DE19546886A1 - Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern - Google Patents
Form zur maschinellen Herstellung von BetonformkörpernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Form nach dem Gattungsbegriff des
Patentanspruchs 1. Sie dient zur Herstellung von
Betonkörpern, z. B. speziellen Pflastersteinen,
Böschungssteinen oder Mauersteinen, welche die Besonderheit
haben, daß sie an wenigstens einer Seitenfläche eine
Vertiefung aufweisen.
Es ist bekannt, Vertiefungen in Form einer Längsnut an der
Seitenfläche eines Betonformkörpers dadurch herzustellen,
daß, gewöhnlich über die ganze Formbreite durchgehend, in
einer Formwand eine Ziehleiste verschiebbar gelagert ist.
Diese Leiste stellt einen Vorsprung der Formwand dar und
bildet somit eine Vertiefung am hergestellten Formkörper aus.
Da eine solche Leiste dem Entformen durch Hochziehen des
Formunterteils entgegenstehen würde, zieht man die Leiste vor
dem Entformen heraus, wovon die Leiste ihren Namen hat.
Nach dem Entformen müssen die Leisten wieder eingesetzt
werden. Dies sind insgesamt mühsame und zeitaufwendige
Arbeitsvorgänge.
Diese bekannte Technik erlaubt es an zwei gegenüberliegenden
Seiten eines Betonformkörpers über dessen volle Länge
durchgehende Nuten einzuformen. Das Einformen von
Vertiefungen, die sich nur über eine Teillänge des
Betonformkörpers erstrecken, d. h., örtlich begrenzte
Aussparungen sind, ist dagegen mit Ziehleisten nicht möglich.
Außerdem ist es nicht möglich, querverlaufende weitere
Ziehleisten anzubringen, um beispielsweise eine ringsum
laufende Nut am Betonformkörper herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschinenform
so weiterzubilden, daß örtlich begrenzte Vertiefungen oder
Aussparungen an beliebigen Seitenflächen eines Formkörpers
hergestellt werden können, und zwar ohne Handarbeit oder im
Zusammenwirken mit an sich bekannten Ziehleisten.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Form der einleitend
bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur
Bildung der Vertiefungen in Wänden der Formkammer
Schiebestücke gelagert sind, die mittels aufblähbarer
Schläuche senkrecht zu den Wandflächen verstellt werden
können. Dabei ist vorgesehen, daß in der entsprechend
dickeren Formwand ein Schlauch hinter dem Schiebestück
vorbeigeführt ist und dieses zur Formkammer hin abdrängt,
wenn er unter Druck gesetzt wird. Die Größe das Schiebestücks
ist beliebig und kann sich nach dem Platzbedarf für die
Führungen und Antriebseinrichtungen richten. In der
ausgefahrenen "Formstellung" ragt das Vorderteil oder eine an
dem Schiebestück angebrachte Erhöhung in die Formkammer
hinein. In der zurückgezogenen "Entformungsstellung" muß es
vollkommen hinter die Kammerwandfläche zurückgezogen sein,
damit der Formling beim Hochheben des Formunterteils entformt
werden kann und auf dem Formtisch zurückbleibt.
Zum Zurückführen der Schiebestücke in die Entformungsstellung
stehen im wesentlichen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum
einen können hierfür Federelemente vorgesehen sein. Diese
sind ebenfalls in die Wand des Formunterteils eingebaut und
werden bei der Bewegung des Schiebestücks in die Formstellung
gespannt. In diesem Fall müssen die Schläuche an den
Schiebestücken Gegenkräfte erzeugen, die sowohl den von den
Stempeln auf die Formmasse ausgeübten erheblichen
Verdichtungskräften als auch den Kräften der Rückstellfedern
entgegenwirken. Andererseits ist es aber auch möglich, statt
der Federn an den Schiebestücken wenigstens einen weiteren
Schlauch anzuordnen und durch entsprechende Ausbildung der
Schiebestücke so auf diese wirken zu lassen, daß beim
Aufblähen dieses Schlauches das Schiebestück in die
Entformungsstellung zurückgeführt wird. Selbstverständlich
können auch für jede der beiden Bewegungsrichtungen mehrere
parallele Schläuche vorgesehen sein.
Im Vergleich zu hydraulischen Antriebssystemen mit Hilfe von
Arbeitszylindern für bewegliche Formteile hat die Erfindung
den Vorteil eines besonders geringen Raumbedarfs. Die Dicke
der Formwände kann verhältnismäßig gering sein. Der Antrieb
eignet sich sehr gut für die bei solchen verschiebbaren
Formteilen benötigten kurzen Hübe und ist auch wesentlich
preiswerter als die erwähnten hydraulischen Antriebe.
Bekanntlich sind die gattungsgemäßen Formen einer extremen
Rüttelbeanspruchung unterworfen, so daß bewegliche Teile an
einem Formkasten stets kritisch zu betrachten sind.
Elastische Schläuche als Antriebsmittel eignen sich auch im
Hinblick auf diese Rüttelbeanspruchung besonders gut. Sie
sind einfach zu installieren und gegebenenfalls
auszutauschen. Sie können nach Bedarf im ganzen Wandsystem
des Formunterteils verlegt werden, so daß der Konstrukteur
bei der Anordnung der Schiebestücke und hinsichtlich deren
Anzahl freie Hand hat. Die Schlauchabschnitte, die nur eine
Druckmittel-Leitungsfunktion haben und sich nicht aufblähen
müssen, können in entsprechend engen Kanälen in den
Formwänden verlegt oder abschnittsweise von starren
Schutzrohren umgeben sein.
Bei bekannten Formen mit Ziehleisten verlaufen diese immer
senkrecht zur Bedienungsseite der in die
Steinfertigungsmaschine eingebauten Form, so daß sie nach
vorn herausgezogen werden können. Die Erfindung hat für eine
solche Form erhebliche Bedeutung, weil schlauchbetätigte
Schiebestücke auch an den Formwänden angebracht werden
können, die zu den Ziehleisten senkrecht verlaufen. So können
z. B. an einem Formkörper Vertiefungen an zwei
gegenüberliegenden Seiten mit Hilfe von Ziehleisten, weitere
Vertiefungen an den beiden übrigen Seiten jedoch mit Hilfe
von Schiebestücken hergestellt werden. Die Überkreuzung der
Ziehleisten mit den Schläuchen läßt sich am einfachsten
dadurch lösen, daß die Schiebestücke in jede Richtung von
zwei parallelen Schläuchen angetrieben werden, von denen
einer unter und einer über den Ziehleisten verläuft. Liegt
die herzustellende Vertiefung jedoch auf gleicher Höhe wie
die Ziehleisten und ist das Schiebestück selbst auch nicht
höher als diese, so können die Schläuche in einer Wellenform
unter den Ziehleisten hindurchgeführt und in die Bereiche
zwischen den Ziehleisten hochgeführt sein.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung sich
nicht auf Formen mit Ziehleisten wie im Ausführungsbeispiel
beschränkt. Vielmehr können auch mittels aufquellender
Schläuche betätigte Schiebestücke an die Stelle von
Ziehleisten treten. Es ist also möglich, an allen Seiten der
Formkammern erfindungsgemäß betätigte Schiebestücke
anzubringen. Bei einer Form für im wesentlichen rechteckige
Formkörper verlaufen dann Schläuche sowohl in den Längs- als
auch in den Querwänden. Dabei können die Schläuche sich
überkreuzen, das heißt, an den Kreuzungsstellen übereinander
liegen. Es kann aber auch vorgesehen sein, die gleichzeitig
wirkenden Schläuche an den Kreuzungsstellen durch Rohrkreuze
oder dergleichen miteinander zu verbinden. Zweckmäßig ist es
schließlich auch, Schiebestücke paarweise so anzuordnen, daß
sie gemeinsam in entgegengesetzte Richtungen bewegbar sind.
Es ist somit möglich, aus einer Trennwand heraus
Schiebestücke in die bezüglich der Trennwand einander
gegenüberliegenden Formkammern hineinzustoßen bzw. aus diesen
zurückzuziehen. Die Zahl der benötigten Schläuche muß sich
dadurch nicht erhöhen, vielmehr können solche
gegenläufigen Schiebestücke mit Hilfe eines Schlauchs
auseinandergedrückt und mit Hilfe eines weiteren Schlauchs
zusammengezogen werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht eines Formunterteils für
rechteckige Pflastersteine mit seitlichen
Entwässerungsnuten,
Fig. 2 einen Querschnitt II-II dieses Formunterteils,
Fig. 3 einen Querschnitt III-III dieses Formunterteils,
Fig. 4 einen dazu senkrechten Querschnitt IV-IV der
Formwand mit dem Schiebestück,
Fig. 5 einen entsprechenden Querschnitt einer anderen
Schiebestückkonstruktion, wobei die Schnittebene
neben der vertikalen Mittelrippe liegt,
Fig. 6 die Stirnansicht eines mit dieser Form
hergestellten Betonpflastersteins,
Fig. 7 die Seitenansicht und
Fig. 8 die Draufsicht dieses Betonpflastersteins.
Zunächst wird der mit der beispielhaften Form herzustellende
Betonpflasterstein nach den Fig. 6 bis 8 beschrieben. Er
ist im wesentlichen rechteckig und hat zum Zweck der
schnellen und dezentralisierten Abführung des Regenwassers
von der Oberfläche eines Pflastersteinbelags eine über drei
Seiten laufende, querschnittlich trapezförmige horizontale
Nut aus zwei parallelen Nutabschnitten 1 und 2 an den langen
Seiten und einem kurzen Nutabschnitt 3 an einer Stirnseite.
Außerdem sind an den beiden Stirnseiten breite Vertikalnuten
4 vorgesehen, die etwas weniger tief sind. Der untere Teil 5
des Pflastersteins unter der Horizontalnut ist etwas breiter
als der obere Teil. Zwischen nebeneinander verlegten Steinen
bilden sich somit an den Längsseiten Fugen, die ebenso wie
die Vertikalnuten das Oberflächenwasser zu der Horizontalnut
leiten und zwischenspeichern, bis es langsam in den
Untergrund versickert.
Die Nutabschnitte 1 und 2 werden mit Hilfe von Ziehleisten 6
und der kurze Nutabschnitt 3 wird mit Hilfe eines
Schiebestücks 7 nach der Erfindung geformt.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Mehrkammerformkastens,
der mit seinem nicht dargestellten Rahmen das Formunterteil
bildet und zur Herstellung der beschriebenen
Betonpflastersteine eingerichtet ist. Der Formkasten bildet
ein Gitterwerk aus schmalen Längswänden und breiteren
Querwänden, welche die einzelnen Formkammern 8 umgrenzen. Der
Formkasten ist der Höhe nach im ein Formkastenoberteil 9 und
ein Formkastenunterteil 10 getrennt (Fig. 2). Beide Teile
sind fest miteinander verbunden. Die Trennstelle an den
Längswänden ist so ausgebildet, daß sich zu beiden Seiten je
eine Rechtecknut ergibt, in welcher je eine Ziehleiste 6
geführt ist. Die Querwände haben dem Ziehleistenquerschnitt
entsprechende Durchbrüche. Der über die Führungsnut
hinausragende trapezförmige Teil des Ziehleistenquerschnitts
formt im Betonpflasterstein den Nutabschnitt 1 bzw. 2 ab.
In den breiteren Querwänden sind die Schiebestücke 7
gelagert, je eines für jede Formkammer 8. Um dies zu zeigen
ist in Fig. 1 eine der Querwände teilweise horizontal
aufgeschnitten dargestellt, wobei sich die Höhe der
Schnittebene I-I aus Fig. 4 ergibt. Aus dieser Fig. 4 ist das
Schiebestück 7 und sein Bewegungsantrieb am besten
ersichtlich. Es ist in seiner ausgefahrenen Formstellung
darstellt. Die eingefahrene Entformungsstellung ist
strichpunktiert angedeutet. Es hat einen teilweise nach unten
offenen kastenartigen Querschnitt mit einer zur Formkammer
weisenden Stempelwand 11 und einer Rückwand 12. Zwischen
diesen beiden steht eine Anschlagwand 13 vom
Formkastenunterteil 10 senkrecht nach oben in das
Schiebestück hinein. Zwischen dieser Anschlagwand 13 und der
Stempelwand 11 ist ein aufblähbarer Schlauch 14 eingelegt ,
dessen wellenförmigen Verlauf die Fig. 3 zeigt. Er ist um die
Ziehleisten 6 herumgelegt und an diesen Stellen durch
Schutzrohre 15 abgedeckt. Die oberen Bögen des Schlauches 14
sind jeweils durch die Schiebestücke 7 hindurchgeführt und
bewirken, daß, wenn der Schlauch unter Druck gesetzt wird und
diese Abschnitte sich aufblähen, das jeweilige Schiebestück 7
von der Anschlagwand 13 weg und damit in die Formstellung
gedrückt wird. Bei dieser Bewegung werden zwei zwischen der
Anschlagwand 13 und der Rückwand 12 eingefügte Druckfedern 16
gespannt. Wird dann der Schlauch 14 wieder drucklos gemacht,
so entspannen sich diese Druckfedern 16 wieder und führen das
Schiebestück in die gestrichelt angedeutete
Entformungsstellung zurück.
Die in diesem Fall verhältnismäßig komplizierte Gestalt der
Frontseite der Stempelwand 11 ist aus Fig. 2 ersichtlich, in
der auch die Oberkante 17 des zu formenden
Betonpflastersteins strichpunktiert angedeutet ist. Die
Stempelwand 11 ist an ihrer Formseite dem Querschnitt der
Ziehleisten 6 angepaßt und formt teilweise die Vertikalnut 4
mit, welche den Nutabschnitt 3 durchdringt.
Der Formvorgang verläuft wie folgt:
Der gezeigte Formkasten liegt zunächst auf einem Formtisch auf. Die Ziehleisten 6 sind eingesetzt und das Schiebestück 7 befindet sich in seiner Formstellung. Nun wird der Formkasten mit Beton gefüllt und der überschüssige Beton glatt abgestrichen. Sodann senken sich die Stempel in die Formkammern 8 ab und verdichten den Beton unter gleichzeitigem Rütteln. Danach werden die Ziehleisten 6 herausgezogen und die Schläuche 14 drucklos gemacht. Infolgedessen bewegen sich die Schiebestücke 7 unter der Wirkung ihrer Druckfedern 16 in ihre Entformungsstellung in die Wand hinein. Danach wird der Formkasten angehoben, während die Stempel ihre Stellung beibehalten. Zum Schluß werden auch die Stempel angehoben und die fertig geformten Betonpflastersteine zur Aushärtung vom Formtisch entfernt.
Der gezeigte Formkasten liegt zunächst auf einem Formtisch auf. Die Ziehleisten 6 sind eingesetzt und das Schiebestück 7 befindet sich in seiner Formstellung. Nun wird der Formkasten mit Beton gefüllt und der überschüssige Beton glatt abgestrichen. Sodann senken sich die Stempel in die Formkammern 8 ab und verdichten den Beton unter gleichzeitigem Rütteln. Danach werden die Ziehleisten 6 herausgezogen und die Schläuche 14 drucklos gemacht. Infolgedessen bewegen sich die Schiebestücke 7 unter der Wirkung ihrer Druckfedern 16 in ihre Entformungsstellung in die Wand hinein. Danach wird der Formkasten angehoben, während die Stempel ihre Stellung beibehalten. Zum Schluß werden auch die Stempel angehoben und die fertig geformten Betonpflastersteine zur Aushärtung vom Formtisch entfernt.
Fig. 5 zeigt in einer bezüglich der Fig. 4 seitlich
versetzten Schnittebene ein anderes Schiebestück 7′. Es hat
eine größere Höhe und wird von zwei Schläuchen 18, die sich
am Formkastenunterteil abstützen, in die Formstellung
gedrängt. Die Zurückbewegung wird hier von einem dritten
Schlauch 19 bewerkstelligt, der unter Druck gesetzt wird,
wenn die beiden anderen Schläuche 18 drucklos sind. Der
Schlauch 19 ist zwischen einer feststehenden Anschlagwand 20
und einer Rückwand 21 des Schiebestücks 7′ eingelegt und
treibt dieses somit nach rechts.
Bezugszeichenliste
1 Nutabschnitt
2 Nutabschnitt
3 Nutabschnitt
4 Vertikalnut
5 unterer Teil
6 Ziehleiste
7 Schiebestück
7′ Schiebestück
8 Formkammer
9 Formkastenoberteil
10 Formkastenunterteil
11 Stempelwand
12 Rückwand
13 Anschlagwand
14 Schlauch
15 Schutzrohr
16 Druckfeder
17 Oberkante Stein
18 Schlauch
19 Schlauch
20 Anschlagwand
21 Rückwand
2 Nutabschnitt
3 Nutabschnitt
4 Vertikalnut
5 unterer Teil
6 Ziehleiste
7 Schiebestück
7′ Schiebestück
8 Formkammer
9 Formkastenoberteil
10 Formkastenunterteil
11 Stempelwand
12 Rückwand
13 Anschlagwand
14 Schlauch
15 Schutzrohr
16 Druckfeder
17 Oberkante Stein
18 Schlauch
19 Schlauch
20 Anschlagwand
21 Rückwand
Claims (8)
1. Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern,
die an einer Seitenfläche eine Vertiefung aufweisen,
bestehend aus einem Formunterteil mit mehreren unten und oben
offenen, von Wänden umgrenzen Formkammern und einem
Formoberteil mit in die Formkammern passenden Stempeln,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Vertiefungen in
Wänden der Formkammer (8), Schiebestücke (7; 7′) gelagert
sind, die mittels aufblähbarer Schläuche (14; 18) senkrecht
zu den Wandflächen verstellt werden können.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schläuche (14) zur Bewegung der Schiebestücke (7) aus der
Wand heraus in ihre Formstellung vorgesehen sind, während zu
der Bewegung in umgekehrter Richtung in die
Entformungsstellung Federn (16) vorgesehen sind.
3. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwei Schläuche (18, 19) pro Schiebestück (7′)
vorgesehen sind, die abwechselnd mit Druck beaufschlagt
werden können und die Schiebestücke in entgegengesetzte
Richtungen treiben.
4. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schläuche (14) in Abschnitten, in denen ein Aufblähen nicht
erforderlich ist, von starren Schutzrohren (15) umgeben sind.
5. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
zueinander parallelen Wänden Ziehleisten (6) geführt sind,
die zum Entformen herausgezogen werden können und daß die
Schiebestücke (7; 7′) in Wänden gelagert sind, die sich quer
zu den Ziehleisten (6) erstrecken.
6. Form nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schläuche (14) in einer Wellenform unter den Ziehleisten (6)
hindurchgeführt und in die Bereiche zwischen den Ziehleisten
(6) hochgeführt sind.
7. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiebestücke paarweise angeordnet und gemeinsam in
entgegengesetzte Richtungen bewegbar sind, so daß sie in
einander bezüglich der Wand gegenüberliegende Formkammern
hineinstoßen bzw. sich aus diesen zurückziehen.
8. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in
Längs- und Querwänden des Formunterteils schlauchbetätigte
Schiebestücke gelagert und Schläuche geführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995146886 DE19546886A1 (de) | 1995-12-15 | 1995-12-15 | Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995146886 DE19546886A1 (de) | 1995-12-15 | 1995-12-15 | Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19546886A1 true DE19546886A1 (de) | 1997-06-19 |
Family
ID=7780235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995146886 Withdrawn DE19546886A1 (de) | 1995-12-15 | 1995-12-15 | Form zur maschinellen Herstellung von Betonformkörpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19546886A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0895841A1 (de) * | 1997-08-04 | 1999-02-10 | Bisotherm GmbH | Vorrichtung zum Herstellen von Grossblöcken |
| EP1800816A3 (de) * | 2005-12-21 | 2011-01-19 | Baustoffwerke Gebhart & Sohne Gmbh & Co. Kg | Form zum Herstellen von Steinen insbesondere von Pflastersteinen |
| EP3533574A1 (de) * | 2017-12-19 | 2019-09-04 | Vollert Anlagenbau GmbH | Anlage und verfahren zur herstellung von betonelementen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036741B (de) * | 1956-07-10 | 1958-08-14 | Heinrich Steinhage | Form zum Herstellen von Presskoerpern aus Beton oder sonstigem Kunststoff |
| DE7028919U (de) * | 1970-07-31 | 1970-11-12 | Zenith Maschf Gmbh | Formvorrichtung zum herstellen von verbundpflastersteinen. |
| DE2607212B2 (de) * | 1975-02-25 | 1978-12-07 | Slokker Bouw Maatschappij B.V., Huizen (Niederlande) | Kern zur Bildung eines Hohlraumes in einer Gießform herzustellenden plattenartigen Bauelementen |
| DE3917500A1 (de) * | 1989-05-30 | 1990-12-06 | Sf Vollverbundstein | (beton-) formstein fuer stuetzmauern, form fuer die herstellung sowie stuetzmauer |
-
1995
- 1995-12-15 DE DE1995146886 patent/DE19546886A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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