DE19545308A1 - Konvektiver Gegenstromwärmeübertrager - Google Patents
Konvektiver GegenstromwärmeübertragerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen konvektiven Gegenstromwärmeüber
trager, im wesentlichen bestehend aus einem in einem zylin
drischen Mantel angeordneten, mit Rippenrohren bestückten
Rohrbündel, wobei die von der Flüssigkeit durchströmten Rohre
eintrittsseitig und austrittsseitig mit je einem Sammler ver
bunden sind, welche den Mantel durchdringen und wobei der
Mantel mit je einem Gas-Einstrittsstutzen und einem Gas-Aus
trittsstutzen versehen ist.
Die Probleme der konvektiven Wärmeübertragung zwischen einem
Gas und einer Flüssigkeit sind aus der Literatur wohlbekannt.
Der Wärmeübergangsprozeß wird maßgeblich durch die Gasphase
kontrolliert, da diese den thermischen Widerstand der Kette
darstellt. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, werden
in den Wärmetauschapparaten auf der Seite der Gasphase struk
turierte Flächen wie Rippen, Noppen oder Rillen angewendet;
solche strukturierten Flächen sind unter dem Begriff
"extended surfaces" bekannt.
Gasturbinen der modernen Generation und der oberen Leistungs
klasse arbeiten mit sehr hohen Turbinen-Eintrittstemperatu
ren, was eine Kühlung der Brennkammer, der Rotoren und der
Beschaufelung unumgänglich macht. Hierfür wird in der Regel
hochverdichtete Luft am verdichteraustritt abgezogen. Da ein
sehr hoher Anteil der verdichteten Luft für die heutige übli
che Vormischverbrennung gebraucht wird, verbleibt einerseits
für Kühlzwecke nur ein Minimum an Kühlluft. Anderseits ist
diese für die Kühlung bestimmte Luft infolge der Verdichtung
bereits sehr heiß, weshalb sich deren vorgängige Kühlung
empfiehlt. Bekannt ist hierbei das Kühlen mittels Wasserein
spritzung ("gas-quenching"); mit dieser Methode wird indes
die hochwertige Wärme der Kühlluft, deren Anteil bei den
heutigen Maschinen bis zu 20 MW betragen kann, nur teilweise
ausgenutzt. Es bietet sich in der Folge an, zur Rückkühlung
Wärmerekuperatoren als Teilstromkühler zu verwenden, insbe
sondere, wenn die Gasturbine in einem kombinierten Gas-Dampfturbinenprozeß
mit Abhitzedampferzeugung arbeitet.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen konvektiven
Gegenstromwärmeübertrager mit hohem thermodynamischen Nut
zungsgrad für hohe Gas-und Flüssigkeitstemperaturen und hohe
Drücke zu schaffen. Die spezielle thermohydraulische Anforde
rung an diese Klasse von Apparaten ist dabei folgende: hohe
Gaseintrittstemperatur zwischen 300-530°C, hoher Druck auf
der Gasseite zwischen 20 und 35 bar, hoher Druck auf der
Flüssigkeitsseite zwischen 120 und 150 bar, geringe gas- und
flüssigkeitseitige Druckverluste und relativ hohe Aufwärm
spanne der Flüssigkeit bis zu 200°C im Sinne der Wärmerekupe
ration.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
- - daß das aus einer Mehrzahl von geschichteten Rohren aufgebaute Rohrbündel einen rechteckigen Querschnitt aufweist und in einem rechteckigen Kasten gelagert ist, welcher im wesentlichen aus vier äußeren Kastenwänden besteht, die im Mantel geführt sind und mit dem Mantel einen Ringraum bilden,
- - daß die Rohre zwischen den beiden Sammlern eine geschlossene Rohrschlange bilden und in ihren geraden Teilen mit aufgeschweißten Rippen versehen sind,
- - daß die die geraden Rohrteile verbindenden Rohrbögen nicht mit Rippen versehen sind und beidseitig der gera den Rohrteile in Kompartimenten untergebracht sind, welche nicht vom Gas durchströmt sind,
- - daß die Kompartimenten in Rohrlängsrichtung durch eine äußere und ein innere Kastenwand begrenzt sind und sich über die ganze Höhe des durchströmten Kastens erstrecken,
- - daß der durchströmte Kasten austrittsseitig in einen vom Mantel begrenzten Dom mündet,
- - und daß der Gas-Austrittsstutzen an dem dem Dom abge kehrten Ende des Ringraumes im Mantel angeordnet ist.
Mit einem solchen Apparat, in dem das Konzept einer Gegen
stromführung realisiert ist, wird ein optimaler Nutzungsgrad
der verfügbaren treibenden Temperaturdifferenzen erzielt. Je
nach geforderten Leistungen, welche ihren Ausdruck in ver
schieden großen Wärmeübertragungsflächen findet, kann ein
Einmantel-Apparat oder eine Zweimantelausführung in Serien
anordnung zur Ausführung gelangen. Dies ist insbesondere wich
tig, da sowohl beim Aufstellen als auch bei der Wartung der
Platzbedarf eine maßgebende Rolle spielen kann.
Um eine gute Mantelkühlung zu gewährleisten, ist der neue
Kastenaufbau mit innerer geschlossener Strömungsführung um
den berippten Teil der Rohre herum und mit äußerer Kasten-
Umspülung mittels bereits abgekühltem Gas von großer Bedeu
tung. Letzteres ist auch mitentscheidend für die als hoch
betrachtete Betriebssicherheit.
Besonders günstig ist es, wenn hierzu im Bereich des Kasten
austritts im Ringraum strömungsumlenkende Mittel angeordnet
sind. Mit dieser Maßnahme kann eine lokale Überhitzung der
mit Gas umspülten Wandungen des Kastens verhindert werden.
Bei Verwendung eines solchen Apparates in einem Kombiprozeß
ist der Vorteil unter anderem darin zu sehen, daß hochwer
tige Wärme dem Prozeß voll erhalten bleibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand einer kombinierten Gas-Dampf-Kraftwerksanlage schema
tisch dargestellt. Es sind nur die für das Verständnis der
Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt. Die Strömungsrich
tung der Arbeitsmedien ist mit Pfeilen bezeichnet.
Es zeigen:
Fig. 1 Ein vereinfachtes Schaltschema einer kombinierten
Gas-Dampf-Kraftwerksanlage;
Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch zwei gekoppelte
Gegenstromwärmeübertrager in Rohrquerrichtung;
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch einen Gegenstrom
wärmeübertrager in Rohrlängsrichtung,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Übertrager;
Fig. 5 eine Druntersicht auf die Anordnung nach Fig. 2.
Gemäß Fig. 1 wird im Gasturbinenkreislauf atmosphärisch
angesaugte Frischluft in einem Verdichter 2 auf den Arbeits
druck verdichtet. Die verdichtete Luft wird in einer bei
spielsweise mit Erdgas befeuerten Brennkammer 3 stark erhitzt
und das so entstandene Brenngas wird in einer Gasturbine 4
arbeitsleistend entspannt. Die dabei gewonnene Energie wird
an einen Generator 5 bzw. den Verdichter 2 abgegeben. Das
noch heiße Abgas der Gasturbine wird über eine Leitung 6 vom
Ausgang der Gasturbine einer Abhitzedampferzeugungsanlage 7
zugeführt und daraus nach Abgabe seiner Wärme über einen
nicht dargestellten Kamin ins Freie geleitet.
Im Dampfturbinenkreislauf ist eine dreistufige Dampfturbine
9, 10 und 11 auf der gleichen Welle mit der Gasturbine ange
ordnet. Der in der 11 entspannte Arbeitsdampf kondensiert in
einem Kondensator 13. Das Kondensat wird mittels einer Kon
densatpumpe 14 direkt in den Dampferzeuger 7 gefördert. Die
gezeigte Anlage weist keine, in der Regel entnahmedampfbe
heizte Niederdruckvorwärmer, Speisewasserbehälter und Hoch
druckvorwärmer auf.
Die Abhitzedampferzeugungsanlage 7 ist als stehender Kessel
ausgeführt und arbeitet im vorliegenden Fall nach einem Zweidruck-Dampfprozeß.
Das Niederdrucksystem ist als Umlaufssystem mit Trommel aus
geführt, wobei hier ein Zwangsumlaufsystem gewählt worden
ist. Es besteht im Rauchgasweg des Kessels aus dem Nieder
druckvorwärmer 15, in den das Kondensat eingeleitet wird, dem
Niederdruckverdampfer 16 und dem Niederdrucküberhitzer 19.
Der Niederdruckverdampfer ist über eine Umwälzpumpe mit der
Trommel 17 verbunden. Der überhitzte Dampf wird über eine
Niederdruck-Dampfleitung 25 in eine geeignete Stufe der Nie
derdruck-Dampfturbine 11 überführt.
Das Hochdrucksystem ist als Zwangsdurchlaufsystem ausgeführt
und damit sowohl für unterkritische als auch für überkriti
sche Parameter auslegbar. Es besteht im Rauchgasweg des Kes
sels im wesentlichen aus dem Hochdruckvorwärmer 21, dem Hoch
druckverdampfer 22 und dem Hochdrucküberhitzer 23. Dem Hoch
druckvorwärmer 21 wird das Arbeitsmittel über eine Spei
sepumpe 20 aus der Niederdrucktrommel 17 zugeführt. Auf diese
Weise kann der bisher übliche Speisewasserbehälter entfallen.
Der überhitzte Dampf wird über eine Frischdampfleitung 24 in
den Hochdruckteil 9 der Dampfturbine überführt. Zwischen
deren Austritt und dem Eintritt der Mitteldruckturbine 10
wird der teilentspannte Dampf in einem Zwischenüberhitzer 26
wieder aufgeheizt.
Für die zu Kühlzwecken gebrauchte Luft zweigt vom Austritt
des Verdichters 2 eine Luftleitung 27 zu einem im Beispiels
fall zweiteiligen Teilstromkühler 28 ab. Von dessen Luftaus
trittsstutzen führt die abgekühlte Luft über eine Kühlleitung
29 zu den verschiedenen Verbrauchern. Wasserseitig ist der
Teilstromkühler über die Leitungen 1 und 8 mit der Nieder
drucktrommel 17 der Abhitzedampferzeugungsanlage 7 verbunden.
Dieser Teilstromkühler 28 - im folgenden Gegenstromwärmeüber
trager genannt und anhand der Fig. 2 näher erläutert - ist
ein sogenannte Duplex-Apparat, welcher in Serienanordnung mit
folgenden inneren Verbindungen arbeitet; der Gas-Austritts
stutzen 32 und der eintrittsseitige Flüssigkeits-Sammler 33
eines ersten Wärmeübertragers 30 sind demnach mit dem Gas-
Eintrittsstutzen 131 respektiv dem austrittsseitigen Flüssig
keits-Sammler 134 eines zweiten Wärmeübertragers 130 verbun
den.
In der Folge wird das Gas als Luft und die Flüssigkeit als
Wasser bezeichnet. Dementsprechend führt die in Fig. 1 darge
stellte Luftleitung 27 zum Luft-Eintrittsstutzen 31 des
ersten Wärmeübertragers 30 und die Kühlleitung 29 zweigt vom
Luft-Austrittsstutzen 132 des zweiten Wärmeübertragers 130
ab. Desweiteren wird der eintrittsseitige Wasser-Sammler 133
des zweiten Wärmeübertragers 30 aus der Leitung 1 (mittels
einer in Fig. 1 nicht dargestellten Umwälzpumpe) angespeist
und das erwärmte Wasser wird aus dem austrittsseitigen
Wasser-Sammler 34 des ersten Wärmeübertragers 30 über die
Leitung 8 in die Trommel 17 zurückbefördert.
Der in der rechten Hälfte von Fig. 2 sowie in den Fig. 3 und
4 dargestellte Gegenstromwärmeübertrager weist einen die
Übertragungsflächen umhüllenden zylindrischen Mantel 35 auf,
der in der Praxis von einer nicht gezeigten äußeren Isolie
rung umgeben ist. Der Mantel ist an seinem oberen und seinem
unteren Ende gewölbt.
Das Rohrbündel 36 besteht aus einer Vielzahl von nebeneinan
der geschichteten Rohren, welche geschlossene Rohrschlangen
bilden. Eine solche Rohrschlange besteht aus einer Anzahl -
in Luftströmungsrichtung - übereinander angeordneten geraden
Rohren 37, die an ihren beiden Enden über Rohrbögen 38 mit
einander verschweißt sind. Dadurch, daß die nebeneinander
geschichteten Rohre alle die gleiche Länge aufweisen, weist
das Bündel 36 eine rechteckige Querschnittsform auf. Die
Anzahl nebeneinandergeschichteter Rohre wird mit Vorteil mit
der Rohrlänge so abgestimmt, daß zumindest annährend eine
quadratische Form entsteht, welche sich günstig im zylindri
schen Mantel einfügt.
Oberhalb und unterhalb des Bündels sind Sammler angeordnet,
mit denen ist die Rohrschlangen an ihren beiden Enden verschweißt
sind. Im vorliegenden Fall eines stehenden Appa
rates 30 erfolgt die Wasserführung von oben nach unten, d. h.
vom eintrittsseitigen Sammler 33 durch die Berohrung hindurch
zum austrittsseitigen Sammler 34. Die beiden Sammler durch
dringen auf geeignete Weise den Mantel 35 zwecks Verbindung
mit den zugehörigen Zu- und Abströmleitungen verbunden. In der
jeweiligen Ebene der Sammler 33, 34 ist der Mantel 35 mit
durch Kappen 54 verschweißten Zugangsöffnungen 55 versehen.
Da die Zuströmtemperatur der Luft sehr hoch sein kann, ist
der untere, austrittsseitige Wasser-Sammler 34 überdies wär
meisoliert mittels eines ringförmigen Schutzschildes 53. Dies
zumindest in jenem Bereich, in dem er dem Strömungsfeld der
Luft ausgesetzt ist, erstreckt.
Bei den geraden Rohren 37 handelt es sich um Rippenrohre, bei
welchen in der Regel schraubenförmig aufgewickelte Rippen mit
dem Kernrohr kontinuierlich verschweißt sind. An ihren unbe
rippten beiden Enden sind sie mit einer Schweißnahtvorbereitung
versehen und liegen in Registern ein. Je zwei direkt
übereinanderliegende gerade Rohre 37 werden beidseitig mit
einem unverrippten Rohrbogen 38 miteinander verschweißt.
Alle aufeinandergestockten Register, in denen die geraden
Rohre gelagert sind, bilden in Bündellängsersteckung eine
strömungsbegrenzende Wand 39, welche verhindert, daß die
Rohrbögen 38 vom der Luft beaufschlagt werden.
Diese strömungsbegrenzende Wandungen 39 bilden die inneren
Wände eines Kastens 40, der das Rohrbündel 36 über seine
ganze Länge einschließt. Der Kasten wird gebildet von 2
seitlichen, in Rohrlängsrichtung verlaufenden Kastenwänden 41
und zwei quer dazu verlaufenden, äußeren Kastenwänden 42.
Die vier Wände 41, 42 sind mittels Streben 43 im Mantel 35
gestützt. Zusammen mit der inneren Mantelwandung umschließen
die 4 Kastenwände einen Ringraum 44.
Zwischen den beiden inneren Wänden 39 und den zugehörigen
äußeren Wänden 42 sind somit Kompartimente 45 gebildet, wel
che sich über die ganze Kastenhöhe erstrecken. In diese Kom
partimente ragen die Rohrbögen 38 hinein. Die Kompartimente
sind über der Höhe mehrfach unterteilt durch horizontale
Platten 49, die in regelmäßigen Abständen mit den Wänden 39
und 42 verbunden sind. Mit dieser Maßnahme wird die Entwick
lung einer frei konvektiven Strömung im Kompartiment verhin
dert. Dies aufgrund der Überlegungen, daß freie Konvektion
in Wärmeleitung übergeht bei genügend kleiner eingeschlosse
ner Kavität. Die Größe dieser Kavitäten kann demnach über
die Anzahl von Platten 49 bestimmt werden.
Erkennbar ist, daß die gesamte für die Wärmeübertragung
wirksame Berohrung im Kasten eingeschlossen ist. Hierdurch
wird das Gegenstromprinzip gewährleistet. Dadurch, daß sich
der unberippte Bogenteil der Berohrung in den seitlichen Kom
partimenten befindet, und diese überdies mittels der Platten
unterteilt sind, werden Strömungsbypässe vermieden, die die
Wirkungsweise des Apparates erheblich beeinträchtigen könn
ten.
Der Mantel 35 weist an seinem unteren gewölbten Ende eine
Öffnung für den Luft-Einstrittsstutzen 31 auf. Dieser ist
über ein Hitzeschutzschild 46 (Thermosleeve) in den Mantel
eingehängt und an seinem aus dem Apparat herausragenden Ende
mit der Luftleitung 27 verbunden. Der Übergang vom kreisför
migen Einstrittsstutzen 31 auf den rechteckigen Bündelquer
schnitt erfolgt über einen entsprechend konfigurierten Adap
ter 47. Dieser ist mit den Wänden 39 und 41 verbunden, welche
mit ihren Innenseiten die Strömung begrenzen.
Das Rohrbündel 36 ist in seiner Längserstreckung in mehrere
Teilbündel unterteilt ist, welche zwischen sich je einen
Druckausgleichsraum 48 aufweisen. Diese Modulbauweise mit
Zwischenräumen hat zudem einige weitere Vorteile. Neben der
Möglichkeit der Vorfabrikation von Teilbündeln wird die Mon
tage erleichtert und es ist Raum vorhanden, um die Berohrung
zu entrußen, falls dies erforderlich wird.
Der von unten nach oben von der abzukühlenden Luft durch
strömte Kasten 40 mündet austrittsseitig (50) in einen vom
Mantel 35 begrenzten Dom 51. In diesem Dom wird die nunmehr
"kalte" Luft umgelenkt und durchströmt in Abwärtsrichtung den
Ringraum 44. Hierbei erfüllt sie die außerordentlich wich
tige Funktion der Mantelkühlung. Um diese Maßnahme noch
wirksamer zu gestalten, können im Bereich des Kastenaustritts
50 im Ringraum 44 strömungsumlenkende Mittel 52 in Form von
einfachen Umlenkblechen angeordnet sein. Diese sind so bemes
sen und gerichtet, daß sie der Luftströmung eine schrauben
förmige Bewegung aufzwingen, welche eine vollständige Umspü
lung der Mantelwandung bewirken. Diese Luftumspülung ist sehr
wichtig, um eine Überhitzung des außen isolierten Mantels 35
insbesondere in seinem unteren Teil zu verhindern. Während
des Betriebes wird der Mantel infolge Strahlung und Konvek
tion zumindest annähernd die Temperatur der Kastenwände
annehmen.
Hieraus ist auch die Wichtigkeit der Kastenauskleidung
erkennbar, wie anhand eines Zahlenbeispiels erläutert sei. In
der Annahme, daß die Zuströmtemperatur der Luft ca. 500°C
beträgt, wird die Berohrung je nach Vorlauftemperatur des
Wassers so ausgelegt, daß am Kastenaustritt 50 die Lufttem
peratur ca. 240°C beträgt. Die Auskleidung hat demnach noch
die Funktion, einerseits Wärmestrahlungseffekte zu reduzie
ren, die bei ca. 250°C maßgebend werden, anderseits den kon
vektiven Wärmetransport zwischen Kasten und Mantel zu vermin
dern. Der Mantel wird demnach annähernd die Temperatur der
abgekühlten Luft, d. h. ca. 240°C annehmen, was bei einer ent
sprechenden Auslegung mit günstigen Festigkeitswerten - der
angenommene Druck der zu kühlenden Luft beträgt ca. 34 bar -
zu einer hohen Betriebssicherheit führt.
Aufgrund dieser Überlegungen ist der Luft-Austrittsstutzen 32
folgerichtig an dem, dem Dom 51 abgekehrten Ende des Ringrau
mes 44 im Mantel 35 angeordnet.
Der in Fig. 2 gezeigten Duplex-Anordnung von zwei Apparaten
liegt folgende Überlegung zugrunde, wobei festzuhalten ist,
daß den Zahlenwerten nur Beispielscharakter zukommt, da
diese von allzu zahlreichen Parametern abhängig sind:
Neben dem oben erwähnten Eintrittszustand der zu kühlenden
Luft von 34 bar und 500°C beträgt die Luftmenge ca. 35
kg/sec. Die Wassereintrittstemperatur beträgt ca. 155°C, die
Aufwärmspanne des Wassers wurde mit 165°C vorgegeben, der
Wassermassenfluß beträgt 15.5 kg/sec. Dies erfordert luft
seitig eine Wärmeübertragungsfläche von nahezu 2000 m².
Wird von einem Apparat ausgegangen, dessen Manteldurchmesser
2 m nicht wesentlich überschreiten soll und soll ein sauber
durchströmbarer Ringraum 44 vorliegen, so liegen die Wand
breiten des Kastens bei ca. 1200 mm.
Bei Verwendung von Rohren mit 1′′ Außendurchmesser, 1 3/4′′
Rippendurchmesser und 350 Rippen/m ergibt sich unter Berück
sichtigung der Einbaubreite der Rohre zum einen die Anzahl
geschichteter Rohre in einer Rohrbank. Berücksichtigt man
dann die Einbauhöhe der Rohrbänke sowie jene der zwischen den
Teilbündeln vorzusehenden Ausgleichräume, so ergibt sich die
Anzahl der übereinander zu staffelnden Rohrbänken. Rechnet
man den Platzbedarf der beiden gewölbten Mantelenden sowie
der Wassersammler dazu, ist leicht errechenbar, daß sich
sich ein Apparat mit einer unverhältnismäßig großer Höhe
ergibt.
Hier setzt nun die Überlegung ein, den Apparat in zwei seri
ell geschaltete Teilapparate aufzuteilen, wobei aus bereits
genannten Gründen die Unterteilung mit Vorteil so erfolgt,
daß an der Interphase zwischen den beiden Teilapparaten die
Lufttemperatur ca. 240°C beträgt. Dies ergibt an der
Apparate-Interphase eine Wassertemperatur von ca. 185°C.
Konstruktiv bieten sich nunmehr folgende Lösungen an:
- - Der Luft-Austrittsstutzen 32 des ersten Übertragers 30 und der Luft-Eintrittsstutzen 131 des zweiten Übertragers 130 befinden sich in einer gleichen Ebene, d. h. hier auf gleicher Höhe. Die abgekühlte Luft durchströmt somit den Ringraum 144 des zweiten Übertragers 130 von unten nach oben. Sie wird im Dom 151 umgelenkt und durchströmt über den oben offenen Kasteneintritt 150 den zweiten Übertrager 130 im Gegenstrom mit dem Wasser. Über den Luft-Austrittsstutzen 132 verläßt das Arbeitsmittel den Apparat als Kühlluft mit einer Tempera tur von ca. 170°C. Im vorliegenden Fall wird die Luft demnach um 330°C heruntergekühlt.
- - Die oben auf gleichem Niveau liegenden eintrittsseitigen Sammler 33 des ersten Übertragers 30 und austrittsseitigen Sammler 134 des zweiten Übertragers 130 sind als einteiliges durchgehendes Bauteil konzipiert.
Der eintrittsseitige Sammlers 133 des zweiten Übertragers 130
wird auf gleicher Höhe angeordnet wie der austrittsseitige
Wasser-Sammler 34 des ersten Übertragers 30. Bei stehenden
Apparaten befinden sich die Zu- und Ableitungen der beiden
Sammler vorzugsweise unterhalb der Verbindung vom Luft-Aus
trittsstutzen 32 mit dem Luft-Eintrittsstutzen 131. Wie
bereits beim ersten Teilapparat ist auch der Mantel 135 des
zweiten Übertragers im Bereich der Sammler 133 und 134 mit
durch Kappen 54 verschweißten Zugangsöffnungen 55 ausgerü
stet.
Nachdem die Wasser-Sammler 133 und 45 sich auf gleichem
Niveau befinden, werden zweckmäßigerweise auch die zugehö
rige Anspeisung 56 und der Abzug 57 in diese Ebene verlegt.
Fig. 5 zeigt eine mögliche Anordnung dieser Anschlüsse,
welche trotz nicht dargestellter Mantel-Außenisolierung
zwischen diese Mäntel hineinpassen.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das gezeigte
und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Das neue
Apparatekonzept ist grundsätzlich anwendbar bei allen Prozes
sen, bei welchen die beteiligten Arbeitsmittel hohe Tempera
turen und selbst hohe Drücke aufweisen. Selbst als Enthitzer
oder als Verdampfer könnten sie mit Erfolg verwendet werden.
Statt der gezeigten stehenden Anordnung könnte der neue
Gegenstromwärmeübertrager selbstverständlich auch liegend
angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
1 Leitung aus der Trommel 17 zu 28
2 Verdichter
3 Brennkammer
4 Gasturbine
5 Generator
6 Leitung (Abgas)
7 Abhitzedampferzeugungsanlage
8 Leitung von 28 zur Trommel 17
9 Hochdruckturbine
10 Mitteldruckturbine
11 Niederdruckturbine
13 Kondensator
14 Kondensatpumpe
15 Niederdruckvorwärmer
16 Niederdruckverdampfer
17 Niederdrucktrommel
18 Umwälzpumpe
19 Niederdrucküberhitzer
20 Speisewasserpumpe
21 Hochdruckvorwärmer
22 Hochdruckverdampfer
23 Hochdrucküberhitzer
24 Frischdampfleitung
25 Niederdruck-Dampfleitung
26 Zwischenüberhitzer
27 Luftleitung
28 Teilstromkühler
29 Kühlleitung
30 erster Wärmeübertrager
130 zweiter Wärmeübertrager
31 erster Gas-Eintrittsstutzen
131 zweiter Gas-Eintrittsstutzen
32 erster Gas-Austrittsstutzen
132 zweiter Gas-Austrittsstutzen
33 erster eintrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
133 zweiter eintrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
34 erster austrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
134 zweiter austrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
35 Mantel
36 Rohrbündel
37 gerades Rohr
38 Rohrbogen
39 strömungsbegrenzende Wand, innere Kastenwand
40 Kasten
41 Kastenwand
42 Kastenwand
43 Strebe
44 Ringraum von 30
144 Ringraum von 130
45 Kompartiment
46 Hitzeschutzschild
47 Adapter
48 Druckausgleichsraum
49 horizontale Platte in 45
50 Kastenaustritt von 30
150 Kasteneintritt von 130
51 Dom von 30
151 Dom von 130
52 strömungsumlenkende Mittel in 44
53 ringförmiger Schutzschild um 34
54 Kappe
55 Zugangsöffnung
56 Anspeisung
57 Abzug
2 Verdichter
3 Brennkammer
4 Gasturbine
5 Generator
6 Leitung (Abgas)
7 Abhitzedampferzeugungsanlage
8 Leitung von 28 zur Trommel 17
9 Hochdruckturbine
10 Mitteldruckturbine
11 Niederdruckturbine
13 Kondensator
14 Kondensatpumpe
15 Niederdruckvorwärmer
16 Niederdruckverdampfer
17 Niederdrucktrommel
18 Umwälzpumpe
19 Niederdrucküberhitzer
20 Speisewasserpumpe
21 Hochdruckvorwärmer
22 Hochdruckverdampfer
23 Hochdrucküberhitzer
24 Frischdampfleitung
25 Niederdruck-Dampfleitung
26 Zwischenüberhitzer
27 Luftleitung
28 Teilstromkühler
29 Kühlleitung
30 erster Wärmeübertrager
130 zweiter Wärmeübertrager
31 erster Gas-Eintrittsstutzen
131 zweiter Gas-Eintrittsstutzen
32 erster Gas-Austrittsstutzen
132 zweiter Gas-Austrittsstutzen
33 erster eintrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
133 zweiter eintrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
34 erster austrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
134 zweiter austrittsseitiger Flüssigkeits-Sammler
35 Mantel
36 Rohrbündel
37 gerades Rohr
38 Rohrbogen
39 strömungsbegrenzende Wand, innere Kastenwand
40 Kasten
41 Kastenwand
42 Kastenwand
43 Strebe
44 Ringraum von 30
144 Ringraum von 130
45 Kompartiment
46 Hitzeschutzschild
47 Adapter
48 Druckausgleichsraum
49 horizontale Platte in 45
50 Kastenaustritt von 30
150 Kasteneintritt von 130
51 Dom von 30
151 Dom von 130
52 strömungsumlenkende Mittel in 44
53 ringförmiger Schutzschild um 34
54 Kappe
55 Zugangsöffnung
56 Anspeisung
57 Abzug
Claims (9)
1. Konvektiver Gegenstromwärmeübertrager, im wesentlichen
bestehend aus einem in einem zylindrischen Mantel (35)
angeordneten, mit Rippenrohren (37) bestückten Rohrbün
del (36), wobei die von der Flüssigkeit durchströmten
Rohre eintrittsseitig und austrittsseitig mit je einem
Sammler (33, 34) verbunden sind, welche den Mantel
durchdringen-und wobei der Mantel mit je einem Gas-
Eintrittsstutzen (31) und einem Gas-Austrittsstutzen
(32) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das aus einer Mehrzahl von geschichteten Rohren aufgebaute Rohrbündel (36) einen rechteckigen Quer schnitt aufweist und in einem rechteckigen Kasten (40) gelagert ist, welcher im wesentlichen aus vier äußeren Kastenwänden (41, 42) besteht, die im Mantel geführt sind und mit dem Mantel einen Ringraum (44) bilden,
daß die Rohre zwischen den beiden Sammlern eine geschlossene Rohrschlange bilden und in ihren geraden Teilen (37) mit aufgeschweißten Rippen versehen sind,
daß die die geraden Rohrteile verbindenden Rohrbögen (38) nicht mit Rippen versehen sind und beidseitig der geraden Rohrteile in Kompartimenten (45) untergebracht sind, welche nicht vom Gas durchströmt sind,
daß die Kompartimente (45) in Rohrlängsrichtung durch eine äußere (42) und ein innere Kastenwand (39) begrenzt sind und sich über die ganze Höhe des durchströmten Kastens (40) erstrecken,
daß der durchströmte Kasten (40) austrittsseitig (50) in einen vom Mantel (35) begrenzten Dom (51) mündet, und daß der Gas-Austrittsstutzen (32) an dem dem Dom (51) abgekehrten Ende des Ringraumes (44) im Mantel angeordnet ist.
daß das aus einer Mehrzahl von geschichteten Rohren aufgebaute Rohrbündel (36) einen rechteckigen Quer schnitt aufweist und in einem rechteckigen Kasten (40) gelagert ist, welcher im wesentlichen aus vier äußeren Kastenwänden (41, 42) besteht, die im Mantel geführt sind und mit dem Mantel einen Ringraum (44) bilden,
daß die Rohre zwischen den beiden Sammlern eine geschlossene Rohrschlange bilden und in ihren geraden Teilen (37) mit aufgeschweißten Rippen versehen sind,
daß die die geraden Rohrteile verbindenden Rohrbögen (38) nicht mit Rippen versehen sind und beidseitig der geraden Rohrteile in Kompartimenten (45) untergebracht sind, welche nicht vom Gas durchströmt sind,
daß die Kompartimente (45) in Rohrlängsrichtung durch eine äußere (42) und ein innere Kastenwand (39) begrenzt sind und sich über die ganze Höhe des durchströmten Kastens (40) erstrecken,
daß der durchströmte Kasten (40) austrittsseitig (50) in einen vom Mantel (35) begrenzten Dom (51) mündet, und daß der Gas-Austrittsstutzen (32) an dem dem Dom (51) abgekehrten Ende des Ringraumes (44) im Mantel angeordnet ist.
2. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohrbündel (36) in seiner
Längserstreckung in mehrere Teilbündel unterteilt ist,
welche zwischen sich je einen Druckausgleichsraum (48)
aufweisen.
3. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gas-Einstrittsstutzen (31) über
ein Hitzeschutzschild (46) mit dem Mantel (35) verbunden
ist.
4. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der dem heißen Gasstrom ausge
setzte Flüssigkeits-Austrittssammler (34) von einem
Hitzeschutzschild (53) umgeben ist.
5. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Kastenaustritts (50)
im Ringraum (44) strömungsumlenkende Mittel (52)
angeordnet sind.
6. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (35) in den Ebenen der
Sammler (33, 34) mit durch Kappen (54) verschweißten
Zugangsöffnungen (55) versehen ist.
7. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 1 in Serienan
ordnung, bei welchem der Gas-Austrittsstutzen (32) und
der eintrittsseitige Sammler (33) eines ersten Übertra
gers (30) mit dem Gas-Eintrittsstutzen (131) beziehungs
weise dem austrittsseitigen Sammler (134) eines zweiten
Übertragers (130) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Gas-Austrittsstutzen (32) des ersten Über tragers (30) und der Gas-Eintrittsstutzen (131) des zweiten Übertragers (130) in einer gleichen Ebene befin den,
und daß der eintrittsseitige Sammler (33) des ersten Übertragers (30) und austrittsseitige Sammler (134) des zweiten Übertragers (130) als einteiliges durchgehendes Bauteil ausgebildet sind.
daß sich der Gas-Austrittsstutzen (32) des ersten Über tragers (30) und der Gas-Eintrittsstutzen (131) des zweiten Übertragers (130) in einer gleichen Ebene befin den,
und daß der eintrittsseitige Sammler (33) des ersten Übertragers (30) und austrittsseitige Sammler (134) des zweiten Übertragers (130) als einteiliges durchgehendes Bauteil ausgebildet sind.
8. Gegenstromwärmeübertrager nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anspeisung (56) des eintritts
seitigen Sammlers (133) des zweiten Übertragers (130)
und der Abzug (57) des austrittsseitigen Sammlers (34)
des ersten Übertragers (30) zwischen den Mänteln (35,
135) der beiden Übertrager befinden und vorzugsweise in
einer gleichen Ebene angeordnet sind, bei stehenden
Apparaten vorzugsweise unterhalb der Verbindung vom Gas-
Austrittsstutzen (32) des ersten Übertragers mit dem
Gas-Eintrittsstutzen (131) des zweiten Übertragers.
9. Verwendung eines Gegenstromübertragers nach Anspruch 1
oder 7 in einem kombinierten Gas-Dampfturbinenprozeß
mit Abhitzedampferzeugung, wobei der Gas-Eintrittsstut
zen (31 mit dem Austritt eines Gasturbinen-Verdichters
und der Gas-Austrittsstutzen (132) mit einer Kühlluft
leitung (29) verbunden ist, und wobei die eintrittssei
tigen und austrittsseitigen Sammler (133, 34) mit der
Dampftrommel (16) eines Abhitzedampferzeugers (7) ver
bunden sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545308A DE19545308A1 (de) | 1995-12-05 | 1995-12-05 | Konvektiver Gegenstromwärmeübertrager |
| US08/746,937 US5771963A (en) | 1995-12-05 | 1996-11-18 | Convective countercurrent heat exchanger |
| BE9601014A BE1011016A3 (fr) | 1995-12-05 | 1996-12-05 | Echangeur de chaleur convectif a contre-courant. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545308A DE19545308A1 (de) | 1995-12-05 | 1995-12-05 | Konvektiver Gegenstromwärmeübertrager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19545308A1 true DE19545308A1 (de) | 1997-06-12 |
Family
ID=7779212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19545308A Withdrawn DE19545308A1 (de) | 1995-12-05 | 1995-12-05 | Konvektiver Gegenstromwärmeübertrager |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5771963A (de) |
| BE (1) | BE1011016A3 (de) |
| DE (1) | DE19545308A1 (de) |
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