DE19547351A1 - Antriebsstation für Kettenkratzförderer, insbesondere für den Bergbaueinsatz - Google Patents
Antriebsstation für Kettenkratzförderer, insbesondere für den BergbaueinsatzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsstation für Kettenkratzför
derer, insbesondere für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrie
ben, entsprechend der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ange
gebenen Bauart.
Kettenkratzförderer sind im Untertagebergbau weit verbreitet und
werden hier vor allem als Streb- und Streckenförderer einge
setzt. Bei dem hohen Leistungsbedarf der in Strebbetrieben ein
gesetzten Kettenkratzförderer ist es üblich, die aus Getriebe
motoren bestehenden Antriebssätze des Fördererantriebs sowohl an
dem den Hauptantrieb bildenden Ende als auch an dem den Hilfsan
trieb bildenden Ende des Strebförderers vor zusehen, wobei viel
fach Doppelantriebe verwendet werden, deren beide Antriebssätze
an den gegenüberliegenden Seitenwangen des die Antriebsstation
bildenden Maschinenrahmens angebaut werden. Es ist auch bekannt,
den Strebförderer und den ihm in Förderrichtung nachgeschalte
ten, etwa rechtwinklig zum Strebförderer verlaufenden Strecken
förderer zu einer rückbaren Baueinheit zusammenzuschließen.
Hierbei sind die beiden Förderer über einen sogenannten Kreuz
rahmen verbunden, an dem die Haufwerksübergabe vom Strebförde
rer auf den Streckenförderer erfolgt (DE 34 08 282 A1). An dem
die Antriebsstation bildenden Kreuzrahmen wird der Fördereran
trieb des Strebförderers angebaut und die im allgemeinen an
triebslose Umkehre des Streckenförderers gelagert.
Die bekannten Kettenkratzförderer, die zumeist als Mittelketten
kratzförderer oder auch als Doppel-Mittelkettenkratzförderer
oder auch als Doppel-Außenkettenkratzförderer ausgeführt werden,
dienen beim Einsatz in untertägigen Gewinnungsbetrieben zugleich
der Führung von Gewinnungsmaschinen, wie vor allem eines Kohlen
hobels oder einer Walzenschrämmaschine. Dabei wird eine Anord
nung angestrebt, bei der die Gewinnungsmaschine möglichst bis
zum Ende des Strebförderers bzw. über den Bereich des die An
triebsstation bildenden Maschinenrahmens gefahren werden kann,
um den Kohlenstoß möglichst auf gesamter Länge hereingewinnen zu
können. Hierbei sollte der an der Antriebsstation angeordnete
Fördererantrieb die Bewegung der Gewinnungsmaschine nicht behin
dern. Die Antriebssätze des Kettenkratzförderers werden im Re
gelfall an den Seitenwangen des den Antriebsrahmen bildenden Ma
schinenrahmens angebaut. Um sicherzustellen, daß bei abbaustoß
seitig am Maschinenrahmen angebautem Fördererantrieb dieser die
Arbeitsbewegung der Kohlengewinnungsmaschine nicht behindert,
ist es bekannt, den Antrieb mit Abstand zu dem Maschinenrahmen
anzuordnen, wobei zwischen der Seitenwange des Maschinenrahmens
und dem Antrieb ein aus einem Zwischenkasten od. dgl. bestehendes
Abstandsstück angeordnet wird, das mit der Seitenwange des Ma
schinenrahmens fest verbunden wird (DE 29 38 147 A1).
Bei Kettenkratzförderern stellen die in Wälzlagern im Maschinen
rahmen gelagerten, je nach Ausführung des Kratzerkettenbandes
mit einem oder mehreren Kettensternen versehenen Kettentrommeln
Bauteile dar, die im Einsatz einem hohen Verschleiß unterliegen
und daher im Betrieb ausgewechselt werden müssen. Dies bereitet
in den raumbeengten Untertagebetrieben Schwierigkeiten und er
fordert zumeist ein Lösen und Abziehen der Antriebssätze des
Fördererantriebs vom Maschinenrahmen. Bei einer antriebslosen
Umkehre eines Kettenkratzförderers ist es allerdings bekannt,
die Umlenktrommel so im Maschinenrahmen zu lagern, daß sie als
Montageeinheit ein- und ausgebaut werden kann (DE 42 04 381 A1).
Hierbei ist die Kettentrommel im Zwischenraum zwischen zwei am
Maschinenrahmen bzw. dessen Seitenwangen drehfest angeordneten
Achszapfen angeordnet und über Kupplungsverbindungen, z. B. durch
Verschraubung mit diesen lösbar gekuppelt, so daß sie nach Lösen
der Verschraubung od. dgl. zur offenen Stirnseite des Maschinen
rahmens hin aus diesem herausgezogen und bei der Montage von
dieser Seite her in den Maschinenrahmen eingebaut werden kann.
Weiterhin ist es bekannt, an der Antriebsstation des Ketten
kratzförderers die Kettentrommel so zwischen den beiden aufra
genden Seitenwangen des Maschinenrahmens zu lagern, daß sie zu
dessen offener Stirnseite her ausgebaut werden kann, ohne daß
hierbei der Fördererantrieb vom Maschinenrahmen gelöst und abge
zogen werden muß (DE-AS 17 56 355). Bei dieser Anordnung weist
die Kettentrommel an beiden Enden jeweils axial vorspringende
Kupplungsflachzapfen auf, mit der sie von der Stirnseite des Ma
schinenrahmens her durch an den Seitenwangen desselben angeord
nete Einführungsschlitze bis in die Lageröffnungen der Seiten
wangen einschiebbar ist, wobei der antriebsseitige Kupplungs
flachzapfen in eine entsprechende stirnseitige Kupplungsquernut
der Abtriebswelle des außenseitig an der Seitenwange angebauten
Fördererantriebs einschiebbar ist und die Lagesicherung mittels
lösbarer Verschlußelemente in Gestalt von an den Seitenwangen
des Maschinenrahmens innenseitig befestigten Halbringen bewirkt
wird. Diese Bauweise ist vergleichsweise bauaufwendig. Bei der
Demontage der Kettentrommel müssen die verschraubten Verschluß
mittel in Gestalt von geteilten Tragringen gelöst und ausgebaut
werden, was vor allem im Untertagebetrieb umständlich und lang
wierig ist. Außerdem müssen die Lageröffnungen an den Seitenwan
gen des Maschinenrahmens mit diesen schwächenden Einführungs
schlitzen versehen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, eine Antriebsstation für
Kettenkratzförderer, insbesondere solche für den Einsatz in Un
tertagebetrieben, ohne übermäßigen Bauaufwand so auszugestalten,
daß die Arbeiten bei der Montage und Demontage der Kettentrommel
erleichtert werden, ohne daß hierbei verhältnismäßig schwerbau
ende Kupplungsteile mit Schraubenverbindungen gelöst und aus dem
Maschinenrahmen entfernt zu werden brauchen.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzei
chen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Antriebsstation erfolgt die Kupplung
der Kettentrommel zumindest an der einen, die Antriebsseite bil
denden Seite des Maschinenrahmens, zweckmäßig aber auch an der
gegenüberliegenden Seite desselben, die ebenfalls eine Antriebs
seite bilden kann, mittels einer Kupplungsvorrichtung, die eine
in der Antriebsverbindung zwischen Getriebe und Kettentrommel
axial verschieblich angeordnete, aus ihrer drehschlüssigen Kupp
lung mit der Kettentrommel entkoppelbaren Kupplungswelle, die
eine Zwischenwelle bildet, aufweist, die von der Kupplungsposi
tion, in der die antriebsmäßige Verbindung zur Kettentrommel
hergestellt ist, in eine Rückstellposition verstellbar ist, in
der sie von der Kettentrommel gelöst ist. Bei einem einseitigen
Fördererantrieb oder einem Doppelantrieb mit zu beiden Seiten
des Maschinenrahmens angebauten Antriebssätzen wird die Ketten
trommel zweckmäßig an ihren beiden Seiten jeweils über eine
Kupplungsvorrichtung mit axial verschieblicher Kupplungswelle im
Maschinenrahmen gelagert, so daß im entkuppelten Zustand der
beiden Kupplungswellen die nun freiliegende Kettentrommel ent
weder zur freien Stirnseite des Maschinenrahmens oder zur Ober
seite desselben herausgenommen werden kann und bei der Montage
entsprechend in den Einbauraum zwischen den Seitenwangen des Ma
schinenrahmens wieder eingeführt werden kann, worauf die Kupp
lungswellen wieder in die Kupplungsposition mit der Kettentrom
mel gebracht werden. Möglich ist aber auch eine Anordnung, bei
der die vorgenannte Kupplungsvorrichtung mit verstellbarer Kupp
lungswelle nur an der einen Seite des Maschinenrahmens, die eine
Antriebsseite bildet, angeordnet ist, während an der anderen
Seite des Maschinenrahmens ein zweiter Antriebssatz an der Sei
tenwange des Maschinenrahmens derart angebaut ist, daß hier die
Getriebe-Ausgangswelle ohne Einschaltung der verstellbaren Kupp
lungswelle in den Zahneingriff mit der Kettentrommel gebracht
werden kann. In diesem Fall muß auf dieser Seite des Maschinen
rahmens der Antriebssatz zur Montage und Demontage der Ketten
trommel von der Seitenwange gelöst und abgezogen werden. Diese
Gestaltungsform kann vor allem dann vorgesehen werden, wenn für
das Lösen und Abziehen des Antriebssatzes vom Maschinenrahmen
genügend Freiraum vorhanden ist, was im allgemeinen dann der
Fall ist, wenn sich dieser Antriebssatz an der Versatzseite des
Maschinenrahmens befindet. Die bei der erfindungsgemäßen An
triebsstation verwendete Kettentrommel weist eine axiale Baulän
ge auf, die etwa der lichten Innenbreite des Maschinenrahmens
zwischen dessen Seitenwangen entspricht. Sie ist zweckmäßig mit
einer innenverzahnten Innenbohrung für den Zahneingriff der
Kupplungswelle (n) oder einseitig der Getriebe-Ausgangswelle
versehen.
Die als Schiebewelle ausgebildete Kupplungswelle kann eine ver
hältnismäßig kurze Baulänge erhalten. Ihre Verstellung läßt sich
mit Vorteil mittels eines hydraulischen Verstellzylinders bewir
ken, obwohl auch Verstellvorrichtungen anderer Art verwendbar
sind, z. B. ein Spindelantrieb, eine magnetische Verstellvorrich
tung oder auch ein handbetätigtes Verstellelement, z. B. ein sol
ches in Gestalt eines Schwenkhebels oder Schiebers od. dgl.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltungsform der Erfindung ist die
Anordnung so getroffen, daß die axial verzahnte Kupplungswelle
die Lageröffnung an der betreffenden Seitenwange des Maschinen
rahmens durchgreift und sowohl gegenüber der Kettentrommel als
auch gegenüber der Getriebe-Ausgangswelle in deren Achsrichtung
zwischen der Kupplungsposition und der Entkupplungsposition der
Kettentrommel verschieblich ist. Nach einem weiteren erfindungs
wesentlichen Ausgestaltungsmerkmal sind die Kettentrommellager
den Kupplungswellen zugeordnet, so daß die Kettentrommel über
die mit ihr gekoppelten Kupplungswellen in den Lageröffnungen
der Seitenwangen des Maschinenrahmens gelagert ist. Dabei ist
die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Kupplungswellen
jeweils zusammen mit dem zugeordneten, in der Lageröffnung der
Maschinenrahmen-Seitenwange verschieblich geführten Kettentrom
mellager zwischen der Kupplungsposition und der entkuppelten Po
sition axial verschieblich sind, so daß die Kettentrommel ohne
ihre Kettentrommellager aus- und eingebaut werden kann. Im übri
gen empfiehlt es sich, bei einseitigem Fördererantrieb oder auch
bei doppelseitigem Fördererantrieb das Getriebe im Abstand zu
der zugeordneten Seitenwange des Maschinenrahmens an einem Zwi
schenkasten anzubauen, welcher die Kupplungswelle, zweckmäßig
zusammen mit der Verstellvorrichtung bzw. dem hydraulischen Ver
stellzylinder aufnimmt und der vorteilhafterweise an der betref
fenden Seitenwange z. B. durch Verschraubung lösbar angeschlossen
wird. Die erfindungsgemäße Antriebsstation kann mit Vorteil
auch, wie an sich bekannt, als Kreuzrahmen ausgeführt sein, an
dem der einen Strebförderer bildende Kettenkratzförderer und der
quer hierzu verlaufende, einen Streckenförderer bildende Ketten
kratzförderer mit ihren Enden verbunden sind und der hierbei die
Haufwerksübergabe zwischen Streb- und Streckenförderer bildet.
Hierbei wird zweckmäßig zumindest der abbaustoßseitig am Kreuz
rahmen befindliche Antriebssatz des Strebfördererantriebs über
den genannten Zwischenkasten am Kreuzrahmen angebaut.
Weitere vorteilhafte Gestaltungsmerkmale der erfindungsgemäßen
Antriebsstation sind in den einzelnen Ansprüchen angegeben und
ergeben sich im übrigen aus der nachfolgenden Beschreibung der
in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht zwei im rechten Winkel zueinander
fördernde, einen Siebförderer und einen Strecken
förderer bildende Kettenkratzförderer zusammen mit
der als Kreuzrahmen ausgebildeten Antriebsstation und
den hier befindlichen Antriebssätzen des Strebförder
erantriebs;
Fig. 2 einen vertikalen Teilschnitt durch den z. B. als
Kreuzrahmen ausgebildeten Maschinenrahmen mit an
dessen einer Seite angebautem Fördererantrieb nebst
dessen Wellenkupplung mit der Kettentrommel nach der
Erfindung;
Fig. 3 in der Schnittdarstellung der Fig. 2 eine erfindungs
gemäße Antriebsstation mit Doppelantrieb, wobei jedem
Antriebssatz eine Kupplungsvorrichtung der erfin
dungsgemäßen Art zugeordnet ist, in schematischer
Vereinfachung;
Fig. 4 im Axialschnitt eine geänderte Ausführungsform der
in der Wellenverbindung zwischen Getriebe und Ketten
trommel angeordneten Kupplungswelle, ebenfalls in
starker schematischer Vereinfachung.
Fig. 5 in einem axialen Teilschnitt eine gegenüber der An
ordnung nach Fig. 2 geänderte Ausführung des der
Kupplungswelle zugeordneten hydraulischen Verstell
zylinders.
Die in Fig. 1 gezeigte Antriebsstation 1 weist einen Maschinen
rahmen 2 in Gestalt eines Kreuzrahmens auf, der eine Haufwerks
übergabe zwischen einem den Strebförderer bildenden Kettenkratz
förderer 3 und einem hierzu rechtwinklig verlaufenden, einen
Streckenförderer bildenden Kettenkratzförderer 4 bildet. Solche
Fördersysteme sind allgemein bekannt, z. B. aus der DE 34 08 282
A1 oder der DE 40 38 230 A1, auf deren Offenbarungsinhalt hier
Bezug genommen wird. Die beiden Kettenkratzförderer 3 und 4 sind
mit ihren aus einzelnen Rinnenschüssen zusammengebauten Förder
rinnen an dem als Kreuzrahmen ausgebildeten Maschinenrahmen 2 so
zusammengeschlossen, daß das vom Strebförderer in Pfeilrichtung
F zugeführte, am Kohlenstoß mittels einer Gewinnungsmaschine,
wie z. B. eines Kohlenhobels oder einer Walzenschrämmaschine, ab
gebaute Fördergut im Kreuzrahmen dem fördernden Obertrum des in
Pfeilrichtung F1 fördernden Streckenförderers übergeben wird.
Dabei ist der Kreuzrahmen im allgemeinen mit einem Schrägabwei
weiser 5 versehen, der das grobstückige Fördergut dem fördernden
Obertrum des Streckenförderers 4 zuführt, während das kleinstüc
kige Fördergut über Bodenöffnungen im Bodenblech des Kreuzrah
mens dem fördernden Obertrum des Streckenförderers 4 übergeben
wird. Die beiden Kettenkratzförderer 3 und 4 bestehen, wie be
kannt, entweder jeweils aus einem Mittelketten- oder Doppel-
Mittelkettenkratzförderer, können aber auch aus einem Doppel-
Außenkettenkratzförderer bestehen. Die endlosen Kratzerketten
bänder sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gezeigt. Das
Kratzerkettenband des Streckenförderers 4 ist an der Abbaustoß
seite des Kreuzrahmens 2 an einer Kettentrommel umgelenkt, wel
che die antriebslose Umkehre des Streckenförderers bildet und
hinter einer lösbaren Abdeckung 6 angeordnet ist. Das Kratzer
kettenband des Strebförderers 3 ist im Kreuzrahmen 2 unter dem
Schrägabweiser 5 hindurchgeführt und streckenseitig hinter die
sem über eine Kettentrommel 7 vom Obertrum in das Untertrum
umgelenkt, wobei dieser Kettentrommel 7 der Strebfördererantrieb
zugeordnet ist. Dieser besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel
aus einem Doppelantrieb mit zwei aus Getriebemotoren bestehenden
Antriebsätzen 8 und 9, von denen in Fig. 1 lediglich das Getrie
be 10 bzw. 11 gezeigt ist. Die beiden Antriebssätze sind mit
ihren Getrieben 10 und 11 an den gegenüberliegenden Seiten des
Maschinenrahmens 2 angebaut. Dabei ist der versatzseitige An
triebssatz 8 mit seinem Getriebe 10 unmittelbar an der betref
fenden Seitenwange des Maschinenrahmens 2 durch Verschraubung
angeschlossen, während das Getriebe 11 des abbaustoßseitigen An
triebssatzes 9 unter Zwischenschaltung eines Zwischenkastens 12
an der betreffenden Seitenwange des Maschinenrahmens 2 angebaut
ist. Das Getriebe 11 ist als Winkelgetriebe ausgeführt, mit des
sen Eingangswelle 11′ der nicht-gezeigte Antriebsmotor verbunden
ist. Es ist erkennbar, daß der abbaustoßseitige Antriebssatz 9
mit seinem Getriebe 11 und Getriebemotor parallel zum Maschinen
rahmen 2 und in geringstmöglichem Abstand zu diesem angeordnet
ist, wobei der Zwischenkasten 12 den Anbaubereich der Abdeckung
6 überbrückt. Der versatzseitige Antriebssatz 8 ist mit Motor
und Getriebe 10 rechtwinklig an der betreffenden Seitenwange des
Maschinenrahmens 2 angebaut, so daß er sich nach Lösen der Ver
schraubung zur Versatzseite hin von dem Maschinenrahmen bzw. dem
Kreuzrahmen abziehen läßt. Im übrigen kann der Maschinenrahmen 2
im Anbaubereich der beiden Antriebssätze an seiner freien Stirn
seite und auch an seiner Oberseite durch lösbare Abdeckungen
nach außen hin abgedeckt sein.
In Fig. 2 ist in einem Ausführungsbeispiel die Kettentrommelver
lagerung des den Strebförderer 3 bildenden Kettenkratzförderers
und die Antriebsverbindung zwischen Fördererantrieb und Ketten
trommel für den abbaustoßseitigen Antriebssatz 9 gezeigt. Der
Maschinenrahmen 2, der hier nur halbseitig gezeigt ist, weist,
wie üblich vertikale Seitenwangen 13 auf, die mit Lageröffnungen
14 versehen sind, in denen die Kettentrommellager angeordnet
sind. Die Kettentrommel 7, die hier im Mittelbereich mit zwei
Kettensternen 15 für das Kratzerkettenband eines Doppel-Mittel
kettenkratzförderes versehen ist, weist eine axiale Baulänge
auf, die etwas kleiner ist als der lichte Innenabstand der bei
den parallelen Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 2. Dabei ist
die zu ihrer vertikalen Mittelebene symmetrische Kettentrommel 7
an jedem ihrer beiden Enden mit einer als Sackbohrung ausgebil
deten Innenbohrung 16 mit Innenverzahnung 17 versehen. In Fig. 2
angedeutet ist die Getriebe-Ausgangswelle 18 des Getriebes 11,
mit der ein in den Zwischenkasten 12 vorspringendes Zwischenwel
lenteil 19 drehschlüssig fest verbunden ist. Im gezeigten Aus
führungsbeispiel besteht das Zwischenwellenteil 19 aus einem
Wellenzapfen 20, der mit einer Außenverzahnung in eine innenver
zahnte Sackbohrung der Getriebe-Ausgangswelle 18 einfaßt und mit
dieser axial unverschieblich verbunden ist. Mit dem Wellenzapfen
20 einstückig verbunden ist ein Kopfstück 21, das mit einer
axialen Innenverzahnung 22 versehen ist. Das Zwischenwellenteil
19 bildet zusammen mit einer kurzen Kupplungswelle 23 eine Kupp
lungsvorrichtung, über die die Getriebe-Ausgangswelle 18 mit der
Kettentrommel 7 antriebsmäßig gekuppelt werden kann. Die Kupp
lungswelle 23 ist als Schiebewelle in Richtung des Doppelpfeiles
S axial verschieblich geführt, um die Kupplung mit der Ketten
trommel 7, wie in Fig. 2 gezeigt, herzustellen oder aber die
Kettentrommel 7 von der Getriebe-Ausgangswelle zu entkoppeln. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel weist die die Lageröffnung 14 an
der Seitenwange 13 durchgreifende Kupplungswelle 23 einen im
Durchmesser erweiterten zylindrischen Wellenkopf 24 auf, der mit
einer Außenverzahnung 25 versehen ist und im Kupplungszustand
mit der axialen Außenverzahnung 25 im Zahneingriff mit der In
nenverzahnung 17 der Kettentrommel 7 steht. Mit dem Wellenkopf
24 einstückig verbunden ist ein im Durchmesser abgesetzter Wel
lenzapfen 26, der an seinem äußeren Endbereich eine axiale Au
ßenverzahnung 27 aufweist, mit der er im Zahneingriff mit der
Innenverzahnung 22 des Kopfstücks 21 des Zwischenwellenteils 19
steht. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß in der innen
verzahnten Innenbohrung des Kopfstücks 21 ein solches Spiel in
Pfeilrichtung S vorhanden ist, daß die Kupplungswelle 23 von der
in Fig. 2 gezeigten Kupplungsposition in Richtung auf die Ge
triebe-Ausgangswelle 18 soweit zurückgestellt werden kann, daß
der Wellenkopf 24 vollständig aus der Innenbohrung 16 der Ket
tentrommel 7 herausgezogen ist, so daß diese an dieser Seite des
Maschinenrahmens 2 für die Demontage oder Montage von der An
triebsverbindung entkuppelt ist.
Der Wellenkopf 24 weist an seinem inneren Ende einen festen Zen
trieransatz 28 auf, mit dem er im Kupplungszustand in eine ent
sprechende Zentrierausnehmung 29 am Grund der Innenbohrung 16
der Kettentrommel einfaßt, wodurch die Kupplungswelle 23 zur
Kettentrommelachse zentriert und die Außenverzahnung 17 im För
derbetrieb entlastet wird. Der Zentrierfortsatz 28 ist im Durch
messer gegenüber dem Wellenkopf 24 abgesetzt. Der die Außenver
zahnung 27 tragende Abschnitt der Kupplungswelle 23 endet an
einer Ringnut 30. Im Bereich zwischen der Ringnut 30 und dem
Wellenkopf 24 ist die als Zwischenwelle in die Antriebsverbin
dung eingeschaltete Kupplungswelle 23 im Kettentrommellager ge
lagert. Dieses besteht aus einer Lagerstütze 31 in Gestalt eines
in der Lageröffnung 14 der Seitenwange 13 in Pfeilrichtung S ge
führten Lagerringes mit darin angeordnetem, die Kupplungswelle
umschließenden Wälzlager 32. Es ist erkennbar, daß die Ketten
trommel 7 über das der Kupplungswelle 23 zugeordnete Kettentrom
mellager 31, 32 im Maschinenrahmen 2 gelagert ist. Dieses Ket
tentrommellager ist mit der Kupplungswelle 23 gekoppelt, so daß
es von dieser mitgenommen wird, wenn sie von der gezeigten Kupp
lungsposition in die entkuppelte Position zu dem Zwischenwellen
teil 19 hin bewegt wird. Das Wälzlager 32 ist mit Hilfe eines
Sicherungsringes 33 an der Kupplungswelle 23 axial unverschieb
lich gehalten. Vorzugsweise ist die ringförmige Lagerstütze 31
des Kettentrommellagers so ausgeführt, daß sie bei der Rückstel
lung der Kupplungswelle 23 sich in der zylindrischen Lageröff
nung 14 führt und bei vollständig in die entkuppelte Position
zurückgestellter Kupplungswelle 23 noch teilweise in der Lager
öffnung verbleibt.
Die axiale Verschiebung der Kupplungswelle 23 zur Herstellung
und zum Lösen der Kupplung mit der Kettentrommel 7 erfolgt mit
tels einer Verstellvorrichtung, im gezeigten Ausführungsbeispiel
mittels eines hydraulischen Verstellzylinders 34, der im Inneren
des Zwischenkastens 12 angeordnet ist, der außenseitig an der
Seitenwange 13, vorzugsweise durch Verschraubung, fest angebaut
ist und an dessen äußerem Ende das Getriebe 11, vorzugsweise
ebenfalls durch Verschraubung, angeschlossen ist. Der Verstell
zylinder 34 ist als doppeltwirkender hydraulischer Zylinder
ausgebildet. Er umschließt konzentrisch die Kupplungswelle 23
und das Zwischenwellenteil 19 und wird von diesen axial durch
griffen. Sein Zylinderteil 35 weist am Außenmantel einen festen
Bund 36 auf, mit dem es sich gegen den Zwischenkasten 12 ab
stützt. Dieser weist an der Innenseite seines Mantels im Abstand
zueinander angeordnete Anschläge 37, 38 auf, zwischen denen der
Bund 36 des Zylinderteils 35 gehalten ist, wobei mindestens
einer dieser Anschläge, z. B. der Anschlag 38 zum Ein- und Aus
bauen des Verstellzylinders lösbar am Zwischengehäuse 12 ange
ordnet ist. Der Verstellzylinder 34 weist eine beidseitig aus dem
Zylinderteil 35 herausgeführte rohrförmige Kolbenstange 39 auf,
welche die Kupplungswelle 23 und auch das Zwischenwellenteil 19
konzentrisch umschließt und einen im Zylinderteil 35 geführten
Ringkolben 40 trägt. Mit dem der Seitenwange 13 zugewandten Ende
ist die Kolbenstange 39 mit der Kupplungswelle 23 verbunden,
z. B. über einen Kupplungsring 41, der auf der Kupplungswelle
sitzt und mit der äußeren Lagerstütze 31 des Kettentrommel
lagers und/oder auch unmittelbar mit der Kupplungswelle axial
unverschieblich verbunden ist. Durch Druckbeaufschlagung des
Ringzylinderraumes auf der einen oder anderen Seite des Ringkol
bens 40 kann somit die Kupplungswelle 23 in Richtung des Doppel
pfeiles S axial verstellt werden. Wird der in Fig. 2 auf der
linken Seite des Ringkolbens 40 liegende Ringzylinderraum des
Verstellzylinders 34 vom hydraulischen Druckmedium beauf
schlagt, so wird von der sich nach rechts bewegenden Kolbenstan
ge 39 die Kupplungswelle 23 zusammen mit dem Kettentrommellager
31, 32 in Richtung auf die Getriebe-Ausgangswelle 18 verstellt,
wobei sich die Kupplungswelle 23 aus der Innenbohrung 16 der
Kettentrommel 7 vollständig heraus schiebt, wodurch die Ketten
trommel für die Demontage und Montage freigegeben wird. Bei
Druckbeaufschlagung des Verstellzylinders in Gegenrichtung wird
dagegen die Kupplungswelle 23 von der entkuppelten Position in
die gezeigte Kupplungsposition zurückgestellt. Bei den Stellbe
wegungen wird die Kupplungswelle 23 einerseits durch ihren Zahn
eingriff mit den Verzahnungen an der Kettentrommel und am Zwi
schenwellenteil und andererseits durch die Lagerstütze 31 des
Kettentrommellagers geführt. Die beschriebene Anordnung bildet
demgemäß eine in der Antriebsverbindung zwischen Getriebe und
Kettentrommel angeordnete Schiebekupplung.
An der anderen Seite des Maschinenrahmens 2 kann eine entspre
chende Schiebekupplung vorgesehen sein. Werden beide Schiebe
kupplungen in die Entkupplungsposition gebracht, so läßt sich
die Kettentrommel 7 wahlweise nach oben oder aber zu der freien
Stirnseite des Maschinenrahmens 2 hin aus diesem herausnehmen
und bei der Montage entsprechend in den Maschinenrahmen einfüh
ren. Es besteht aber auch die Möglichkeit, an der gegenüberlie
genden Seite des Maschinenrahmens, wo sich gemäß Fig. 1 der Ge
triebesatz 8 befindet, den Fördererantrieb ohne Schiebekupplung
und Zwischenkasten 12 an der hier befindlichen Seitenwange des
Maschinenrahmens 2 anzuschließen, wobei die Ausgangswelle des
Getriebes 8 die Lageröffnung 14 an dieser Seite des Maschinen
rahmens durchfaßt und z. B. mit einer Außenverzahnung in eine an
dieser Seite der Kettentrommel 7 befindliche innenverzahnte In
nenbohrung einfaßt. In diesem Fall muß aber zur Montage und De
montage der Kettentrommel das Getriebe 8 von der betreffenden
Seitenwange 13 des Maschinenrahmens gelöst und von diesem abge
zogen werden, um den Eingriff der Getriebe-Ausgangswelle des Ge
triebes 8 an der Kettentrommel 7 zu lösen und damit die Ketten
trommel an dieser Seite für die Demontage zu entkoppeln. Diese
Anordnung kann vor allem dann in Betracht gezogen werden, wenn
der Antriebssatz 8 sich auf der Versatzseite des Strebförderers
bzw. seines Maschinenrahmens 2 befindet und genügend Arbeitsraum
für das Abziehen des Antriebssatzes 8 vom Maschinenrahmen vor
handen ist.
Fig. 3 zeigt in schematischer Vereinfachung die zwischen den
beiden Seitenwangen 13 des Maschinenrahmens 2 gelagerte Ketten
trommel 7, wobei an beiden Seitenwangen jeweils ein Zwischen
kasten 12 angebaut ist, der die als Schiebekupplung ausgebildete
Kupplungsvorrichtung aufnimmt. Diese können untereinander gleich
ausgebildet sein und der in Fig. 2 gezeigten Ausführung entspre
chen. In Fig. 3 nicht gezeigt sind die Kettentrommellager und
die den Kupplungsvorrichtungen zugeordneten hydraulischen Ver
stellzylinder 34. Anstelle dieser Verstellzylinder können aber
auch andere Verstellvorrichtungen vorgesehen werden.
Wie in Fig. 4 ebenfalls nur schematisch angedeutet ist, kann das
in Fig. 2 gezeigte Zwischenwellenteil 19, das einen festen Fort
satz der Getriebe-Ausgangswelle 18 bildet, auch so ausgeführt
sein, daß es mit einer axialen Außenverzahnung in eine entspre
chende Innenverzahnung der Kupplungswelle 23 einfaßt, die in
diesem Fall als Hohlwelle ausgeführt ist, die sich über die Ver
zahnung in Richtung des Doppelpfeiles S auf dem Zwischenwellen
teil 19 der Schiebekupplung führt. Auch hier kann die Kupplungs
welle 23 mit einem die Lageröffnung 14 an der Seitenwange 13 des
Maschinenrahmens durchfassenden an ihr fest angeordneten
Wellenkopf 24 versehen sein, der im Kupplungszustand in die
Innenbohrung 16 der Kettentrommel drehschlüssig einfaßt, wobei
auch in diesem Fall die Drehschlußverbindung zweckmäßig durch
Außen- und Innenverzahnung erfolgt.
Bei einseitigem Förderantrieb kann die Kettentrommel 7 an der
dem Fördererantrieb gegenüberliegenden Seite des Maschinenrah
mens 2 in einem sogenannten Blindlager gelagert werden, und zwar
ebenfalls unter Verwendung einer Schiebekupplung mit axial ver
schieblicher Kupplungswelle, wobei sich diese aber nicht in der
Antriebsverbindung zum Fördererantrieb bzw. dessen Getriebe be
findet.
Fig. 5 zeigt in einer Teilansicht die Kupplungsvorrichtung nach
Fig. 2 mit geändertem Verstellzylinder 34, der auch hier aus
einem doppeltwirkenden hydraulischen Verstellzylinder besteht
und der, wie auch in Fig. 2 gezeigt, so ausgeführt ist, daß er
von der Kupplungswelle 23 und der Getriebewelle 18 bzw. der an
dieser angeordneten Zwischenwelle 19 axial durchgriffen wird.
Das Zylinderteil 35 des Verstellzylinders 34 ist hier von zuein
ander konzentrisch angeordneten, über einen ringförmigen Zylin
derboden 35′ verbundenen zueinander konzentrischen rohrförmigen
Zylinderwandungen 35′′ und 35′′′ gebildet, die einen Ringzylin
derraum 35′′′′ einschließen, in dem die rohrförmige Kolbenstange
39 mit dem an ihrem Ende angeordneten Ringkolben 40 geführt ist.
Auch hier ist die Kolbenstange 39 mit ihrem außenliegenden Ende
über einen Kupplungsring 41 mit dem Kettentrommellager und der
Kupplungswelle 23 verbunden, so daß bei hydraulischer Druckbe
aufschlagung des Ringzylinderraumes 35′′′′ auf der einen oder
anderen Seite des Ringkolbens 40 die Kupplungswelle 23, wie im
Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben, von der Kupplungsposition
in die entkuppelte Position und umgekehrt verstellt werden kann.
Die in Fig. 5 gezeigte Bauart des Verstellzylinders 34 mit nur
einseitig aus diesem herausgeführter Kolbenstange 39 führt zu
einer kürzeren Baulänge des Verstellzylinders und der zugeordne
ten Kupplungsvorrichtung.
Ferner zeigt Fig. 5, daß hier das ringförmige Zylinderteil 35
des Verstellzylinders 34 zwischen seinen Enden zwischen den An
schlägen 37 und 38 am Zwischenkasten 12 axial unverschieblich
festgelegt ist, wobei auch hier mindestens einer der Anschläge
von der Außenseite des Zwischenkastens her zur Montage und De
montage des Verstellzylinders lösbar am Zwischenkasten angeord
net ist.
Es versteht sich, daß die Erfindung auf die vorstehend beschrie
benen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt ist, auch nicht auf
das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel, bei dem der Maschi
nenrahmen als Kreuzrahmen ausgeführt ist. Die erfindungsgemäße
Antriebsstation läßt sich vielmehr auch bei Kettenkratzförderern
der üblichen Bauarten vorsehen, die als Einzelförderer einge
setzt werden.
Claims (22)
1. Antriebsstation für Kettenkratzförderer, insbesondere für den
Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrieben, mit einem Maschinen
rahmen, an dem zumindest einseitig der Fördererantrieb seit
lich angebaut ist, mit einer zwischen Seitenwangen des Ma
schinenrahmens angeordneten, in Kettentrommellagern gelager
ten und vom Fördererantrieb angetriebenen Kettentrommel für
den Antrieb und die Umlenkung des von einem oder mehreren
parallelen Kettensträngen gebildeten Kratzerkettenbandes, und
mit einer die Getriebe-Ausgangswelle des oder der Fördereran
triebe mit der Kettentrommel antriebsmäßig verbindenden Kupp
lungsvorrichtung, wobei die Kettentrommel im entkuppelten
Zustand bei im Anbauzustand verbleibendem Fördererantrieb aus
der Einbauposition im Maschinenrahmen quer zu ihrer Längs
achse aus dem Maschinenrahmen entfernbar und in diesen ein
führbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsvorrichtung eine in der Antriebsverbin
dung zwischen Getriebe (10, 11) und der Kettentrommel (7)
axial verschieblich angeordnete, aus ihrer drehschlüssigen
Kupplung mit der Kettentrommel (7) entkoppelbare Kupplungs
welle (23) mit zugeordneter Verstellvorrichtung aufweist.
2. Antriebsstation nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einseitigem Fördererantrieb oder
einem Doppelantrieb mit zu beiden Seiten des Maschinenrahmens
(2) angeordneten Antriebssätzen (8, 9) die Kettentrommel (7)
zu ihren beiden Seiten jeweils über eine Kupplungsvorrichtung
mit axial verschieblicher Kupplungswelle (23) im Maschinen
rahmen (2) gelagert ist.
3. Antriebsstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kettentrommel (7), deren
axiale Baulänge nicht größer ist als die lichte Innenbreite
des Maschinenrahmens (2) zwischen dessen Seitenwangen (13),
endseitig eine innenverzahnte Innenbohrung für den Eingriff
einer mit Außenverzahnung (25) versehenen Kupplungswelle (23)
aufweist.
4. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Verstell
vorrichtung aus einem, vorzugsweise doppeltwirkenden, hydrau
lischen Verstellzylinder (34) besteht.
5. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß an der einen
oder an jeder Seite der Kettentrommel (7) die axial verzahnte
Kupplungswelle (23) die Lageröffnung (14) an der betreffenden
Seitenwange (13) des Maschinenrahmens (2) durchgreift und so
wohl gegenüber der Kettentrommel (7) als auch gegenüber der
Getriebe-Ausgangswelle in deren Achsrichtung zwischen der
Kupplungsposition und der Entkupplungsposition der Ketten
trommel (7) verschieblich ist.
6. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß das oder die
Kettentrommellager (31, 32) der oder den Kupplungswellen (23)
zugeordnet ist bzw. sind.
7. Antriebsstation nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kupplungswelle (23) jeweils zu
sammen mit dem zugeordneten, in der Lageröffnung (14) der Ma
schinenrahmen-Seitenwange (13) verschieblich geführten Ket
tentrommellager (31, 32) zwischen der Kupplungsposition und
der Entkupplungsposition axial verschieblich ist.
8. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß bei ein
seitigem Fördererantrieb oder bei doppelseitigem Förderer
antrieb das Getriebe (10, 11) im Abstand zu der zugeordneten
Seitenwange (13) des Maschinenrahmens (2) an einem Zwischen
kasten (12) angebaut ist, welches die Kupplungswelle (23)
aufnimmt.
9. Antriebsstation nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zwischenkasten (12) als ein an
der betreffenden Seitenwange (13) des Maschinenrahmens (2)
lösbar angeordnetes Anbaugehäuse ausgeführt ist.
10. Antriebsstation nach Anspruch 8 oder 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung für
die Kupplungswelle (23) im Zwischenkasten (12) angeordnet
ist.
11. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Kupp
lungswelle (23) an ihrem außenliegenden Ende über eine Axial
verzahnung mit der Getriebe-Ausgangswelle oder mit einem an
dieser angeordneten Zwischenwellenteil (19) drehschlüssig und
axial verschieblich gekoppelt ist.
12. Antriebsstation nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Zwischenwellenteil (19)
aus einem eine Innenverzahnung (22) aufweisenden Kopfstück
(21) und einem mit diesem fest verbundenen Wellenzapfen (20)
besteht, der mit seiner Außenverzahnung in eine innenverzahn
te Bohrung der Getriebe-Ausgangswelle (2) einfaßt, während
die Kupplungswelle (23) mit ihrer Außenverzahnung (27) axial
verschieblich und drehschlüssig mit der Innenverzahnung (22)
des Kopfstücks (21) im Zahneingriff steht.
13. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die oder jede
Kupplungswelle (23) aus einem im Durchmesser erweiterten, in
die innenverzahnte Innenbohrung (16) der Kettentrommel (7)
einführbaren außenverzahnten Wellenkopf (24) und einem hier
mit fest verbundenen, im Durchmesser abgesetzten Wellenzapfen
(26) besteht, der im Kettentrommellager (31, 33) gelagert und
durch axiale Verzahnung mit der Getriebe-Ausgangswelle oder
dem hiermit verbundenen Zwischenwellenteil (19) verschieblich
und drehschlüssig gekoppelt ist.
14. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die oder jede
Kupplungswelle (23) an ihrem der Kettentrommel (7) zugewand
ten Ende einen axialen Zentrieransatz (28) aufweist, mit dem
sie im Kupplungszustand in eine entsprechende Zentrieraus
nehmung (29) am Grund der als Sackbohrung ausgeführten Innen
bohrung (16) der Kettentrommel (7) einfaßt.
15. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß das der Kupp
lungswelle (23) zugeordnete Kettentrommellager (31, 32) als
Wälzlager ausgeführt ist, dessen ringförmige Lagerstütze (31)
in der Lageröffnung (14) der Maschinenrahmen-Seitenwange (13)
auf den gesamten axialen Verstellweg der Kupplungswelle (23)
geführt ist.
16. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 4 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß der hydrau
lische Verstellzylinder (34) mit seinem Zylinderteil (35) und
seiner rohrförmigen Kolbenstange (39) die zugeordnete Kupp
lungswelle (23) umschließt.
17. Antriebsstation nach Anspruch 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Zylinderteil (35) des
Verstellzylinders (34) an seinem Mantel gegen das Zwischenge
häuse (12) abgestützt ist, während die die Kupplungswelle
(23) umgreifende rohrförmige Kolbenstange (39) beidendig aus
dem Zylinderteil herausgeführt ist.
18. Antriebsstation nach Anspruch 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die rohrförmige Kolben
stange (39) des Verstellzylinders (34) endseitig mit der das
Wälzlager (32) aufnehmenden Lagerstütze (31) des Kettentrom
mellagers unmittelbar oder über ein Zwischenglied, z. B. einen
Kupplungsring (41) od. dgl., gekoppelt ist.
19. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 16 bis 18, da
durch gekennzeichnet, daß das Zylin
derteil (35) des Verstellzylinders (34) an seinen Enden oder
an einem an seiner Mantelaußenseite fest angeordneten Bund
(36) zwischen Anschlägen (36, 37) des Zwischengehäuses (12)
gehalten ist, wobei mindestens einer dieser Anschläge lösbar
ist.
20. Antriebsstation nach Anspruch 16, 18 oder 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zylinderteil (35)
des von der Kupplungswelle (23) axial durchgriffenen Ver
stellzylinders (34) von zueinander konzentrisch angeordneten,
über einen ringförmigen Zylinderboden (35′) verbundenen und
einen Ringzylinderraum (35′′′′) einschließenden rohrförmigen
Zylinderwandungen (35′′, 35′′′) gebildet ist, wobei im Ring
zylinderraum (35′′′′) die rohrförmige Kolbenstange (39) des
Verstellzylinders mit dem an ihrem Ende angeordneten Ringkol
ben (40) geführt ist.
21. Antriebsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß bei einem aus
einem Doppelantrieb bestehenden Fördererantrieb nur der, z. B.
auf der Abbaustoßseite befindliche Antriebssatz (9) über ein
Zwischengehäuse (12) mit der von der Kupplungswelle (23) ge
bildeten Kupplungsvorrichtung am Maschinenrahmen (2) ange
ordnet ist, während der auf der gegenüberliegenden Seite des
Maschinenrahmens (2) befindliche Antriebssatz (8) ohne Zwi
schengehäuse (12) an der Seitenwange (13) des Maschinenrah
mens (2) angebaut ist und seine Getriebe-Ausgangswelle un
mittelbar oder über ein Zwischenglied mit der Kettentrommel
(7) antriebsmäßig lösbar gekoppelt ist.
22. Antriebsstation nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
21, dadurch gekennzeichnet, daß der
Maschinenrahmen (2), wie an sich bekannt, als Kreuzrahmen
ausgeführt ist, an dem der einen Strebförderer bildende Ket
tenkratzförderer (3) und der quer hierzu verlaufende, einen
Streckenförderer bildende Kettenkratzförderer (4) mit ihren
Enden verbunden sind und der eine Haufwerksübergabe zwischen
Streb- und Streckenförderer bildet.
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ID=7780515
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DBT GMBH, 44534 LUENEN, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |