DE19548657A1 - Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung - Google Patents
Vorrichtung zur großflächigen PlasmaerzeugungInfo
- Publication number
- DE19548657A1 DE19548657A1 DE1995148657 DE19548657A DE19548657A1 DE 19548657 A1 DE19548657 A1 DE 19548657A1 DE 1995148657 DE1995148657 DE 1995148657 DE 19548657 A DE19548657 A DE 19548657A DE 19548657 A1 DE19548657 A1 DE 19548657A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plasma
- matching network
- antenna
- individual
- parallel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/32—Gas-filled discharge tubes
- H01J37/32009—Arrangements for generation of plasma specially adapted for examination or treatment of objects, e.g. plasma sources
- H01J37/32082—Radio frequency generated discharge
- H01J37/321—Radio frequency generated discharge the radio frequency energy being inductively coupled to the plasma
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/36—Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith
- H01Q1/364—Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith using a particular conducting material, e.g. superconductor
- H01Q1/366—Structural form of radiating elements, e.g. cone, spiral, umbrella; Particular materials used therewith using a particular conducting material, e.g. superconductor using an ionized gas
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Drying Of Semiconductors (AREA)
- Plasma Technology (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Plasmaerzeugung basierend auf einer
induktiv gekoppelten Hochfrequenzanregung.
Für die Erzeugung von Plasmen stehen prinzipiell eine Reihe unterschiedlicher Methoden
zur Verfügung: Neben Mikrowellenanregung - wie z. B. Elektron-Zyklotron-Resonanz (ECR)
- sind die in der Oberflächenbearbeitung (Ätzen, Beschichten, etc.) am häufigsten
verwendeten Methoden die "kapazitive und die "induktive" Hochfrequenzeinkopplung.
Grundsätzlich haben induktive Verfahren gegenüber kapazitiven Verfahren den Vorteil, daß
eine effektivere Leistungseinkopplung möglich ist und damit bei gleicher Leistung höhere
Plasmadichten, d. h. höhere Ionen- und Elektronendichten erzielt werden können. Ein
weiterer Vorteil der induktiven Einkopplung besteht darin, daß die resultierenden
Plasmapotentiale - d. h. die maximalen Ionenbombardementenergien auf die dem Plasma
ausgesetzten Flächen (Wände und zu bearbeitende Substrate) und damit deren Schädigung
vergleichsweise gering sind. Durch ein zusätzliches "Biasing" der Substratelektrode
(Anlegen einer Gleich- oder HF-Spannung) kann die kinetische Energie mit der die Ionen
die Elektrode treffen gezielt beeinflußt werden. Für eine Übersicht über induktive
Plasmaerzeugung siehe Referenz 1.
Ein Problem - das allen unterschiedlichen Antennenkonfigurationen zur induktiven
Plasmaerzeugung gemeinsam ist - besteht darin, daß aufgrund der endlichen Induktivitäten
die elektrischen Spannungsabfälle auf den Antennenleitungen nicht null sind und damit
immer auch ein gewisser Teil der ins Plasma eingekoppelten Leistung auf kapazitiver
Anregung basiert. Um diesen unerwünschten kapazitiven Anteil, der die Plasmapotentiale
heraufsetzt, klein zu halten, kann man zum Beispiel Schlitzblenden verwenden, die die
elektrischen Felder kurzschließen (sogenanntes "Faraday shielding"/1,2/). Dies ist allerdings
mit einem nicht unerheblichen zusätzlichen technischen Aufwand verbunden, der zudem
den Wirkungsgrad herabsetzt.
Die bisher verwendeten Antennen zur induktiven Plasmaerzeugung benutzen
Induktionsschleifen mit kreis- bzw. spiralförmigen Geometrien. Ein Nachteil der bisher
verwendeten Antennen besteht darin, daß eine Anpassung an beliebige Geometrien der
Plasmaanlagen nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Insbesondere ist eine flächenhafte
Plasmaerzeugung, d. h. eine Plasmaerzeugung mit guter Homogenität über große Flächen so
nicht zu erreichen, ohne die Leitungslängen und damit die Induktivität der Antennen auf
inaktzeptable Werte zu erhöhen.
Eine mögliche Antennenform mit kleiner Induktivität wurde in Ref. 3 vorgeschlagen. Die in
Ref. 3 vorgeschlagene Lösung - ein kreisförmiger Ring, der einen Quarzzylinder (die
Plasmaquelle) umschließt hat aber den Nachteil, daß sie nicht beliebig hochskalierbar ist
und deshalb für eine großflächige Plasmaerzeugung wie z. B. bei der Herstellung flacher
Bildschirme nicht einsetzbar ist. Es wurde deshalb vorgeschlagen mehrere solcher
Plasmaquellen simultan zu betreiben, das heißt, die Quellen auf einer gemeinsamen
Prozeßkammer, der das zu bearbeitende Substrat enthält derart zu montieren, daß ein
möglichst gleichmäßiges Plasma auf Substratebene resultiert /3/. Eine Hochskalierung wäre
dann durch die Erhöhung der Anzahl der Plasmaquellen möglich. Aber auch hier ist der
erreichbare Grad der Anpassung an beliebige Geometrien und Größen der Plasmaanlagen
sehr begrenzt, da die Plasmaerzeugung selbst nicht wirklich flächenhaft ist. Wie in Ref. 3
beschrieben wird, kann zwar eine gewisse Homogenisierung des Plasmas durch
Diffusionsvorgänge in der Plasmakammer erreicht werden wenn die Substratebene einen
ausreichendem Abstand von den Quellenöffnungen besitzt. Bei kleinen Abständen sind die
Produktionszentren - nämlich die Quellen selbst - jedoch klar auszumachen. Dies
demonstrieren die in Ref. 3 vorgestellten ortsaufgelösten Messungen der Plasmadichten die
bei geringen Abständen von der Quelle eine Überhöhung der Plasmadichten in Quellennähe
anzeigen.
Das im folgenden dargelegte erfindungsgemäße Prinzip hat den Vorteil, daß daraus
resultierende spezielle Antennenformen - unter Beibehaltung niedriger Induktivität - auf
wesentlich einfachere Art eine nahezu beliebige Hochskalierung von Plasmaanlagen
zulassen, wobei trotz der Parallelschaltung mehrerer Einzelantennen das Anpaßnetzwerk
mit nur einem Ausgang auskommt (Das in Ref. 3 zu verwendende Anpaßnetzwerk besitzt
entsprechend der Anzahl der parallelgeschalteten Einzelplasmaquellen 4 Ausgänge). Das
Grundprinzip der Anordnung ist in Abb. 1 dargestellt.
Die Antenne besteht aus einem Ensemble von zentral gespeisten sternförmig angeordneten
Kurzschlußleitungen. Die Gesamtinduktivität Lges eines solchen Ensembles ergibt sich bei n
Zweigen aus der Beziehung Lges -1 = Li -1 + L₂-1 + . . . Ln -1 wobei Li die Induktivität einer
einzelnen Kurzschlußleitung bezeichnet; d. h. die Gesamtinduktivität sinkt - bei
unveränderter Länge der einzelnen Zweige mit steigender Anzahl der Kurzschlußleitungen.
Im Gegensatz zu bekannten herkömmlichen Anordnungen, bei denen bisher immer
Induktionsschleifen mit spiralförmigen bzw. kreisförmigen Geometrien verwendet wurden,
lassen die in dieser Patentanmeldung beschriebenen Antennenformen auch Einzelzweige
(Kurzschlußleitungen) mit anderen Geometrien zu, die auf die entsprechende Geometrie
einer Plasmaanlage zugeschnitten werden kann; dabei kann eine perfekte Symmetrie bzgl.
der Höhe der in den Einzelleitungen fließenden HF-Ströme erreicht werden.
Diese Art der Anordnung ist insbesondere ein Vorteil bei Anwendungen, bei denen es
darauf ankommt einen möglichst großflächigen und homogenen Plasmaerzeugungsbereich
zu haben. Eine leicht modifizierte Variante des in Abb. 1 dargestellten Antennenprinzips, ist
in Abb. 2 gezeigt, sie demonstriert den Vorteil dieser Art der Plasmaerzeugung. Die Antenne
besteht aus 4 Zweigen, von denen jeweils 2 Zweige auf einen gemeinsamen Masseanschluß
geführt werden. Durch eine entsprechende geometrische Ausformung der einzelnen Zweige
kann sie an nahezu jede beliebige Reaktorgeometrie angepaßt werden. Insbesondere ist es
so möglich auch bei rechteckigen Geometrien, wie sie z. B. in der Flat Panel Display
Technik eine Rolle spielen /4/ einen weitgehend homogenen Plasmaerzeugungsbereich
herzustellen. Ein Vergleich mit der in Ref. 3 vorgeschlagenen Lösung zeigt, daß bei etwa
gleicher Gesamtinduktivität eine wesentlich größere Fläche für die Plasmaerzeugung
ausgenutzt wird, was gleichmäßigere Plasmadichten erwarten läßt. Auf der anderen Seite
sind die Zuleitungsverluste kleiner und damit die Effektivität der Leistungseinkopplung
größer als bei der in Ref. 3 vorgeschlagenen Lösung.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch einen möglichen Plasmareaktor bei der die Antenne sich in
der Plasmakammer befindet. Die HF-Durchführung befindet sich hier in der Mitte der
oberen Kammerwand. Die Masseverbindung kann einfach durch einen elektrischen Kontakt
mit der Wand hergestellt werden. Prinzipiell ist es auch vorstellbar, die obere Kammerwand
oder Teile davon als dielektrische Platte auszuführen und die Antenne darauf zu legen, so
daß sie nicht mit dem Plasma in Berührung steht. Die Antenne kann auch mit einem
dielektrischen Material beschichtet sein oder in ein Dielektrikum (z. B. Quarz oder Keramik)
eingehüllt sein.
Weitere Varianten des in Abb. 1 dargestellten Grundprinzips - vorzugsweise bei
zylindrischen Geometrien zu verwenden - sind in den Abb. 4-7 dargestellt. Eine leichte
Variation dieses Prinzips zeigen die Abb. 8-10.
Da der Plasmaproduktionsbereich wesentlich homogener ist, als bei der in Ref. 3
beschriebenen Anordnung, kann das zu bearbeitende Substrat sehr nahe an die Antenne
gebracht werden, was gegenüber der in Ref. 3 beschriebenen Anlage zu einer deutlich
reduzierten Bauhöhe der Plasmaanlage führt. Durch die damit verbundene Reduktion der
dem Plasma ausgesetzten Verlustoberflächen (Wände) wird der Wirkungsgrad dieser
Antennenform nochmals erhöht.
Ein anderer aus der Literatur bekannter Ansatz benutzt eine flache Induktionsspule, die
durch eine dielektrische Wand von der Prozeßkammer getrennt ist, zur Plasmaerzeugung
/5/. Eine Hochskalierung müßte bei dieser Technik durch eine Erhöhung der Anzahl der
Spulenwindungen erfolgen. Dies hat den Nachteil, daß die Gesamtleitungslänge und damit
die Induktivität sehr groß wird, was mit einer sehr starken kapazitiven Komponente der
Einkopplung einhergeht. Dieser Effekt einer hohen kapazitiven Einkoppelkomponente und
damit verbundene Effekte für die Oberflächenbearbeitung wurde zum Beispiel in Ref. 6
beschrieben.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die vorliegende Erfindung es ermöglicht, auf
einfache Weise ein homogenes induktiv angeregtes Plasma über große Flächen zu erzeugen
wobei die Gesamtinduktivität und damit die kapazitive Komponente der
Hochfrequenzeinkopplung klein gehalten werden kann. Dabei ist es nicht von Bedeutung
ob die Antenne direkt mit dem Plasmabereich in Berührung ist oder über eine dielektrische
Wand (z. B. Quarz oder Keramik) vom Plasma getrennt ist. Auch eine Einhüllung der
Antenne in ein dielektrisches Medium (z. B. Quarzummantelung) ist möglich.
Im Unterschied zu den aus der Literatur bekannten Antennenformen, läßt das hier
vorgeschlagene Prinzip zur Plasmaerzeugung eine nahezu beliebige Hochskalierung der
Plasmaanlagen zu.
Bei den Abb. 1-10 ist vorausgesetzt, daß die Hochfrequenz der Antenne in der
Regel über ein Anpaßnetzwerk zugeführt wird auch wenn das Anpaßnetzwerk nicht
explizit dargestellt ist.
1 J. Hopwood, Review of induktively coupled plasmas for plasma processing,
Plasma Sources Sci. Technol. 1, 109 (1992)
2 Comparison of electrostatic shielded and unshielded inductively coupled plasma sources, Wayne L. Johnson, Prototech Research, Inc., presented to: Plasma etch users group, a working subgroup of the nothern chapter of the American Vacuum Society, April 9, 1992
3 Vorrichtung zur Plasmaerzeugung, Patenteinreichung der Fraunhofer Gesellschaft, Nr. 93/30522-ISIT
4 F. Heinrich, U. Bänziger, A. Jentzsch, G. Neumann, C. Huth, Novel high density plasma tool for Iarge area flat panel display etching, Proceedings of the Eighth International Vacuum Microelectronics Conference, IVMC "95" Portland, Oregon (USA), July 30 - August 3, 1995
5 John S. Ogle, United States Patent Nr. 4 948 458, August 14, 1990
6 G. S. Oehrlein, N. R. Rüger, M. Schaepkens, J.J. Beulens, M. Doemling, and J. Mirza, Mechanistic studies of SiO2 etching in high density plasmas, Supplement a la Revue "LE Vide": science, technique et applications No. 275, 187 (1995)
2 Comparison of electrostatic shielded and unshielded inductively coupled plasma sources, Wayne L. Johnson, Prototech Research, Inc., presented to: Plasma etch users group, a working subgroup of the nothern chapter of the American Vacuum Society, April 9, 1992
3 Vorrichtung zur Plasmaerzeugung, Patenteinreichung der Fraunhofer Gesellschaft, Nr. 93/30522-ISIT
4 F. Heinrich, U. Bänziger, A. Jentzsch, G. Neumann, C. Huth, Novel high density plasma tool for Iarge area flat panel display etching, Proceedings of the Eighth International Vacuum Microelectronics Conference, IVMC "95" Portland, Oregon (USA), July 30 - August 3, 1995
5 John S. Ogle, United States Patent Nr. 4 948 458, August 14, 1990
6 G. S. Oehrlein, N. R. Rüger, M. Schaepkens, J.J. Beulens, M. Doemling, and J. Mirza, Mechanistic studies of SiO2 etching in high density plasmas, Supplement a la Revue "LE Vide": science, technique et applications No. 275, 187 (1995)
Claims (11)
1. Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung durch eine induktive
Hochfrequenzeinkopplung über eine Antenne, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antenne aus mehreren parallelgeschalteten Kurzschlußleitungen beliebiger
Geometrie besteht, wobei die einzelnen Zweige in einer Anordnung zusammengeschaltet
werden, die im weitesten Sinne als sternförmig bezeichnet werden kann.
Zur HF-Ansteuerung wird nur ein HF-Sender und ein Anpaßnetzwerk mit nur einem
Ausgang benötigt (Abb. 1, 4-7).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere oder alle Kurzschlußleitungen auf einen Massepunkt geführt werden (Abb. 2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Kurzschlußzweige der Antenne aus mehreren parallelverlaufenden
linearen Leitern bestehen, die auf der HF-Seite alle miteinander elektrisch verbunden
werden und auf einen Ausgang eines Anpaßnetzwerks geführt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Antennenzweige der Anzahl n jeweils auf einen separaten Ausgang
eines Anpaßnetzwerks geführt werden, das Anpaßnetzwerk also n Ausgänge besitzt,
oder daß die Einzelleiter auf jeweils ein eigenes Anpaßnetzwerk geführt werden, also n
Anpaßnetzwerke erforderlich sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß nicht alle Leitungen
elektrisch miteinander verbunden werden, bevor sie auf das Anpaßnetzwerk geführt
werden, sondern nur eine gewisse Anzahl der Einzelleitungen parallelgeschaltet also z. B.
bei 4 Einzelleitern jeweils z. B. nur zwei miteinander elektrisch verbunden werden, und die
daraus entstehen Parallelzweige (hier 2) auf jeweils einen Ausgang des Anpaßnetzwerks
(daß in diesem Fall 2 Ausgänge besitzt) oder auf jeweils ein eigenes Anpaßnetzwerk
geführt werden.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1-5,
mehrere parallelgeschaltete Antennen zur Plasmaerzeugung benutzt werden, die jeweils
auch mit einem eigenen HF-Sender betrieben werden (z. B. Abb. 8, 9).
7. Verfahren nach Ansprüchen 1-6 dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsoberflächen der Antennen direkt mit dem Plasma in Verbindung stehen.
8. Verfahren nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsoberflächen der Antennen eine dielektrische Beschichtung besitzen oder in
ein Dielektrikum eingehüllt sind.
9. Verfahren nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet,
daß die Antennen durch eine dielektrische Platte von der Plasmakammer getrennt sind.
10. Vorrichtung nach Ansprüchen 1-9 dadurch gekennzeichnet
daß die Substratelektrode mit einer zusätzlichen Gleich- oder Wechselspannung
beaufschlagt wird (Abb. 3 und 5).
11. Vorrichtung nach Ansprüchen 1-10 dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der
Plasmaanlage mit Magneten (Permanentmagneten oder Spulen) versehen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148657 DE19548657C2 (de) | 1995-12-17 | 1995-12-17 | Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148657 DE19548657C2 (de) | 1995-12-17 | 1995-12-17 | Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19548657A1 true DE19548657A1 (de) | 1997-06-19 |
| DE19548657C2 DE19548657C2 (de) | 2003-10-09 |
Family
ID=7781358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995148657 Expired - Lifetime DE19548657C2 (de) | 1995-12-17 | 1995-12-17 | Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19548657C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6439154B2 (en) * | 1997-10-28 | 2002-08-27 | Asm Jpapan K.K. | Plasma processing apparatus for semiconductors |
| DE102008007588A1 (de) | 2007-02-14 | 2008-08-21 | Sentech Instruments Gmbh | Verfahren zur Erzeugung einer Barriereschicht auf einem mikrostrukturierten Bauelement und nach dem Verfahren erhaltene Bauelemente mit einer Barriereschicht |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013114093A1 (de) | 2013-12-16 | 2015-06-18 | Sentech Instruments Gmbh | Plasmaquelle und Verfahren zur Erzeugung eines Plasmas |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4948458A (en) * | 1989-08-14 | 1990-08-14 | Lam Research Corporation | Method and apparatus for producing magnetically-coupled planar plasma |
| DE4403125A1 (de) * | 1994-02-02 | 1995-08-03 | Fraunhofer Ges Forschung | Vorrichtung zur Plasmaerzeugung |
| EP0710055B1 (de) * | 1994-10-31 | 1999-06-23 | Applied Materials, Inc. | Plasmareaktoren zur Halbleiterscheibenbehandlung |
-
1995
- 1995-12-17 DE DE1995148657 patent/DE19548657C2/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6439154B2 (en) * | 1997-10-28 | 2002-08-27 | Asm Jpapan K.K. | Plasma processing apparatus for semiconductors |
| DE102008007588A1 (de) | 2007-02-14 | 2008-08-21 | Sentech Instruments Gmbh | Verfahren zur Erzeugung einer Barriereschicht auf einem mikrostrukturierten Bauelement und nach dem Verfahren erhaltene Bauelemente mit einer Barriereschicht |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19548657C2 (de) | 2003-10-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69128345T2 (de) | Induktiver plasmareaktor im unteren hochfrequenzbereich | |
| DE69523940T2 (de) | Plasmakontrollgerät für grosse werkstücke | |
| DE69421033T2 (de) | RF induktive Plasmaquelle zur Plasmabehandlung | |
| DE68924413T2 (de) | Radiofrequenzinduktion/Mehrpolplasma-Bearbeitungsvorrichtung. | |
| DE69032952T2 (de) | Trocken-Behandlungsvorrichtung | |
| EP0593924B1 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen eines Plasmas mittels Kathodenzerstäubung | |
| DE69019741T2 (de) | Ionenstrahlkanone. | |
| DE69218924T2 (de) | System zur Erzeugung eines Plasmas mit hoher Dichte | |
| DE69504254T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Halbleitersbearbeitung | |
| DE60037684T2 (de) | Element zum Einkoppeln von elektrischer Energie in eine Bearbeitungskammer und Bearbeitungssystem mit einem solchen Element | |
| EP0349555B1 (de) | Hochfrequenz-ionenquelle | |
| DE69619525T2 (de) | Niederinduktive, grossflächige spule für eine induktiv gekoppelte plasmaquelle | |
| DE69302029T2 (de) | Induktiven Radiofrequenz-Plasma-Bearbeitungssystem mit einer Spule zur Erzeugung eines gleichmässigen Feldes | |
| DE69123531T2 (de) | Plasma-Bearbeitungsgerät unter Verwendung eines mittels Mikrowellen erzeugten Plasmas | |
| DE69327069T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Plasmaerzeugung | |
| DE69123528T2 (de) | Gerät und Verfahren unter Verwendung eines durch Mikrowellen erzeugten Plasmas | |
| DE4319717A1 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen planaren Niedrigdruckplasmas unter Verwendung einer Spule mit deren Achse parallel zu der Oberfläche eines Koppelfensters | |
| EP2849204A1 (de) | Plasmaerzeugungsvorrichtung | |
| DE112009001457T5 (de) | Sputter-Vorrichtung | |
| DE4126216B4 (de) | Vorrichtung für Dünnschichtverfahren zur Behandlung großflächiger Substrate | |
| DE4242894A1 (de) | Vorrichtung zur Mehrfacheinspeisung von HF-Leistung in Kathodenkörpern | |
| EP1290926A1 (de) | Hochfrequenz-plasmaquelle | |
| DE60021167T2 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung von Plasma mit hoher Dichte | |
| DE69830736T2 (de) | Dampfniederschlag-beschichtungsvorrichtung | |
| DE19548657C2 (de) | Vorrichtung zur großflächigen Plasmaerzeugung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT ZUR FOERDERUNG DER ANGEWAN |
|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H05H 1/46 |
|
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right |