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DE195833C - - Google Patents

Info

Publication number
DE195833C
DE195833C DENDAT195833D DE195833DA DE195833C DE 195833 C DE195833 C DE 195833C DE NDAT195833 D DENDAT195833 D DE NDAT195833D DE 195833D A DE195833D A DE 195833DA DE 195833 C DE195833 C DE 195833C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
cylinder
carburator
throttle valve
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT195833D
Other languages
English (en)
Publication of DE195833C publication Critical patent/DE195833C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F02B1/12Engines characterised by fuel-air mixture compression with compression ignition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

be«
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 195833 -KLASSE 46 c. GRUPPE
GASTON PAUL JEAN LION in PARIS.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet eine Explosionskraftmaschine, deren Zündung durch Selbstzündung karburierten Gases erfolgt. Dieses befindet sich in einem gesonderten Zylinder, der durch ein vom Karburator abgezweigtes Rohr gespeist wird.
Die. Vorrichtung kennzeichnet sich in ihrer
Neuheit dadurch, daß das vom Karburator abgezweigte Rohr vor dem Drosselventile des
ίο Karburators abgezweigt wird, damit die Füllung des Zündungszylinders unabhängig vom Arbeitszylinder der . .Maschine erfolgt, und folglich der einmal geregelte Zündungspunkt vom durch das Drosselventil beeinflußten
j 5 Gange der Maschine selbst unabhängig bleibt.
Auf der Zeichnung ist ein Arbeitszylinder
samt der zugehörigen Zündungsvorrichtung im Längsschnitt dargestellt, und es bedeutet ι den Arbeitszylinder, 2, 21 den in der Hoch- und Tieflage dargestellten Arbeitskolben.
■ Parallel zu ihm verlaufend ist der Zündungszylinder 3 angegossen, in dem ein Kolben 4 gleitet, der mit dem Arbeitskolben 2 durch ein Winkelstück 5 zwangläufig verbunden ist.
Der wagerechte Arm des Winkels 5 gleitet in einem Schlitz 6 der Zylinderwandung 7.
Der Zündungszylinder 3 steht mit Hilfe eines Kanales 8 mit dem Arbeitszylinder in Verbindung, doch wird diese durch ein kolbenschieberartiges Ventil 9 unterbrochen, das mittels der Feder 10 dicht auf seinen Sitz 11 gedrückt wird.
Das mit Dichtungsringen 12 ausgestattete Ventil 9 ist in seiner Längsrichtung durchbohrt und die Bohrung in ihrem oberen Teile ständig verschlossen, am unteren Ende aber durch einen Ventilteller 13 abgedeckt, dessen Stange in einer Kreuzführung 14 gleitet. Durch Kanäle 15 und einen Rundkanal 16 kommuniziert die^ Bohrung 17 mit dem Einlaßkanal 18, welcher zum Karburator führt, so daß der Zündungszylinder 3 mit letzterem bei geöffnetem Ventil 13 in unmittelbarer Verbindung steht. Diese Verbindung wird durch ein Rohr geschaffen, das vor dem Drosselventil der Karburiervorrichtung abgezweigt wird. Die Füllung des Zündungszylinders 3 mit karburierter Luft erfolgt auf diese Weise vollständig unabhängig vom Arbeitszylinder. Das den Karburator mit dem Zündungszylinder verbindende Rohr versieht man mit einem Drosselventil, mit einem regelbaren Lufteinlaß oder schließlich mit einer Wassereinspritzvorrichtung.
Beim Ansaugen des Kolbens 4 hebt sich das Ventil 13 im Ventilkolben 9 und das Zündgasgemisch tritt durch die Kanäle 18, 16, 15 und 17 in den Zylinderraum 3 ein. Beim Rückgange des Kolbens schließt sich das Ventil 13, und das den Zylinder bis zu einem gewissen Grade füllende Gasgemisch wird so weit komprimiert, bis es sich gegen das Ende des Hubes in bekannter Weise selbst entzündet. Zufolge des hierbei auftretenden starken Druckes hebt sich der Ventilkolben 9 um ein durch einen verstellbaren Anschlag 19 begrenztes Stück, und die Flamme schlägt über den Verbindungskanal 8 nach dem Arbeitsraume über. Nachdem sich der Zylinder 3 infolge einiger Explosionen erhitzt hat,
ist es erforderlich, die Zuströmung des Zündgasgemisches einzuschränken, um vorzeitige Zündungen zu vermeiden. Zu diesem Zwecke bedient man sich einer der vorerwähnten drei Regelungsvorrichtungen des den Kanal 18 mit dem Karburator verbindenden Nebenrohres; diese wird nunmehr in entsprechender Weise eingestellt, um die Zündung in einer bestimmten Kolbenlage eintreten zu ίο lassen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Explosionskraftmaschine, deren Zündung durch Selbstzündung karburierten Gases erfolgt, das sich in einem durch ein vom Karburator abgezweigtes Rohr gespeisten, gesonderten Zylinder befindet, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Rohr vor dem Drosselventil des Karburators abgezweigt wird, damit die Füllung des Zündungszylinders unabhängig vom Arbeitszylinder erfolgt, und folglich der einmal geregelte Zündungszeitpunkt von dem durch das Drosselventil beeinflußten Gange der Maschine unabhängig bleibt.
  2. 2. Ausführungsform der Explosionskraftmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das den Karburator mit dem Zündungszylinder verbindende Rohr ein Drosselventil, einen regelbaren Lufteinlaß oder eine Wassereinspritzvorrichtung enthält.
    ■ Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT195833D Active DE195833C (de)

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DE195833C true DE195833C (de)

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DENDAT195833D Active DE195833C (de)

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DE (1) DE195833C (de)

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