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DE19581268B4 - Dehnungsmesser - Google Patents

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DE19581268B4
DE19581268B4 DE19581268T DE19581268T DE19581268B4 DE 19581268 B4 DE19581268 B4 DE 19581268B4 DE 19581268 T DE19581268 T DE 19581268T DE 19581268 T DE19581268 T DE 19581268T DE 19581268 B4 DE19581268 B4 DE 19581268B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rigid arm
arm
strain gauge
test piece
support element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19581268T
Other languages
English (en)
Other versions
DE19581268T1 (de
Inventor
Richard A. Chaska Meyer
Scott P. Chanhassen Iverslie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MTS Systems Corp
Original Assignee
MTS Systems Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by MTS Systems Corp filed Critical MTS Systems Corp
Publication of DE19581268T1 publication Critical patent/DE19581268T1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19581268B4 publication Critical patent/DE19581268B4/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Abstract

Dehnungsmesser zum Messen einer Änderung des Abstands zwischen einem ersten Punkt auf einer Oberfläche eines Prüfstücks und einem zweiten Punkt auf der Oberfläche des Prüfstücks, wobei der Dehnungsmesser aufweist:
einen ersten starren Arm (12) mit einem ersten Ende zum Eingreifen an dem ersten Punkt der Oberfläche des Prüfstücks (24) und einem zweiten Ende;
einen zweiten starren Arm (14) mit einem ersten Ende zum Eingreifen an dem zweiten Punkt der Oberfläche des Prüfstücks (24) und einem zweiten Ende;
ein Tragelement (18);
eine erste Biegeanordnung (20), die das zweite Ende des ersten starren Arms (12) mit dem Tragelement (18) verbindet, wobei die erste Biegeanordnung (20) ermöglicht, daß der erste Arm sich relativ zu dem Tragelement bewegt;
eine zweite Biegeanordnung (22), die das zweite Ende des zweiten starren Arms (14) mit dem Tragelement (18) verbindet, wobei die zweite Biegeanordnung (22) von der ersten Biegeanordnung beabstandet ist und es...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dehnungsmesser mit einer verbesserten Biegeanordnung, der eine Lüngenänderung mißt.
  • Dehnungsmesser werden allgemein dazu verwendet, die Dehnung in einem Prüfstück oder Probestab zu messen. Im Stand der Technik sind zahlreiche Arten von Dehnungsmessern entwickelt worden. Ein üblicher Dehnungsmesser weist zwei Arme auf, wobei erste Enden der Arme mit Oberflächen des zu untersuchenden Prüfstücks in Berührung stehen. An den dem Prüfstück gegenüberliegenden Enden sind die Arme mit einer Biegeanordnung, die eine erste Biegeplatte oder ein erstes Biegeelement und eine zweite Biegeplatte bzw. ein zweites Biegeelement aufweist, miteinander verbunden. Die Biegeplatten sind derart miteinander verbunden, daß sie eine Gelenkanordnung bilden, wobei jede Biegeplatte im wesentlichen senkrecht zu der anderen angeordnet ist. Bei einer Dehnung oder Stauchung des Prüfstücks bewegen sich die Arme in einem Bogen, da die Arme an der Biegeanordnung angelenkt sind.
  • Obwohl der zuvor beschrieben Dehnungsmesser für viele Anwendungen geeignet ist, kann er nicht leicht an die Verwendung zusammen mit Verschiebungssensoren wie beispielsweise einem LVDT (Linear variable differential transformer; Linear-Variabler Differenzialumformer) Sensor angepaßt werden. Bekanntlich weist der LVDT-Sensor typischerweise eine Innenstangenanordnung auf, die sich in Längsrichtung durch eine öffnung eines Außengehäuses verschiebt. Da die Arme des oben beschriebenen Dehnungsmessers eine Bewegung in Bogenform ausführen, kann der LVDT-Sensor nicht an dem Dehnungs- messer befestigt werden, da die Innenstangenanordnung eine Umfagswand der Öffnung oder Bauteile, die sich in dem Außengehäuse befinden, berührt.
  • EP 100 429 A2 offenbart einen Messwertaufnehmer mit einem Rahmen als Träger für eine erste Messreferenz und einem relativ zum Rahmen beweglichen Element für eine zweite Messreferenz. Im Messwertaufnehmer ist ein quer zur Bewegungsrichtung des Trägers gerichtetes Magnetfeld mit wenigstens einem Luftspalt vorgesehen. In diesem ist quer zum Magnetfeld ein Träger angeordnet und weiter zwei Feldplattenpaare mit je zwei in Bewegungsrichtung des Trägers im Abstand angeordneten Feldplatten. Es sind weiter Mittel vorgesehen, mit denen bei einer Bewegung des Trägers die Durchdringung der Feldplattenpaare durch das Magnetfeld veränderbar ist. Die Ausgänge der Feldplatten sind zu einer Brücke verschaltet, in der in einer Diagonale eine Messwertanzeige geschaltet ist, während an der anderen Diagonale eine Gleichstromspeisespannung anliegt.
  • US 2 917 920 offenbart eine Vorrichtung zum Prüfen von Probestücken eines Materials, die starre und bewegliche Spannvorrichtungen zum in Eingriff bringen der gegenüberliegenden Enden des Probestücks aufweist. Die Vorrichtung umfasst flexible Arme mit inneren Enden um das Probestück zu berühren und angrenzend an den Enden einer Messlänge des Probestücks, Mittel zum Stützen der flexiblen Arme angrenzend an deren äußeren Enden. Eine Einrichtung verschiebt die Stütze und somit die äußeren Enden der Arme längs zu dem Probestück, wodurch die flexiblen Arme gespannt werden und zum Biegen veranlasst werden.
  • EP 0 273 666 A2 offenbart einen einfachen Dehnungsmesser, der eine Istwert-Fernerfassung unter extremen Testbedingungen, wie zum Beispiel erhöhten Temperaturen, ermöglicht. Die Vorrichtung weist zwei Ausfahrarme auf, die so angeordnet sind, dass es keinen Kontakt zwischen den beiden Verbindungen gibt, die das Probestück mit einem Dehnungsmessgerät verbinden.
  • US 3 789 508 offenbart ein Dehnungsmessgerät zum Messen und Überwachen von Spannung bei Zugversuchen. Der Dehnungsmesser weist ein Paar Arme auf, die miteinander durch ein flexibles Element verbunden sind. Die Arme sind gekoppelt, um sich mit dem Probestück zu bewegen, wenn das Probestück gedehnt wird. Dadurch verursachen sie eine Dehnung im flexiblen Element, das die Arme stützt.
  • Ein Dehnungsmesser gemäß der Erfindung mißt die Verformung eines Prüfstücks bzw. Probestabs, das bzw. der einem Zug-, Druck- oder Dauerversuch unterzogen wird. Der Dehnungsmesser weist zwei Elemente auf, die vorzugsweise mit zumindest zwei voneinander beabstandeten flexiblen Platten miteinander verbunden sind. Die Elemente sind miteinander gekoppelt, um sich mit dem Prüfstück zu bewegen; wenn das Prüfstück den vorstehend genannten Versuchen unterzogen wird. Eine Meßvorrichtung mißt eine Änderung des Abstands der Elemente relativ zueinander, um die Dehnung oder Stauchung des Prüfstücks oder Probestabs zu messen.
  • In einem ersten Ausführungsbeispiel weist der Dehnungsmesser ein Tragelement auf, das durch unabhängige Biegeanordnungen mit jedem der Elemente verbunden ist. Jede Biegeanordnung weist zwei voneinander beabstandete flexible Platten auf. Wenn sich ein Abstand zwischen den Elementen infolge der Dehnung oder Stauchung des Prüfstücks ändert, bewegen sich die Elemente voneinander weg oder zueinander hin. Gleichzeitig bewegt sich das Tragelement entweder zu dem Prüfstück hin oder von diesem weg, abhängig davon, ob das Prüfstück gedehnt oder gestaucht wird. Die flexiblen Platten wirken im wesentlichen als mechanische Verbindungen, um es zu ermöglichen, daß sich die Berührungspunkte der Elemente in einer Ebene verschieben. Da sich die Berührungspunkte in der gleichen Ebene bewegen, verbleiben die Elemente zueinander ausgerichtet. Ein LVDT-Sensor ist an jedem der Elemente befestigt, um die Abstandsänderung zwischen diesen zu messen.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft veranschanlicht und nachstehend anhand der Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
  • 2 ist eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel von oben;
  • 3 ist ein Seitenaufriß des ersten Ausführungsbeispiels, wobei Teile weggebrochen sind;
  • 4 ist ein Aufriß des ersten Ausführungsbeispiels von vorne;
  • 5 ist ein Aufriß eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung von der Seite;
  • 6 ist ein Aufriß des zweiten Ausführungsbeispiels von der gegenüberliegenden Seite;
  • 7 ist eine Draufsicht auf ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung von oben;
  • 8 ist ein Seitenaufriß des dritten Ausführungsbeispiels, wobei Teile weggebrochen sind;
  • 9 ist eine Draufsicht auf ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung von oben;
  • 10 ist ein Seitenaufriß des vierten Ausführungsbeispiels;
  • 11 ist eine Draufsicht auf ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung von oben;
  • 12 ist ein Seitenaufriß des fünften Ausführungsbeispiels;
  • 13 ist ein Schnitt längs der Linie 13-13 in 12, wobei Teile weggebrochen sind;
  • 14 ist ein Seitenaufriß eines sechsten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
  • 15 ist eine Draufsicht auf ein siebtes Ausführungsbeispiel der Erfindung von oben;
  • 16 ist ein Seitenaufriß des siebten Ausführungsbeispiels;
  • 17 ist ein Seitenaufriß eines achten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
  • 18 ist eine Draufsicht des achten Ausführungsbeispiels der Erfindung von oben und
  • 19 ist ein Seitenaufriß des achten Ausführungsbeispiels in einem entspannten Zustand.
  • Ein ersten Ausführungsbeispiel eines Dehnungsmessers ist in 1 mit 10 bezeichnet. Der Dehnungsmesser 10 weist einen oberen starren Arm 12 und einen unteren starren Arm 14, im Folgenden als obere Armanordnung 12 und untere Armanordnung 14 bezeichnet auf, die durch eine Biegemechanismus 16 miteinander verbunden sind. Wie in den Figuren dargestellt, weist der Biegemechanismus 16 ein Tragelement 18 mit zwei unabhängigen Biegeanordnungen 20 und 22 auf, die das Tragelement 18 mit jeder der Armanordnungen 12 bzw. 14 verbinden. Die Biegeanordnungen 20 und 22 ermöglichen es, daß sich die Armanordnungen 12 und 14 als Reaktion auf die Stauchung oder Dehnung eines Prüfstück 24, im Folgenden als Probestab 24 bezeichnet, bewegen. Genauer gesagt, die Armanordnungen 12 und 14 weisen Enden 26 bzw. 28 auf, die sich in Eingriff mit einer Oberfläche des Probestabs 24 befinden. Eine Einrichtung 30, hier als LVDT-Sensor dargestellt, liefert ein Signal an eine geeignete Anzeige oder eine Aufzeichnungsvorrichtung 32, das die Änderung des Abstands zwischen den Enden 26 und 28 repräsentiert.
  • Wie auch in 2 gezeigt, weist jede der Armanordnungen, 12 und 14 ein Messerschneideblatt 40 bzw. 42 auf. Das Messerschneideblatt 40 ist an der Armanordnung 12 mit einem Klemmblock 44 befestigt, der mittels geeigneter Befestigungselemente 46 festgehalten wird. Der Klemmblock 44 klemmt zudem eine kleine Drahtklammer 48 ein, die dazu verwendet wird, den Dehnungsmesser an den Probestab 24 zu befestigen. In gleicher Weise werden das Messerschneideblatt 42 und eine Drahtklammer 52 mit einem Klemmblock 54 unter Verwendung geeigneter Befestigungselemente an der Armanordnung 14 fixiert. Die Messerschneideblätter 40 und 42 werden unter Verwendung elastischer Elemente in Eingriff mit dem Probestab gehalten, wobei die elastischen Elemente hier als Gummibänder 56 bzw. 58 dargestellt sind, jedoch auch geeignete Spiralfedern sein können. Die elastischen Gummibänder 56 und 58 drücken die Messerschneideblätter 40 und 42 gegen den Probestab 24. Die Armanordnungen 12 und 14 sind auf diese Art und Weise derart an den Probestab 24 befestigt, daß, wenn der Probestab 24 einer Last ausgesetzt ist, die Armanordnungen 12 und 14 mit Abschnitten des Probestabs 24 entweder zueinander hin oder voneinander weg bewegt werden.
  • Wie auch aus 3 ersichtlich, weist die obere Armanordnung 12 einen Abschnitt 60 auf, an dem das Messerschneideblatt 40 an dem Ende 26 befestigt ist, wie zuvor beschrieben. Die obere Armanordnung 12 weit desweiteren ein Bauteil 62 (1) auf, das im großen und ganzen senkrecht zu dem ersten Abschnitt 60 verläuft. Vorzugsweise sind der Abschnitt 60 und das Bauteil 62 aus einem einteiligen Stück gebildet, sie können jedoch auch aus separaten Stücken gebildet sein, die auf geeignete Art und Weise miteinander verbunden sind.
  • Wie zuvor ausgeführt, verbindet die Biegeanordnung 20 die obere Armanordnung 12 mit dem Tragelement 18. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Biegeanordnung 20 zwei voneinander beabstandete flexible Platten 64 und 66 auf. Die flexiblen Platten 64 und 66 sind mit der oberen Armanordnung 12 an einem von dem Messerschneideblatt 40 entfernten Ende 67 verbunden. Wie gezeigt, sind die flexiblen Platten 64 und 66 mit Klemmblöcken 68 und 70 sowie geeigneten Befestigungselementen an einer oberen Oberfläche 72 auf dem Abschnitt 60 und einer Endfläche 74 des Abschnitts 62 befestigt. Die flexiblen Platten 64 und 66 sind mit gegenüberliegenden Endflächen 18A und 18B des Tragelements 18 verbunden, wobei ebenfalls geeignete Klemmblöcke verwendet werden, von denen einer in 1 mit 78 bezeichnet ist. Das Tragelement 18 ist ein massiver Block mit einer Ausnehmung 76 zur Reduzierung der Masse.
  • Die untere Armanordnung 14 gleicht der oberen Armanordnung 12, wobei sie einen Basisabschnitt 80 zum Befestigen des Messerschneideblatts 42 aufweist. Ein Bauteil 82 erstreckt sich zu der oberen Armanordnung 12. Voneinander beabstandete flexible Platten 84 und 86 sind mit der unteren Armanordnung 14 unter Verwendung von Klemmblöcken 88 und 90 sowie geeigneten Befestigungselementen verbunden, wie zuvor unter Bezug auf die obere Armanordnung 12 beschrieben. In gleicher Weise. sind entfernte Enden. der flexiblen Platten 84 und 86 mit dem Tragelement 18 an Endflächen 18A und 18B mittels geeigneter Klemmblöcke 94 und 96 verbunden. Es ist zu beachten, daß die untere Armanordnung 14 eine Ausnehmung oder Kerbe 100 ausreichender Tiefe aufweist um es zu ermöglichen, daß der Klemmblock 68 und das Bauteil 62 der oberen Armanordnung 12 berührungslos vorbeilaufen können. In gleicher Weise weist die obere Armanordnung 12 eine Ausnehmung oder Kerbe 102 auf die es erlaubt, daß der Klemmblock 88 und Bauteil 82 der unteren Armanordnung 14 sich berührungslos nahe der oberen Armanordnung 12 vorbeibewegen können. Die flexiblen Platten 64 und 66 sind von den trennt, der in 2 mit 103 bezeichnet ist.
  • Wenn bei der Anwendung der Probestab 24 beispielsweise einer Last ausgesetzt ist, die bewirkt, daß sich Abschnitte des Probestabs, die sich mit den Messerschneideblättern 40 und 42 in Eingriff befinden, voneinander wegbewegen, wie durch den. Doppelpfeil 106 angezeigt, bewegt sich die obere Armanordnung 12 in der durch den Pfeil 108 angezeigten Richtung, während die untere Armanordnung 14 sich in der Richtung bewegt, die durch den Pfeil 110 angezeigt ist. Insbesondere ermöglichen es die Biegeanordnungen 20 und 22, die mit jeder Armanordnung 12 und 14 verbunden sind, daß sich die Armanordnungen 12 und 14 voneinander weg bewegen, während die Enden der Messerschneideblätter 40 und 42 im großen und ganzen in einer Ebene 120 gehalten werden. In anderen Worten, da die Armanordnungen 12 und 14 durch die parallelen flexiblen Platten 64, 66, 84 und 86, die im wesentlichen als mechanische Verbindung wirken, mit dem Tragelement 18 verbunden sind, bewirkt die Bewegung der Armanordnungen 12 und 14 voneinander weg, daß sich das Tragelement 18 in Richtung des Pfeils 122 zu dem Probestab hin bewegt. Anders als bei bekannten Dehnungsmessern, die Armanordnungen aufweisen, welche um einen gemeinsamen Anlenkpunkt schwenken und sich somit in Richtung eines Bogens bewegen, weist der Dehnungsmesser 10 Armanordnungen 12 und 14 auf, die Bezugsebenen aufweisen, die zu jeder Zeit parallel zueinander sind.
  • Das Parallelhalten der Armanordnungen 12 und 14 zueinander während der Verschiebung zueinander hin oder voneinander weg ist notwendig, wenn ein Hochpräzisionssensor wie der LVDT-Sensor als Einrichtung 30 effektiv verwendet werden soll. Wie gezeigt, weist der LVDT-Sensor eine Innenstangenanordnung 126 auf, die sich relativ zu einem Außengehäuse 128 verschiebt. Die Innenstangenanordnung 126 ist an der unteren Armanordnung 14 unter Verwendung eines mit 130 bezeichneten Querstifts verstiftet. Das Außengehäuse 128 ist an der oberen Armanordnung 12 befestigt, um sich mit dieser zu bewegen. Vorzugsweise befindet sich das Außengehäuse 128 in einer Ausnehmung 132 der oberen Armanordnung 12. Ein Klemmechanismus 134 ist in der oberen Armanordnung 12 ausgebildet mit einem Schlitz 136, der von einem Rand des Abschnitts 60 zu der Ausnehmung 132 und bis zu dieser hin verläuft. Eine geeignete Schraube 140, die durch einen Abschnitt 142 verläuft und in einen Abschnitt 144 eingeschraubt ist, sichert die obere Armanordnung 12 an dem Außengehäuse 128. Da der Querstift 130 zudem leicht entfernt werden kann, kann der Sensor 30 bei Bedarf ersetzt werden, abhängig von der Auflösung oder der erforderlichen Weglänge. Wie zuvor dargelegt, ermöglichen die Biegeanordnungen 20 und 22 eine parallele Bewegung der Armanordnungen 12 und 14 voneinander weg und zueinander hin ohne Bogen. Da sich die Armanordnungen 12 und 14 nicht auf einer Kurvenbahn bewegen, bleiben die Innenstangenanordnung 126 und das Außengehäuse 128 zueinander ausgerichtet.
  • In den 3 und 4 ist ein Maximalweganschlagmechanismus 150 dargestellt, der eine Verschiebung der Armanordnungen 12 und 14 zueinander hin oder voneinander weg begrenzt. Wie gezeigt, weist der Maximalweganschlagmechanismus 150 ein Anschlagelement 152 auf, das von der unteren Armanordnung 14 vorsteht, wobei es an dieser mit einem geeigneten Befestigungselement befestigt ist. Das Anschlagelement 152 weist einen vorstehenden Abschnitt 154 auf, der sich in eine Mittelöffnung 156 erstreckt, die durch ein U-förmiges Element 158 gebildet ist. Das U-förmige Element 158 ist mit geeigneten Befestigungsmitteln 159 an der oberen Armanordnung 12 befestigt.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel eines Dehnungsmessers 180 ist in den 5 und 6 gezeigt. Der Dehnungsmesser 180 gleicht dem oben beschriebenen Dehnungsmesser 10 mit zwei Seite an Seite angeordneten Biegeanordnungen wie den Biegeanordnungen 20 und 22. In diesem Ausführungsbeispiel weist jede Biegeanordnung jedoch drei voneinander beabstandete flexible Platten auf. In 5 ist eine der Biegeanordnungen bei 182 dargestellt. Die Biegeanordnung 182 verbindet eine untere Armanordnung 184 mit einem Tragelement 186. Das Tragelement 186 weist zwei Blöcke 188 und 190 auf. Die flexiblen Platten 192 und 194 entsprechen denjenigen des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels. Eine dritte flexible Platte 196 ist zwischen den Blöcken 188 und 190 sowie an der unteren Armanordnung 184 zwischen Blockabschnitten 198 und 200 befestigt.
  • Wie in 6 dargestellt, weist eine obere Armanordnung 202 ebenfalls zwei Blockabschnitte 204 und 206 auf. Drei voneinander beabstandete flexible Platten 208, 210 und 212 bilden eine zweite Biegeanordnung 214 und verbinden die obere Armanordnung 202 mit dem Tragelement 186. Die mehrfachen flexiblen Platten ermöglichen es, die Federkonstante der Biegeanordnungen 182 und 214 so abzustimmen, daß eine schwingende Verschiebung des Tragelements 186 keinen Einfluß auf die Untersuchung des Probestabs hat. Falls dies gewünscht wird, können zusätzliche flexible Platten jeder der Biegeanordnungen 182 und 214 hinzugefügt werden.
  • Die 7 und 8 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des Dehnungsmessers 240. Der Dehnungsmesser 240 gleicht im wesentlichen dem in den 1 bis 5 dargestellten Dehnungsmesser, wobei Seite an Seite an geordnete Biegeanordnungen 242 und 244 dazu verwendet werden, Armanordnungen 246 bzw. 248 mit einem Tragelement 250 zu verbinden. Der Dehnungsmesser 240 weist Armverlängerungen 252 und 253 auf, die mit den Armanordnungen 246 bzw. 248 verbunden sind. Die Armverlängerungen 252 und 253 werden dazu verwendet, einen Sensor 254, hier als ein LVDT-Sensor dargestellt, von den Enden 256 und 258 und somit von einem Probestab (nicht gezeigt) entfernt anzubringen. Auf diese Art und Weise ist der Sensor 254 von dem Probestab entfernt angeordnet, so daß Wärme oder Kälte, mit der der Probestab üblicherweise beaufschlagt wird, den Sensor 254 nicht beschädigt.
  • Wie gezeigt, ist die Armverlängerung 252 an einem ersten Abschnitt 260 der oberen Armanordnung 246 angebracht, wobei ein erster Abschnitt 262 im großen und ganzen senkrecht hierzu verläuft. Ein zweiter Abschnitt 264 erstreckt sich über die Biegeanordnungen 242 und 244. An einem den Abschnitt 262 gegenüberliegenden Ende ist der Sensor 254 angebracht. Die untere Armverlängerung 253 gleicht der oberen Armverlängerung 252 und ist an einem Abschnitt 263 der unteren Armanordnung 248 befestigt.
  • Die 9 und 10 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel eines Dehnungsmessers 270. Wie gezeigt, weist der Dehnungsmesser 270 zwei in Stapelform übereinander angeordnete Biegeanordnungen 272 und 274 anstatt zweier Seite an Seite angeordneter paralleler Biegeanordnungen auf, wie zuvor beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel weist eine obere Armanordnung 276 einen nach oben stehenden Abschnitt 278 auf, der sich von einem Abschnitt 280 aus von einer unteren Armanordnung 282 weg erstreckt. In gleicher Weise weist die untere Armanordnung 282 einen Abschnitt 284 auf, der sich von einem Abschnitt 286 aus von der oberen Armanordnung 276 weg erstreckt.
  • Ein Tragelement 290 ist aus Blöcken 292, 294 und 296 gebildet. Flexible Platten 300 und 302, die an gegenüberliegenden Seiten des Blocks 292 angebracht sind, verbinden die obere Armanordnung 276 mit dem Tragelement 290. In gleicher Weise verbinden flexible Platten 304 und 306, die an gegenüberliegenden Seiten des Blocks 296 angebracht sind, die untere Armanordnung 282 mit dem Tragelement 290. Klemmblöcke 310, 312, 314, 316, 318 und 320 klemmen die flexiblen Platten an entsprechende Armanordnungen 276 und 282 sowie Blöcke 292 und 296. Wie gezeigt, weisen Befestigungselemente 322 und 324 eine ausreichende Länge auf, um sich durch die Klemmblöcke 310 bzw. 312 und die Blöcke 292 und 296 zu erstrecken, um mit dem Mittelblock 294 in Eingriff zu gelangen.
  • Die 11, 12 und 13 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel eines ehnungsmessers 350. In diesem Ausführungsbeispiel sind Biegeanordnungen 352 und 354 ineinander verschachtelt, wobei die äußere Biegeanordnung 352 mit einer unteren Armanordnung 356 verbunden ist und die innere Biegeanordnung 354 mit einer oberen Armanordnung 358 verbunden ist.
  • Die untere Armanordnung 356 weist einen Abschnitt 360 auf, an dem bei 361 ein Messerschneideblatt angebracht ist. Wie in 13 gezeigt, ist ein zweiter Abschnitt 362 an dem Abschnitt 360 befestigt und verläuft oberhalb und unterhalb des Abschnitts 360. Flexible Platten 364 und 366 der äußeren Biegeanordnung 352 verbinden den Abschnitt 362 mit einem mit 368 bezeichneten Tragelement.
  • Die obere Armanordnung 358 weist einen Abschnitt 370 auf, an dem an einem Ende 374 ein Messerschneideblatt 372 befestigt ist. An einem dem Messerschneideblatt 372 gegenüberliegenden Ende verläuft der Abschnitt 370 durch einen Schlitz oder eine Ausnehmung 376, die in dem Abschnitt 362 ausgebildet ist, und ist mit einem nach unten verlaufenden Abschnitt 378 verbunden. Flexible Platten 380 und 382 verbinden die obere Armanordnung 358 mit dem Tragelement 368.
  • Wie gezeigt, ist das Tragelement 368 aus Blöcken 384, 386 und 388 gebildet. Befestigungselemente 390 und 392 weisen eine ausreichende Länge auf, um durch geeignete Klemmblöcke 395 bzw. 397 und Blöcke 384 bzw. 388 hindurch zu verlaufen, um mit dem Mittelblock 386 in Eingriff zu gelangen.
  • Wie gezeigt, sind die flexiblen Platten 364 und 366 breiter als die flexiblen Platten 380 und 382; wenn dies gewünscht wird, können die flexiblen Platten jedoch auch die gleiche Breite aufweisen.
  • Obwohl die vorstehenden Ausführungsbeispiele mit einem Sensor dargestellt sind, der ein LVDT-Sensor ist, können andere Arten von Sensoren ebenfalls verwendet werden. In 14 ist ein kapazitiver Sensor 400 zwischen einer oberen Armanordnung 402 und einer unteren Armanordnung 404 vorgesehen. Der kapazitive Sensor 400 weist einen ersten Träger 406, der mit der oberen Armanordnung 402 verbunden ist, und einen zweiten Träger 408, der mit der unteren Armanordnung 404 verbunden ist, auf. Jeder Träger weist kapazitive Platten 410 bzw. 412 auf. Die Kapazität des kapazitiven Sensors 400 ändert sich in Abhängigkeit von dem Überlappen der kapazitiven Platten 410 und 412. Andere Formen kapazitiver Sensoren, beispielsweise kapazitive Sensoren mit variablem Spalt, können ebenfalls verwendet werden.
  • Die 15 und 16 zeigen einen anderen Typ eines Sensors, der zum Messen der Änderung des Abstands zwischen einer oberen Armanordnung 420 und einer unteren Armanordnung 422 verwendet werden kann. Die obere Armanordnung 420 und die untere Armanordnung 422 sind durch nebeneinanderliegende Biegeanordnungen 426 und 428, die dem in den 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ähnlich sind, mit einem Tragelement 424 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel sind geeignete Dehnmeßstreifen 430 auf den flexiblen Platten 432 und 434 der Biegeanordnung 428 angebracht. Die Dehnmeßstreifen 430 sind in bekannter Weise elektrisch miteinander verbunden, um ein Signal bereitzustellen, das eine Änderung des Abstands zwischen der unteren Armanordnung 422 und dem Tragelement 424 repräsentiert. In gleicher Weise sind Dehnmeßstreifen 436 an beiden flexiblen Platten der Biegeanordnung 426 angebracht. Die Dehnmeßstreifen 436 stellen ein Signal bereit, das eine Änderung des Abstands zwischen der oberen Armanordnung 420 und dem Tragelement 424 repräsentiert. Durch Kombinieren der Signale der Dehnmeßstreifen 430 und 436 kann eine Änderung des Abstands zwischen den Armanordnungen 420 und 422 bestimmt werden.
  • Die 17 und 18 zeigen eine andere Ausführungsform eines Dehnungsmessers 460. Der Dehnungsmesser 460 weist ein Element oder einen Arm 462 auf. Der Arm 462 weist einen ersten Abschnitt 464 und einen zweiten Abschnitt 465 auf, der im wesentlichen senkrecht zu dem ersten Abschnitt 464 ist. Voneinander beabstandete flexible Platten 466 und 468. verbinden den Arm 462 mit einem Element 470. Wie gezeigt, ist die flexible Platte 466 zwischen einem Block 472 und dem Abschnitt 465 befestigt, während die flexible Platte 468 zwischen einem Klemmblock 474 und dem Block 472 befestigt ist. Befestigungselemente 476 halten den Block 472 an dem Arm 462 und den Klemmblock 474 an dem Block 472, wobei die flexiblen Platten 466 und 468 wie gezeigt festgehalten werden.
  • Das Element 470 weist einen Klemmblock 480, einen Mittel- oder Zwischenblock 482 und einen End- oder zweiten Block 484 auf. Ein Befestigungselement 486 hält die Blöcke zusammen, wobei Enden der flexiblen Platten 466 und 468 zwischen dem Klemmblock 480 und dem Mittelblock 482 bzw. dem Mittelblock 482 und dem Endblock 484 festgehalten werden.
  • Der Dehnungsmesser 460 ist besonders gut geeignet für Dauerversuche, wobei Halteblöcke 490 und 492 an einer Oberfläche 494 eines Prüfstücks 496 befestigt werden. Jeder der Halterblöcke 490 und 492 weist ein Ende auf, das dazu geeignet ist, mit dem Arm 462 und dem Element 470 in Eingriff zu gelangen. Wie gezeigt, sind sowohl der Arm 462 als auch der Endblock 484 mit Kerben 500 bzw. 502 versehen. Bei seiner Verwendung wird der Dehnungsmesser 460 zwischen den Halteblöcken 490 und 492 infolge einer Federkraft gehalten, die von den flexiblen Platten 466 und 468 erzeugt wird, wenn das Element 470 zu dem Arm 460 hin verschoben wird. Wenn das Prüfstück 496 belastet wird, bewegen sich die Halteblöcke 490 und 492 relativ zueinander. Das Element 470 bewegt sich relativ zu dem Arm 460, wobei entsprechende Bezugsebenen, beispielsweise eine obere Oberfläche 481 des Elements 470 und eine obere Oberfläche 461 des Armes 460, parallel bleiben.
  • Falls dies gewünscht wird, kann die Federkraft dadurch erhöht werden, daß die flexiblen Platten 466 und 468 so ausgebildet werden, daß sie in einem entspannten Zustand des Elements 470 weiter von dem Ende des Arms 460 entfernt angeordnet sind, wie in 19 dargestellt. Um die Konfiguration nach 19 zu erzielen, können die flachen flexiblen Platten 466 und 468 in eine geeignete Spannvorrichtung (nicht gezeigt) eingesetzt und mit einer geeigneten Kraft belastet werden. Wenn dann eine ausreichende Wärmemenge zugeführt wird, biegen sich die Platten 466 und 468 in dem gewünschten Winkel.
  • Ein geeigneter Sensor 510 ist dazu vorgesehen, die Änderung des Abstands zwischen dem Arm 462 und dem Element 470 zu messen. Wie gezeigt, ist der Sensor 510 ein LVDT-Sensor mit einer Stangenanordnung 512, die an einem Haltearm 514 befestigt ist, der wiederum mit dem Element 470 verbunden ist. Ein äußeres Gehäuse 516 des Sensors 510 ist unter Verwendung einer Schlitz-Öffnungs-Klemmvorrichtung an dem Arm 462 befestigt, wie mit 520 in 18 bezeichnet.
  • Es versteht sich, daß andere Sensorformen zum Messen einer Änderung des Abstands zwischen dem Arm 462 und dem Element 470 verwendet werden können. Beispielsweise können Dehnmeßstreifen unter Verwendung bekannter Techniken auf den flexiblen Platten 466 und 468 angebracht werden. Es versteht sich zudem, daß Messerschneideblätter in geeigneter Weise mit den Armen 462 und dem Element 470 verbunden werden können, falls dies erwünscht ist. In gleicher Weise können die flexiblen Platten der Dehnungsmesser gemäß den 1 bis 16 so ausgebildet sein, daß eine geeignete Federkraft zwischen der oberen Armanordnung und dem Tragelement und der unteren Armanordnung und dem Tragelement vorhanden ist, wenn die Armanordnungen zueinander hin geschoben oder voneinander weg gezogen werden.

Claims (5)

  1. Dehnungsmesser zum Messen einer Änderung des Abstands zwischen einem ersten Punkt auf einer Oberfläche eines Prüfstücks und einem zweiten Punkt auf der Oberfläche des Prüfstücks, wobei der Dehnungsmesser aufweist: einen ersten starren Arm (12) mit einem ersten Ende zum Eingreifen an dem ersten Punkt der Oberfläche des Prüfstücks (24) und einem zweiten Ende; einen zweiten starren Arm (14) mit einem ersten Ende zum Eingreifen an dem zweiten Punkt der Oberfläche des Prüfstücks (24) und einem zweiten Ende; ein Tragelement (18); eine erste Biegeanordnung (20), die das zweite Ende des ersten starren Arms (12) mit dem Tragelement (18) verbindet, wobei die erste Biegeanordnung (20) ermöglicht, daß der erste Arm sich relativ zu dem Tragelement bewegt; eine zweite Biegeanordnung (22), die das zweite Ende des zweiten starren Arms (14) mit dem Tragelement (18) verbindet, wobei die zweite Biegeanordnung (22) von der ersten Biegeanordnung beabstandet ist und es ermöglicht, daß sich der zweite starre Arm (14) relativ zu dem Tragelement bewegt, wobei der erste starre Arm (12) und der Zweite starre Arm (14) während einer Messung parallel zueinander verbleiben; und eine Einrichtung (30) zum Messen einer Änderung des Abstands zwischen dem ersten starren Arm (12) und dem zweiten starren Arm (14).
  2. Dehnungsmesser nach Anspruch 1, wobei die erste Biegeanordnung (20) ein Paar voneinander beabstandeter flexibler Platten (64; 66) aufweist, die an einem an dem zweiten Ende des ersten starren Armes (12) senkrecht dazu angeordneten Bauteil (62) fest angebracht sind.
  3. Dehnungsmesser nach Anspruch 2, wobei die zweite Biegeanordnung ein zweites Paar voneinander beabstandeter flexibler Platten (84; 86) aufweist, die an einem an dem zweiten Ende des zweiten starren Armes (14) senkrecht dazu angeordneten Bauteil (82) fest angebracht sind.
  4. Dehnungsmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Tragelement (18) ein Block mit zwei gegenüberliegenden und voneinander abgewandten Endflächen (18A; 18B) ist, an dem jeweils eine flexible Platte von jedem Paar flexibler Platten. angebracht ist.
  5. Dehnungsmesser nach Anspruch 4, wobei die Einrichtung (30) zum Messen der Änderung des Abstandes zwischen dem ersten starren Arm (12) und dem zweiten starren Arm (14) einen LVDT-Sensor aufweist.
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