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DE19600521C2 - Vorrichtung zur Bestimmung des Nitratgehaltes von Lebensmitteln - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Nitratgehaltes von Lebensmitteln

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DE19600521C2
DE19600521C2 DE19600521A DE19600521A DE19600521C2 DE 19600521 C2 DE19600521 C2 DE 19600521C2 DE 19600521 A DE19600521 A DE 19600521A DE 19600521 A DE19600521 A DE 19600521A DE 19600521 C2 DE19600521 C2 DE 19600521C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bestim­ mung des Nitratgehaltes von Lebensmitteln, z. B. Gemüse und Obst, die eine Bestimmung des Nitratgehaltes der zu prüfenden Lebensmittel direkt vor Ort, z. B. Garten, er­ möglicht.
Aus der DE 38 14 230 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zum Nachweis von Nitrat, insbesondere in Trinkwasser, bekannt. Als Nachweissubstanzen werden Schwefelsäure und Narcotin genannt, die zusammengebracht auf Nitration empfind­ lich reagieren, wobei die Nitratkonzentration an der Farbre­ aktion meßbar ist. Die Vorrichtung zur Anwendung dieses Verfahrens besteht aus mehreren Behältern, zum einen für das zu prüfende Wasser und zum anderen für die Indikatoren, Schwefelsäure und Narcotin. Das Wasser und die Indikatoren werden in einem Reaktionsbehälter vermischt und die Färbung der Mischung infolge der chemischen Reaktion wird mit einer Farbtabelle visuell oder photospektrometrisch bestimmt, worauf anschließend eine quantitative Aussage über den Ni­ tratgehalt getroffen werden kann. Dieses Verfahren ist in Anbetracht der gesundheitsschädlichen Nachweissubstanzen nur mit größter Vorsicht durchzuführen. Die genannte Vorrichtung ist in der Handhabung und im Aufbau sehr aufwendig. Zudem ermöglicht die Vorrichtung die Analyse des Nitratgehaltes von festen Lebensmitteln nicht.
Zur Bestimmung des Nitratgehaltes sind außerdem Teststäbchen bekannt, die u. a. von den Firmen Merck und Machery-Nagel angeboten werden. Diese Teststäbchen verfärben sich infolge des Nitratgehaltes in der zu testenden Substanz. Anhand der Färbung der Teststäbchen kann eine ausreichend quantitative und qualitative Aussage über den Nitratgehalt getroffen wer­ den. Allerdings können die Teststäbchen nur bei flüssigen Substanzen direkt eingesetzt werden. Zur Verwendung der Stäb­ chen bei Pflanzen, Obst oder Gemüse schlägt die Firma Merck in der Gebrauchsanweisung zu Merckoquand 10020/10050, Nitrat- Test vor, die Probe zu zerkleinern und anschließend durch eine Knoblauchpresse zu pressen. Sollte der Pflanzen-/Gemüse- /Obstsaft eine starke Färbung zeigen, empfiehlt die Ge­ brauchsanweisung die Verdünnung des Saftes mittels destil­ liertem Wasser. Für die Durchführung der Nitratprüfung bei Obst, Gemüse oder Pflanzen sind also mehrere Werkzeuge, Be­ hälter und Arbeitsschritte notwendig. Eine Durchführung der Prüfung vor Ort, z. B. im Garten, gestaltet sich daher sehr schwierig und umständlich.
Die Verwendung einer Knoblauchpresse bei der Probenentnahme von zu analysierenden Pflanzensäften ist auch der Druck­ schrift "Chemical Abstracts, Vol. 120, 1994, Zitat- Nr. 30033 b" zu entnehmen. Es werden dabei lediglich Verglei­ che zu N- und K-Gehaltbestimmungen je nach Düngemittelbehand­ lung, Wachstumsperiode und Feuchtigkeitszustand der Pflanzen angestellt, ohne Möglichkeit einer entsprechenden Prüfung vor Ort in Garten oder Feld.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine kompakte und funktionelle Vorrichtung anzugeben, die aufgrund ihrer praxisgerechten Bauweise eine qualitative und quantitative Bestimmung des Nitratgehalts insbesondere von Lebensmitteln, wie z. B. Obst und Gemüse vor Ort unter Verwendung von Teststäbchen ermög­ licht.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnen­ den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen werden in den Unteransprüchen genannt.
Demgemäß umfaßt die Vorrichtung einen Körper, eine in diesen integrierte Presse mit einem Pressensieb und einem Pressen­ stempel und einen unterhalb des Pressensiebs angebrachten Auffangbehälter. Die Probe wird durch die Presse gepreßt und der Saft in dem unterhalb des Pressensiebs angeordneten Auf­ fangbehälter aufgenommen und kann mittels bekannten Teststäbchen auf den Nitratgehalt geprüft werden.
Vorteilhaft ist, wenn die Presse in Art einer Knoblauchpresse ausgebildet ist, der Körper einen Haltegriff und der Pressen­ stempel einen Griff aufweist, wobei der Haltegriff des Kör­ pers und der Griff des Pressenstempels in Wirkverbindung stehen. Die Vorrichtung kann derart ausgebildet, vom Benutzer mit einer Hand bedient werden, wobei mit der zweiten freien Hand das Teststäbchen in den Auffangbehälter eingeführt wird. Bei der Prüfung mittels einfacher Knoblauch-/Kräuterpresse wäre dahingegen zumindest ein extra Behälter oder Becher nötig in dem der Saft aufgefangen wird. Zum Einführen des Teststäbchens müßte dann die Presse aus der Hand gelegt werden, angesichts eines Einsatzes vor Ort, z. B. auf dem Feld, eine sehr umständliche Handhabung.
Von Vorteil ist, wenn der Auffangbehälter verschwenkbar und/oder verschiebbar angeordnet ist. Damit kann er aus seiner Position unterhalb des Pressensiebs verschwenkt oder verschoben werden, was das Eintauchen der Teststäbchen in den Saft erleichtert.
Zudem ist es vorteilhaft, wenn der Auffangbehälter in der Position unterhalb des Pressensiebs und in den Positionen nach Verschwenkung und/oder Verschiebung arretierbar ist. Damit wird ausgeschlossen, daß während des Pressvorgangs der Auffangbehälter unterhalb des Pressensiebs wegschwenkt bzw. sich verschiebt. Die Arretierung des Auffangbehälters in ausgeschwenkter bzw. ausgeschobener Stellung stellt sicher, daß sich der Auffangbehälter während der Prüfung mittels Teststäbchen nicht verschiebt bzw. wegschwenkt.
Von Vorteil ist, wenn am Körper mindestens ein Behälter zur Aufnahme von Teststäbchen angeordnet ist. Aufgrund des Auf­ baus der Vorrichtung empfiehlt es sich, den Behälter zur Aufnahme der Nitratstäbchen an dem Haltegriff des Körpers anzubringen, ihn in eine im Haltegriff befindliche Öffnung einzuführen oder ihn mit diesem in einer Einheit zu gestal­ ten. Dadurch sind Testvorrichtung und Testmittel zusammenge­ faßt.
Von Vorteil ist, wenn der Behälter zur Aufnahme der Teststäb­ chen wasserdicht verschließbar ist. Dadurch wird sicherge­ stellt, daß die Teststäbchen während der Reinigung der Vor­ richtung nicht naß, also nicht unbrauchbar, werden.
Damit alle zur Durchführung einer Bestimmung des Nitratge­ halts notwendigen Komponenten stets zur Hand sind, ist es von Vorteil, wenn der Körper eine Öffnung zur Aufnahmen eines Vorratsgefäßes für destilliertes Wasser aufweist. Das destil­ lierte Wasser ist zur Durchführung der Nitrattests dann notwendig, wenn der Saft starke Färbung aufweist oder sehr konzentreiert ist und verdünnt werden muß.
Ebenso von Vorteil ist, wenn das Vorratsgefäß für destillier­ tes Wasser als Behälter im Körper eingearbeitet ist, also des Vorratsgefäß und der Körper eine Einheit bilden.
Besonders vorteilhaft ist, wenn an der Vorrichtung eine Farbskala zur Bestimmung der Nitratkonzentration der Probe angebracht ist. Die Teststäbchen verfärben sich bekanntlich bei unterschiedlich starken Konzentrationen von Nitrat in verschieden Farbstufen. Diese Einfärbungen können mit der an der Vorrichtung angebrachten Farbskala verglichen werden, so daß eine Aussage über die Nitratkonzentation der Probe ge­ troffen werden kann. Die Farbskala ist am Körper, dem Halte­ griff oder an anderen Bestandteilen der Vorrichtung an­ gebracht.
Die Zugabe von destilliertem Wasser muß sehr fein dosiert werden, so daß es vorteilhaft ist, wenn das Vorratsgefäß eine Dosiervorrichtung aufweist. Dabei empfiehlt sich als Dosier­ vorrichtung eine Pipette oder das aus dem Körper herausnehm­ bare Vorratsgefäß als Ophtiophiole auszubilden.
Zur bessern Reinigung der gesamten Vorrichtung ist es von besonderem Vorteil, wenn diese modulartig aufgebaut und zerlegbar ist, zumindest in Auffangbehälter, Presse, Behälter zur Aufnahme der Teststäbchen, Körper und Vorratsgefäß für destilliertes Wasser.
Die Form des Auffangbehälters ist frei wählbar. Zweckmäßi­ gerweise ist sie der Gestalt der gesamten Vorrichtung ange­ paßt. Insbesondere die Öffnung des Auffangbehälters ent­ spricht der Größe und der Form des Siebs der Presse. Dadurch wird sichergestellt, daß der gesamte durch das Sieb gepreßte Saft im Auffangbehälter aufgenommen wird. Bei kreisförmigem Sieb empfiehlt sich dann z. B. ein zylindrischer oder kegliger Auffangbehälter und bei quadratischer Form des Siebs z. B. ein Auffangbehälter in Form eines Quaders. Von Vorteil ist, wenn am Auffangbehälter Markierungen zur Kontrolle des Füllstandes im Auffangbehälters angebracht sind. Diese Markierungen erleichtern die Dosierung des zur Verdünnung zuzugebenden destillierten Wassers.
Selbstverständlich kann die Vorrichtung außer für Nitrat auch für Schnellnachweise anderer Substanzen verwendet werden, wenn dafür geeignete Indikatoren, z. B. Teststäbchen vorhan­ den sind. Es ist auch möglich, als Indikatoren flüssige Nachweissubstanzen zu verwenden, die dann in dafür geeigneten Gefäßen aufbewahrt werden. Diese Gefäße könnten ebenfalls an der Vorrichtung angebracht oder in dieser integriert sein. Ebenso läßt sich die Vorrichtung zum Nachweis von Substanzen im Erdreich verwenden. Dazu kann die Bodenprobe im Auffangbe­ hälter mit destilliertem Wasser gespült bzw. aufgelöst und die Lösung anschließend mit Teststäbchen geprüft werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei­ spiels unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht in teileisem Schnitt, in erster Ausführung,
Fig. 2: eine erfindungsgemäße Vorrichtung wie in Fig. 2 in Ansicht von unten mit ausgeschwenktem Auffangbehäl­ ter,
Fig. 3: eine erfindungsgemäße Vorrichtung in zweiter Ausfüh­ rung in Seitenansicht mit blockförmigem Körper und
Fig. 4: eine erfindungsgemäße Vorrichtung in dritter Ausfüh­ rung mit geschlossener Presse in teilweisem Schnitt,
Fig. 5: einen erfindungsgemäßen Auffangbehälter in kegliger Form,
Fig. 6: einen erfindungsgemäßen Auffangbehälter in Form eines Quaders und
Fig. 7: einen erfindungsgemäßen Auffangbehälter in zylindri­ scher Form.
In Fig. 1 werden die einzelnen Komponenten und ihr Zusammen­ wirken deutlich. Der Körper 1 weist einen Haltegriff 2 auf. Im Körper 1 ist eine Presse 3 integriert, wobei ein Griff 5 eines Pressenstempels 11 über ein Drehgelenk 9 mit dem Körper 1 in Wirkverhältnis steht. Durch das Zusammendrücken des Griffs 5 und des Haltegriffs 2 kommt eine Hebelkraft zustan­ de, die auf die Probe wirkt und diese durch das Pressensieb 4 drückt. In der Ausführung gemäß Fig. 1 ist das Drehgelenk 12 dem Pressenstempel 11 vorgelagert vorgesehen. Eine Hebelwir­ kung kann selbstverständlich auch durch ein Drehgelenk er­ zeugt werden, das dem Pressestempel nachgelagert angeordnet. Dadurch würde dann ein Hebelprinzip ähnlich dem bei Scheren und Zangen realisiert werden.
Unterhalb des Pressensiebs 4 ist ein Auffangbehälter 6 an­ gebracht, der den Saft der gepreßten Probe aufnimmt. Der im Auffangbehälter 6 aufgenommene Saft wird dann mittels Teststäbchen 16 auf Nitratgehalt geprüft.
Die Teststäbchen 16 befinden sich in einem in dem Haltegriff 2 eingearbeiteten Behälter 7. Der Deckel 15 schließt den Behälter 7 wasserdicht ab. Diese Abdichtung wird durch die Profilierung der Deckelflanken erreicht. Selbsverständlich kann im Haltegriff 2 eine Öffnung eingearbeitet sein, die die Original-Verpackung der Teststäbchen aufnehmen kann.
Der Körper 1 weist eine Öffnung 8 auf, die ein Vorratsgefäß 9 für destilliertes Wasser aufnehmen kann. Das Vorratsgefäß 9 weist eine Pipette 10 auf, mittels derer, die dosierte Zugabe von destilliertem Wasser zu stark verfärbtem oder sehr kon­ zentriertem Saft sicherstellt wird. Es kann auch in Art einer Ophtiopiole aufgebaut sein.
In der Ausführung gemäß Fig. 1 ist das Vorratsgefäß 9 ein eigenständiges Teil. Es ist auch möglich, das Vorratsgefäß 9 in den Körper 1 einzuarbeiten, so daß es Teil des Körpers 1 ist.
Die Farbskala 17 zur Bestimmung der Verfärbung der Teststäb­ chen infolge des Nitratgehalts der Probe ist am Haltegriff 2 des Körpers 1 angebracht, z. B. durch aufkleben oder direkte Farbauftragung.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung von unten. Dabei ist der Auffagbehälter über den Schwenkpunkt 13 ausgeschwenkt und das Pressensieb 4 wird sichtbar. Um die Schwenkbewegung zu begrenzen ist am Haltegriff 2 ein auf die Größe des Auffangbehälters 6 abgestimmter Anschlag eingear­ beitet. In dieser Stellung des Auffangbehälters 6 kann ein Nitratteststäbchen 16 ohne Probleme in den Saft eingeführt werden. Der Auffangbehälter 6 kann unterhalb des Pressensiebs 4 auch ausziehbar, nach Art einer Schublade, angebracht sein.
In Fig. 2 ist im weiteren der Körper 1 mit dem Haltegriff 2 zu erkennen. Im Haltegriff ist der Behälter zu Aufnahme der Nitratteststäbchen 16 integriert und mit einem Deckel 15 verschließbar.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in blockförmiger Ausführung. Im Körper 1 ist die Presse 3 integriert. Der Pressenstempel 11 ist mit dem Griff 5 verbunden. Zum Auspressen wird der Griff 5 hochgezogen. Unterhalb des Pressensiebs 4 ist der Auffang­ behälter herausziehbar, nach Art einer Schublade angeordnet. An einer Seite des Körpers 1 ist eine Farbskala 17 an­ gebracht. Im weiteren ist im Körper 1 ein Behälter 7 für Teststäbchen und eine Öffnung 8 für ein Vorratsgefäß für destilliertes Wasser eingebracht.
Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit geschlos­ sener Presse. Der Pressenstempel 11 befindet sich in der Nähe des Pressensiebs 4. Der unter dem Pressensieb 4 angebrachte Auffangbehälter 6 ist schwenkbar über dem Schwenkpunkt 13 im Körper 1 gelagert bzw. befestigt. Das Drehgelenk 12 ist dem Pressenstempel 11 vorgelagert, wobei zum Auspressen der Probe der Griff 5 und der Haltegriff 2 nach Art eine Zange oder Schere zusammengedrückt werden. Eine Farbskala 17 ist seit­ lich am Körper 1 befestigt. Der Körper 1 weist in dieser Ausführungsform ebenfalls eine Öffnung 8 zur Aufnahme des Vorratsgefäßes für destilliertes Wasser auf.
Fig. 5 bis Fig. 7 zeigen Ausführungen eines Auffangbehälters 6 in unterschiedlichen Formen. An den Auffangbehältern 6 sind jeweils mehrere Markierungen 18 zur Kontrolle des Füllstandes und zu besseren dosierten Beigabe von destilliertem Wasser angebracht. Fig. 5 zeigt einen Auffangbehälter 6 mit Markie­ rungen 18 in kegliger Form, Fig. 6 zeigt einen Auffangbehäl­ ter 6 mit Markierungen 18 in Form eines Quaders und Fig. 7 zeigt einen Auffangbehälter 6 mit Markierungen 18 in zylin­ drischer Form.
Bezugszeichenliste
1.
Körper
2.
Haltegriff
3.
Presse
4.
Pressensieb
5.
Griff
6.
Auffangbehälter
7.
Behälter
8.
Öffnung
9.
Vorratsgefäß
10.
Pipette
11.
Pressenstempel
12.
Drehgelenk
13.
Schwenkpunkt
14.
Anschlag
15.
Deckel
16.
Teststäbchen
17.
Farbskala
18.
Markierung

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Bestimmung des Nitratgehaltes von Le­ bensmitteln vor Ort, mit einer Presse zum Auspressen des zu analysierenden Gutes und unter Verwendung bekannter Nitrat­ teststäbchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung folgende Teile umfaßt:
  • a) einen Körper (1),
  • b) eine in den Körper integrierte Presse mit Pressensieb (4) und Pressenstempel (11), und
  • c) einen unterhalb des Pressensiebs (4) angebrachten Auffang­ behälter (6).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Presse in Art einer Knob­ lauchpresse ausgebildet ist und der Körper (1) einen Halte­ griff (2) und der Pressenstempel (11) einen Griff (5) auf­ weist, wobei der Haltegriff (2) des Körpers (1) und der Griff (5) des Pressenstempels (11) in Wirkverbindung stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (6) ver­ schwenkbar und/oder verschiebbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (6) in der Position unterhalb des Pressensiebs (4) und in den Positionen nach Verschwenkung und/oder Verschiebung arretierbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Körper (1) mindestens ein Behälter (7) zur Aufnahme vom Nitratteststäbchen angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (7) zur Aufnahme der Nitratteststäbchen (16) an dem Haltegriff (2) des Körpers angebracht ist, in eine im Haltegriff befindliche Öffnung einführbar ist oder mit diesem eine Einheit bildet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der Behälter (7) zur Aufnahme der Nitratteststäbchen wasserdicht verschließbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung eine Farbskala (17) zur Bestimmung der Nitratkonzentration angebracht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) eine Öffnung (8) zur Aufnahme eines Vor­ ratsgefäß (9) für destilliertes Wasser aufweist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorratsgefäß (9) für destilliertes Wasser und der Körper (1) eine Einheit bilden.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorratsgefäß (9) eine Dosiervorrichtung aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung eine an sich bekannte Pipette (10) oder daß das Vorratsgefäß eine Ophtiophiole ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie modulartig und leicht zerlegbar ausgebildet ist.
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