeführ
ten, beide Kabelanschlußräume (16) verbindenden dritten
Kabelstrangs (81).
3. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abschirmung ein gesondertes Abschirm
teil (18) umfaßt, welches einen am Gehäuseteil (12) aus
gebildeten, den ersten Einbauraum (22) durchquerenden
Kabelstrang-Kanal (20) zum Inneren des ersten Einbau
raums (22) hin abschließt.
4. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Abschirmteil (18) am Gehäuseteil (12)
mittels vorzugsweise lösbarer Rastverbindung festgelegt
ist.
5. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß vor Anbringung des Abschirmteils
(18) der Kabelstrang-Kanal (20) im ersten Einbauraum
(22) nach oben hin, d. h. in Richtung weg von einem Ge
häuseteil-Boden (74,) offen ist.
6. Anschlußdoseneinheit nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (12) mit
einer Linearbewegungsführung für das Abschirmteil (18)
versehen ist.
7. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Linearbewegungsführung eine Führungs
ausnehmung, vorzugsweise Führungsschlitz (84, 86), im
Eckbereich zwischen einer zur Längsrichtung (A) paralle
len Seitenwand (42) und einer zur Längsrichtung (A) quer
verlaufenden Querwand (48, 88) umfaßt, in welche Füh
rungsausnehmung ein Führungsabschnitt des Abschirmteils
(18), vorzugsweise ein Randbereich (90) des Abschirm
teils (18), eingreift.
8. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Führungsschlitz (84, 86) nach oben hin
offen ist und in den am Gehäuseteil-Boden (74) verlau
fenden Kabelstrang-Kanal (20) einmündet.
9. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Breite des Führungsschlitzes (84, 86)
sowie des sich anschließenden Kabelstrang-Kanalab
schnitts (20) im wesentlichen dem Durchmesser (f) der
Einzelkabel des Kabelstrangs entspricht.
10. Anschlußdoseneinheit mit einem Kabelanschlußraum (16),
insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelanschlußraum (16)
wenigstens eine Kabelstrang-Einführöffnung aufweist mit
Zugentlastungsfunktion, daß die Einführöffnung in einer
zum Gehäuseteilboden (74) senkrechten Gehäusewand (46)
ausgebildet ist in Form eines nach oben hin offenen und
zum Boden hin schmäler werdenden ersten Schlitzes (50)
und daß ein Deckelteil (14) zum Abschließen des nach
oben hin offenen Kabelanschlußraums (16) vorgesehen ist,
welches mit einem längs der die Einführöffnung aufwei
senden Gehäusewand (46) verlaufenden Wandabschnitt (60)
versehen ist, welcher einen zum Gehäuseboden (74) hin
offenen und in Richtung weg vom Gehäuseboden (74) schmä
ler werdenden zweiten Schlitz (62) aufweist, der den
ersten Schlitz (50) teilweise überdeckt.
11. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste und/oder zweite Schlitz (50, 62)
mit einer leicht lösbaren Schlitzabdeckung vorzugsweise
in Form eines integral ausgebildeten Films (62a) verse
hen ist.
12. Anschlußdoseneinheit nach einem der Ansprüche 10 oder
11, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder zwei
te Schlitz (50, 62) wenigstens zwei unterschiedlichen
Kabeldurchmessern zugeordnete Schlitzabschnitte (50a,
50b, 50c) aufweist mit an den jeweiligen Kabeldurchmes
ser angepaßten, vorzugsweise entsprechend kreisbogenför
mig gekrümmten Schlitzrandabschnitten.
13. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau
raum (22) zum wahlweisen Einbau von Kommunikationselek
tronik-Anschlußdosen (24) ausgebildet ist, und daß der
wenigstens eine zweite Einbauraum (26) zum wahlweisen
Einbau von Netzspannungs-Anschlußdosen (28) ausgebildet
ist.
14. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau
raum (22) und/oder der wenigstens eine zweite Einbauraum
(26) zum wahlweisen Einbau eines Schalters (32) ausge
bildet ist.
15. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einbau
raum (22) zum wahlweisen Einbau eines Netzspannungsan
schlusses ausgebildet ist.
16. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine
Befestigungseinrichtung zur Befestigung der Anschlußdo
seneinheit (10) in einem Kabelkanal (52) vorgesehen ist.
17. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelanschluß
raum (16) parallel zur Längsrichtung (A) verlaufende
Längswände (40) aufweist mit geringerem Abstand (a) von
einander als der Abstand (b) von Längswänden (42) des
unmittelbar folgenden ersten Einbauraums (22), und daß
eine die Kabelstrang-Einführöffnung (50) aufweisende
Gehäusewand (46) eines der beiden Teilräume (36, 38) zur
Verbindung einer Längswand (40) des Kabelanschlußraums
(16) mit einer Längswand (42) des ersten Einbauraums
(22) geneigt zur Längsrichtung (A) verläuft.
18. Anschlußdoseneinheit nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Längswände (40,
42) wenigstens auf einer Seite des Gehäuseteils (12)
quer zur Längsrichtung (A) gegeneinander wenigstens dem
Durchmesser (c) eines Kabelstrangs (49) entsprechend
versetzt sind.
19. Anschlußdoseneinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a1)
aufeinanderfolgender Einzeldosenabschnitte (a2) einer
eingesetzten mehrfach-Netzspannungsanschlußdose (26) 45
bis 55 mm, vorzugsweise etwa 50 mm beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100546 DE19600546A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Anschlußdoseneinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100546 DE19600546A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Anschlußdoseneinheit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600546A1 true DE19600546A1 (de) | 1997-07-10 |
Family
ID=7782376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996100546 Withdrawn DE19600546A1 (de) | 1996-01-09 | 1996-01-09 | Anschlußdoseneinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19600546A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29808495U1 (de) | 1998-05-11 | 1998-07-23 | Fennel Gmbh, 32549 Bad Oeynhausen | Gerätedose für Elektro-Installationsgeräte |
| DE19845335A1 (de) * | 1998-10-01 | 2000-04-06 | Ackermann Albert Gmbh Co | Geräteaufnahme für eine Unterflurgerätedose |
| EP1098410A1 (de) * | 1999-11-05 | 2001-05-09 | WILHELM RUTENBECK GmbH & CO. | Elektrisches Installationsteil für den Anschluss von Datenleitungen |
| DE102008022052A1 (de) * | 2008-05-03 | 2009-11-26 | Lumberg Connect Gmbh | Anschlussdose, insbesondere für Solarmodule |
-
1996
- 1996-01-09 DE DE1996100546 patent/DE19600546A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE19845335B4 (de) * | 1998-10-01 | 2008-05-21 | Obo Bettermann Gmbh & Co. Kg | Geräteaufnahme für eine Unterflurgerätedose |
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| US7939754B2 (en) | 2008-05-03 | 2011-05-10 | Lumberg Connect Gmbh | Connection box for solar panel |
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |