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DE19581542T9 - Gaserzeugende Zusammensetzung - Google Patents

Gaserzeugende Zusammensetzung

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Publication number
DE19581542T9
DE19581542T9 DE1995181542 DE19581542A DE19581542T9 DE 19581542 T9 DE19581542 T9 DE 19581542T9 DE 1995181542 DE1995181542 DE 1995181542 DE 19581542 A DE19581542 A DE 19581542A DE 19581542 T9 DE19581542 T9 DE 19581542T9
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition
component
mentioned above
gas
tank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE1995181542
Other languages
English (en)
Other versions
DE19581542T1 (de
Inventor
Kazuyuki Nara Matsuoka
Shogo Himeji Hyogo Tomiyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daicel Corp
Original Assignee
Daicel Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE19581542T9 publication Critical patent/DE19581542T9/de
Application filed by Daicel Chemical Industries Ltd filed Critical Daicel Chemical Industries Ltd
Active legal-status Critical Current

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Description

WO 96/19422
BESCHREIBUNG
GASERZEUGENDE ZUSAMMENSETZUNG
Anwendungsgebiet der Erfindung
5
Die vorliegende Erfindung betrifft eine , gaserzeugende Zusammensetzung. Im besonderen betrifft die Erfindung eine nicht-azidartige gaserzeugende Zusammensetzung, die Gasbestandteile durch Verbrennen zum Zwecke des Aufblasens eines Airbag-Systems bereitstellt.
Verwandter Stand der Technik
Wenn Fahrzeuge, wie Autos, bei hoher Geschwindigkeit kollidieren, können der Fahrer und die Mitfahrer durch das Aufprallen gegen innere harte oder gefährliche Teile des Fahrzeuges wie das Lenkrad oder die Windschutzscheibe verletzt oder getötet werden. Um solche Katastrophen zu vermeiden, wurden Airbag-Systeme für Autos entwickelt, die sich rasch durch ein Gas aufblasen, das von einem Gaserzeuger erzeugt wird.
Die Anforderungen für den Gaserzeuger eines Airbag-Systems für ein Auto sind sehr streng. Zunächst sollte sich der Airbag einmal in sehr kurzer Zeit aufblasen, üblicherweise in einer Zeit, die nicht über 40 bis 50 Millisekunden hinausgeht . Weiters ist die Atmosphäre innerhalb des Airbags am geeignetsten, wenn sie der Luftzusammensetzung im Auto entspricht. Diese Anforderungen werden durch Gaserzeuger erfüllt, die zur Zeit im allgemeinen verwendet werden und einen Grundgaserzeuger wie Alkalimetallsalze (im besonderen Natriumazid) oder Erdalkalimetallsalze von Stickstoffwasserstoffsäure umfassen. Diese Gaserzeuger weisen aber ernsthafte Mängel auf, insofern als daß der Hauptbestandteil, Natriumazid, und die als Nebenprodukte vorkommenden Alkalibestandteile giftig sind. Somit kommt es zu Umwelt-
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0E135 81 542 Tl
verschmutzung, die durch eine große Menge von Schrottautos hervorgerufen wird, und zu Gesundheitsrisken für den Fahrer und die Mitfahrer, wenn das Gas erzeugt wird.
Um diese Probleme zu lösen, wurden nicht-azidartige Gaserzeuger entwickelt, um natriumazidartige zu ersetzen. Beispielsweise offenbart JP-A 3-208878 eine Zusammensetzung, die einen Hauptbestandteil von sauerstoffhaltigem Oxidationsmittel wie Tetrazol, Triazol oder deren Metallsalze, umfaßt, verbunden mit Ammoniumperchlorat oder Natriumnitrat und. einen Hilfsbestandteil eines Metailloxids wie V2O5, CuO oder Fe2;O3. Das erwähnte Metalloxid bildet ein festes Verbrennungsprodukt, das leicht durch Filterung entfernt wird, wenn unerwünschte Bestandteile durch Filterung entfernt werden, bevor das gebildete Gas in den Airbag in einem Airbag-System abgegeben wird, und wandelt CO, das für den menschlichen Körper giftig ist und aus der stickstoffhaltigen organischen Zusammensetzung erzeugt wird, in CO2 um. JP-B 64-6156 und JP-B 64-6157 offenbaren einen Gaserzeuger, der als Hauptbestandteil ein Metallsalz einer Bitetrazolverbindung enthält, das keinen Wasserstoff enthält. JP-A 3-208878 offenbart weiters einen Gaserzeuger, der einen Übergangsmetallkomplex von Aminoarazol als Hauptbestandteil aufweist. Diese nicht-azidartigen Verbindungen, die in einer Reihe von Bezugnahmen auf den bekannten Stand der Technik offenbart sind, sind insofern charakteristisch, als daß die Konzentration von abgegebenem Kohlenmonoxid gering ist, da die Kohlenstoffanzahl in dem einen Molekül niedrig ist. Die Menge an Stickstoffoxiden, die für den menschlichen Körper giftig sind, steigt aber in allen Fällen an, und die Leistung hinsichtlich der Aufblaszeit des Airbags ist nicht - -zufriedenstellend.
In JP-A 6-32689, JP-A 6-32690 und JP-A 6-227884 wird beschrieben, daß ein nicht-azidartiger Gaserzeuger, der eine stickstoffhaltige organische Verbindung wie Azodicarbonamid
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BE 195 81 §42 T1
und ein bestimmtes anorganischeis sauerstoffhaltiges Oxidationsmittel als wirksamen Bestandteil aufweist, keine Umweltverschmutzung verursacht, hinsichtlich der Aufblaszeit des Airbags zufriedenstellend und kostengünstig ist.
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Bei der Verbrennung einer organischen Verbindung, die Sauerstoff enthält, ist bekannt, daß Kohlenmonoxid als unvollständiges Verbrennungsprodukt erzeugt wird, selbst wenn ein Oxidationsmittel in einer Menge verwendet wird, die die chemische Äquivalenz übersteigt, die die notwendige Menge an Sauerstoff zur Verbrennung der verbrennbaren Elemente wie Kohlenstoff, Wasserstoff und andere, in der organischen Verbindung abgibt. Angesichts dieser Tatsache wird angenommen, daß die Stickstoffverbindung wie Azodicarbonamid, die als Hauptmittel in dem erwähnten Gaserzeuger verwendet wird, eine relativ große Menge an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden abgibt, da viele Kohlenstoffatome pro Molekül enthalten sind. Um solches Kohlenmonoxid als Nebenprodukt zu vermeiden, kann die Verwendung eines Katalysators möglich sein, der das Kohlenmonoxid in Kohlendioxid umwandelt. Viele Bestandteile sind für solche Katalysatoren bekannt, wie in dem Buch "Classified Table for Catalysts depending on Reaction, Band I" festgehalten, das von Tarama et al. der Kyoto University herausgegeben und von Kagaku Kogyo-sha (siehe Seiten 291-292) veröffentlicht wurde. Es sind aber keine Katalysatoren bekannt, die im allgemeinen in einer Berührungszeit von einigen Dutzend Millisekunden reaktiv genug sind, wie dies für einen Gaserzeuger für Airbag-Systeme erforderlich ist. V2O5, CuO, Fe2O3 und andere Metalloxide 0 werden zur Zeit trotz ihrer geringen Aktivität verwendet. Es gibt wenig bekannte Katalysatoren, die Stickstoffoxide in Abwesenheit eines Reduktionsmittels zersetzen. Außerdem übersteigt für den Fall, daß ein Gaserzeuger brennt, die höchste Temperatur in der Aufblasvorrichtung 2.0 000C, und die überschüssigen Sauerstoffmoleküle reagieren mit den Stickstoffmolekülen, die freigesetzt werden, wobei eine große
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Menge an Stickstoffoxiden, genannt "thermisches NOx" erzeugt wird. Die Giftigkeit von NOx, das in einer großen Menge in dem freigesetzten Gas enthalten ist, gilt als ein Hauptgrund, warum nicht-azidartige Gaserzeuger in der Praxis trotz vieler Studien nicht verwendet werden. Es ist wünschenswert, NOx in N2 durch Mittel zur Reduzierung von NOx zu verwandeln. Viele Bezugnahmen, einschließlich Patente und Unterlagen zur NOx-Reduzierung, geben vor, daß ein Katalysator NOx, das aus einer festen Quelle eines Autoabgases kommt, auf einen bestimmten Stand in Gegenwart eines Reduktionsmittels reduzieren könne. Es gibt aber kaum bekannte Katalysatoren, die in einer Berührungszeit von mehreren Dutzend Millisekunden ohne Zugabe eines Reduktionsmittels reaktiv genug sind, wie dies für einen Gaserzeuger für Airbag-Systeme erforderlich ist.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung, ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel und mindestens einen dritten Bestandteil, ausgewählt aus (1) bis (4) umfaßt:
(1) Mangandioxid, das eine Oberflächenkennzahl von mindestens 50 im /g aufweist;
(2) Kupferoxid, das eine Oberflächenkennzahl von mindestens 1 2
m /g aufweist;
(3) eine Molybdänverbindung von mindestens einem Bestandteil, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Molybdändioxid, Molybdäntrioxid, Molybdänsäure und Ammoniummolybdat; und
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£135 81 542 Π
(4) eine Mischung aus Mangandioxid und mindestens einem Metalloxid, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kupferoxiden, Kobaltoxiden, Eisenoxiden und Silberoxiden.
Der dritte Bestandteil kann eine Mischung von zwei oder mehr sein. Weiters schafft die vorliegende Erfindung ein Airbag-System, das die oben genannte Zusammensetzung in dem Airbag-System als Gaserzeuger enthält. Das heißt, ein Gaserzeuger in einem Airbag-System wird durch die vorliegende Erfindung verbessert.
Zu den bevorzugten Zusammensetzungen zählen die folgenden Zusammensetzungen: eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil jener von (1) wie oben erwähnt ist und eine
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Oberflächenkennzahl von 100 m /g bis 300 m /g aufweist; eine Zusammensetzung, bei der (l) in dem dritten Bestandteil in einer Menge von 1 bis 40 oder 1 bis 30 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist; eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil jener von (2) wie oben erwähnt ist und
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eine Oberflächenkennzahl von 1,5 m /g bis 100 m /g aufweist; eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil (2) ist und eine Durchschnittspartikelgröße aufweist, die nicht größer als 5 Mikron ist; eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil (2) ist und eine Durchschnittspartikelgröße von 0,5 Mikron bis 5 Mikron aufweist; eine Zusammensetzung, bei der (2) in dem dritten Bestamdteil in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist; eine Zusammensetzung, bei der der Bestandteil (3) wie oben erwähnt in dem dritten Bestamdteil in einer Menge von 1 bis 40 oder 1 bis 30 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist; eine Zusammensetzung, bei der das Metalloxid mindestens eines aus der Gruppe ist, die aus CuO, Cu2O, C03O4, Fe2O3 und Ag2O ist; eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil der Bestandteil (4) wie oben erwähnt ist und das Verhältnis von Mangandioxid zu dem Metalloxid gewichtsmäßig bei 0,2 bis 50
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liegt;- eine Zusammensetzung, bei der (4) in dem dritten Bestandteil in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist; eine Zusammensetzung, bei-der die stickstoffhaltige organische Verbindung mindestens' eine ausgewählt aus der Gruppe ist, die aus organischen Verbindungen besteht, die eine Aminogruppe oder Amidogruppe und Tetrazolderivate enthalten; eine Zusammensetzung, bei der die organische Verbindung, die Aminogruppen oder Amidogruppen enthält, Azodicarbonamid oder Dicyandiamid ist; eine Zusammensetzung, bei der das Tetrazolderivat Aminotetrazol ist; eine Zusammensetzung, bei der das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel mindestens eines ausgewählt aus der Gruppe ist, die aus KNO3, Sr(NO3)2 und KCIO4 besteht; eine Zusammensetzung, bei der das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel eine Mischung aus Sr(NO3)2 und KClO4 ist; eine Zusammensetzung, bei der die stickstoffhaltige organische Verbindung Azodicarbonamid und das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel KCIO4 ist; und eine Zusammensetzung, bei der der dritte Bestandteil
(2) ist und eine Oberflächenkennzahl, die nicht unter 1 m /g liegt, und eine Durchschnittspartikelgröße von nicht mehr als 5 Mikron aufweist.
Die betreffenden Erfinder haben intensive Studien betrieben, um die oben erwähnten Probleme zu lösen und haben überraschenderweise herausgefunden, daß Mangandioxid mit einer bestimmten physikalischen Eigenschaft eine wichtige Funktion für die Verringerung von Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden aufweist; diese Entdeckung hat zur Vollendung 0 einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geführt .
Gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als wesentliche Bestandteile
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enthält, bereitgestellt, wobei die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie Mangandioxid mit einer Oberflächenkennzahl von mindestens 50 m /g enthält.
Weiters wurde als Ergebnis intensiver Studien der betreffenden Erfinder entdeckt, daß Kupferoxid,, das bei dem bekannten Stand der Technik verwendet wird, eine wichtige Funktion für die Fähigkeit zur Oxidation von Kohlenmonoxid aufweist, wenn das Kupferoxid eine bestimmte physikalische Eigenschaft aufweist; diese Entdeckung hat zur Vollendung einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geführt.
Gemäß der zweiten Ausführungsfoma der vorliegenden Erfindung wird eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, bereitgestellt, wobei die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie Kupferoxid
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mit einer Oberflächenkennzahl von mindestens 1 m /g enthält.
Weiters wurde als Ergebnis intensiver Studien der betreffenden Erfinder überraschenderweise entdeckt, daß eine bestimmte Molybdänverbindung eine wichtige Funktion zur Verringerung von Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden erfüllt; diese Entdeckung hat zur Vollendung einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geführt.
Gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 0 wird eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige. organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, bereitgestellt, . wobei die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Molybdänverbindung enthält, die mindestens eine Substanz
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ausgewählt aus der Gruppe umfaßt, die aus Molybdändioxid, Molybdäntrioxid, Molybdänsäure und Ammoniummolybdat besteht.
Weiters wurde als Ergebnis von intensiven Studien der betreffenden Erfinder überraschenderweise entdeckt, daß eine Verbindung von Mangandioxid und einem bestimmten Oxid eine wichtige Funktion zur Verringerung der Stickstoffoxide erfüllt; diese Entdeckung hat zur Vollendung einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geführt.
Gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, bereitgestellt, wobei die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Mischung aus einem oder mehreren Metalloxiden enthält, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Kupferoxiden, Kobaltoxiden, Eisenoxiden und Silberoxiden besteht.
Eine fünfte Aus führungsform der vorliegenden Erfindung enthält zwei oder mehr der dritten Bestandteile; die zwei oder mehr können entweder zwei oder mehr aus den jeweiligen Gruppen von (1) bis (4) sein oder zwei oder mehr von jedem ausgewählt aus den verschiedenen Gruppen von (1) bis (4) ; im besonderen eine Verbindung von zwei oder mehr von jedem ausgewählt von (1) , (2) und (3) ; und wobei Kohlenmonoxid und Stickstoffoxide verringert werden.
Die beste Ausführungsform der Erfindung
Die gaserzeugende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthält eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile.
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Es gibt keine besondere Beschränkung für die stickstoffhaltige organische Verbindung, die für die vorliegende Erfindung verwendbar ist, vorausgesetzt, daß das Stickstoffatom in dem Molekül enthalten ist; Beispiele für stickstoffhaltige 5 organische Verbindungen schließen organische Verbindungen ein, die eine Aminogruppe oder ·: Amidogruppe und Tetrazolderivate enthält. Spezielle Beispiele für organische Verbindungen, die eine Aminogruppe oder Amidogruppe enthalten, schließen ein: Azodicarbonamid, Harnstoff, Aminoguanidinbicarbonat, Biuret, Dicyandiamid und Hydrazide; vorzugsweise Azodicarbonamid oder Dicyandiamid; und am bevorzugtesten Azodicarbonamid. Spezielle Beispiele für die Tetrazolderivate schließen ein: Aminotetrazol, Tetrazol, Azotetrazol, Bitetrazol, Tetrazolcarboxylat, ihre Alkalimetallsalze und ihre Erdalkalimetallsalze; und vorzugsweise Aminotetrazol. Die stickstoffhaltige organische Verbindung kann alleine oder als eine Mischung von zwei oder mehr Arten verwendet werden.
Das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel, das bei der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, kann aus bekannten Mitteln wie Nitraten, Nitriten und Oxyhalogenen ausgewählt werden. Spezielle Beispiele für das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel schließen Kaliumnitrat, Natriumnitrat, Strontiumnitrat, Kaliumnitrit, Natriumnitrit, Natriumperchlorat, Kaliumperchlorat, Natriumchlorat und Kaliumchlorat ein. Im spezielleren kann eine einzelne Verbindung oder Mischung, ausgewählt aus KNO3, Sr(NO3)2 und KC104, verwendet werden; KCIO4 ist im besonderen zu 0 bevorzugen.
Das Mischungsverhältnis der stickstoffhaltigen organischen Verbindung zum sauerstoffhaltigen anorganischen Oxidationsmittel in der gaserzeugenden Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann wahlweise in Abhängigkeit von der Verbrennungsrate und der Verbrennungstemperatur ausgewählt
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werdenί obwohl das Verhältnis normalerweise so ausgewählt wird, daß es stöchiometrisch ist, wenn die stickstoffhaltige organische Verbindung vollkommen oxidiert und auf der Basis der Sauerstoffmenge verbrannt ist. Zum Beispiel werden 20 bis 400 Gewichtsteile des sauerstoffhaltigen anorganischen Oxidationsmittels mit 100 Gewichtsteilen der stickstoffhaltigen organischen Verbindung vermischt; Mischen von etwas überschüssiger Menge des sauerstoffhaltigen anorganischen Oxidationsmittels, verglichen mit der stöchiometrisehen Menge zur vollständigen Verbrennung, wird zur Stärkung der Effizienz des Oxidationsmittelkatalysators bevorzugt, vorausgesetzt, daß die Gaserzeugungseffizienz bezogen auf das Einheitsgewicht der gaserzeugenden Zusammensetzung nicht wesentlich gesenkt wird.
Gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, Mangandioxid mit einer Oberflächenkenn-
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zahl von mindestens 50 m /g, vorzugsweise 100-300 m /g, als der Oxidationskatalysator gemischt. Die Verwendung von Mangandioxid mit einer Oberflächenkennzahl von weniger als 50
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m /g führt zu keiner Verringerung
Stickstoffoxiden in dem erzeugten Gas.
m /g führt zu keiner Verringerung von Kohlenmonoxid und
Das Mangandioxid kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das den Fachleuten bekannt ist.. Zum Beispiel kann ein Verfahren, wie in dem Buch "Handbook of Catalysts Classified 0 by Elements", herausgegeben von Shokubai Gakkai und veröffentlicht von Chij in Shokan {vergl. Seiten 411-412) beschrieben, oder ein Verfahren, das in DE 1.593.320 oder in JP-A 3-68447 offenbart wird, angewandt werden. Um das Mangandioxid mit einer Oberflächenkennzahl von mindestens 50 m /g zu erhalten, wird vorzugsweise das hergestellte Mangandioxid bei einer Temperatur von höchstens 2000C ge-
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trocknet. Eine höhere Trockentemperatur ist nicht wünschenswert, weil sie die Oberfleiche verringert und die Aktivität aufgrund der Reduktion eines Teils des Mangandioxids senkt. Während das Mangandioxid, das in der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, durch das erwähnte Verfahren erhalten wird, ist das Herstellungsverfahren nicht besonders beschränkt, solange die Oberflächenkennzahl nicht unter 50 m /g liegt. Die Partikelgroße von Mangandioxid ist auch keiner besonderen Beschränkung unterworfen. Feines Pulver wie 0,5 μ oder weniger ist aber nicht bevorzugt, wegen zu hoher y Belastung für den Filter beim Filterschritt.
Gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, weiters Kupferoxid mit einer
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Oberflächenkennzahl von mindestens 1 m /g, vorzugsweise 1,5 -
ο
100 m /g, als der Oxidationskatalysator gemischt. Die
Verwendung von Kupferoxid mit einer Oberflächenkennzahl von
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weniger als 1 m /g führt zu
monoxid in dem erzeugten Gas.
weniger als 1 m /g führt zu keiner Verringerung von Kohlen-
Das Kupferoxid kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das; den Fachleuten bekannt ist. Zum Beispiel wird eine wäßrige Lösung von Ätznatron oder Ammoniak einer wäßrigen Lösung von Kupferchlorid beigemengt, um Kupferhydroxid zu erhalten, das durch Backen in Kupferoxid verwandelt wird. Das Backen wiird im allgemeinen vorzugsweise in der Nähe der Temperatur 0 durchgeführt, bei der Kupferhydroxid zu Kupferoxid zersetzt wird, da eine höhere Backtemperatur kein Kupferoxid mit einer großen Oberfläche ergeben wird; im speziellen liegt eine praiktische Backtemperatur im Bereich von 200 bis 5000C. Kupferoxid wird auch durch Zugabe einer Alkalicarbonatlösung zu einer bivalenten Kupfersalzlösung erzeugt, um basisches Kupfercarbonat herzustellen, danach folgt das Backen.. Weiters
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wird "· Kupferoxid auch durch Elektrolyse von wäßrigem Natriumchlorid unter Verwendung von Kupferplatten für beide ^Elektroden erzeugt, um kupferhaltiges Oxid herzustellen,■ das gebacken wird, um sich in Kupferoxid zu verwandeln. Kupferoxid, das wie erwähnt durch verschiedene Verfahren erzeugt wird, wird durch einen Zerstäuber, eine Kugelmühle oder eine andere Vorrichtung zermalmt, wobei das Kupferoxid, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, erhalten wird. Es ist aber jedes Kupferoxid mit einer Obejrflächenkennzahl von mindestens 1 m /g akzeptabel, und sein Herstellungsverfahren ist nicht beschränkt. Die Partikelgröße von Kupferoxid ist ebenfalls keiner besonderen Einschränkung unterworfen. Im allgemeinen liegt sie aber vorzugsweise bei 5 μ oder weniger und insbesondere im Bereich von 0,5 bis 5 μ. Vorzugsweise sollten 5 μ nicht überschritten werden, wegen geringer Aktivität und feines Pulver wie 0,5 μ ode;r weniger ist nicht bevorzugt, wegen zu großer Belastung für den Filter beim Filterschritt.
Gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird weiters in eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, eine Molybdänverbindung von mindestens einem ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Molybdändioxid, Molybdäntrioxid, Molybdänsäure und Ammoniummolybdat, gemischt. Der oben erwähnte molybdänoxidartige Katalysator kann durch ein den Fachleuten bekanntes Verfahren hergestellt werden.
Gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird weiters in eine gaserzeugende Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, eine Mischung aus Mangandioxid und mindestens einem Metalloxid, ausgewählt aus der
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OE 195 81 541 Tl
Gruppe bestehend aus Kupferoxiden, Kobaltoxiden, Eisenoxiden und Silberoxiden, gemischt. Die Verfahren zur Herstellung der erwähnten Metalloxide, die in der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, sind ebenfalls keinen besonderen Beschränkungen unterworfen. Unter den oben erwähnten Metalloxiden ist mindestens eines, das aus -der Gruppe ausgewählt wird, die aus CuO, Cu2O, C03O4, Fe2<33 und Ag2O besteht, in der vorliegenden Erfindung wirksam.
Das Mangandioxid kann eine Oberflächenkennzahl von sowohl 50
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m /g oder größer als auch weniger als 50 m /g aufweisen.
Das Verhältnis von Mangandioxid zu dem einen oder mehreren Metalloxiden, die aus der Gruppe ausgewählt wurden, die aus Kupferoxiden, Kobaltoxiden, Eisenoxiden und Silberoxiden besteht, ist vorzugsweise 0,2 bis 50. Die Partikelgröße der Mischung von Mangandioxid und den oben erwähnten Metalloxiden ist auch keinen besonderen Beschränkungen unterworfen. Feines Pulver wie 0,5μ oder weniger wird aber im allgemeinen wegen der übermäßigen Belastung für den Filter bei dem Filterschritt nicht bevorzugt.
In der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dei: Gehalt von Mangandioxid nicht beschränkt, aber normalerweise liegt er bei 1 bis 40 Gewichtsprozent oder 1 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise bei 3 bis 20 Gewichtsprozent und insbesondere bei 3 bis 10 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, die den Gaserzeuger einschließt, der die stickstoffhaltige organische Verbindung und das Sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile und gemischte wahlweise Zusätze wie einen Zersetzungsbeschleuniger zur Beschleunigung der Zersetzung und ein Bindemittel zur Verstärkung der Stärke beim Formen, enthält. Ein zu hoher Mangandioxidgehalt ist nicht wünschenswert, weil die Menge an erzeugtem Gas gegen das Einheitsgewicht der gaserzeugenden Zusammensetzung
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verringert wird; und ein zu geringer Gehalt ist nicht wünschenswert, weil die Wirkung der Verringerung der Konzentration von giftigem Gas nicht zufriedenstellend ist.
In der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Gehalt an Kupferoxid nicht beschränkt, liegt aber normalerweise bei 1 bis 40 Gewichtsprozent, vorzugsweise bei 3 bis 30 Gewichtsprozent und insbesondere bei 3 bis 25 Gewichtsprozent oder 3 bis 20 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, die den Gaserzeuger einschließt, der die stickstoffhaltige organische Verbindung und das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile und gemischt wahlweise Zusätze, wie oben erwähnt, enthält. Zu viel Kupferoxidgehalt ist nicht wünschenswert, weil die Menge an erzeugtem Gas gegen das Einheitsgewicht der gaserzeugenden Zusammensetzung verringert wird; und ein zu geringer Gehalt ist nicht wünschenswert, weil die Wirkung der Verringerung der Konzentration von giftigem Gas nicht zufriedenstellend ist.
In der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Gehalt an Molybdänverbindung nicht beschränkt, liegt aber normalerweise bei 1 bis 40 Gewichtsprozent oder 1 bis 3 0 Gewichtsprozent, vorzugsweise bei 3 bis 3 0 Gewichtsprozent oder 3 bis 20 Gewichtsprozent und insbesondere bei 3 bis 20 Gewichtsprozent oder 3 bis 10 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, die den Gaserzeuger einschließt, der die stickstoffhaltige organische Verbindung und das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile und gemischte wahlweise Zusätze, wie oben erwähnt, enthält. Zu viel Gehalt an Molybdänoxidkatalysator ist nicht wünschenswert, weil die Menge an erzeugtem Gas gegen das Einheitsgewicht der gaserzeugenden Zusammensetzung verringert wird; und ein zu geringer Gehalt ist nicht wünschenswert,' weil die Wirkung der
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Verringerung der Konzentration an giftigem Gas nicht zufriedenstellend ist.
In der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Gehalt an der spezifizierten Mischung nicht beschränkt, liegt aber normalerweise bei 1 bis 40 Gewichtsprozent, vorzugsweise bei 3 bis 3 0 Gewichtsprozent und insbesondere bei 3 bis 20 Gewichtsprozent oder 3 bis 15 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung, die den Gaserzeuger einschließt, der die stickstoffhaltige organische Verbindung und das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile und gemischte wahlweise Zusätze, wie oben erwähnt, enthält. Ein zu hoher Gehalt an der spezifizierten Mischung ist nicht wünschenswert, weil die Menge an erzeugtem Gas gegen das Einheitsgewicht der gaserzeugenden Zusammensetzung verringert wird; und ein zu geringer Gehalt ist nicht wünschenswert, weil die Wirkung der Verringerung der Konzentration an giftigem Gas nicht zufriedenstellend ist.
In der fünften Aus führungs form wird die Menge an zwei oder mehr dritten Bestandteilen nach Belieben gewählt, liegt aber normalerweise bei 1 bis 40 Gewichtsprozent, vorzugsweise bei 3 bis 3 0 Gewichtsprozent und insbesondere bei 3 bis 20 Gewichtsprozent oder 3 bis 15 Gewichtsprozent des Gesamtgewichts der Zusammensetzung.
In die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ein Zersetzungsbeschleuniger zur Beschleunigung der Zersetzung der stickstoffhaltigen organischen Verbindung zusätzlich gemischt werden. Bezüglich eines solchen Zersetzungsbeschleunigers kann die Auswahl in weitläufiger Form aus anorganischen Oxiden und organischen Zersetzungsbeschleunigern erfolgen. Die anorganischen Oxidzersetzungsbeschleuniger, die in Verbindung verwendbar sind, können mindestens eines von Oxiden, Chloriden und Carbonaten eines Elementes sein, das
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aus der Gruppe ausgewählt wird, die zu den Gruppen I, II, III, IV, V, VI (ausgenommen Molybdän), VII und VIII des Periodensystems gehört. Beispiele für solche Elemente schließen Bor, Zer, Barium, Calcium, Vanadium, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer, Zink, Titan, Antimon, Blei und Ytterbium ein. Beispiele solcher Oxide, Chloride und Carbonate schließen B2O3, Co304, NiO, CuO, ZnO, ZnC03, Mn02, FeCl3, Pb3O4, PbO2, PbO, Sb2O3, T1O2, V2O5, CeO2, Ba2O3, CaO2 und Yb2O3 ein. Am bevorzugtesten ist CuO.
Wenn mindestens eines der Oxide, Chloride und Carbonate eines Elementes, das aus der Gruppe ausgesucht wurde, die zu den Gruppen I, II, III, IV, V, VI (ausgenommen Molybdän), VII und VIII des Periodensystems gehört, zusätzlich verwendet wird, liegt der Gehalt vorzugsweise bei 1 bis 30 Gewichtsprozent der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung. Ein Beispiel für den organischen Zersetzungsbeschleuniger ist Harnstoff.
Zum Zwecke der Stärkung der geformten Stärke der gaserzeugenden Zusammensetzung kann ein Bindemittel hinzugemischt weirden. Beispiele für das Bindemittel schließen ein: feine Kristallbindemittel wie solche, die unter der Handelsbezeichnung "Avicel" vermarktet werden; Polymerbindemittel wie Poval; organische Bindemittel wie Stärke; und anorganische Bindemittel wie Silikagel, Aluminiumoxidsöl und Zirconiumdioxidsol.
Die Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch Mischen der jeweiligen, oben erwähnten Bestandteile, hergestellt; die daraus resultierende gemischte Zusammensetzung kann als solche für einen Gaserzeuger verwendet werden, eine angesetzte Form wird aber bevorzugt. Für das Ansetzen ist jedes bekannte Verfahrein anwendbar und es kann ein geeignetes Bindemittel ausgewählt werden. Die Form der angesetzten Zusammensetzung ist keiner besonderen Beschränkung unterworfen und kann zum Beispiel tablettenförmig,
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scheibenförmig, kugelförmig, koiifettiartig und tetrapodenartig sein. Die angesetzte Zusammensetzung kann ohne Löcher oder mit Löchern sein (wie Preßteil mit Löchern oder in Ringform).
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Gemäß der vorliegenden Erfindung können in einer gaserzeugenden Zusammensetzung, die eine stickstoffhaltige organische Verbindung und ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel als die wesentlichen Bestandteile enthält, giftige Bestandteile in dem freigesetzten Gas, im besonderen Kohlenmonoxid und Stickstoffoxide, auf einen praktischen Stand reduziert werden, der für ein Airbag-System für Autos akzeptabel ist.
Beispiel
Jetzt wird die vorliegende Erfindung spezieller im Hinblick auf die erste bis fünfte Ausführungsform anhand von Beispielen erläutert. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Beispiele beschränkt, wenn sie nicht außerhalb des Umfangs und des Geistes der Erfindung liegen.
Nachfolgend sind "Teile" und "%", wenn nicht anders angegeben, gewichtsbezogen.
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Erste Ausführungsform
Beispiel 1-1
0 Pulver, bestehend aus 8 Teilen von DM-90 (Mangandioxid:
Oberflächenkennzahl - 260 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren) ) , vermarktet von TOYO CCI Corporation, 45 Teilen Azodicarbonamid, 55 Teilen Kaliumperchlorat und 10 Teilen Kupferoxid, wurden gut gemischt; weiters wurden 5% wäßriger Lösung einer löslichen Stärke dazu zugegeben, so daß der Stärkegehalt 0,55 Teile betrug. Die daraus resultierenden
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feuchten feinen Partikel wurden so angepaßt, daß sie die geeignete Feinheit und den Wassergehalt für die Formgestaltung aufwiesen und in Tabletten (9,7 mm Länge - χ 4 mm Durchmesser) geformt wurden. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest (wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer ■ Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterzog-en. Dabei wurde die Konzentration von Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde durch GasChromatographie mit 0,8% bestimmt. Die Stickstoffoxide lagen bei 1.000 ppm, wie durch eine Gasdetektorröhre bestimmt.
Beispiel 1-2
Beispiel 1-1 wurde wiederholt, außer, daß EO8T (Mangandioxid:
Oberflächenkennzahl - 104 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren)), vermarktet von NIKKI KAGAKU als Mangandioxid verwendet wurde. Die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde auf dieselbe Weise ausgewertet wie in dem Beispiel 1-1. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 1,1% Kohlenmonoxid und 1.300 ppm Stickstoffoxide.
Vergleichendes Beispiel 1-1-1
Beispiel 1-1 wurde wiederholt, außer, daß das Mangandioxid nicht hinzugefügt wurde. Die Konzentration an Kohlenmonoxid, und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in- dem Tank erzeugt wurde, wurde auf dieselbe Weise ausgewertet wie bei Beispiel 1-1. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 2,3%
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Kohlenmonoxid und nicht weniger als 2.000 ppm Stickstoffoxide.
Vergleichendes Beispiel 1-1-2
5
Beispiel 1-1 wurde wiederholt, außer, ■ daß Mangandioxid
2
(Mangandioxid: Oberflächenkennzahl - 21,5 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren )), vermarktet von NAKARAI TESQUE, INC., als Mangandioxid verwendet wurde. Die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde auf dieselbe Weise ausgewertet wie in Beispiel 1-1. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 2,5% Kohlenmonoxid und 2000 ppm Stickstoffoxide.
Beispiel 1-3
Beispiel 1-1 wurde wiederholt, außer, daß die Menge an Mangandioxid auf 10 Teile erhöht wurde. Die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde auf dieselbe Weise wie bei Beispiel 1-1 ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 0,6% Kohlenmonoxid und 700 ppm Stickstoffoxide.
Zweite Ausführungsform
Beispiel 2-1
2
ZeIm Teile von Kupferoxid μΈ (Oberflächenkennzahl 4,99 m /g (durch Stickstoffadsorptionsverfahren), Durchschnittspartikelgröße - 1,06 μ), vermarktet von NIKKO FINE PRODUCTS CO., LTD. , 45 Teile von Azodicarbonamid und 55 Teile Kaliumperchlorat, 10 Teile Kupferoxid wurden vermischt; weiters werden 5% wäßriger Lösung einer löslichen Stärke dazu zuge-
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geben, so daß der Stärkegehalt bei 0,55 Teilen liegt. Daraus resultierende feuchte feine Partikel wurden so angepaßt, daß sie die geeignete Feinheit und den Wassergehalt für · die Formgestaltung aufwiesen und in Tabletten (9,7 mm φ χ 4 mm)
.. 5 geformt. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest (wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterworfen; dabei wurde die Konzentration von Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,3% durch GasChromatographie bestimmt.
Beispiel 2-2
Beispiel 2-1 wurde wiederholt, außer, daß Kupferoxid F
(Oberflächenkennzahl - 1,68 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren), Durchschnittspartikelgröße - 2,09 μ), vermarktet von NIKKO FINE PRODUCTS CO., LTD., als das Kupferoxid verwendet wurde, um die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, auszuwerten. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 1,3% durch Gaschromatographie bestimmt.
Beispiel 2-3
0 Beispiel 2-1 wurde wiederholt, außer, daß Kupferoxid
(Oberflächenkennzahl - 10,16 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren) , Durchschnittspartikelgröße - 8,46 μ), vermarktet von NAKARAITESK, als das Kupferoxid verwendet wurde, um die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Kon-
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zentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 1,3% durch 'GasChromatographie bestimmt .
Vergleichendes Beispiel 2-2-1
Beispiel 2-1 wurde wiederholt, außer, daß das Kupferoxid nicht beigemengt wurde, um die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 3,3% durch GasChromatographie bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 2-2-2
Das in Beispiel 2-3 verwendete Kupferoxid, vermarktet von NAiCARAI TESQUE, INC., wurde bei 8000C unter Luftstrom gebacken und danach pulverisiert; dabei wurde ein Kupferoxidkatalysator hergestellt, der eine Oberflächenkennzahl von
2
0,31 m /g aufweist. Beispiel 2-1 wurde wiederholt, außer, daß das verwendete Kupferoxid, der so hergestellte Kupferoxidkatalysator war, um die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 3,1% durch Gaschromatographie bestimmt.
0 Beispiel 2-4
Beispiel 2-1 wurde wiederholt, außer, daß N-300 (Oberflächenkennzahl - 1,26 m /g (durch ein Stickstoffadsorptions verfahren ), Durchschnittspartikelgröße - 1,98 μ), vermarktet von NISSIN CHEMCO, als das Kupferoxid verwendet wurde, um die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas
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auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank-erzeugt wurde, wurde mit 1,4% durch GasChromatographie bestimmt.
Beispiel 2-5
Gemischtes Pulver, bestehend aus 10 Teilen N-3 00 {Oberflächenkennzahl - 1,26 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren) , Durchschnittspartikelgröße - 1,98 μ), vermarktet von Nissin CHEMCO, Ltd., 24 Teilen Dicyandiamid und 76 Teilen Kaliumnitrat wurde so angepaßt, daß es die geeignete Feinheit für die Formgestaltung aufwies, und in Tabletten geformt (5 mm Durchmesser χ 1,5 mm). Die Tabletten wurden demselben Tanktest wie bei Beispiel 2-1 unterzogen, und die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,1% durch Gaschromatographie bestimmt.
Beispiel 2-6
Gemischtes Pulver, bestehend aus 30 Teilen N-300 (Oberflächenkennzahl - 1,26 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren) , Durchschnittspartikelgröße - 1,98 φ), vermarktet von Nissin CHEMCO, Ltd., 19 Teilen Dicyandiamid und 51 Teilen Kaliumnitrat wurde so angepaßt, daß es die geeignete Feinheit für die Formgestaltung aufwies, und in Tabletten (5 mm Durchmesser χ 1,5 mm) geformt. Die Tabletten wurden demselben Tanktest wie in Beispiel 2-1 unterzogen, und die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration
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an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,2% durch Gaschromatographie bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 2-2-3
5
Gemischtes Pulver, bestehend aus 27 Teilen Dicyandiamid und 73 Teilen Kaliumnitrat wurde so angepaßt, daß es die geeignete Feinheit für die Formgestaltung aufwies, und in Tabletten geformt (5 mm Durchmesser χ 1,5 mm) . Die Tabletten wurden demselben Tanktest wie bei Beispiel 2-1 unterzogen, und die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 2,3% durch GasChromatographie bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 2-2-4
Gemischtes Pulver, bestehend aus 10 Teilen des gebackenen Produktes, das im vergleichenden Beispiel 2-2-2 (Ober-
2
flächenkennzahl - 0,31 m /g) von Kupferoxid, vermarktet von NAKÄRAI TESQUE; INC., verwendet wurde, 24 Teilen von Dicyandiamid und 16 Teilen Kaliumnitrat, wurde so angepaßt, daß es eine geeignete Feinheit für die Formgestaltung aufwies, und in Tabletten (5 mm Durchmesser χ 1,5 mm) ge-, formt. Die Tabletten wurden demselben Tanktest wie bei Beispiel 2-1 unterzogen, und die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 2,3% durch Gaschromatographie bestimmt.
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Dritte Ausführungsform
Beispiel 3-1
Pulver, bestehend aus 36 Teilen Azodicarbonamid, 32 Teilen Kaliumperchlorat, 32 Teilen Strontiumniträt und 20 Teilen Molybdäntrioxid wurden gut vermischt; weiters wurde eine Menge von 5% wäßriger Lösung mit 0,2 Teilen Poval zugegeben. Daraus resultierende feuchte feine Partikel wurden so angepaßt, daß sie eine geeignete Feinheit und einen Wassergehalt zur Formgestaltung aufwiesen, und in Tabletten (9,7 mm Durchmesser χ 4 mm) durch Pressen bei einem Druck von etwa 120 kg/cm unter Verwendung einer hydraulischen Tablettenmaschine geformt. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest (wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterzogen. Dabei wurde die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,6% durch GasChromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide lagen bei 200 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Beispiel 3-2
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, außer, daß 20 Teile Molybdänsäure anstatt der 20 Teile Molybdäntrioxid verwendet wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, auszuwerten. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie bei Beispiel 1.' Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,4% durch Gaschromatographie bestimmt. Die
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Stickstoffoxide lagen bei 180 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Beispiel 3-3
5
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, außer, daß 20 Teile Ammoniummolybdat anstatt der 20 Teile Molybdäntrioxid verwendet wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie bei Beispiel 1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,5% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide lagen bei 100 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 3-3-1
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, außer daß die 20 Teile Molybdäntrioxid nicht verwendet wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurdei. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie bei Beispiel 3-1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 2,3% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen nicht weniger als 2.000 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Beispiel 3-4
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, außer, daß 20 Teile Molybdäntrioxid durch 10 Teile Kupferoxid und 10 Teile Molybdäntrioxid ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie bei Beispiel 3-1. Die
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81 542 Tl
Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erz;eugt wurde, wurde mit 0,7% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen 320 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Beispiel 3-5 ' "·
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, aiußer, daß 20 Teile Molybdäntrioxid durch 10 Teile Kupferoxid und 10 Teile Molybdänsäure ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie in Beispiel 3-1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,6% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen 270 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Beispiel 3-6
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, ciußer, daß 20 Teile Molybdäntrioxid durch 10 Teile Kupferoxid und 10 Teile Ammoniummolybdat ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie in Beispiel 3-1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,5% durch GasChromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen 230 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 3-3-2
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, ciußer, daß 20 Teile Molybdäntrioxid durch 10 Teile Kupferoxid ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem
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Ga£3 auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der . Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie in Beispiel 3-1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 1,5% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen nicht weniger als 2.000 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Vergleichendes Beispiel 3-3-3
Beispiel 3-1 wurde wiederholt, außer, daß 20 Teile Molybdäntrioxid durch 20 Teile Kupferoxid ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen beinahe denselben Werten wie in Beispiel 3-1. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 1,4% durch Gaschromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen nicht weniger als 2.000 ppm, wie durch eine Detektorröhre bestimmt.
Vierte Ausführungsform
Beispiel 4-1
Zehn Teile Mangandioxid (hergestellt von NAKARAI TESQUE, INC.), 10 Teile Kupfer (II)-Oxid (N-300, hergestellt von Nissin CHEMCO, Ltd.), 30 Teile Azodicarbonamid, 35 Teile Kaliumperchlorat und 35 Teile Strontiumnitrat wurden gut miteinander vermischt. Weiters wurden 5% wäßriger Lösung einer löslichen Stärke dazu hinzugefügt, so daß der Stärkegehalt bei 0,55 Teilen lag. Daraus resultierende feuchte feine Partikel wurden so angepaßt, daß sie die geeignete Feinheit und den Wassergehalt für die Formgestaltung aufwiesen, und in Tabletten (9,7 mm Durchmesser χ 4 mm Länge) geformt. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest
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(wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterzogen. Dabei wurde .die Konzentration an Stickoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, betrug 600 ppm, wie durch eine Gasdetektorröhre bestimmt.
Beispiel 4-2
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer daß 10 Teile Kupfer(II)-Oxid durch 10 Teile Trikobalttetroxid (hergestellt von NAKARAI TESQUE, INC.) ersetzt wurden, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, betrug 500 ppm.
Beispiel 4-3
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 10 Teile Kupfer (II) -Oxid durch 10 Teile Eisen(III)-Oxid (hergestellt von NAKARAI TESQUE, INC.) ersetzt wurden, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, betrug 700 ppm.
Beispiel 4-4
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 10 Teile Kupfer (II)-Oxid durch 10 Teile Silber(I)-Oxid (hergestellt von NAICARAI TESQUE, INC.) ersetzt wurden, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen
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gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, betrug 650 ppm.
Beispiel 4-5
5
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 10 Teile Kupfer(II)-Oxid durch 10 Teile Kupfer(I)-Oxid (hergestellt von NAKARAI TESQXJE, INC.) ersetzt "wurden, um die Konzentration von Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, betrug 600 ppm.
Vergleichendes Beispiel 4-4-1
Beispiel 1 wurde wiederholt, außer, daß Mangandioxid und Kupferoxid nicht zugegeben wurden, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag nicht unter 2.000 ppm.
Vergleichendes Beispiel 4-4-2
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 10 Teile Kupfer (II) -Oxid nicht zugegeben wurden, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, auszuwerten. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzent reit ion an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag nicht unter 2.000 ppm.
Vergleichendes Beispiel 4-4-3
35
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Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 10 Teile Mangandioxid nicht beigemengt wurden, um die Konzentration von Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag'nicht unter 2.000 ppm.
Beispiel 4-6
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß 5 Teile Silber(II)-Oxid weiters zur Anfangsmischung beigemengt wurde, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wird. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag bei 440 ppm.
Beispiel 4-7
Beispiel 4-2 wurde wiederholt, außer, daß 5 Teile Silber(II)-Oxide weit er s zur Anfangsmischung beigemengt wurden, um die Konzentration der Stickstoffoxide in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag bei 370 ppm.
Beispiel 4-8
Beispiel 1 wurde wiederholt, außer, daß die Menge an Katalysatorzugabe auf 25 Teile Mangandioxid und 2 Teile Kupfer (II)-Oxid geändert wurde, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt
5 wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen ge-
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wünschten Werten. Die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag bei 63 0 ppm.
Beispiel 4-9
5
Beispiel 4-1 wurde wiederholt, außer, daß' die Menge an Katalysatorzugabe auf 20 Teile Mangandioxid und 0,5 Teile Kupfer(II)-Oxid geändert wurde, um die Konzentration an Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentreition an Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, lag bei 1.240 ppm.
Fünfte Ausführungsform
15
Beispiel 5-1
Acht Teile DM-90 (Mangandioxid: Oberflächenkennzahl - 260
2
m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren)), vermarktet durch TOYO CCI, 5 Teile Kupferoxid ßF (Oberflächenkennzahl 4,99 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren)), vermarktet von NIKKO FINE PRODUCTS CO., LTD., 45 Teile Azodicarbonamid, 55 Teile Kaliumperchlorat und 10 Teile Kupferoxid wurden vermischt; weiters wurden 5% wäßriger Lösung einer löslichen Stärke dazu hinzugegeben, so daß der Stärkegehalt bei 0,55 Teilen liegt. Die daraus resultierenden feuchten feinen Partikel wurden so angepaßt, daß sie eine geeignete Feinheit und einen Wassergehalt für die Formgestaltung aufwiesen, und in Tabletten (9,7 mm Durchmesser χ 4 mm) geformt. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest (wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterzogen; dabei wurde die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, ausgewertet. Der Brenndruck und die Brennzeit
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entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,4% durch GasChromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen 1.000 ppm, wie durch eine Gasdetektorröhre bestimmt. 5
Beispiel 5-2
Beispiel 5-1 wurde wiederholt, außer, daß 5 Teile Kupferoxid durch 10 Teile Molybdäntrioxid ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 0,6% Kohlenmonoxid und 280 ppm Stickstoffoxide.
Beispiel 5-3
Beispiel 5-1 wurde wiederholt, außer, daß 5 Teile Kupferoxid duirch 10 Teile Eisenoxid ersetzt wurden, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas auszuwerten, das in dem Tank erzeugt wird.. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 0,8% Kohlenmonoxid und 580 ppm Stickstoffoxide.
Beispiel 5-4
Zehn Teile Molybdänsäure, 10 Teile Kupferoxid μΡ
2
(Oberflächenkennzahl - 4,99 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren)), vermarktet von NIKO FINE PRODUCTS CO., LTD., 36 Teile Azodicarbonamid, 32 Teile Kaliumperchlorat und 32 Teile Strontiumnitrat wurden vermischt; weiters wurden 5% wäßriger Lösung einer löslichen Stärke dazu zugegeben, so daß der Stärkegehalt bei 0,55 Teilen lag. Daraus resultierende feuchte feine Partikel wurden so angepaßt, daß sie eine geeignete Feinheit und einen Wassergehalt zur Formgestaltung
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E 185 81542 Tl
aufwiesen, und wurden in Tabletten (9,7 mm Durchmesser χ 4 mm) geformt. Die Tabletten wurden einem vorbestimmten Tanktest (wie in JP-B 52-3620 und JP-B 64-6156 beschrieben) unter Verwendung einer Brennvorrichtung, ausgestattet mit einem Filter und einem Kühlmittel, unterzogen; dabei wurde die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden in dem Gas ausgewertet, das in dem Tank erzeugt wurde. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten. Die Konzentration an Kohlenmonoxid in dem Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, wurde mit 0,4% durch GasChromatographie bestimmt. Die Stickstoffoxide betrugen 250 ppm, wie durch eine Gasdetektorröhre bestimmt.
Beispiel 5-5
15
In der Anfangsmischung von Beispiel 5-4, wurden 10 Teile
ο
Kupferoxid μΡ (Oberflächenkennzahl - 4,99 m /g (durch ein
Stickstoffadsorptionsverfahren)) in 5 Teile geändert, und 5
ο
Teile DM-90 (Mangandioxid: Oberflächenkennzahl - 260 m /g (durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren)), vermarktet von TOYO CCI, wurden hinzugegeben. Abgesehen von diesen Änderungen wurde Beispiel 5-4 wiederholt, um die Konzentration an Kohlenmonoxid und Stickstoffoxiden auszuwerten. Der Brenndruck und die Brennzeit entsprachen gewünschten Werten.
Das Gas, das in dem Tank erzeugt wurde, enthielt 0,4% Kohlenmonoxid und 240 ppm Stickstoffoxide.
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Claims (1)

  1. BE1S5 B1 542 fl
    PATENTANS PRUCHE
    1. Gaserzeugende Zusammensetzung, umfassend eine stickstoffhaltige organische Verbindung, ein sauerstoffhaltiges anorganisches Oxidationsmittel und einen dritten Bestandteil von mindestens einem ausgewählt aus den folgenden (1) bis (4):
    (1) Mangandioxid mit einer Oberflächenkennzahl von mindestens 50 m /g;
    (2) Kupferoxid mit einer Oberflächenkennzahl von mindestens 1 m /g;
    (3) eine Molybdänverbindung von mindestens einem
    ausgewählt aus der Gfruppe bestehend aus Molybdändioxid, Molybdäntrioxid, Molybdänsäure und Ammoniummolybdat; und
    (4) eine Mischung aus Mangandioxid und mindestens
    einem Metalloxid, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kupferoxiden, Kobaltoxiden, Eisenoxiden und Silberoxiden.
    2. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (1) wie oben erwähnt ist und eine
    aufweist.
    2 2
    und eine Oberflächenkennzahl von 100 m /g bis 300 m /g
    0 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (1) wie oben erwähnt ist und in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist.
    4. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (2) wie oben erwähnt ist
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    2 ~ 2
    und eine Oberflächenkennzahl von 1,5 m/g bis 100 m /g
    aufweist. ...
    5.. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1I wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (2) wie oben erwähnt ist und' eine Durchschnittspartikelgröße ypn"nicht mehr als 5 Mikron aufweist. ■ ■
    6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (2) wie oben erwähnt ist und eine Durchschnittspartikelgröße von 0,5 Mikron bis 5 Mikron aufweist.
    7. Zusammensetzung gemäß' Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (2) wie oben erwähnt ist und in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist.
    8. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (3) wie oben erwähnt ist und in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist.
    9. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei das Metalloxid mindestens eines ausgewählt aus der Gruppe ist, die aus CuO, Cu2O, C03O4, Fe2O3 und Ag2O besteht.
    10. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der . dritte Bestandteil der Bestandteil (4) wie oben erwähnt ist 0 und das Verhältnis von Mangandioxid zu dem Metalloxid gewichtsmäßig bei 0,2 bis 50 liegt. ■■
    11. ' Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte
    Bestandteil der Bestandteil (4) wie oben erwähnt ist und in einer Menge von 1 bis 4 0 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten ist.
    DE 195 81 §42 Tl
    12. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die stickstoffhaltige organische Verbindung mindestens eine ausgewählt aus der Gruppe ist, die aus organischen Verbindungen besteht, die eine Aminogruppe oder Amidogruppe und Tetrazolderivate enthalten.
    13. Zusammensetzung gemäß Anspruch 12, wobei die organische Verbindung, die eine Aminogruppe oder Amidogruppe enthält, Azodicarbonamid oder Dicyandiamid ist.
    14. Zusammensetzung gemäß Anspruch 12, wobei das Tetrazolderivat Aminotetrazol ist.
    15. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel mindestens eines ausgewählt aus der Gruppe ist, die aus KNO3, Sr(NO3)2 und KCIO4 besteht.
    16. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei das sauerstoff-, haltige anorganische Oxidationsmittel eine Mischung aus Sr(NO3)2 und KCIO4 ist.
    17. Zusammensetzung gemäß Ansprach 1, wobei die stickstoffhaltige organische Verbindung Azodicarbonamid und das sauerstoffhaltige anorganische Oxidationsmittel KCIO4 ist.
    18. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (1) wie oben erwähnt ist.
    19. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (2) wie oben erwähnt ist und eine Oberflächenkennzahl von mindestens Im /g und eine Durchschnittspartikelgröße von nicht mehr als 5 μ aufweist.
    P.\TEXT\PATENT\707)DE.DOC
    irr
    20. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (3) wie oben erwähnt ist..
    21. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der dritte Bestandteil der Bestandteil (4) wie oben erwähnt ist.
    22. Zusammensetzung gemäß Anspruch Ij wobei zwei oder mehr dritte Bestandteile enthalten sind.
    23. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei zwei oder mehr dritte Bestandteile in einer Menge von 1 bis 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung enthalten sind.
    24. Airbag-System, wobei die Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 als der Gaserzeuger enthalten ist.
    P:\TEXr\PATENTY7071DE.DOC
    - Leerseite -
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