DE1955975C - Einrichtung zur Interpolation von periodischen Signalfolgen - Google Patents
Einrichtung zur Interpolation von periodischen SignalfolgenInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Interpolation der Perioden aufeinanderfolgender Wellen
eines Signalgebers, der zwei um 90° phasenverschobene, näherungsweise sinusförmige Signalfolgen abgibt,
mit einem Frequenzverdoppler, bei dem auf dem Wege des Zusammensetzens aus Teilen der ursprünglichen
Signalfolgen die doppelte Frequenz phasenge-Ireu und frequenzunabhängig erzeugt wird.
Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent werden zwei Rechtecksignale erzeugt, deren Periodenlängen halb so groß sind wie bei den ursprünglichen
Signalfolgen und die zueinander um 1I* ihrer
Periodenlänge gegeneinander verschoben sind.
Zusammengefaßt entsprechen die Flankenabständc der beiden Rechtecksignale Vn der Eingangsperiodenlänge.
Mit Hilfe einer sogenannten Viertelungsschaltung lassen sich diese vorzeichenrichtig auswerten.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine demgegenüber
um den Faktor 2 weitergehende Interpolation der ursprünglichen Signalfolgcn zu erreichen.
Aufbauend auf den Ernndungsgegenstand des
Hauptpatents wird dies erreicht durch einen weiteren nachgeschalteten Frequenzverdoppler, der ein erstes
Rechtecksignal erzeugt, dessen Flanken, beginnend jeweils mit einem Nulldurchgang der ursprünglichen
Signalfolgen, im Abstand von Vs von deren Periodenlange aufeinanderfolgen, und durch einen weiteren
Signalerzeuger, welcher aus den ursprünglichen Signalfolgen durch direkte Frequenzvervierfachung
mittels Doppelweg-Gleichrichtung und Überlagerung von Signalfolgen ein zweites Rechtecksignal erzeugt,
welches der. gleichen Flankenabstand wie das erste Rechtecksignal aufweist, jedoch um Vie der Periodenlänge der ursprünglichen Signalfolgen hiergegen phasenverschoben
ist.
Zusammengefaßt ergeben die beiden Rechtecksignale also einen Flankenabstand von Vie der Eingangsperiodenlänge.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Signalerzeuger für das zweite Rechtecksignal
derart aufgebaut, daß er die doppelweg-gleichgerichteten
ursprünglichen Signalfolgcn mit ihr^n
doppelweg-gleichgerichteten Summen- bzw. Diffcrenzsignafen
kombiniert, und daß das Kombinationssignal über einen Trigger geführt ist.
Die Erfindung sei nun an Hand der Fi g. 1 bis 6 näher erläutert.
In dem in F i g. 1 dargestellten als Blockschaltbild gezeichneten Ausführungsbeispiel ist mit I ein
Frequenzverdoppler der in dem Hauptpatent beschriebenen Art bezeichnet, welcher aus den beiden
eingegebenen ursprünglichen Signalfolgei S1 und S.,
(F i g. 2} zwei Rechtecksignale S., und S4 (F i g. 3) erzeugt.
Die beiden Signale S3 unci S4 werden mit Hilfe
eines weiteren Frequenzverdopplers 1 bekannter Bauart, der beispielsweise aus logischen Schaltungen bestehen
kann, so verknüpft, daß ein Rechtecksignal S, (Fig. 4) entsteht, dessen Flankenabstände V« der
Periodenlänge P der Signalfolgen S1 bzw. S2 sind.
Aus den beiden ursprünglicher. Signalfolgen S1 und
S2 wird außerdem mit Hilfe eines weiteren Signalerzeugers
II ein weiteres Rechlecksignal S11 (Fig. 6)
mit der gleichen Periodenlänge wie das Rechtecksignal S5 (F i g. 4) erzeugt, das zu diesem Vie der
EingangsperiodenlängeP (Fig. 2) phasenverschoben
ist.
Das Rechtecksignal S11 wird im Signalerzeuger II
folgendermaßen erhalten:
Die beiden ursprünglichen Signalfolgen S1 und S2
werden über Zweiweggleichrichter 3 und 4 zu den Signalfolgen S0 und S7 (F i g. 5) umgeformt. Ferner
werden die Signale S1 und S2 in einer Additionsstufe 5
bzw. Subtraktionsstufe 6 zusammengefaßt und in Zwciweggleichrichtern 7 und 8, welche entgegmgesetzt
zu den Gleichrichtern 3 und 4 arbeiten, weiterverarbeitet, so daß Signalfolgen 5H bzw. S9 (F i g. 5)
entstehen.
Die Signalfolgen S6, S7, SH und S9 werden alsdann
in der Additionsstufe 9 zu einem dreieckähnlichen Signal S10 (F i g. 5) kombiniert. Nach Triggerung dieses
Signals S1n in einem Trigger 10 entsteht ein Rechtecksignal
S11 (Fig. 6) mit Flankenabständen von Ve
der Pcriodenlänge P mit einer Phasenverschiebung von Vn Periodenlängc gegenüber Signals. (Fig. 4)..
Die Signalfolgen S5 und S11 werden alsdann in einer
Vicrtclungsschaltung 11 bekannter Bauart ausgewertet.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Interpolation der Perioden aufeinanderfolgender Wellen eines Signalgebers,
der zwei um 90° phasenverschobene, näherungsweise sinusförmige Signalfolgen abgibt, mit einem
Frequenzverdoppler, bei dem auf dem Wege des Zusammensetzens aus Teilen der ursprünglichen
Signalfolgen die doppelte Frequenz phasengetreu und frequenzunabhängig erzeugt wird nach dem
deutschen Patent 1 474 140, gekennzeichnet
durch einen weiteren nachgeschalteten Frequenzverdoppler (1), der ein erstes Rechtecksignal
(S5) erzeugt lessen Flanken, beginnend jeweils mit einem Nulldurchgang der ursprünglichen
Signalfolgen (S1, S2), im Abstand von Ve
von derer Periodenlänge (P) aufeinanderfolgen, und durch einen weiteren Signalerzeuger (II),
welcher aus den ursprünglichen Signalfolgen (S1, S3) durch direkte Frequenzvervierfachung
mittels Doppelweg-Gleichrichtung und Überlagerung von Signalfolgen ein zweites Rechtecksignal
(Sn) erzeugt, welches den gleichen Flankenabstand
wie das erste Rechtecksignal (S5) aufweist, jedoch um Vte der Periodenlänge (P) der
ursprünglichen Signalfolgen (S1, S2) hiergegen
phasenverschoben ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der S igii al erzeuger (II) für das
zweite Rechtecksignai (S11) derart aufgebaut ist,
daß er die doppelweg-gleichgericht^ten ursprünglichen
Signalfolgen (S6, S1), mit ihren doppelweggleichgerichteten
Summen- (S8) bzw. Differenzsignalen (Sg) kombiniert, und daß das Kombina-35
tionssignal (S10) über einen Trigger (10) geführt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691955975D DE1955975B1 (de) | 1969-11-07 | 1969-11-07 | Einrichtung zur Interpolation von periodischen Signalfolgen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1955975C true DE1955975C (de) | 1973-04-05 |
Family
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