DE19548464A1 - Schienengeführter Lastenträger - Google Patents
Schienengeführter LastenträgerInfo
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- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/08—Ball castors
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B19/14—Ball-type wheels
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G35/00—Mechanical conveyors not otherwise provided for
- B65G35/06—Mechanical conveyors not otherwise provided for comprising a load-carrier moving along a path, e.g. a closed path, and adapted to be engaged by any one of a series of traction elements spaced along the path
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16C29/00—Bearings for parts moving only linearly
- F16C29/04—Ball or roller bearings
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Description
Die Erfindung hat einen schienengeführten Lastenträger zum Gegenstand,
der mittels wenigstens zwei in einer oder in zwei parallelen
Schienen abrollenden, in Rollenführungskörben gehaltenen
einstückigen kompakten Wälzkörpern verfahrbar ist. Diese Wälzkörper
können Zylinderrollen oder auch Kugeln sein, deren Rollenführungskörbe
wenigstens drei oder vier Halterollen aufweisen,
die um je 120° versetzt angeordnet sind.
Ausgehend von dieser Ausbildungsweise besteht eine weitere Ausgestaltung
des Lastenträgers darin, daß die Wälzkörper Kugeln
sind, und daß die Schienen aus zwei in einem spitzen oder stumpfen
Winkel zueinander stehenden, gegenüber der Senkrechten um
einen spitzen Winkel geneigten ebenen Flächen bestehen oder aber
daß die Schienen aus zwei in einem rechten Winkel zueinander
stehenden, gegenüber der Senkrechten um 45° geneigten ebenen Flächen
bestehen. Durch diese Anordnung wird eine besonders einfache
und reibungsarme, schienengeführte Verfahrbarkeit erreicht,
bei der eine sehr niedrige Bauart des Lastenträgers
ermöglicht werden kann. Dies wirkt sich besonders vorteilhaft
aus, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Lastenträger als
fahrbare Palette mit länglich-rechteckiger Außenkontur ausgebildet
und im Bereich der vier Ecken mit je einer in einem Rollenführungskorb
gehaltenen Kugel als Wälzkörper ausgerüstet ist.
Eine solche Fahrpalette hat nach einem weiteren Merkmal den Vorteil,
daß sie ohne eine Umstellmanipulation mittels ihrer vier
in Rollenführungskörben gehaltenen Kugeln sowohl in Richtung
ihrer Längserstreckung wie auch in Querrichtung zu ihrer Längserstreckung
auf jeweils einem beabstandeten Schienenpaar verfahrbar
ist. Durch diese Konfiguration kann ferner der weitere
Vorteil erreicht werden, daß der Lastenträger aus einer Verfahrrichtung
in seiner Längserstreckung in einer quer hierzu verlaufenden
Verfahrrichtung in Querrichtung zu seiner Längserstreckung
umleitbar ist, und daß die jeweils beabstandeten Schienenpaare
in einer rechtwinkligen Kreuzung stumpf aufeinanderstoßen.
Besonders vorteilhafte Merkmale bestehen auch noch darin, daß
der Rollenführungskorb vier auf die Kugel lastübertragende Stützrollen
aufweist, welche um je 90° gegeneinander versetzt in von
einer oberen Grundplatte ausgehend nach unten ragenden, die Kugel
von vier Seiten umfassenden Gestellarmen frei drehbar gelagert
sind, und daß die Stützrollen auf einer Kreislinie mit
der Kugel in Punktberührung stehen und daß die Mittelsenkrechten
der Tangenten der Berührungspunkte auf den Kugelmittelpunkt
weisen. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, daß an nach unten
weisenden Verlängerungen an den Gestellarmen zusätzlich vier
Halterollen gelagert sind, welche mit der Kugel unterhalb des
horizontalen Kugeläquators auf einer Kreislinie in Punktberührung
stehen. Dadurch wird vermieden, daß bei Abheben des Lastenträgers
bzw. der Palette nach oben die Kugeln aus dem Rollenführungskorb
herausfallen können. Eine Erleichterung beim Montieren
der Kugel im Rollenführungskorb besteht noch darin, daß die Verlängerungen
an den Gestellarmen mit den Halterollen gegenüber
den Gestellarmen aus ihrer Normalstellung nach außen auslenkbar
ausgebildet sind. Das Einfügen der Kugel in den Rollenführungskorb
kann nach dem Auslenken von einer oder zwei der nach unten
weisenden Verlängerungen problemlos durchgeführt werden. Dabei
kann die Auslenkung durch federelastische Ausbildung der Verlängerungen
erzielt werden, oder durch eine gelenkige Ausbildung
mit einer Verriegelung in der Normalstellung.
Weitere Merkmale und Besonderheiten der Erfindung sind den Ausführungsbeispielen
zu entnehmen, die in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher erläutert sind:
Es zeigen:
Fig. 1 einen Rollenführungskorb im Querschnitt,
Fig. 2 den Rollenführungskorb in perspektivischer Darstellung
mit einer Befestigungsmöglichkeit am Lastenträger,
Fig. 3 einen Rollenführungskorb mit Kugel in der Position in
einer Schienenkreuzung,
Fig. 4 in perspektivischer Ansicht die in einer Schiene geführte
Kugel mit den Stütz- und Halterollen, deren Achsen gegenüber
der Schienenlängsrichtung in Draufsicht um 45°
geschwenkt sind,
Fig. 5 die Draufsicht der Darstellung gemäß Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt A-A gemäß Fig. 3 durch eine Schiene mit
Blick auf eine Schienenkreuzung mit einer Kugel im Kreuzungspunkt
und einer Kugel in einer Querschiene,
Fig. 7 in Draufsicht eine Schienenanlage mit parallellaufenden
Schienenpaaren und einem kreuzenden Schienenpaar sowie
je eine in Längsrichtung und in Querrichtung verfahrbare
schienengeführte Palette.
In den Fig. 1 bis 4 sind die Kugel mit 1 und der Rollenführungskorb
mit 5 bezeichnet. Der Rollenführungskorb 5 ist mit einer
der Befestigung dienenden Grundplatte 20 versehen, an der die
nach unten ragenden, die Kugel von vier Seiten umfassenden Gestellarme
6 angeordnet sind, welche mit den Lagerungen für die
vier Stützrollen 7 tragen; letztere sind mit der Kugel 1 auf
einer Kreislinie in Punktberührung.
Gemäß Fig. 3 und 4 weist die Schiene 2 zwei in einem rechten
Winkel zueinanderstehende ebene Flächen 3 auf, welche als Abwälzflächen
für die Kugel 1 dienen; mit 4 ist eine mittige Vertiefung
als Schmutzrinne bezeichnet.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, können die sich nach unten erstreckenden
Gestellarme 6 im Bereich des Kugeläquators mit Querrippen
verbunden sein. Ferner können, wie dargestellt, die Gestellarme
6 mit nach unten gerichteten Verlängerungen 9 ausgerüstet sein,
welche Lagerungen für Halterollen 8 tragen. Letztere dienen dazu,
beim Abheben des Rollenführungskorbs 5 das Herausfallen der
Kugel 1 zu verhindern. In nicht dargestellter Weise können einzelne
oder alle Verlängerungen 9 auslenkbar sein, und zwar entweder
entgegen einer Rückstellkraft nachgiebig elastisch oder
gelenkig und in Normalstellung verriegelbar ausgebildet sein, wodurch
das Einfügen der Kugel in den Rollenführungskorb erleichtert
wird.
Wie aus Fig. 3 und 4 ferner ersichtlich ist, stehen die Stützrollen
7 und die Halterollen 8 zur Bewegungsrichtung entsprechend
der Schiene 2 in einem Winkel von 45°, wie dies auch in
Fig. 5 in Draufsicht dargestellt ist.
In den Fig. 3 und 6 ist dargestellt, wie die Kugel 1 im Kreuzungsmittelpunkt
von zwei im rechten Winkel aufeinanderstoßenden
Schienen positioniert ist und dadurch um den Betrag H gegenüber
der Normalstellung tieferstehend in einer Art Mulde steht,
welche sich dadurch bildet, daß die Flächen 3 als Abwälzflächen
im Kreuzungsbereich unterbrochen sind, wodurch sich für die Kugel
1 eine Vierpunktauflage auf den Schnittpunkten dieser Abwälzflächen
3 ergibt. Dadurch ist die Kugel 1 im Kreuzungspunkt
derart - wie eingerastet - positioniert, aus der sie nur unter
der Einwirkung einer Verschiebekraft in die eine oder die andere
hierzu rechtwinklig verlaufende Richtung auf der entsprechenden
Schiene zur Weiterbeförderung in Bewegung versetzt werden kann.
Die Fig. 7 dargestellte Schienenanlage zeigt drei parallellaufende
zweispurige Schienenstränge 11 mit geringerem Abstand zur
Aufnahme von fahrbaren Paletten 10 in Richtung ihrer Längserstreckung
und ein diese Schienen kreuzendes Schienenpaar 12 mit
breiterer Spurweite mit einer zweiten fahrbaren Palette 10, die
in Querrichtung zu ihrer Längserstreckung auf den Schienen 12
verfahrbar ist. Gelangt eine solche Palette 10 mit vier in Rollenführungskörben
5 gehaltenen Kugel 1 in eine Kreuzung 13 der
Schienen 11 und 12, dann kann sie wahlweise in Längs- oder Querrichtung
weiter verfahren werden.
Durch diese Ausbildungs- und Anordnungsweise ist es möglich,
derartige fahrbare Paletten zwischen rechtwinklig zueinander
stehenden Schienenspuren bzw. Schienensystemen beliebig hin und
her und in Längs- und Querrichtungen zu verschieben.
Claims (10)
1. Schienengeführter Lastenträger,
dadurch gekennzeichnet,
daß er mittels wenigstens zwei in einer oder in zwei parallelen
Schienen (2) abrollenden, in Rollenführungskörben (5) gehaltenen
Wälzkörpern (1) verfahrbar ist.
2. Lastenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wälzkörper Kugeln (1) sind, und daß die Schienen (2)
aus zwei in einem spitzen oder stumpfen Winkel zueinander stehenden,
gegenüber der Senkrechten um einen spitzen Winkel geneigten
ebenen Flächen (3) bestehen.
3. Lastenträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schienen (2) aus zwei in einem rechten Winkel zueinander
stehenden, gegenüber der Senkrechten um 45° geneigten ebenen Flächen
(3) bestehen.
4. Lastenträger nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß er als fahrbare Palette (10) mit länglich-rechteckiger
Außenkontur ausgebildet und im Bereich der vier
Ecken mit je einer in einem Rollenführungskorb (5) gehaltenen
Kugel (1) als Wälzkörper ausgerüstet ist.
5. Lastenträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
er mittels seiner vier in Rollenführungskörben (5) gehaltenen
Kugeln (1) sowohl in Richtung seiner Längserstreckung wie
auch in Querrichtung zu seiner Längserstreckung auf jeweils
einem entsprechend beabstandeten Schienenpaar (11, 12) verfahrbar
ist.
6. Lastenträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
er aus einer Verfahrrichtung in seiner Längserstreckung in
eine quer hierzu verlaufende Verfahrrichtung in Querrichtung zu
seiner Längserstreckung umleitbar ist, und daß die entsprechend
jeweils beabstandeten Schienenpaare (11, 12) in einer rechtwinkligen
Kreuzung (13) stumpf aufeinanderstoßen.
7. Lastenträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rollenführungskorb vier auf die Kugel lastübertragende
Stützrollen (7) aufweist, welche um je 90° gegeneinander versetzt
in von einer oberen Grundplatte (20) ausgehend nach unten
ragenden, die Kugel (1) von vier Seiten umfassenden Gestellarmen
(6) frei drehbar gelagert sind.
8. Lastenträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützrollen (7) auf einer Kreislinie mit der Kugel in
Punktberührung stehen und daß die Mittelsenkrechten der Tangenten
der Berührungspunkte auf den Kugelmittelpunkt weisen.
9. Lastenträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
an nach unten weisenden Verlängerungen (9) an den Gestellarmen
(6) zusätzlich vier Halterollen (8) gelagert sind, welche
mit der Kugel (1) unterhalb des horizontalen Kugeläquators auf
einer Kreislinie in Punktberührung stehen.
10. Lastenträger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlängerungen (9) an den Gestellarmen mit den Halterollen
(8) gegenüber den Gestellarmen (6) aus ihrer Normalstellung
nach außen auslenkbar ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148464 DE19548464A1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Schienengeführter Lastenträger |
| PCT/EP1996/005679 WO1997023396A1 (de) | 1995-12-22 | 1996-12-18 | Schienengeführter lastenträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995148464 DE19548464A1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Schienengeführter Lastenträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19548464A1 true DE19548464A1 (de) | 1997-07-03 |
Family
ID=7781230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995148464 Withdrawn DE19548464A1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Schienengeführter Lastenträger |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19548464A1 (de) |
| WO (1) | WO1997023396A1 (de) |
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- 1995-12-22 DE DE1995148464 patent/DE19548464A1/de not_active Withdrawn
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1996
- 1996-12-18 WO PCT/EP1996/005679 patent/WO1997023396A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1997023396A1 (de) | 1997-07-03 |
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Legal Events
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