DE19545238A1 - Stimulationsgerät - Google Patents
StimulationsgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stimulationsgerät der im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Die transkutane elektrische Nervenstimulation hat sich
seit Jahren als Therapie bei der Behandlung akuter
und/oder chronischer Schmerzen bestens bewährt. Insbeson
dere bei Zuständen von Muskelverspannungen und Nervenwur
zelentzündungen im Bereich der Wirbelsäule wird einer
Strombehandlung in zunehmendem Maße der Vorzug gegenüber
anderen Therapien gegeben, da beispielsweise die Abneigung
der Patienten gegenüber einer medikamentösen Therapie im
Steigen begriffen ist.
Der Anwendung von Gleichstrom kommt ebenso wie der Anwen
dung anderer Stromformen, beispielsweise Reizstrom mit un
terschiedlichen Frequenzen oder mit impulsförmigen Verlauf
große Bedeutung zu. Hierzu sind für eine Dauerbehandlung
in den medizinischen Einrichtungen stationäre Geräte im
Einsatz, wodurch die Patienten gezwungen sind, eine Arzt
praxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen, um sich entspre
chend der gewählten Therapie ambulant behandeln zu lassen.
Zur ambulanten Behandlung und/oder mittelfristigen Dauer
anwendung sind darüberhinaus sogenannte transkutane elek
trische Nervenstimulationsgeräte (TENS-Geräte) bekannt.
Hierbei handelt es sich um tragbare, batterie-betriebene
Geräte, welche an die zur therapeutischen Behandlung be
nutzten Elektroden über Verbindungskabel angeschlossen
werden müssen.
Die bekannten Lösungen zur Behandlung erkrankter, elek
trisch tätiger Gewebestrukturen im menschlichen Organismus
weisen den wesentlichen Nachteil auf, daß sich bei Anwen
dung der Therapie für den Patienten ein erheblicher orga
nisatorischer Aufwand ergibt und mit großen Unbequemlich
keiten verbunden ist. Darüberhinaus ist bei nicht perio
disch auftretenden Schmerzzuständen eine sofortige Behand
lung des erkrankten Körperbereichs häufig nicht möglich,
da die erforderliche Gerätetechnik nicht verfügbar ist.
Ausgehend von den Mängeln des Standes der Technik liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Stimulationsgerät
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches bequem
zu handhaben ist und dem Patienten einen größeren Bewe
gungsfreiraum sichert.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung schließt die Erkenntnis ein, daß für eine
Strombehandlung eines erkrankten Gewebes, beispielsweise
eine Reizstrombehandlung - unabhängig von der Größe und
dem Aufstellungsort der für die Erzeugung der erforderli
chen Stromform vorgesehenen Stromversorgungs- und/oder
Steuereinheit - stets ein Stromkreislauf über die Haut des
Patienten oder über den zu therapierenden Körperbereich
geschlossen werden muß. Die Therapie schafft für den Pa
tienten die geringsten Unbequemlichkeiten, wenn das kom
plette Stimulationsgerät direkt am Körper getragen werden
und auf die Verwendung von langen Verbindungsleitungen
verzichtet werden kann.
Entsprechend der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
weist das Stimulationsgerät zur transkutanen Nervenstimu
lation zwei auf der Haut des Patienten positionierbare
Elektroden und eine elektronischen Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit sowie ein das Bezugspotential für
die Stromversorgungs-und/oder Steuereinheit führendes
Gegenkontaktelement auf, welche zwecks Bildung einer
möglichst kleinvolumigen baulichen Einheit mit den
Elektroden auf diese jeweils aufknöpf- oder aufsteckbar
ausgebildet sind.
Die elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuerein
heit weist erste elektronische Mittel zur Erzeugung eines
Stimulationsstromes mit - der jeweiligen Therapie entspre
chend - vorgebbarem zeitlichen Verlauf auf, so daß die
Patienten - der jeweiligen Therapie entsprechend - mit
einem Gleichstrom oder einem impulsförmigen Strom behan
delt werden können.
Bedingt durch die geringe Baugröße der Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit kann das Stimulationsgerät in vor
teilhafter Weise von außen unsichtbar am Körper des
Patienten getragen werden.
Zur Verbindung der Stromversorgungs- und/oder Steuerein
heit mit dem Gegenkontaktelement ist ein dehnungselasti
sches Kabel vorgesehen. Um die bei der Anwendung des
erfindungsgemäßen Stimulationsgerätes erforderliche Deh
nung der Kabelverbindung zwischen Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit und Gegenkontaktelement zu sichern,
ist ein im wesentlichen in Form einer Wendel ausgebildetes
Kabel vorgesehen.
Nach einer günstigen Weiterbildung der Erfindung ist so
wohl für das Befestigen der Stromversorgungs- und/oder
Steuereinheit als auch für das Befestigen des Gegenkontak
telements mit der jeweiligen am Körper des Patienten zu
positionierenden Elektrode eine aus einem Druckkopf und
einer elastisch ausgebildeten Druckknopfaufnahme beste
hende Druckknopfverbindung vorgesehen. Herstellungstech
nisch und im Hinblick auf eine einfache Befestigung ist es
hierbei von Vorteil, wenn die Elektroden an der vom Körper
des Patienten abgewandten Seite den Druckknopf tragen und
die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit bzw. das
Gegenkontaktelement mit der elastischen Druckknopfaufnahme
versehen sind.
Die ersten elektronischen Mittel sind als Regler ausgebil
det, durch welchen der Stimulationsstrom bei der Entladung
des Energiespeichers der Stromversorgungs- und/oder Steue
reinheit unabhängig von dem jeweils vorherrschenden Haut
widerstand des Patienten geregelt wird.
Das erfindungsgemäße Stimulationsgerät ist durch Auflegen
der an die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit und
das Gegenkontaktelement angeschlossenen Elektroden auf die
Haut in Betrieb setzbar, da der Stromkreis durch den zu
therapierenden Körperbereich des Patienten über den
Hautkontakt geschlossen wird und ein separates Schaltmit
tel dadurch in günstiger Weise nicht erforderlich ist.
Entsprechend einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfin
dung weist die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit
zweite elektronische Mittel auf, welche eingangsseitig
einerseits einen Überladeschutz und anderseits einen Ver
polungsschutz bilden.
Die zweiten elektronischen Mittel sind beispielsweise als
Regler in Kombination mit einer Diodenmatrix bzw. einer
dem Energiespeicher parallel geschaltete Zenerdiode ausge
bildet. Um eine generelle Kurzschlußfestigkeit des Stimu
lationsgerätes zu sichern, ist ein Vorwiderstand geeigne
ter Größe vorgesehen.
Die in der Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit vorge
sehenen elektronischen Baugruppen sind auf einer in ein
Gehäuse eingesetzte Grundplatte angeordnet, welche eine
als kreisförmige Ausnehmung ausgebildete Druckknopfauf
nahme aufweist. Die Wandung der Ausnehmung ist als
federnde Kontaktfläche ausgebildet und umgreift den an der
Elektrode vorgesehenen Druckknopf konzentrisch.
Das Gegenkontaktelement weist einen im wesentlichen halb
kugelförmigen Isolierkörper mit einer zentral angeord
neten, als halbkugelförmige Ausnehmung ausgebildeten
Druckknopfaufnahme auf. In der Druckknopfaufnahme sind
bandförmige, aus einem federnden Material bestehende
Kontaktmittel kreissymmetrisch angeordnet. Sind an einem
gemeinsamen Punkt befestigt und umgreifen den Druckknopf
der Elektrode mit ihren freien Enden, wenn das Gegenkon
taktelement auf die entsprechende Elektrode aufgeknöpft
worden ist.
Zur Stromversorgung des Stimulationsgeräts ist ein Ener
giespeicher vorgesehen, welcher entsprechend der bevorzug
ten Ausführungsform der Erfindung in der Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit des Stimulationsgerätes angeordnet
ist. Der Energiespeicher ist als elektrische Kapazität
ausgebildet und weist zwei parallel geschaltete, auflad
bare Kondensatoren mit einem großen spezifischen Speicher
vermögen auf.
Nach einer anderen günstigen Weiterbildung der Erfindung
ist der Energiespeicher als galvanische Zelle, beispiels
weise in Form eines Akkumulators oder einer Batterie, mit
geringer Baugröße ausgebildet.
Das Aufladen des Energiespeichers der elektronischen
Energieversorgungs- und/oder Steuereinheit kann mittels
einer Gleich- oder einer Wechselspannungsquelle erfolgen,
wobei die gleichen Anschlüsse verwendbar sind, über welche
auch der Stimulationsstrom zu den auf der Haut des Patien
ten plazierten Elektroden geleitet wird. Der Anschluß des
Ladegerätes erfolgt mit der vorstehend beschriebenen
Aufknöpf- oder Aufstecktechnik, so daß in vorteilhafter
Weise keine zusätzlichen Verbindungselemente erforderlich
sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zu
sammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in
Ansicht von oben,
Fig. 2 eine Ansicht von oben auf eine geöffnete Steuer
einheit entsprechend der in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsform der Erfindung,
Fig. 3 die Darstellung eines Schnittes längs der Linie
A . . . A gemäß Fig. 1,
Fig. 4 die Darstellung der Einzelheit E entsprechend
Fig. 3,
Fig. 5 die Darstellung der Ansicht eines Querschnitts
längs der Linie B . . . B gemäß Fig. 1, sowie
Fig. 6 eine Darstellung des Blockschaltbildes der
Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist das erfindungsgemäße Stimulationsgerät 1 in
Ansicht von oben in schematisierter Form dargestellt. Das
Stimulationsgerät
Das Stimulationsgerät 1 zur transkutanen Nervenstimu lation weist zwei auf der Haut positionierbare Elektroden 3, 3′ und eine elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 mit einem das Bezugspotential für die Steuerung führenden Gegenkontaktelement 2′ auf. Die elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 und das Gegenkontaktelement 2′ sind zwecks Bildung einer geringvolumigen baulichen Einheit mit den Elektroden auf diese aufknöpf- oder aufsteckbar ausgebildet.
Das Stimulationsgerät 1 zur transkutanen Nervenstimu lation weist zwei auf der Haut positionierbare Elektroden 3, 3′ und eine elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 mit einem das Bezugspotential für die Steuerung führenden Gegenkontaktelement 2′ auf. Die elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 und das Gegenkontaktelement 2′ sind zwecks Bildung einer geringvolumigen baulichen Einheit mit den Elektroden auf diese aufknöpf- oder aufsteckbar ausgebildet.
Die elektronische Stromversorgungs- und/oder Steuerein
heit 2 dient der Erzeugung eines Stimulationsstromes mit
vorgebbarem zeitlichen Verlauf.
Zur Verbindung der Stromversorgungs- und/oder Steuerein
heit 2 mit dem Gegenkontaktelement 2′ ist ein dehnungs
elastisches Kabel 4 vorgesehen. Um die bei der Anwendung
des erfindungsgemäßen Stimulationsgerätes erforderliche
Dehnung der Kabelverbindung zwischen Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit 2 und dem Gegenkontaktelement 2′ zu
sichern, besteht das Kabel aus einer gewendelten Leitung.
Bedingt durch die geringe Baugröße der Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit 2 kann das Stimulationsgerät in
vorteilhafter Weise von außen unsichtbar am Körper des
Patienten getragen werden.
Die Darstellungen gemäß Fig. 2, 3 und 4 zeigen Details
der Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2.
In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit 2 bei abgenommenem Gehäuse 9, in
Fig. 3 ein Schnitt durch die Stromversorgungs- und/oder
Steuereinheit 2 längs der Linie A . . . A gemäß Fig. 1 und in
Fig. 4 die Einzelheit E entsprechend Fig. 3 dargestellt.
Die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 weist eine
tellerförmige Grundplatte 8 auf, in welcher eine kreisför
mige Ausnehmung 6 vorgesehen ist. Diese Ausnehmung bildet
die Druckknopfaufnahme für einen an der dem Körper des Pa
tienten abgewandten Seite der Elektrode 3 angeordneten, im
wesentlichen pilzförmig ausgebildeten Druckknopf 6′. Die
Wandung der Ausnehmung 6 ist als federelastische Kontakt
fläche 12 ausgebildet und umgreift den an der Elektrode 3
vorgesehenen Druckknopf 6′ konzentrisch. Die dabei gebil
dete kreisringförmige Kontaktstelle ist mit 11 bezeichnet.
Die in der Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2
vorgesehenen Bauelemente 7 sind auf einer gesonderten
Leiterplatte 10 befestigt, welche sich auf der Oberseite
der Grundplatte 8 befindet und diese halbseitig bedeckt.
Die zweite Hälfte der Grundplatte 8 bietet den Freiraum
für die Aufnahme eines zur Stromversorgung des Stimula
tionsgeräts erforderlichen Energiespeichers 5. Der in der
Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit angeordnete
Energiespeicher 5 ist als elektrische Kapazität aus
gebildet und besteht aus zwei parallelgeschalteten,
elektrisch mit der Leiterplatte 10 verbundenen Konden
satoren C1 und C2 mit einem großen spezifischen Speicher
vermögen.
Fig. 5 zeigt die Ansicht eines Längsschnittes durch ein
Gegenkontaktelement 2′ des erfindungsgemäßen Stimulations
gerätes.
Das Gegenkontaktelement 2′ weist einen im wesentlichen
halbkugelförmigen, hohlen Isolierkörper 14 auf. Der durch
eine Ausnehmung 15 gebildeten Innenraum ist als Druckknop
faufnahme vorgesehen. Hier sind zentral mehrere, gleichar
tig ausgebildete Kontaktmittel 13 beim kreissymmetrischer
Anordnung mit ihren Enden in einem Punkt zusammengeführt.
Als Kontaktmittel sind federnde Bänder günstig, an deren
freien Enden Kontaktnasen 16 angeformt sind. Beim Aufset
zen des Gegenkontaktelements 2′ auf die entsprechende
Elektrode (vergleiche Position 3′ gemäß Fig. 11 werden
die freien Enden der Kontaktmittel 13 radial abgespreizt,
bis die Kontaktnasen 16 den Druckknopf hintergreifen und
die notwendige Kontaktierung herstellen. Für die sichere
Kontaktierung ist eine kreissymmetrische Anordnung der
federnden Kontaktmittel 13 günstig. Das Verbindungskabel 4
ist durch den Isolierkörper 14 zu den Kontaktmitteln 13
geführt.
In dem in Fig. 6 dargestellten elektrischen Schaltbild
einer Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit 2 des
erfindungsgemäßen Stimulationsgerätes ist der Elektrode
nanschlußpunkt der Stromversorgungs- und/oder Steuer
einheit 2 mit 12 und das Gegenkontaktelement mit 2′
bezeichnet. Die Verbindung zwischen Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit 2 und Gegenkontaktelement 2′ wird
durch das Kabel 4 hergestellt.
Wenn der Stromkreis mit den Leitungen 20, 25 und dem aus
den parallelgeschalteten Kondensatoren C1 und C2 gebilde
ten Energiespeicher 5 sowie dem Verbindungskabel 4 über
den zwischen den Anschlußpunkten 2′ und 12 befindlichen,
zu therapierenden Körperbereich eines Patienten geschlos
sen wird, fließt der Stimulationsstrom - bedingt durch die
Polarität der Dioden 23 und 24 über den Regelkreis 21 und
den Widerstand R1. Der Widerstand R1 begrenzt einerseits
den Stimulationsstrom, andererseits stellt er gleichzeitig
eine Kurzschlußsicherung dar, falls die Elektroden bei Be
nutzung des Stimulationsgerätes versehentlich direkt in
Kontakt gebracht werden. Der Regelkreis 21 sichert einen
von dem jeweiligen Hautwiderstand unabhängigen Stimula
tionsstrom.
Ist der Energiespeicher 5 nach längerer Benutzung des
Stimulationsgerätes entladen, kann eine Wiederaufladung
durch eine externe Energiequelle über die Anschlußpunkte
2′ und 12 vorgenommen werden. Der Ladestrom wird durch den
Regler 22 auf einen konstanten Wert geregelt. Die Zener-
Diode D5 begrenzt die Spannung des Energiespeichers 5. Die
Schaltung der Dioden D1 bis D4 sichert das Aufladen des
Energiespeichers unabhängig von der gewählten Polarität
der Anschlüsse 2′ und 12.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht
auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausfüh
rungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten
denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei
grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch ma
cht.
Claims (17)
1. Stimulationsgerät (1) zur transkutanen Nervenstimu
lation mit zwei einen leitenden Bereich aufweisenden,
die Hautoberfläche kontaktierenden Elektroden (3, 3′) und
einer elektronischen Stromversorgungs- und/oder Steuer
einheit (2) zur Abgabe eines Stimulationsstroms,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit (2)
und/oder ein das Bezugspotential für die Stromversorgungs
und/oder Steuereinheit führend es Gegenkontaktelement (2′)
unmittelbar auf der jeweiligen Elektrode (3, 3′) unter
galvanischer Kontaktierung des leitenden Bereichs lösbar
befestigt sind.
2. Stimulationsgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Befestigen der
Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit (2) bzw. des Ge
genkontaktelements (2′) an den Elektroden (3, 3′) eine
Steck- und/oder Druckknopfverbindung (6, 6′) vorgesehen
ist.
3. Stimulationsgerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckknopf (6′) an
den Elektroden (3, 3′) angeordnet ist und die Stromver
sorgungs- und/oder Steuereinheit (2) bzw. das Gegenkontak
telement (2′) eine elastisch ausgebildete Druckknopfauf
nahme (6, 13) aufweisen.
4. Stimulationsgerät nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch die Mittel zur Erzeugung eines
zeitlich veränderlichen; insbesondere impulsförmigen, Sti
mulationsstroms.
5. Stimulationsgerät nach Anspruch 4, gekenn
zeichnet durch Mittel zur Erzeugung eines
Gleich- oder Wechselstroms.
6. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit (2) und
das Gegenkontaktelement (2′) durch ein Kabel (4) verbind
bar sind.
7. Stimulationsgerät nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungskabel
(4) dehnungselastisch ausgebildet ist.
8. Stimulationsgerät nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungskabel
(4) in Form einer spiralisierten Leitung ausgestaltet ist.
9. Stimulationsgerät nach einem der Ansprüche 1, 2, 4
und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit (2) eine in
ein Gehäuse (9) eingesetzte Grundplatte (8) mit einer im
wesentlichen als kreisförmige Ausnehmung ausgebildeten
Druckknopfaufnahme (6) aufweist, deren federelastische
Wandung (12) eine Kontaktfläche bildet und den an der
Elektrode (3, 3′) vorgesehenen Druckknopf (6′) kon
zentrisch umgreift.
10. Stimulationsgerät nach einem der Ansprüche 1, 2, 4
und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gegenstecker (2′) einen im wesentlichen halbkugelför
migen Isolierkörper (14) mit einer zentral angeordneten
Druckknopfaufnahme (15) gleicher Form aufweist, in
welcher federnd ausgebildete Kontaktmittel (13) kreissym
metrisch angeordnet sind.
11. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß für den Betrieb der Stromversorgungs- und/oder
Steuereinheit (2) ein Energiespeicher (5), insbesondere
eine galvanische Batterie, vorgesehen ist.
12. Stimulationsgerät nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (5)
nachladbar ausgebildet ist.
13. Stimulationsgerät nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß als Energiespeicher (5)
zwei parallel geschaltete Kondensatoren vorgesehen sind.
14. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit (2) erste
elektronische Mittel (21) aufweist, welche den Stimula
tionsstrom unabhängig vom Hautwiderstand, im wesentlichen
konstant halten bzw. in vorgegebener Weise zeitlich
ändern.
15. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zweite elektronische Mittel (17, 23) vorgesehen sind,
welche einen Verpolungsschutz bilden.
16. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Steuereinheit (2) dritte elektronische Mittel
(21) und einen Begrenzungswiderstand zur schalterfreien
Betriebsaufnahme des Stimulationsgerätes (1) bei Auflegen
der Elektroden (3, 3′) auf die Haut vorgesehen sind.
17. Stimulationsgerät nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Ladegerät zum Aufladen des Energiespeichers (5) des
Stimulationsgerätes (1) vorgesehen ist, dessen Anschluß
punkte durch eine Steck- oder Druckknopfverbindung mit der
stromversorgungs-und/oder Steuereinheit (2) und dem
Gegenkontaktelement (2′) verbindbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29522012U DE29522012U1 (de) | 1995-11-22 | 1995-11-22 | Stimulationsgerät |
| DE1995145238 DE19545238C2 (de) | 1995-11-22 | 1995-11-22 | Stimulationsgerät mit die Hautoberfläche kontaktierenden Elektroden und darauf lösbar befestigter Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995145238 DE19545238C2 (de) | 1995-11-22 | 1995-11-22 | Stimulationsgerät mit die Hautoberfläche kontaktierenden Elektroden und darauf lösbar befestigter Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19545238A1 true DE19545238A1 (de) | 1997-05-28 |
| DE19545238C2 DE19545238C2 (de) | 2001-09-06 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995145238 Expired - Fee Related DE19545238C2 (de) | 1995-11-22 | 1995-11-22 | Stimulationsgerät mit die Hautoberfläche kontaktierenden Elektroden und darauf lösbar befestigter Stromversorgungs- und/oder Steuereinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19545238C2 (de) |
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