DE1958819U - Farbuebertrager zur verwendung nach art eines durchschlagpapieres. - Google Patents
Farbuebertrager zur verwendung nach art eines durchschlagpapieres.Info
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Description
Aktieselskabet for Kontor Kemi, 2-6 Engager, Glostrup, Dänemark
Farbübertrager zur Verwendung naoh Art eines Durchschlagpapieres
Die !Teuerung "betrifft einen Farbübertrager zur Verwendung wie
ein Schreibmaschinen-Durchschlagpapier, "bestehend aus einer Trägerfolie aus durchsichtigem Kunststoff und mehreren weiteren
Schichten.
Bei einem "bekannten Kohlepapier ist auf dem Träger eine relativ
harte Waohsfarbe aufgetragen. Wenn die Wachsschicht relativ hart ist, dann ist_ das Papier relativ lang benutzbar, die Durehsehriften
sind jedoch relativ schwach gefärbt. Wählt man eine weniger harte Waehsfarbe, dann erhält man zwar kräftige Durchschlage,
"beschmutzt sieh aber in der bekannten Weise wegen der Weichheit
der Farbe die Finger.
Es ist auch ein Durchschlagpapier bekannt, bei welchem die
farbabgebende Schicht nach Art eines Kunststoffschwämmes ausgebildet
ist, der aufgesaugt eine flüssige Farbe enthält. Dabei
wird die Farbe bei den durch das Sehreiben auftretenden Drücken aus diesem Sehwamm ausgedrückt und auf das Papier übertragen. Diese Papiere haben aber den Haehteil, dass sie in der
Handhabung nicht sehr sauber sind und liefern ausserdem nicht sehr klare Durchschriften. Es ist auch schon bekannt geworden,
zwischen dem Trägermaterial und der farbabgebenden Schicht
eine Haftschicht anzubringen. Es ist auch schon bekannt geworden an Kohlepapieren Schutzschichten aufzubringen, die die
farbabgebende Seite abdecken, und vollkommen farbdicht sind,
solange das Papier nicht "benützt wird. Beim ersten Durchschreiben
aber wird diese Schutzschicht mitübertragen und verliert damit ihre Wirkung.
Der Heuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Farbübertrager
nach Art eines DurGhschlagpapieres zu schaffen, der alle Nach-»
teile der bekannten Farbübertrager nicht hat. Zu diesem Zweck weist der Farbübertrager nach der !Teuerung folgenden Aufbau
auf: Zwischen der Trägerfolie und der farbabgebenden Schicht,
die aus sehwammig-pörb'sem Material mit darin aufgesaugter
Farbe besteht, liegt eine Haftschicht zur dauernden Verbindung dieser Schichten und auf der der Folie abliegenden Seite der
farbabgebenden Schicht liegt eine Filterschioht, durch welche
bei Druekanwendung Farbe aus der farbabgebenden Schicht hindurohtreten
kann. Ein besonders wichtiger Gedanke ist dabei, : dass auf der farbabgebenden Schicht die Filterschicht liegt,
die nur bei Druekanwendung ein Durchtreten von Farbe gestattet, während sie andererseits es verhindert, dass man sieh beim
bldssen Anfassen die Finger verschmutzt.
In besonders zweekmässiger Weiterbildung der Neuerung sind
Haft- und Filtersehicht farblich kontrastierend pigmentiert. Zweckmässig werden zur Pigmentierung Metallteilehen verwendet.
Nach einer weiteren zweekmässigen Ausgestaltung der Neuerung haftet auf der der farbabgebenden Schicht abliegenden Seite
der durchsichtigen Folie eine Schicht mit rauher und nicht
gleitender Oberfläche, wodurch das sonst lästige Gleiten der Kunststoff-Folie auf dem darüberliegenden Papier verhindert
ist. Man kann die rauhe- Seite dieser Schicht bedrucken mit
Hinweisen auf die Herkunft oder den Verwendungszweck des
Farbträgers» Bei denjenigen Ausführungen der Neuerung, bei
welchen diese Schicht mit rauher Oberfläche nicht vorgesehen
ist, kann die durchsichtige Trägerfolie auf einer oder auf der anderen Seite zu denselben Zwecken bedruckt sein.
Im folgenden wird die Neuerung unter Hinweis auf die Zeichnung an einem besonders zweckmässigen Ausführungsbeispiel erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Schnitt zur Darstellung
des Aufbaus dieser Ausführungsform.
Auf einer Trägerfolie 1o aus durchsichtigem Kunststoffmaterial
haftet auf einer Seite die Haftschicht 11, welche die farbabgebende
Sehicht> Infest mit der Folie 1 ο verbindet. Die Haftschicht
11 kannVfarbig, insbesondere mit letallteilehen pigmentiert
sein. Die farbabgebende Schicht 12 besteht aus einem
schwammigen Material, welches die Farbe selbst aufgesaugt speichert. Über der farbabgebenden Schicht 12 liegt eine poröse
.FiIt ersohicht als Deckschicht, die ebenfalls farbig pigmentiert
sein kann, wozu ebenfalls Metallteilehen sieh eignen.
Diese Filterschicht verhindert ein Austreten von Farbe aus
der farbabgebenden Schicht 12 bei nur geringem Druck, wie er
beispielsweise beim Anfassen entsteht, gestattet aber ein Durchtreten von Farbe aus der farbabgebenden Schicht 12 auf
das Mnks von der Filterschicht 13 zu denkende Papier, wenn
von rechts - z.B« beim Schreiben ~ ein relativ hoher spezifischer
Druek ausgeübt wird. Diese Filtersehicht hat vor allem
den Vorteil, dass sie beim Sehreiben nicht vollständig abgesehrieben
wird, es bleibt also die Schutzwirkung dieser Sehieht 13 bestehen.
Die verschiedenfarbige Pigmentierung der Schichten 11 und 13
erleichtert das richtige Aufeinanderstapeln von Farbübertragern
und Durchschlagpapier.
Bei der-dargestellten Ausführungsform der Neuerung weist die
Rückseite der Kunststoff-Folie 11 eine Schicht 14 mit rauher
Oberflache auf, die dazu dient, das Verrutschen der aufeinander
gelegten Durchschlagpapiere und Farbübertrager zu verhindern.
Die Rückseite der Schicht 14 kann mit Hinweisen auf die Herkunft des Farbübertragers oder auf die Yerwendungsart bedruckt
sein. Wenn man keine solche aufgerauhte Schicht ·|4 verwendet,
dann kann eine der beiden Seiten der durchsichtigen Kunststoff-Folie
1o in entsprechender Weise bedruckt sein.
Alle dargestellten Einzelheiten sind für die Neuerung von Bedeutung.
Claims (7)
1. Farbübertrager zur .Verwendung wie ein (Schreibmaschinen-)
Durchschlagpapier, bestehend ans einer Trägerfolie aus
durchsichtigem Kunststoff und mehreren weiteren Schichten, darunter die farbabgebende Schicht, gekennzeichnet
durch folgenden Aufbau: Zwischen der Trägerfolie (1o) und der farbabgebenden Schicht (12), die aus schwammigporösem
Material mit darin aufgesaugter Farbe besteht, liegt eine Haftschicht (11) zur dauernden Verbindung
dieser Schichten (1o, 12) und auf der der folie (1o) abliegenden Seite der farbabgebenden Schicht (12) liegt eine
Miterschicht (15) durch welche bei Druekanwendung Farbe
aus der farbabgebenden Schicht (12) hindurchtreten kann.
2, Parbübertrager nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet,
dass die Haftschicht (11) und/oder die Filterschicht (13)
pigmentiert sind.
3* Farbübertrager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Haft- und Filterschicht (.11 bzw. 13) farblich
kontrastierend pigmentiert sind.
4. Farbübertrager nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Pigmentierung(en) aus Metallteilehen besteht bzw. bestehen.
5* Farbübertrager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4,
der dadurch gekennzeichnet, dass auf der/farbabgebenden Schicht
(12) abliegenden Seite der Folie (lo) eine Schicht (14)
mit rauher, nicht gleitender Oberfläche haftet.
6. Farbübertrager nach Änspruoli t - 4» dadurch, gekennzeichnet,
dass die Trägerfolie. (1o) einseitig bedruckt ist.
7. FarTDübertrager nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
dass die mit rauher Oloerflache ausgebildete Schicht (H)
bedruckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967A0027098 DE1958819U (de) | 1967-02-01 | 1967-02-01 | Farbuebertrager zur verwendung nach art eines durchschlagpapieres. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1958819U true DE1958819U (de) | 1967-04-20 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1967A0027098 Expired DE1958819U (de) | 1967-02-01 | 1967-02-01 | Farbuebertrager zur verwendung nach art eines durchschlagpapieres. |
Country Status (1)
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