DE19546174A1 - Drehtrommel - Google Patents
DrehtrommelInfo
- Publication number
- DE19546174A1 DE19546174A1 DE19546174A DE19546174A DE19546174A1 DE 19546174 A1 DE19546174 A1 DE 19546174A1 DE 19546174 A DE19546174 A DE 19546174A DE 19546174 A DE19546174 A DE 19546174A DE 19546174 A1 DE19546174 A1 DE 19546174A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotary drum
- blade
- drum according
- drum
- gutverteilerschaufeln
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000007599 discharging Methods 0.000 title 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 29
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 claims description 23
- 238000009826 distribution Methods 0.000 claims description 21
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 13
- 239000007769 metal material Substances 0.000 claims description 4
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 238000013461 design Methods 0.000 claims description 3
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 2
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000011707 mineral Substances 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 abstract description 3
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 9
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000000265 homogenisation Methods 0.000 description 3
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 3
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 2
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 2
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 101100129915 Escherichia coli (strain K12) melB gene Proteins 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 239000003082 abrasive agent Substances 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000003779 heat-resistant material Substances 0.000 description 1
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910001092 metal group alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000002994 raw material Substances 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/33—Arrangement of devices for discharging
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F29/00—Mixers with rotating receptacles
- B01F29/25—Mixers with rotating receptacles with material flowing continuously through the receptacles from inlet to discharge
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F29/00—Mixers with rotating receptacles
- B01F29/60—Mixers with rotating receptacles rotating about a horizontal or inclined axis, e.g. drum mixers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B7/00—Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
- F27B7/32—Arrangement of devices for charging
- F27B7/3205—Charging
- F27B2007/3258—Charging at the open end of the drum
- F27B2007/3264—Charging at the open end of the drum using special discharge means located around the discharge end, e.g. lifting scoops or a transversal annular partition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Drehtrommel zur Behandlung
von Schüttgut mit großer Körnungsbreite, enthaltend
einen Trommelmantel mit einem Gutzuführende an seiner
einen Stirnseite und einem Gutauslaufende an seiner an
deren (entgegengesetzten) Stirnseite.
Schüttgut bildet während seiner Behandlung in einer
Drehtrommel - aufgrund der Trommeldrehbewegung - über
dem Trommelquerschnitt eine Art Gutniere, die sich in
Abhängigkeit von der Längsneigung und der Umfangsge
schwindigkeit der Drehtrommel mehr oder weniger schnell
vom Gutzuführende zum Gutauslaufende bewegt, wo es die
Drehtrommel über deren stirnseitige Ausfallkante
(Ausfallrand) verläßt. Das aus einer Drehtrommel kom
mende und dort behandelte Schüttgut muß vielfach noch
einer Nachbehandlung bzw. Weiterbearbeitung in einem
nachgeschalteten Aggregat unterworfen werden. Wenn der
Gutaufnahmeteil dieses nachgeschalteten Aggregats eine
im wesentlichen ebene Fläche aufweist, über deren
Breite das von der Drehtrommel zugeführte Schüttgut
gleichmäßig und möglichst homogen verteilt werden muß,
dann stellen sich Schwierigkeiten u. a. dadurch ein, daß
es innerhalb der Drehtrommel zu einer Entmischung des
Schüttgutes (in der Schüttgutniere) kommt, indem fei
nere Gutanteile an der Innenumfangsseite des Trommel
mantels weiter hochtransportiert werden als die gröbe
ren bzw. stückigen Gutanteile. Dementsprechend fällt am
Gutauslaufende der Drehtrommel bzw. des Trommelmantels
grobes Gut etwa im Bereich des tiefsten Punktes oder
sogar bereits vor diesem tiefsten Punkt aus der Dreh
trommel heraus, während feines Gut - im Trommelquer
schnitt betrachtet - auf der hochdrehenden Seite der
Drehtrommel bzw. von deren Auslauf-Stirnseite ausgetra
gen wird. Dieses separierende Austragen des Schüttgutes
aus dem Gutauslaufende der Drehtrommel bringt besonders
dann erhebliche Nachteile mit sich, wenn die nachfol
gende Schüttgutbehandlung eine möglichst gleichmäßige
Schicht, und zwar sowohl hinsichtlich der Gutdicke als
auch der Korngrößenverteilung erfordert. Ein typisches
Beispiel dafür ist ein Drehrohrofen, aus dessen Gutaus
laufende das heiße Schüttgut, z. B. Zementklinker oder
dgl., auf einen nachgeordneten Rostkühler abgeworfen
wird, in dem das heiße Gut unter Hindurchleiten von
Kühlluft abgekühlt werden soll. Eine rasche und gleich
mäßige Abkühlung des dem Rostkühler frisch zugeführten
Gutes setzt aber - wie zuvor erläutert - eine möglichst
gleichmäßige Schichtdicke und Korngrößenverteilung des
Schüttgutes voraus.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei
einer Drehtrommel der im Oberbegriff des Anspruches 1
vorausgesetzten Art dafür zu sorgen, daß das aus dem
Gutauslaufende ausgetragene fertigbehandelte Schüttgut
über die ganze Austragsbreite (d. h. zur Stirnseite)
sowohl in einer weitgehend gleichmäßigen Schichthöhe
als auch in einer optimal homogenisierten Korngrößen
verteilung auf die Aufnahmefläche eines der Drehtrommel
nachgeschalteten Aggregats aufgegeben werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Ausbil
dung gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei dieser erfindungsgemäß ausgebildeten Drehtrommel
ist dem Auslaufende konzentrisch zu seiner Stirnseite
ein sich ebenfalls drehender, aus einer Vielzahl von
Gutverteilerschaufeln gebildeter Schaufelkranz zugeord
net, dessen Innendurchmesser größer ist als der Innen
durchmesser (lichter Durchmesser) dieses Auslaufendes.
Zweckmäßig sind hierbei die mit Ausfallgut (behandeltem
Schüttgut) beaufschlagten Schaufelflächen der Gutver
teilerschaufeln derart angeordnet und ausgerichtet, daß
sie einen radialen Mindestabstand zur Gutausfallkante
(Auslaufkante) des Gutauslaufendes aufweisen. Das die
Drehtrommel verlassende Schüttgut fällt somit auf einen
an der Auslaufstirnseite der Drehtrommel angeordneten
Schaufelkranz, der - entsprechend der Einstellung der
Gutverteilerschaufeln bzw. der zugehörigen Schaufelflä
chen - den groben Schüttgutanteil ganz oder teilweise
in Richtung der - in bezug auf den Trommelquerschnitt -
hochdrehenden Seite umlenkt (wo normalerweise das Fein
gut ausgetragen wird), während der feine Schüttgutan
teil beim Auslauf über die hochdrehende Gutausfallkante
der Drehtrommel ganz oder teilweise in Richtung des
groben Schüttgutes umgelenkt wird. Hierdurch gelingt
eine besonders gute Durchmischung bzw. Homogenisierung
des die Drehtrommel verlassenden Schüttgutes sowie eine
sehr gleichmäßige Verteilung dieses Schüttgutes über
die Breite des nachfolgenden Aggregats. Diese gleichmä
ßige Verteilung des Schüttgutes über die ganze Aggre
gatbreit bezieht sich somit sowohl auf eine - über die
Breite - weitgehend gleichbleibende Schichthöhe bzw.
-dicke als auch auf eine besonders gleichmäßige
(homogenisierte) Korngrößenverteilung des Schüttgutes.
Hier kommt noch ein weiterer Vorteil dann zum Tragen,
wenn - wie im Falle eines Drehrohrofens mit nachge
schaltetem Rostkühler - wenigstens ein Teil der durch
den Wärmetausch mit dem heißen Gut erwärmten Kühlluft
direkt in das Gutauslaufende des Drehrohrofens einge
leitet wird. Dieser Anteil der erwärmten Kühlluft kann
auch im Bereich zwischen dem Kühlereinlauf und dem Gut
auslaufende des Drehrohrofens zu einem deutlich verbes
serten Wärmeaustausch mit dem ausgebreitet und homoge
nisiert abgeworfenen heißen Gut genutzt werden.
Obwohl es generell möglich wäre, den Schaufelkranz un
abhängig vom Gutauslaufende der Drehtrommel anzuordnen
und drehend anzutreiben, ist es in baulicher und be
trieblicher Hinsicht vorteilhaft und somit vorzuziehen,
diesen Schaufelkranz drehfest am Trommelmantel an des
sen Gutauslaufende anzubringen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
ist jede Gutverteilerschaufel über eine im wesentlichen
parallel zur Trommellängsachse verlaufende, auf einem
gedachten Teilkreis angeordnete Halterungsachse an ei
nem gemeinsamen Befestigungsring des Schaufelkranzes
drehbar gehaltert, und ihre Schaufelfläche kann unter
einem Anstellwinkel von etwa 0 bis 60° gegenüber einer
Tangente des Teilkreises eingestellt werden, die durch
die zugehörige Halterungsachse bestimmt ist. Hierdurch
besteht die Möglichkeit, die Gutverteilerschaufeln des
Schaufelkranzes beispielsweise in Abhängigkeit von ver
schiedenen zu behandelnden Schüttgütern in optimaler
Weise hinsichtlich der Beeinflussung des aus fallenden
Schüttgutes einzustellen.
Im Hinblick auf eine optimale Verteilung und Homogeni
sierung über die ganze Austragsbreite des Gutauslaufen
des kann es sich auch besonders vorteilhaft auswirken,
wenn die Gutverteilerschaufeln über den Umfang des
Schaufelkranzes gleichmäßig verteilt und mit Zwischen
raum zueinander (zwischen einander benachbarten Schau
feln) angeordnet sind.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung seien
nachfolgend anhand einiger in der Zeichnung veranschau
lichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In dieser
weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine stark vereinfachte Ansicht einer er
findungsgemäß ausgebildeten Drehtrommel
in Form eines Drehrohrofens, dem ein
Rostkühler nachgeschaltet ist;
Fig. 2 eine etwas vergrößerte Querschnittsan
sicht durch das Gutauslaufende der Dreh
trommel;
Fig. 3 eine Teil-Querschnittsansicht des Gutaus
laufendes, etwa entsprechend Ausschnitt
III in Fig. 2;
Fig. 4 eine Teil-Längsschnittansicht im Bereich
der Gutauslaufkante des Gutauslaufendes,
entsprechend Schnittlinie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5, 6 u. 7 Teilansichten verschiedener Schaufelfor
men für Gutverteilerschaufeln;
Fig. 8 ein ähnlicher Teillängsschnitt wie Fig. 4,
jedoch zur Erläuterung einer Ausführungs
variante für die Einstellbarkeit der Gut
verteilerschaufeln;
Fig. 9 und 10 ähnliche Schnittansichten wie in den
Fig. 2 und 4, zur Erläuterung weiterer
Ausführungsbeispiele für die Gutvertei
lerschaufeln.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Drehtrommel sei nach
folgend insbesondere anhand eines Drehrohrofens 1 näher
erläutert, der ein besonders typisches praktisches Bei
spiel für eine solche Drehtrommel bildet. Diesem Dreh
rohrofen ist für die Nachbehandlung des aus ihm auslau
fenden Schüttgutes ein Rostkühler 2 nachgeschaltet, bei
dem es sich um an sich bekannte Ausführungen wie
Schubrostkühler, Wanderrostkühler oder dgl. mit einer
das nachzubehandelnde Gut aufnehmenden, im wesentlichen
ebenen Rostfläche 2a handeln kann. Hierbei sei ferner
angenommen, daß der Drehrohrofen 1 zum Brennen von mi
neralischen Gütern, z. B. zur Herstellung von Zement
klinker, zum Brennen von Kalk, von Erzen oder dgl. be
stimmt ist und daß das fertig gebrannte Gut (z. B. Ze
mentklinker) in dem nachfolgenden Rostkühler 2 mit
Hilfe von - wie durch gestrichelte Pfeile 3 angedeutet - Kühlluft
abgekühlt wird, die wenigstens teilweise in
den Drehrohrofen eingeleitet wird, wie es an sich be
kannt ist.
Der Drehrohrofen 1 enthält in üblicher Weise einen
Trommelmantel 4 mit einem Gutzulaufende 4a an seiner
einen Stirnseite und einem Gutauslaufende 4b an seiner
anderen, entgegengesetzten Stirnseite. Das zu behan
delnde Schüttgut, in diesem Falle vorgewärmtes und ge
gebenenfalls calciniertes Zementrohmaterial, durchläuft
den Drehrohrofen 1 in Längsrichtung und anschließend
den Rostkühler 2, wie es durch volle Pfeile 5 angedeu
tet ist. Der Drehrohrofen 1 ist in üblicher Weise - und
daher nicht näher veranschaulicht - um seine Trommel
längsachse 4c drehend antreibbar und dabei mit seiner
Trommellängsachse 4c gegenüber der Horizontalen zum Gut
auslaufende 4b hin geneigt angeordnet.
Wie in Fig. 1 ganz grob angedeutet ist und wie nachfol
gend zunächst anhand der Fig. 2 bis 4 näher erläutert
wird, ist dem Gutauslaufende 4b konzentrisch zu seiner
Stirnseite (und damit auch zum Trommelmantel-Quer
schnitt) ein sich ebenfalls drehender, aus einer Viel
zahl von Gutverteilerschaufeln (Leitschaufeln) 6 gebil
deter Schaufelkranz (Leitschaufelkranz) 7 zugeordnet.
Wie in den Fig. 2 und 4 angedeutet ist, soll der Innen
durchmesser D₂ dieses Schaufelkranzes 7 größer sein als
der Innendurchmesser D₁ des Gutauslaufendes 4b, d. h.
der Innendurchmesser D₁ des - im allgemeinen mit einer
Feuerfestauskleidung versehenen - Trommelmantels 4 an
diesem Gutauslaufende 4b. Der Unterschied dieser beiden
Innendurchmesser D₁ und D₂ soll so groß sein, daß - wie
in Fig. 4 zu erkennen ist - die Gutausfallkante 4b′ am
äußersten axialen Ende des Trommelmantels 4 im unteren
Umdrehungsbereich des Trommelmantels 4 eine ausreichend
große Fallhöhe des aus diesem Gutauslaufende 4b aus
fallenden, behandelten Gutes (Pfeil 5) auf die Schau
felflächen 6a der in diesem Gutausfallbereich befindli
chen Gutverteilerschaufeln 6 gewährleistet. Dies führt - wie
bereits weiter oben erwähnt ist, aber im folgen
den noch etwas näher erläutert wird - zu einem äußerst
guten Vermischen bzw. Homogenisieren und zu einer sehr
gleichmäßigen Breitenverteilung des gemäß Pfeil 5 aus
fallenden Gutes (hier: Zementklinker). Dementsprechend
sind die mit Ausfallgut (etwa entsprechend Pfeil 5 in
Fig. 4) beaufschlagten Schaufelflächen 6a derart ange
ordnet und ausgerichtet, daß sie einen radialen Min
destabstand (entsprechend der notwendigen bzw. ge
wünschten Fallhöhe) zur Gutausfallkante 4b′ aufweisen.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 3 sei angenommen,
daß der Drehrohrofen 1 bzw. dessen Trommelmantel 4 sich
in Richtung des Pfeiles 8, d. h. im Gegenuhrzeigersinn
dreht. Es wird generell bevorzugt, den Schaufelkranz 7
drehfest am Trommelmantel 4, und zwar an dessen Gutaus
laufende 4b (an der Außenseite) anzubringen. Drehtrom
mel 4 und Schaufelkranz 7 drehen somit in derselben
Richtung und mit derselben Geschwindigkeit.
In den Fig. 2 und 3 ist ferner zu erkennen, daß die
Schaufelflächen 6a der Gutverteilerschaufeln 6 unter
einem gleich großen Anstellwinkel α relativ zum Trom
melmantel 4 bzw. dessen Außenumfang eingestellt bzw.
ausgerichtet sind. Je nach Art des zu behandelnden
Gutes, insbesondere der Korngrößenzusammensetzung und
-verteilung, kann der genannte Anstellwinkel α etwa 0
bis 60° betragen. Dieser Anstellwinkel α der Schaufel
flächen 6a ist zweckmäßig in der jeweils erforderlichen
Weise einstellbar. Dementsprechend ist jede Gutvertei
lerschaufel 6 über eine Halterungsachse 9 an einem ge
meinsamen Befestigungsring 10 (wie in Fig. 4 angedeutet)
des Schaufelkranzes 7 in Richtung des Doppelpfeiles 11
(Fig. 3) schwenkbar gehaltert. Die Halterungsachsen 9
verlaufen dabei im wesentlichen parallel zur Trommel
längsachse 4c, wobei sie alle auf einem gedachten, ge
meinsamen Teilkreis 12 (Fig. 2 und 3) angeordnet sind.
Somit kann die Schaufelfläche 6a jeder Gutverteiler
schaufel 6 unter dem gleichen Anstellwinkel α in bezug
auf eine Tangente T des Teilkreises 12 eingestellt wer
den, die durch die zugehörige Halterungsachse 9 hin
durchgeht und dadurch bestimmt wird. Diese Beziehungen
lassen sich besonders in Fig. 3 erkennen.
Bei der so ausgebildeten praktischen Ausführung der
Drehtrommel bzw. des Drehrohrofens 1 wird es im allge
meinen ausreichen, wenn die Schaufelfläche 6a jeder
Gutverteilerschaufel 6 unter einem Anstellwinkel α von
etwa 0 bis 30°, vorzugsweise 0 bis 20° und ganz beson
ders bevorzugt bis zu etwa 10° eingestellt wird. Bei
den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen haben
sich - insbesondere in Abhängigkeit von den behandelten
Schüttgütern - sowohl Anstellwinkel α von 0° als auch
von 10° und z. T. auch bis etwa 20° (bei Einstellung ge
genüber Tangente T) als besonders vorteilhaft für die
näher zu erläuternde Funktion erwiesen.
In bezug auf die Verstellbarkeit der Gutverteilerschau
feln 6 sei erwähnt, daß diese generell einzeln oder
auch über eine geeignete Verstelleinrichtung gemeinsam
eingestellt werden können. Bei der in Fig. 4 veranschau
lichten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, jede
Gutverteilerschaufel 6 um ihre Halterungsachse 9 indi
viduell einzustellen. In Fig. 8 ist dagegen ein Beispiel
veranschaulicht, bei dem die der Gutverteilerschaufel 6
abgewandten Enden 9a jeder Halterungsachse 9 mit einem
gemeinsamen Stellring 13 einer Verstelleinrichtung der
art verbunden sind, daß die zugehörigen Schaufelflä
chen 6a aller Gutverteilerschaufeln 6 in ihrem Anstell
winkel α gleichzeitig eingestellt bzw. verstellt wer
den können.
Was die Gestaltung der Gutverteilerschaufeln 6 und ih
rer Schaufelflächen 6a anbelangt, so können letztere in
der Aufsicht alle geeigneten Formen aufweisen, wie z. B.
anhand der Fig. 5, 6 und 7 (in gleicher Weise auch in
den Fig. 4 und 8) veranschaulicht ist. Demnach können
gemäß Fig. 5 die Gutverteilerschaufeln 6 eine in der
Aufsicht generell rechteckige, aber auch quadratische
Form besitzen. Gemäß Fig. 6 kann die Schaufelfläche 6a′
der Gutverteilerschaufel 6′ aber - gegenüber der
regelmäßigen Rechteckform - auch eine Viereckform mit
einer Schrägseite besitzen, während die Ausführungsform
der Gutverteilerschaufel 6′′ die in Fig. 7
veranschaulichte Trapezform für die Schaufelfläche 6a′′
besitzen kann. In allen Ausführungsfällen können die
Schaufelflächen der Gutverteilerschaufeln 6, 6′, 6′′
eine ebene oder auch eine zumindest leicht konkave oder
leicht konvexe gekrümmte Form aufweisen, wie es leicht
und ohne zeichnerische Darstellung vorstellbar ist.
Im Hinblick auf die Ausbildung der Gutverteilerschau
feln 6 sei ferner erwähnt, daß das Verhältnis der annä
hernd etwa in Trommelumfangsrichtung verlaufenden
Breite B jeder Gutverteilerschaufel 6 zu ihrer in Trom
melachsrichtung (Trommellängsachse 4c) verlaufenden
Länge L etwa 1 bis 5, vorzugsweise etwa 1 bis 2 beträgt
(vgl. hierzu Darstellungen in den Fig. 3 bis 8). Hierbei
sollte ferner darauf geachtet werden, daß der Teilungs
abstand A (vgl. Fig. 3), also in den dargestellten Aus
führungsbeispielen der Mittenabstand bzw. der Abstand
der zugehörigen Halterungsachsen 9 der jeweils einander
benachbarten Verteilerschaufeln 6 in Abhängigkeit von
ihrem Anstellwinkel α zum Trommelmantelumfang etwa das
0,5- bis 3fache, vorzugsweise etwa das ein- bis
zweifache der Schaufelbreite B betragen. In jedem Falle
ist jedoch darauf zu achten, daß - wie in den Fig. 2 und
3 (und auch in Fig. 9) zu erkennen ist - die
Gutverteilerschaufeln 6 über den Umfang des
Schaufelkranzes 7 gleichmäßig verteilt und dabei mit
einem ausreichenden Zwischenraum Z zueinander
angeordnet sind, damit das aus dem Gutauslaufende 4b
aus fallende Schüttgut wenigstens teilweise in der
erforderlichen Weise dahindurchgelangen kann.
Die Gutverteilerschaufeln 6 selbst können aus jedem ge
eigneten Werkstoff hergestellt sein, beispielsweise ei
nem metallischen Werkstoff bzw. einer Metallegierung,
bei der es sich auch um eine Gußlegierung handeln kann,
wobei es besonders zweckmäßig sein kann und daher vor
gezogen wird, zumindest die Schaufelflächen 6a aus ei
nem hochverschleißfesten und hochhitzebeständigen Werk
stoff herzustellen. Darüber hinaus können die Gutver
teilerschaufeln 6 aber auch - wie es in den Fig. 2 und 3
zu erkennen ist - ganz oder teilweise aus einem kerami
schen Werkstoff hergestellt sein, d. h. es könnte ein
Grundkörper jeder Gutverteilerschaufel 6 aus metalli
schem Werkstoff bestehen, beispielsweise gegossen sein,
während der mit besonders schleißendem Gut in Berührung
kommende Teil, also insbesondere der die Schaufelflä
che 6a enthaltende Teil, mit einem hochverschleißfe
sten keramischen Werkstoff ausgekleidet bzw. belegt
ist.
Gerade wenn die Gutverteilerschaufeln aus einem metal
lischen Werkstoff hergestellt sind, besteht auch die
Möglichkeit, sie hohl bzw. als Hohlkörper auszuführen,
und zwar vorzugsweise als Gußstücke. Diese Möglichkeit
ist anhand der Fig. 9 und 10 veranschaulicht, wonach die
hohl ausgeführten Gutverteilerschaufeln 6′′′ in ihrer
Grundform sowie in ihrer Zusammenordnung und Halterung
am Befestigungsring 10 des Schaufelkranzes gleichartig
ausgebildet und angeordnet sein können, wie es bereits
weiter oben im einzelnen beschrieben worden ist. Diese
hohle Ausführung der Gutverteilerschaufeln 6′′′ gestat
tet es, daß sie an eine Einrichtung zum direkten oder
indirekten Kühlen angeschlossen werden können. Eine
Möglichkeit dazu ist in Fig. 10 veranschaulicht. Danach
ist die Halterungsachse 9′ jeder Gutverteilerschaufel
6′′′ ebenfalls hohl derart ausgeführt, daß ein Zuführ
rohr 14 für ein Kühlmedium sich axial durch diese Hal
terungsachse 9′ hindurch von außen bis in das Innere
der Gutverteilerschaufel 6′′′ erstrecken kann. Das äu
ßere Ende 14a dieses Zuführrohres 14 steht über einen
für alle Halterungsachsen 9′ gemeinsamen Ringvertei
ler 15 in Verbindung, durch den von einem Gebläse 16
oder dgl. Kühlluft oder ein sonstiges Kühlmedium heran
geführt und über die Zuführrohre 14 in jede Gutver
schaufel 6′′′ eingeführt und dann gegebenenfalls frei
durch das Innere zugehöriger Halterungsachsen 9′ aus
treten kann. Auf diese Weise kann eine sehr wirksame
Kühlung der einzelnen Gutverteilerschaufeln 6′′′
herbeigeführt werden. In ähnlicher Weise könnte selbst
verständlich auch ein flüssiges Kühlmittel zum Abkühlen
der Gutverteilerschaufeln ausgenutzt werden.
Mit Hilfe des am Gutauslaufende 4b des Drehrohrofens 1
bzw. des zugehörigen Trommelmantels 4 drehfest angeord
neten Schaufelkranzes 7 und der daran angeordneten Gut
verteilerschaufel 6 (6′, 6′′, 6′′′) kann das aus diesem
Gutauslaufende 4b aus fallende behandelte Schüttgut
(z. B. Zementklinker oder dgl.) in optimaler Weise in
seiner Korngrößenverteilung homogenisiert und über die
ganze Ausfallbreite (quer zum Trommelquerschnitt) in
weitgehend vergleichmäßigter Schichtdicke an das nach
folgende Aggregat abgegeben werden. Bleibt man bei dem
anhand Fig. 1 erläuterten und ganz besonders bevorzugten
praktischen Ausführungsbeispiel, dann kann also der aus
dem Drehrohrofen 1 ausfallende heiße Zementklinker mit
Hilfe des Schaufelkranzes 7 über die ganze Breite der
Kühlerrostfläche 2 (d. h. in einer Richtung senkrecht
zur Zeichenebene der Fig. 1) in einer weitgehend gleich
hohen Schichtdicke sowie in einer in allen Breitenbe
reichen homogenisierten Korngrößenverteilung aufgegeben
bzw. abgeworfen werden. Dies bringt wiederum den Vor
teil mit sich, daß die den heißen Zementklinker zwecks
Abkühlung von unten nach oben durchströmende Kühlluft
(gestrichelte Pfeile 3) über die ganze Breite der Rost
fläche einen weitgehend gleichmäßigen Strömungswider
stand erfährt, so daß auch die erwünschte gleichmäßige
Abkühlung des Zementklinkers über die ganze wirksame
Kühlrostbreite ermöglicht wird.
Betrachtet man in diesem Sinne die Darstellung in
Fig. 2, dann erkennt man dort eine angedeutete Gut
niere 17 aus zu behandelndem Schüttgut bzw. heißem Ze
mentklinker, die sich aufgrund der Drehung des Trommel
mantels 4 in Richtung des Pfeiles 8, also entgegen dem
Uhrzeigersinn nach rechts ansteigend bzw. mitdrehend
innerhalb des Trommelmantels 4 ausbildet, wie es an
sich bekannt ist. Aufgrund der großen Körnungsbreite
dieses Schüttgutes ergibt sich zwangsläufig ein Abtren
nen der Grobkornanteile 17a im Bereich des tiefsten
Punktes der Drehtrommel 4 vom übrigen, feineren Gut
17b, das auf der - in Fig. 2- rechten, hochdrehenden
Seite der Drehtrommel weiter angehoben und dort ausge
tragen wird. Wenn nun der Zementklinker auf diese Weise
teilweise entmischt axial aus dem Gutauslaufende 4b und
über dessen Gutausfallkante ausfällt, dann fällt er auf
die gerade in diesem Ausfallbereich bzw. Ausfallsektor
befindlichen Gutverteilerschaufeln 6 des Schaufelkran
zes 7, wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist. Dabei wer
den dann die Grobkornanteile 17a ganz oder teilweise in
Richtung der hochdrehenden Seite (also nach rechts in
Fig. 2) umgelenkt, wo normalerweise, d. h. ohne den er
findungsgemäß vorgesehenen Schaufelkranz 7, überwiegend
Feingut 17b ausgetragen wird. Durch die Anordnung und
die jeweilige Drehstellung der Gutverteilerschaufeln 6
werden dabei nun die feineren Gutanteile 17b - eben
falls je nach Anstellwinkel der Schaufelflächen 6a - mehr
oder weniger stark in Richtung auf die Grobkornan
teile abgelenkt. Auf diese Weise gelingt dann die ge
wünschte gute Durchmischung des die Drehtrommel 4 ver
las senden Schüttgutes und eine gleichmäßige Verteilung
(mit weitgehend gleichmäßiger Schichthöhe) des Schütt
gutes über die Breite des nachfolgenden Rostkühlers 2
bzw. der dazugehörigen Rostfläche 2a.
Die vorhergehende Funktionserläuterung macht auch deut
lich, daß selbst bei einem relativ kleinen (flachen)
Anstellwinkel α der Schaufelflächen 6a eine gute Ver
teil- und Homogenisierungswirkung erzielt werden kann,
da sich der Neigungswinkel dieser Schaufelflächen 6a
während der Drehbewegung des Schaufelkranzes 7 laufend
gegenüber der Horizontalen ändert, so daß im Gutabwurf
bereich unterhalb der Gutniere 17 stets eine Durchmi
schung aller Korngrößen über den ganzen Querschnitt ge
währleistet ist, wobei auch zumindest in den höheren
Drehabschnitten im Bereich der Gutniere 17 noch eine
gewisse Kaskadenwirkung hinzukommt. Da die Gutvertei
lerschaufeln 6 sich mit ihren Schaufelflächen 6a ent
sprechend den Anstellwinkeln α in jeder beliebigen
Weise einstellen lassen, kann auch stets in gewollter
Weise auf die Homogenisier- und Verteilwirkung Einfluß
genommen werden.
Claims (14)
1. Drehtrommel zur Behandlung von Schüttgut mit großer
Korngrößenverteilung, enthaltend einen Trommelman
tel (4) mit einem Gutzuführende (4a) an seiner einen
Stirnseite und einem Gutauslaufende (4b) an seiner
anderen Stirnseite
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Gutauslaufende (4b) konzentrisch zu seiner
Stirnseite ein sich ebenfalls drehender, aus einer
Vielzahl von Gutverteilerschaufeln (6, 6′, 6′′,
6′′′) gebildeter Schaufelkranz (7) zugeordnet ist,
dessen Innendurchmesser (D₂) größer ist als der In
nendurchmesser (D₁) dieses Gutauslaufendes, wobei
die mit ausfallendem Schüttgut beaufschlagten Schau
felflächen (6a) der Gutverteilerschaufeln derart an
geordnet und ausgerichtet sind, daß sie einen radia
len Mindestabstand zur Gutausfallkante (4b) des Gut
auslaufendes aufweisen.
2. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaufelkranz (7) drehfest am Trommelmantel
(4) an dessen Gutauslaufende (4b) angebracht ist.
3. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaufelflächen (6a) der Gutverteilerschau
feln (6) unter gleich großem Anstellwinkel (α) von
etwa 0 bis 60° relativ zum Trommelmantelumfang ein
gestellt sind.
4. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Gutverteilerschaufel (6, 6′, 6′′, 6′′′)
über eine im wesentlichen parallel zur Trommel
längsachse (4c) verlaufende, auf einem gedachten
Teilkreis (12) angeordnete Halterungsachse (9, 9′)
an einem gemeinsamen Befestigungsring (10) des
Schaufelkranzes (7) schwenkbar gehaltert und ihre
Schaufelfläche (6a) unter einem Anstellwinkel (α)
von etwa 0 bis 60° gegenüber einer Tangente (T) des
Teilkreises einstellbar ist, die durch die zugehö
rige Halterungsachse bestimmt ist.
5. Drehtrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaufelfläche (6a) jeder Gutverteilerschau
fel (6) unter einem Anstellwinkel (α) von etwa 0 bis
30°, vorzugsweise 0 bis 20°, ganz besonders bevor
zugt bis zu etwa 10° einstellbar ist.
6. Drehtrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutverteilerschaufel (6) einzeln oder über
eine Verstelleinrichtung gemeinsam einstellbar sind.
7. Drehtrommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaufelflächen (6a) der Gutverteilerschau
feln (6) eine ebene oder eine konkav oder konvex ge
krümmte Form aufweisen.
8. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutverteilerschaufeln (6, 6′, 6′′, 6′′′)
über den Umfang des Schaufelkranzes (7) gleichmäßig
verteilt und mit einem Zwischenraum (Z) zueinander
angeordnet sind.
9. Drehtrommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis der annähernd etwa in Trommelman
tel-Umfangsrichtung verlaufenden Breite (B) jeder
Gutverteilerschaufel (6) zu ihrer in Trommelachs
richtung (4c) verlaufenden Länge (L) etwa 1 bis 5,
vorzugsweise 1 bis 2 beträgt.
10. Drehtrommel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Teilungsabstand (A) der jeweils einander be
nachbarten Gutverteilerschaufeln (6) in Abhängigkeit
von ihrem Anstellwinkel (α) zum Trommelmantelumfang
etwa das 0,5- bis 3fache, vorzugsweise etwa das
ein- bis zweifache der Schaufelbreite (b) beträgt.
11. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutverteilerschaufeln (6, 6′′′) aus einem -
vorzugsweise hochverschleißfesten und hochhitzebe
ständigen - metallischen Werkstoff hergestellt sind.
12. Drehtrommel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Gutverteilerschaufeln (6′′′) hohl aus
geführt, vorzugsweise als Gußstücke hergestellt und
an eine Einrichtung (14, 15, 16) zum direkten oder
indirekten Kühlen angeschlossen sind.
13. Drehtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gutverteilerschaufel (6) ganz oder teilweise
aus einem keramischen Werkstoff hergestellt sind.
14. Drehtrommel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
ihre Ausführung als Drehrohrofen (1) zum Brennen von
mineralischen Gütern, wobei diesem Drehrohrofen ein
Rostkühler (2) nachgeschaltet ist, der eine das vom
Ofenauslaufende (4b) ausgetragene heiße Gut (5) auf
nehmende ebene Rostfläche (2a) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19546174A DE19546174A1 (de) | 1995-12-11 | 1995-12-11 | Drehtrommel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19546174A DE19546174A1 (de) | 1995-12-11 | 1995-12-11 | Drehtrommel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19546174A1 true DE19546174A1 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=7779789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19546174A Withdrawn DE19546174A1 (de) | 1995-12-11 | 1995-12-11 | Drehtrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19546174A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1178277A1 (de) * | 2000-04-25 | 2002-02-06 | BMH Claudius Peters GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Vergleichmässigen des Brenngut-Abwurfstroms eines Drehrohrofens zu einem Kühler |
| EP1391671A1 (de) * | 2002-08-21 | 2004-02-25 | KHD Humboldt Wedag AG | Anlage zur Herstellung von Zementklinker aus Rohmehl |
| DE102004045510A1 (de) * | 2004-09-14 | 2006-03-30 | Polysius Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Veraschen von Brennstoff |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1592612B1 (de) * | 1965-07-22 | 1970-11-05 | Dano Ingeniorforretning Og Mas | Drehtrommel |
| US3780888A (en) * | 1970-10-22 | 1973-12-25 | Koppers Gmbh Heinrich | Material transfer apparatus for a rotary drum |
| US5129334A (en) * | 1991-03-13 | 1992-07-14 | Astec Industries, Inc. | Aggregate dryer and soil incinerator having low NOx emissions |
-
1995
- 1995-12-11 DE DE19546174A patent/DE19546174A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1592612B1 (de) * | 1965-07-22 | 1970-11-05 | Dano Ingeniorforretning Og Mas | Drehtrommel |
| US3780888A (en) * | 1970-10-22 | 1973-12-25 | Koppers Gmbh Heinrich | Material transfer apparatus for a rotary drum |
| US5129334A (en) * | 1991-03-13 | 1992-07-14 | Astec Industries, Inc. | Aggregate dryer and soil incinerator having low NOx emissions |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JUNG,R.: Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten des Schüttgut- Drehrohrzuteilers. In: BWK 14,1962,Nr.12, 5.Dezember,S.593-599 * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1178277A1 (de) * | 2000-04-25 | 2002-02-06 | BMH Claudius Peters GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Vergleichmässigen des Brenngut-Abwurfstroms eines Drehrohrofens zu einem Kühler |
| EP1391671A1 (de) * | 2002-08-21 | 2004-02-25 | KHD Humboldt Wedag AG | Anlage zur Herstellung von Zementklinker aus Rohmehl |
| DE102004045510A1 (de) * | 2004-09-14 | 2006-03-30 | Polysius Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Veraschen von Brennstoff |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2012079605A1 (de) | Verfahren zur zerkleinerung von mahlgut und wälzmühle | |
| DE19983132C2 (de) | Dampftrockner | |
| EP0525348B1 (de) | Langsandfang zum Abscheiden und Entfernen von Sand aus Zulaufgerinnen, insbesondere von Kläranlagen | |
| DE69405762T2 (de) | Ringwalzenmühle | |
| EP0676240B1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Zerkleinern von Material unterschiedlicher Körnung, insbesondere Luftstrommühle | |
| EP0460490A2 (de) | Sichter | |
| EP2342018B1 (de) | Wälzmühle | |
| EP0792191B1 (de) | Wälzmühle | |
| EP0185916B1 (de) | Hubelement für Rohrkühler für zumindest teilweise in Brocken anfallendes Material | |
| EP0367956B1 (de) | Einbauten für Rohrkühler, Drehrohröfen oder dergleichen | |
| DE19546174A1 (de) | Drehtrommel | |
| DE2834491C2 (de) | Siebzentrifuge mit gekrümmten Siebtaschen | |
| DE2649882B2 (de) | Walze für eine Maschine zum Entfernen der Kleie von Reiskörnern | |
| DE2530258B2 (de) | Trommel-Nal) klassierer | |
| CH675374A5 (de) | ||
| DE2904997C2 (de) | Wärmebehandlungsvorrichtung mit einer Drehtrommel | |
| DE3708224C2 (de) | ||
| DE3113865C2 (de) | Fasermischer | |
| EP1178277A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vergleichmässigen des Brenngut-Abwurfstroms eines Drehrohrofens zu einem Kühler | |
| DE69603489T2 (de) | Ringwalzenmühle | |
| DE29616026U1 (de) | Siebvorrichtung | |
| WO2010108564A1 (de) | Wälzmühle | |
| DE2717583B2 (de) | Trommeltrockner | |
| DE3128113C2 (de) | Verstellbare Bandübergabe zur Verwendung im untertägigen Grubenbetrieb, mit einer um 360 Grad um einen Mittelpunkt stufenlos drehbaren Schurre | |
| CH630544A5 (en) | Apparatus for shaking out and cooling castings and for cooling foundry sand |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |