DE19547717A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen bei einem Kraftfahrzeug - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen bei einem KraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen bei
Kraftfahrzeugen gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen
Patentansprüche
Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise aus der
EP-A 434 970 bekannt. Dort wird im Schubbetrieb der
Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs unter bestimmten
Betriebsbedingungen bei einer festgestellten Kurvenfahrt
eine Kraftstoffzumessung vorgegeben, welche sich im gleichen
Betriebszustand von der Kraftstoffzumessung bei
Geradeausfahrt unterscheidet. Es ist dabei vorgesehen, daß
während einer Kurvenfahrt die zuzumessende Kraftstoffmenge
größer ist als während einer Geradeausfahrt. Dadurch wird
das Motorschleppmoment während einer Kurvenfahrt begrenzt
bzw. reduziert. Maßnahmen zur Begrenzung des
Motorschleppmoments bei einem Lastwechsel werden nicht
beschrieben.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Maßnahmen anzugeben,
durch welche die Lastwechselreaktion eines Fahrzeugs
abgeschwächt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der
unabhängigen Patentansprüche erreicht.
Aus der WO-A 89/08776 ist zur Vermeidung eines zu großen
Motorschleppmoments bekannt, das im Schubbetrieb auftretende
Bremsmoment auf einen Wert zu begrenzen, der ein dauerhaftes
Blockieren der angetriebenen Räder verhindert. Die
drehzahlabhängige Resteinspritzmenge der Brennkraftmaschine
wird dabei zeitabhängig so gesteuert, daß das Schleppmoment
keine unzulässig hohen Werte erreicht. Die zeitabhängige
Erniedrigung oder Erhöhung der Resteinspritzmenge erfolgt
rampenförmig. Auch hier werden keine Maßnahmen zur
Abschwächung der Lastwechselreaktion vorgeschlagen.
Die erfindungsgemäße Lösung schwächt Lastwechselreaktionen
bei Kraftfahrzeugen wirksam ab, ohne daß das in der Regel
gewünschte Bremsmoment des Motors wesentlich beeinflußt
wird.
Besonders vorteilhaft ist, daß die erfindungsgemäße Lösung
allein in einem Motorsteuergerät realisierbar ist.
Dadurch können Lastwechselreaktionen sehr schnell und ohne
größeren Aufwand realisiert werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen bzw. aus den
abhängigen Patentansprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen verdeutlicht. Fig. 1
zeigt ein elektronisches Motorsteuergerät, in dessen
Mikrocomputer das in Fig. 2 als Flußdiagramm skizzierte
Rechenprogramm abläuft. Fig. 3 schließlich verdeutlicht die
erfindungsgemäße Lösung anhand von Zeitdiagrammen.
Fig. 1 zeigt ein elektronisches Motorsteuergerät 10,
welches wenigstens die Kraftstoffzumessung zu einer
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs steuert
(symbolisiert durch Leitung 12). Dem elektronischen
Motorsteuergerät 10 werden, ggf. über einen Datenbus,
verschiedene Betriebsgrößen des Motors und des Fahrzeugs
zugeführt. Zur Durchführung der erfindungsgemäßen Lösung
werden über Eingangsleitungen 14 bis 16 von entsprechenden
Sensoren 18 bis 20 die Radgeschwindigkeitssignale des
Fahrzeugs zugeführt. Über eine Leitung 22, die von einer
Meßeinrichtung 24 zur Erfassung der Motordrehzahl ausgeht,
wird ein Maß für die Motordrehzahl der Steuereinheit 10
zugeführt, während über eine Leitung 26 von einer
Meßeinrichtung 28 ein Maß für die Fahrpedalstellung
zugeführt wird. Ferner wird in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel von einem Lenkwinkelgeber 30 eine
Information über den Lenkwinkel über eine Leitung 32 der
Steuereinheit 10 zugeführt. Die beschriebenen Ein- und
Ausgangssignale des Steuergeräts 10 wurde dabei aus
Übersichtlichkeitsgründen auf Signale beschränkt, die in
Verbindung mit der erfindungsgemäßen Lösung wesentlich sind.
In der Realität weist die Steuereinheit 10
selbstverständlich weitere Eingangs- und Ausgangsleitungen
auf, über die weitere Informationen bezüglich des
Betriebszustandes der Brennkraftmaschine und/oder des
Fahrzeugs übertragen bzw. weitere Betriebsparameter der
Brennkraftmaschine und/oder des Fahrzeugs gesteuert werden
(z. B. Zündung, Drosselklappe, etc.).
Trotz moderner Fahrwerke können Lastwechselreaktionen zu
kritischem Verhalten des Fahrzeugs führen. Das ist
insbesondere dann der Fall, wenn das Fahrzeug sich im
Bereich der Kurvengrenzgeschwindigkeit bewegt und der Fahrer
schlagartig vom Gas geht. Die meisten Fahrzeuge zeigen dann
ein übersteuerndes Fahrverhalten. Dieses kann abgeschwächt,
im Idealfall verhindert werden, wenn verhindert wird, daß
das Motorschleppmoment, das beim Lastwechsel entsteht, voll
zur Entfaltung kommt.
Grundgedanke der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß bei einem
Lastwechsel während einer Kurvenfahrt nicht die vom
Motorsteuergerät in der gleichen Betriebssituation bei
Geradeausfahrt berechnete Motorleistung (Kraftstoffmenge,
Luftmenge) eingestellt wird, sondern zunächst eine über
dieser Leistung liegende Leistung, welche danach auf die
Leistung bei Geradeausfahrt zurückgeführt wird. Dabei wird
ein Lastwechsel anhand des Fahrpedalstellungssignals
und/oder des Motordrehzahlsignals, wenn diese eine schnelle
Änderung aufweisen, oder anhand der
Radgeschwindigkeitssignale erkannt, wenn die Geschwindigkeit
der angetriebenen Räder kleiner als die der nicht
angetriebenen Räder ist. Diese Kriterien werden dabei sowohl
einzeln als auch in beliebiger Kombination angewendet, um
einen Lastwechsel zu erkennen.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird, wenn der Fahrer
vollständig vom Gas geht, nicht die Kraftstoffabschaltung im
Schubbetrieb vorgenommen, sondern ein fester oder variabler
Wert der Kraftstoffmenge zugemessen, der auf oder unter der
in einem Kennfeld abgelegten Reib- oder Leerlaufkennlinie
liegt. Auf diese Weise wird die durch das Motorschleppmoment
hervorgerufene Lastwechselreaktion, wenn kein oder plötzlich
eine verminderte Kraftstoffmenge eingespritzt wird,
verringert.
Ist die Gefahr der Instabilität vorüber, beispielsweise wenn
die Kurvenfahrt beendet worden ist, wenn die Geschwindigkeit
der angetriebenen Räder der der nicht angetriebenen im
wesentlichen entspricht und/oder wenn eine vorgegebene Zeit
abgelaufen ist, wird, beispielsweise über eine Zeitrampe,
die Motorleistung auf den bei Geradeausfahrt bestimmten Wert
heruntergefahren.
Die erfindungsgemäße Lösung wird dabei in vorteilhafter
Weise bei jedem erkanntem Lastwechsel angewendet. In einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die erfindungsgemäße
Lastwechselabschwächung jedoch nur dann eingesetzt, wenn der
Fahrer das Pedal derart löst, das heißt die
Brennkraftmaschine in einen Schubbetriebszustand unter
Abschalten der Kraftstoffzufuhr übergehen würde.
Zur Beeinflussung der Motorleistung im Sinne der
erfindungsgemäßen Lösung stehen dem Fachmann die üblichen
Leistungsparameter einer Antriebseinheit zur Verfügung. Bei
Brennkraftmaschinen sind dies Kraftstoffmenge, Luftzufuhr
und unterstützend der Zündwinkel. Bei Dieselmotoren wird im
Rahmen der erfindungsgemäßen Lösung die Kraftstoffmenge, bei
Ottomotoren je nach Anwendung einer der genannten Parameter
oder eine geeignete Kombination dieser Größen beeinflußt.
In vorteilhafter Weise werden die Radgeschwindigkeiten vom
Motorsteuergerät entweder direkt oder von einem
Antiblockiersystem über ein Bussystem eingelesen. Die zur
Kurvenerkennung durchzuführenden Algorithmen werden in
diesem Ausführungsbeispiel im Motorsteuergerät durchgeführt.
Eine entsprechende Information über eine Kurvenfahrt kann
jedoch auch von einem ABS-System über das Bussystem dem
Motorsteuergerät übermittelt werden. Als vorteilhafte
Erweiterung der erfindungsgemäßen Lösung wird die gesamte
Funktion zur Motorschleppmomentenregelung in das
Motorsteuergerät eingeführt.
In Fig. 2 ist die erfindungsgemäße Lösung als Flußdiagramm
an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem nur die
Kraftstoffmenge beeinflußt wird.
Nach Start des Programmteils zu vorgegebenen Zeitpunkten
wird im ersten Schritt 100 die zur Durchführung der
erfindungsgemäßen Lösung notwendigen Betriebsgrößen
eingelesen. Dies sind in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel die Radgeschwindigkeiten Vradi, die
Fahrpedalstellung β und/oder die Motordrehzahl Nmot und
gegebenenfalls der Lenkwinkel LW. Danach wird im Schritt 102
überprüft, ob eine Kurvenfahrt durchgeführt wird. Dies wird
beispielsweise anhand der bekannten
Kurvenerkennungsalgorithmen auf der Basis der
Radgeschwindigkeiten und/oder durch Auswerten des
Lenkwinkelsignals erreicht. Liegt keine Kurvenfahrt vor, so
wird gemäß Schritt 104 die dem jeweiligen Betriebszustand
zugeordnete Kraftstoffmenge QKnorm (beispielsweise auf der
Basis von Motordrehzahl und Motorlast) zugemessen. Hat
Schritt 102 ergeben, daß sich das Fahrzeug in einer Kurve
befindet, 50 wird gemäß Schritt 106 überprüft, ob ein
Lastwechsel vorliegt. Diese Überprüfung wird anhand der
Änderungsgeschwindigkeit der Fahrpedalstellung und/oder der
Motordrehzahl vorgenommen. Überschreitet die
Änderungsgeschwindigkeit der Fahrpedalstellung und/oder der
Motordrehzahl in negativer Richtung einen vorbestimmten
Schwellwert, so wird von beginnenden Lastwechselreaktionen
(mit möglicherweise folgenden Instabilitäten) ausgegangen.
Eine weitere alternative oder ergänzende Möglichkeit, den
Lastwechsel zu erkennen, ist der Vergleich der
Radgeschwindigkeiten der angetriebenen und der nicht
angetriebenen Räder. Unterschreiten die Radgeschwindigkeiten
der angetriebenen Räder die der nicht angetriebenen, so wird
ein Lastwechsel erkannt. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden alle drei Kriterien einzeln zur Lastwechselerkennung
ausgewertet. Ergab Schritt 106, daß kein Lastwechsel
vorliegt, wird Schritt 104 eingeleitet. Ist eines der
Kriterien erfüllt, so wird von einem Lastwechsel
ausgegangen. Dann wird im Schritt 108 eine für den
Lastwechsel vorgegebene, ggf. veränderliche Kraftstoffmenge
QKLW zugemessen. Diese liegt in der Regel über der im
Normalbetriebszustand (Geradeausfahrt, Kurvenfahrt ohne
Lastwechsel) zugemessenen Menge. Im bevorzugten
Ausführungsbeispiel wird die Abschwächung der
Lastwechselreaktionen nur dann vorgenommen, wenn im
Normalbetriebszustand die Kraftstoffzufuhr unterbrochen
werden würde. In diesem Fall liegt die im Schritt 108
zugemessene Kraftstoffmenge auf oder unterhalb der Reib-
bzw. Leerlaufkennlinie. Nach Schritt 108 wird im Schritt 110
überprüft, ob die Lastwechselsteuerung beendet wird. Dies
ist dann der Fall, wenn die Kurvenfahrt beendet wurde, wenn
die Radgeschwindigkeiten der angetriebenen annähernd gleich
oder größer der der nicht angetriebenen Räder sind und/oder
wenn eine vorgegebene Zeit seit Beginn der
Lastwechselsteuerung (Schritt 106) abgelaufen ist. Ist die
Lastwechselsteuerung nicht beendet, wird weiterhin die
Kraftstoffmenge QKLW zugemessen (Schritt 108), bei
Beendigung der Lastwechselsteuerung Schritt 104 eingeleitet.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist allerdings
gemäß Schritt 112 eine zeitliche Rampe vorgesehen, mit der
die Kraftstoffmenge vom Lastwechselwert QKLW auf den im
Betriebszustand normalen Wert QKnorm abgeregelt wird. Nach
Schritt 104 bzw. 112 wird der Programmteil beendet.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der während
der Lastwechselsteuerung zugemessene Kraftstoffmenge
betriebsgrößenabhängig. Vorzugsweise wird die
Kraftstoffmenge zeitabhängig, drehzahlabhängig und/oder
lastabhängig gesteuert, wobei mit zunehmender Zeit seit
Beginn der Lastwechselsteuerung diese Kraftstoffmenge
abnimmt bzw. mit zunehmender Drehzahl und/oder Last zunimmt.
Fig. 3 verdeutlicht die erfindungsgemäße Lösung anhand von
Zeitdiagrammen. Dabei ist in Fig. 3a die Kurvenerkennung,
in Fig. 3b die Fahrpedalstellung und in Fig. 3c die
zugemessene Kraftstoffmenge aufgetragen. Zu einem Zeitpunkt
T0 fährt das Fahrzeug in eine Kurve. Der Fahrer nimmt zum
Zeitpunkt T1 das Gas schlagartig weg, so daß
Lastwechselreaktionen befürchtet werden müssen. Zum
Zeitpunkt T1 hat der Fahrer das Fahrpedal gelöst, so daß
gemäß der normalen Betriebsweise zum Zeitpunkt T1 die
zuzumessende Kraftstoffmenge auf ihren Minimalwert,
vorzugsweise 0, sich verändert. Da zum Zeitpunkt T1 die
Fahrpedalstellungsänderungsgeschwindigkeit den vorgegebenen
Grenzwert überschritten hat, wird erfindungsgemäß nicht die
Minimalmenge, sondern die Kraftstoffmenge der
Lastwechselsteuerung QKLW eingespritzt. Zum Zeitpunkt T2 sei
die Lastwechselsteuerung beendet, so daß die zuzumessende
Kraftstoffmenge vom Lastwechselwert nach einer wählbaren
Funktion auf den Minimalwert abgeregelt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich in entsprechender
Weise auch zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen bei
Geradeausfahrt.
Claims (11)
1. Verfahren zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen bei
einem Kraftfahrzeug, wobei abhängig von Betriebsgrößen die
Leistung der Antriebseinheit des Fahrzeugs eingestellt wird,
wobei in wenigstens einem Betriebszustand eine gegenüber
dieser Leistung erhöhte Leistung eingestellt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Erhöhung der Leistung bei einem
erkanntem Lastwechsel vorgenommen wird und ein Lastwechsel
dann vorliegt, wenn der Fahrer plötzlich vom Gas geht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Lastwechsel durch Auswerten von Fahrpedalstellung,
Motordrehzahl und/oder Radgeschwindigkeiten erkannt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Lastwechsel dann erkannt wird, wenn die
Änderungsgeschwindigkeit der Fahrpedalstellung und/oder die
Motordrehzahländerungsgeschwindigkeit in negativer Richtung
einen vorgegebenen Schwellwert überschreiten und/oder wenn
die Radgeschwindigkeiten der angetriebenen Räder kleiner als
die der nicht angetriebenen Räder sind.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Erhöhung der Leistung bei
einem Lastwechsel nur während einer Kurvenfahrt stattfindet.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Lastwechsel eine
vorgegebene, ggf. betriebsgrößenabhängige Kraftstoffmenge
zugemessen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einspritzmenge drehzahl-, last- und/oder zeitabhängig
ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lastwechselsteuerung dann
als beendet angesehen wird, wenn die Kurvenfahrt beendet
wurde, die Radgeschwindigkeiten der angetriebenen Räder im
wesentlichen den der nicht angetriebenen Räder entsprechen
oder größer als diese sind oder eine vorgegebene Zeit nach
erstmaliger Erkennung des Lastwechsels abgelaufen ist.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beim Lastwechsel
eingestellte, erhöhte Leistung gemäß einer wählbaren
Funktion bei Beendigen der Lastwechselsteuerung auf die
Kraftstoffmenge außerhalb der Lastwechselsteuerung
abgesteuert wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennung des Lastwechsels
und die Erhöhung der Leistung in einem Motorsteuergerät
durchgeführt wird.
10. Vorrichtung zur Abschwächung von Lastwechselreaktionen
bei einem Kraftfahrzeug, mit einem elektronischen
Steuergerät, welches abhängig von Betriebsgrößen die
einzustellende Leistung bestimmt, welches in wenigstens
einem Betriebszustand diese Leistung gegenüber der
einzustellenden Leistung erhöht, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektronische Steuergerät derart ausgestaltet ist, daß
die Erhöhung der Leistung bei erkanntem Lastwechsel
vorgenommen wird, wenn der Fahrer plötzlich vom Gas geht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das elektronische Steuergerät ein Motorsteuergerät für
eine Otto- oder Dieselbrennkraftmaschine ist.
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