[go: up one dir, main page]

DE1958665A1 - Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen - Google Patents

Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen

Info

Publication number
DE1958665A1
DE1958665A1 DE19691958665 DE1958665A DE1958665A1 DE 1958665 A1 DE1958665 A1 DE 1958665A1 DE 19691958665 DE19691958665 DE 19691958665 DE 1958665 A DE1958665 A DE 1958665A DE 1958665 A1 DE1958665 A1 DE 1958665A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
titanium dioxide
polycarbonate
pigment
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691958665
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Voelz Hans G
Gerhard Dr Kienast
Guenter Dr Peilstoecker
Wolfgang Dr Wiegreffe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE759226D priority Critical patent/BE759226A/xx
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19691958665 priority patent/DE1958665A1/de
Priority to US85286A priority patent/US3663494A/en
Priority to GB5387270A priority patent/GB1332677A/en
Priority to NL7016971A priority patent/NL7016971A/xx
Priority to AT1042470A priority patent/AT307049B/de
Priority to FR7041800A priority patent/FR2069783A5/fr
Priority to BR224041/70A priority patent/BR7024041D0/pt
Priority to AU22548/70A priority patent/AU2254870A/en
Publication of DE1958665A1 publication Critical patent/DE1958665A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/36Compounds of titanium
    • C09C1/3607Titanium dioxide
    • C09C1/3653Treatment with inorganic compounds
    • C09C1/3661Coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K9/00Use of pretreated ingredients
    • C08K9/02Ingredients treated with inorganic substances
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/80Particles consisting of a mixture of two or more inorganic phases
    • C01P2004/82Particles consisting of a mixture of two or more inorganic phases two phases having the same anion, e.g. both oxidic phases
    • C01P2004/84Particles consisting of a mixture of two or more inorganic phases two phases having the same anion, e.g. both oxidic phases one phase coated with the other

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

FARBENFABRIKEN BAYERAG 19586es
LEVERKUSEN·] GB/Ni ■ PMwt-Abteiluag
2 I1 NOV. Ϊ969
Stabilisiertes Titandioxid für Polycarbonat-
Formmassen
Wie andere thermoplastische Kunststoffe, z.B. Polystyrol, Polymethylmethacrylat, Polyolefine, Polyacetale, Polysulfone, Polyamide und Polyphenylenoxid werden üblicherweise auch Polycarbonate z.B. mittels organischer oder anorganischer Pigmente bzw. deren Mischungen in vielen Farbtönen eingefärbt. Häufig bilden bei gedeckten oder translucenten Farbtönen, insbesondere bei hellen bis weißen Einfärbungen Titandioxidpigmente einen wesentlichen Anteil der Einfärberezeptur. So können beispielsweise durch alleinige Verwendung von Titandioxidpigmenten im wesentlichen weiße Einfärbungen erzielt werden» Bei Mitverwendung von organischen oder anorganischen Buntpigmenten können nahezu beliebige, im wesentlichen jedoch hellere bis schwach gefärbte Farbtöne erzielt werden. Für diese Kunststoffpigmentierung wurde eine große Zahl spezieller Titandioxidtypen mit bestimmten Eigenschaften hergestellt. Es zeigte sich jedoch, daß die bisher verwendeten Pigmente trotz ihrer guten optischen Eigenschaften in anderen Kunststoffen bei der Pigmentierung von Polycarbonaten gewisse Mängel aufweisen.
Le A .12 663 - 1 -
109822/2T80
Hochmolekulare, thermoplaetische Polycarbonate zweiwertiger " Phenole im Sinne der Erfindung sind die bekannten Polycarbonate, die aus «weiwertlgen Phenolen wie Resorcin, Hydrochinon, Dihydroxydipheiiylen und insbesondere Bis-(Hydrcxy«phenyl)-alkanen, halogenierten Bis-(Hydroxyphenyl)-alkanen, wie 4,4'-Dihydroxy-3, 5,3', 5'-tetrachlordiphenyl-2,2-propan oder 4,4r-Dihydroxy-3, 5,3', 5'-tetrabrom-diphenyl-2,2-propan, Bis-CHydroxyphenylJ-cycloalkanen, -sulfonen, -sulfoxiden, -äthern und -sulfiden, gegebenenfalls im Gemisch mit Glykolen, mit Kohlensäur β derira ten, wie Diestern und Dihalogeniden, gegebenenfalls unter Mitver- * wendung untergeordneter Mengen von Dicarbonsäuren oder deren esterbildenden Derivaten, hergestellt sind und die ein mittleres Molekulargewicht von mindestens etwa 10.000, vorzugsweise zwischen etwa 25.000 und etwa 200.000 besitzen.
Pigmente, wie z.B. Titandioxide können den thermoplastischen hochmolekularen Polycarbonaten in Mengen von etwa 0,05 bis 5 Gew.-$ und insbesondere bis etwa 2 Gew.-# mittels der üblichen Verfahren, z.B. durch Aufstäuben auf das Kunststoffgranulat und nachträgliches Homogenisieren in z.B. einer Schneckenpresse, einverleibt werden. Das pigmentierte Granulat kann nach den üblichen Verfahren, z.B. P mittels einer Spritzgußmaschine, zu Pormkörpern verarbeitet werden.
An Polycarbonat-IOrmmassen, bzw. an daraus im Spritzgußverfahren hergestellten Rundscheiben, die mit herkömmlichen Titandioxidpigmenten in der oben beschriebenen Weise hergestellt werden, beobachtet man häufig einen störenden Gelbstich und einen entsprechend verminderten Weißgrad. Bei der natürlichen Bewitterung sowie schon bei der künstlichen Belichtung nimmt der Gelbstich in der
Le A 12 663 - 2 -
1098 2 27.2 180
Regel zu bei gleichzeitiger weiterer Abnahme des Weißgrades. Hierbei kann es bei Titandioxidpigiaenten, die hinsichtlich ihrer optischen Leistung Unterschiede aufweisen, nach ihrer Einverleibung in Polycarbonate zu Produkten mit Unterschieden im Gelbstich und Weißgrad entsprechend den optischen Pigmenteigenschaften kommen.
Die vorstehenden Ausführungen werden durch folgende Versuche näher erläutert:
Ss wurden drei herkömmliche Titandioxidpigmente A, B, C zu je 1,5 Gew.-£ in Polycarbonat aus Bisphenol A (siehe Beispiel 2) eingearbeitet und daraus im Spritzgußverfahren Rundscheiben hergestellt. Sie Scheiben wurden auf dem Elrepho (Zeiss) mit den drei Farbmeßfiltern gemessen und aus den Werten R, R^, R folgende optische Kenndaten bestimmt:
Tabelle 1
BERGER +) A B C 91
Gelbstich Rx-F 12,4o 11,19 1o,
Weißgrad nach 3
Rv 13,2 16,0 16,
+) A. BERGER, Die Falte 8 (19S9), Nr. 4/6, 187 - 2o2
Ferner wurden die Rundecheiben auf einem Drehfilter mit sechs Ultravioletlampen im Abstand von 10 cm belichtet. Die Belichtung dauerte bis zu acht Stunden, jede Stunde wurden Elrepho-Meaeungen gemacht. Man erkennt durch Vergleich der Werte in den Tabellen 1 und 2 eine deutliche Zunahme des Gelbstichs und eine starke Abnahme des Weißgrades nach erfolgter Belichtung.
Le A 12 663
10982?/?180
Tabelle 2
nach Belichtung 8h A B C
Gelbstich R-R
X Z
Weißgrad nach BERGER
16,8
8,7
15,1
11,8
14,6
12,1
überraschend wurde nun gefunden, daß man diese störenden Effekte, nämlich den anfänglichen Gelbstich sowie die zunehmende Vergilbung bei Belichtung unterdrücken oder zumindest auf einen unwesentlichen Anteil abschwächen kann, wenn man pigmentierte Polycarbonatformmassen unter Verwendung von Titandioxidrutilpigmenten herstellt, die Zinkoxid enthalten und die im übrigen mit Aluminiumphosphat nachbehandelt wurden. Derartige modifizierte zinkhaltige Titandioxidruijilpigmente, die mit einer Aluminiumphophathülle versehen sind, können z.B. nach einem Verfahren hergestellt werden wie es in der deutschen Patentschrift Nr. 1.213.557 beschrieben wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform zur Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Pigmente wird dem TiO2 in wäßriger Suspension vor dem Glühen Zinkoxid in Mengen von 0,2 bis 5 Gew.-#, vorzugsweise von 0,5 bis 1,5 Gew.-?έ, bezogen auf TiO2, zugesetzt. Anschließend wird der Schlamm filtriert und calciniert. Das calcinierte Pigment wird wie üblich vermählen und in Wasser suspendiert. Die Pigmentsuspension wird mit einer Natriumphosphat- und Aluminiumsalzlösung nachbehandelt, wobei die Mengen so eingestellt werden, daß, bezogen auf TiO2, das fertige Pigment einen Aluminiumoxidgehalt von 0,2 bis 5» vorzugsweise von
Le A 12 663 - 4 -
109827/7180
1 bis 2,5 Gew.-$ und einem Phosphorpentoxidgehalt zwischen 0,3 und 6, vorzugsweise von 1 bis 3 Gew.-#, enthält. Die Ausfällung des Aluminiumphosphats erfolgt durch Einstellung eines pH-Wertes von etwa 7 bis 8 durch Zugabe von Alkalien wie z.B0 Natronlauge Das so nachbehandelte Pigment wird dann abfiltriert, gewaschen und getrocknet. Vorzugsweise wird die Trocknung bei Temperaturen von 150 bis 2000C durchgeführt.
Das erfindungsgemäß zu verwendende modifizierte Rutilpigment wird dem Polycarbonat in Mengen von 0,05 bis 5, vorzugsweise von 0,5 bis 2 Gew.-^, zugesetzt.
Formmassen, die mit dem erfindungsgemäß zu verwendenden Titandioxid hergestellt werden, sind überraschenderweise von sehr heller, fast weißer Farbe und zeigen auch bei längerer Belichtung nur eine sehr geringe Vergilbungstendenz. Es ist zwar bekannt, daß man Titandioxidpigmente zur Verbesserung der Eigenschaften in Anstrichfarben mit Aluminiumphosphat umhüllen kann, und es ist ferner bekannt, daß mit Aluminiumphosphat nachbehandelte Titandioxidpigmente, die einen Gehalt von Oxiden des Magnesiums, Zinks und/oder Aluminiums aufweisen, in Melamin- und Harnstoff-Formaldehydharzen besonders stabil gegen Vergrauung bei Belichtung sind.
Aufgrund dieser Ausführung konnte man jedoch nicht erwarten, daß man bei der Einarbeitung von speziell zinkoxidhaltigem Rutil, das im übrigen mit einer Alumiumphosphatumhüllung versehen ist, in Polycarbonaten hellere und weniger gelbe Formmassen erhält als mit den bisher verwendeten Rutilpigmenten.
Nachfolgend wird der Gegenstand der Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert: -
le A 12 663
1098 27/2180
Beispiel 1
Nach Zugabe einer wäßrigen Suspension von ZnO zu einem in bekannter Weise nach dem Sulfatverfahren hergestellten Titandioxidaquatschlamm wurde durch Calcinieren ein Rutilpigment mit 1,2 % ZnO, bezogen auf TiO2, hergestellt. Das trocken gemahlene Pigment wurde anschließend mit Wasser zu einer 25· $igen Suspension angemaischt und die Suspension auf 600O erwärmt. Unter ständigem Rühren wurden gleichzeitig innerhalb von 45 Minuten eine wäßrige Lösung von Dinatriumhydrogenphosphat mit 60 g P2Oc- <Je ^iter und eine Aluminiumsulfatlösung mit 10 g Al2O, je Liter zugegeben, ) so daß die zugefügte Menge an P2 0C 2 ^ 1^ anA-12°3 1»4 ^* beide bezogen auf 'TiO2, betrug. Nunmehr wurde innerhalb von 30 Minuten mit 50 $iger Natronlauge ein pH-Wert von 7,5 bis 7,7 eingestellt, 90 Minuten lang weitergerührt, anschließend das so behandelte Pigment abfiltriert und der Filterkuchen mit der zehnfachen Gewichtsmenge Wasser von 800O gewaschen. Der gewaschene Filterkuchen wurde 7 Stunden lang bei 150 bis 20O0O getrocknet und danach in einer mit überhitztem Wasserdampf betriebenen Strahlmühle mikronisiert.
Beispiel 2
" Über einen Extruder wurden bei 2700O in die Schmelze zu 98,5 Gew.-Teilen Polycarbonat aus 4,4'-Dihydroxy-diphenyl-2,2-propan (Bisphenol A) und Phosgen (in üblicher Weise hergestellt, mit der relativen Viskosität von 1,30, gemessen an einer 0,5 #igen Lösung in Methylenchlorid bei 250C), 1,5 Gewichtsteile eines nach herkömmlichem Verfahren hergestellte Zinkoxid enthaltenden Titandioxid-Rutilpigmentes eingearbeitet.
Le A 12 663
— 6 —
1098 22/7180
J 1958G65
Man erhielt ein weiß eingefärbtes Polyearbonat, das nach der Zerkleinerung zu Granulat mittels einer Spritzgußmaschine bei 3000C zu Rundscheiben von 120 mm Durchmesser verarbeitet wurde.
Bei der Freibewitterung wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Tabelle 3
Pigment
nach Beispiel 2
Freib(
nach 3 Monaten
2witterung
nach 12 Monaten
Gelbstich
R-R
χ ζ
7,32 1o,63
Weißgrad
nach BERGER
y fx% η *\
2o,8o 17,32
Beispiel 3
Über einen Extruder wurden bei 2700C in die Schmelze zu 98,5 Gewichtsteilen Polyearbonat aus 4,4'-Dihydroxydiphenyl-2,2-propan (Bisphenol A) und Phosgen (in üblicher Weise hergestellt, mit der relativen Viskosität von 1,30, gemessen an einer 0,5 $igen Lösung in Methylenchlorid bei 250C), 1,5 Gewichtsteile eines Pigments nach Beispiel 1 eingearbeitet.
Le A 12 663
- 7 -109827/?180
Man erhielt ein weiß eingefärbtes Polycarbonate das nach der Zerkleinerung zu Granulat mittels einer Spritzgußmaschine bei 3000G zu Rundscheiben von 120 mm Durchmesser verarbeitet wurde.
Bei der Kurz- und !Freibewitterung wurden folgende Werte erhalten:
Tabelle 5
Pigment
nach
Beispiel 4
Belichtung auf dem Drehteller
Gelbstich
Weißgrad
nach
BERGER
vor der Belichtung
12,3
13,2
nach der
Belichtung
15,8
8,7
Freibewitterung nach 3 J nach 12 Monaten Monaten
11,10
16,85
17,17
10,35
Beispiel 5
Über einen Extruder wurden bei 2700C in die Schmelze zu 98,5 Gewichtsteilen Polycarbonat aus 4,4'-Dihydroxy-diphenyl-2,2-Propan (Bisphenol A) und Diphenylcarbonat (in üblicher Weise hergestellt, mit der relativen Viskosität von 1,30 gemessen an einer 0,5 $igen Lösung in Methylenchlorid bei 250C), 1,5 Gewichtsteile eines Titandioxidpigmentes nach Beispiel 1 eingearbeitet.
Le A 12 663
109822/7180
Man erhielt ein weiß eingefärbtes Polycarbonat, das nach der Zerkleinerung zu Granulat mittels einer Spritzgußmaschine bei 3000C zu Rundscheiben von 120 mm Durchmesser verarbeitet wurde.
Bei der Freibewitterung wurden folgende Werte erhalten:
Tabelle 4
Pigment
nach Beispiel 3
Freib
nach 3 Monaten
switterung
nach 12 Monaten
Gelbstich
y-v
6,37 9,27
Weißgrad
nach BERGBR
22,13 19,o4
Beispiel 4
Ober einen Extruder wurden bei 27O0C in die Schmelze zu 98,5 Gewichtsteilen Polycarbonat aus 4 t 4'-Dihydroxy-diphenyl-2,2-propan (Bisphenol A) und Diphenylcarbonat (in üblicher Weise hergestellt, mit der relativen viskosität von 1,30, geneesen an einer 0,5 #igen Lösung in Methylenchlorid bei 250C), 1,5 Gewientstelle eines nach herkömmlichem Verfahren hergestellen Zinkoxid enthaltenden Titandioxid-Rutilpiguentes eingearbeitet.
Le A 12 663
-no
Man erhielt ein weiß eingefärbtes Polycarbonat, das nach der Zerkleinerung zu Granulat mittels einer Spritzgußmaschine bei 3000O zu Rundscheiben von 120 mm Durchmesser verarbeitet wurde.
Bei der Kurz- und Preibewitterung wurden folgende Werte erhalten:
Tabelle 6
Pigment
nach
Beispiel 5
Belichtung auf
vor der
Belichtung
dem Drehteller
nach der ■
Belichtung
Preibewi
nach
3
Monaten
tterung
nach
12
Monata
Gelbstich
\-\
6,9 12,6 8,78 13,87
Weißgrad
nach
BERGER
20,1 14,2 19,58 14,13
Le A 12 663
- 10 109822/2180

Claims (4)

Patentansprüche
1) Verwendung von zinkhaltigen, mit Aluminiumphosphat beschichteten Rutilpigmenten zur Einfärbung von PolycarbonatformmaBsen.
2. "Verwendung von Rutilpigmenten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,2-5 Gew.-% Zinkoxid sowie 0,2-5 Gew.-# Aluminiumoxid und 1-2,5 Gew.-$ Phosphorpentoxid in Form von Aluminiumphosphat enthalten.
3. Verwendung von Rutilpigmenten gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,5 - 1,5 Gew.-$ ZnO, 1 - 2,5 Gew.-^ Aluminiumoxid und 1-3 Gew.-^ I>2°5 erkalten..
4. Mit Titandioxid pigmentierte Polycarbonatformmassen, dadurch gekennzeichnet, daß die !Formmassen 0,05 - 5 Gew.-^ eines Rutilpigmentes enthalten, das 0,2-5 Gew.-jS Zinkoxid sowie 0,2 - 5 Gew.-# Al2O5 und 0,3 - 6 Gew.-# P3O5 in Form von Aluminiumphosphat enthält.
Ie A 12 663 - 11 -
109822/2180
DE19691958665 1969-11-22 1969-11-22 Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen Pending DE1958665A1 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE759226D BE759226A (fr) 1969-11-22 Dioxyde de titane stabilise pour masses de moulage en polycarbonates
DE19691958665 DE1958665A1 (de) 1969-11-22 1969-11-22 Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen
US85286A US3663494A (en) 1969-11-22 1970-10-29 Stabilised titanium dioxide for polycarbonate moulding compositions
GB5387270A GB1332677A (en) 1969-11-22 1970-11-12 Polycarbonate moulding compositions containing stabilised titanium dioxide
NL7016971A NL7016971A (de) 1969-11-22 1970-11-19
AT1042470A AT307049B (de) 1969-11-22 1970-11-19 Einfärbung von Polycarbonat-Formmassen
FR7041800A FR2069783A5 (de) 1969-11-22 1970-11-20
BR224041/70A BR7024041D0 (pt) 1969-11-22 1970-11-20 Composicao de policarbonato colorido para moldagem
AU22548/70A AU2254870A (en) 1969-11-22 1970-11-23 Stabilised titanium dioxide for polycarbonate moulding compositions

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691958665 DE1958665A1 (de) 1969-11-22 1969-11-22 Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1958665A1 true DE1958665A1 (de) 1971-05-27

Family

ID=5751750

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691958665 Pending DE1958665A1 (de) 1969-11-22 1969-11-22 Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3663494A (de)
AT (1) AT307049B (de)
AU (1) AU2254870A (de)
BE (1) BE759226A (de)
BR (1) BR7024041D0 (de)
DE (1) DE1958665A1 (de)
FR (1) FR2069783A5 (de)
GB (1) GB1332677A (de)
NL (1) NL7016971A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0450805A3 (en) * 1990-04-04 1992-10-14 Tioxide Group Plc Process for coating metal oxide pigments and pigments obtained
EP0753546A3 (de) * 1995-07-13 1997-04-16 Tioxide Group Services Ltd Titandioxidpigmente

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0450805A3 (en) * 1990-04-04 1992-10-14 Tioxide Group Plc Process for coating metal oxide pigments and pigments obtained
EP0753546A3 (de) * 1995-07-13 1997-04-16 Tioxide Group Services Ltd Titandioxidpigmente

Also Published As

Publication number Publication date
GB1332677A (en) 1973-10-03
BR7024041D0 (pt) 1973-01-02
US3663494A (en) 1972-05-16
NL7016971A (de) 1971-05-25
FR2069783A5 (de) 1971-09-03
AT307049B (de) 1973-05-10
BE759226A (fr) 1971-05-21
AU2254870A (en) 1972-05-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2740561C2 (de)
DE2852585C2 (de)
DE69818556T2 (de) Pigment zur Abschirmung gegen Ultravioletstrahlung
DE60014273T2 (de) Feine schuppenförmige Pigmente und deren Herstellungsverfahren
DE2214545C3 (de) Perlmuttpigmente und deren Herstellung
DE3137808A1 (de) Perlglanzpigmente mit verbesserter lichtechtheit, verfahren zur herstellung und verwendung
DE1297333B (de) Herstellung von pigmentierten Formaldehydharzen
DE69912006T2 (de) Thermoplastische zusammensetzung für optische verwendungen mit geringer trübung
EP0008101A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Titandioxidpigmenten mit hoher Wetterbeständigkeit und ihre Verwendung
EP0520313A2 (de) Oberflächenmodifizierte plättchenförmige Pigmente
CH625545A5 (de)
WO2002083412A1 (de) Wärmeabsorbierendes schichtsystem
EP0929613B1 (de) Zinksulfid-pigment
DE1958665A1 (de) Stabilisiertes Titandioxid fuer Polycarbonat-Formmassen
DE69001528T2 (de) Pigmente, welche die ultraviolette und infrarote strahlen zurueckhalten.
DE2854259A1 (de) Polycarbonatharzmasse
EP0718378A2 (de) Nicht glänzende Farbpigmente
DE4434973A1 (de) Höchsttransparente gelbe Eisenoxidpigmente, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie deren Verwendung
DE3731733C2 (de)
DE2612234A1 (de) Verfahren zur herstellung von bleichromatpigmenten
DE2815176A1 (de) Polyvinylchlorid-formmasse und bauteil hieraus
DE2251708A1 (de) Truebungsmittel fuer kunststoffe hoher lichtdurchlaessigkeit und starker streuung
DE1494080A1 (de) Verfahren zum Schuetzen von lichtempfindlichen Materialien
DE69311079T2 (de) Farbechte perlmuttartige glanzpigmente und deren herstellungsverfahren
EP0424572B1 (de) Witterungsstabiler Hart-PVC-Formkörper, dessen Herstellung, und die Verwendung einer Ti02-haltigen Pigmentkombination zur Pigmentierung von Hart-PVC-Formkörpern