DE1955765B - Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil - Google Patents
Sauger mit ovalem Querschnitt im NippelteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sauger mit einem im Querschnitt ovalen, zur Querachse symmetrischen
Nippelteil. Sowohl durch die französische Patentschrift 1 397 427 als auch die USA.-Patentschrift
2 063 424 sind Sauger mit kreisförmigem Querschnitt im Nippelteil bekanntgeworden. Diese Druckschriften
enthalten zwar Vorschläge für die Gestaltung der Durchflußöffnungen, jedoch nicht für die Ausbildung
der Form des Saugers. So ist die Form der betreffender: Sauger auch nicht derjenigen des Gaumens angepaßt,
und es wird keine Lösung dafür angeboten, daß die Zunge beim Saugen einen geringen Widerstand
erfährt.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 2 816 547 ein Sauger für die Ernährung von Kindern mit
Wolfsrachen bekannt. Als Wolfsrachen wird eine Mißbildung des Gaumens bezeichnet, nämlich die
Gaumenspalte des weichen und harten Gaumens. Diese Gaumenspalte behindert das Kind beim Saugen
mit normalen Saugern, da der fehlende Abschluß der Mundhöhle nach der Nase zu ein Herauslaufen
von Flüssigkeit aus der Nase bewirken kann. Der Lehre gemäß dieser Entgegenhaltung liegt deshalb
die Aufgabe zugrunde, einen Sonder-Sauger, nämlich einen medizinischen Sauger für Kinder mit Wolfsrachen
zu schaffen, mit dem der vorstehend genannte Nachteil vermieden wird. Als Lösung wird vorgeschlagen,
daß das Nippelteil im Saugbereich an zwei einander gegenüberliegenden Seiten nach außen so
erweitert wird, daß es im Endbereich einen etwa 8-förmigen — nicht ovalen — Querschnitt aufweist
und dort mit Durchflußöffnungen versehen wird. Dagegen sind die Durchflußöffnungen bei Saugern für
normale Gaumen in der Mitte und nicht an den — dann abwegigen — Seiten angeordnet.
Außerdem weist der Sauger gemäß der USA.-Patcntschrift
2 816 547 im Längsschnitt die Proportionen eines sogenannten »Kälbersaugers« auf, der keinerlei
kieferorthopädische Vorteile bietet. Vielmehr liegt der Aufbiß an einer Stelle, an welcher der Querschnitt
bereits rund oder annähernd rund ist. Beim Saugen kann der Sauger ohne weiteres noch tiefer in
den Mund gleiten, so daß der Sauger beim Saugen den Verformungswiderstand bietet, der beim erfindungsgemäßen
Sauger vermieden werden soll, um Verformungen der weichen Kieferknorpeln zu verhindern.
Außer den vorstehend genannten Nippelformen ist eine ovale Querschnittsform bekannt, bei welcher der
Nippel lediglich zu einer senkrechten, d. h. senkrecht zu den Lippen und Kiefern verlaufenden Ebene symmetrisch,
zu einer waagerechten, also parallel zu Lippen bzw. Kiefern verlaufenden Ebene jedoch unsymmetrisch
ausgebildet ist, und zwar in der Weise, daß die bei der Benutzung obere Wandung des Nippels
nach oben zu, dem Gaumen angepaßt, mehr gekrümmt ist als die untere. Auf diese Weise findet der
Nippel am Gaumen eine großflächige Anlage, während die Zunge geringeren Widerstand erfährt, da sie
die untere Wandung aus der im wesentlichen flacheren Form in die Konkavform leichter überführen
kann als bei den bekannten Nippeln mit kreisförmigem Querschnitt die jeweils untere, stark konvexe
Form in die Konkavform überzuführen. Das Verformen aus der Konvexform in die Konkavform geht
nämlich üblicherweise unter Überwinden eines beachtlichen Einknickwiderstandes vor sich, der bei jedem
Saugen von der Zunge des Säuglings erneut zu überwinden ist.
Der Grundgedanke für die Form gemäß diesem Stand der Technik liegt darin, daß der ovale Querschnitt
mehr der Form der den Nippel umschließenden Lippen des Säuglings angepaßt ist, vor allem
aber Kieferverformungen besser vermeidet, da der Druck dss Nippels über einen größeren Breitenbereich
auf die Kiefer verteilt wird und deshalb geringer ist als bei Verwendung eines Nippels mit kreisförmigem
Querschnitt. Dieser Sauger weist jedoch folgenden Nachteil auf: Wenn er nämlich in umgekehrter
Lage benutzt wird, kehren sich alle Vorteile der Anpassung an den Gaumen und der leichten
Zungenarbeit in ihr Gegenteil um. Damit entsteht die Gefahr von Verformungen.
Aus dem Bedürfnis, diesen Mangel zu beheben, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sauger
zu schaffen, der auch dann der Form des Gaumens angepaßt ist und der Zunge einen geringen
Widerstand bietet, wenn Gaumen- und Zungenwand vertauscht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Querschnitt in an sich bekannter Weise
über die gesamte Länge des Nippelteiles auch zu seiner Längsachse symmetrisch ausgebildet ist. Nach
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Außenquerschnitt ein Achsverhältnis von
1 zu 2,5 auf. Diese Ausgestaltung trägt einerseits dem Bedürfnis nach einem möglichst flachen Nippel
Rechnung, andererseits gewährleistet sie dabei die Funktionsfähigkeit beim Saugen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt gemäß Linie I-I der
F i g. 2 und
F i g. 2 einen Längsschnitt gemäß Linie 11-11 der
Fig.l.
Der Sauger nach der Erfindung besteht aus einem Flaschenteil S mit Spannwulst 6 und einem Nippeiteil
7 mit Wurzelbereich 8 und Saugbereich 9. Der Nippelteil weist eine obere Nippelwandung 10 und
eine untere Nippelwandung 11 auf, die über Rundungen 12 ineinander übergehen. Der Querschnitt im
Nippelteil ist an allen Stellen der Nippel-Längsachse 13 oval, wobei sich die Querschnitts-Querachse 14
zur Querschnitts-Längsachse 15 im Verhältnis 1 zu 2,5 befindet und die an allen Stellen im wesentlichen
gleichbleibende Wandstärke 16 etwa 1 mm, d. h. etwa ein Zehntel der Querschnittslängsachse 15
ausmacht. Der Nippelquerschnitt ist demgemäß an allen Stellen symmetrisch sowohl zur Querachse 13
als auch zur Querschnitts-Längsachse 15.
Der in der Zeichnung dargestellte Sauger ist so gestaltet,
daß die gewünschte Aufbißstelle beim Saugen mit Sicherheit zwischen den Kiefern des Säuglings
liegt. Der Sauger kann also nicht »abrutschen«, Ladern er beim Saugen immer tiefer in den Mund hereingezogen
wird, wie dies regelmäßig geschieht, wenn die Form des Kälbersaugers benutzt wird. Im übrigen
können das Achsenverhältnis und die Wandstarken den jeweiligen Verhältnissen und Benutzungsarten
angepaßt und gegenüber dem Beispiel abgewandelt werden, insbesondere bei Beruhigungssaugem.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Sauger mit einem im Querschnitt ovalen, zur Querachse symmetrischen Nippelteil, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querschnitt in an sich bekannter Weise über die gesamte Länge des Nippelteiles auch zu einer
Längsachse (15) symmetrisch ausgebildet ist.
2. Sauger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Außenquerschnitt mit einem Achsverhältnis
von 1 zu 2,5.
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