[go: up one dir, main page]

DE19544851A1 - Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben - Google Patents

Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben

Info

Publication number
DE19544851A1
DE19544851A1 DE1995144851 DE19544851A DE19544851A1 DE 19544851 A1 DE19544851 A1 DE 19544851A1 DE 1995144851 DE1995144851 DE 1995144851 DE 19544851 A DE19544851 A DE 19544851A DE 19544851 A1 DE19544851 A1 DE 19544851A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample chamber
chamber
sample
gas
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995144851
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Dip Siepmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teledyne Isco Inc
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995144851 priority Critical patent/DE19544851A1/de
Priority to AT96939881T priority patent/ATE231968T1/de
Priority to US09/077,542 priority patent/US6197256B1/en
Priority to CA002239173A priority patent/CA2239173C/en
Priority to JP52092197A priority patent/JP3620856B2/ja
Priority to DE59610100T priority patent/DE59610100D1/de
Priority to KR10-1998-0704078A priority patent/KR100427024B1/ko
Priority to EP96939881A priority patent/EP1007934B1/de
Priority to PCT/EP1996/005139 priority patent/WO1997021088A1/de
Priority to DK96939881T priority patent/DK1007934T3/da
Priority to ES96939881T priority patent/ES2191118T3/es
Publication of DE19544851A1 publication Critical patent/DE19544851A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/18Water
    • G01N33/1886Water using probes, e.g. submersible probes, buoys
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/18Water
    • G01N33/1826Organic contamination in water
    • G01N33/1846Total carbon analysis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben, mit einer Probenkammer, in der mindestens eine Untersuchungseinrichtung angeordnet ist, mit einer Steuer- und Auswerteeinrichtung, und mit einer Befüll- und Entleereinrichtung, durch die jeweils eine Flüssigkeitsprobe aus einer Flüssigkeitsmenge der Probenkammer zugeführt und aus dieser abgeführt wird.
Ein typisches Einsatzgebiet derartiger Untersuchungsvorrichtungen ist die Abwasseranalyse Hierbei ist es erforderlich, eine Flüssigkeitsprobe aus dem Abwasser zu entnehmen und in der Probenkammer zu untersuchen, wobei oftmals ein Reagenz in der Probenkammer zugesetzt und eine Reaktion der Flüssigkeitsprobe durchgeführt und vermessen wird für Messungen innerhalb der Probenkammer werden üblicherweise gas- oder ionenselektive Sensoren, pH-Sensoren, photooptische Sensoren und andere Sensoren verwendet. Ein bei der Reaktion entstehendes gasförmiges Reaktionsprodukt kann einer hierfür vorgesehenen Meßeinheit zugeführt werden, beispielsweise einem CO₂-Detektor.
Zum Befüllen der Probenkammer muß die Flüssigkeitsprobe aus der zur Verfügung stehenden Flüssigkeitsmenge, beispielsweise aus dem Abwasser, über eine Zufuhrleitung und eine Pumpe in die im Gerät angeordnete Probenkammer gefördert werden. In umgekehrter Richtung erfolgt das Entleeren der Probenkammer ebenfalls über Flüssigkeitsleitungen.
Insbesondere bei der Untersuchung von Abwasserproben ist es unvermeidlich, daß die zum Befüllen und zum Entleeren der Probenkammer notwendigen Flüssigkeitsleitungen verschmutzen. Es besteht die Gefahr, daß sich diese Leitungen zusetzen, wenn keine regelmäßige Spülung erfolgt, die mit verhältnismäßig großem Aufwand verbunden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß das Befüllen und Entleeren der Probenkammer in besonders einfacher Weise erfolgen kann, ohne daß die Gefahr eines Zusetzens von Flüssigkeitsleitungen besteht und ein erheblicher Spülaufwand erforderlich wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Probenkammer in einer in die Flüssigkeitsmenge eintauchbaren Meßboje angeordnet ist und über eine Kammeröffnung mit der Außenseite der Meßboje in Verbindung steht, daß mindestens eine Untersuchungseinrichtung in der Meßboje angeordnet ist, daß die Steuer- und Auswerteeinrichtung entfernt von der Meßboje angeordnet und mit dieser über Leitungen verbunden ist, und daß die Befüll- und Entleereinrichtung eine Gaswechseleinrichtung aufweist, mit der ein die Flüssigkeitsprobe verdrängendes Gas in die Probenkammer eingeführt und daraus abgeführt wird.
Durch die Verlagerung der Probenkammer aus einem außerhalb der Flüssigkeit angeordneten Meßgerät in eine in die Flüssigkeitsmenge eintauchende Meßboje entfällt die Notwendigkeit von zur Verschmutzung neigenden Flüssigkeitsleitungen. Die innerhalb der zu untersuchenden Flüssigkeit angeordnete Probenkammer kann auf direktem Wege befüllt und entleert werden, ohne daß hierfür irgendwelche Flüssigkeitsleitungen erforderlich wären. Über Leitungen, die die Meßboje mit der entfernt hierzu angeordneten Steuer- und Auswerteeinrichtung verbinden, werden - neben elektrischen Meßsignalen und ggf. elektrischen Steuerimpulsen oder elektrischer Antriebsenergie - allenfalls Reagenzen und/oder Gase transportiert. Der Transport dieser Stoffe ist im Vergleich zum Transport von Flüssigkeitsproben völlig problemlos und führt nicht zur Gefahr von Verunreinigungen oder Verstopfungen.
Da zumindest der die Probenkammer enthaltende Abschnitt der Meßboje in die zu untersuchende Flüssigkeit eintaucht, reicht es zum Befüllen der Probenkammer aus, das in der Probenkammer enthaltene Gas abzuführen, d. h. im einfachsten Fall die Probenkammer zur Atmosphäre zu öffnen. Der hydrostatische Druck der die Meßboje umgebenden Flüssigkeit drückt die Flüssigkeitsprobe in die Probenkammer. Zum Entleeren der Probenkammer wird durch die Gaswechseleinrichtung Gas, beispielsweise Luft, unter Druck zugeführt, um die Flüssigkeitsprobe aus der Probenkammer herauszudrücken. Die Intensität der Gaszuführung kann dabei so gewählt werden, daß es zu einer turbulenten Verwirbelung der Flüssigkeitsprobe in der Probenkammer kommt, wodurch in sehr einfacher Weise eine wirksame Spülung und Reinigung der Probenkammer und der Kammeröffnung erfolgt. Dadurch ist eine Verstopfung der Kammeröffnung weitestgehend ausgeschlossen.
Vorzugsweise ist in der Meßboje mindestens eine in die Probenkammer mündende Reagenz-Dosiereinrichtung angeordnet, die mit einer außerhalb der Meßboje angeordneten Reagenzquelle über eine Schlauchleitung verbunden ist. Dadurch können in der Probenkammer auch solche Untersuchungen durchgeführt werden - die wie dies inbesondere bei der Abwasseruntersuchung häufig der Fall ist - eine chemische Reaktion der Flüssigkeitsprobe mit einem oder mehreren Reagenzen erforderlich machen. Für die Transportleitungen für die flüssigen oder gasförmigen Reagenzen besteht keine Verstopfungsgefahr; sie können deshalb auch über verhältnismäßig große Entfernungen zwischen der Meßboje und einer Versorgungseinheit geführt werden.
Bevorzugt weist die Gaswechseleinrichtung eine in der Meßboje angeordnete, an die Probenkammer angeschlossene Gaspumpe auf, die mit einer außerhalb der Meßboje angeordneten Gasquelle über eine Schlauchleitung verbunden sein kann. Eine solche Schlauchleitung unterliegt ebenfalls keiner Verstopfungsgefahr und kann deshalb problemlos über eine größere Entfernung verlegt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kammeröffnung der Probenkammer in eine darunter in der Meßboje angeordnete Absetzkammer mündet, die eine Bodenöffnung aufweist. Vor allem bei der Untersuchung des wäßrigen Anteils von Belebtschlamm einer Kläranlage ist es notwendig, den Feststoffanteil vor der Untersuchung abzutrennen. Die der Probenkammer vorgeschaltete Absetzkammer dient dazu, die Flüssigkeitsprobe während einer Befüllpause aufzunehmen, so daß sich der Belebtschlammanteil im unteren Bereich der Absetzkammer absetzt bzw. konzentriert, bevor die auf diese Weise vorgereinigte Flüssigkeitsprobe in die Probenkammer eingelassen wird.
Um diesen zeitlichen Ablauf der Befüllung der Probenkammer zu steuern, ist vorzugsweise im Bereich der die Absetzkammer mit der Probenkammer verbindenden Kammeröffnung ein Füllstandssensor angeordnet, der mit der Steuerung für die Gaswechseleinrichtung verbunden ist.
Durch den Füllstandssensor wird festgestellt, wann die Absetzkammer gefüllt ist. In diesem Zustand wird der Befüllvorgang unterbrochen, damit sich der Schlammanteil in der Absetzkammer absetzen kann. Nach dieser vorgegebenen Zeitspanne wird der Befüllvorgang fortgesetzt.
Für die Untersuchung von Belebtschlamm, in dem ständig Gasblasen aufsteigen, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, im Abstand unter der Bodenöffnung der Absetzkammer einen in der lotrechten Projektion allseitig über die Bodenöffnung hinausreichenden Abweiskörper anzuordnen. Dieser Abweiskörper verhindert, daß Gasblasen in die Absetzkammer und in die Probenkammer eintreten.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Probenkammer mit einer Gaszufuhrleitung für ein Reaktionsgas verbunden ist, daß die Kammeröffnung durch ein Ventil verschließbar ist und daß eine durch ein Ventil verschließbare Gasabführleitung aus der Probenkammer zu einer entfernt von der Meßboje angeordneten Auswerteeinrichtung führt. Dadurch ist es möglich, die in der Probenkammer aufgenommene Flüssigkeitsprobe nach dem Verschließen der Kammeröffnung einer Reaktion mit dem Reaktionsgas zu unterwerfen und dieses Reaktionsgas danach aus der Meßboje heraus zu der entfernt angeordneten Auswerteeinrichtung zu leiten, um dort die erforderliche Analyse durchzuführen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt eine Vorrichtung zur Bestimmung des NH₄-Gehalts von Abwasser,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 + 4 in einer Darstellung entsprechend den Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung zur Bestimmung des Nitrat- bzw. Phosphatgehalts einer Abwasserprobe,
Fig. 5 + 6 in Darstellungen entsprechend den Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung zur Bestimmung des Nitratgehalts von Abwasser und
Fig. 7 + 8 in Darstellungen entsprechend den Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung zur Bestimmung des TOC-Gehalts von Abwasser.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zur Bestimmung des NH₄-Gehalts von Wasser weist eine in das zu untersuchende Abwasser 1 eintauchbare Meßboje 2 auf, die über nur schematisch angedeutete Leitungen 3 mit einer entfernt davon angeordneten Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 verbunden ist. In der Meßboje 2 ist eine Probenkammer 5 angeordnet, die die zu untersuchende Abwasserprobe aufnimmt. In die Probenkammer 5 ragt ein Rührwerk 6. Die Probenkammer 5 weist am Boden eine Kammeröffnung 7 auf, durch die die Probenkammer 5 befüllt und entleert werden kann. Unterhalb der Kammeröffnung 7 ist in der Meßboje 2 eine Absetzkammer 8 angeordnet, deren Volumen größer als das der Probenkammer 5 ist. Die Absetzkammer 8 weist eine Bodenöffnung 9 auf, unter der ein Abweiskörper 10 im Abstand angeordnet ist. Der Abweiskörper 10 ragt in der lotrechten Projektion allseitig über die Bodenöffnung 9 hinaus und bewirkt, daß die bei einer Belebtschlammuntersuchung aufsteigenden Gasblasen nicht durch die Bodenöffnung 9 in die Absetzkammer 8 eintreten können. Im Bereich der die Absetzkammer 8 mit der Probenkammer 5 verbindenden Kammeröffnung 7 ist ein Füllstandssensor 11 angeordnet.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ragt in die Probenkammer 5 eine NH₃-Sonde 12, die über eine Leitung 13 mit der Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 verbunden ist. Eine Schlauchleitung 14 führt von einer außerhalb der Meßboje 2 angeordneten (nicht dargestellten) Reagenzquelle zu einem Magnetventil 15, das eine Reagenz-Dosiereinrichtung zur Zufuhr eines Reagenz in die Probenkammer 5 bildet. In entsprechender Weise dient eine mit einem Magnetventil 16 verschließbare Schlauchleitung 17 zur Zufuhr von Säure zur Probenkammer 5.
Eine ebenfalls in die Probenkammer 5 ragende pH-Sonde 18 dient zur Bestimmung des pH-Werts in der Flüssigkeitsprobe. Eine Luftleitung, in der ein Magnetventil 19 angeordnet ist, mündet ebenfalls in die Probenkammer 5.
Zur Untersuchung einer Abwasserprobe werden die Probenkammer 5 und die Absetzkammer 8 durch Zufuhr von Luft oder Gas durch Öffnen des Magnetventils 19 entleert. Nach Öffnen eines Magnetventils 20, das ebenfalls an die Probenkammer 5 angeschlossen ist, entweicht die in der Probenkammer 5 und der Absetzkammer 8 enthaltene Luft über eine Schlauchleitung 17, und die Absetzkammer 8 wird gefüllt, bis der Füllstandssensor 11 anspricht. Nach einer Absetzpause, in der sich der in der Flüssigkeitsprobe enthaltene Schlammanteil und ggf. weitere absetzbare Stoffe in der Absetzkammer 8 nach unten abgesetzt haben, erfolgt durch erneutes Öffnen des Magnetventils 16 die Befüllung der Probenkammer 5 unter der Wirkung des hydrostatischen Drucks des umgebenden Abwassers.
Sodann wird durch Öffnen des Magnetventils 15 Lauge in die Probenkammer 5 eingelassen, bis sich an der Sonde 18 ein pH-Wert von etwa 11 eingestellt hat. Bei einem pH-Wert von 11 liegt das gesamte NH₄ nach ausreichender Durchmischung als NH₃ vor und wird mit der NH₃-Sonde 12 vermessen und über einen Rechner in der Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 ausgewertet. Danach kann ein erneuter Meßzyklus in der beschriebenen Weise durchgeführt werden.
Zur Kalibrierung der Vorrichtung kann eine Standardleitung 21 über ein Magnetventil 20 an die Probenkammer 5 angeschlossen sein, um eine Standardflüssigkeit zuzuführen, so daß eine automatische Kalibrierung vorgenommen werden kann.
In ähnlicher Weise kann eine (nicht dargestellte) NO₃-Meßvorrichtung ausgeführt sein. Anstelle der beschriebenen NH₃-Sonde 12 ist dann eine NO₃-Sonde vorgesehen. Außerdem wird eine zusätzliche Leitfähigkeitssonde in der Probenkammer 5 angebracht.
Bei allen folgenden Ausführungsbeispielen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen wie bei den Fig. 1 und 2 bezeichnet.
Die Fig. 3 und 4 zeigen als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Vorrichtung zur Bestimmung des Nitrat-Phosphatgehalts von Abwasser. An der Probenkammer 5 ist eine optische Meßzelle 22 angeordnet, die ein Signal an die Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 liefert, wenn in der Flüssigkeitsprobe ein Farbumschlag auftritt, der durch die dosierte Zufuhr von Reagenz durch die Schlauchleitung 14 und das Magnetventil 15 auftritt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Vorrichtung zur Bestimmung des Nitratgehalts von Abwasser mittels eines optischen Meßgeräts 23, das in der Meßboje 2 angeordnet ist. Ein Lichtwellensender 24 wirft einen Lichtstrahl auf einen Reflektor 25 in der Probenkammer 5, der von dort reflektiert wird und auf einen Lichtwellenempfänger 26 trifft. Die elektrische Antriebsenergie für die optische Einrichtung 23 und die Signalübermittlung zur Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 erfolgt über elektrische Leitungen 27. Als Gaswechseleinrichtung zum Befüllen und Entleeren der Probenkammer 5 und der Absetzkammer 8 dient ein Kompressor 28, der über ein Magnetventil 29 an die Probenkammer 5 angeschlossen ist. Nach dem Entleeren der Probenkammer 5 kann eine Referenzmessung durchgeführt werden, um die durch Verschmutzungen am Lichtwellensender 24, am Reflektor 25 und/oder am Lichtwellenempfänger 26 auftretenden Signalveränderungen zu kompensieren.
Das in den Fig. 7 und 8 gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt eine Vorrichtung zur Untersuchung des oxidierbaren Kohlenstoffgehalts (TOC-Gehalt) von Abwasser dar. Die Meßsonde 2 wird auch hierbei in das Abwasser 1 eingetaucht. In die Probenkammer 5 ragt eine pH-Sonde 30. Eine mit einem Magnetventil 31 verschließbare Gaszufuhrleitung 32 mündet am Boden der Probenkammer 5 unter einer Fritte 33, um Reaktionsgas (O₃) in die Probenkammer 5 zu leiten. Um zu verhindern, daß das in die Probenkammer 5 eingebrachte Reaktionsgas die Probenkammer 5 entleert, ist im Bereich der Kammeröffnung 7 ein Ventil 34 angeordnet, das geschlossen wird, wenn Reaktionsgas der Probenkammer 5 zugeführt wird.
Ein in die Probenkammer 5 ragender Füllstandssensor 35 gibt ein Signal, wenn die Probenkammer 5 vollständig gefüllt ist. Über Magnetventile 36 bzw. 37 können Säure bzw. Lauge der Probenkammer 5 zugeführt werden. Nach der Reaktion mit der in der Probenkammer 5 enthaltenen Abwasserprobe gelangt das Reaktionsgas über ein Magnetventil 38 und eine Gasabführleitung 39 zu einer entfernt von der Meßboje 2 in der Steuer- und Auswerteeinrichtung 4 angeordneten Auswerteeinrichtung. Die dort durchgeführte Analyse des austretenden Reaktionsgases liefert einen Meßwert für den TOC-Gehalt des untersuchten Abwassers.
In Fig. 7 ist im unteren Bereich der Meßboje 2 eine Absetzkammer 8 mit strichpunktierten Linien nur angedeutet. Damit soll dargestellt werden, daß auf eine solche Absetzkammer 8 verzichtet werden kann. Insbesondere bei der TOC-Bestimmung kann es erforderlich sein, auf das Absetzen von Feststoffanteilen in dem zu untersuchenden Abwasser zu verzichten, wenn diese Feststoffanteile bei der Bestimmung des TOC-Gehalts berücksichtigt werden müssen.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben, mit einer Probenkammer, in der mindestens eine Untersuchungseinrichtung angeordnet ist, mit einer Steuer- und Auswerteeinrichtung, und mit einer Befüll- und Entleereinrichtung, durch die jeweils eine Flüssigkeitsprobe aus einer Flüssigkeitsmenge der Probenkammer zugeführt und aus dieser abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenkammer (5) in einer in die Flüssigkeitsmenge (1) eintauchbaren Meßboje (2) angeordnet ist und über eine Kammeröffnung (7) mit der Außenseite der Meßboje (2) in Verbindung steht, daß mindestens eine Untersuchungseinrichtung in der Meßboje (2) angeordnet ist, daß die Steuer- und Auswerteeinrichtung (4) entfernt von der Meßboje (2) angeordnet und mit dieser über Leitungen (3) verbunden ist und daß die Befüll- und Entleereinrichtung eine Gaswechseleinrichtung aufweist, mit der ein die Flüssigkeitsprobe verdrängendes Gas in die Probenkammer (5) eingeführt und daraus abgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Meßboje (2) mindestens eine in die Probenkammer (5) mündende Reagenz-Dosiereinrichtung (15) angeordnet ist, die mit einer außerhalb der Meßboje (2) angeordneten Reagenzquelle über eine Schlauchleitung (14) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaswechseleinrichtung eine in der Meßboje (2) angeordnete, an die Probenkammer (5) angeschlossene Gaspumpe (28) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammeröffnung (7) in eine darunter in der Meßboje (2) angeordnete Absetzkammer (8) mündet, die eine Bodenöffnung (9) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der die Absetzkammer (8) mit der Probenkammer (5) verbindenden Kammeröffnung (7) ein Füllstandssensor (11) angeordnet ist, der mit der Steuerung für die Gaswechseleinrichtung verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand unter der Bodenöffnung (9) ein in der lotrechten Projektion allseitig über die Bodenöffnung (9) hinausreichender Abweiskörper (10) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenkammer (5) mit einer Gaszufuhrleitung (32) für ein Reaktionsgas verbunden ist, daß die Kammeröffnung (7) durch ein Ventil (34) verschließbar ist, und daß eine durch ein Ventil (38) verschließbare Gasabführleitung (39) aus der Probenkammer (5) zu einer entfernt von der Meßboje (2) angeordneten Auswerteeinrichtung führt.
DE1995144851 1995-12-01 1995-12-01 Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben Withdrawn DE19544851A1 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995144851 DE19544851A1 (de) 1995-12-01 1995-12-01 Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben
AT96939881T ATE231968T1 (de) 1995-12-01 1996-11-21 Vorrichtung zur untersuchung von flüssigkeitsproben
US09/077,542 US6197256B1 (en) 1995-12-01 1996-11-21 Device for analyzing fluid samples
CA002239173A CA2239173C (en) 1995-12-01 1996-11-21 Device for analyzing fluid samples
JP52092197A JP3620856B2 (ja) 1995-12-01 1996-11-21 液体試料の検査装置
DE59610100T DE59610100D1 (de) 1995-12-01 1996-11-21 Vorrichtung zur untersuchung von flüssigkeitsproben
KR10-1998-0704078A KR100427024B1 (ko) 1995-12-01 1996-11-21 액체샘플분석장치
EP96939881A EP1007934B1 (de) 1995-12-01 1996-11-21 Vorrichtung zur untersuchung von flüssigkeitsproben
PCT/EP1996/005139 WO1997021088A1 (de) 1995-12-01 1996-11-21 Vorrichtung zur untersuchung von flüssigkeitsproben
DK96939881T DK1007934T3 (da) 1995-12-01 1996-11-21 Anordning til undersøgelse af væskeprøver.
ES96939881T ES2191118T3 (es) 1995-12-01 1996-11-21 Dispositivo para analizar muestras de liquido.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995144851 DE19544851A1 (de) 1995-12-01 1995-12-01 Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19544851A1 true DE19544851A1 (de) 1997-06-05

Family

ID=7778936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995144851 Withdrawn DE19544851A1 (de) 1995-12-01 1995-12-01 Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19544851A1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29820171U1 (de) * 1998-09-23 2000-02-03 WTW Wissenschaftlich-Technische Werkstätten GmbH, 82362 Weilheim Wasser- und Abwasseranalysevorrichtung
DE19859726A1 (de) * 1998-12-23 2000-07-13 Lange Gmbh Dr Bruno Vorrichtung zur Bestimmung des Feststoffanteiles in Klärwasser
ES2386133A1 (es) * 2010-06-04 2012-08-09 Ecofloat Galicia, S.L Baliza de monitorizacion de la calidad de agua
CN112525596A (zh) * 2020-11-23 2021-03-19 苏州热工研究院有限公司 用于海洋监测的浮标式采样装置及采样方法
CN113044173A (zh) * 2021-04-27 2021-06-29 仇静 一种水污染治理用水质监测装置
CN118655264A (zh) * 2024-05-25 2024-09-17 南京长距科技有限公司 一种节能型便捷式燃烧法toc检测仪及其使用方法

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29820171U1 (de) * 1998-09-23 2000-02-03 WTW Wissenschaftlich-Technische Werkstätten GmbH, 82362 Weilheim Wasser- und Abwasseranalysevorrichtung
DE19859726A1 (de) * 1998-12-23 2000-07-13 Lange Gmbh Dr Bruno Vorrichtung zur Bestimmung des Feststoffanteiles in Klärwasser
EP1013326A3 (de) * 1998-12-23 2000-10-18 Dr. Bruno Lange GmbH Vorrichtung zur Bestimmung des Feststoffanteiles in Klärwasser
DE19859726C2 (de) * 1998-12-23 2001-08-02 Lange Gmbh Dr Bruno Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung des Feststoffanteiles in Klärwasser
ES2386133A1 (es) * 2010-06-04 2012-08-09 Ecofloat Galicia, S.L Baliza de monitorizacion de la calidad de agua
CN112525596A (zh) * 2020-11-23 2021-03-19 苏州热工研究院有限公司 用于海洋监测的浮标式采样装置及采样方法
CN113044173A (zh) * 2021-04-27 2021-06-29 仇静 一种水污染治理用水质监测装置
CN118655264A (zh) * 2024-05-25 2024-09-17 南京长距科技有限公司 一种节能型便捷式燃烧法toc检测仪及其使用方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1007934B1 (de) Vorrichtung zur untersuchung von flüssigkeitsproben
EP1472521B1 (de) Verfahren für untersuchungen an flüssigkeiten sowie vorrichtung hierfür
DE4109118C2 (de) Verfahren zum automatischen Auswerten eines Probeninhaltsstoffes einer Wasserprobe
DE69913424T2 (de) Inkrementaler Absorptionsabtastung von Flüssigkeit in einer Abgabespitze
DE102011007011B4 (de) Analysegerät zur automatisierten Bestimmung einer Messgröße einer Flüssigkeitsprobe und Verfahren zur Überwachung einer Messgröße
DE2820254C3 (de) Verfahren und Gerät zur automatischen Analyse der Partikelgröße
CH670513A5 (de)
DE4314180C2 (de) Vorrichtung zum Überführen von Proben in einem Analysegerät
DE69406773T2 (de) Kontrolle von Entwässerungsverfahren
DE2249173A1 (de) Autoanalytische arbeitsvorrichtung
DE102012102256B4 (de) Analysegerät mit Basismodul und austauschbarer Kassette
EP1721139B1 (de) Fahrzeug mit anordnung zur spektroskopischen bestimmung der bestandteile und konzentrationen pumpfähiger organischer verbindungen und verfahren
DE102016123227A1 (de) Verfahren zur Bestimmung einer Konzentration einer Messgröße einer Flüssigkeitsprobe und Analysator
DE19544851A1 (de) Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben
EP0335859B1 (de) Vorrichtung zur Messung von in einer Probe vorliegenden Probenbestandteilen
DE202011051637U1 (de) Anordnung zur Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere zur Wasserbehandlung
DE102014115594A1 (de) Probennahmevorrichtung
DE102015104531A1 (de) Analysegerät
EP3136083A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung einer stoffkonzentration oder eines stoffes in einem flüssigen medium
DE69107551T2 (de) Vorrichtung zur diskontinuierlichen, kolorimetrischen, chemischen on-line Feld- oder Prozessüberwachung von flüssigen Proben.
DE19617707A1 (de) Vorrichtung zur Untersuchung von Flüssigkeitsproben
DE102007058704A1 (de) Vorrichtung zur Prüfung von mit einer Suspension gefüllten Behältnissen
DE102005001850B4 (de) Messeinrichtung und Verfahren zum Messen einer Größe einer Flüssigkeit
DE4332163A1 (de) Verfahren und Gerät zur Schadstoffanalyse von Gewässerproben
DE102015117637A1 (de) Verfahren zur Verbesserung einer Messgenauigkeit eines nasschemischen Analysegerätes bei einer Bestimmung eines Parameters einer zu analysierenden Flüssigkeit

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: ISCO, INC., LINCOLN, NEBR., US

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KATSCHER, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 64291 DARMSTA

8181 Inventor (new situation)

Free format text: SIEPMANN, FRIEDRICH WILHELM DIPL.ING., 64823 GROSS-UMSTADT, DE

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KATSCHER HABERMANN, PATENTANWAELTE, 64291 DARMSTADT

8130 Withdrawal