DE19544771C2 - Stromspar-Steuervorrichtung - Google Patents
Stromspar-SteuervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung zum
Stromsparen für elektrische und elektronische Geräte, wie
beispielsweise Personal Computer, Drucker, Monitor usw., die ein Ab
stellsignal oder ein Strom-AUS-Signal erzeugen, um durch Ermit
teln eines Horizontalsynchronisiersignals und eines Vertikal
synchronisiersignals Strom zu sparen, die in den Geräten er
zeugt werden.
Aus der EP 0 613 078 A1 ist eine automatische Stromsparsteuervor
richtung für den Monitor eines Computers bekannt. Eine Compu
tereinheit enthält einen Zeitgeber zur Abgabe eines Zeitgeber
signals an eine in der Computereinheit enthaltene Signalquelle
zur Abgabe eines Synchronisiersignals. Das Synchronisiersignal
wird durch einen in dem Monitor enthaltenen Synchronisiersi
gnaldetektor erfaßt. Wenn ein Synchronisiersignal durch den
Synchronisiersignaldetektor erfaßt wird, gibt der Synchroni
siersignaldetektor ein Triggersignal an eine spezielle in dem
Monitor enthaltene Zeitablaufsteuereinheit ab. Falls die Zeit
ablaufsteuereinheit für einen gewissen vorbestimmten Zeitraum
kein Trigger-Signal empfängt, sendet sie ein Signal an einen
der nachgeschalteten Stromsteuerschaltkreise ab, die ihrer
seits einen bestimmten Abschnitt der Monitor-Elektronik ab-
oder anschalten. Dabei ist die Zeitgrenze für die unterschied
lichen Stromsteuerschaltkreise innerhalb der Zeitablaufsteue
rung unterschiedlich. Die Stromsteuereinheiten werden nach
unterschiedlichen Zeitperioden, in denen kein Trigger-Signal
von dem Synchronisiersignaldetektor abgegeben wird, durch die
Zeitablaufsteuerung aktiviert bzw. deaktiviert. Die Stromspar
steuervorrichtung steuert in Abhängigkeit von dem Synchroni
siersignal die unterschiedlichen Stromsteuereinheiten, die
ihrerseits verschiedene Baugruppen des Monitors an- oder ab
schalten. Die Stromsparsteuervorrichtung der EP 0 613 078 A1
besteht aus einem Synchronisiersignaldetektor und einer Zeit
ablaufsteuerung. Die Zeitablaufsteuerung weist dabei keine
Takterzeugungseinrichtung zum Bereitstellen eines Systemtakt
signals auf und es sind keine getrennten Eingabeeinrichtungen,
Ermittlungseinrichtungen und Ausgabeeinrichtungen für ein Ho
rizontal-Synchronisiersignal und ein Vertikal-Synchronisiersi
gnal vorhanden. Die Zeitablaufsteuerung der EP 0 613 078 A1
besitzt keine Steuersignal-Ausgabeeinrichtung zur Ausgabe von
Steuersignalen an dem Monitor, wobei die Steuersignale vom
Horizontal-Synchronisiersignal und dem Vertikal-Synchronisier
signal abhängen.
In IBM Technical Disclosure Bulletin, Band 34, Nr. 7A, Dezem
ber 1991, Seiten 297 bis 298 ist eine preisgünstige Technik
zur Anzeige, daß eine PS/2-Systemeinheit ausgeschaltet wurde,
jedoch der Monitor nicht ausgeschaltet wurde, beschrieben.
Beim Stromsparen handelt es sich um eine Funktion elektrischer
oder elektronischer Geräte, wie beispielsweise eines zu einem
Personal Computer gehörenden Monitors, Druckers usw., die ei
nen unnötigen Stromverbrauch verhindern kann, indem das Gerät
automatisch in eine Stromsparbetriebsart versetzt wird, wenn
es für eine vorbestimmte Zeit nicht benutzt wird. Die Strom
sparbetriebsart kann in eine Abstellbetriebsart zum Bereit
stellen einer Stromversorgung für einen minimalen Grundbetrieb
des Geräts und in eine Strom-AUS-Betriebsart zum Unterbrechen
der Stromversorgung unterteilt werden. In einem Personal Com
puter stellt ein Prozessor für ein Stromsparsteuervorrichtung
ein Horizontalsynchronisiersignal und ein Vertikalsynchroni
siersignal zur Verfügung, die einem Monitor in einer Normalbe
triebsart zugeführt werden, wenn für eine vorbestimmte Zeit
kein Tastatureingabesignal eingegeben wird. Daraufhin ermit
telt die Stromsparvorrichtung die Synchronisiersignale und
stellt in Kombination der Synchronisiersignale für eine zen
trale Prozessoreinheit (CPU) ein Abstellsignal bereit, das der
CPU befiehlt, in die Abstellbetriebsart überzugehen, oder ein
Strom-AUS-Signal, das der CPU befiehlt, in die Strom-AUS-Be
triebsart überzugehen.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Schaltungsdiagramm einer her
kömmlichen Stromsparvorrichtung. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist
die herkömmliche Vorrichtung mit einer Diode D1 zum Klemmfest
stellen eines eingegebenen Horizontalsynchronisiersignals
Hsync versehen, Transistoren Q1 und Q2, die durch das horizon
tale Synchronisiersignal Hsync, das durch die Diode D1 einge
geben wird, umgekehrt bzw. entgegengesetzt ein- oder ausge
schaltet werden, eine Diode D6 zum Klemmfeststellen eines ein
gegebenen Vertikalsynchronisiersignals Vsync, das durch die
Diode D6 eingegeben wird, entgegengesetzt ein- oder ausge
schaltet werden, Dioden D2 bis D5 und Kondensatoren C2, C3 und
C5 zum Gleichrichten und Glätten der Ausgangssignale der Tran
sistoren Q1, Q2, Q4 und Q5 und Ausgangstransistoren Q3, Q6 bis
Q8, die so gesteuert werden, daß sie gemäß den gleichgerichte
ten und geglätteten Ausgangssignalen ein- oder ausgeschaltet
werden, um ein Abstellsignal SUS oder ein Strom-AUS-Signal PO
bereitzustellen.
Die Bezugsziffern C1 und C4 bezeichnen Kopplungskondensatoren,
R1 bis R11 bezeichnen Widerstände und B+ bezeichnet eine Strom
versorgung.
Der Betrieb der herkömmlichen Stromsparsteuervorrichtung mit
dem vorstehend angeführten Aufbau wird nunmehr erläutert.
Wenn, wie in Fig. 1 gezeigt, sowohl das Horizontalsynchroni
siersignal Hsync wie das Vertikalsynchronisiersignal Vsync
eingegeben werden, wird das eingegebene horizontale Synchroni
siersignal Hsync durch den Kondensator C1 und die Diode D1
klemmfestgestellt, und das klemmfestgestellte Synchronisiersi
gnal wird an die Transistoren Q1 und Q2 durch den Beschleuni
gungskondensator C6 und den Widerstand R1 angelegt, um die
Transistoren Q1 und Q2 zu betätigen. Das Ausgangssignal des
Transistors Q2 wird durch die Dioden D2 und D3 und die Konden
satoren C2 und C3 zu einem Gleichstrom(DC)signal gleichgerich
tet, und dieses DC-Signal wird an die Transistoren Q3 und Q7
angelegt. Der Transistor Q3 wird durch die durch die Diode D2
und den Kondensator C2 gleichgerichtete Spannung eingeschal
tet, während der Transistor Q7 durch die Spannung eingeschal
tet wird, die durch die Diode D3 und den Kondensator C3
gleichgerichtet ist. Wenn der Transistor Q7 eingeschaltet
wird, wird der Transistor Q8 ausgeschaltet.
Zwischenzeitlich wird das eingegebene Vertikalsynchronisiersi
gnal Vsync durch den Kondensator C4 und die Diode D6
klemmfestgestellt, und das klemmfestgestellte Synchronisiersi
gnal wird an die Transistoren Q4 und Q5 durch den Widerstand
R6 angelegt, um die Transistoren Q4 und Q5 zu betätigen. Das
Ausgangssignal des Transistors Q5 wird durch die Dioden D4 und
D5 und die Kondensatoren C3 und C5 gleichgerichtet, und das
gleichgerichtete DC-Signal wird an die Transistoren Q6 und Q7
angelegt. Der Transistor Q6 wird durch die DC-Spannung einge
schaltet, die durch die Diode D5 und den Kondensator C5
gleichgerichtet ist, wodurch das Abstellsignal SUS dazu ver
anlaßt wird, klein bzw. niedrig zu werden. Ebenso wird der
Transistor Q7 durch die DC-Spannung eingeschaltet, die durch
die Diode D4 und den Kondensator C3 und die durch die Diode D3
gleichgerichtete Spannung eingeschaltet, wozu das Strom-AUS-
Signal PO dazu veranlaßt wird, niedrig zu werden. In diesem
Fall befindet sich das System in der Normalbetriebsart.
Im Fall, daß das Horizontalsynchronisiersignal Hsync eingege
ben wird, das Vertikalsynchronisiersignal Vsync jedoch nicht
eingegeben wird, bleibt der Transistor Q6 ausgeschaltet, was
dazu führt, daß der Transistor Q3 ausgeschaltet und der Tran
sistor Q7 eingeschaltet wird. Demnach wird das Abstellsignal
SUS hoch bzw. groß, während das Strom-AUS-Signal PO niedrig
wird, wodurch das System dazu veranlaßt wird, in die Abstell
betriebsart überzugehen. Im Gegensatz dazu, werden in dem
Fall, daß das Horizontalsynchronisiersignal Vsync jedoch ein
gegeben wird, die Transistoren Q4, Q5 und Q7 sämtliche einge
schaltet, die Transistoren Q3 und Q6 hingegen werden ausge
schaltet. Demnach wird das Abstellsignal SUS hoch, während das
Strom-AUS-Signal PO niedrig wird, wodurch das System dazu ver
anlaßt wird, in die Abstellbetriebsart überzugehen.
In dem Fall, daß weder das Horizontalsynchronisiersignal Hsync
noch das Vertikalsynchronisiersignal Vsync eingegeben wird,
werden die Transistoren Q1 bis Q3 und Q7 ausgeschaltet, und
die Transistoren Q4 bis Q6 werden aufgrund des Nichtvorhanden
seins der Horizontal- und Vertikalsynchronisiersignale Hsync
und Vsync ausgeschaltet. Da der Transistor Q7 ausgeschaltet
ist, wird der Transistor Q8 eingeschaltet und dadurch wird das
Abstellsignal SUS niedrig, während das Strom-Aus-Signal PO
hoch wird, wozu das System dazu veranlaßt wird, in die Strom-
AUS-Betriebsart überzugehen.
Die in Fig. 1 gezeigte herkömmliche Stromsparsteuervorrichtung
hat jedoch den Nachteil, daß sie eine minderwertige Übergangs
funktionscharakteristik hat, weil sie als Analogschaltung auf
gebaut ist. Der anfängliche Betrieb der Steuervorrichtung wird
aufgrund der Kapazität der in der Schaltung verwendeten Kon
densatoren unstabil. Dies führt dazu, daß die Stromsparzuver
lässigkeit abnimmt und die Integration bzw. Integrationsfähig
keit der Schaltung schwierig ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
digitale Stromsparsteuervorrichtung zu schaffen, die eine In
tegration der Schaltung ermöglicht und die Übergangsfunktions
charakteristik verbessert, indem die ausgegebenen Steuersigna
le von einem synchronisierten Horizontalsynchronisiersignal
und einem synchronisierten Vertikalsynchronisiersignal abhän
gig sind.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Steuervorrichtung zum
Stromsparen mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen 2 bis 14 angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen bei
spielhaft näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer herkömmli
chen Stromsparsteuervorrichtung,
Fig. 2 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer Stromspar
steuervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung,
Fig. 3A bis 3I Wellenformdiagramme, die mit dem Horizontalsyn
chronisiersignal an verschiedenen Punkten in Fig. 2
verbunden sind,
Fig. 4A bis 4I Wellenformdiagramme, die mit dem Vertikalsyn
chronisiersignal an verschiedenen Punkten in Fig. 2
verbunden sind, und
Fig. 5 ein schematisches Schaltungsdiagramm der Steuersparvor
richtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Schaltung der Stromsparsteuervorrichtung ge
mäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die
Steuervorrichtung umfaßt einen Horizontalsynchronisiersignal-
Eingangs- bzw. -Eingabeabschnitt 100 zum Synchronisieren eines
eingegebenen Horizontalsynchronisiersignals Hsync mit einem
Systemtaktsignal CLK und zum Ausgeben des synchronisierten
Horizontalsynchronisiersignals, einen Horizontalsynchronisier
signal-Ermittlungsabschnitt 200 zum Ermitteln, ob das Horizon
talsynchronisiersignal Hsync eingegeben wurde oder nicht durch
Zählen des Ausgangs bzw. Ausgangssignals des Horizontalsyn
chronisiersignal-Eingabeabschnitts 100 und einen Horizontal
ermittlungssignal-Ausgabeabschnitt 300 zum Ausgeben eines Hori
zontalstrom-AUS-Signals HPO in Übereinstimmung mit dem Horizon
talsynchronisiersignal Hsync, das vom Horizontalsynchronisier
signal-Ermittlungsabschnitt 200 ausgegeben wird.
Die Steuervorrichtung umfaßt außerdem einen Vertikalsynchroni
siersignal-Eingabeabschnitt 400 zum Synchronisieren eines ein
gegebenen Vertikalsynchronisiersignals Vsync mit dem System
taktsignal CLK und zum Ausgeben des synchronisierten Vertikal
synchronisiersignals, einen Vertikalsynchronisiersignal-Ermitt
lungsabschnitt 500 zum Ermitteln, ob das Vertikalsynchroni
siersignal Vsync eingegeben wurde oder nicht, durch Zählen des
Ausgangssignals des Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeab
schnitts 400, und einen Vertikalermittlungssignal-Ausgabeab
schnitt 600 zum Ausgeben eines Vertikalstrom-AUS-Signals VPO
in Übereinstimmung mit dem Vertikalsynchronisiersignal Vsync,
das vom Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 500
ausgegeben wird.
Die Steuervorrichtung umfaßt außerdem einen Steuersignalausga
beabschnitt 700 zum Ausgeben eines Systemstrom-AUS-Signals PO
oder eines Unterbrechungssignals SUS in Übereinstimmung mit
dem Horizontalstrom-AUS-Signal HPO und dem Vertikalstrom-AUS-
Signal VPO, und einen Takterzeugungsabschnitt 800 zum Erzeugen
und Bereitstellen des Systemtaktsignals für den Horizontalsyn
chronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 200 und den Vertikalsyn
chronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 500.
Der Horizontalsynchronisiersignal-Eingabeabschnitt 100 umfaßt
ein Flip-Flop 1 zum Synchronisieren des Horizontalsynchroni
siersignals Hsync mit dem Systemtaktsignal CLK und ein Flip-
Flop 2, das durch das durch das Flip-Flop 1 synchronisierte
Horizontalsynchronisiersignal Hsync zum bistabilen Kippen ge
bracht wird.
Der Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 200
umfaßt Zähler 3 und 5 zum Zählen des Systemtaktsignals CLK in
einer Periode, wenn kein Rücksetzen stattfindet, wobei die
Zähler durch das Ausgangssignal des Horizontalsynchronisiersi
gnal-Eingabeabschnitts 100 rückgesetzt werden, UND-Gatter 4
und 6 zum Rücksetzen der Zähler 3 und 5 in Übereinstimmung mit
einem Systemrücksetzsignal RESET und den nicht-invertierenden
Ausgangssignal des Flip-Flops 2, das dort eingegeben wird,
UND-Gatter 7 und 8 und ein ODER-Gatter 9 zum Ermitteln des
eingegebenen Horizontalsynchronisiersignals Hsync durch Kom
binieren der Ausgangssignale der Zähler 3 und 5.
Der Horizontalermittlungssignal-Ausgabeabschnitt 300 umfaßt
einen monostabilen Multivibrator 10, der ein Impulssignal in
Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des ODER-Gatters 9 in
dem Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 200 be
reitstellt, ein Flip-Flop 11, das das Impulssignal von dem
monostabilen Multivibrator 10 als sein Taktsignal empfängt, und
das Horizontalstrom-AUS-Signal HPO in Übereinstimmung mit dem
Horizontalsynchronisiersignal Hsync ausgibt, einen monostabilen
Multivibrator 12, der ein Impulssignal in Übereinstimmung mit
dem Horizontalsynchronisiersignal Hsync bereitstellt, das von
dem nicht-invertierenden Anschluß des Flip-Flops 1 in dem Hori
zontalsynchronisiersignal-Eingabeabschnitt 100 ausgegeben wird,
einen Inverter 13 und ein UND-Gatter 14 zum Rücksetzen des
Flip-Flops 11 in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des
monostabilen Multivibrators 12.
Der Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeabschnitt 400 umfaßt ein
Flip-Flop 15 zum Synchronisieren des Vertikalsynchronisiersi
gnals Vsync mit dem Systemtaktsignal CLK und ein Flip-Flop 16,
das durch das durch das Flip-Flop 15 synchronisierte Verti
kalsynchronisiersignal Vsync zum bistabilen Kippen gebracht
wird.
Der Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 500 umfaßt
Zähler 17 und 18 zum Zählen des Systemtaktsignals in einer Pe
riode, wenn sie nicht rückgesetzt werden, wobei die Zähler 17
und 18 durch das Ausgangssignal des Vertikalsynchronisiersi
gnal-Eingabeabschnitts 400 rückgesetzt werden, UND-Gatter 19
und 20 zum Rücksetzen der Zähler 17 und 18 in Übereinstimmung
mit dem Systemrücksetzsignal RESET und dem invertierenden Aus
gangssignal des Flip-Flops 16, das dorthin eingegeben wird,
UND-Gatter 22 und 23 und ein ODER-Gatter 24 zum Ermitteln des
eingegebenen Vertikalsynchronisiersignals Vsync durch Kombi
nieren der Ausgangssignale der Zähler 17 und 18.
Der Vertikalermittlungssignal-Ausgabeabschnitt 600 umfaßt ei
nen monostabilen Multivibrator 25, der ein Impulssignal in
Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des ODER-Gatters 24 in
dem Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungsabschnitt 500 be
reitstellt, ein Flip-Flop 26, das das Impulssignal von dem
monostabilen Multivibrator 25 als sein Taktsignal empfängt und
das Vertikalstrom-AUS-Signal VPO in Übereinstimmung mit dem
Vertikalsynchronisiersignal Vsync ausgibt, einen monostabilen
Multivibrator 27, der ein Impulssignal in Übereinstimmung mit
dem Vertikalsynchronisiersignal Vsync bereitstellt, das von
dem nicht-invertierenden Anschluß des Flip-Flops 15 in dem
Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeabschnitt 400 ausgegeben
wird, einen Inverter 28 und ein UND-Gatter 29 zum Rücksetzen
des Flip-Flops 26 in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal
des monostabilen Multivibrators 27.
Der Steuersignal-Ausgabeschnitt 700 umfaßt ein UND-Gatter 30
zum UND-Verknüpfen (gating) des Horizontalstrom-AUS-Signals
HPO von dem Horizontalermittlungssignal-Ausgabeabschnitt 300
mit dem Vertikalstrom-AUS-Signal VPO von dem Vertikalermitt
lungssignal-Ausgabeabschnitt 600 und zum Ausgeben des System
strom-AUS-Signals PO, und ein ODER-Gatter 31 zum ODER-Verknüp
fen (gating) des Horizontal-AUS-Signals HPO mit dem Vertikal
strom-AUS-Signal VPO und zum Ausgeben des Abschaltsignals SUS.
Der Takterzeugungsabschnitt 800 umfaßt einen Dezimalzähler 21,
der das Dezimalzählen in Bezug auf das Systemtaktsignal CLK
durchführt und liefert sein Ausgangssignal Q3 zu den Zählern 3
und 5 und sein Ausgangssignal Q7 zu den Zählern 17 und 18.
Die Arbeitsweise der Stromsparsteuervorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung mit dem vorstehend angeführten Aufbau wird
nunmehr in Bezug auf die Fig. 2, 3A bis 3I, 4A bis 4I und 5
erläutert.
In dem Fall, daß sowohl das Horizontalsynchronisiersignal Hsync
wie das Vertikalsynchronisiersignal Vsync eingegeben werden,
wird die Steuervorrichtung initialisiert und daraufhin führt
der Zähler 21 in dem Takterzeugungsabschnitt 800 das Dezi
malzählen in Bezug auf das Systemtaktsignal durch. Das Aus
gangssignal Q3 des Zählers 21 wird an die Zähler 3 und 5 als
ihr Taktsignal geliefert, und das Ausgangssignal Q9 von dem
Zähler 21 wird zu den Zählern 17 und 18 als ihr Taktsignal ge
liefert. Dadurch können die Zähler mit einer mit dem Taktsignal
synchronisierten Zeitzählung arbeiten.
Wenn das in Fig. 3I gezeigte Horizontalsynchronisiersignal
Hsync in den Eingangsanschluß D des Flip-Flops 1 eingegeben
wird, wird das Horizontalsynchronisiersignal Hsync mit dem Sy
stemtaktsignal CLK synchronisiert, das durch den Inverter 32
invertiert ist, und das synchronisierte Horizontalsynchroni
siersignal wird von dem Ausgangsanschluß Q des Flip-Flops 1 zu
dem nachfolgenden Flip-Flop 2 als sein Taktsignal geliefert
sowie an den monostabilen Multivibrator 12 als seine Eingangs
daten.
Das Flip-Flop 2 wird durch das Horizontalsynchronisiersignal
Hsync zum bistabilen Kippen gebracht und gibt ein in Fig. 3A
gezeigtes Signal aus und ein in Fig. 3B gezeigtes invertiertes
Signal. Das in Fig. 3A gezeigte Signal, das aus dem nicht-in
vertierenden Ausgangsanschluß Q des Flip-Flops 2 ausgegeben
wird, wird in den Rücksetzanschluß RS des Zählers 5 durch das
UND-Gatter 6 eingegeben, um den Zähler 5 rückzusetzen, und das
in Fig. 3B gezeigte invertierte Signal, das aus dem invertie
renden Ausgangsanschluß Q* des Flip-Flops 2 ausgegeben wird,
wird in den Rücksetzanschluß des Zählers 3 durch das UND-Gatter
4 eingegeben, um den Zähler 3 rückzusetzen.
Die Zähler 3 und 5 führen den Zählbetrieb in einer Periode
durch, wenn der Rücksetzzustand freigegeben ist (d. h. in einer
Hochpegelperiode). Wenn zu dieser Zeit das eingegebene Horizon
talsynchronisiersignal Hsync vorhanden ist, werden die Aus
gangssignale der UND-Gatter 7 und 8, wie in den Fig. 3C und 3D
gezeigt, niedrig gehalten, weil die Rücksetzaktivzeit der UND-
Gatter 7 und 8 als kürzer ermittelt wird als die Ausgangssigna
le Q2 und Q3 der Zähler 3 und 5. Demnach wird das Ausgangssi
gnal des ODER-Gatters 9, wie in Fig. 3E gezeigt, niedrig.
Da das Ausgangssignal des ODER-Gatters 9 niedrig ist, ändert
sich der aktuelle Zustand nicht und dadurch wird das Ausgangs
signal des monostabilen Multivibrators 10, wie in Fig. 3F ge
zeigt, nicht erzeugt. Demnach wird das Ausgangssignal des Flip-
Flops 11, das das Ausgangssignal des monostabilen Multivibra
tors 10 als sein Taktsignal empfängt, als sein Anfangsrück
setzzustand niedrig gehalten, wodurch das Horizontalstrom-AUS-
Signal HPO, wie in Fig. 3H gezeigt, veranlaßt wird, niedrig zu
sein. Der monostabile Multivibrator 12 empfängt zu dieser Zeit
das Horizontalsynchronisiersignal Hsync, das von dem Flip-Flop
1 ausgegeben wird, als seine Eingangsdaten und stellt ein Im
pulssignal bereit. Dieses Impulssignal wird in das Flip-Flop 11
als Rückstellsignal durch den Inverter 13 und das UND-Gatter 14
eingegeben, wie in Fig. 3G gezeigt. Da jedoch das Ausgangssi
gnal des Flip-Flops 11 bereits niedrig war, hat das Rücksetz
signal keine Bedeutung.
Die Arbeitsweise der Steuervorrichtung in Bezug auf das einge
gebene Vertikalsynchronisiersignal Vsync ist dieselbe wie in
Bezug auf das eingegebene Horizontalsynchronisiersignal Hsync,
wie vorstehend erläutert.
Wenn das in Fig. 4I gezeigte Vertikalsynchronisiersignal Vsync
in den Eingangsanschluß D des Flip-Flops 15 eingegeben wird,
wird das Vertikalsynchronisiersignal Vsync mit dem Systemtakt
signal CLK synchronisiert, und das synchronisierte Vertikalsyn
chronisiersignal wird in das nachfolgende Flip-Flop 16 als
Taktsignal eingegeben, und in den monostabilen Multivibrator 27
als dessen Eingangsdaten.
Das Flip-Flop 16 wird durch das eingegebene Vertikalsynchroni
siersignal Vsynch zum bistabilen Kippen gebracht und gibt ein
in Fig. 4A gezeigtes Signal aus und ein wie in Fig. 4B gezeig
tes invertiertes Signal. Das in Fig. 4A gezeigte Signal, das
aus dem nicht-invertierenden Ausgangsanschluß Q des Flip-Flops
16 ausgegeben wird, wird in den Rücksetzanschluß R5 des Zählers
17 durch das UND-Gatter 19 eingegeben, um den Zähler 17 rückzu
setzen, während das in Fig. 4B gezeigte invertierte Signal, das
aus dem invertierenden Ausgangsanschluß Q* des Flip-Flops 16
ausgegeben wird, in den Rücksetzanschluß des Zählers 18 durch
das UND-Gatter 20 eingegeben wird, um den Zähler 18 rückzu
setzen.
Die Zähler 17 und 18 führen den Zählbetrieb in einer Periode
durch, wenn der Rücksetzzustand freigegeben ist (d. h. in einer
Hochpegelperiode). Wenn zu dieser Zeit das eingegebene Verti
kalsynchronisiersignal Vsync vorhanden ist, werden die Aus
gangssignale der UND-Gatter 22 und 23, wie in den Fig. 4C und
4D gezeigt, niedrig gehalten, weil die Rücksetzaktivzeit der
UND-Gatter 22 und 23 als kürzer als die Ausgangssignale Q6 und
Q7 der Zähler 17 und 18 ermittelt wird. Demnach wird das Aus
gangssignal des ODER-Gatters 24 niedrig, wie in Fig. 4E ge
zeigt.
Da das Ausgangssignal des ODER-Gatters niedrig ist, ändert sich
der aktuelle Zustand nicht, und dadurch wird das Ausgangssignal
des monostabilen Multivibrators 25 nicht erzeugt (wie in Fig.
4F gezeigt). Demnach wird das Ausgangssignal des Flip-Flops 26,
welches das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 25
als sein Taktsignal empfängt, niedrig gehalten, wie in seinem
Anfangsrücksetzzustand, wodurch das Vertikalstrom-AUS-Signal
VPO, wie in Fig. 4H gezeigt, veranlaßt wird, niedrig zu sein.
Zu dieser Zeit empfängt der monostabile Multivibrator 27 das
Vertikalsynchronisiersignal Vsync, das von dem Flip-Flop 15
ausgegeben wird, als seine Eingangsdaten und stellt ein
Impulssignal bereit. Dieses Impulssignal wird in das Flip-Flop
26 als sein Rücksetzsignal durch den Inverter 28 und das UND-
Gatter 29 eingegeben, wie in Fig. 4G gezeigt. Der Ausgang des
Flip-Flops 26 ist jedoch bereits niedrig gewesen, weshalb das
Rücksetzsignal keine Bedeutung hat.
Demnach werden das Horizontalstrom-AUS-Signal HPO, das von dem
Flip-Flop 11 ausgegeben wird, und das Vertikalstrom-AUS-Signal
VPO, das von dem Flip-Flop 26 ausgegeben wird, in das ODER-Gat
ter 31 und das UND-Gatter 30 in dem Steuersignal-Ausgabeab
schnitt 700 eingegeben, was dazu führt, daß sowohl das Ab
schaltsignal SUS wie das Strom-AUS-Signal PO, die von dem
Steuersignal-Ausgabeabschnitt ausgegeben werden, niedrig wer
den.
In dem Fall, daß das Horizontalsynchronisiersignal Hsync nicht,
das Vertikalsynchronisiersignal Vsync hingegen eingegeben wird,
führen die Zähler 3 und 5 den Zählbetrieb mit dem vom Zähler 21
bereitgestellten Taktsignal in einer Periode durch, wenn das
Rücksetzen der Zähler 3 und 5 freigegeben ist. Ansprechend auf
die Ausgänge Q2 und Q3 der Zähler 3 und 5 ergeben sich die Aus
gangssignale der UND-Gatter 7 und 8, wie in den Fig. 3C und 3D
gezeigt. Demnach gibt das ODER-Gatter 9 ein in Fig. 3E gezeig
tes Signal an den monostabilen Multivibrator 10 als dessen
Daten aus.
Der monostabile Multivibrator 10 gibt ein in Fig. 3F gezeigtes
Impulssignal in Übereinstimmung mit dem Systemtaktsignal CLK
aus. Da das Ausgangssignal des Flip-Flops 11, das das Impuls
signal von dem monostabilen Multivibrator 10 als sein Taktsi
gnal empfängt, in einer Periode hoch wird, wie in Fig. 3H ge
zeigt, wenn das Horizontalsynchronisiersignal Hsync nicht vor
handen ist, wird das Horizontalstrom-AUS-Signal HPO hoch und
dadurch wird das von dem ODER-Gatter 31 ausgegebene Abschalt
signal SUS hoch.
Wenn daraufhin das Horizontalsynchronisiersignal Hsync eingege
ben wird, erzeugt der monostabile Multivibrator 12 ein Impuls
signal in Übereinstimmung mit dem Horizontalsynchronisiersi
gnal, das von dem Flip-Flop 1 ausgegeben wird. Dieses Impuls
signal wird an das Flip-Flop 11 durch den Inverter 13 und das
UND-Gatter 14 geliefert, um das Flip-Flop 11 rückzusetzen, was
dazu führt, daß das Horizontalstrom-AUS-Signal HPO und das Ab
schaltsignal SUS erneut niedrig werden.
In dem Fall, daß das Horizontalsynchronisiersignal Hsync einge
geben, das Vertikalsynchronisiersignal Vsync jedoch nicht ein
gegeben wird, führen die Zähler 17 und 18 den Zählbetrieb mit
dem Taktsignal von dem Ausgangsanschluß Q9 des Zählers 21 in
einer Periode durch, wenn das Rücksetzen der Zähler 17 und 18
freigegeben ist, und die Ausgangssignale der UND-Gatter 22 und
23 sind in den Fig. 4C und 4D in Übereinstimmung mit den Aus
gangssignalen Q2 und Q3 der Zähler 17 und 18 gezeigt. Demnach
gibt das ODER-Gatter 24 das in Fig. 4E gezeigte Signal an den
monostabilen Multivibrator 25 als dessen Eingangsdaten aus, und
der monostabile Multivibrator 25 gibt das in Fig. 4F gezeigte
Impulssignal in Übereinstimmung mit dem Systemtaktsignal CLK
aus.
Das Ausgangssignal des Flip-Flops 26, welches das Taktsignal
von dem monostabilen Multivibrator 25 als sein Taktsignal emp
fängt, wird, wie in Fig. 4H gezeigt, in einer Periode hoch,
wenn das Vertikalsynchronisiersignal Vsync nicht vorhanden ist,
und dadurch wird das Vertikalstrom-AUS-Signal VPO hoch, wodurch
das von dem ODER-Gatter 31 ausgegebene Abschaltsignal SUS eben
falls hoch wird.
Wenn darauf das Vertikalsynchronisiersignal Vsync eingegeben
wird, gibt der monostabile Multivibrator 27 ein Impulssignal in
Übereinstimmung mit dem Vertikalsynchronisiersignal Vsync aus,
das von dem Flip-Flop 15 ausgegeben wird. Dieses Impulssignal
wird an das Flip-Flop 26 durch den Inverter 28 und das UND-Gat
ter 29 geliefert, um das Flip-Flop 26 rückzusetzen, was dazu
führt, daß sowohl das Vertikalstrom-AUS-Signal VPO wie das
Abschaltsignal SUS erneut niedrig sein können.
Wenn zusammenfassend entweder das Horizontalsynchronisiersi
gnal Hsync oder das Vertikalsynchronisiersignal Vsync eingege
ben werden, wird jedes der beiden Strom-AUS-Signale HPO und
VPO hoch, was dazu führt, daß das von dem ODER-Gatter 31 aus
gegebene Abschaltsignal SUS hoch wird, und das von dem UND-
Gatter 30 ausgegebene Systemstrom-AUS-Signal PO niedrig wird.
Zwischenzeitlich wird weder das Horizontalsynchronisiersignal
Hsync noch das Vertikalsynchronisiersignal Vsync eingegeben,
sowohl das Horizontalstrom-AUS-Signal HPO wie das Verti
kalstrom-AUS-Signal VPO werden hoch, was dazu führt, daß so
wohl das Abschaltsignal SUS wie das Systemstrom-AUS-Signal PO
hoch werden. Das Abschaltsignal SUS und das Systemstrom-AUS-
Signal PO, die vorstehend erläutert sind, werden dem nachfol
genden Steuersystem, wie beispielsweise einer CPU, geliefert,
so daß das Steuersystem das Gerät dahingehend steuert, in die
Abschaltbetriebsart oder die Systemstrom-AUS-Betriebsart über
zugehen.
Fig. 5 zeigt eine Stromsparsteuervorrichtung gemäß einer wei
teren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gemäß der
Schaltung von Fig. 5 wird der Zähler 21a in Fig. 2 durch einen
4 : 1-(teile-durch-4-)Zähler 21 ersetzt, und das Ausgangssignal
Q3 dieses Zählers 21a wird den Zählern 3 und 4 als ihr Taktsi
gnal geliefert. Außerdem ist ein ODER-Gatter 21b dem ODER-Gat
ter des eingegebenen Horizontalsynchronisiersignals Hsync und
dem Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 10 hinzuge
fügt. Das Ausgangssignal des ODER-Gatters 21 wird den Zählern
17 und 18 als ihr Taktsignal zugeführt. Wie in Fig. 5 gezeigt,
zählt der Zähler 21a das Systemtaktsignal CLK und liefert sein
Ausgangssignal an die Zähler 3 und 5 als ihr Taktsignal, wie
in Fig. 2. Das ODER-Gatter 21b liefert das Horizontalsynchro
nisiersignal Hsync an die Zähler 17 und 18 als ihr Taktsignal,
wenn das Horizontalsynchronisiersignal Hsync eingegeben wird.
Wenn das Horizontalsynchronisiersignal Hsync nicht eingegeben
wird, liefert das ODER-Gatter 21b das Ausgangsimpulssignal des
monostabilen Multivibrators 10 an die Zähler 17 und 18 als ihr
Taktsignal, wodurch die Zähler 17 und 18 in die Lage versetzt
werden, zu arbeiten. Die Zähler 17 und 18 können mehr als den
6 : 1-(teile-durch-6-) Zählwert speichern.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß die Stromsparsteuer
vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Vorteile hat,
daß ihre Übergangsfunktionscharakteristik verbessert und ihre
Steuerzuverlässigkeit stark erhöht wird, weil sie als Digital
schaltung aufgebaut ist und nicht als Analogschaltung, wie bei
der herkömmlichen Vorrichtung, wobei das Vorhandensein des
eingegebenen Synchronisiersignals innerhalb der Zwei-Perioden
zeit des Synchronisiersignals ermittelt wird.
Claims (14)
1. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät mit:
- a) einer Horizontalsynchronisiersignal-Eingabeeinrich tung (100) zum Bereitstellen eines mit einem System taktsignal (CLK) synchronisierten Horizontalsynchro nisiersignals (Hsync),
- b) einer Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungsein richtung (200) zum Ermitteln, ob das Horizontalsyn chronisiersignal (Hsync) eingegeben wurde oder nicht, durch Zählen eines Ausgangssignals von der Horizontalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100),
- c) einer Horizontalermittlungssignal-Ausgabeeinrichtung (300) zum Ausgeben eines Horizontalstrom-AUS-Signals (HPO) in Übereinstimmung mit einem Ausgangssignal der Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungsein richtung (200),
- d) einer Vertikalsynchronisiersignal-Eingabevorrichtung (400) zum Bereitstellen eines mit dem Systemtaktsi gnal (CLK) synchronisierten Vertikalsynchronisiersi gnals (Vsync),
- e) einer Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungsein richtung (500) zum Ermitteln, ob das Vertikalsyn chronisiersignal (Vsync) eingegeben wurde oder nic ht, durch Zählen eines Ausgangssignals der Vertikal synchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (400),
- f) einer Vertikalermittlungssignal-Ausgabeeinrichtung (600) zum Ausgeben eines Vertikalstrom-AUS-Signals (VPO) in Übereinstimmung mit einem Ausgangssignal der Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrich tung (500),
- g) einer Steuersignalausgabeeinrichtung (700) zum Aus geben eines Systemstrom-AUS-Signals (PO) für eine Strom-Aus-Betriebsart und eines Aussetzsignals (SUS) für eine Aussetzbetriebsart, wobei diese Signale abhängig sind von dem Horizontalstrom-AUS-Signal (HPO) und von dem Vertikalstrom-AUS-Signal (VPO), und mit
- h) einer Takterzeugungseinrichtung (800) zum Bereit stellen des Systemtaktsignals (CLK) für die Horizon talsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (200) und die Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungsein richtung (500).
2. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Horizontalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100)
umfaßt:
ein erstes Flip-Flop (1) zum Synchronisieren des Horizon talsynchronisiersignals (Hsync) mit dem Systemtaktsignal (CLK), und
ein zweites Flip-Flop (2), das durch das durch das erste Flip-Flop (1) synchronisierte Horizontalsynchronisiersi gnal zum bistabilen Kippen gebracht wird, und Bereitstel len eines invertierenden Ausgangssignals und seines nicht-invertierenden Ausgangssignals für die Horizontal synchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (200).
ein erstes Flip-Flop (1) zum Synchronisieren des Horizon talsynchronisiersignals (Hsync) mit dem Systemtaktsignal (CLK), und
ein zweites Flip-Flop (2), das durch das durch das erste Flip-Flop (1) synchronisierte Horizontalsynchronisiersi gnal zum bistabilen Kippen gebracht wird, und Bereitstel len eines invertierenden Ausgangssignals und seines nicht-invertierenden Ausgangssignals für die Horizontal synchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (200).
3. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung
(200) umfaßt:
zwei Zähler (3, 5) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) in einer Periode, wenn sie nicht rückgesetzt werden, wo bei die Zähler (3, 5) durch ein Ausgangssignal der Hori zontalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100) rück gesetzt werden,
zwei UND-Gatter (4, 6) zum Rücksetzen der Zähler (3, 5) in Übereinstimmung mit einem Systemrücksetzsignal (RESET) und dem Ausgangssignal der Horizontalsynchronisiersignal- Eingabeeinrichtung (100),
zwei weitere UND-Gatter (7, 8) und ein ODER-Gatter (9) zum Ermitteln des eingegebenen Horizontalsynchronisiersi gnals durch Kombinieren der Ausgangssignale der Zähler (3, 5).
zwei Zähler (3, 5) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) in einer Periode, wenn sie nicht rückgesetzt werden, wo bei die Zähler (3, 5) durch ein Ausgangssignal der Hori zontalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100) rück gesetzt werden,
zwei UND-Gatter (4, 6) zum Rücksetzen der Zähler (3, 5) in Übereinstimmung mit einem Systemrücksetzsignal (RESET) und dem Ausgangssignal der Horizontalsynchronisiersignal- Eingabeeinrichtung (100),
zwei weitere UND-Gatter (7, 8) und ein ODER-Gatter (9) zum Ermitteln des eingegebenen Horizontalsynchronisiersi gnals durch Kombinieren der Ausgangssignale der Zähler (3, 5).
4. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Horizontalermittlungssignal-Ausgabeein
richtung (300) umfaßt:
einen ersten monostabilen Multivibrator (10), der anspre chend auf das Ausgangssignal der Horizontalsynchronisier signal-Ermittlungseinrichtung (200) ein Impulssignal be reitstellt,
ein fünftes Flip-Flop (11), das das Impulssignal von dem ersten monostabilen Multivibrator (10) als sein Taktsi gnal empfängt und das Horizontalstrom-AUS-Signal (HPO) ansprechend auf das Horizontalsynchronisiersignal aus gibt, das von dem ersten Flip-Flop (1) in der Horizontal synchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100) ausgegeben wird, und
einen Inverter (13) und ein UND-Gatter (14) zum Rückset zen des fünften Flip-Flops (11) in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal eines zweiten monostabilen Multivi brators (12).
einen ersten monostabilen Multivibrator (10), der anspre chend auf das Ausgangssignal der Horizontalsynchronisier signal-Ermittlungseinrichtung (200) ein Impulssignal be reitstellt,
ein fünftes Flip-Flop (11), das das Impulssignal von dem ersten monostabilen Multivibrator (10) als sein Taktsi gnal empfängt und das Horizontalstrom-AUS-Signal (HPO) ansprechend auf das Horizontalsynchronisiersignal aus gibt, das von dem ersten Flip-Flop (1) in der Horizontal synchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (100) ausgegeben wird, und
einen Inverter (13) und ein UND-Gatter (14) zum Rückset zen des fünften Flip-Flops (11) in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal eines zweiten monostabilen Multivi brators (12).
5. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeein
richtung (400) umfaßt:
ein drittes Flip-Flop (15) zum Synchronisieren des Ver tikalsynchronisiersignals (Vsync) mit dem Systemtaktsi gnal (CLK), und
ein viertes Flip-Flop (16), das durch das durch das drit te Flip-Flop (15) synchronisierte Vertikalsynchronisier signal zum bistabilen Kippen gebracht wird, wobei das vierte Flip-Flop (16) sein invertierendes Ausgangssignal und sein nicht-invertierendes Ausgangssignal für die Ver tikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) bereitstellt.
ein drittes Flip-Flop (15) zum Synchronisieren des Ver tikalsynchronisiersignals (Vsync) mit dem Systemtaktsi gnal (CLK), und
ein viertes Flip-Flop (16), das durch das durch das drit te Flip-Flop (15) synchronisierte Vertikalsynchronisier signal zum bistabilen Kippen gebracht wird, wobei das vierte Flip-Flop (16) sein invertierendes Ausgangssignal und sein nicht-invertierendes Ausgangssignal für die Ver tikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) bereitstellt.
6. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vertikalsynchronisiersignal-Ermitt
lungseinrichtung (500) umfaßt:
zwei Zähler (17, 18) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) in einer Periode, wenn sie nicht rückgesetzt wer den, wobei die Zähler (17, 18) durch ein Ausgangssignal der Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (400) rückgesetzt werden,
zwei UND-Gatter (19, 20) zum Rücksetzen der Zähler (17, 18) in Übereinstimmung mit dem Systemrücksetzsignal (RE SET) und dem Ausgangssignal der Vertikalsynchronisiersi gnal-Eingabeeinrichtung (400), und
zwei weitere UND-Gatter (22, 23) und ein ODER-Gatter (24) zum Ermitteln des eingegebenen Vertikalsynchronisiersi gnals durch Kombinieren der Ausgangssignale der Zähler (17, 18).
zwei Zähler (17, 18) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) in einer Periode, wenn sie nicht rückgesetzt wer den, wobei die Zähler (17, 18) durch ein Ausgangssignal der Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (400) rückgesetzt werden,
zwei UND-Gatter (19, 20) zum Rücksetzen der Zähler (17, 18) in Übereinstimmung mit dem Systemrücksetzsignal (RE SET) und dem Ausgangssignal der Vertikalsynchronisiersi gnal-Eingabeeinrichtung (400), und
zwei weitere UND-Gatter (22, 23) und ein ODER-Gatter (24) zum Ermitteln des eingegebenen Vertikalsynchronisiersi gnals durch Kombinieren der Ausgangssignale der Zähler (17, 18).
7. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vertikalermittlungssignal-Ausgabeein
richtung (600) umfaßt:
einen dritten monostabilen Multivibrator (25), der ein Impulssignal ansprechend auf das Ausgangssignal der Ver tikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) bereitstellt,
ein sechstes Flip-Flop (26), das das Impulssignal von dem dritten monostabilen Multivibrator (25) als sein Taktsi gnal empfängt und das Vertikalstrom-AUS-Signal (VPO) ausgibt,
einen vierten monostabilen Multivibrator (27), der ein Impulssignal ansprechend auf das Vertikalsynchronisiersi gnal bereitstellt, das von dem dritten Flip-Flop (15) in der Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (400) ausgegeben wird, und
einen Inverter (28) und ein UND-Gatter (29) zum Rückset zen des sechsten Flip-Flops (26) in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des vierten monostabilen Multivibrat ors (27).
einen dritten monostabilen Multivibrator (25), der ein Impulssignal ansprechend auf das Ausgangssignal der Ver tikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) bereitstellt,
ein sechstes Flip-Flop (26), das das Impulssignal von dem dritten monostabilen Multivibrator (25) als sein Taktsi gnal empfängt und das Vertikalstrom-AUS-Signal (VPO) ausgibt,
einen vierten monostabilen Multivibrator (27), der ein Impulssignal ansprechend auf das Vertikalsynchronisiersi gnal bereitstellt, das von dem dritten Flip-Flop (15) in der Vertikalsynchronisiersignal-Eingabeeinrichtung (400) ausgegeben wird, und
einen Inverter (28) und ein UND-Gatter (29) zum Rückset zen des sechsten Flip-Flops (26) in Übereinstimmung mit dem Ausgangssignal des vierten monostabilen Multivibrat ors (27).
8. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuersignalausgabeeinrichtung (700)
umfaßt:
ein UND-Gatter (30) zum UND-Verknüpfen des Horizontal strom-AUS-Signals (HPO) von der Horizontalermittlungssi gnal-Ausgabeeinrichtung (300) mit dem Vertikalstrom-AUS- Signal (VPO) von der Vertikalermittlungssignal-Ausgabe einrichtung (600) und zum Ausgeben des Systemsstrom-AUS- Signals (PO), und
ein ODER-Gatter (31) zum ODER-Verknüpfen des Horizontal strom-AUS-Signals (HPO) mit dem Vertikalstrom-AUS-Signal (VPO) und zum Ausgeben des Aussetzsignals (SUS).
ein UND-Gatter (30) zum UND-Verknüpfen des Horizontal strom-AUS-Signals (HPO) von der Horizontalermittlungssi gnal-Ausgabeeinrichtung (300) mit dem Vertikalstrom-AUS- Signal (VPO) von der Vertikalermittlungssignal-Ausgabe einrichtung (600) und zum Ausgeben des Systemsstrom-AUS- Signals (PO), und
ein ODER-Gatter (31) zum ODER-Verknüpfen des Horizontal strom-AUS-Signals (HPO) mit dem Vertikalstrom-AUS-Signal (VPO) und zum Ausgeben des Aussetzsignals (SUS).
9. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Takterzeugungseinrichtung (800) einen
Dezimalzähler (21) zum Durchführen eines Dezimalzählens
in bezug auf das Systemtaktsignal (CLK) umfaßt und zum
Bereitstellen seines Zählausgangssignals (Q3, Q7) für die
Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung
(200) und für die Vertikalsynchronisiersignal-Ermitt
lungseinrichtung (500) als ihr Taktsignal.
10. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Takterzeugungseinrichtung (800) umfaßt:
einen 4 : 1-Zähler (21a) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) und zum Bereitstellen seines Zählausgangs (Q3) für die Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (200) als ihr Taktsignal, und
ein ODER-Gatter (21b) zum ODER-Verknüpfen des eingegebe nen Horizontalsynchronisiersignals (Hsync) mit dem Aus gangssignal des ersten monostabilen Multivibrators (10) in der Horizontalermittlungssignal-Ausgabeeinrichtung (300) und zum Bereitstellen seines Ausgangssignals für die Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) als ihr Taktsignal.
einen 4 : 1-Zähler (21a) zum Zählen des Systemtaktsignals (CLK) und zum Bereitstellen seines Zählausgangs (Q3) für die Horizontalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (200) als ihr Taktsignal, und
ein ODER-Gatter (21b) zum ODER-Verknüpfen des eingegebe nen Horizontalsynchronisiersignals (Hsync) mit dem Aus gangssignal des ersten monostabilen Multivibrators (10) in der Horizontalermittlungssignal-Ausgabeeinrichtung (300) und zum Bereitstellen seines Ausgangssignals für die Vertikalsynchronisiersignal-Ermittlungseinrichtung (500) als ihr Taktsignal.
11. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Stromversorgungsbetriebsart für
das elektrische Gerät in Abhängigkeit von dem System
strom-AUS-Signal (PO) und dem Aussetzsignal (SUS) einge
stellt wird.
12. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das elektrische Gerät mehrere Strom
versorgungsbetriebsarten aufweist, wobei das Gerät in ei
ner Normalbetriebsart die volle Stromversorgung erhält,
in der Aussetzbetriebsart eine Stromversorgung für einem minimalen Grundbetrieb erhält, und
in der Strom-AUS-Betriebsart die Stromversorgung unter brochen ist.
in der Aussetzbetriebsart eine Stromversorgung für einem minimalen Grundbetrieb erhält, und
in der Strom-AUS-Betriebsart die Stromversorgung unter brochen ist.
13. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Gerät
eine von der Steuervorrichtung gesteuerte Prozessorein
heit aufweist.
14. Steuervorrichtung zum Stromsparen für ein elektrisches
Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrische Gerät
ein Monitor ist.
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