DE19545045A1 - Flügelzellenpumpe - Google Patents
FlügelzellenpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flügelzellenpumpe in einer Aus
bildung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei den bekannten Konstruktionen derartiger verdrängerpum
pen zur Förderung von Flüssigkeiten oder Gasen sind die
Flügel des im Gehäuseraum des Pumpengehäuses exzentrisch
gelagerten Rotors durch ebene Metallplättchen gebildet, die
im Rotor radial verschieblich geführt sind.
Diese bewegliche Anordnung der Rotorflügel erfordert die
Anfertigung entsprechend eng tolerierter Radialschlitze im
Rotor sowie geschliffene, auf die Schlitzbreite präzise
abgestimmte Metallplättchen, was sich in entsprechend hohen
Fertigungskosten niederschlägt.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, den Aufbau und damit
die Herstellung von Flügelzellenpumpen der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 erläuterten Art wesentlich zu vereinfa
chen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen
den Merkmale dieses Anspruchs gelöst.
Die Erfindung ermöglicht es damit, auf eine eng zu tolerie
rende Anordnung der Rotorflügel im Rotor zu verzichten, in
dem diese zur Erfüllung ihrer Funktion zur Trennung der
sich zwischen ihnen befindenden Förderkammern während der
Rotorrotation keine lineare Radialbewegungen im Rotor mehr
auszuführen haben. Die gewünschte Funktion der Rotorflügel,
ohne diesen im Rotor eine radiale Verschiebebewegung ertei
len zu müssen, läßt sich in vorteilhafter Weise gemäß den
Ansprüchen 2 oder 9 realisieren.
Im Falle einer konstruktiven Ausbildung gemäß Anspruch 2
sind die Rotorflügel elastisch biegsam ausgebildet, so daß
sie sich mit ihrem freien Flügelende unter entsprechender
Vorspannung Innenumfang des zylindrischen Gehäuseraumes ab
stützen.
Damit passen sich die Rotorflügel bei der Rotordrehung
selbsttätig dem sich aufgrund der Exzentrizität zwischen
Rotor und Umfangswand des Gehäuseraumes des Pumpengehäuses
kontinuierlich verändernden Radialabstands zwischen der
letzteren und den die Rotorflügel tragenden Rotorumfangs
abschnitten durch sich entsprechend verstärkende oder ver
mindernde Krümmung an, so daß die Rotorflügel im Rotor ra
dial festgelegt werden können. Somit erübrigt sich die Ein
haltung von engen Fertigungstoleranzen bei der Rotor- und
Flügelherstellung, was eine erhebliche Kostenverminderung
ermöglicht.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung in einer Aus
führung gemäß Anspruch 2 ist Gegenstand des Anspruchs 3,
wobei als Kunststoffmaterial insbesondere PPS (Teflon) ge
eignet ist.
Eine vorteilhafte Anordnung der Rotorflügel im Rotor läßt
sich in diesem Falle nach Anspruch 4 und 5 erzielen, wobei
es günstig ist, die in den Rotor einzuarbeitenden Schlitze
zur Flügelanordnung in einer Konfiguration nach Anspruch 6
vorzusehen. Dadurch ist sichergestellt, daß die am Pumpen
gehäuse üblicherweise in seitlichem Abstand vorgesehenen
Saug- und Druckanschlüsse über einen relativ großen Um
fangsbereich des Gehäuseraumes durch formschlüssigen, glei
tenden Kontakt mit der Umfangsfläche des Rotors voneinander
druckdicht abtrennbar sind, indem über diesen Umfangs
bereich die Rotorflügel mit ihren an der Umfangswand des
Gehäuseraumes entlanggleitenden Flügelendstücken in die
Rotorumfangsfläche gänzlich einzutauchen vermögen.
In weiterer, vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann
auf die elastisch biegsamen Rotorflügel gemäß Anspruch 7
eine Speicherkraft einwirken, wodurch diese in ihrer Öff
nungskraft noch unterstützt werden. Hierzu ist es günstig,
gemäß Anspruch 8 eine Feder vorzusehen, wobei es sich be
vorzugt um eine Druck-Schenkel- oder Torsionsfeder handeln
kann.
Im Falle einer Ausgestaltung der Pumpenkonstruktion nach
Anspruch 8 sind die Rotorflügel innerhalb des Rotors um
eine zur Rotorachse parallele Achse verschwenkbar gelagert,
wobei sich dann vorteilhafterweise die auf sie einwirkende
Anpreßkraft gemäß Anspruch 10 erzeugen läßt.
Sofern die Anpreß- bzw. Speicherkraft gemäß Anspruch 11
mittels eines Druckmediums erzeugt wird, ergibt sich eine
zu bevorzugende Konstruktion nach Anspruch 12, wobei es
auch bei dieser Konstruktionsvariante günstig ist, die
Merkmale des Anspruches 13 vorzusehen. Dadurch gestaltet
sich sowohl die Herstellung der Rotorflügel als auch deren
Montage im Rotor besonders einfach.
Die Flügelzellenpumpe kann als Konstantpumpe mit stabil
bleibendem Fördervolumen ausgebildet sein. Ebensogut läßt
sich ihr Fördervolumen aber auch variabel gestalten, sofern
bei ihr das Merkmal des Anspruchs 14 verwirklicht wird. In
diesem Fall ergibt sich eine technisch vorteilhaft zu
realisierende Konstruktion, sofern zur Veränderung der Ex
zentrizität der Rotor relativ zum Pumpengehäuse radial ver
lagert wird. Die Kinematik zur Axialverlagerung von Pumpen
gehäuse und Rotor kann aber auch umgekehrt erfolgen. Eben
sogut kann hierzu der Rotor in einem innerhalb des Pumpen
gehäuses radial verstellbaren Gehäusering vorgesehen sein,
der in diesem Fall den Gehäuseraum definiert. Dieser Ring
kann in bekannter Weise, z. B. von einer Feder oder durch den
Systemdruck, beaufschlagt sein, die denselben in Richtung
zur größten Exzentrizität drückt.
Die Anwendung von in Rotorumfangsrichtung flexiblen bzw.
schwenkbaren Rotorflügeln erlaubt eine besonders einfache
und preiswerte Pumpenfertigung, sofern die Pumpenbauteile
gemäß Anspruch 15 ausgebildet sind. Dabei ist es auch denk
bar, die elastisch biegsamen Rotorflügel an den Rotorumfang
unmittelbar anzuformen, wobei für Rotorflügel und Rotor
verschiedene Kunststoffe zum Einsatz gelangen können.
In diesem Fall können sich die Rotorflügel bei maximaler
Förderzellenverkleinerung während einer Rotorumdrehung an
den Rotorumfang anlegen, wobei die Drehrichtung des Rotors
in Richtung der Flügelkrümmung oder zu dieser entgegenge
setzt erfolgen kann. Bei beiden Konstruktionsvarianten kann
außerdem die Rotoraustrittswelle mit dem Rotor einstückig
aus Kunststoff gespritzt sein.
Für bestimmte Anwendungsfälle kann der Antrieb der Flügel
zellenpumpe kinematisch umgekehrt erfolgen, so daß das Pum
pengehäuse die Drehung ausführen wird.
Schließlich kann die Flügelzellenpumpe noch mit einer
Druckbegrenzungs- oder einer Druckregelvorrichtung für den
Förderstrom, sei es Flüssigkeit oder Gas, ausgestattet
sein.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Flügelzellenpumpe, deren Rotor
flügel elastisch biegsam ausgebildet
sind und bei der lediglich das Pumpen
gehäuse im Querschnitt, deren Rotor
jedoch in Stirnansicht veranschaulicht
sind;
Fig. 2 eine Variante der Rotorflügelanordnung
gemäß Fig. 1, vereinfacht dargestellt;
Fig. 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele von
Rotorflügelanordnungen in Flügel
zellenpumpen in einer Darstellung
ähnlich Fig. 1.
Das Pumpengehäuse der Flügelzellenpumpe gemäß Fig. 1 ist
als Ganzes mit 10 bezeichnet. Es weist einen zylindrischen
Gehäuseraum 12 auf, in welchen ein Saugkanal 14 einmündet
und von dem ein Druckkanal 16 ausmündet. Beide Kanäle 14,
16 erstrecken sich in seitlichem Abstand parallel zueinan
der und verlaufen tangential zum Gehäuseraum 12. Sie enden
gehäuseaußenseitig jeweils in einem Anschlußstutzen 18 bzw.
20, in welche Anschlußrohre einschraubbar sind.
Mit 22 ist als Ganzes ein im Gehäuseraum 12 angeordneter
Rotor bezeichnet, der eine Vielzahl von Rotorflügeln 24
trägt, die mit ihrem freien Endstück 24′ in Abhängigkeit
von der Drehstellung des Rotors 22 relativ zum Umfang des
Gehäuseraums 12 aus dem Rotor unter Vorspannung selbsttätig
heraustreten.
Die Rotorflügel 24 sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel
in jeweils einem an den Stirnseiten des Rotors 22 offenen
Rotorschlitz 26 festgelegt und durch Kunststofformteile ge
bildet, die in Rotorumfangsrichtung elastisch biegsam sind.
Aufgrund dieser Flexibilität stützen sich die Flügelend
stücke 24′ an der Umfangswand 28 des Gehäuseraums 12 stän
dig ab, obgleich der Rotor 22 in bekannter Weise um den Be
trag a zum Zentrum 29 des Gehäuseraums 12 exzentrisch der
art versetzt gelagert ist, daß ein Rotorumfangsabschnitt 30
zwischen beiden Kanälen 18, 20 die Umfangswand 28 des Ge
häuseraums 12 gleitend und dabei abdichtend berührt. Saug- und
Druckseite der Flügelzellenpumpe sind damit voneinander
getrennt.
In die Umfangswand 28 des Gehäuseraums 12 sind vorzugsweise
noch einander diametral gegenüberliegende, mit jeweils ei
nem der Kanäle 14 bzw. 16 in Verbindung stehende, durch je
weils einen nutartigen Einschnitt gebildete Kammern, näm
lich eine Saugkammer 32 und eine Druckkammer 34, vorgese
hen.
Die die Rotorflügel 24 aufnehmenden Rotorsehlitze 26 sind
vorzugsweise entgegen der durch einen Pfeil angezeigten
Drehrichtung des Rotors 22 gekrümmt ausgebildet, wobei die
in Rotordrehrichtung nacheilende Schlitzwand 35 eine stär
kere Krümmung als die gegenüberliegende Schlitzwand 36 auf
weist.
Die Schlitzwand 35 verläuft hierbei in Richtung auf den Ro
torumfang derart, daß durch sie eine Umfangsvertiefung 38
entsteht, in die der entsprechende Rotorflügel 24 mit sei
nem freien Flügelendstück 24′ im wesentlichen formschlüssig
einzutauchen vermag, wenn die Rotorflügel 24 am Umfangs
abschnitt 30 des Gehäuseraums 12 entlanggleiten.
Die Rotorflügel 24 sind mit einem verdickten, vorzugsweise
zylindrisch ausgebildeten Fuß 40 in formschlüssigem Ein
griff mit dem inneren Rotorschlitzende, so daß sie im Rotor
22 radial unverschiebbarfestgelegt sind.
Bei Drehung des Rotors 22 teilen dessen Rotorflügel 24 grö
ßer und kleiner werdende Förderzellen 25 ab. Im sich ver
größernden Bereich des Gehäuseraums 12 werden sie mit dem
Saugkanal 14 und im sich verkleinernden Bereich des Gehäu
seraums 12 mit dem Druckkanal 18 verbunden.
Ist eine den Rotor 22 antreibende Antriebswelle 42 im
Pumpengehäuse 10 stationär gelagert, arbeitet die Flügel
zellenpumpe mit konstantem Systemdruck. Ist diese hingegen
zum Zentrum 29 des Gehäuseraums 12 relativ zu dem mit dem
Rotorumfangsabschnitt 30 zusammenwirkenden Umfangsabschnitt
des Gehäuseraums 12 stufenlos radial verschiebbar, läßt
sich dadurch das Fördervolumen variabel gestalten.
Die elastisch biegsame Ausbildung der Rotorflügel 24 in
Rotorumfangsrichtung und die durch deren Vorspannung er
zeugte Anpreßkraft stellt sicher, daß in jeder Phase der
Rotordrehung eine einwandfreie, abdichtende Anlage der Ro
torflügel am Umfang des Gehäuseraums 12 und somit die zur
Förderung eines Mediums erforderliche Veränderung des Zel
lenvolumens gewährleistet ist, wobei sich sowohl die Rotor
flügel 24 als auch der Rotor 22 und das Pumpengehäuse 10
insbesondere im Kunststoffspritzverfahren vorteilhaft und
entsprechend kostengünstig herstellen lassen.
Die in Fig. 2 gezeigte Variante der Rotorflügelanordnung
veranschaulicht, wie sich die Anpreß- bzw. Öffnungskraft
der Rotorflügel 24 in einfacher Weise verstärken läßt, in
dem jedem Rotorflügel 24 eine in den Rotor 22 eingesetzte,
vorgespannte Druckfeder 50 zugeordnet ist, die sich am
freien Rotorendstück 24′ abstützt. Diese Konstruktion er
laubt eine im Vergleich zu der Rotorflügelanordnung gemäß
Fig. 1 wesentlich verkürzte Flügelausbildung.
Bei den Konstruktionsvarianten einer Flügelzellenpumpe ge
mäß den Fig. 3 und 4 wird lediglich noch die Anordnung ih
rer Rotorflügel 52 im Rotor 22 erläutert, da die übrigen
Konstruktionsdetails mit denjenigen der Fig. 1 übereinstim
men.
Die Rotorflügel 52 sind hierbei in jeweils einer Rotoraus
nehmung 54 in Richtung auf die Umfangswand 28 des Gehäu
seraumes 12 um eine Schwenkachse 56 verschwenkbar gelagert.
Die Rotorflügel 52 weisen vorzugsweise in etwa die Form ei
nes spitzwinkligen Dreiecks auf, wobei sich die Schwenk
achse 56 an deren Dreieckspitze befindet und durch einen
angeformten zylindrischen Lagerzapfen 56′ definiert ist.
Die dem Lagerzapfen 56′ gegenüberliegende Dreieckseite
steht mit dem entsprechenden Wandteil 58 der zugeordneten
Rotorausnehmung 54 in berührungsdichtem Eingriff, wobei ein
radiales Verschwenken der Rotorflügel 52 dadurch sicher
gestellt ist, daß die sich miteinander in Eingriff befin
denden Flächen von Dreieckseite 57 und Wandteil 58 einen
konkaven Krümmungsradius aufweisen, der ihrem Abstand zur
Schwenkachse 56 entspricht.
Analog zur Konstruktion gemäß Fig. 2 ist jedem Rotorflügel
52 eine in den Rotor 22 eingesetzte Druckfeder 60 zugeord
net, die ständig versucht, die aus dem Rotor 22 austau
chende Dreieckspitze 62 mit der Umfangswand 28 in ständi
ger, abdichtender Berührung zu halten.
Um zwischen Federraum 64 und Förderzelle 25 einen Druckaus
gleich zu schaffen, ist in die Rotorflügel 52 jeweils eine
Ausgleichsbohrung 66 eingebracht.
Bei der Bauart gemäß Fig. 4 sind die in analoger Weise zur
Konstruktion der Fig. 3 ausgebildeten und angeordneten Ro
torflügel 52 durch ein Druckmedium, vorzugsweise durch die
durch die Flügelzellenpumpe zu fördernde Flüssigkeit mit
der Umfangswand 28 des Gehäuseraumes 12 in ständiger Berüh
rung gehalten.
Zu diesem Zweck ist der innere Teilraum 54′ der Rotoraus
nehmung 54 über einen Verbindungskanal 68 mit einem zentra
len, ringförmigen Versorgungskanal 70 des Rotors 22 verbun
den, der seinerseits beispielsweise mit dem Anschlußstutzen
20 in Verbindung steht.
Die flüssigkeitführenden Räume 54′, 68, 70 können dabei im
Zusammenspiel mit den Rotorflügeln 52 konstruktiv derart
gestaltet sein, daß unterschiedliche Unterstützungskräfte
zum Verschwenken der Rotorflügel 52 nach außen über eine
Drehbewegung einstellbar sind.
Die Rotorflügel 24 bzw. 52 sind durch Formteile vorzugs
weise aus Kunststoff, insbesondere Teflon (PPS) , herge
stellt, der ggf. mit einem geeigneten Füllstoff versetzt
sein kann.
Sie können aber auch aus Keramik oder anderen, geeigneten
Materialien bzw. Materialkombinationen bestehen, wobei ins
besondere die flexiblen, aus Kunststoff bestehenden Rotor
flügel 24 gemäß den Fig. 1 und 2 noch einen flexiblen Me
tallkern aus bandförmigem Federstahl enthalten können.
Die durch die Erfindung erzielte technische Wirkung ist die
einer Verdrängungspumpe, die im Falle einer Auslegung für
variable Fördervolumen eine Kavitationsbildung durch Saug
druckdrosselung vermeidet.
Claims (15)
1. Flügelzellenpumpe mit einem Pumpengehäuse (10) mit ei
nem einen Saug- und Druckanschluß (18, 20) aufweisenden
Gehäuseraum (12), in dem ein Rotor (22) exzentrisch
gelagert ist, der am Umfang eine Vielzahl von in glei
chem Winkelabstand voneinander vorgesehenen Rotor
flügeln (24, 52) aufweist, die sich am Innenumfang des
zylindrischen Gehäuseraums (12) abstützen, wobei zwi
schen Saug- und Druckanschluß (18, 20) der Rotor (22)
mit einem Umfangsabschnitt (30) der Umfangswand (28)
des Gehäuseraums (12) in gleitender Berührung ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotorflügel (24) im Rotor (22) verschiebefrei
geführt und durch eine Anpreßkraft mit der Umfangswand
(28) des Gehäuseraumes (12) in ständiger Berührung ge
halten sind.
2. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Rotorflügel (24, 52) in Rotor
umfangsrichtung federnd elastisch sind.
3. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest die Rotorflügel (24, 52)
des Rotors (22) durch aus Kunststoff bestehende Form
teile gebildet sind.
4. Flügelzellenpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorflügel
(24) in den Rotor (22) in Achsrichtung durchsetzenden
Schlitzen (26) eingesetzt und mit einem verdickten
Flügelfuß (40) in einer Schlitzerweiterung formschlüs
sig gehalten sind.
5. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flügelfüße (40) im Querschnitt zy
lindrisch sind.
6. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schlitze (26) entgegen der Dreh
richtung des Rotors (22) gekrümmt sind und daß die in
Drehrichtung des Rotors (22) konvex gekrümmte Schlitz
wand derart verläuft, daß sie am Rotorumfang eine das
freie Flügelende (24′) bei maximaler Flügeleinbiegung
aufnehmende Umfangsvertiefung bildet.
7. Flügelzellenpumpe nach den vorhergehenden Ansprüchen
2-6, dadurch gekennzeichnet, daß auf das freie End
stück (24′) der federnd elastischen Rotorflügel (24)
innerhalb des Rotors (22) eine auf die Umfangswand
(28) des Gehäuseraumes (12) gerichtete Speicherkraft
einwirkt.
8. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Erzeugung der Speicherkraft im Rotor
(22) je Rotorflügel (24) eine Feder (50) vorgesehen
ist.
9. Flügelzellenpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rotorflügel (52) in jeweils einer Ausnehmung (54) des
Rotors (22) um eine zur Rotorachse (29) parallele
Achse (56) verschwenkbar gelagert sind.
10. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedem Rotorflügel (52) innerhalb des Ro
tors (22) eine Speicherkraft zugeordnet ist, die stän
dig versucht, den Rotorflügel (52) in Richtung auf die
Umfangswand (28) des Gehäuseraumes (12) zu verschwen
ken.
11. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rotorflügel (52) in Richtung auf
die Umfangswand (28) des Gehäuseraumes (12) druckme
diumgesteuert verschwenkbar sind.
12. Flügelzellenpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die verschwenkbaren Rotorflügel (52) in
etwa die Form eines spitzwinkligen Dreiecks haben, an
deren Dreieckspitze die Schwenkachse (56) vorgesehen
ist und daß die Rotorflügel (52) hypothenusenseitig
formschlüssig bzw. berührungsdicht mit der benachbar
ten, konkav gekrümmten Wand (58) der Rotorausnehmung
(54) in Eingriff ist, deren Krümmungsradius ihrem Ab
stand zur Rotorflügelschwenkachse (56) entspricht.
13. Flügelzellenpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, daß die ver
schwenkbaren Rotorflügel (52) durch Formteile aus
Kunststoff, insbesondere PPS, gebildet sind, an deren
spitzwinkliges Ende ein zylindrischer Lagerzapfen
(56′) angeformt ist, der in eine zumindest an einer
Stirnseite des Rotors (22) offene Lagerausnehmung
formschlüssig eingreift.
14. Flügelzellenpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität
zwischen Rotor (22) und Gehäuseraum (12) stufenlos
veränderbar ist.
15. Flügelzellenpumpe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Pumpengehäuse
(10) und Rotor (22) durch Formteile aus PPS (Teflon)
gebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19545045A DE19545045A1 (de) | 1995-09-06 | 1995-12-02 | Flügelzellenpumpe |
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| DE19532876 | 1995-09-06 | ||
| DE19545045A DE19545045A1 (de) | 1995-09-06 | 1995-12-02 | Flügelzellenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19545045A1 true DE19545045A1 (de) | 1997-03-13 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19545045A Ceased DE19545045A1 (de) | 1995-09-06 | 1995-12-02 | Flügelzellenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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