DE1959925C - Behältnis für die Lagerung und zum Vermischen von mindestens zwei vor Gebrauch getrennt zu haltenden Stoffkomponenten - Google Patents
Behältnis für die Lagerung und zum Vermischen von mindestens zwei vor Gebrauch getrennt zu haltenden StoffkomponentenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Behältnis für die Lage- sammengebracht und unter Druck vermischt verteilt
rung und zum Vermischen von mindestens zwei vor werden können.
Gebrauch getrennt zu haltenden Stoffkomponenten, Diese Aufgabe wird mit dem Behältnis dtr ein-
wobei das Behältnis aus einer durch ein Ausgabe- gangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß der ein-
ventil für den vermischten Behältnisinhalt verschlos- 5 geschlossene Behälter derart ausgebildet ist, daß
senen äußeren Umhüllung besteht, in deren Innerem durch Implosion unter der Wirkung von erhöhtem
zumindest ein mit einer der Stoffkomponenten ge- Gasdruck die öffnung des eingeschlossenen Behäl-
füllter Behälter eingeschlossen ist, der überwiegend ters bewirkt werden kann und daß Einrichtungen zur
steife Wände aufweist, wnhei ferner Einrichtungen Erhöhung des Gasdrucks im Inneren des Behältnisses
zur Schaffung einer zur Vermischung der Kompo- io vorgesehen sind.
nenten ausreichenden öffnung in der Wand des ein- Dieses Behältnis hat den Vorteil, daß es in komgeschlossenen
Behälters vorliegen und wobei in der paUer Bauweise herstellbar ist und einfach und unäußeren
Umhüllung Gasdruck zur Förderung des kompliziert in Betrieb genommen werden kann, ohne
Stoffgemisches vorgesehen ist. daß das Gastreibmittel mit den Stoffen während der
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei deren 15 Lagerung in Kontakt steht. Eine ungewollte InIngebrauchnahme
zwei getrennt gelagerte Komponen- gebrauchnahme ist so gut wie ausgeschlossen,
ten nach mechanischer Durchbohrung einer Trenn- Der eingeschlossene Behälter weist zweckmäßigerwand im Inneren der Vorrichtung gemischt werden weise eine Zone mit geringem Widerstand auf, die (USA.-Patentschrit 3 134 505). unter der Wirkung des erhöhten Gasdrucks implo-
ten nach mechanischer Durchbohrung einer Trenn- Der eingeschlossene Behälter weist zweckmäßigerwand im Inneren der Vorrichtung gemischt werden weise eine Zone mit geringem Widerstand auf, die (USA.-Patentschrit 3 134 505). unter der Wirkung des erhöhten Gasdrucks implo-
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß sie auf a° diert.
Grund des weit hervorstehenden Durchbohrungs- Der eingeschlossene Behälter kann auch als eine
und Verteilungselements unansehnlich, schlecht lager- aus einem wenig widerstandsfähigen, zerbrechlichen
bar und kaum stapelbar ist, wobei eine versehent- Material hergestellte Kugel ausgebildet sein, die auf
liehe Ingebrauchnahme trotz des Abstandhalters nicht der einen flüssigen Stoffkomponente im Inneren des
ausgeschlossen ist, da er leicht entfernbar angebracht as Behältnisses schwimmt, wobei zwischen der Wand
werden muß. Er kann somit versehentlich, beispids- des Behältnisses und der Wand der Kug«,! eine ringweise
bei dichter Leerung weggestoßen werden. Ist förmige Abstandszone mit geringer Erstreckung voreine
Stützvorrichtung vorgesehen, so muß diese vor liegt. Die Kugel kann dabei aus dünnem Glas beIngebrauchnahme
en:fernt wtrden, was relativ korn- stehen.
pliziert ist und die Herstellung der Vonichtung sehr 3° Eint vorteilhafte Weiterbildung ist darin zu sehen,
aufwendig macht. Bei starrer Anordnung des Durch- daß der eingeschlossene Behälter auf einem bewegbohrungsteils
und der losen Anordnung des einen liehen Kolben angeordnet ist, der im Inneren des Be-Behalters
mit der einen Komponente in dem anderen hältnisses verschiebbar angeordnet ist, wobei die
Behälter genügt ein bloßes auf den Kopf stellen der Verschiebung des Kolbens in Richtung auf das AusAnordnung,
um die Vermischung herbeizuführen, 35 gabeventil eine Erhöhung des Gasdruckes im Inneren
wodurch eine ausreichende Sicherung für eine des Behältnisses zur Folg»: hat und wobei sich
Lagerung im nicht vermischten Zustand nicht gege- mindestens eine Stoffkomponente zwischen dem Kolben
ist. ben und dem Ausgabeventil befindet. Der einge-
Bei einem weiteren bekannten Behälter sind zwei schlossene Behälter kann dabei als eine aus einem
Kammern durch einen Trennpfropfen voneinander 4° zerbrechlichen, spröden Material hergestellte Amgetrennt,
der durch den in einem der beiden Kam- pulle bzw. Birne ausgebildet sein, die auf der oberen
mern erzeugten Überdruck in die andere Kammer Fläche des beweglichen Kolbens befestigt ist. Zweckausgestoßen
wird und dadurch die Vermischung der mäßigerweise verwendet man als Material für die
in den beiden Kammern vorhandenen Komponenten Ampulle bzw. Birne dünnes Glas,
erlaubt. Der Überdruck wird dadurch erzeugt, daß 45 Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform, die elastischen Wände der einen Kammer, die mit bei welcher der Kolben aus einem Zylinder aus einer Flüssigkeit gefüllt ist, vom Benutzer mit den weichem Material besteht, in dessen Innerem ein Fingern zusammengedrückt werden, wodurch der Ring aus Schaum mit offenen Zellen angeordnet ist, Überdruck durch die enthaltene Flüssigkeit übertra- wobei sich in der Mitte dieses Ringes eine Patrone gen wird. Dadurch, daß die eine Kammer zur Erzeu- 50 mit verflüssigtem Gasdruckmittel befindet und der gung des Überdrucks zusammendrückbar ist, wird Boden des Behältnisses mit einem Stachel zum eine Verpackung erforderlich, damit ein versehent- Durchbohren der Wand der Patrone versehen ist. liches Zusammendrücken vor der beabsichtigten Wenn der eingeschlossene Buhälter als im Inneren Ingebrauchnahme mit Sicherheit vermieden wird des Behältnisses verschiebbarer Kolben ausgebildet (USA.-Patentschrift 2636493). 55 ist, kann er in seiner Mitte ein konisches Teil auf-
erlaubt. Der Überdruck wird dadurch erzeugt, daß 45 Bevorzugt wird weiterhin eine Ausführungsform, die elastischen Wände der einen Kammer, die mit bei welcher der Kolben aus einem Zylinder aus einer Flüssigkeit gefüllt ist, vom Benutzer mit den weichem Material besteht, in dessen Innerem ein Fingern zusammengedrückt werden, wodurch der Ring aus Schaum mit offenen Zellen angeordnet ist, Überdruck durch die enthaltene Flüssigkeit übertra- wobei sich in der Mitte dieses Ringes eine Patrone gen wird. Dadurch, daß die eine Kammer zur Erzeu- 50 mit verflüssigtem Gasdruckmittel befindet und der gung des Überdrucks zusammendrückbar ist, wird Boden des Behältnisses mit einem Stachel zum eine Verpackung erforderlich, damit ein versehent- Durchbohren der Wand der Patrone versehen ist. liches Zusammendrücken vor der beabsichtigten Wenn der eingeschlossene Buhälter als im Inneren Ingebrauchnahme mit Sicherheit vermieden wird des Behältnisses verschiebbarer Kolben ausgebildet (USA.-Patentschrift 2636493). 55 ist, kann er in seiner Mitte ein konisches Teil auf-
Bei einem anderen bekannten Verteilungsbehälter weisen, dessen Spitze auf das Ausgabeventil gerichtet
wird das zu verteilende Material durch einen ver- iit, wobei im Inneren des Behältnisses benachbart zu
schiebbaren Kolben in Richtung auf die Ausgabe- dem Ausgabeventil ein Formteil mit einer Ausnehöffnung gedrückt, wobei der Kolben unter der Wir- mung zur Aufnahme des konischen Teils des eiakung eines Gasdruckmittels verschoben wird. Mit 6a geschlossenen Behälters befestigt ist. Mit dieser Ausdiesem Behälter läßt sich nur eine, flir sich lager- führungsform ist ein völliges Entleeren des Behält'
fähige Substanz unter Druck aus einem Ventil ent- nisscs möglich,
nehmen (USA.-Patentschriften 3405 845, 2895 650), Der eingeschlossene Behälter kann im Behältnis
nun darin, ein Behältnis der eingangs genannten Art 65 Bei einer weiteren Ausfuhrungsform weist das Bezu schaffen, in dem die einzelnen Komponenten ohne hällnis in seinem unteren, dem Ausgabeventil gegenethPMen Druck in allen Behälterlagen getrennt tager- Uberliegenden Teil einen Raum für ein Gasdruckbar stud, für den Gebrauch auf einfache Weise zu- mittel auf, wobei für die Herstellung einer Verbin-
dung zwischen diesem Raum und dem Inneren des des Gasdruckmittels stattgefunden hat, entfernt der
Behältnisses bei der Ingebrauchnahme ein Stachel Benutzer die Patrone 8, dreht die Umhüllung I auf
vorgesehen ist. Der Gasdruckbehälter ist somit von den Kopf und bewegt sie, um für die Mischung der
Anfang an im Behältnis untergebracht. Flüssigkeiten 6 und 7 zu sorgen. Dann betätigt der
Wird das Behältnis für die Haarfärbung verwen- 5 Benutzer, während die Umhüllung 1 in der Stellung
det, so füllt man ins Innere der äußeren Umhüllung auf dem Kopf gehalten wird, das Ventil 2, um die
eine wässerige Lösung eines Oxydationsfarbstoffes Mischung 6, 7 unter der Druckwirkung des in die
und in den Behälter die erforderliche Menge eines Umhüllung eingeführten Gasdruckmittels zu verOxydationsmittels,
beispielsweise w'assersiofipci- teilen,
oxyd. ιό Die in F i g. 2 dargestellte zweite Ausführungsfoirm
oxyd. ιό Die in F i g. 2 dargestellte zweite Ausführungsfoirm
Die erfindungsgemäßen Behältnisse eignen sich der vorliegenden Erfindung umfaßt ebenfalls eine
insbesondere für die Lageirung kosmetischer oder äußere Umhüllung 1, die in ihrem oberen Teil mit
pharmazeutischer Produkte,, beispielsweise für die einem Ventil 2 versehen ist. Am Boden 3 der Um-Lagerung
von regenerierenden Haarwässern, Ent- hüllung 1 ist ein Raum 11 befestigt, der ein Gasfärbungsmischungen
für Haare, Färbestoffe für die »5 druckmittel 12 enthält. Der Raum 11 ist mit einem
Haut, Dauerwellenmittel, Fixiermittel für die Dauer- Stapel 13 versehen, dessen Ende 14 einen Deckel
wellen, Enthaarungsmittel, pharmazeutische Pro- durchbohren kann, um das Ir-.:rc des Raumes 11
dukte, die aus einem Iyophilisierten Pulver erzeugt und das Innere der Umhüllung i in Verbindung zu
sind. Eine der Stoffkomponenten kann beispielsweise bringen. In der Umhüllung 1 befindet sich ein beein
Pulver oder eine Paste sein. ao weglicher Kolben 15, auf dem zwei identische IBe-
An Hand der Zeichnungen werden beispielsweise hälter 16 und 17 angeordnet sind. Die Behälter 16
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und '.7 sind im wesentlichen zylindrisch und haben
näher veranschaulicht. Es zeigt in ihrem oberen Teil eine Zone 16 λ bzw. 17 η mit
Fig. 1 eine schematise!«: Darstellung einer Aus- geringem Widerstand. Die Behälter 16 und 17 bind
führungsform des erfindungsgemäßen Behälters im as auf dem Kolben 15 befestigt. Sie enthalten jeweils
Schnitt, bei dem die äußere Umhüllung einen einzi- eine Flüssigkeit 16b bzw. 17 b. Die äußere Umhül-
gen unbeweglichen Behälter enthält, lung enthält oberhalb des Kolbens 15 eine zu ver-
F i g. 2 in schematischer Darstellung eine Aus- teilende Flüssigkeit 18.
fünningsform des erfindungsgemäßen Behälters im Wenn der Benutzer den in Fig. 2 dargestellten
Schnitt, bei der die äußere Umhüllung einen beweg- 30 Behälter in Gebrauch nehmen will, so betätigt er
liehen Kolben enthält, der iiwei Behälter trägt, den Stachel 13, um auf diese Weise das Innere von
Fig. 3 einen Axialschnitt einer Ausführungsform Raum 11 und den Innenraum der Umhüllung 1 mitdes
erfindungsgemäßen Behälters, bei der die äußere einander zu verbinden. Der Dampfdruck des verUmhüllung
einen sinzigen beweglichen Behälter ent- flüssigten Gases 12 wirkt auf die untere Fläche des
hält, der st.bst die Rolle des beweglichen Kolbens 35 beweglichen Kolbens 15, der sich verlagert und dabei
spielt, das anfänglich in dem oberen Teil der Umhüllung 1
Fig. 4 in schematischer Darstellung eine Ausfüh- enthaltene Gas komprimiert. Die Füllung der Be-
rungsform des erfindungsgemäßen Behälters im hälter und der Umhüllung hat anfänglich an der
Schnitt, bei der der Inner.', shälter als ein-. Kugel aus freien Luft stattgefunden und das in dem oberen
dünnem Glas ausgebildet ist, und 40 Teil der Umhüllung 1 enthaltene Gas ist deshalb
Fig. 5 in schematischer Darstellung eine Aus- Luft. Die Verschiebung des beweglicher, Kolbens
führungsform des erfindungsgemäßen Behälters im verursacht in dem oberen Teil der Umhüllung 1 eine
Schnitt, bei der der Behälter als eine Glasampulle derartige Druckerhöhung, daß die Zonen 6 a bzw.
bzw. Glasbirne ausgebildet ist, die am oberen Teil 17i>
m» geringerer Beständ.gkeit zerbrechen, was
eines beweglichen Kolbens befestigt ist. 45 einer Implosion der Behälter 16 und 17 entspricht
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform um- Der Benutzer dreht dann den Behälter auf den Kopf
fallt die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete äußere ""d ^wegt ihn, um für die Mischung der F ussig-Urnhüllung
und das am oberen Teil dieser Umhül- kHtenieb, 17b und 18 zu sorgen. Er behalt den
lung angeordnete Verteilnngsventil 2. Am Boden 3 Behälter in dieser Stellung, um die Verteilung der
drr Umhüllung 1 ist ein zylindrischer Behälter 4 be- 5o Mischung durch das Ventil 2 zu sichern,
festigt, der in seinem oberen Teil eine Zone5 mit Die in Fig. 3 dargestellte AusfUhrungsform entgeringem Widerstand aufweist. Der Behälter 4 ent- spricht der von F ig. 2. umfaßt jedoch nur einer hält eine zu verteilende Flüssigkeit 6, während die einzigen beweglichen Behälter, der selbst den beweg-Umhüllung 1 eine zu verteilende Flüssigkeit? ent- lichen Kolben bildet. Der Gesamtbehalter von ng., hält. Die Füllung des. in Fig. 1 dargestellten Be- 55 umfaßt eine äußere Umhüllung 1, die in ihrem obe hälters befindet sich bei Atmosphäfendruck. «n Teil mit einem Verteilungsventil 2 versehen ist
festigt, der in seinem oberen Teil eine Zone5 mit Die in Fig. 3 dargestellte AusfUhrungsform entgeringem Widerstand aufweist. Der Behälter 4 ent- spricht der von F ig. 2. umfaßt jedoch nur einer hält eine zu verteilende Flüssigkeit 6, während die einzigen beweglichen Behälter, der selbst den beweg-Umhüllung 1 eine zu verteilende Flüssigkeit? ent- lichen Kolben bildet. Der Gesamtbehalter von ng., hält. Die Füllung des. in Fig. 1 dargestellten Be- 55 umfaßt eine äußere Umhüllung 1, die in ihrem obe hälters befindet sich bei Atmosphäfendruck. «n Teil mit einem Verteilungsventil 2 versehen ist
Wenn der Benutzer den Behälter in Gebrauch Am Boden 3 des Behälters ist ein Raum 11 befestigt
nehmen will, so befestigt er auf dem Ventil 2 eine der einen Stachel 13 aufweist, dessen Ende 14 einei
ein verflüssigtes Druckgas 9 enthaltende Patrone 8. Deckel durchtahren kann, was die Verbindung de
Das Gas 9 ist eine Mischung von »Freon 11« und 60 Innenraumes von Raum 11 und des Innenraumes de
»Freon 12«, die bei 23)° C die Erzielung eines Über- äußeren Umhüllung 1 erlaubt. Obefhalb des Rau
druckes von 1,5 kg/cm* erlaubt. Der Benutzer be- mes 11 befindet sich der bewegliche Behälller Ii
tätigt das Ventil2 und das Ventil 10 der Patrone8, Dieser Behälter hat zylindrische form und sei
um für den Übergang des verflüssigten Gases 9 in das Außendurchmesser ist dem Innendurchmesser de
Innere der Umhüllung 1 zu sorgen. Wenn der Druck 65 Umhüllung 1 gleich. Er ist in seinem oberen Tc
des Gasdruckmittels üuf die Zone 5 von Behälter 4 durch einen Deckel 20 verschlossen und weist in se
einwirkt, so zerbricht diese Zone und es tritt eine nem Zentuim ein konisches Teil 21 auf. Im obere
tmnlnsion von Behälter 4 auf. Wenn die Zuführung Teil der Umhüllung 1 ist ein unbewegliches Teil 2
5 6
angeordnet, dessen Aulkndurchmesser dem Innen- Kugel 21 weist einen Hals 22 auf, durch den eine
durchmesser von Behälter 19 gleich ist. Das Teil 22 Flüssigkeit 23 eingeführt wird, wobei die Flüssigkeit
weist in seinem oberen Teil eine Zentrierungsschulter 23 eine wässerige Wasserstoffperoxydlösung ist, wenn
23 und in seinem Zentrum eine Ausnehmung 24 auf, die Flüssigkeit 7 eine wässerige Lösung von Oxydadercn
Form im wesentlichen der des konischen Teils 5 lionsfarbstoffen für Haare ist. Die Flüssigkeit 23
21 von Behälter 19 entspricht. Die Ausnehmung 24 nimmt nicht das gesamte Volumen der Kugel 21 ein.
ist in ihrem linieren Teil durch einen Deckel 26 ver- Der Durchmesser der Kugel 21 ist etwas kleiner als
schlossen. Das Teil 22 weist auf seiner seitlichen der Innendurchmesser des Zylinders, der die äußere
Außenwand und auf der Schulter 23 eine Rille 25 Umhüllung 1 bildet. Die Kugel 21 ist aus dünnem
auf. die längs einer Generatrix von Teil 22 und ent- io Glas mit einer Dicke von 0,25 mm hergestellt,
lang einem Radius des Bodens dieses Teils angcord- Die Ingebrauchnahme des in Fig. 4 dargestellten
lang einem Radius des Bodens dieses Teils angcord- Die Ingebrauchnahme des in Fig. 4 dargestellten
net ist, der sich dem Ventil 2 gegenüber befindet. Behälters geschieht folgendermaßen: Der Benutzer
Die Füllung der in F i g. 3 dargestellten Vorrich- betätigt den Stachel 13 und durchbohrt die Wand 19.
lung erfolgt bei Atmosphärendruck, wobei eine der Das Gasdruckmittel 20 tritt in das Innere der gcsamzu
verteilenden Flüssigkeiten in das Innere von Be- 15 ten äußeren Umhüllung 1 aus, wobei die Kugel 21
halter 19 gebracht wird, welcher anschließend mit unter der Wirkung des sich in der Umhüllung 1 cntdem
Deckel 20 verschlossen wird, während die zweite wickelnden Druckes durch Implosion zerbricht. Der
zu verteilende Flüssigkeit in der Ausnehmung 24 des Benutzer bewegt dann den Behälter, um die homo-Tcils
23 angeordnet wird, die dann durch den Deckel gene Mischung der Flüssigkeiten 7 und 23 sichcr/u-26
verschlossen wird. ao stellen, und betätigt dann das Ventil 2, um die VerWenn
der Benutzer den in Fig. 3 dargestellten teilung dieser Mischung unter der Wirkung des durch
Behälter in Gebrauch nehmen will, so betätigt er den das Gasdruckmittel erzeugten Druckes zu erzielen.
Stachel 13. um auf diese Weise das Innere von Raum Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform des
Il und den Innenraum der äußeren Umhüllung 1 zu erfindungsg mäßen Behälters weist eine äußere zylirivcrbindcn.
Auf den unteren Teil von Behälter 19 as drischc Umhüllung 1 auf. die in ihrem oberen Teil
wirkt dann ein Oberdruck, der im wesentlichen dem ein Verleilungsventil 2 trägt und in ihrem unteren
Druck des in dem Raum 11 enthaltenen Gasdruck- Teil durch einen Boden 3 verschlossen ist. Im Zenmittels
gleich ist. Unter der Wirkung dieses Über- trum des Bodens 3 ist ein Stachel 13 angeordnet. In
druckes \erlaeert sich der Behälter 19 in den oberen der Nähe des Bodens 3 befindet sich der untere Teil
Teil der Umhüllung 1. und diese Verlagerung ver- 30 eines Kolbens 24. Der Kolben 24 weist eine weiche
ursacht auf den Deckeln 20 und 26 einen derartigen Hülle 25 auf. die aus Polyäthylen hergestellt ist. Im
überdruck, ilaß die Deckel zerreißen. Auf diese Inneren des durch die Hülle 25 gebildeten Zylinders
Weise gelangen die anfänglich in dem Behälter 19 befindet sich ein aus Polyurethanschaum mit offenen
enthaltene Fliissii'keit und die in der Ausnehmung 24 Zellen hergestellter Ringkranz 26. In der von diesem
angeordnete flüssigkeit miteinander in Berührung. 35 Kranz 26 freigelassenen Mittelzone ist eine Patrone
Der Benutzer bewegt dann den gesamten Behälter, 27 angeordnet, die ein verflüssigtes Gasdruckmittcl
um für eine geeignete Mischung der beiden Flüssig- 28 enthält. Das verflüssigte Gas 28 kann Butan oder
keiten zu sorgen, und er bewirkt durch Betätigung ein »Freon*· sein. Auf dem oberen Teil von Kolben
des Ventils 2 die Verteilung der gewünschten Mi- 24 befindet sich ein Rand bzw. Flansch 29, der einen
schling, die durch die Rille 25 und das Ventil 2 ent- 40 zentralen Formkörper 30 aufweist, wobei der Rand
leert wird. Durch die Anordnung der Rille ist dafür 29 an seinem oberen Teil einen Wulst 31 trägt,
gesorgt, daß das verteilte Produkt eine Mischung der In der zwischen dem Rand 29 und dem Form-
gesorgt, daß das verteilte Produkt eine Mischung der In der zwischen dem Rand 29 und dem Form-
bcidcn anfänglich getrennt gelagerten Produkte dar- körper 30 freigelassenen ringförmigen Zone ist der
stellt. Hals 32 einer Glasbirne von dem Typ angeordnet.
Die in Fig. 4 veranschaulichte Ausführungsform 45 der gewöhnlich für die Herstellung von elektrisc'.en
des crfmdungsgcmäßen Behälters umfaßt die äußere Glühlampen bestimmt ist. Die Glasbirne 33 paßt in
Umhüllung 1. die in ihrem oberen Teil ein Vertei- dichter Weise auf den Formkörper30 und wird durch
lungsventil 2 aufweist und in ihrem unteren Teil den Rand 29 an Ort und Stelle gehalten. Sie enthält
durch einen Boden 3 verschlossen ist, über dem ein eine Flüssigkeit 34. In der äußeren Umhüllung 1
Raum angeordnet ist. der in seinem oberen Teil 50 oberhalb von Kolben 24 ist eine Flüssigkeit 35 ansedurch
eine Wand 19 begrenzt ist. Die Wand 19 ver- ordnet. Wenn die Flüssigkeit 35 eine wässerige Löeinigt
sich auf der ganzen Peripherie des Bodens 3 sung von Oxydationsfarbstoffen für Haare ist. so
mii diesem Boden 3 und ist mit der gesamten Um- kann die Flüssigkeit 34 beispielsweise eine wässerige
luillung 1 durch eine doppelte Einfassung verbunden. Lösung von Wasserstoffperoxyd sein.
Der durch die Wände 3 und 19 begrenzte Raum ent- 55 Die Inbetriebnahme eines derartigen Behälters hält ein Gasdruckmittel 20. Im Zentrum des Bodens3 geschieht in folgender Weise: Der Benutzer betätigt ist ein Stachel 13 angeordnet, dessen Ende 14 die den Stachel 13 und durchbohrt die Wand der Patrone Wand 19 durchbohren kann. 27. Das Gasdruckmittel 28 strömt in das durch den
Der durch die Wände 3 und 19 begrenzte Raum ent- 55 Die Inbetriebnahme eines derartigen Behälters hält ein Gasdruckmittel 20. Im Zentrum des Bodens3 geschieht in folgender Weise: Der Benutzer betätigt ist ein Stachel 13 angeordnet, dessen Ende 14 die den Stachel 13 und durchbohrt die Wand der Patrone Wand 19 durchbohren kann. 27. Das Gasdruckmittel 28 strömt in das durch den
Die äußere Umhüllung 1 enthält eine Flüssigkeit 7, Boden 3 und den unteren Teil von Kolben 24 bewclche
eine wässerige Lösung von Oxydationsfarb- 60 grenzte Volumen. Unter der Wirkung des entstehenstoffen
sein kann, die für die Haarfärbung bestimmt den Druckes verlagert sich der Kolben 24 in Richsind.
Das verflüssigte Gastreibmittel 20 kann vorteil- tung auf das Ventil 2 und komprimiert dabei die
hafterweise Butan oder ein Gas vom »Freon«-Typ oberhalb von ihm angeordneten Flüssigkeiten. Unter
sein. Wenn die Flüssigkeit 7 eine wässerige Lösung der Wirkung dieser Kompression zerbricht die Birne
ist. ist verzugsweise das Gas 20 nicht in der Lage, 65 33 durch Implosion. Der Benutzer bewegt dann den
mit Wasser zu reagieren. Behälter, um die Flüssigkeiten 34 und 35 zu mischen.
Im Inneren der Umhüllung 1 ist eine im wesent- und betätigt dann das Ventil 2, um die Verteilung
liehen kugelförmige Glaskugel 21 angeordnet. Die der so hergestellten Mischung unter der Wirkung des
durch das öasdruckmittel 28 erzeugten und durch den Kolben 24 übertragenen Druckes zu erzielen.
Claims (12)
1. behältnis für die Lagerung und zum Vermischen von mindestens zwei vor Gebrauch ge'
trennt zu haltenden Stoffkomponenter, wobei das Behältnis aus einer durch ein Ausgabeventil für
den vermischten Behältnisinhalt verschlossenen lußeren Umhüllung besteht, in deren Innerem
tumindest ein mit einer der Stoffkomponenten gefüllter Behälter eingeschlossen ist, der überwiegend steife Wände aufweist, wobei ferner Einrichtungen zur Schaffung einer zur Vermischung
der Komponenten ausreichenden Öffnung in der Wand des eingeschlossenen Behälters vorliegen
Und wobei in der äußeren Umhüllung Gasdruck tür Förderung des Stoffgemisches vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der einge- *o tchlossene Behälter (4, 16, 17, 19, 21, 33) derart
ausgebildet ist, daß durch Implosion unter der Wirkung von erhöhtem Gasdruck die öffnung
des eingeschlossenen Behälters bewirkt werden kann und daß Einrichtungen zur Erhöhung des
Gasdruckes im Inneren des Behältnisses vorgesehen sind.
2. Behältnis nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene Behälter
(4, 16, 17, 19) eine Zone (5, 16a, Πα, 2Λ) mit
geringem Widerstand aufweist, die unter der Wirkung von erhöhtem Gasdruck implodiert.
3. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene Behälter
(21) als eine aus einem wenig widerstandsfähigen, as Zerbrechlichen Material hergestellte Kugel ausgebildet ist, die auf der einen flüssigen Stoff-Komponente im Inneren des Behältnisses
schwimmt, wobei zwischen der Wand des Behältnisses (1) und der Wand der Kugel eine ring-
förrnige Abstandszone mit geringer Erstreckung vorliegt.
4. Behältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (21) aus dünnem
Glas besteht
5. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der eingeschlossene Behälter (16, 17, 33) auf einem beweglichen Kolben (15,
240 angeordnet ist, der im Inneren des Behältnisses (1) verschiebbar angeordnet ist, wobei die
Verschiebung des Kolbens in Richtung auf das Ausgabeventil (2) eine Erhöhung des Gasdruckes
im Inneren des Behältnisses zur Folge hat und wobei sich mindestens eine Sloffkomponente zwischen dem Kolben und dem Ausgabeventil befindet.
6.
Behältnis nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß def eingeschlossene Behälter
als eine aus einem zerbrechlichen, spröden Material hergestellte Ampulle bzw. Birne (33) ausgebildet ist, die auf der oberen Fläche des beweglichen Kolbens (24) befestigt ist.
7. Behältnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampulle bzw. Birne (33)
aus dünnem Glas besteht.
8. Behältnis nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (24) aus einem
Zylinder aus weichem Material besteht, in dessen Innerem ein Ring (26) aus Schaum mit offenen
Zellen angeordnet ist, wobei sich in der Mitte dieses Ringes eine Patrone (27) mit verflüssigtem
GasdruckmiUel befindet und der Boden (3) des Behältnisses (1) mit einem Stachel (13) zum
Durchbohren der Wand der Patrone (27) versehen ist.
9. Behältnis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene Behälter
(19) als im Inneren des Behältnisses (1) verschiebbarer Kolben ausgebildet ist.
10. Behältnis nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der als verschiebbarer Kolben
ausgebildete eingeschlossene Behälter (19) in seiner Mitte ein konisches Teil (21) aufweist, dessen
Spitze auf das Ausgabeventil (2) gerichtet ist, wobei im Inneren des Behältnisses (1) benachbart zu dem Ausgabeventil (2) ein Formteil (2i]
mit einer Ausnehmung (24) zur Aufnahme des konischen Teils (21) des eingeschlossenen Behälters (19) befestigt ist
11. Behältnis nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschlossene Behälter (4) im Behältnis (1) unbeweglich ist
12. Behältnis nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ir
seinem unteren, dem Ausgabeventil (2) gegenüberliegenden Teil einen Raum (11, 3, W) füi
ein Gasdruckmittel aufweist und ein Stachel (13] zur Herstellung einer Verbindung zwischen diesem Raum und dem Inneren des Behältnisses (I]
vorgesehen ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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