DE19546601A1 - Airbagaufblasvorrichtung und Verfahren des Zusammenbaus - Google Patents
Airbagaufblasvorrichtung und Verfahren des ZusammenbausInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrich
tung zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsassen
rückhaltevorrichtung, wie z. B. einen Airbag, und ferner
bezieht sie sich auf ein Verfahren des Zusammenbaus der
Vorrichtung.
Das US-Patent Nr. 4 817 828 offenbart eine Vorrichtung
zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsassenrückhal
tevorrichtung, wie z. B. einen Airbag. Die Vorrichtung
umfaßt eine Aufblasvorrichtung, die eine Quelle von Gas
zum Aufblasen des Airbags aufweist. Ein Körper aus
zündbarem gaserzeugenden Material ist in der Aufblas
vorrichtung enthalten. Das gaserzeugende Material wird
gezündet, wenn das Fahrzeug einen Zustand erfährt, der
das Auftreten einer Kollision anzeigt, für den ein
Aufblasen des Airbags erforderlich ist. Der kollisions
anzeigende Zustand kann z. B. das Auftreten eines vor
bestimmten Betrages von Fahrzeugverzögerung aufweisen.
Wenn das gaserzeugende Material verbrennt, erzeugt es ein
großes Volumen von Gas, das geleitet bzw. gerichtet wird,
um von der Aufblasvorrichtung in den Airbag zu strömen,
um den Airbag aufzublasen. Wenn der Airbag aufgeblasen
ist, erstreckt er sich in das Fahrzeuginsassenabteil, um
einen Insassen des Fahrzeugs davor zurückzuhalten, ge
waltsam auf Teile des Fahrzeugs aufzuschlagen.
Die in dem ′828 Patent offenbarte Aufblasvorrichtung
besitzt ein zylindrisches Gehäuse. Das Gehäuse umfaßt
eine innere rohrförmige Wand und eine äußere rohrförmige
Wand. Ein zylindrischer Filter ist in dem Gehäuse kon
zentrisch zwischen den rohrförmigen Wänden enthalten. Die
innere rohrförmige Wand definiert eine zylindrische Ver
brennungskammer, in der der Körper aus gaserzeugendem
Material enthalten ist. Eine Vielzahl von Gasströmungs
öffnungen erstreckt sich durch die innere rohrförmige
Wand und leitet das Gas, um radial nach außen von der
Verbrennungskammer und durch den Filter zu der äußeren
rohrförmigen Wand hin zu strömen. Eine Vielzahl von Gas
strömungsöffnungen, die sich durch die äußere rohrförmige
Wand erstreckt, leiten ähnlich das Gas, um radial nach
außen von dem Gehäuse zu dem Airbag hin zu strömen.
In der in dem ′828 Patent offenbarten Aufblasvorrichtung
ist das Gehäuse an seinen axial gegenüberliegenden Enden
durch ein Paar von kreisförmigen Endwänden geschlossen.
Die Endwände erstrecken sich durchmesserartig bzw. dia
metral über die offenen Enden der rohrförmigen Wände.
Jede Endwand besitzt einen ringförmigen umfangsmäßigen
Flansch und wird an ihrem Platz durch einen jeweiligen
Endteil der äußeren rohrförmigen Wand gehalten, das um
den Flansch herum gecrimpt ist. Die geschlossenen Enden
des Gehäuses werden durch ein Paar von elastomerischen
bzw. gummiartigen Abdichtringen abgedichtet. Jeder der
Abdichtringe ist innerhalb des Gehäuses benachbart zu
einer jeweiligen der Endwände angeordnet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Vorrichtung
zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsasssenrück
haltevorrichtung ein zündbares gaserzeugendes Material,
Zündermittel und ein Gehäuse auf. Die Zündermittel, wenn
sie betätigt werden, zünden das gaserzeugende Material.
Das gaserzeugende Material erzeugt dann Gas zum Aufblasen
der Fahrzeuginsassenrückhaltevorrichtung. Das Gehäuse
besitzt eine rohrförmige Wand, die das gaserzeugende
Material umgibt. Die rohrförmige Wand besitzt eine
Längsmittelachse und eine Vielzahl von Auslaßöffnungen,
durch die das Gas radial nach außen von dem Gehäuse
strömt. Das Gehäuse besitzt ferner eine Endwand, die
geschlossenes Ende des Gehäuse definiert.
Das Gehäuse enthält eine rohrförmige Struktur, die einen
zylindrischen Filter, der das gaserzeugende Material um
gibt, einschließt. Die rohrförmige Struktur ist koaxial
innerhalb der rohrförmigen Wand angeordnet und besitzt
einen axial inneren Endteil, und zwar benachbart zu der
Endwand.
Die Vorrichtung umfaßt ferner ein kreisförmiges Abstands
element und eine ringförmige elastomerische Dichtung. Das
Abstandselement ist koaxial innerhalb der rohrförmigen
Wand benachbart zu der Endwand angeordnet und besitzt
eine Vielzahl von sich radial erstreckenden Abstandsele
mentloben bzw. -ansätzen, und zwar an Stellen, die von
einander umfangsmäßig um das Abstandselement beabstandet
sind. Die Dichtung erstreckt sich umfangsmäßig um das
Abstandselement über und zwischen den Abstandselement
loben und wird kompressiv axial zwischen dem inneren
Endteil der rohrförmigen Struktur und der Endwand des
Gehäuses belastet.
Die Vorrichtung wird in einem Verfahren zusammengebaut,
das den Schritt des Drückens bzw. Pressens der rohrförmi
gen Struktur gewaltsam in das Gehäuse entlang der Mittel
achse aufweist. Der Drück- bzw. Preßschritt preßt den
inneren Endteil der rohrförmigen Struktur gewaltsam gegen
die Dichtung. Als eine Folge wird die Dichtung kompressiv
zwischen den umgebenden Oberflächen der angrenzenden
Teile der Vorrichtung belastet. Die Dichtung füllt dann
den Raum, durch den eine Strömung von Gas von dem gas
erzeugenden Material ansonsten vorbei an dem Filter
lecken würde, und zwar durch Strömen um den inneren End
teil der rohrförmigen Struktur herum.
Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden einem
Fachmann auf dem Gebiet der vorliegenden Erfindung durch
Lesen der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
Begleitzeichnung offenbar werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Fahrzeuginsas
senrückhaltevorrichtung, die ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
aufweist;
Fig. 2 eine schematische Ansicht, die die Vorrichtung
der Fig. 1 in einem betätigten Zustand zeigt;
Fig. 3 eine Schnittansicht von Teilen der Vorrichtung
der Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht von Teilen, die
in Fig. 3 gezeigt sind;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht eines Teils, das in
Fig. 3 gezeigt ist;
Fig. 6 eine Ansicht entlang der Linie 6-6 der Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht eines weiteren Teils, das in Fig.
3 gezeigt ist;
Fig. 8 eine Ansicht eines weiteren Teils, das in Fig.
3 gezeigt ist;
Fig. 9 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung,
die zum Zusammenbau der Vorrichtung der Fig. 1
verwendet wird; und
Fig. 10 eine Ansicht eines weiteren in Fig. 3 gezeig
ten Teiles.
Eine Fahrzeuginsassenrückhaltevorrichtung 10, die ein be
vorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
aufweist, ist schematisch in den Fig. 1 und 2 gezeigt.
Die Vorrichtung 10 umfaßt eine aufblasbare Fahrzeugin
sassenrückhaltevorrichtung 12, die allgemein als ein
Airbag bezeichnet wird. Die Vorrichtung 10 umfaßt ferner
eine Aufblasvorrichtung 14, die eine Quelle von Gas zum
Aufblasen des Airbags 12 aufweist.
Der Airbag 12 und die Aufblasvorrichtung 14 sind in einem
Reaktions- bzw. Gegenkraftkanister bzw. -behälter 16
gehäuseartig beherbergt. Der Reaktionskanister 16 ist in
einem Teil eines Fahrzeugs angebracht, der an das Fahr
zeuginsassenabteil 18 angrenzt, wie z. B. das Armaturen
brett 20 des Fahrzeugs. Eine Einsatz- bzw. Entfaltungstür
22 erstreckt sich über eine Einsatz- bzw. Entfaltungs
öffnung 23 in den Reaktionskanister 16. Die Einsatztür 22
folgt dem Profil des Armaturenbretts 20 über die Einsatz
öffnung 23 und verbirgt bzw. verdeckt somit den Airbag 12
und den Reaktionskanister 16 von dem Fahrzeuginsassenab
teil 18. Der Airbag 12, die Aufblasvorrichtung 14, der
Reaktionskanister 16 und die Einsatztür 22 sind Teile
eines Airbagmoduls 24, das gesondert von dem Armatu
renbrett 20 zusammengebaut wird.
Wenn das Fahrzeug eine Kollision bzw. einen Zusammenstoß
erfährt, für den ein Aufblasen des Airbags 12 erforder
lich ist, um einen Insassen des Fahrzeugs zurückzuhalten
bzw. einzuschränken, wird die Aufblasvorrichtung 14 be
tätigt. Die Aufblasvorrichtung 14 emittiert dann ein
großes Volumen von Gas, das in den Airbag 12 strömt, um
den Airbag 12 von einem aufbewahrten, gefalteten Zustand
(Fig. 1) in einen aufgeblasenen Zustand (Fig. 2) aufzu
blasen. Wenn das Gas beginnt, den Airbag 12 aufzublasen,
bewegt es den Airbag 12 nach außen gegen die Einsatztür
22. Eine Beanspruchungserhöhungsvorrichtung (nicht ge
zeigt) in der Einsatztür 22 bricht unter der durch den
zunehmenden Druck des Gases, das in den Airbag 12 von der
Aufblasvorrichtung 14 strömt, induziert wird. Wenn das
Gas fortfährt, den Airbag 12 aufzublasen, bewegt es den
Airbag 12 nach außen durch die Einsatzöffnung 23 vorbei
an der Einsatztür 22, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der
Airbag 12 erstreckt sich dann in das Fahrzeuginsassen
abteil 18, um einen Insassen des Fahrzeugs davor zurück
zuhalten, gewaltsam auf das Armaturenbrett 20 oder andere
Teile des Fahrzeugs aufzuschlagen.
Der Airbag 12 ist mit dem Reaktionskanister 16 durch
geeignete Klemmanordnungen 26 verbunden. Eine Vielzahl
von Umgebungsluftströmungsöffnungen 28 erstreckt sich
durch den Reaktionskanister 16 zwischen der Aufblasvor
richtung 14 und dem Airbag 12. Ein Flächenelement 30 aus
Folie bzw. Blech oder dergleichen sieht ein Paar von
Klappen 34 vor, die sich von der Aufblasvorrichtung 14
über einige bzw. mehrere der Umgebungsluftströmungsöff
nungen 28 erstrecken. Zusätzliche Klappen 36, die vor
zugsweise Kantenteile des Airbags 12 aufweisen, er
strecken sich von den Klemmanordnungen 26 über den Rest
der Umgebungsluftströmungsöffnungen 28.
Wie schematisch in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist,
besitzt die Aufblasvorrichtung 14 eine zylindrische Form
mit einer Längsmittelachse 40 und erstreckt sich axial
zwischen zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 42 und 44
des Reaktionskanisters 16. Wie in größerer Einzelheit in
Fig. 3 gezeigt ist, besitzt die Aufblasvorrichtung 14
ein zylindrisches Gehäuse 50. Das Gehäuse 50 besitzt eine
rohrförmige äußere Wand 52 und eine kreisförmige Endwand 54,
von denen jede auf der Achse 40 zentriert ist. Die
Endwand 54 schließt ein Ende des Gehäuses 50 und trägt
einen mit einem Gewinde versehenen Befestigungsstutzen
bzw. -ansatz 58 zum Befestigen bzw. Anbringen der Auf
blasvorrichtung 14 in dem Reaktionskanister 16. Eine
kreisförmige Endkappe 56 schließt das andere Ende des
Gehäuses 50. Die Endkappe 56 ist ebenfalls auf der Achse
40 zentriert.
Das Gehäuse 50 enthält einen langgestreckten zylindri
schen Körper 60 aus zündbarem gaserzeugendem Material.
Das Gehäuse enthält ebenfalls eine rohrförmige Struktur
62. Die rohrförmige Struktur 62 definiert eine zy
lindrische Verbrennungskammer 64, in der der Körper 60
aus gaserzeugendem Material angeordnet ist.
Wie in vergrößerter Einzelheit in Fig. 4 gezeigt ist,
wird die Verbrennungskammer 64 durch eine zylindrische
Drahtmaschenabschirmung 66 definiert, die den Innendurch
messer der rohrförmigen Struktur 62 definiert. Alternativ
könnte die Verbrennungskammer 64 durch eine perforierte
bzw. durchlochte rohrförmige Innenkörperwand, wie in der
Technik bekannt ist, definiert sein. Ein im allgemeinen
zylindrischer Filter 70 erstreckt sich umfangsmäßig um
die Abschirmung 66. Der Filter 70 besitzt eine Vielzahl
von im allgemeinen zylindrischen Filterschichten, ein
schließlich Schichten 72 aus Drahtmaschenabschirmung,
Schichten 74 aus Stahlwolle und Schichten 76 aus
Keramik/Glas-Wolle.
Die rohrförmige Struktur 62 umfaßt ferner ein Drahtglied
80. Das Drahtglied 80 ist ein Strang aus Metalldraht, der
sich umfangsmäßig und axial über den Filter 70 erstreckt.
Genauer besitzt das Drahtglied 80 gegenüberliegende Enden
82 und 84 (Fig. 3), die an den Filter 70 durch (nicht
gezeigte) Schweißungen befestigt sind, und erstreckt sich
über den Filter 70 in einer helixförmigen Konfiguration.
Das Tragglied 80 besitzt somit eine Vielzahl von sukzes
siven bzw. aufeinanderfolgenden Abschnitten 86 (Fig. 4),
die als helixförmige (schraubenförmig bzw. spiralförmig)
Windungen geformt sind, die sich über den Filter 70
umfangsmäßig vollständig um die Achse 40 erstrecken. Die
helixförmigen Abschnitte 86 des Tragglieds 80 besitzen
gegenüberliegende bzw. entgegengesetzte helixförmige
Oberflächenteile 88, die voneinander axial beabstandet
sind, um einen Spalt 90 zu definieren. Der Spalt 90
erstreckt sich ebenso über den Filter 70 umfangsmäßig
vollständig um die Achse 40 in einer Vielzahl von
helixförmigen Windungen. Der Spalt 90 ist offen und frei
von Obstruktionen bzw. Hindernissen, und zwar axial über
seine Breite und umfangsmäßig entlang seiner gesamten
Länge. Die Breite des Spaltes 90 kann variiert werden,
und ist bevorzugt wesentlich größer als die Breite der
Öffnungen in den unterliegenden Schichten 72 aus Draht
maschenabschirmung in dem Filter 70.
Die rohrförmige äußere Wand 52 des Gehäuses 50 besitzt
eine zylindrische Innenseitenoberfläche 94, eine zylin
drische Außenseitenoberfläche 96 und eine Vielzahl von
zylindrischen Innenkantenoberflächen 98, die Gasaus
laßöffnungen 100 definieren, die sich radial durch die
Außenwand 52 erstrecken. Ein Flächenelement 102 aus
brechbarem drucksteuerndem Material, das vorzugsweise aus
Aluminiumfolie bzw. -blech gebildet ist, erstreckt sich
umfangsmäßig um die Innenseitenoberfläche 94 der Außen
wand 52 in kontinuierlichem Kontakt mit der Innenseiten
oberfläche 94. Das Flächenelement 102 besitzt somit eine
Vielzahl von einzelnen kreisförmigen Teilen 104, von
denen sich jeder über das Innenende eines jeweiligen der
Gasauslaßöffnungen 100 in der Außenwand 52 erstreckt.
Das Flächenelement 102 aus brechbarem drucksteuerndem
Material wird vorzugsweise mit der Innenseitenoberfläche
94 der Außenwand 52 des Gehäuses 50 durch ein Haftmittel
verbunden, bevor die rohrförmige Struktur 62 in dem
Gehäuse 50 installiert wird. Die rohrförmige Struktur 62,
die den Filter 70 aufweist, wird dann in Längsrichtung in
das Gehäuse 50 durch das offene Ende der rohrförmigen
Außenwand 52 bewegt. Wenn die rohrförmige Struktur 62
somit in das Gehäuse 50 bewegt wird, gleitet das Trag
glied 80 gegen das Flächenelement 102 aus brechbarem
drucksteuerndem Material in einen helixförmigen Linien
kontakt. Der Linienkontakt hilft, die äußerste Schicht 72
aus Drahtmaschenabschirmung in dem Filter 70 daran zu
hindern, das Flächenelement 102 aus brechbarem druck
steuerndem Material zu zerreißen.
Der langgestreckte Körper 60 aus gaserzeugendem Material
wird durch eine Vielzahl von gesonderten zylindrischen
Körpern 110 aus gaserzeugendem Material, die als Körner
bekannt sind, definiert. Das gaserzeugende Material, aus
dem die Körner 110 gebildet sind, ist ein zündbares Mate
rial, das schnell ein großes Gasvolumen erzeugt, wenn es
gezündet wird. Das gaserzeugende Material kann irgendeine
in der Technik bekannte Zusammensetzung besitzen und die
Körner 110 können irgendeine in der Technik bekannte Kon
figuration besitzen.
Als ein Beispiel der unterschiedlichen Körner aus gas
erzeugendem Material, die in der Aufblasvorrichtung 14
benutzt werden können, ist die Konfiguration bzw. der
Aufbau eines derartigen Korns 110 im Detail in den
Fig. 5 und 6 gezeigt. Das Korn 110 besitzt eine zylin
drische Außenoberfläche 112, und zwar zentriert auf einer
Achse 114. Das Korn 110 besitzt ferner erste und zweite
entgegengesetzte bzw. gegenüberliegende Seitenoberflächen
116 und 118. Jede der gegenüberliegenden Seitenoberflä
chen 116 und 118 besitzt eine kreisförmige Form, und zwar
zentriert auf der Achse 114, und ist im allgemeinen senk
recht zu der Achse 114.
Das Korn 110 besitzt vorzugsweise eine Vielzahl von zy
lindrischen Innenoberflächen 120, von denen jede einen
jeweiligen zylindrischen Durchlaß 122 definiert, der sich
axial durch das Korn 110 erstreckt. Die Anzahl und die
Anordnung der zylindrischen Innenoberflächen 120 kann
variieren. Wie mittels eines Beispiels in den Fig. 5
und 6 gezeigt ist, ist eine der zylindrischen Innenober
flächen 120 auf der Achse 114 zentriert, und die anderen
zylindrischen Innenoberflächen 120 sind in ersten und
zweiten kreisförmigen Anordnungen angeordnet. Die erste
kreisförmige Anordnung der zylindrischen Innenoberflächen
120 erstreckt sich umfangsmäßig um die Achse 114 auf
einer ersten kreisförmigen Linie 124. Die erste kreis
förmige Linie 124 ist auf der Achse 114 zentriert. Die
zweite kreisförmige Anordnung der zylindrischen Innen
oberflächen 120 erstreckt sich umfangsmäßig um die Achse
114 auf einer zweiten kreisförmigen Linie 126. Die zweite
kreisförmige Linie 126 ist ebenfalls auf der Achse 114
zentriert und ist radial nach außen von der ersten kreis
förmigen Linie 124 beabstandet. Außerdem ist jede der
zylindrischen Innenoberflächen 120 in der zweiten
kreisförmigen Anordnung mindestens teilweise umfangsmäßig
von jeder der zylindrischen Innenoberflächen 120 in der
ersten kreisförmigen Anordnung verschoben bzw. versetzt.
Jedes der Körner 110 aus gaserzeugendem Material besitzt
vorzugsweise eine zündungsverstärkende Beschichtung, die
aus einem pyrotechnischen Material gebildet ist. Das
pyrotechnische Material, aus dem die Beschichtungen ge
bildet sind, erzeugt nicht einen wesentlichen Betrag von
Gas zum Aufblasen des Airbags 12, sondern ist leichter
bzw. schneller zündbar als das gaserzeugende Material,
aus dem die Körner 110 gebildet sind. Das pyrotechnische
Material kann irgendeine geeignete, in der Technik
bekannte, Zusammensetzung besitzen. Alternativ könnten
die Körner 110 des gaserzeugenden Materials frei von
derartigen Beschichtungen bzw. Überzügen sein.
Die Körner 110 aus gaserzeugendem Material werden koaxial
innerhalb der Verbrennungskammer 64 aufgenommen, um den
langgestreckten Körper 60 aus gaserzeugendem Material,
wie in Fig. 3 gezeigt ist, zu definieren. Ein kreisför
miges Abstandselement 140 und eine ringförmige elastome
rische bzw. gummiartige Dichtung 142 sind ebenfalls in
dem Gehäuse 50 enthalten.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, besitzt das Abstandselement
140 einen zylindrischen Körper 144 zentriert auf einer
Achse 145. Der Körper 144 besitzt eine zylindrische
Außenoberfläche 146 mit einem Durchmesser, der kleiner
ist als der Innendurchmesser der rohrförmigen Struktur 62
(Fig. 3). Ein Flansch 148 steht radial nach außen von
dem hinteren Ende des Körpers 144 vor und besitzt eine
ringförmige Außenkantenoberfläche 150 zentriert auf der
Achse 145. Der Durchmesser der Außenkantenoberfläche 150
ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der rohrförmi
gen Außengehäusewand 52 (Fig. 3).
Eine hintere Seitenoberfläche 152 des Abstandselements
140 besitzt einen kegelstumpfförmigen Teil 154, der sich
radial nach innen von der Außenkantenoberfläche 150 des
Flansches 148 erstreckt. Die hintere Seitenoberfläche 152
besitzt ferner einen planaren kreisförmigen Teil 156, der
sich diametral bzw. durchmesserartig über die Achse 145
erstreckt. Eine ringförmige Vorderseitenoberfläche 158
des Abstandselements 140 ist auf dem Ende des Körpers 144
gegenüber dem Flansch 148 angeordnet. Die Vorderseiten
oberfläche 158 definiert eine kreisförmige Öffnung 160
zentriert auf der Achse 145.
Eine erste zylindrische Innenoberfläche 162 des Körpers
144 erstreckt sich axial nach innen von der Öffnung 160
zu einer ringförmigen Innenoberfläche 164. Eine zweite
zylindrische Innenoberfläche 166 erstreckt sich axial
nach innen von der ringförmigen Innenoberfläche 164 zu
einer kreisförmigen Innenoberfläche 168. Die zweite
zylindrische Innenoberfläche 166 und die kreisförmige
Innenoberfläche 168 definieren zusammen ein zentrales
Abteil 170, das offen ist in einer Richtung, die axial
nach außen zu der Öffnung 160 bei der Vorderseitenober
fläche 158 hin hinweist.
Das Abstandselement 140 besitzt ferner eine Vielzahl von
Abstandselementloben bzw. -ansätzen 172. Die Abstandsele
mentloben 172 stehen radial nach außen von der zylindri
schen Außenoberfläche 146 des Körpers 144 vor und er
strecken sich axial über den Körper 144 von dem Flansch
148 zu der Vorderseitenoberfläche 158. Die Abstandsele
mentloben 172 sind gleichmäßig voneinander umfangsmäßig
um die Achse 145 beabstandet und besitzen alle dieselbe
Größe und Form.
Jede Abstandselementlobe 172 besitzt eine Außenoberfläche
176 und ein Paar von parallelen, planaren gegenüberlie
genden Seitenoberflächen 178. Die Außenoberfläche 176 der
Abstandselementloben 172 besitzen zylindrische Konturen,
die auf der Achse 145 zentriert sind und besitzen gleiche
Durchmesser, die im wesentlichen gleich dem Innendurch
messer der rohrförmigen Struktur 62 sind. Jede Abstands
elementlobe 172 besitzt ferner eine im allgemeinen
planare Vorderendoberfläche 180. Jede Vorderendoberfläche
180 erstreckt sich nach hinten von der zylindrischen
Außenoberfläche 146 des Körpers 144 zu der Außenober
fläche 176 der jeweiligen Abstandselementlobe 172 unter
einem spitzen Winkel zu der Achse 145. In dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, das in
der Zeichnung gezeigt ist, ist dieser Winkel ungefähr
65°, aber könnte variieren.
Die Dichtung 142 ist umfangsmäßig und radial über die
Außenoberflächen 176 der Abstandselementloben 172 ge
streckt und ist in dem Gehäuse 50 konzentrisch mit dem
Abstandselement 140, wie in Fig. 3 gezeigt ist, auf
genommen. Der planare Hinteroberflächenteil 156 des
Abstandselements 140 stößt bzw. liegt an einen im wesent
lichen koextensiven planaren Innenoberflächenteil 182 der
Endwand an. Der kegelstumpfförmige hintere Oberflächen
teil 154 des Abstandselements 140 stößt bzw. liegt an
einem kegelstumpfförmigen Innenoberflächenteil 184 der
Endwand 54 an. Das Abstandselement 140 sitzt somit dicht
bzw. eng gegen die Endwand 54 in einer auf der Achse 40
zentrierten Position.
Wie kurz oben beschreiben wurde, wird die rohrförmige
Struktur 62, die den Filter 70 einschließt, longitudinal
bzw. in Längsrichtung in das Gehäuse 50 durch das offene
Ende der Außenwand 52 entlang der Achse 40 zu der Endwand
54 hin bewegt. Wenn die rohrförmige Struktur 62 sich der
Endwand 54 nähert, bewegt sich ein Innenendteil 186 der
rohrförmigen Struktur 62 gegen die Dichtung 142. Die ge
neigten Vorderendoberflächen 180 der Abstandselementloben
172 führen den Innenendteil 186 der rohrförmigen Struktur
62, um sich konzentrisch über die Außenoberfläche 176 der
Abstandselementloben 172 zu bewegen, und somit, um sich
in konzentrische Ausrichtung mit der Dichtung 142 zu be
wegen. Die rohrförmige Struktur 62 wird dann gewaltsam in
das Gehäuse 50 und gegen die Dichtung 142 gepreßt bzw.
gedrückt. Der Prozeß des Pressens der rohrförmigen Struk
tur 62 gewaltsam in das Gehäuse 50 wird vollständig im
folgenden unter Bezugnahme auf die Endkappe 56 bei dem
gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 50 beschrieben.
Wenn der Innenendteil 186 der rohrförmigen Struktur 62
gewaltsam gegen die Dichtung 142 gepreßt wird, wird die
Dichtung 142 kompressiv axial zwischen der rohrförmigen
Struktur 62 und dem Flansch 148 belastet. Die axiale Be
lastung verursacht, daß die Dichtung 142 weiter kompres
siv radial zwischen den Abstandselementloben 172 und der
Außenwand 52 belastet wird. Das elastomerische Material
der Dichtung 142 beult sich in den Raum zwischen der
Außenwand 52 und der Außenkantenoberfläche 150 des Flan
sches 148 aus und beult sich ferner radial in die Räume,
die sich umfangsmäßig zwischen die Abstandselementloben
172 erstrecken, aus. Die Dichtung 142 ist somit kompres
siv zwischen den umgebenden Oberflächen der angrenzenden
Teile der Aufblasvorrichtung 14 belastet. Als Folge füllt
die Dichtung 142 den Raum, durch den eine Gasströmung von
der Verbrennungskammer 64 ansonsten vorbei an dem Filter
70 durch Strömen um den Innenendteil 186 der rohrförmigen
Struktur 162 lecken würde.
Das Abteil 170 bei dem Mittelpunkt des Abstandselements
140 enthält einen optionalen Körper 188 aus Selbstzün
dungsmaterial. Der Körper 188 aus Selbstzündungsmaterial
wird in dem Abteil 170 durch ein Flächenelement 189 aus
Metallfolie bzw. -blech oder dergleichen gehalten, das an
die ringförmige Innenoberfläche 164 des Abstandselements
140 durch Haftung angebracht ist. Das Selbstzün
dungsmaterial zündet und emittiert Verbrennungsprodukte,
und zwar automatisch bei einer vorbestimmten erhöhten
Temperatur, und kann irgendeine geeignete in der Technik
bekannte Zusammensetzung besitzen. Die von dem Körper 188
aus Selbstzündungsmaterial emittierten Verbrennungspro
dukte brechen das Abdichtflächenelement 189 und tauchen
von dem Abstandselement 140 durch die Öffnung 160 auf.
Diese Verbrennungsprodukte bewegen sich somit gegen das
benachbarte Korn 110 aus gaserzeugendem Material in der
Verbrennungskammer 64, um den langgestreckten Körper 60
aus gaserzeugendem Material automatisch zu zünden, wenn
die Umgebungstemperatur der Aufblasvorrichtung 14 das
vorbestimmte erhöhte Niveau erreicht.
Wie man am besten in der Fig. 8 erkennt, besitzt die
Endkappe 56 entgegengesetzt hinweisende Innen- und Außen
seitenoberflächen 190 und 192, die auf einer Achse 194
zentriert sind. Die Endkappe 56 besitzt ferner erste und
zweite zylindrische Wandteile 196 und 198, die auf der
Achse 194 zentriert sind. Jeder der zylindrischen Wand
teile 196 und 198 steht axial von der Innenseitenober
fläche 190 vor, wobei der erste zylindrische Wandteil 196
kürzer als und radial beabstandet nach außen von dem
zweiten zylindrischen Wandteil 198 ist. Eine ringförmige
Endoberfläche 200 des zweiten zylindrischen Wandteils 198
definiert eine gasförmige Öffnung 202, die auf der Achse
194 zentriert ist.
Eine erste zylindrische Innenoberfläche 204 der Endkappe
56 erstreckt sich axial von der Öffnung 202 zu einer
ringförmigen Innenoberfläche 206. Ein zylindrisches
Abteil 208 wird somit zwischen der Öffnung 202 und der
ringförmigen Innenoberfläche 206 definiert. Eine zweite
zylindrische Innenoberfläche 210 der Endkappe 56 er
streckt sich axial von der ringförmigen Innenoberfläche
206 zu der Außenseitenoberfläche 192. Die zweite zylin
drische Innenoberfläche 210 definiert einen sich axial
erstreckenden Durchlaß 212, der das Abteil 208 mit dem
Äußeren der Endkappe 56 bei der Außenseitenoberfläche 192
verbindet.
Die Endkappe 56 besitzt ferner erste und zweite Umfangs
oberflächenteile 216 und 218. Der erste Umfangsoberflä
chenteil 216 besitzt ein gewölbtes bzw. bogenförmiges
Querschnittsprofil, das sich radial nach innen und axial
nach außen von der Innenseitenoberfläche 190 erstreckt.
Der erste Umfangsoberflächenteil 216 der Endkappe 56
besitzt somit die Kontur eines Gewölbes bzw. einer
Kuppe, die auf der Achse 194 zentriert ist.
Der zweite Umfangsoberflächenteil 218 der Endkappe 56
erstreckt sich einen kurzen Abstand axial nach außen von
dem ersten Umfangsoberflächenteil 216 zu der Außenseiten
oberfläche 192. Der zweite Umfangsoberflächenteil 218 ist
ringförmig und definiert somit die Länge eines kurzen
axialen Vorsprungs 220, auf dem die Vorderseitenober
fläche 192 angeordnet ist.
Wie weiter in Fig. 3 gezeigt ist, besitzt die Außenwand
52 des Gehäuses 50 einen Hauptteil 230 und einen offenen
Endteil 232. Der Hauptteil 230 der Außenwand 52 ist zy
lindrisch und erstreckt sich axial über die rohrförmige
Struktur 62. Der offene Endteil 232 der Außenwand 52 be
sitzt ein gewölbtes bzw. bogenförmiges Querschnitts
profil, das sich radial nach innen erstreckt und radial
nach außen, und zwar von dem Hauptteil 230. Der offene
Endteil 232 besitzt somit die Kontur eines Doms bzw.
einer Kuppe, die auf der Achse 40 zentriert ist. Der
offene Endteil 232 besitzt ferner eine ringförmige Kan
tenoberfläche 234, die eine kreisförmige Öffnung 236
zentriert auf der Achse 40 definiert.
Die Endkappe 56 ist dicht bzw. eng koaxial innerhalb der
Außenwand 52 des Gehäuses 50 aufgenommen. Genauer liegt
der offene Endteil 232 der Außenwand 52 dicht bzw. eng
über dem ersten Umfangsoberflächenteil 216 der Endkappe
56 und die ringförmige Kantenoberfläche 234 der Außenwand
52 umkreist bzw. umschließt den zweiten Umfangsoberflä
chenteil 218 der Endkappe 56. Der kurze vorstehende Teil
220 der Endkappe 56 wird somit in der Öffnung 236 aufge
nommen und erstreckt sich durchmesserartig darüber.
Wie in strichpunktierten Linien in Fig. 3 angezeigt ist,
besitzt der offene Endteil 232 der Außenwand 52 anfäng
lich die zylindrische Form des Hauptteils 230 der Außen
wand 52. Wenn die Endkappe 56 koaxial in das Gehäuse 50
bewegt wurde, wird der offene Endteil 232 der Außenwand
52 radial und axial nach innen über die Endkappe 56 de
formiert. Dieser Prozeß versieht den offenen Endteil 232
der Außenwand 52 mit einer gewölbe- bzw. kuppelförmigen
Kontur, die dicht bzw. eng zu der des ersten Umfangsober
flächenteils 216 der Endkappe 56 paßt, und somit den
offenen Endteil 232 veranlaßt, über dem Umfangsoberflä
chenteil 216 dicht bzw. eng zu liegen. Vorzugsweise liegt
der offene Endteil 232 über dem Umfangsoberflächenteil
216 in Kontakt mit einem wesentlichen Gebiet des Umfangs
oberflächenteils 216 und am bevorzugtesten mit einem
Gebiet bzw. einer Fläche, die sich umfangsmäßig voll
ständig um die Achse 40 erstreckt.
Eine derartige Deformation der Außenwand 52 kann mit
irgendeiner geeigneten in der Technik bekannten Technik
erreicht werden. Jedoch, wie schematisch in Fig. 9 ge
zeigt ist, wird dies vorzugsweise erreicht durch Pressen
einer Form 240 axial gegen den offenen Endteil 232 der
Außenwand 52. Die Form 240 besitzt einen bogenförmigen
bzw. gewölbten Innenoberflächenteil 242 mit einem ra
dialen Profil zentriert auf einem Punkt 244. Das radiale
Profil des Innenoberflächenteils 242 besitzt einen Krüm
mungsradius R und erstreckt sich ungefähr 65° bis 75°
umfangsmäßig um den Mittelpunkt 244. Wenn der offene
Endteil 232 der Außenwand 52 des Gehäuses 50 in der Form
240 deformiert wird, wird die Außenoberfläche 246 des
offenen Endteils 232 mit einem radialen Profil versehen,
das zu dem Innenoberflächenteil 242 der Form 240 paßt.
Das Radialprofil der Außenoberfläche 246 besitzt dann den
Krümmungsradius R und erstreckt sich ungefähr 65° bis 75°
umfangsmäßig um den Mittelpunkt 244. Demzufolge ist das
gewölbte Ausmaß der kuppelförmigen Kontur des offenen
Endteils 232 der Außenwand 52 ungefähr 65° bis 75°. Durch
Halten von diesem Parameter des offenen Endteils 232
kleiner als oder gleich 90° kann das Gehäuse 50 aus einem
stoßextrudierten Metall, das eine geringere Zugfestigkeit
besitzt, hergestellt sein, wie z. B. Aluminium anstelle
von Stahl. Dies beruht darauf, daß herausgefunden wurde,
daß das sprödere Material nicht strukturell versagt, wenn
es in eine kuppelförmige Konfiguration mit einem
Wölbungsgrad bzw. mit einem gewölbten Ausmaß nicht größer
als 90° gebogen wird, wogegen es wahrscheinlicher reißt
oder anders strukturell versagt, falls es über diese
Grenze hinaus gebogen bzw. gekrümmt wird.
Ein zusätzlicher Parameter, der in der Konstruktion des
offenen Endteils 232 der Außenwand 52 berücksichtigt wer
den muß, ist eine Beziehung zwischen dem Krümmungsradius
R und der Dicke der Außenwand 52. Vorzugsweise ist das
Verhältnis des Krümmungsradius R (Fig. 9) zu der Dicke t
(Fig. 3) der Außenwand 52 mindestens ungefährt 3,75. Zum
Beispiel in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung ist der Krümmungsradius R 19 mm,
die Dicke t ist 4,6 mm und das Verhältnis des Krümmungs
radius R zu der Dicke t ist 4,13. Halten dieses Para
meters des offenen Endteils 232 bei oder oberhalb eines
Wertes von ungefähr 3,75 stellt sicher, daß das Aluminium
oder andere Material des offenen Endteils 232 nicht
strukturell versagen wird, wenn es in eine kuppelförmigen
Konfiguration, wie oben beschrieben, deformiert wird.
Eine ringförmige elastomerische Dichtung 250 ist eben
falls in dem Gehäuse 50 enthalten. Wie in Fig. 10
gezeigt ist, besitzt die Dichtung 250 eine Mittelachse
252, einen Körperteil 254 mit einem rechteckigen Quer
schnitt, und einen Lippenteil 256, der axial von dem
Körperteil 254 vorsteht. Der Lippenteil 256 der Dichtung
250 besitzt eine schmale radiale Dicke, verglichen mit
dem Körperteil 254 und umfaßt einen kleinen Flansch 258,
der radial nach außen an seinem freien Ende vorsteht.
Die Dichtung 250 ist in dem Gehäuse so, wie in Fig. 3
gezeigt, aufgenommen. Der Körperteil 254 der Dichtung 250
ist koaxial über dem ersten zylindrischen Wandteil 196
der Endkappe 56 aufgenommen und erstreckt sich radial
nach außen zu der Außenwand 52 des Gehäuses 50. Der
Körperteil 254 der Dichtung erstreckt sich ferner axial
nach innen von der Innenseitenoberfläche 190 der Endkappe
56 zu dem rohrförmigen Teil 62 der Aufblasvorrichtung 14.
Der Lippenteil 256 der Dichtung 250 erstreckt sich axial
und radial zwischen dem kuppelförmigen Umfangsoberflä
chenteil 216 der Endkappe 56 und dem kuppelförmigen
Endteil 232 der Außenwand 52. Wenn der Endteil 232 der
Außenwand 52 radial und axial nach innen, wie oben
beschrieben, deformiert wird, werden der Körperteil 254
und der Lippenteil 256 der Dichtung 250 beide kompressiv
belastet, und zwar zwischen den umgebenden Oberflächen
der angrenzenden Teile der Aufblasvorrichtung 14. Als
Folge füllt die Dichtung 250 den Raum, durch den Gas
ansonsten von der Verbrennungskammer 64 austreten und
nach außen lecken würde, und zwar durch die Öffnung 236.
Wie oben beschrieben wurde, wird der offene Endteil 232
der Außenwand 52 des Gehäuses 50 in eine Konfiguration
mit einer kuppelförmigen Kontur deformiert, die eng zu
der kuppelförmigen Kontur des Umfangsoberflächenteils 216
der Endkappe 56 paßt. Die Krümmung des Umfangsoberflä
chenteils 216 ist somit bevorzugt dieselbe wie die
Krümmung, die durch die Innenoberfläche 248 des offenen
Endteils 232 auf eine Deformation des offenen Endteils
232 hin, angenommen wird.
Jedoch können sich die Krümmungen der Umfangsoberfläche
216 und der Innenoberfläche 248 etwas unterscheiden. Dies
beruht darauf, daß die Dichtung 250 das Gas blockiert,
und zwar davor, in irgendeinen Raum zu lecken, der sich
zwischen diesen Oberflächen als Folge einer Differenz in
ihren Krümmungen erstrecken könnte.
Wenn die Dichtung 250 kompressiv zwischen den umgebenden
Oberflächen der angrenzenden Teile der Aufblasvorrichtung
14 auf die vorhergehende Art und Weise belastet wird,
wird eine wesentliche Kraft axial von der Endkappe 56 zu
der rohrförmigen Struktur 62 durch die Dichtung 250 über
tragen. Die rohrförmige Struktur 62 wird somit gewaltsam
in das Gehäuse entlang der Achse 40 zu der Endwand 54 hin
gepreßt. Wie oben beschrieben wurde unter Bezugnahme auf
das Abstandselement 140 und die Dichtung 142, verursacht
dies, daß die Dichtung 142 kompressiv belastet wird, und
zwar zwischen den umgebenden Oberflächen der angrenzenden
Teile der Aufblasvorrichtung 14.
Eine (schematisch gezeigte) Schraubenfeder 259 ist dicht
bzw. eng innerhalb des ersten zylindrischen Wandteils 196
der Endkappe 56 aufgenommen und erstreckt sich axial von
der Innenseitenoberfläche 190 der Endkappe 56 zu dem er
sten Korn 110 des gaserzeugenden Materials benachbart zu
der Endkappe 56. Die Schraubenfeder 259 ist axial zwi
schen der Endkappe 56 und dem ersten Korn 110 aus gas
erzeugendem Material zusammengedrückt und preßt somit die
Körner 110 aus gaserzeugendem Material zusammen, und zwar
fest genug, um diese am Rasseln innerhalb des Gehäuses 50
zu hindern.
Die Aufblasvorrichtung 14 umfaßt ferner eine Zündvor
richtung 260, die durch die Endkappe 56 getragen wird.
Die Zündvorrichtung 260 ist ein (Initial-)Zünder einer
bekannten Konstruktion und besitzt, wie in Fig. 3 ge
zeigt ist, ein zylindrisches Metallgehäuse 262, das in
dem Abteil 208 in der Endkappe 56 aufgenommen ist. Das
Gehäuse 262 besitzt einen brechbaren Vorderendteil 264
benachbart der Öffnung 202 in der Endkappe 56. Ein Paar
von Zuleitungsdrähten 266 erstreckt sich von dem Gehäuse
262 zu dem Äußeren des Gehäuses 50 durch den Durchlaß 212
in der Endkappe 56.
Das Gehäuse 262 enthält ein pyrotechnisches Material, das
eine bekannte Zusammensetzung besitzt und das auf den
Durchfluß von elektrischem Strom durch die Zündvorrich
tung 260 zwischen den Zuleitungsdrähten 266 hin gezündet
wird. Wenn das pyrotechnische Material in dem Gehäuse 262
gezündet wird, erzeugt es Verbrennungsprodukte, die den
Vorderendteil 264 des Gehäuses 262 brechen und aus dem
Gehäuse 262 austreten. Ein elastomerischer O-Ring 268
sieht eine hermetische Dichtung zwischen dem Gaszünder
260 und der ersten zylindrischen Innenoberfläche 204 der
Endkappe 56 vor. Die Endkappe 56 und der O-Ring 268
tragen somit die Zündvorrichtung 260 in einer Position,
von der sie die Verbrennungsprodukte nach außen von dem
Gehäuse 262 und durch die Öffnung 202 in eine Richtung
von links nach rechts entlang der Achse 40, gemäß der
Ansicht der Fig. 3, spucken wird.
Wenn die Aufblasvorrichtung 14 in dem Reaktionskanister
16, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, installiert
ist, wird die Zündvorrichtung 260 in einer elektrischen
Schaltung 270 eingeschlossen. Die elektrische Schaltung
270 umfaßt ferner eine Strom- bzw. Spannungsquelle 272,
die vorzugsweise die Fahrzeugbatterie und/oder ein Kon
densator ist und einen normalerweise offenen Schalter
274. Der Schalter 274 ist vorzugsweise ein Teil eines
Kollisions- bzw. Zusammenstoßsensors 276, der einen Fahr
zeugzustand abfühlt, der eine Kollision anzeigt, für die
das Aufblasen des Airbags 12 erforderlich ist, um einen
Insassen des Fahrzeugs einzuschränken bzw. zurückzuhal
ten. Der kollisionsanzeigende Zustand kann z. B. einen
vorbestimmten Betrag von Fahrzeugverzögerung aufweisen.
Der Kollisionssensor 276 schließt den Schalter 274 auf
das Abfüllen eines derartigen kollisionsanzeigenden
Zustands hin.
Wenn der Schalter 274 in der Schaltung 270 geschlossen
wird, läuft elektrischer Strom durch die Zündvorrichtung
260 zwischen den Zuleitungsdrähten 266 (Fig. 3). Das
pyrotechnische Material in der Zündvorrichtung 260 wird
dann gezündet, und wie oben beschrieben, spuckt die
Zündvorrichtung 260 Verbrennungsprodukte durch die Öff
nung 202 in der Endkappe 56. Die Verbrennungsprodukte,
die von der Öffnung 202 auftauchen, bewegen sich gegen
und zünden das erste Korn 110 aus gaserzeugendem Material
benachbart der Endkappe 56.
Wenn das erste Korn 110 aus gaserzeugendem Material ge
zündet wird, erzeugt es schnell Gas zum Aufblasen des
Airbags 12. Es erzeugt ebenfalls und emittiert zusätzli
che Verbrennungsprodukte, und zwar einschließlich Wärme
und heißen Partikeln. Einige der Verbrennungsprodukte
bewegen sich in Kontakt mit dem zweiten Korn 110. Als
Folge wird das zweite Korn 110 ebenfalls gezündet und
emittiert seinerseits zusätzliche Verbrennungsprodukte.
Dieser Prozeß fährt entlang der Länge des langgestreckten
Körpers 60 aus gaserzeugendem Material fort, wenn alle
Körner 110 aus gaserzeugendem Material sukzessive gezün
det werden. Die zündbaren Oberflächengebiete, die durch
die zylindrischen Innenoberflächen 120 vorgesehen sind,
und die Strömungsmittelverbindung, die durch die Durch
lässe 122 vorgesehen ist, fördern eine schnelle Zündung
der Körner 110 auf diese Art und Weise. Der langge
streckte Körper 60 aus gaserzeugendem Material wird somit
schnell entlang seiner gesamten Länge gezündet, so daß
Gas zum Aufblasen des Airbags 12 schnell entlang der
gesamten Länge des langgestreckten Körpers 60 erzeugt
wird.
Das Gas, das auf die Verbrennung des gaserzeugenden Mate
rials hin erzeugt wird, strömt radial nach außen von der
Verbrennungskammer 64 durch die zylindrische Abschirmung
66. Das Gas wird dann gekühlt und gefiltert, wenn es
fortfährt, radial nach außen durch die Schichten 72 bis
76 des Filters 70 zu strömen.
Das Gas wird zuerst innerhalb des Gehäuses 50 durch das
Flächenelement 102 aus brechbarem drucksteuerndem Mate
rial eingegrenzt. Wenn der Druck des Gases, der radial
nach außen gegen das Flächenelement 102 wirkt, ein vor
bestimmtes erhöhtes Niveau erreicht, bricht er die
gasförmigen Teile 104 des Flächenelements 102, das sich
über die Innenenden der Gasauslaßöffnungen 100 in der
Außenwand 52 erstreckt. Das Gas strömt dann radial nach
außen durch die Gasauslaßöffnungen 100.
Wie schematisch durch die großen Pfeile in Fig. 2 ge
zeigt ist, wird das Gas, das radial nach außen von der
Aufblasvorrichtung 14 strömt, zu dem Airbag 12 hin durch
den Reaktionskanister 16 geleitet. Diese Gasströmung
verursacht eine Verringerung in dem Gasdruck innerhalb
des Reaktionskanisters 16 benachbart den Klappen 34 und
36. Die Verringerung in dem Gasdruck innerhalb des
Reaktionskanisters 16 verursacht, daß Umgebungsluft
außerhalb des Reaktionskanisters 16 nach innen durch die
Umgebungsluftströmungsöffnungen 28 und vorbei an den
Klappen 34 und 36 strömt, wie schematisch durch die
kleinen Pfeile in Fig. 2 angezeigt wird. Die Umgebungs
luft mischt sich mit dem Gas in dem Reaktionskanister 16
und kühlt das Gas. Die Umgebungsluft vermehrt ebenfalls
die Strömung von Gas in den Airbag 12 und reduziert somit
den Betrag von Gas, der durch das gaserzeugende Material
in der Aufblasvorrichtung 14 erzeugt werden muß. Der
Airbag 12 wird somit in das Fahrzeuginsassenabteil 18
aufgeblasen, um einen Insassen des Fahrzeugs einzuschrän
ken bzw. zurückzuhalten. Aus der obigen Beschreibung der
Erfindung werden Fachleute Verbesserungen, Abänderungen
und Modifikationen entnehmen. Zum Beispiel könnten die
Außenwand 52 und die Endwand 54 des Gehäuses 50 geson
derte Teile anstelle von Teilen eines einzelnen Teils
sein. Derartige Verbesserungen, Abänderungen und Modifi
kationen innerhalb des Könnens eines Fachmanns sind
beabsichtigt, durch die angefügten Patentansprüche ab
gedeckt zu sein.
Zusammenfassend sieht die Erfindung folgendes vor:
Eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsassenrückhaltevorrichtung umfaßt einen Körper aus zündbarem gaserzeugendem Material, einen Zünder zum Zünden des Körpers aus gaserzeugendem Material und ein Gehäuse mit einer rohrförmigen Wand, die den Körper aus gaserzeugendem Material umgibt. Die rohrförmige Wand be sitzt eine Längsmittelachse, eine Vielzahl von Auslaßöff nungen, durch die Gas radial nach außen von dem Gehäuse strömt und eine Endwand, die ein geschlossenes Ende des Gehäuses definiert. Die Aufblasvorrichtung umfaßt ferner ein kreisförmiges Abstandselement, das koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand benachbart zu der Endwand angeord net ist. Das Abstandselement besitzt eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstandselementloben, und zwar an Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandsele ment beabstandet sind. Eine ringförmige elastomerische bzw. gummiartige Dichtung erstreckt sich umfangsmäßig um das Abstandselement über und zwischen die Abstandsele mentloben. Die Dichtung wird kompressiv axial und radial zwischen den umgebenden Oberflächen der angrenzenden Teile der Aufblasvorrichtung kompressiv belastet.
Eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsassenrückhaltevorrichtung umfaßt einen Körper aus zündbarem gaserzeugendem Material, einen Zünder zum Zünden des Körpers aus gaserzeugendem Material und ein Gehäuse mit einer rohrförmigen Wand, die den Körper aus gaserzeugendem Material umgibt. Die rohrförmige Wand be sitzt eine Längsmittelachse, eine Vielzahl von Auslaßöff nungen, durch die Gas radial nach außen von dem Gehäuse strömt und eine Endwand, die ein geschlossenes Ende des Gehäuses definiert. Die Aufblasvorrichtung umfaßt ferner ein kreisförmiges Abstandselement, das koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand benachbart zu der Endwand angeord net ist. Das Abstandselement besitzt eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstandselementloben, und zwar an Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandsele ment beabstandet sind. Eine ringförmige elastomerische bzw. gummiartige Dichtung erstreckt sich umfangsmäßig um das Abstandselement über und zwischen die Abstandsele mentloben. Die Dichtung wird kompressiv axial und radial zwischen den umgebenden Oberflächen der angrenzenden Teile der Aufblasvorrichtung kompressiv belastet.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufblasen einer aufblasbaren Fahr
zeuginsassenrückhaltevorrichtung, wobei die Vorrich
tung folgendes aufweist:
ein zündbares gaserzeugendes Material, das, wenn es gezündet wird, Gas erzeugt zum Aufblasen der Rück haltevorrichtung;
Zündermittel zum Zünden des gaserzeugenden Mate rials, wenn die Zündermittel betätigt werden;
ein Gehäuse, das eine rohrförmige Wand besitzt, die das gaserzeugende Material umgibt, wobei die rohr förmige Wand eine Längsmittelachse und eine Vielzahl von Auslaßöffnungen besitzt, durch die das Gas radial nach außen von dem Gehäuse strömt, wobei das Gehäuse ferner eine Endwand besitzt, die ein ge schlossenes Ende des Gehäuses definiert;
eine rohrförmige Struktur, die einen zylindrischen Filter aufweist, der das gaserzeugende Material um gibt, wobei die rohrförmige Struktur koaxial inner halb der rohrförmigen Wand angeordnet ist und einen axial inneren Endteil benachbart der Endwand be sitzt;
ein kreisförmiges Abstandselement, das koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand benachbart der Endwand angeordnet ist, wobei das Abstandselement eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstandsele mentloben bzw. -ansätzen bzw. -vorsprüngen an Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandselement herum beabstandet sind, besitzt; und
eine ringförmige elastomerische bzw. gummiartige Dichtung, die sich umfangsmäßig um das Abstands element und zwischen die Abstandselementloben er streckt, wobei die Dichtung kompressivaxial zwischen dem Innenendteil der rohrförmigen Struktur und der Endwand belastet bzw. druckbelastet ist.
ein zündbares gaserzeugendes Material, das, wenn es gezündet wird, Gas erzeugt zum Aufblasen der Rück haltevorrichtung;
Zündermittel zum Zünden des gaserzeugenden Mate rials, wenn die Zündermittel betätigt werden;
ein Gehäuse, das eine rohrförmige Wand besitzt, die das gaserzeugende Material umgibt, wobei die rohr förmige Wand eine Längsmittelachse und eine Vielzahl von Auslaßöffnungen besitzt, durch die das Gas radial nach außen von dem Gehäuse strömt, wobei das Gehäuse ferner eine Endwand besitzt, die ein ge schlossenes Ende des Gehäuses definiert;
eine rohrförmige Struktur, die einen zylindrischen Filter aufweist, der das gaserzeugende Material um gibt, wobei die rohrförmige Struktur koaxial inner halb der rohrförmigen Wand angeordnet ist und einen axial inneren Endteil benachbart der Endwand be sitzt;
ein kreisförmiges Abstandselement, das koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand benachbart der Endwand angeordnet ist, wobei das Abstandselement eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstandsele mentloben bzw. -ansätzen bzw. -vorsprüngen an Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandselement herum beabstandet sind, besitzt; und
eine ringförmige elastomerische bzw. gummiartige Dichtung, die sich umfangsmäßig um das Abstands element und zwischen die Abstandselementloben er streckt, wobei die Dichtung kompressivaxial zwischen dem Innenendteil der rohrförmigen Struktur und der Endwand belastet bzw. druckbelastet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Abstandsele
ment einen Umfangsflansch besitzt, der radial zwi
schen der Dichtung und der Endwand vorsteht, wobei
die Dichtung kompressiv axial zwischen dem Innenend
teil der rohrförmigen Struktur und dem Flansch be
lastet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Innen
endteil der rohrförmigen Struktur sich umfangsmäßig
um das Abstandselement herum über und zwischen die
Abstandselementloben erstreckt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
insbesondere Anspruch 3, wobei die rohrförmige Stru
ktur einen Innendurchmesser besitzt, wobei das Ab
standselement einen zylindrischen Körper mit einem
Außendurchmesser besitzt, der kleiner als der Innen
durchmesser ist, wobei jede der Abstandselementloben
eine radial äußere Oberfläche besitzt, und zwar mit
einem Durchmesser, der gleich dem Innendurchmesser
ist, wobei jede der Abstandselementloben ferner eine
geneigte Oberfläche besitzt, die sich radial nach
außen von dem zylindrischen Körper zu der jeweiligen
Außenoberfläche unter einem spitzen Winkel zu der
Achse erstreckt.
5. Verfahren zum Zusammenbauen einer Vorrichtung zum
Aufblasen einer aufblasbaren Fahrzeuginsassenrück
haltevorrichtung, wobei das Verfahren folgende
Schritte aufweist:
Plazieren eines kreisförmigen Abstandselements ko axial innerhalb eines zylindrischen Gehäuses, wobei das Gehäuse eine Längsmittelachse besitzt, eine rohrförmige Wand mit einer Vielzahl von Gasauslaß öffnungen und eine Endwand, die ein geschlossenes Ende des Gehäuses definiert, wobei das Abstandsele ment benachbart zu der Endwand angeordnet ist und eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstands elementloben bzw. -ansätzen bzw. -vorsprüngen bei Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandselement beabstandet sind, besitzt;
Plazieren einer ringförmigen elastomerischen bzw. gummiartigen Dichtung konzentrisch über das Ab standselement in eine Position, die sich umfangs mäßig über und zwischen die Abstandselementloben erstreckt;
Plazieren einer zylindrischen rohrförmigen Struktur koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand des Gehäu ses, wobei die rohrförmige Struktur einen zylindri schen Filter aufweist, der sich umfangsmäßig um die Achse erstreckt und einen Innenendteil angeordnet benachbart zu der Endwand besitzt; und
Pressen der rohrförmigen Struktur gewaltsam in das Gehäuse entlang der Achse, um den Innenendteil der rohrförmigen Struktur gewaltsam gegen die Dichtung zu pressen;
wobei der Schritt des Pressens der rohrförmigen Struktur in das Gehäuse verursacht, daß die Dichtung axial kompressiv belastet wird, und zwar zwischen der Endwand und der rohrförmigen Struktur und radial zwischen der rohrförmigen Wand und den Abstandsele mentloben.
Plazieren eines kreisförmigen Abstandselements ko axial innerhalb eines zylindrischen Gehäuses, wobei das Gehäuse eine Längsmittelachse besitzt, eine rohrförmige Wand mit einer Vielzahl von Gasauslaß öffnungen und eine Endwand, die ein geschlossenes Ende des Gehäuses definiert, wobei das Abstandsele ment benachbart zu der Endwand angeordnet ist und eine Vielzahl von radial vorstehenden Abstands elementloben bzw. -ansätzen bzw. -vorsprüngen bei Stellen, die voneinander umfangsmäßig um das Abstandselement beabstandet sind, besitzt;
Plazieren einer ringförmigen elastomerischen bzw. gummiartigen Dichtung konzentrisch über das Ab standselement in eine Position, die sich umfangs mäßig über und zwischen die Abstandselementloben erstreckt;
Plazieren einer zylindrischen rohrförmigen Struktur koaxial innerhalb der rohrförmigen Wand des Gehäu ses, wobei die rohrförmige Struktur einen zylindri schen Filter aufweist, der sich umfangsmäßig um die Achse erstreckt und einen Innenendteil angeordnet benachbart zu der Endwand besitzt; und
Pressen der rohrförmigen Struktur gewaltsam in das Gehäuse entlang der Achse, um den Innenendteil der rohrförmigen Struktur gewaltsam gegen die Dichtung zu pressen;
wobei der Schritt des Pressens der rohrförmigen Struktur in das Gehäuse verursacht, daß die Dichtung axial kompressiv belastet wird, und zwar zwischen der Endwand und der rohrförmigen Struktur und radial zwischen der rohrförmigen Wand und den Abstandsele mentloben.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Schritt des
Pressens der rohrförmigen Struktur in das Gehäuse
den Innenendteil der rohrförmigen Struktur konzen
trisch über die Abstandselementloben in eine Po
sition, die sich umfangsmäßig über und zwischen die
Abstandselementloben erstreckt, bewegt.
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| US08/358,788 US5507520A (en) | 1994-12-16 | 1994-12-16 | Air bag inflator and method of assembly |
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