DE1959849C - System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander bewegbaren Abfrage- und Antwortgeräten - Google Patents
System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander bewegbaren Abfrage- und AntwortgerätenInfo
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Description
Emptangstcif des Abfragegeräts ein Überlage- 15 des Abfragegeräts wenigstens nahezu um 1XV geg.:!
riingsemnÜHiger ist. dessen Überlagerungsschwin- die Polarisatioiisriehtung der Sendeantenne des Ab-
cui-ii -au-- der Sondesehwinguna abgeleitet ist und fragegeräts gedreht ist. und daß zumindest in eine
zu deren -V. -endung und Empfang am Abfrage- de-Γ beiden Antennenzuleitungen, vorzugsweise -;,
gerat und am Antwortgerät als Richtantennen die \on der ι mpfangsantenne zum Empfangsteil <.L -
ausgebildete Sende- und Empfangsanlennen an- 20 Abfragcueräts. eine Riehtungsleitung derart eing,-
geoVdnet sind, nach Patent 1 27'» 7X5. dadurch schaltet'M. daß nur Signale in der bestimmun.-
gekennzeichnet, daß die Polarisationsrich- gemäßen Übertragungsrichtung in dieser Antenne i
lung tier I mpfangsantei.ne des Abfragegeräis zuleitung sich ausbreiten können,
wenigstens nahezu um 1H) gegen die Polarisa- Bei der Erfindung wird von der Überlegung ai ·
tionsrk ;itung der Sendeantenne des Abfracegeräis 25 geaanaen. daß unmittelbare Refleyionen der aus..·,
gedreht ist und daß zumindest in eine der beiden sendeten Mikrowellen in die Empfangsantenne u.
Antennenzuleitungen, vorzugsweise in die von der Abfragegeräts dadurch weitgehend ausgeschalt;·
Empfangsantenne zum Empfangsteil des Ab- werden können, daß die ausgesendeten Mikrowelk·
fragegeräts. c.nc Richtungsleiturg (10. 11) derart polapsalionsenikoppelt werden gegen die zu ein:
eingeschaltet ist. daß nur S-.nae in der bestim- 30 fangenden Mikrowellen des Abfragegeräts. Der e·
mungsgemäßen Übertragungsrichtung in dieser fachste Fall für diese Lösung besteht darin, d.:
Antennenzuleitung sich ausbrt ten können. linearpolarisierte Mikrowellen zur Anwendung s.\
langen und gegen eine gemeinsame Bezugsebene i\<.
gesendeten und die im Abfragegerät empfangen^ <
35 Mikrowellen in ihrer Polarisationsebene gegensinni.·
um je 45 gedreht orientiert sind. Dadurch wird di.
Das Hauptpatent I Π1) 785 bezieht sich auf ein Polarisationsebene der über las Abfragegerät ,■;:
S\ stern zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen \on empfangenden Mikrowellen unter 1Ki zu der Polan
mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander sationsebene der vom Abfragegerät ausgesendete;i
bewegbaren Abfrage- und Antwortgeräten, bei dem 40 Mikrowellen gedreht. Trotzdem sind jedoch noch
jedes Abfragegerät in einem vorgegebenen Frequenz- Störungen möglich, die beispielsweise darauf be
band ein periodisch seine Frequenz veränderndes ruhen, daß die ausgesendeten Mikrowellen in die
Abfragesignal aussendet, aus dem das Antwortgerät Sendeantenne reflektiert werden und von dort über
die der Information zugeordneten Frequenzen durch den eigentlichen Sender und die entsprechend!.
Filter auswählt und für jede Stelle der Information 45 Kopplungsleitung zum Empfangsüberlagerer gclaneine
vorgegebene Anzahl von Antwortfrequenz.cn gen. Diese reflektierten Mikrowellen bilden mit den
zum Abfragegerät zurücksendet und bei dem der unmittelbar vom Sender abgeleiteten Überlagerungs-Empfangsteil
des Abfragegeräts ein Übe rl age rungs- schwingungen des Empfangsmischers Überlagerungsempfänger
ist, dessen Überlagerungsschwingung aus produkte, die wegen der Wobblung des Senders Nut/-der
Sendeschwingung abgeleitet ist und zu deren 50 signale vortäuschen können. Durch die Einschaltung
Aussendung und Empfang am Abfragegerät und am der Richtungsleitung in die Sendeantennenzuleitung
Antwortgerät als Richtantenne ausgebildete Sende- wird diesem unerwünschten Effekt vorgebeugt,
und Empfangsantennen angeordnet sind. Gleichartige Wirkungen treten auf, wenn nur die
Unter anderem wird im Hauptpatent vorgeschla- Empfangsantenne betrachtet wird, über die im Regelgen,
die Antwortgerätc mit einem Hochfrequenz- 55 fall unvermeidbar ein geringer Anteil der Überlageleitungsabschnitt
zu versehen, an den jeweils die vor rungsschwingungen des Empfangsmischers abgeallem
als auf Resonanz abgestimmte Stichleitungen strahlt wird. Dieser abgestrahlte Anteil gelangt bei
ausgebildeten Filter für die auszuwählenden Fre- störenden Reflexionen wieder zum Empfangsmischer
quenzen angekoppelt sind und der einzelne Hoch- und täuscht wegen der Wobblung des Senders ebenfrequenzleitungsabschnitt
mit wenigstens einer vor- 60 falls Nutzsignale vor. Auch diese Störung kann mittels
zugsweise als Richtantenne ausgebildeten Antenne einer Richtungsleitung wirksam unterbunden werden,
versehen ist, die am jeweiligen Antwortgerät so an- Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines
geordnet ist, daß das Hauptmaximum ihres Strah- Ausführungsbeispiels näher erläutert,
lungsdiagramms beim Vorbeibewegen des Antwort- In der Figur sind ein Abfrage- und ein Antwortgeräts
am Abfragegerät dessen ebenfalls als Rieht- 65 gerät schematisch dargestellt. Das Antwortgerät beantenne
ausgebildete Sende- und Empfangsantenne steht hierbei aus einer Empfangsantenne I, einer
überstreicht. Sendeantenne 2 sowie einem von Resonatoren ge-Svsteme. wie sie im Hauptpatent beschrieben sind, bildeten Verschlüsselungsnetz 3. Statt zweier getrenn-
ter Antennen im Antwortgerät ist auch, wie bereits «eräts aufgenommen und zu . Empfangsmischer 8
im Hauptpatent angegeben, eine Ausführung möiiüch. ueleitet.
bei der eine einzige Richtantenne für den' Empfan» Im Abfragegerät ist ertindungsgemaß im Sende-
des Abfragesignals und die Aussendun» des Am" und ErnpfangsVeg jeweils eine Richtung-'-Hung 10
wortsignals vorgesehen ist. An die Hochfrequenz- 5 bzw. Il derart eingeschaltet, daß im Sende- und
leitung, die mit der Richtantenne verbunden ist. -:.nd Empiangsweg nur Signale in der einen, gewünschten
iihnlich ν ie bei der Ausführung mit zwei iietrennien Richtung übertragen werden. Durch diese Rich-
Antennen. reine Resonanzkreise bestimmter fre- lungsleiumgen und die erwähnte Drehung der Polan-
t|uenzabstimmung anzuschalten. Wesentlich ist je- sationsrichtungen der linear polarisierten Sende- und
doch, daß das der Richtantenne abgewandte Ende io Empfangsantenne des Abfragegerats und des Am-
ties Hochfrequenzleitungsabschnitts mödiehsl total wormeräts wird ein störungsfreier Empfang und da-
reflektierend, vor allem durch einen I.eitun»skuiz- mit "eine exakte Auswertung der Nutzsignale ge-
vchluC abgeschlossen ist. ' währleistet. Die Drehung der Pohirisationsrichtungen
Im dargestellten Ausführunüsbeispicl arbeite! die verhindert nämlich, daß an entfernten, insbesondere
Anlage mit linear polarisierten Wellen. F>
steht das 15 metallischen Gegenständen, wie Eisenmasten. Essen-
Antwnriüerät gerade einem Abfraiiei;erät mit einer bahnwauen oder Gebäuden, reflektierte I eile i,e:^
Sendeantenne 4 und einer Empfangsantenne 5 geeen- Sendeenergie als Störsignal zusätzlich /um Nul/.Mgna!
über. Die Polarisalionsrichkirm von Sendeantenne 4 auf die Empfangsantenr des Abfragegerats trellen
und der Empfangsantenne 5 d'es ASfram^eräK -ind und eventuell von der Empf'-.ngsantenne abgestrahlte
um l«i gegeneinander verdreht. Bei zwei" Antennen 20 Energie durch Reflexionen als Storsignal aiii die
im Antuortgerät ist die Polarisation der Antenne 1 Sendeantenne des Abfragegeräts gelangen. Im Rieh-
der der Sendetantenne 4 entsprechend und die Polari- uingskoppler 7 sind die Anschlüsse α und c bzw. r
sation der Antenne 2 der der Antenne 5 ent- und\d gegenseitig entkoppelt. Der Anschluß ti wird,
sprechend. Bei einer semeinsamen Sende-Empfanes- wie angedeutet, zweckmäßig reflexionsfrei abge
antenne tür das Antwortgerät ist diese in der PoIaVi- 25 >.chlossen. Allerdings ist die Entkopplung nicht voll
sationsrichtung gegenüber den Abfrasjegeräteamen- ständig. Hinsichtlich des Richtungskoppler 7 mit
nen um 45 gedreht Ein in der Frequenz «ewobbelter den Abschlüssen α bis d' gehen diese Bedingungep
Sender 6 erzeugt, wie im Hauptpatent angegeben, das entsprechend. Die eingeschalteten Richtungsleitunge;·,
für die Abfrage benötigte, periodisch frequenzver- ihrerseits verhindern, daß an die Sendeantenne de,
änderbare Abfragesignal, das über einen Rieht- 30 Abfracegeräts gelangende, von Reflexionen he:
koppler 7 an die "Sendeantenne 4 des Abfrauegeräts rührende Störsignale über den Sendeweg des Ab
gegeben wird. Im Richtkoppler 7 wird außerdem ein fraeegeräts in den Empfangsmischer 8 gelangen. u:u!
geringer Teil der Sendeenergie ausgekoppelt und über daß vom Sender abgeleitete überlagerungssehwmgun
einen" weiteren Richtungskoppler T einem Emp- een vom Empfangsmischer 8 über den Empfangswe^
fangsmischer8, dem ein Tiefpaß 9 nacheeschaltet ist. 35 an die Empfangsantenne 5 zu ReIi -xionsstellen und
zugeführt. Im Empfangsmischer entsteht beim Emp- von dort über die Empfangsantenne 3 wieder zum
fang eines Signals von der Antenne 2 und gleich- Empfangsmischer 8 gelangen. Es ist damit auch mog
zeitigem Durchwobbeln des Frequenzbandes eine lieh, die" Anforderungen an die Entkopplung in de πι
Impulsfolge, die das Nutzsignal darstellt, welches fü. Richtungskoppler 7 bzw. in dem Empfangsmischer 8
die weitere Auswertung entsprechend dem Haupt- 4° sowie gegebenenfalls auch an die Anpassung des
patent bestimmt ist. Die Sendeenergie des Antwort- Senders wesentlich zu verm;ndern. bezogen aut den
geriits wird nämlich von der Antenne 5 des Abfrage- Fall ohne Richtungsleitungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
lassen sich vor allem in der Eisenbahnsignaltechnik
Patentanspruch zur Güter*aaenerkennung vorteilhaft einsetzen. Vor
allem bei derartiger Anwendung kann jedoch der
Nvstem zum selbsttätigen drahtlosen Über- Fall eintreten, daß die \om Sender abgestrahlten
tragen von mehrstelligen Informationen zwisci.cn 5 Mikr'-.vellen nicht nur zum Antwortgerät, sondern
iieueneinander bewegbaren Abfraae- und Am- außerdem /u weiter entfernt gelegenen, reflektierenden
wortgeräten. bei dem jedes Abfrageeerät ;;; Gegenständen gelangen. Die dort reflektierten Wellen
einem vonjeizeberien Frequenzband ein"periodisch können Antwortsignal vortäuschen, die von den
-eine Frequenz \eränderndes Ahfraaesianal aus- Nutz.signalen nicht ohne weiteres unterscheidbar sind,
sendet, aus dem das Antwortgerät die der Inun- jo Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hei
mation zugeordneten Frequenzen durch Filter einem S>stern der einleitend beschriebenen Art die-
-iiiswählt und für jede Stelle der Information eine sen Schwieriakeiien wirksam zu begegnen.
\or-egebene Anzahl \on Antwortfrequenzen Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
zum Ahfraiieuerät zurücksendet und bei dem der Jaß die PolarNaiionsrichlung der Empfangsantenne
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959849 DE1959849C (de) | 1969-11-28 | System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander bewegbaren Abfrage- und Antwortgeräten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691959849 DE1959849C (de) | 1969-11-28 | System zum selbsttätigen drahtlosen Übertragen von mehrstelligen Informationen zwischen gegeneinander bewegbaren Abfrage- und Antwortgeräten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1959849A1 DE1959849A1 (de) | 1971-06-03 |
| DE1959849B2 DE1959849B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1959849C true DE1959849C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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