[go: up one dir, main page]

DE1958221B2 - Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind - Google Patents

Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind

Info

Publication number
DE1958221B2
DE1958221B2 DE19691958221 DE1958221A DE1958221B2 DE 1958221 B2 DE1958221 B2 DE 1958221B2 DE 19691958221 DE19691958221 DE 19691958221 DE 1958221 A DE1958221 A DE 1958221A DE 1958221 B2 DE1958221 B2 DE 1958221B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calls
subscribers
call
numbers
special service
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19691958221
Other languages
English (en)
Other versions
DE1958221A1 (de
Inventor
Alex Dipl.-Ing. 8000 München Schöller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19691958221 priority Critical patent/DE1958221B2/de
Publication of DE1958221A1 publication Critical patent/DE1958221A1/de
Publication of DE1958221B2 publication Critical patent/DE1958221B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahrer, und eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit zentraler Steuerung und zentralen Speichern, in denen die Rufnummern der rufenden Teilnehmer selbsttätig ermittelt werden, und in denen Sonderdiensteinrichtungen für ankommende Anrufe zu Teilnehmern (Sonderdienstteilnehmer) vorgesehen sind, wie z. B. Anrufumleitung, Fernsprechpause, Fernsprechauftragsdienst usw.
Für derartige Anlagen ist eine Vielzahl von Sonderdiensten bekannt. Beim Schonruf werden die ersten 4 bis 7 Anrufe beim gerufenen Teilnehmer unterdrückt, und erst, wenn der Rufende noch länger wartet, kommt eine Verbindung zustande. Die Telefonpause verhindert jeden Anruf beim Teilnehmer; gegebenenfalls werden die Anrufe zu einem Ansagegerät oder Abfrageplatz weitergeleitet. Beim Bescheiddienst werden alle Anrufe von einem Ansagegerät oder einem Abfrageplatz beantwortet, beim Fernsprechauftragsdienst oder der Anrufweiterleitung zu einem Ansagegerät, einem Platz oder einem Vertreteranschluß umgeleitet.
Insbesondere für Nebenstellenanlagen sind auch noch andere Dienste bekannt. So ist beispielsweise für Teilnehmer mit entsprechender Berechtigung ein Anklopfen oder ein Aufschaken auf bestehende Verbindungen möglich. Bei zentralen Anrufbeantwortern oder Diktiergeräten wird der von anderer Seite zugesprochene Text nur bestimmten Teilnehmern wiedergegeben.
AUe diese Dienste — und weitere hier nicht aufgeführte — sind von der Berechtigung des Gerufenen oder des Rufenden abhängig, an dem jeweiligen Sonderdienst teilzunehmen. Diese Berechtigung wird der jeweiligen Fernmeldeanlage vom Schaltpersonal durch vorbereitendes Zuteilen einer Sc ^derdiensteinrichtung festgelegt oder insbesondere in Anlagen mit zentraler Steuerung und zentralen Speichern in einer Speicherzelle zusammen mit der Art des Sonderdienites vermerkt. Bei Sonderdiensten, die nur zeitweilig voll wirksam sein sollen, wie z. B. bei der Telefonpause oder dem Fernsprechauftragsdienst, wird zusätzlich zu Beginn dieser Zeit vom Schaltpersonal oder vom jeweiligen Sonderdiensaeilnehmer selbst die Nummer des Teilnehmeranschlusses oder Ansagegerätes, zu der die Verbindung weiterzuleiten ist, und gegebenenfalls die Uhrzeit, zu der der Teilnehmer wieder selbst die Anrufe entgegennehmen will, in einer weiteren Zelle eingespeichert.
Bei jedem ankommenden Anruf wird in einer derartigen aufgebauten Anlage die gewählte Rufnummer mit den gespeicherten Rufnummern von auf Sonderdienste geschalteten Teilnehmern verglichen und bei einer Übereinstimmung die dem angegebenen Sonderdienst entsprechende Schaltmaßnahme durchgeführt. Das hat den Nachteil, daß bei gerade abgeschalteten Teilnehmern auch wichtige Anrufe, Fernanrufe usw. nicht zu einem Gespräch führen, denn selbst vom Vertreteranschluß ist ja der gerufene Teilnehmer auch nicht ohne Sondermaßnahmen erreichbar.
Es ist zwar, beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift 10 14 601, bekannt, durch Vorwahl einer Kennziffer die Gesprächsumleitung für den jeweiligen Anruf unwirksam zu machen; jedes Register des Amtes muß aber zu diesem Zweck ein zusätzliches Relais nachgebaut bekommen. Außerdem merkt der Rufende erst, daß ei·! Teilnehmer nicht erreichbar ist, wenn ein zählpflichtiges Gespräch zum Vertreteranschluß aufgebaut ist, oder ein Sonder-Hörzeichen ihn darauf aufmerksam macht. Dann muß er, falls das Amt entsprechend ausgerüstet ist und er die Kennziffer weiß, eine neue Verbindung herstellen. Das erfordert zusätzlichen Aufwand in der Anlage, zusätzliche Wählarbeit des rufenden Teilnehmers und zusätzliche Kenntnisse, was er zu tun hat.
Wenn ein Sonderdienstteilnehmer an seinem Fernsprech- oder Fernschreibanschluß nicht erreichbar ist, hatte der bisher die Möglichkeit, den ankommenden Anruf zu einem vorher bestimmten Anschluß umleiten zu lassen. Wenn aber ein Familienmitglied oder ein anderer Firmenangehöriger ein wichtiges Gespräch mit einem ganz bestimmten Teilnehmer erwartet, kann entweder die Gesprächsumleitung für alle Anrufe bis zum Eintreffen dieses Anrufes nicht vorgenommen werden und der Betreffende muß zu Hause bzw. in der Firma so lange bleiben, oder dieser Anruf wird auch mit zu einer Stelle umgeleitet, an der der Betreffende sich nicht aufhält. In jedem Falle erreichen nicht alle Anrufe die Teilnehmer, für die sie bestimmt sind.
Dem Umleiten von Anrufen sind gewisse Grenzen dadurch gesetzt, daß bestimmte Dämpfungswerte für die gesamte Verbindung nicht überschritten werden dürfen. Dadurch ist eine Gesprächsumleitung über nicht entdämpfte Leitungen, beispielsweise über Querverbindungsleitungen in Nebenstellenanlagen oder elektrisch lange Leitungen, nur beschränkt möglich. Folglich wird in den meisten Fällen eine Umleitung zu Nachbarämtern oder gar zu anderen Orten überhaupt nicht zugelassen, wenn auch die Möglichkeit nur in einigen Fällen nicht gegeben ist
Ein Teilnehmer, dessen Apparat viel benutzt wird, muß damit rechnen, daß ihn nur ein Teil der ankommenden Anrufe erreicht DAe anderen gehen verloren, weil die rufenden Teilnehmer bei den meisten Verbindungsversuchen das Besetztzeichen hören und deshalb oftmals aufgeben. Unter den nicht oder nicht rechtzeitig zustande gekommenen Verbindungen können aber auch wichtige oder dringende Anrufe sein, die wegen vielleicht weniger wichtigen den Teilnehmer nicht erreichen können. Für solche Fälle hat zwar die Beamtin am Vermittlungsplatz meistens die Möglichkeit, sich auf Gespräche aufzuschalten und die wichtigeren (höherwertigen) anzubieten; einem rufenden Teilnehmer ist dieses Vorrecht nicht gegeben, es sei denn, er hat in einer Nebenstellenanlage eine Aufschalteberechtigung. Diese Berechtigung ist jedoch nur innerhalb der eigenen Anlage wirksam und kann beispielsweise auch nicht in öffentlichen Ämtern ausgeübt werden. Selbst wenn ein Teilnehmer ein wichtiges Gespräch erwartet, hat er keine Möglichkeit, vom Vorliegen dieses Anrufes zu erfahren, damit er die bestehende Verbindung auftrennen könnte.
Bei im Amt zentralisierten Anrufbeantwortern oder Diktiergeräten müssen die gespeicherten Angaben von den dazu Berechtigten abgehört oder abgefordert werden können. Gemäß bekannter Verfahren werden Kennzahlen nachgewählt oder Tonfrequenzen in das Teilnehmermikrofon gegeben, auf Grund derer eine Sperre am Gerät gelöst wird und der gespeicherte Inhalt wiedergegeben wird. Das ist aber mit zusätzlicher Wählarbeit verbunden oder umständlich, weil ein bestimmter Tongenerator erforderlich ist, der gegebenenfalls noch die Tonlänge abmessen muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Sonderdiensten der genannten und ähnlichen Art die Nachteile der bekannten Verfahren zu vermeiden und die Sonderdienst-Schaltmaßnahmen bei ankommenden Anrufen in Abhängigkeit von den Wünschen des Sonderdienst-Teilnehmers oder der Fernmeldeverwaltung variabler zu gestalten. Insbesondere soll es ihm möglich sein, bestimmten anrufenden Teilnehmern besondere, dem jeweiligen Sonderdienst entsprechende Berechtigungen zuzuordnen oder bestimmte Anrufweiterleitungen zu verhindern.
Erreicht wird das gemäß der Erfindung dadurch, daß gleichzeitig mit der Rufnummer eines Sonderdienstteilnehmers, der einen Sonderdienst in Anspruch nehmen will, Rufnummern von rufenden Teilnehmern und/oder Amtskennziffern einer Vermittlungsstelle von rufenden Teilnehmern, deren Anrufe anders zu behandeln sind, als die der anderen Teilnehmer, zusätzlich gespeichert werden, und daß zu diesem Zweck bei jedem ankommenden Anruf auch die Rufnummer des Rufenden und/oder die Amtskennziffer einer Vermittlungsstelle ermittelt und mit den gespeicherten Nummern verglichen werden und bei deren Übereinstimmung eine Programmumschaltung vorgenommen wird.
Dieses Verfahren ist besonders leicht durchzuführen in Anlagen, in denen ohnehin die Rufnummern der rufenden Teilnehmer selbständig ermittelt und gegebenenfalls in das Zielamt mit übertragen werden.
Das Verfahren gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß der Anrufe erwartende Sonderdienstteilnehmer selbst bestimmen kann, welche Berechtigung er einem bestimmten Rufenden zuerkennt. Auf diese Weise wird ein Aufschalten oder ein Durchdringen zu einem uner-
reichbar geschalteten Teilnehmer nicht als Sonderrecht einzelner bevorrechtigter Personen ausgelegt, sondern als ein vom jeweiligen Teilnehmer selbst verliehenes Recht.
Falls der Sonderdienstteilnehmer ein für ihn wichtiges Gespräch erwartet, braucht er nicht auf eine Telefonpause zu verzichten. Er kann a'.'ch getrost weniger wichtige Gespräche beliebig oft und lange führen, denn er weiß, daß die erwartete Verbindung in jedem Falle zustande kommt. Wenn einzelne Personen in der Familie oder im Geschäft bevorzugte Gesprächspartner haben, braucht nicht für jede Person ein eigener Anschluß vorgesehen zu werden, wenn ihre Anrufe an verschiedene Vertreterapparate umgeleitet werden sollen, und es erübrigt sich ein Benachrichtigen des Gerufenen und eine Bitte um Rückruf, sobald der Gewünschte von diesem Anruf erfährt. Für die Fernmeldeverwaltung ergibt sich außerdem der Vorteil, daß ein Rückruf oder mehrere Verbindungsversuche überflüssig werden, bei dem Wähler und Leitungen für den wiederholten Aufbau der gleichen Verbindung belegt werden, ohne daß dafür möglich ist, Gebühren zu berechnen. Dadurch, daß nicht nur Teilnehmernummern als berechtigt gekennzeichnet, sondern auch Kennziffern von Ämtern abgespeichert werden, kann die Verwaltung wirksam verhindern, daß Anrufe über solche Leitungen umgelegt werden, die hintereinandergeschaltet eine zu große Dämpfung ergäben, z. B. unverstärkte lange Leitungen mit anderen unverstärkten langen Leitungen. Andere Anrufweiterleitungen aus dem eigenen Amtsbereich hinaus werden aber ungehindert aufgebaut. Diese auszuschließende Amtskennzahl kann auch aus den ersten Ziffern der identifizierten Teilnehmerrufnummer gewonnen werden.
Bei allen diesen Sonderdienstarten braucht der rufende Teilnehmer nicht davon zu erfahren, daß ihm vorübergehend eine besondere Berechtigung erteilt wurde.
Die Wirkungsweise eines derartigen Sonderdienstes wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Eine Anzahl von Teilnehmern Tn ist an eine Fernmeldevermittlung angeschlossen. Diese Vermittlung besteht in bekannter Weise aus einer Anzahl von Wählern oder Kopplern, von denen hier nur zwei, K 1 und K 2, angedeutet sind. Die Durchschaltung der Anlage wird von einem Markierer M gesteuert, dem neben weiteren hier nicht dargestellten Einrichtungen auch ein Identifizierer Id beigeordnet ist.
Diese Vermittlungsanlage ist mit Nachbarämtern über gerichtete oder wechselseitige Leitungen Ltg verbunden.
Zur Durchführung des Sonderdienstes sind zwei der Teilnehmer berechtigt, und zwar diejenigen, die mit STn 1 und STn 2 bezeichnet sind. Weiterhin enthält die Anlage einen Abfrageplatz Pl, beispielsweise einen Fernsprechauftragsdienstplatz, Prüfschrank oder Bedienungsfernsprecher usw, Außerdem ist ein Ansagegerät AG vorhanden, das ein oder mehrere Ansagespuren enthält Weitere Geräte, wie beispielsweise zentrale Anrufbeantworter, Diktiergeräte usw. sind ebenfalls vorhanden, jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt
Der Markierer M ist über einen Koppler K 3 mit einem zentralen Speicher Sp verbunden, in dem eine Anzahl von Speicherzellen Sz 1 bis Szn enthalten sind. Außerdem ist dem Markierer M noch ein Vergleicher Vg zugeordnet.
Die beiden gezeigten Sonderdienstteilnehmer haben die Berechtigung, ihre Sonderdienstarten- und -zeiten in bekannter Weise selbst einzuspeichern. Diese Berechtigung ist in einer der Einrichtungen der Vermittlung vermerkt. Wenn nun der Sonderdienstteilnehmer STh 1 durch Telefonanrufe nicht gestört sein möchte, es sei denn, ein beliebiger anderer Teilnehmer hätte ihm eine wichtige Nachricht zu übermitteln, so wird die Rufnummer dieses Teilnehmers im zentralen Speicher Sp in einer Speicherzelle, beispielsweise in Sz 1, eingeschrieben, dazu auch noch der Befehl, daß die ersten fünf Rufe zu unterdrücken sind. Diese Angaben können auch von der Beamtin am Platz Pl in den Speicher gegeben werden.
Da dieser Teilnehmer jedoch noch einen wichtigen Anruf eines Geschäftspartners erwartet, wird auch noch dessen Rufnummer mit einer entsprechenden Kennzeichnung in einer Speicherzelle vermerkt.
Sobald nun ein Anruf über die Leitung Ltg oder einem Teilnehmer Tn des eigenen Amtes eintrifft, so wird durch den Identifizierer /D oder eine entsprechende Einrichtung des Ursprungsamtes zunächst die Nummer des Rufenden festgestellt. Gleichzeitig wird auch die gewählte Rufnummer aufgenommen. Beide Nummern werden daraufhin im Zielamt mit dem Speicherinhalt des Speichers Sp verglichen. 1st die Rufnummer des Sonderdienstteilnehmers STn 1 dabei, so wird die Anschaltung einer Rufabzähl- und Unterdrückungseinrichtung vorbereitet. Stellt der Vergleicher auch noch das Vorhandensein der Nummer des Rufenden fest, so werden diese Einrichtungen aber nicht wirksam geschaltet und der Ruf kommt bei dem Sonderdienstteilnehmer an. 1st die Rufnummer des Rufenden jedoch nicht abgespeichert oder nicht mit den Zugehörigkeitskennzeichen zu der gerufenen Nummer, so beginnen die genannten Sonderdiensteinrichtungen zu arbeiten.
Während der Ruf unterdrückt wird, bekommt der Rufende eine Ansage zugesprochen oder ein Sonderhörzeichen.
Der Inhaber eines Geschäfts, in dessen Räumen der Apparat STn 2 steht, geht bei Geschäftsschluß nach Hause und möchte, daß alle weiteren Anrufe zu ihm nach Hause umgeleitet werden. Der Buchhalter jedoch erwartet noch einen Bericht von einer der Filialen. In diesem Falle wird in den Speicher die Rufnummer des Teilnehmers STn 2, die Rufnummer des Anschlusses in der Wohnung des Geschäftsinhabers sowie die Rufnummer der betreffenden Filiale eingespeichert. Bei ankommenden Anrufen werden alle mit Ausnahme der aus der Filiale zu dem angegebenen Apparat umgeleitet; die erwarteten Anrufe jedoch erreichen auf Grund der Identifizierung der Rufnummer des Rufenden direkt die Geschäftsräume.
In ähnlicher Weise werden auch alle möglichen anderen Dienste abgewickelt So kann der Sonderdienstteilnehmer STn 2 außer der Umleitung der Gespräche in seiner Wohnung auch veranlassen, daß der Anruf der Filiale auf den Privatapparat des Buchhalters in seiner Privatwohnung erscheint.
Ist der Anschluß dieses Sonderdienstteilnehmers während der Geschäftszeit andauernd besetzt, weil so viele Gespräche zu führen sind, so hat der Inhaber des Anschlusses STh 2 auch die Möglichkeit, im Speicher Sp die Rufnummer eines wichtigen Kunden oder Lieferanten zu vermerken, bei dessen Anruf sich das neue Gespräch auf die bestehende Verbindung aufschaltet wobei bei Bedarf eine Ansage oder ein Aufmerkzeichen in die bestehende Verbindung eingekoppelt wird. Das weniger wichtige Gespräch kann nun beschleunigt beendet werden, damit das andere zustande kommt.
Der zentrale Speicher 5p kann auch mit einer Uhr U jusgerüstet sein, die die Zeitdauer eines Sonderdienstes 3der die Bevorrechtigung eines Rufenden zu einer in einer Speicherzelle Sz vermerkten Uhrzeit aufhebt. Diese Bevorrechtigung kann aber auch nach der Durchführung einer bestimmten Anzahl von Gesprächen, z. B. nach einem, beendet werden. Diese Anzahl wird von einem Zähler Z abgemessen.
Da den Sonderdienstteilnehmern auch die Möglichkeit offensteht, ihre Anrufe zu einem Anrufbeantworter umzuleiten, um sie dort aufzeichnen, ist es erstrebenswert, diese Aufzeichnungen bei Bedarf von einer anderen Stelle aus abzuhören. Zu diesem Zweck wird in den Speicher Sp die Rufnummer des Sonderdienstteilnehmers, die Rufnummer des Anrufbeantworters, zu der alle Anrufe umzuleiten sind, sowie die Rufnummer desjenigen Teilnehmers eingegeben, der berechtigt sein soll, sich die Gespräche zusprechen zu lassen.
Schließlich sei noch angenommen, die beschriebene Vermittlung sei eine Nebenstellenanlage, an die mehrere weitere derartige Anlagen über unverstärkte Querverbindungsleitungen angeschlossen sind. Einer der Sonderdienstteilnehmer dieser Anlage veranlaßt, daß die ankommenden Anrufe ihm über eine solche Querverbindungsleitung zu einem Fernsprechapparat, der an eine andere Vermittlungsanlage angeschlossen ist, zugeleitet werden. Solange die Anrufe für diesen Teilnehmer im eigenen Amt entstehen, kann der höchstzulässige Dämpfungswert eingehalten werden, nicht aber bei Anrufen, die schon über Querverbindungsleitungen ankommen. Um nun derartige Anrufweiterleitungen zu verhindern, hat die Verwaltung dieser Fernsprechanlage im Speicher Sp vermerkt, welche Teilnehmer, die die Amtskennzahl des einen fernen Amtes tragen, mit den Teilnehmern, die durch die Amtskennzahl des anderen fernen Amtes erkennbar sind, nicht verbunden werden dürfen. Sollte sich nun eine derartige Paarung von Amtskennzeichen im Speicher Sp befinden, so wird das Zustandekommen einer solchen Verbindung verhindert.
Vorstehend wurde eine Anzahl von Sonderdiensten aufgeführt, die mit Vorteil von dem Verfahren und der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung Gebrauch machen. Es ist aber auch eine Anzahl weiterer Möglichkeiten vorhanden, die hier nicht im einzelnen genann sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 £
?fiO5

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    -J. Verfahren für Fernmelde-, insbesondere Fern-1 sprcchvermitüangsanlagen, mit zentrale * Steuerung und zentralen Speichern, in denen die Rufnummern der rufenden Teilnehmer selbsttätig ermittelt werden und in denen Sonderdiensteinrichtungen für ankommende Anrufe zu Teilnehmern (Sonderdienstteiinehmern) vorgesehen sind, wie z. B. Anrufumleitung, Fernsprechpause, Fernsprechauftragsdienst usw., dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Rufnummer eines Sonderdienstteilnehmers (STn 1), der einen Sonderdienst in Anspruch nehmen will. Rufnummern von rufenden Teilnehmern und/oder Amtskennzifferr einer Vermittlungsstelle von rufenden Teilnehmern (Tn) deren Anrufe anders zu behandeln sind als die der anderen Teilnehmer, zusätzlich gespeichert werden, und daß zu diesem Zweck bei jedem ankommenden Anruf auch die Rufnummer des Rufenden und/oder die Amtskennziffer einer Vermittlungsstelle ermittelt und mit den gespeicherten Nummern verglichen werden und bei deren Übereinstimmung eine Programmumschaltung vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufe von Teilnehmern, deren Rufnummern zusätzlich gespeichert sind, trotz der geschalteten Fernsprechpause oder Anrufumleitung zu dem gerufenen Teilnehmeranschluß durchdringen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufe von Teilnehmern, deren Rufnummern zusätzlich gespeichert sind, zu einem anderen Anschluß umgeleitet werden als die übrigen Anrufe.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufe von Teilnehmern, deren Rufnummern oder Amtskennziffern zusätzlich gespeichert sind und die schon über eine besondere, z. B. elektrisch lange Leitung hergestellt wurden, von einer Umleitung über eine weitere Leitung der gleichen oder ähnlichen Art ausgeschlossen sind.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anrufe von Teilnehmern, deren Rufnummern zusätzlich gespeichert sind, beim Besetztsein des Gerufenen, gegebenenfalls in Begleitung eines Aufmerkzeichens (Ticker) oder einer Ansage, auf eine bestehende Verbindung selbsttätig aufgeschaltet werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmer, deren P'ifnummern zusätzlich gespeichert sind, einen besonderen, für andere unzugänglichen Text zugesprochen bekommen, beispielsweise die Aufzeichnungen eines Anrufbeantworters.
  7. 7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vermittlungsanlage, an die die Sonderdienstteilnehmer (STn 1, STn 2) angeschlossen sind, außer zentralen Speichern (Sp), in denen die Rufnummern der Sonderdienstteilnehmer, die Art des Sonderdienstes und gegebenenfalls die Rufnummer des Anschlusses gespeichert sind, zu dem der Anruf umzuleiten ist, auch noch weitere zentrale Speicher (Sp) vorhanden sind, in die die Rufnummern von rufenden Teilnehmern und/oder Amtskennziffern sowie die Schaltmaßnahmen verzeichnet sind, die beim Eintreffen von Anrufen von diesen Rufnummern durchzuführen sind, und daß zusätzlich zu den Identifizierern (ID), die die Rufnummern der rufenden Teilnehmer und/oder die Amtskennziffern zumindest bei Anrufen zu Sonderdienstteilnshmern (STn) feststellen. Vergleicher (Yg) vorgesehen sind, die die Rufnummer der rufenden Teilnehmer und/oder die Amtskennziffer mit den gespeicherten vergleichen, um bei Übereinstimmung die angegebene Schaltmaßnahme auszuführen.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer zentraler Speicher (Sp) vorhanden ist, aus dem jedem Sonderdienstteilnehmer (STn) die individuell benötigte Anzahl von Speicherzellen (Sz 1 ... Szn) bereitgestellt wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Speicher (Sp) gleichzeitig mit der Rufnummer des berechtiglen Rufenden auch die Anzahl der Anrufe vermerkt ist, die eine Sonderbehandlung erfahren soll, und daß ein Zähler (Z) die Anzahl solcher Anrufe abzählt und mit der angegebenen Zahl jedesmal vergleicht, und beim Erreichen der angegebenen Zahl diesen Speicherinhalt löscht.
    !Ο. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Speicher (Sp) gleichzeitig mit der Rufnummer des berechtigten Rufenden auch die Uhrzeit vermerkt ist, bis zu der seine Anrufe eine Sonderbehandlung erfahren sollen, und daß eine Uhr (U) dem Speicher (Sp) zugeordnet ist, die laufend oder bei eintreffenden Anrufen die beiden Uhrzeiten vergleicht, und bei Übereinstimmung bzw. Überschreitung diesen Speicherinhalt löscht.
DE19691958221 1969-11-19 1969-11-19 Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind Ceased DE1958221B2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691958221 DE1958221B2 (de) 1969-11-19 1969-11-19 Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691958221 DE1958221B2 (de) 1969-11-19 1969-11-19 Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1958221A1 DE1958221A1 (de) 1971-05-27
DE1958221B2 true DE1958221B2 (de) 1976-02-12

Family

ID=5751588

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691958221 Ceased DE1958221B2 (de) 1969-11-19 1969-11-19 Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1958221B2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001037A1 (de) * 1980-01-12 1981-07-23 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Schaltungsanordnung fuer zu sperrende teilnehmeranschluesse
DE3328059A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur empfangsseitigen auswahl von ueber eine vermittlungsstelle einer fernmelde- bzw. fernsprechanlage laufende daten- bzw. sprechverbindungen

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2453715C2 (de) * 1974-11-13 1983-07-21 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Schaltungsanordnung zum Betrieb von Sonderdienst-Teilnehmerschaltungen in Fernsprechanlagen mit Wählern
US4259549A (en) * 1976-10-21 1981-03-31 Wescom Switching, Inc. Dialed number to function translator for telecommunications switching system control complex

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001037A1 (de) * 1980-01-12 1981-07-23 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Schaltungsanordnung fuer zu sperrende teilnehmeranschluesse
DE3328059A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur empfangsseitigen auswahl von ueber eine vermittlungsstelle einer fernmelde- bzw. fernsprechanlage laufende daten- bzw. sprechverbindungen

Also Published As

Publication number Publication date
DE1958221A1 (de) 1971-05-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69727481T2 (de) Fernsprechkonferenzsysteme
DE2616062C2 (de)
DE4200874A1 (de) Verfahren zum herstellen einer verbindung in einem privaten unteramtssystem mit einem rufsystem
WO1998052332A1 (de) Verfahren zur kommunikationsteuerung in einem netz
EP0036619A1 (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage, mit einem Rückrufnachrichtenspeicher
DE1958221B2 (de) Verfahren und schaltungsanordnung fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen sonderdiensteinrichtungen fuer ankommende anrufe vorgesehen sind
DE1215217B (de) Schaltungsanordnung fuer Nachrichten-vermittlungsanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE1537867A1 (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen,insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,mit Speichern,zur Aufnahme von Steuerkriterien fuer Sonderfunktionen
DE3901793A1 (de) Verfahren zur behandlung von verbindungen bei kommunikations-vermittlungsanlagen in einem dienste-integrierenden netz (isdn)
EP1282293B1 (de) Verfahren zur Rufbearbeitung in einem Telekommunikationsnetz sowie zugehörige Einheiten
DE3203052A1 (de) Verfahren zum aufbauen von verbindungen in sprache und daten uebertragenden digitalen fernmeldenetzen und vermittlungseinrichtungen
EP2392127B1 (de) Verfahren zur einrichtung und verwaltung einer anbindung eines mobilen kommunikationsendgerätes an eine nebenstellenanlage
DE3018218C2 (de) Verfahren zum Löschen von den Teilnehmeranschlüssen zugeordneten Merkmalen in Fernmelde-, insbesondere Fersprechnebenstellenanlagen mit zentralen Steuerungen
DE69033573T2 (de) Konferenznetzwerk
DE2311793C3 (de) Verfahren für eine Fernsprechvermittlungsantage mit als Vermittlungsplätze ausgebauten Teilnehmerstellen
DE1762398B1 (de) Anordnung und Verfahren zur gegenseitigen UEbernahme von Anrufen
DE2658912A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine zentralgesteuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage
DE925531C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb
DE3230653A1 (de) Schaltungsanordnung zur steuerung von anrufumleitungen zwischen teilnehmereinrichtungen verschiedener zentralgesteuerter fernmeldeanlagen mit gemeinsamem zentralen zeichenkanal
DE1762299C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen zum zeitweiligen Unterbrechen einer bestehenden Verbindung
DE950861C (de) Schaltungsanordnung zum Herbeirufen von Personen in Fernsprech-, insbesondere kleinen Privatfernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
EP0066668A1 (de) Verfahren zum Betrieb einer Fernsprechanlage
DE707540C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE1215211B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Fangen einer Verbindung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentralisierten Steuereinrichtungen
DE1163399B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Anschaltung von zentralen Sondereinrichtungen,vorzugsweise Fangeinrichtungen, an Verbindungswege in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
BHV Refusal