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DE1958117B2 - Verfahren zum herstellen von schlagfesten harzen - Google Patents

Verfahren zum herstellen von schlagfesten harzen

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DE1958117B2
DE1958117B2 DE19691958117 DE1958117A DE1958117B2 DE 1958117 B2 DE1958117 B2 DE 1958117B2 DE 19691958117 DE19691958117 DE 19691958117 DE 1958117 A DE1958117 A DE 1958117A DE 1958117 B2 DE1958117 B2 DE 1958117B2
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polymerization
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ether
rubber
reactor
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Atsuo Hayamacho Kanagawa; Izawa Shinichi Tokio; Sato Mikio Yokohama; Nakanishi (Japan)
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Asahi Kasei Corp
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Asahi-Dow Ltd, Tokio
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Description

— Οin der R, und R2 je eine Alkylgruppe mit I bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom bedeuten, wobei während einer beliebigen Stufe des Polymerisationsverfahrens ein Kettenübertragungsmittel und andere geeignete Modifikatoren sowie ein Lösungsmittel zugegeben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polymerisation zunächst in Abwesenheit des Äthers startet und dann den vorgenannten Äther oder eine Lösung dieses Äthers in Styrol oder Äthylbenzol nach Übergang der Kautschuklösung in eine Kautschukdispersion, jedoch vor Überschreiten einer Polymerisatkonzentratior. von 40% im Reaktionsgemisch, diesem Polymerisationsreaktionsgemisch zusetzt und die Massepolymerisation unter intensivem Rühren weiter fortsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ätherzugabe nach der Phasenumwandlung und bis zum Erreichen einer Polymerisatkonzentration im Reaktionsgemisch von 15 bis 35 Gew.-% erfolgt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von schlagfesten Harzen durch Lösen eines Kautschuks in einer vinylaromatischen Verbindung, die auch andere mischpolymerisierbare Vinylverbindungen enthalten kann, und Polymerisieren des Gemisches in Masse in Gegenwart eines Polyphenylenäthers aus Einheiten der allgemeinen Formel
xV-o—
in der Ri und Rj je eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom bedeuten, wobei während einer beliebigen Stufe des Polymerisationsverfahrens ein Kettenübertragungsmittel und andere geeignete Modifikatoren sowie ein Lösungsmittel zugegeben werden können.
Ein Verfahren der genannten Art ist aus der BE-PS 09 769 bekannt. Dieses Verfahren kann als Massepolymerisation, Suspensionspolymerisation oder zunächst als Massepolymerisation und anschließend als Suspensionspolymerisation durchgeführt werden. In jedem Fall wird der Polyphenylenäther, und zwar Poly-oxy-2,6-di-
methylphenylen, vor Beginn der Polymerisation dem Ausgangsgemisch zugesetzt. Dabei werden selbst bei ausschließlicher Polymerisation in Masse Produkte erhalten, die zwar ein gutes Ausformverhalten zeigen, df ren mechanische Festigkeitskenndaten, insbesondere r.eren Kerbschlagzähigkeit, aber nicht voll befriedigen.
In der NL-Patentanmeldung 66-17529 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem die Massepolymerisation ebenfalls in eine Suspensionspolymerisation überführt wird, wobei gleichzeitig ein Polyphenylenäther zugesetzt wird. Auch nach diesem Verfahren werden keine ausreichend befriedigenden Produkte erhalten.
Es ist bekannt, daß bei solchen Pfropfpolymerisationen die TeilchenEorm, die mittlere Teilchengröße, die Teilchendurchmesserverteilung der dispergierten Kautschukkomponente sowie die MikroStruktur der Kautschukteilchen von entscheidendem Einfluß auf die physikalischen, auch auf die optischen und die chemischen Eigenschaften der erhaltenen Endprodukte sind. So haben beispielsweise elektronenmikroskopische Untersuchungen der Anmelderin gezeigt, daß bei dem bekannten Verfahren, wenn dieses ausschließlich als Massepolymerisation durchgeführt wird, ein zu kleiner mittlerer Kautschukteilchendurchmesser auftritt, während dieser mittlere Durchmesser der Kautschukteilchen in der Dispersion zu groß ist, wenn die Polymerisation in Suspension durchgeführt wird. Andererseits ist aber auch bekannt, daß die Kenndaten der dispergierten Kautschukphase während der Polymerisation mechanisch und verfahrenstechnisch kaum zu beeinflussen sind. Dies liegt vor allem auch darin begründet, daß eine Veränderung dieser Parameter nicht nur den Zustand der Kautschukkomponente, sondern auch den Zustand des gesamten Systems, insbesondere der Matrix, beeinflußt. Durch solche Veränderungen der Polymerisationsparameter werden stets auch die Eigenschaften der Endprodukte in ihrer Gesamtheit ungünstig beeinflußt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, nach dem schlagfeste Harze erhalten werden, die trotz hoher Schlagfestigkeit und Kerbschlagzähigkeit rasch ausformbar sind und dabei zusätzlich einen sehr guten optischen Oberflächenglanz aufweisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren der eingangs genannten Art vorgeschlagen, das erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Polymerisation zunächst in Abwesenheit des Äthers startet und dann den vorgenannten Äther oder eine Lösung dieses Äthers in Styrol oder Äthylbenzol nach Übergang der Kautschuklösung in eine Kautschukdispersion, jedoch vor Überschreiten einer Polymerisatkonzentration von 40% im Reaktionsgemisch, diesem Polymerisationsreaktionsgemisch zusetzt und die Massepolymerisation unter intensivem Rühren weiter fortsetzt.
Vorzugsweise wird das Verfahren in der Weise durchgeführt, daß die Ätherzugabe nach der Phasenumwandlung und vor dem Erreichen einer Polymerisationskonzentration im Reaktionsgemisch von 15 bis 35 Gew.-% erfolgt.
Das beanspruchte Verfahren wird als Massepolymerisation bezeichnet, obgleich Verdünnungsmittel in untergeordneter Menge zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Durchmischbarkeit der Masse mit fortschreitender Polymerisation zugesetzt werden können.
Die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten
19 58 il7
modifizierten Harze weisen ausgesprochen ausgeglichene physikalische Eigenschaften auf. Sie weisen trotz eines hohen Glanzes nach dem Spritzgießen eine sehr gute Schlagfestigkeit und Kerbschlagzähigkeit auf. Sie sind rasch ausformbar und gut schweißbor.
Das Verfahren der Erfindung wird ausschließlich von Anfang bis Ende als Massepolymerisation durchgefühlt. Dadurch wirkt eine relativ große Scherkraft kontinuierlich auf die dispergierten Kautschukteilchen ein, so daß durchweg Kautschukteilchen mit einem Durchmesser im Bereich von 0,1 bis 0,3 μηι erhalten werden, innerhalb dieses Durchmesserspektrums werden Harze erhalten, die bei hoher Kerbschlagzähigkeit und Schlagfestigkeit auch bei sehr kurzen Ausformzeiten und relativ niedrigen Formtemperaturen Formkörper mit starkem Oberflächenglanz herzustellen ermöglichen.
Nach dem Verfahren der Erfindung läßt sich ein schlagfestes Polystyrolharz mit einem Gehalt von 20 Gew.-% Polyphenylenäther und 5 Gew.-% Kautschuk herstellen. Extraktionsversuche an diesem Harz zeigen, daß durch das Verfahren der Erfindung ein wesentlicher Teil des Polyphenylenäthers in die Kautschukteilchen in nicht extrahierbarer Form eingebracht worden ist. Dieser Zustand wird nicht erhalten, wenn lediglich ein kautschukhaltiges schlagfestes Polystyrol mit einem Polyphenylenäther vermischt wird.
Bei kontinuierlicher Durchführung der Massepolymerisation wird gebräuchlicherweise eine kautschukhaltige Styrolmonomerlösung kontinuierlich in einen ersten Polymerisationstank oder -reaktor eingeleitet und dort bei 70 bis 17O0C polymerisiert. Der zunächst in kontinuierlicher Phase vorliegende Kautschuk wird dabei unter Rühren dispergiert. Das Rühren fördert gleichzeitig die Abführung der Polymerisationswärme. Außerdem wird eine einheitliche Temperaturverteilung im Polymerisationssystem in Richtung senkrecht zum Polymerstrom und eine einheitliche Verteilung der Kautschukteilchen erzielt. Nach Erreichen eines Umwandlungsgrades von 25 bis 40% wird das Polymerengemisch kontinuierlich in einen zweiten Polymerisationsreaktor überführt, in dem etwas höhere Temperaturen (etwa 140°C am Einlaß und 180° C am Auslaß) und geringere Rührgeschwindigkeiten (etwa 1Ao der Rührgeschwindigkeit im 1. Reaktor) eingestellt sind. In diesem Reaktor wird dann auspolymerisiert.
Bei der Durchführung des Verfahrens der Erfindung wird vorzugsweise von diesem kontinuierlichen zweistufigen Verfahren zur Herstellung kautschukmodifizierter Polystyrole ausgehend ein Polyphenylenäther (ein nichtkristallines Polymeres mit hoher Glasübergangstemperatur Tg) oder ein diesen Äther enthaltendes Gemisch entweder während der zweiten Hälfte der Umsetzung im ersten Polymerisationsreaktor oder unmittelbar nach Beendigung der Polymerisation im ersten Polymerisationsreaktor nach Überführung oder während der Überführung des Gemisches in den zweiten Reaktor zugesetzt. Der Zusatz erfoigt dabei in jedem Fall nach der Phasenumwandlung des Kautschuks und vor dem Anstieg der Polymerkonzentration im Gemisch auf einen Wert von 40 Gcw.-%. Durch eine Variation der Dauer urd des Ziehpunkts der Zugabe, der Art und des Molekulargewichtes des Polyphenylenäthers sowie der Temperatur des Reaktionsgemisches im Zugabezeitpunkt kann das Gleichgewicht zwischen den Kenndaten der physikalischen Eigenschaften und der Fließeigensehaften des; erhaltenen Polymeren einerseits und des Glanzes und optischen und en Eindrucks des erhaltenen Polymeren nach
der Formgebung andererseits eingestellt werden.
Als Kautschuk können zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung sowohl aus der Natur gewonnene, als auch synthetische Elastomere, insbesondere synthetische Elastomere aus konjugierten Dienen, eingesetzt werden. Speziell seien genannt: natürlicher Kreppkautschuk, Butadien-Styrol-Kautschuk, Butadien-Acrylnitril-Kautschuk, Polybutadien, Polyisopren und Äthylen-Propylen-Copolymere.
Als vinylaromatisch^ Verbindungen für das Verfahren der Erfindung seien genannt: Styrol, Vinyltoluol, Vinylxylol, Äthylvinylbenzol, Isopropenylbenzol, Isopropylstyrol und Athylvinyltoluol. Zusätzlich zu diesen können andere mischpolymerisierbare Vinylverbindungen als Mischpolymerisationskomponenten eingesetzt werden.
Eine beträchtliche Verbesserung der Eigenschaften des erhaltenen Harzes bewirken im Rahmen des Verfahrens der Erfindung die folgenden Polyphenylenäther:
Poly-2,6-jimethylphenylen-1,4-äther,
Poly-2,6-diäthyl-phenylen-l,4-äther,
Poly-2,6-dichlor-phenylen-1,4-äther,
Poly-2,6-dibrom-phenylen-1,4-äther,
Poly^-msthyl-e-äthyl-phenylen-M-äther,
Poly^-chlor-o-methyl-phenylen-1,4-äther,
Poly^-methyl-o-isopropyl-phenylen-i, 4-äther,
Poly-2,6-di-n-propyl-phenylen-l,4-äther,
Poly^-brom-ö-methyl-phenylen-l, 4-äther,
Poly-2 chlor-6-brom-phenylen-1,4-äther und
Poly-2-chlor-e-äthyl-phenylen-1,4-äther.
Das nach der Phasenumwandlung der Kautschukkomponente im Polymerisationssystem zugesetzte Gemisch aus einem aromatischen Kohlenwasserstoff und einem Polyphenylenäther kann zusätzlich ein organisches Peroxid oder ein organisches Hydroperoxid enthalten. Dadurch wird die Umsetzung der Kautschukkomponente mit der verbliebenen vinylaromatischen Verbindung beschleunigt und können die Eigenschaften des Endproduktes stärker beeinflußt werden.
Weiterhin kann dem ersten Polymerisationsreaktor ein Vorpolymerisationsreaktor vorgeschaltet sein. Außerdem kann jeder der eingesetzten Polymerisationsreaktoren in mehrere Reaktionszonen unterteilt sein,
Schließlich können Kettenüberträger und bzw. oder andere gebräuchliche Modifikatoren oder ein Lösungsmittel während einer beliebigen Stufe des Polymerisationsverfahrens zugegeben werden.
EMe Erfindung ist im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Eine 5 Gew.-% Polybutadien enthaltende Styrollösung wird bei 1260C Einlaß- und 14O0C Auslaßtemperatur im 1. Polymerisationsreaktor in Masse polymerisiert.
Nach Erreichen eines Umwandlungsgrades von 35% wird eine Lösung von Poly^.G-dimethyl-phenylen-M-äthcr in Styrol zum Polymerisatioiisgemisch zugesetzt. Das Gemisch enthält nach dem Zusatz 4 Gew.-% Polybutadien und 15 Gew.-% Poly-2,6-dimethylen-phenylen-l,4-äther. Anschließend wird im 2. Reaktor auspolymerisiert.
Oas erhaltene Polymere weist eine lzod-K.crbschlagzähigkeit von 19 kg ■ cm/cm auf. Ein unter gleichen Bedingungen, jedoch ohne Ätherzusatz, hergestelltes Polymeres besitzt eine l/od-Kcrbschlagzähigkeit von
nur 6,3 kg · cm/cm.
Der Durchmesser der im Harz dispergierten Kautschukteilchen liegt bei Zusatz des Polyphenylenäthers im Bereich von 0,1 bis 0,3 μιη. Ohne Ätherzusatz liegen die Teilchendurchmesser des dispergierten Kautschuks s im Bereich von 1,0 bis 3,0 μηι.
Ein ohne Kautschukzusatz, jedoch mit Ätherzusatz, unter sonst gleichen Bedingungen hergestelltes Polystyrol weist gegenüber nichtmodifiziertem Polystyrol kaum eine Verbesserung der Schlagzähigkeit auf. ,
Ein Vergleich der drei Produkte zeigt die synergistische Wirkung des Kautschuks und des Polyphenylenäthers bei der Polystyrolmodifizierung, wenn der Ätherzusatz nach der Lehre der Erfindung erfolgt. Der Äther liegt zum größten Teil in nicht extrahierbarer ls Form in den Kautschukteilchen eingeschlossen vor. Durch bloßes nachträgliches Mischen e;nes kautschukmodifizierten Polystyrols mit einem Polyphenylenäther werden die Eigenschaften der erfindungsgemäB hergestellten Produkte nicht erhalten. ,0
Beispiel 2
Ein homogenes Gemisch aus 80 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 8 Gew.-Teilen Styrol-Butadien-Kau- JS tschuk, 2 Gew.-Teilen Mineralöl und 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol wird kontinuierlich in einen ersten Polymerisationsreaktor eingeleitet. Im Reaktor v/ird mit einer Drehzahl von 30 min-' gerührt. Die Temperatur liegt bei 1230C am Einlaß und bei 138°C am Auslaß. Die yo Zulaufgeschwindigkeit in den ersten Reaktor (mit einem Fassungsvermögen von 10 1) wird auf 3,5 1/Std. eingestellt, wobei der Gesamtfeststoffgehalt des Gemisches am Ausgang des ersten Polymerisationsreaktors 25 Gew.-% beträgt.
Das den ersten Polymerisationsreaktor verlassende Gemisch wird mit einem homogenen Gemisch aus 20 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol und 10 Gew.-Teilen Poly-2,6-dimethylphenylen- 1,4-äther homogen vermischt und in einen zweiten Polymerisationsreaktor überführt. In diesem Reaktor wird die Massepolymerisation bis zum Ende durchgeführt. Der Volumenstrom, mit dem das den Äther enthaltende Gemisch dem Polymerisationssystem wäh rend der Überführung vom ersten in den zweiten Reaktor zugesetzt wird, beträgt 40% des Volumenstroms, mit dem der erste Polymerisationsreaktor beschickt wird.
Unter diesen Bedingungen wird ein Produkt erhalten, das 6,5 Gew.-% Kautschuk und 8,1 Gew.-u/o Pclypheny- lenäther enthält. Die Zugfestigkeit desselben beträgt 440 kg/cm3, die Izod-Kerbschlagzähigkeit 15,6 kg ■ cm/cm. Die Verformungstemperatur des Harzes beträgt 114°C und liegt damit um etwa 10°C höher als bei einem gleichen Produkt, das keinen Polyphenylenäther enthält. ^
Die Durchmesser der dispergierten Kautschukteilchen liegen im Bereich von 0,2 bis 0,3 μίτι.
Das erhaltene Materia! wird durch Spritzgießen verformt. Die Schneckememperatur beträgt 200 bis 230° C. die Temperatur der Form 40 bis 501C. Zur <„, Erzielung einer Reflexion von 80% im sichtbaren Spektralbereich wird eine Verweilzeit der Masse im Werkzeug von 20 bis 30 s benötigt. Unter gleichen Bedingungen wird zur Erzielung der gleichen Oberflachenreflexion für ein unter gleichen Bedingungen, ι., jedoch ohne Polyphenylenäther, hergestelltes Material eine Vcrweil/.eit im Werkzeug der Spritzgießmaschine von 40 bis 50 s benötigt.
Vergleichsbeispiel 1
In einem Gemisch aus 100 Gew.-Teilen Styrol und 20 Gew.-Teilen Äthylbenzol werden 8 Gew.-Teile eines synthetischen Styrol-Butadien Kautschuks, 10 Gew.-Teile Poly-2,6-dimethylphenylen-l,4-äther mit einem mittleren Molekulargewicht von 25 000, 2 Gew.-Teile Mineralöl und 0,1 Gew.-Teile tcrt.-Butylperbenzoat gelöst. Die Lösung wird unter Rühren mit 30 min-' in einen ersten Reaktor gegeben und massepolymerisiert. Bei dieser Massepolymerisation liegt die Temperatur bei 1380C am Einlaß und bei 145°C am Auslaß des ersten Polymerisationsreaktors, und die Verweilzeit wird so gesteuert, daß der Feststoffgehalt der aus dem ersten Reaktor austretenden Masse 25 Gew.-% beträgt. Dieses Gemisch wird aus dem ersten Reaktor in einen zweiten Reaktor überführt und dort mit einer Drehzahl von 3 min-1 gerührt. Am Ausgang des zweiten Reaktors ist die Polymerisation im wesentlichen abgeschlossen. Durch Erwärmen des Reaktionsproduktes unter vermindertem Druck werden die flüchtigen Bestandteile entfernt. Das auf diese Weise erhaltene Harz hat einen Kautschukgehalt von 6,5 Gew.-% und einen Gehalt an Polyphenylenäther von 8,1 Gew.-%.
Prüflinge dieses Harzes zeigen folgende physikalische Kenndaten: Zugfestigkeit: 410 kg; Kerbschlagzähigkeit nach lzod: 2,2 kg · cm/cm; Warmverformungstempera tur: 114°C. Die elektronenmikroskopische Prüfung des Harzes zeigt, daß keines der dispergierten Kautschukteilchen einen Teilchendurchmesser über 0,1 μηι hat.
Das erhaltene Produkt wird durch Spritzgießen ausgeformt. Die Temperatur der Schnecke des Extruders beträgt 200 bis 2300C, die Temperatur des Werkzeugs 40 bis 500C. Zum Ausformen von Formkörpern mit einer Reflexion im sichtbaren Spektralbereich von 80 bis 85% werden unter diesen Bedingungen 20 bis 30 s benötigt.
Der Vergleich mit dem nach Beispiel 2 erhaltenen Produkt zeigt, daß bei im wesentlichen gleichem Ausformverhalten die mechanischen Festigkeitseigenschaften des erfindungsgemäß hergestellten Produktes deutlich besser sind.
Beispiel 3
Ein homogenes Gemisch aus 78 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 10 Gew.-Teilen Polybutadien, 2 Gew.-Teilen Mineralöl und 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol wird unter Rühren mit einer Drehzahl von 30 min ' in einen ersten Polymerisationsreaktor eingeleitet und dort massepolymerisiert. Die Polymerisationstemperatur liegt bei 123°C am Einlaß und bei 138°C am Auslaß des ersten Reaktors, und die Zulaufgeschwindigkeit in den 10-1-Reaktor wird auf 3,5 1/Std. eingestellt, wobei der Gesamtfeststoffgehalt des abgezogenen Reaktionsgemisches 25 Gew.-% beträgt. Während der Überführung aus dem ersten in einen zweiten Polymerisationsreaktor wird das Reaktionsgemisch homogen mit einem Gemisch aus 30 Gew.-Teilen Äthylbenzol und 30 Gew.-Teilen Poly-2,6-dimcthylphenylen-l,4-äther vermischt. Der Volumenstrom, mit dem die Ätherlösung zugesetzt wird, beträgt 60% des Volumenstroms, mit dem das Ausgangsgemisdi in den ersten Polymerisationsreaktor eingeleitet wird.
Im zweiten Polymerisationsreaktor wird ebenfalls in Masse praktisch auspolymerisiert.
Das erhaltene Endprodukt besitzt eine Zugfestigkeit von 540 kg/cm-\ eine Izod-Kerbschlagzähigkeit von 25.5 kg ■ cm/cm und eine Verformungstemperatur von 130' C.
Beim Spritzgießen mit einer Schneckentemperatur von 220 bis 2400C und einer Werkzeugtemperatur von 70 bis 75°C wird eine Verweilzeit der Masse im Werkzeug von 18 bis 20 s benötigt, um einen Oberflächenglanz des Formkörpers mit einem Refle- s xion.sgrad von 80% zu erzielen.
Beispiel 4
Ein homogenes Gemisch aus 83 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 5 Gew.-Teilen Styrol-Butadien-K.autschuk, 2 Gew.-Teilen Mineralöl und 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol wird kontinuierlich unter Rühren mit einer Drehzahl von 30 min-' in einen ersten PolymerisaVionsreaktor eingebracht und dort bei einer Temperatur von 123° C am Einlaß und 143° C am Auslaß massepolymeri- ι $ siert. Sobald die Gesamtfeststoffkonzentration des Gemisches im ersten Reaktor 15 Gew.-% beträgt, wird in die Mittelstufe des Reaktors ein Gemisch aus 25 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol und 5 Gew.-Teilen Poly-2,6-dimethylphenylen-1,4-äther eingegeben. Dabei wird die Zulaufgeschwindigkeit des Ausgangsgemisches in den 10-1-Reaktor auf 3,5 1/Std. eingestellt, wobei die Gesamtfeststoffkonzentration des aus dem ersten Polymerisationsreaktor abgezogenen Reaktionsgemisches 30 Gew.-% beträgt.
Das aus dem ersten Reaktionsreaktor ausgetragene Gemisch wird direkt unter Rühren mit einer Drehzahl von 7 min-' in einen zweiten Polymerisationsreaktor überführt. Das Gemisch wird dort in Masse auspolymerisiert.
Der Volumenstrom der Ätherzugabe in den ersten Polymerisationsreaktor beträgt 60% des Volumenstroms des Zulaufs des Ausgangskomponentengemisches.
Das erhaltene Endprodukt enthält 4,1 Gew.-% Kautschuk und 4,0 Gew.-% Polyphenylenäther, Die Zugfestigkeit des Produkts beträgt 420 kg/cm2. Das Produkt weist eine lzod-Kerbschlagzähigkeit von 11,2 kg · cm/cm auf. Der mittlere Teilchendurchmesser der dispergierten Kautschukteilchen beträgt 0,2 μπι.
Durch Spritzgießen werden bei einer Schneckentemperatur von 190 bis 220°C und einer Werkzeugtemperatur von 50 bis 60°C Formkörper hergestellt. Bei einer Verweilzeit von 30 bis 35 s werden Formkörper mit einer Oberflächenreflexion von 85% erhalten.
Beispiel
Das im Beispiel 2 beschriebene Verfahren wird mit der Abänderung wiederholt, daß der erste Polymerisationsreaktor mit einem homogenen Gemisch aus 85 Gew.-Teilen monomerem Styrol, 3 Gew.-Teilen Polybutadien, 2 Gew.-Teilen Mineralöl und 10 Gew.-Teilen Äthylbenzol beschickt wird.
Das erhaltene Endprodukt enthält 2,2 Gew.-% Kautschuk und 7,9 Gew.-% Polyphenylenäther.
Die Zugfestigkeit dieses Produktes beträgt 390 kg/cm2 bei einer Izod-Kerbschlagzähigkeit von 9,5 kg · cm/cm.
Das erhaltene Produkt wird durch Spritzgießen bei einer Schneckentemperatur von 200 bis 230°C und einer Werkzeugtemperatur von 60 bis 70°C ausgeformt. Die Formkörper weisen bei einer Verweilzeit der Masse im Werkzeug von 20 bis 25 s im sichtbaren Bereich eine Oberflächenreflexion von 90% auf.
Beispiel 6
Das im Beispiel 4 beschriebene Verfahren wird mit der Abänderung wiederholt, daß das den Polyphenylenäther enthaltende Gemisch zusätzlich 0,05 Gew.-Teile Benzoylperoxid enthält.
Unter diesen Bedingungen wird ein Endprodukt erhalten, das die gleiche Zusammensetzung wie das nach Beispiel 4 erhaltene Produkt aufweist. Die Zugfestigkeit des mit Benzoylperoxidzusatz erhaltenen Produkts beträgt jedoch 485 kg/cm2 bei einer Izod-Kerbschlagzähigkeit von 8,5 kg · cm/cm.
Zum Ausformen von Formkörpern mi· einem Reflexionsvermögen der Oberfläche im sichtbaren Bereich von 85% durch Spritzgießen bei einer Schneckentemperatur von 190 bis 220° C und einer Werkzeugtemperatur von 50 bis 6O0C wird eine Verweilzeit der Masse im Werkzeug von 25 bis 30 s benötigt.
Ein unter gleichen Bedingungen ohne Ätherzusatz hergestelltes modifiziertes Styrolharz erfordert zur Herstellung gleicher Formkörper eine Verweilzeit von 40 bis 45 s.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von schlagfesten Harzen durch Lösen eines Kautschuks in einer vinylaromatischen Verbindung, die auch andere mischpolymerisierbare Vinylverbindungen enthalten kann, und Polymerisieren des Gemisches in Masse in Gegenwart eines Polyphenylenäthers aus Einheiten der allgemeinen Formel
DE1958117A 1968-11-20 1969-11-19 Verfahren zum Herstellen von schlagfesten Harzen Expired DE1958117C3 (de)

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