DE19544123A1 - Das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung - Google Patents
Das Verfahren der plasmachemischen BeschichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Plasma
technik, insbesondere auf die Verfahren der Vakuummetalli
sierung von Oberflächen und der Synthese von anorganischen
Filmen in einer Plasmabündelentladung. Bekannt sind
plasmachemische Beschichtungsverfahren (s. z. B. BRD-
Patentanmeldung Nr. 27 02 120, IPK H 05 H 1/00, Publ. 1977),
die Unterbringung von Erzeugnis und Festkörper in der
Arbeitskammer, Vakuumierung der Kammer und Formierung des
durch das Festkörpertargetverdampfen erhaltenen Dampf
stromes auf die Oberfläche des Erzeugnis einschließen.
Bekannt ist auch das Verfahren der plasmachemischen Be
schichtung, das Unterbringung von Transport- und Posi
tionierungseinrichtung mit Substrat und Festkörpertarget
in der Arbeitskammer, Vakuumierung der Kammer, Einlassen
des Arbeitsgases in die Kammer und Formierung in der zu be
arbeitenden Zone der Erzeugnisoberfläche eines Dampf
stromes, der durch Festkörpertargetverdampfung mittels
eines stationären Elektronenbündels entsteht
("K-EQUIPMENT 750" - Anlage für die Ionenbeschichtung von
Oberflächen mit Titannitrid und Titankarbid. Prospekt der
Fa. "KYMMENE-STROMBERG CORPORATION") einschließt.
Aber Filmwachstumsgeschwindigkeit der vorgegebenen bzw.
stöchiometrischen Zusammensetzung und die Klasse der im
Prototypverfahren realisierbaren chemischen Reaktionen sind
beschränkt, insofern auf die Erzeugnisoberfläche nur ein
Dampfstrom formiert wird, wobei Stoffauswahl für Target be
grenzt ist und es nicht gestattet, eine zusammengesetzte
Beschichtung zu erhalten.
Die Erfindung ist auf Aufgabenlösung der Erhöhung von
Wachstumsgeschwindigkeit der Filme mit vorgegebener
stöchiometrischer Zusammensetzung unter Erweiterung der
Klasse von plasmachemischen Reaktionen, die bei Beschich
tung verwendet werden, gerichtet.
Das technische Ergebnis, das bei der Realisierung des Ver
fahrens erzielt werden kann, besteht in der Verringerung
der Beschichtungszeit, ohne die Qualität der physikalisch
chemischen und mechanischen Eigenschaften des Überzuges zu
mindern.
Das angegebene technische Ergebnis wird dadurch erzielt,
daß das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung, das
einschließt: Unterbringung des zu bearbeitenden Erzeug
nisses und des anorganischen Festkörpers in der Arbeits
kammer, Vakuumierung der Kammer, Einlasses des Arbeitsgases
in die Kammer, Formierung in der zu bearbeitenden Zone der
Erzeugnisoberfläche eines Dampfstromes, der durch Verdamp
fung eines anorganischen Festkörpers mittels eines statio
nären Elektronenbündels erhalten wird vor, in der Kammer
wenigstens noch ein Elektronenbündel zu formieren und es
in die zu bearbeitende Zone der Erzeugnisfläche zu
richten, wobei das zusätzliche Elektronenbündel den
Dampfstrom überschneidet, was die mit Möglichkeit der Ge
währleistung des Brennens der Plasmabündelentladung. Das
gestattet, ein Plasma mit erhöhtem, im Unterschied zur im
Prototypverfahren angewendeten Hochfrequenzentladung, Ioni
sierungsgrad zu erhalten.
Durch das Einführen und Verdampfen eines zusätzlichen
Festkörpers im zusätzlichen Elektronenbündel und durch
die Ausrichtung auf die Erzeugnis-Oberfläche eines Stromes
von chemisch aktiven Teilchen, bestehend aus Mischung von
Dampfen des anorganischen Festkörpers und Arbeitsgas, er
zielt man neben der Verringerung der Beschichtungszeit auch
eine Erweiterung der Klasse der plasmachemischen Reaktio
nen, die bei der Beschichtung und bei Gewinnung eines
Überzuges mit komplizierter Zusammensetzung verwendet wer
den.
Das angegebene technische Ergebnis wird verstärkt durch
Formierung eines zusätzlichen Elektronenbündels der Band
konfiguration, wessen Ebene die Achse des Dampfstroms
überschneidet, der durch Verdampfen des anorganischen
Festkörpers erhalten wird, wobei zusätzlich eine
gleichmäßigere Beschichtung des Erzeugnis gewährleistet
wird.
Auf der Zeichn. 1 ist das Schema der Anlage, die das Ver
fahren realisiert, dargestellt. Die Anlage enthält Arbeits
kammer 1, Arbeitsgaszufuhrstutzen 2, Stutzen 3, der das
Innenvolumen der Arbeitskammer 1 mit Vakuumpumpe (auf der
Zeichnung nicht vorhanden) verbindet, Target des anorganischen
Festkörpers 4, Quelle 5, die das Elektronenbündel auf das
Festkörpertarget 4 erzeugt, Quelle 6, die ein zusätz
liches Elektronenbündel erzeugt, das in die zu bearbei
tende Zone der Erzeugnisoberfläche gerichtet wird, zu
sätlicher Festkörper 7, Transport- und Positionierungs
einrichtung mit Erzeugnis 8.
Die Anlage für Realisierung des Verfahrens funktioniert
folgenderweise. In der Arbeitskammer 1 wird Fest
körpertarget 4 und Transport- und Positionierungseinrich
tung mit Erzeugnis 8 untergebracht. Arbeitskammer 1 wird
hermetisch abgedichtet und danach wird vakuumiert, wobei
die Luft über Stutzen 3 bis zum Restdruck 1,33 · 10-4 Pa ab
gepumpt wird, danach wird Arbeitskammer über Stutzen 2 mit
Arbeitsgas Stickstoff gefüllt, dabei erhöht sich der Druck
in Kammer 1 bis 4 · 10-22 Pa. Stationäres Elektronenbündel
wird, mit Hilfe der Quelle 5, auf Festkörpertarget 4 ge
richtet, Bündelparameter werden bis zum Anzünden der
Bündelplasmaentladung reguliert (Energie des Elektronen
bündels - 2 keV und Bündelstromdichte - 0,2 A/cm²). Dabei
erfolgt das Verdampfen des Targets des anorganischen Fest
körpers 4 - des Titans, es reagiert mit Arbeitsgas und die
gewonnenen Titandämpfe werden auf Erzeugnis 8 gerichtet.
Gleichzeitig wird, mit Hilfe der Quelle 7, zweites statio
näres Elektronenbündel der Bandkonfiguration formiert und
in die zu bearbeitende Zone der Erzeugnisoberfläche ge
richtet, dabei werden die Parameter des zweiten
(zusätzlichen) Bündels wie folgt eingestellt: Energie des
Elektronenbündels - 2 keV, Bündelstromdichte - 0,3 A/cm,
was stabiles Brennen der Bündelplasmaentladung in Arbeits
zone der Kammer 1 gewährleistet, dabei beträgt die Be
schichtungsgeschwindigkeit des Titannitrides 1800 Å/min.
Im Falle, wenn eine kompliziertere, z. B. eine Zweistoffbe
schichtung benötigt wird, führt man in das zweite
(zusätzliche) Bündel das zusätzliche Festkörper 7, z. B.
Zirkonium ein. Mit Hilfe des zusätzlichen Elektronen
bündels (von der Quelle 7) wird Zirkoniumschmelzetropfen
formiert, verdampft, und auf die Erzeugnisoberfläche wird
schon ein Strom chemisch aktiver Teilchen zusammengesetzt
aus Mischung von Festkörperdämpfen und Arbeitsgas sowie
aus Reaktionsprodukten gerichtet.
Die Verwendung der Erfindung ermöglicht Beschichtungszeit
ohne Qualitätsminderung bei Erweiterung der Klasse der
plasmachemischen Reaktionen zu verringern, die bei der Be
schichtung verwendet werden.
Claims (3)
1. Das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung, wobei
mit Erzeugnis und des anorganische Festkörpers in der
Arbeitskammer untergebracht werden, die Kammer vakuumiert
und mit Arbeitsgas gefüllt wird, in der zu bearbeitenden
Zone der Erzeugnisoberfläche der durch Verdampfen des
anorganische Festkörpers mit stationärem
Elektronenbündel gewonnene Dampfstrom geformt wird, das
sich dadurch unterscheidet, das wenigstens ein
zusätzliches stationäres Elektronenbündel formiert wird
und in die zu bearbeitende Zone das Erzeugnisoberfläche
gerichtet wird, wobei das zusätzlichen Elektronenbündels
die Dampfstrom überschneidet mit Versehungsmöglichkeit
der Verbrennung der bündigen Plasmaentladung.
2. Das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung gemäß
Anspruch 1, das sich dadurch unterscheidet, das ein zusätzlicher
Festkörper anorganische ins zusätzliche stationärem
Elektronenbündel eingeführt und verdampft wird und ein
Strom chemisch additiver Teilchen aus Mischung von
anorganischen Festkörperkämpfen und Arbeitsgas auf
Erzeugnisoberfläche gerichtet wird.
3. Das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung gemäß
Anspruch 1, das sich dadurch unterscheidet, das ein zusätzliches
stationären Elektronenbündel der Bandkonfiguration
formiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| RU9494042112A RU2068029C1 (ru) | 1994-11-28 | 1994-11-28 | Способ плазмохимического нанесения покрытия |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19544123A1 true DE19544123A1 (de) | 1996-06-05 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19544123A Withdrawn DE19544123A1 (de) | 1994-11-28 | 1995-11-27 | Das Verfahren der plasmachemischen Beschichtung |
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| DE (1) | DE19544123A1 (de) |
| RU (1) | RU2068029C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009052436A1 (de) * | 2009-11-10 | 2011-05-12 | Elena Nikitina | Einrichtung für die Lichtbogenbehandlung der Oberfläche von Metallerzeugnissen |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
| RU2173911C2 (ru) * | 1997-04-04 | 2001-09-20 | Додонов Александр Игоревич | Получение электродуговой плазмы в криволинейном плазмоводе и нанесение покрытия на подложку |
| RU2118206C1 (ru) * | 1997-10-10 | 1998-08-27 | Борис Николаевич Пыпкин | Способ получения легированных алмазоподобных покрытий |
| RU2170284C2 (ru) * | 1999-07-28 | 2001-07-10 | Самарский государственный аэрокосмический университет им. акад. С.П. Королева | Способ лазерно-термовакуумного конденсационного напыления покрытия |
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- 1994-11-28 RU RU9494042112A patent/RU2068029C1/ru active
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- 1995-11-27 DE DE19544123A patent/DE19544123A1/de not_active Withdrawn
- 1995-11-27 KR KR1019950043856A patent/KR960019562A/ko not_active Withdrawn
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| RU94042112A (ru) | 1996-08-10 |
| KR960019562A (ko) | 1996-06-17 |
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