DE19548600A1 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter, dessen
Betätigungsorgan im wesentlichen linear durch Druck bewegbar ist.
Derartige Schalter können ein Rastsystem besitzen, so daß das
Betätigungsorgan in der Schaltstellung arretierbar ist.
Aus der DE-OS 42 02 214 ist ein Druckschalter mit einem gegen eine
Rückstellkraft bewegbaren Betätigungsorgan bekannt. Das Kontaktsystem
des Druckschalters besteht aus Festkontakten und einer am
Betätigungsorgan befindlichen Kontaktbrücke, so daß die Kontaktbrücke
mittels des Betätigungsorgans in eine Schaltstellung bewegbar ist, in
der die Kontaktbrücke die Festkontakte überbrückt. Das mit dem
Betätigungsorgan zusammenwirkende Rastsystem besteht aus einer
Führungskurve und einem in die Führungskurve eingreifenden Stift mit
einem Kopplungselement, wobei das Kopplungselement bei der Bewegung
des Betätigungsorgans in die Schaltstellung im Sinne einer
Rückstellkraft auf den Stift elastisch verformbar ist.
Der bekannte Schalter besitzt ein aufwendiges Kontaktsystem, das
insbesondere für hohe Schaltleistungen ausgelegt ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen arretierbaren Druckschalter mit
einem vereinfachtem Kontaktsystem anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
So kann es sich anbieten, daß die Kontaktfeder des Kontaktsystems
durch eine Fläche des Betätigungsorgans, die als Schaltnocken o. dgl.
ausgebildet ist, bewegt wird. Der Schaltnocken kann mit einer
Schaltschräge an der Kontaktfeder zusammenwirken. Bevorzugterweise
ist die Kontaktfeder im wesentlichen L-förmig mit einem ersten und
einem zweiten Schenkel ausgebildet. Der erste Schenkel ist an einem
elektrischen Anschluß befestigt und der zweite Schenkel umfaßt einen
im wesentlichen frei auskragenden, eine Federwirkung besitzenden
Teil, der wiederum mit dem Betätigungsorgan zusammenwirkt. Der zweite
Schenkel kann aus mehreren zueinander parallelen Abschnitten
bestehen, wobei ein Abschnitt an seinem dem ersten Schenkel
abgewandten Ende einen Schaltkontakt zur Anlage an den Festkontakt in
der Schaltstellung besitzt. Die Schaltschräge ist an einem weiteren
Abschnitt des zweiten Schenkels, insbesondere ungefähr in der Höhe
des Schaltkontakts angeordnet.
Die Rückstellkraft auf das Betätigungsorgan kann durch eine
Druckfeder erzeugt werden, die sich mit einem Ende am ersten Schenkel
der Kontaktfeder abstützt und mit dem anderen Ende in einer Aufnahme
am Betätigungsorgan gehalten ist. Zweckmäßigerweise ist die Aufnahme
außermittig am Betätigungsorgan angeordnet.
Für das Rastsystem können zwei unterschiedlich geformte
Führungskurven an parallel zur Bewegungsrichtung des
Betätigungsorgans verlaufenden, einander gegenüberliegenden Flächen
des Betätigungsorgans angebracht sein. In die beiden Führungskurven
greift jeweils ein Stift ein. Die beiden Stifte sind durch das
Kopplungselement miteinander verbunden. Dadurch werden die beiden
Stifte bei Bewegung durch das Betätigungsorgan in den Führungskurven
derart unterschiedlich ausgelenkt, daß das Kopplungselement auf
Torsion beansprucht wird.
Bevorzugt ist, daß das Kopplungselement als U-förmiger Bügel
ausgebildet ist. Die Stifte und der U-förmige Bügel können aus einem
Stück bestehen, indem diese beispielsweise aus Federdraht mit der
entsprechenden Form gebogen sind. Der U-förmige Bügel ist in eine
Aufnahme im Sockel eingelegt.
Es bietet sich an, die erste Führungskurve als eine am
Betätigungsorgan erhabene Fläche auszubilden, deren Außenkontur eine
ungefähr herzförmige Gestalt besitzt. Die zweite Führungskurve kann
aus einer im Betätigungsorgan vertieften Fläche bestehen, deren
Innenkontur eine im wesentlichen herzförmige Gestalt besitzt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß der Schalter ein einfach ausgestaltetes Kontakt- und Rastsystem
besitzt. Dadurch ist eine Herstellung aus wenigen Einzelteilen und
eine einfache Montage möglich, so daß es sich um einen insgesamt sehr
kostengünstigen Schalter handelt. Aufgrund der Ausgestaltung des
Kontakt- und Rastsystems ist im arretierten Zustand des
Betätigungsorgans die Kontaktfeder vom Betätigungsorgan entlastet.
Damit sind die Kontakt- und Rastfunktion besonders gut aufeinander
abgestimmt und der erfindungsgemäße Schalter zeigt ein ausgesprochen
funktionssicheres Schalt- und Rastverhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen elektrischen Schalter,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1, wobei das
Betätigungsorgan der Übersichtlichkeit halber weggelassen
ist,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2 und
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 2.
In Fig. 1 ist ein elektrischer Schalter 1 mit einem Gehäuse 2
gezeigt. An der Oberseite des Gehäuses 2 ist ein als Drücker
ausgebildetes, in das Gehäuse 2 hineinreichendes Betätigungsorgan 3
angeordnet. Das Betätigungsorgan 3 ist gegen eine Rückstellkraft, die
von einer Druckfeder 4 ausgeübt wird, bewegbar. Im Inneren des
Gehäuses 2 befindet sich ein Kontaktsystem 5, das durch Einwirkung
des Betätigungsorgans 3 zwischen einer unbetätigten Stellung und
einer Schaltstellung umschaltbar ist.
Zur Spannungsversorgung des Kontaktsystems 5 besitzt der elektrische
Schalter 1 zwei elektrische Anschlüsse 9, 10, die am Sockel 20 in das
Innere des Gehäuses 2 führen. Das Kontaktsystem 5 besteht aus einer
Kontaktfeder 6 mit einem Schaltkontakt 7 und einem Festkontakt 8. Der
in der Art eines Kreuzschneidenkontakts ausgebildete Festkontakt 8
ist am elektrischen Anschluß 9 befestigt und zwar ungefähr am oberen
Ende des im wesentlichen vertikal verlaufenden Anschlusses 9. Die
Kontaktfeder 6 steht mit dem weiteren Anschluß 10 in elektrischer
Verbindung.
In der unbetätigten Stellung des Schalters 1, die in Fig. 1 zu sehen
ist, wirkt eine am Betätigungsorgan 3 befindliche Fläche, die
vorliegend in der Art eines Schaltnockens 11 ausgebildet ist, derart
auf die Kontaktfeder 6 ein, daß der Schaltkontakt 7 entgegen der
Federkraft, die der Kontaktfeder 6 innewohnend ist, in Abstand zum
Festkontakt 8 gehalten wird. Damit ist die elektrische Verbindung
zwischen den Anschlüssen 9 und 10 unterbrochen und der elektrische
Schalter 1 befindet sich somit in der Aus-Stellung.
Durch manuellen Druck auf das Betätigungsorgan 3 wird dieses gemäß
dem Richtungspfeil 12 bewegt, wobei der Schaltnocken 11 die
Kontaktfeder 6 entlang einer Schaltschräge 22 freigibt. Aufgrund der
Federkraft der Kontaktfeder 6 legt sich diese dann mit dem
Schaltkontakt 7 an den Festkontakt 8 an, so daß die elektrische
Verbindung zwischen den Anschlüssen 9 und 10 geschlossen ist. Der
elektrische Schalter 1 befindet sich dann in der Ein-Stellung und
somit in seiner Schaltstellung.
Mit dem Betätigungsorgan 3 wirkt ein Rastsystem derart zusammen, daß
das Betätigungsorgan 3 in der Schaltstellung arretierbar ist. Wie
näher aus Fig. 2 zu entnehmen ist, besteht das Rastsystem aus einer
Führungskurve 13 und einem in die Führungskurve 13 eingreifenden
Stift 15 mit einem Kopplungselement 17. Das Kopplungselement 17 wird
bei der Bewegung des Betätigungsorgans 3 zwischen der unbetätigten
Stellung und der Schaltstellung aufgrund der Führung des Stiftes 15
in der Führungskurve 13 im Sinne einer Rückstellkraft auf den Stift
15 elastisch verformt. Die Rückstellkraft auf den Stift 15 bewirkt
das Einrasten des Stiftes 15 in der Führungskurve 13 in der
Raststellung bei Erreichen der Schaltstellung. Bei anschließender
erneuter Betätigung des Betätigungsorgans 3 führt die dann auf den
Stift 15 einwirkende Rückstellkraft zum Entrasten des Stiftes 15 in
der Führungskurve 13, wobei gleichzeitig das Kontaktsystem 5 in die
unbetätigte Stellung zurückgeschaltet wird. Selbstverständlich kann
auch umgekehrt die Führungskurve an der Innenwand des Gehäuses 2 am
Schalter 1 und der Stift am Betätigungsorgan 3 angeordnet sein.
In einer Weiterbildung kann das Rastsystem aus zwei unterschiedlich
geformten Führungskurven 13, 14 bestehen, in die jeweils ein Stift
15, 16 eingreift. Die beiden Führungskurven 13, 14 sind an parallel
zur Bewegungsrichtung des Betätigungsorgans 3 entsprechend dem
Richtungspfeil 12 verlaufenden, einander gegenüberliegenden Flächen
18, 19 des Betätigungsorgans 3 angebracht. Wie näher in Fig. 5
gezeigt ist, kann die erste Führungskurve 13 aus einer am
Betätigungsorgan 3 erhabenen Fläche bestehen, deren Außenkontur eine
ungefähr herzförmige Gestalt besitzt. Aus Fig. 4 geht weiter hervor,
daß die zweite Führungskurve 14 aus einer im Betätigungsorgan 3
vertieften Fläche bestehen kann, deren Innenkontur eine im
wesentlichen herzförmige Gestalt besitzt. Die beiden Stifte 15, 16
sind durch das Kopplungselement 17, das in der Gestalt eines
U-förmigen Bügels ausgebildet ist, miteinander verbunden, wie
wiederum aus Fig. 2 hervorgeht. Der U-förmige Bügel ist in eine
Aufnahme 21 im Sockel 20 eingelegt. Bevorzugterweise bestehen die
Stifte 15, 16 und der U-förmige Bügel aus einem Stück, wobei
beispielsweise der U-förmige Bügel und die Stifte 15, 16 aus
Federdraht hergestellt sein können. Die beiden Stifte 15, 16 werden
bei Bewegung durch das Betätigungsorgan 3 in den Führungskurven 13,
14 derart unterschiedlich ausgelenkt, daß das Kopplungselement 17 auf
Torsion beansprucht wird. Vorteilhafterweise erhält man dann selbst
bei kleinen Auslenkungen der Stifte 15, 16 durch die Torsion erzeugte
hohe Rückstellkräfte auf die Stifte 15, 16, so daß eine sichere
Rastfunktion des Rastsystems gewährleistet ist.
In Fig. 1 ist eine zweckmäßige Ausbildung der Kontaktfeder 6 zu
sehen. Die Kontaktfeder 6 besitzt eine im wesentlichen L-förmige
Gestalt mit einem ersten Schenkel 23 und einem zweiten Schenkel 24.
Der erste Schenkel 23 ist an einer abgebogenen Fläche 25 des
elektrischen Anschlusses 10, die im Inneren des Gehäuses 2 befindlich
ist, befestigt. Die Befestigung kann beispielsweise durch
Verschweißen, Verlöten, Vernieten o. dgl. erfolgen. Der zweite
Schenkel 24 umfaßt einen im wesentlichen frei auskragenden Teil. Wie
näher aus Fig. 3 hervorgeht, besteht der zweite Schenkel 24 aus den
parallel zueinander angeordneten Abschnitten 27, 28, 29. Der
Schaltkontakt 7 befindet sich am mittleren Abschnitt 28 an dessen dem
ersten Schenkel 23 abgewandten Ende. An den beiden äußeren
Abschnitten 27 und 29 ist jeweils eine Schaltschräge 22, wie in Fig.
1 näher bezeichnet, angeordnet, wobei die Schaltschräge 22 auf einer
Höhe zwischen dem Schaltkontakt 7 und dem ersten Schenkel 23,
insbesondere ungefähr in der Höhe des Schaltkontakts 7, befindlich
ist. Jeder Schaltschräge 22 an den Abschnitten 27, 29 ist jeweils ein
ebenfalls in Fig. 1 gezeigter Schaltnocken 11 am Betätigungsorgan 3
zugeordnet. Die Abschnitte 27, 28, 29 des auskragenden Teils besitzen
aufgrund ihrer Gestalt eine Federwirkung, so daß die Kontaktfeder 6
mit dem Betätigungsorgan 3, wie bereits beschrieben, zusammenwirkt.
Wie näher in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, stützt sich die Druckfeder 4
zur Erzeugung der Rückstellkraft auf das Betätigungsorgan 3 mit einem
Ende am ersten Schenkel 23 der Kontaktfeder 6 ab. Mit dem anderen
Ende ist die Druckfeder 4 in einer Aufnahme 26 am Betätigungsorgan 3
gehalten. Damit das Kontaktsystem 5 in seiner Funktion nicht
beeinträchtigt ist, ist die Aufnahme 26 zweckmäßigerweise außermittig
am Betätigungsorgan 3 angeordnet, wie insbesondere aus Fig. 1 näher
hervorgeht.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte
Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle
fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen des Erfindungsgedankens.
Bezugszeichenliste
1 elektrischer Schalter
2 Gehäuse
3 Betätigungsorgan
4 Druckfeder
5 Kontaktsystem
6 Kontaktfeder
7 Schaltkontakt
8 Festkontakt
9, 10 elektrischer Anschluß
11 Schaltnocken
12 Richtungspfeil
13, 14 Führungskurve
15, 16 Stift
17 Kopplungselement
18, 19 Fläche (am Betätigungsorgan)
20 Sockel
21 Aufnahme (im Sockel)
22 Schaltschräge
23 erster Schenkel (von Kontaktfeder)
24 zweiter Schenkel (von Kontaktfeder)
25 Fläche (am Anschluß)
26 Aufnahme (am Betätigungsorgan)
27, 28, 29 Abschnitt (des zweiten Schenkels)
2 Gehäuse
3 Betätigungsorgan
4 Druckfeder
5 Kontaktsystem
6 Kontaktfeder
7 Schaltkontakt
8 Festkontakt
9, 10 elektrischer Anschluß
11 Schaltnocken
12 Richtungspfeil
13, 14 Führungskurve
15, 16 Stift
17 Kopplungselement
18, 19 Fläche (am Betätigungsorgan)
20 Sockel
21 Aufnahme (im Sockel)
22 Schaltschräge
23 erster Schenkel (von Kontaktfeder)
24 zweiter Schenkel (von Kontaktfeder)
25 Fläche (am Anschluß)
26 Aufnahme (am Betätigungsorgan)
27, 28, 29 Abschnitt (des zweiten Schenkels)
Claims (8)
1. Elektrischer Schalter mit einem gegen eine Rückstellkraft
bewegbaren Betätigungsorgan (3), mit einem aus einer Kontaktfeder (6)
und einem Festkontakt (8) bestehenden Kontaktsystem (5), wobei die
Kontaktfeder (6) mit deren Federkraft durch Einwirkung des
Betätigungsorgans (3) in eine Schaltstellung, in der die Kontaktfeder
(6) am Festkontakt (8) anliegt, bewegbar ist, und mit einem derart
mit dem Betätigungsorgan (3) zusammenwirkenden Rastsystem, daß das
Betätigungsorgan (3) in der Schaltstellung arretierbar ist, wobei das
Rastsystem aus einer Führungskurve (13) und einem in die
Führungskurve (13) eingreifenden Stift (15) mit einem
Kopplungselement (17) besteht, das bei der Bewegung des
Betätigungsorgans (3) in die Schaltstellung im Sinne einer
Rückstellkraft auf den Stift (15) elastisch verformbar ist.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (6) des Kontaktsystems (5) durch
eine Fläche des Betätigungsorgans (3) bewegbar ist, wobei
vorzugsweise die Fläche am Betätigungsorgan (3) als Schaltnocken (11)
ausgebildet ist, der insbesondere mit einer Schaltschräge (22) an der
Kontaktfeder (6) zusammenwirkt.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (6) im wesentlichen L-förmig mit
einem ersten Schenkel (23) und einem zweiten Schenkel (24)
ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der erste Schenkel (23) an einem
elektrischen Anschluß (10) befestigt ist und wobei weiter
vorzugsweise der zweite Schenkel (24) einen im wesentlichen frei
auskragenden, eine Federwirkung besitzenden Teil umfaßt, der mit dem
Betätigungsorgan (3) zusammenwirkt.
4. Elektrischer Schalter nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel (24) aus mehreren parallel
zueinander angeordneten Abschnitten (27, 28, 29) besteht, daß ein
Abschnitt (28), insbesondere an seinem dem ersten Schenkel (23)
abgewandten Ende, einen Schaltkontakt (7) zur Anlage an den
Festkontakt (8) in der Schaltstellung besitzt und daß der weitere
Abschnitt (27, 29) mit dem Betätigungsorgan (3) zusammenwirkt, wobei
vorzugsweise die Schaltschräge (22) am weiteren Abschnitt (27, 29)
ungefähr in der Höhe des Schaltkontakts (7) befindlich ist.
5. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellkraft auf das
Betätigungsorgan (3) durch eine Druckfeder (4) erzeugt wird, die sich
vorzugsweise mit einem Ende am ersten Schenkel (23) der Kontaktfeder
(6) abstützt und weiter vorzugsweise mit dem anderen Ende in einer
Aufnahme (26) am Betätigungsorgan (3) gehalten ist, wobei die
Aufnahme (26) insbesondere außermittig am Betätigungsorgan (3)
angeordnet ist.
6. Elektrischer Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei unterschiedlich geformte
Führungskurven (13, 14) an parallel zur Bewegungsrichtung (12) des
Betätigungsorgans (3) verlaufenden, einander gegenüberliegenden
Flächen (18, 19) des Schalters (1) oder des Betätigungsorgans (3)
angebracht sind, daß in die beiden Führungskurven (13, 14) jeweils
ein Stift (15, 16) eingreift, daß die beiden Stifte (15,16) durch das
Kopplungselement (17) miteinander verbunden sind und daß die beiden
Stifte (15, 16) bei Bewegung durch das Betätigungsorgan (3) in den
Führungskurven (13, 14) derart unterschiedlich ausgelenkt werden, daß
das Kopplungselement (17) auf Torsion beansprucht wird.
7. Elektrischer Schalter nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kopplungselement (17) als U-förmiger Bügel
ausgebildet ist, der insbesondere in eine Aufnahme (21) im Sockel
(20) des Gehäuses (2) eingelegt ist, daß vorzugsweise die Stifte (15,
16) und der U-förmige Bügel aus einem Stück bestehen und daß weiter
vorzugsweise der U-förmige Bügel und die Stifte (15, 16) aus
Federdraht hergestellt sind.
8. Elektrischer Schalter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Führungskurve (13) aus einer am
Betätigungsorgan (3) erhabenen Fläche (18) besteht, deren Außenkontur
eine ungefähr herzförmige Gestalt besitzt und die zweite
Führungskurve (14) aus einer im Betätigungsorgan (3) vertieften
Fläche (19) besteht, deren Innenkontur eine im wesentlichen
herzförmige Gestalt besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148600 DE19548600B4 (de) | 1995-12-23 | 1995-12-23 | Elektrischer Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148600 DE19548600B4 (de) | 1995-12-23 | 1995-12-23 | Elektrischer Schalter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19548600A1 true DE19548600A1 (de) | 1997-06-26 |
| DE19548600B4 DE19548600B4 (de) | 2006-09-28 |
Family
ID=7781325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995148600 Expired - Lifetime DE19548600B4 (de) | 1995-12-23 | 1995-12-23 | Elektrischer Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19548600B4 (de) |
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-
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- 1995-12-23 DE DE1995148600 patent/DE19548600B4/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| DE19548600B4 (de) | 2006-09-28 |
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