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DE19544592A1 - Zwei-Wege-Einbauventil - Google Patents

Zwei-Wege-Einbauventil

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Publication number
DE19544592A1
DE19544592A1 DE19544592A DE19544592A DE19544592A1 DE 19544592 A1 DE19544592 A1 DE 19544592A1 DE 19544592 A DE19544592 A DE 19544592A DE 19544592 A DE19544592 A DE 19544592A DE 19544592 A1 DE19544592 A1 DE 19544592A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
ring
valve piston
bushing
way cartridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19544592A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Cords
Hubert Feser
Karlheinz Hunschede
Goetz-Dieter Machat
Georg Rausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Rexroth AG filed Critical Mannesmann Rexroth AG
Priority to DE19544592A priority Critical patent/DE19544592A1/de
Priority to DE59609337T priority patent/DE59609337D1/de
Priority to US08/913,636 priority patent/US5868160A/en
Priority to JP52801496A priority patent/JP3777194B2/ja
Priority to PCT/EP1996/000737 priority patent/WO1996029518A1/de
Priority to EP96904847A priority patent/EP0815362B1/de
Publication of DE19544592A1 publication Critical patent/DE19544592A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0401Valve members; Fluid interconnections therefor
    • F15B13/0405Valve members; Fluid interconnections therefor for seat valves, i.e. poppet valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/122Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston
    • F16K31/1221Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston one side of the piston being spring-loaded
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K31/1223Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston one side of the piston being acted upon by the circulating fluid

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Description

Die Erfindung geht aus von einem Zwei-Wege-Einbauventil, das die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aufweist.
Der Begriff Zwei-Wege-Einbauventil ist die nach DIN 24 342 offi­ zielle Bezeichnung für ein hydraulisches Steuerelement. Dieses ist auch unter dem Namen Logikelement oder Cartridge bekannt. Vom Grundprinzip her handelt es sich um ein 2/2-Wege-Ventil, al­ so um ein Wegeventil mit zwei Arbeitsanschlüssen und den beiden Schaltstellungen offen oder geschlossen. Es ist dafür konzi­ piert, in eine Aufnahmebohrung eines Steuerblocks eingebaut zu werden. Durch entsprechende Ansteuerung und Verknüpfung von Zwei-Wege-Einbauventilen können Fließrichtung, Größe sowie Druck eines Flüssigkeitsstromes beeinflußt werden. Das Ventil kann al­ so Wegefunktionen, Stromfunktionen oder Druckfunktionen überneh­ men. Die Technik der Zwei-Wege-Einbauventile ist umfassend dar­ gestellt in dem Buch "Der Hydraulik-Trainer", Band 4, 1. Aufla­ ge, herausgegeben von der Mannesmann Rexroth GmbH im Jahre 1989.
Ein Zwei-Wege-Einbauventil besteht im wesentlichen aus einem in die Aufnahmebohrung des Steuerblocks einbaubaren Einbausatz und einem die Aufnahmebohrung verschließenden Ventildeckel. Der Ein­ bausatz wiederum umfaßt ein ortsfest im Steuerblock angeordnetes buchsenartiges Gehäuse mit mehreren radialen Durchgängen sind mit einem axialen Durchgang sowie einen im Gehäuse axial verschieb­ baren Ventilkolben, mit dem eine Verbindung zwischen den radia­ len Durchgängen und dem axialen Durchgang steuerbar ist und der in Öffnungsrichtung bis gegen einen Anschlag verschiebbar ist. Normalerweise gehört zum Einbausatz auch eine den Ventilkolben belastende Schließfeder. Das buchsenartige Gehäuse kann einstüc­ kig durch eine einzige Buchse gebildet werden, wie dies für die in dem erwähnten Buch dargestellten Zwei-Wege-Einbauventile oder bei einem aus der EP 0 634 577 A1 bekannten Zwei-Wege­ Einbauventil der Fall ist.
Bei anderen Ausführungen ist das Gehäuse zweistückig ausgebildet und besitzt eine Buchse, in der sich die im Hauptstrom liegenden radialen und axialen Durchgänge befinden, und einen zwischen der Buchse und dem Ventildeckel angeordneten Ring. Gemäß dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 betrifft die Erfindung ein solches Zwei- Wege-Einbauventil.
Vorbekannt ist ein solches Zwei-Wege-Einbauventil z. B. aus dem RD-Blatt 81 056/4.79 der Mannesmann Rexroth GmbH oder aus dem Prospekt HP/VEK 2-AKY 011/1 De/En/Fr (5.90) der Robert Bosch GmbH. Bei beiden vorbekannten Zwei-Wege-Einbauventilen der zwei­ teiligen Bauart ist der Ventilkolben in der Buchse axial geführt und stößt bei maximalem Hub gegen den Ring. Bei dem Zwei-Wege­ Einbauventil nach dem RD-Blatt ist die Führungslänge zwischen der Buchse und dem Ventilkolben unabhängig von der jeweiligen Position des Ventilkolbens und entspricht in etwa dem Abstand der dem Ring zugewandten, ersten Stirnseite der Buchse von den radialen Durchgängen vermindert um den maximalen Hub des Ventil­ kolbens. Dies folgt aus einer äußeren Eindrehung des Ventilkol­ bens, die sich in der Schließstellung des Ventilkolbens im Be­ reich der radialen Durchgänge befindet.
Bei dem Zwei-Wege-Einbauventil nach dem Prospekt der Fa. Bosch reicht die Führungsfläche am Ventilkolben in dessen Schließstel­ lung etwa eine dem maximalen Hub entsprechenden Strecke in den Bereich der radialen Durchgänge der Buchse hinein. Dies bringt es mit sich, daß sich mit zunehmendem Hub des Ventilkolbens die Führungslänge vergrößert und in etwa dem Abstand der dem Ring zugewandten Stirnseite der Buchse von den radialen Durchgängen entspricht, wenn der Ventilkolben am Ring angeschlagen ist.
Eine bestimmte Nenngröße vorausgesetzt, ist man bestrebt, ein Zwei-Wege-Einbauventil so auszubilden, daß der beim Fluß einer großen Druckmittelmenge durch das Ventil entstehende Druckabfall sehr gering ist.
Ziel der Erfindung ist es also, bei einem Zwei-Wege-Einbauventil mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 den Durch­ flußwiderstand weiter zu verringern.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 der Ventilkolben in seiner Schließstellung we­ nigstens annähernd bis zur dem Ring zugewandten, ersten Stirn­ seite der Buchse von dieser geführt. Somit kann die Führungs­ länge zwischen der Buchse und dem Ventilkolben bis auf die ganz geöffnete Position des Ventilkolbens in jeder Position größer sein als bei den Zwei-Wege-Einbauventilen nach dem RD-Blatt oder dem Prospekt. Insbesondere ist die Führungslänge bei geschlos­ senem Ventil oder nur leicht geöffnetem Ventil wesentlich größer als bei den bekannten Einbauventilen, wenn man mit Ausnahme des Merkmals aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ansonsten eine gleiche Ausbildung der Ventile voraussetzt. Größere Füh­ rungslänge bedeutet zum einen, daß die Gefahr des Verkantens des Ventilkolbens verringert ist und daß weniger Leckage durch den Spalt zwischen der Führungsbuchse und dem Ventilkolben stattfin­ det. Umgekehrt bedeutet dies, daß bei einem Zwei-Wege­ Einbauventil der Durchmesser des Ventilkolbens und damit auch der Durchmesser des axialen Durchgangs und auch die Abmessungen der radialen Durchgänge in Achsrichtung der Buchse vergrößert werden können, ohne daß die Funktionsfähigkeit des Ventils dar­ unter leidet. Denn man muß davon ausgehen, daß auch schon bei den Ventilen nach dem Stand der Technik das Verhältnis zwischen der Führungslänge und dem Durchmesser des Ventilkolbens den ge­ stellten Anforderungen weitgehend genügt hat. Große Durchgänge durch die Buchse bringen einen kleinen Durchflußwiderstand des Ventils mit sich.
Freilich ist eine erfindungsgemäße Ausbildung eines Zwei-Wege­ Einbauventils auch ohne zusätzliche Maßnahmen hinsichtlich der Größe der Durchgänge oder des Durchmessers des Ventilkolbens von Vorteil im Hinblick auf die Leckage entlang des Spaltes zwischen der Buchse und dem Ventilkolben sowie im Hinblick auf die Füh­ rung des Ventilkolbens in der Buchse.
Zweckmäßige Weiterbildungen eines erfindungsgemäßen Zwei-Wege­ Einbauventils kann man den Unteransprüchen entnehmen.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung findet sich dabei z. B. im Anspruch 4, gemäß dem der Ventildeckel den Anschlag bildet, bis zu dem der Ventilkolben in Öffnungsrichtung verschiebbar ist. Damit lassen sich eine große Führungslänge zwischen Ventil­ kolben und Buchse mit einem großen maximalen Hub des Ventilkol­ bens und einem stabilen Anschlag verbinden. Bei Zwei-Wege­ Einbauventilen mit einem zweiteiligen Gehäuse bestehend aus ei­ ner Buchse und einem Ring befindet sich zwischen dem Ring und dem Deckel eine Axialdichtung, mit der der Steuerraum hinter dem Ventilkolben nach außen abgedichtet ist. Eine Radialdichtung be­ findet sich zwischen der Buchse und dem die Buchse außen über­ greifenden Ring, womit eine Leckage zwischen dem Steuerraum und einem zwischen Buchse und Steuerblock bestehenden Ringraum über den Spalt zwischen Buchse und Ring verhindert wird. Den Dich­ tungsdurchmesser der Axialdichtung zwischen Ring und Ventildec­ kel macht man bevorzugt kleiner als den Dichtungsdurchmesser der Radialdichtung. Dadurch wird erreicht, daß der Steuerdruck den Ring am Ventildeckel hält. Um nun bei einem erfindungsgemäßen Zwei-Wege-Einbauventil den Dichtungsdurchmesser der Axial­ dichtung zwischen Ring und Ventildeckel zu begrenzen, weist ge­ mäß Anspruch 6 der Ring einen nach innen vorstehenden Bund auf, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Buchse im Bereich der Führung des Ventilkolbens, und der Ventil­ kolben besitzt einen Endabschnitt, der schon in der Schließstel­ lung des Ventilkolbens in Richtung auf den Ventildeckel zu über die Buchse hinausragt und an dem der Außendurchmesser des Ven­ tilkolbens kleiner als der Innendurchmesser des Bundes am Ring ist. Durch den Bund am Ring wird die Auflagefläche für eine Axi­ aldichtung nach innen über den Innendurchmesser der Buchse hin­ aus erweitert. Der kleinere Außendurchmesser am Endabschnitt des Ventilkolbens ermöglicht es, daß der Ventilkolben durch den In­ nenbund des Rings hindurchtauchen und am Deckel anschlagen kann.
Gemäß Anspruch 7 ist der Außendurchmesser des Ventilkolbens an dem Endabschnitt nur geringfügig kleiner als der Innendurchmes­ ser des Bundes am Ring. Dadurch ergibt sich in dem Moment, in dem der Endabschnitt in den Innenbund des Ringes eintaucht, eine mit Druckmittel gefüllte geschlossene Kammer zwischen dem Ven­ tilkolben und dem Ring, aus der während der weiteren Bewegung des Ventilkolbens das Druckmittel nur über den engen Spalt zwi­ schen dem Endabschnitt des Ventilkolbens und dem Innenbund des Ringes verdrängt werden kann. Dadurch wird das Anschlagen des Ventilkolbens hydraulisch gedämpft. Die Materialstärke am Endab­ schnitt des Ventilkolbens kann relativ gering sein. Die Gefahr, daß sich durch einen harten Anschlag des Ventilkolbens Fest­ stoffpartikel lösen und in den Ölkreislauf gelangen, ist gering. Eine hydraulische Anschlagdämpfung für den Ventilkolben, die sich durch die Ausbildung gemäß Anspruch 7 ergibt, ist deshalb auch ohne die Merkmale aus den vorhergehenden Ansprüchen, insbe­ sondere auch dann, wenn der Ventilkolben am Ring anschlägt, von Vorteil.
Wenn der Dichtungsdurchmesser der Axialdichtung zwischen dem Ring und dem Deckel zwar kleiner ist als der Dichtungsdurchmes­ ser der Radialdichtung zwischen der Buchse und dem die Buchse außen axial übergreifenden Ring, der Unterschied zwischen den Dichtungsdurchmessern jedoch nur gering ist, ist nicht in jedem Fall gewährleistet, daß der Ring von dem den Ventilkolben in Schließrichtung beaufschlagenden Steuerdruck gegen den Ventil­ deckel gedrückt wird. Es besteht dann die Gefahr, daß die Axial­ dichtung in einen sich zwischen Ring und Ventildeckel bildenden Axialspalt einwandert und sehr schnell verschleißt, so daß äuße­ re Leckage am Ventil auftritt.
Es hat sich gezeigt, daß durch eine Ausbildung gemäß Anspruch 8, ein Verschleiß der Axialdichtung weitgehend vermieden werden kann. Durch eine oder mehrere Unstetigkeiten, insbesondere Ver­ tiefungen, in einer dem anderen Teil axial gegenüberliegenden Fläche der Buchse oder des Rings wird ein Klebeeffekt zwischen Buchse und Ring soweit verringert, daß auch ein kleiner Unter­ schied zwischen den Dichtungsdurchmessern gewährleistet, daß der Ring vom Steuerdruck immer gegen den Ventildeckel gedrückt wird.
Üblicherweise ist die Buchse an ihrer dem Ring gegenüberliegen­ den Stirnfläche außen mit einer Fase versehen, die das Zusammen­ schieben von Buchse und Ring erleichtert. Gemäß Anspruch 11 wird nun durch eine offene Verbindung zwischen dem Ringraum an der Fase und der Innenseite der Buchse, also dem rückwärtigen Steu­ erraum am Ventilkolben, dafür gesorgt, daß in dem Ringraum immer der gleiche Druck wie im Steuerraum herrscht und die Fläche am Ring, an der der Steuerdruck im Sinne eines Andrückens des Rings an den Ventildeckel wirkt, durch einen Klebeeffekt zwischen Buchse und Ring nur begrenzt verringert ist. Die offene Verbin­ dung kann über den Ring oder die Buchse geschaffen sein. Insbe­ sondere wird durch eine Vertiefung, die sich in einer dem ande­ ren Teil axial gegenüberliegenden Fläche von Buchse oder Ring befindet und zur Verringerung des Klebeeffekts dient, auch die offene Verbindung geschaffen.
Gemäß Anspruch 12 ist der Außendurchmesser der Buchse im Bereich der Radialdichtung zwischen ihr und dem sie außen übergreifenden Ring größer als in einem Abschnitt jenseits der radialen Durch­ gänge, dessen Außendurchmesser durch den dortigen Durchmesser der Aufnahmebohrung bestimmt ist. Durch eine solche Ausbildung läßt sich zweierlei erreichen. Zum einen kann der Dichtungs­ durchmesser der Radialdichtung auch dann noch größer als ein schon großer Dichtungsdurchmesser der Axialdichtung zwischen dem Ring und dem Ventildeckel gemacht werden. Zum anderen ist auch dann noch genügend Material im Bereich der Radialdichtung an der Buchse vorhanden, wenn der Durchmesser des Ventilkolbens groß ist.
Ist der Durchmesser des Ventilkolbens groß, so bedeutet dies, eine geringe Wandstärke der Buchse im Bereich des Ringraums zwi­ schen ihr und dem Steuerblock, sofern man nicht durch eine Ver­ größerung des Außendurchmessers der Buchse den Querschnitt des Ringraums verkleinert. Bei geringer Wandstärke der Buchse ist diese vor allem im Bereich der radialen Durchgänge gefährdet, verformt zu werden oder zu brechen.
Gemäß den Ansprüchen 13 und 14 kann diese Gefahr dadurch verrin­ gert werden, daß der Außendurchmesser der Buchse auf der einen oder der anderen Seite oder beidseits der radialen Durchgänge kleiner ist als im Bereich dieser Durchgänge.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Ausbildungen gemäß den An­ sprüche 12, 13 oder 14 auch unabhängig von den Merkmalen aus ei­ nem jeweils anderen Anspruch von Vorteil sind.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zwei-Wege­ Einbauventils ist in den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Figuren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 in einem axialen Längsschnitt das Ausführungsbeispiel in Schließstellung des Ventilkolbens,
Fig. 2 im selben Schnitt wie in Fig. 1 das Ausführungsbeispiel bei halbgeöffnetem Ventilkolben,
Fig. 3 in demselben Längsschnitt wie in Fig. 1 das Aus­ führungsbeispiel bei ganz geöffnetem Ventilkolben und
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1.
Das gezeigte Zwei-Wege-Einbauventil besitzt im wesentlichen ei­ nen Einbausatz 10, der in eine Aufnahmebohrung 11 eines Steuer­ blocks 12 eingebaut ist, und einem Ventildeckel 13, der, die Aufnahmebohrung 11 verschließend, am Steuerblock 12 befestigt ist und den Einbausatz 10 in der Aufnahmebohrung 11 hält. Die Aufnahmebohrung ist eine Stufenbohrung, deren Form und Größe in Abhängigkeit von der Nennweite des Ventils in Deutschland durch die DIN 24 342 genormt ist. Die erste Bohrungsstufe 14 der Auf­ nahmebohrung 11 geht von einer ebenen Außenfläche des Steuer­ blocks 12 aus und ist in ihrer Länge und in ihrem Durchmesser größer als die zweite Bohrungsstufe 15. Die beiden Bohrungsstu­ fen 14 und 15 gehen in einer radialen Schulter 16 ineinander über.
Ein erster Hauptstromanschluß 17 für eine Hydraulikflüssigkeit mündet im Steuerblock 12 koaxial in die zweite Bohrungsstufe 15. Ein zweiter Hauptstromanschluß 18 mündet im Steuerblock 20 ra­ dial und knapp oberhalb der Schulter 16 in die erste Bohrungs­ stufe 14. Der Steuerblock 12 besitzt außerdem einen Steuerkanal 19, der sich im Ventildeckel 12 fortsetzt und in einem vom Ein­ bausatz freigelassenen Bereich des Ventildeckels zur Aufnahme­ bohrung 11 hin nach außen in einen Steuerraum mündet.
Der Einbausatz 10 besteht, sieht man zunächst von diversen Dich­ tungen ab, aus einer Buchse 25, einem Ring 26, die, läßt man fertigungsbedingtes axiales Spiel außeracht, beide fest im Steu­ erblock 12 angeordnet sind, einem Ventilkolben 27, der sich in­ nerhalb von Buchse und Ring befindet, und einer Schließfeder 28, die sich einerseits innerhalb einer zum Deckel 13 hin offenen Sackbohrung 29 am Ventilkolben 27 und andererseits am Deckel 13 abstützt. Die Buchse 25 ist mit einem Endabschnitt 30, in dem ihr Durchmesser dem Durchmesser der Bohrungsstufe 15 entspricht, in die Bohrungsstufe 15 bis zum Aufsetzen ihrer Stirnseite 39 eingeschoben. In einer umlaufenden Ringnut nimmt der Endab­ schnitt 30 eine Radialdichtung 31 auf, die aus einem gummiela­ stischen mittleren Ring und zwei Stützringen zu beiden Seiten des mittleren Rings besteht.
Mit ihrem anderen Endabschnitt 32 taucht die Buchse 25 bis zu einer radialen Innenschulter in den Ring 26 ein, der zwischen der Buchse 25 und dem Deckel 13 angeordnet ist und über den En­ dabschnitt 32 der Buchse 25 greift. Auch im Endabschnitt 32 be­ sitzt die Buchse 25 außen eine Ringnut, in die eine Radial­ dichtung 33 eingelegt ist, die wie die Radialdichtung 31 aus ei­ nem gummielastischen mittleren Ring und zwei seitlichen Stütz­ ringen besteht und die den Radialspalt zwischen der Buchse 25 und dem Ring 26 abdichtet. Im Endabschnitt 32 ist der Außen­ durchmesser der Buchse 25 größer als im Endabschnitt 30. Zwi­ schen den beiden Endabschnitten 30 und 32 ist der Außendurchmes­ ser der Buchse 25 kleiner als der Durchmesser der Bohrungsstufe 14, so daß sich ein Ringraum 34 ergibt, in den der radiale Hauptstromanschluß 18 mündet. Damit der Querschnitt dieses Rin­ graums 34 groß ist, schließt sich an den Endabschnitt 32 der Buchse 25 ein Abschnitt 35 an, in dem der Außendurchmesser der Buchse etwa dem Außendurchmesser im Endabschnitt 30 entspricht. Zwischen dem Abschnitt 35 und dem Endabschnitt 30 besitzt die Buchse 25 vier gleichmäßig über ihren Umfang verteilte Radial­ bohrungen 36, durch die eine Verbindung zwischen dem Inneren der Buchse und der Ringkaminer 34 geschaffen ist. Im Bereich der Ra­ dialbohrungen 36, ist, wie die gestrichelten Linien zeigen, die einen Axialschnitt zwischen zwei Radialbohrungen 36 andeuten, der Außendurchmesser der Buchse 25 größer als im Abschnitt 35 und im Endabschnitt 30, so daß auch bei wie im vorliegenden Fall großen Radialbohrungen die Gefahr einer Verformung oder eines Bruchs der Buchse gering ist. Zwischen den Radialbohrungen 36 und einem durch den Endabschnitt 30 der Buchse 25 hindurchgehen­ den axialen Durchgang 37 besitzt die Buchse 25 innen eine Kegel­ fläche 38 als Sitz für den Ventilkolben 27. Zwischen den Radial­ bohrungen 36 und der dem Ring 26 zugewandten Stirnseite 45 der Buchse 25 ist, abgesehen von einer kurzen Einführschräge 46, das Innere der Buchse 25 als Führungsbohrung 44 für den Ventilkolben 27 ausgebildet. Im Bereich der Radialbohrungen 36 ist der Innen­ durchmesser der Buchse 25 durch einen umlaufenden Einstich 47 gegenüber dem Innendurchmesser im Bereich der Führung für den Ventilkolben etwas vergrößert.
In der in Fig. 1 gezeigten Schließstellung des Ventilkolbens 27 reicht dessen kreiszylindrische Führungsaußenfläche 48 etwa von der Stirnseite 45 der Buchse 25 aus bis etwa zur Mitte des Ein­ stichs 47, wodurch sich die Führungsaußenfläche 48 etwa um den maximalen Hub des Ventilkolbens 27 über die Führungsbohrung 44 der Buchse 25 hinauserstreckt. Zur dem Ventilsitz 38 zugekehrten Stirnseite hin verjüngt sich der Ventilkolben 27, sitzt also mit einer kreisförmigen Steuerkante auf dem Ventilsitz 38 auf, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Ventilkolbens 27 im Bereich der Führungsaußenfläche 48. Zum Deckel 13 hin über­ ragt der Ventilkolben 27 die Buchse 25 mit einem Endabschnitt 49, in dem der Außendurchmesser des Ventilkolbens kleiner ist als im Bereich der Führungsaußenfläche 48, so daß es dem Ventil­ kolben 27 möglich ist, mit dem Endabschnitt 49 durch einen In­ nenbund 50 des Ringes 26 hindurchzutauchen und an den Deckel 13 anzuschlagen. Der lichte Abstand, den der Ventilkolben 27 in seiner Schließstellung vom Deckel 13 hat, bestimmt den maximalen Hub des Ventilkolbens, wobei natürlich ein entsprechender Frei­ raum zwischen dem Ventilkolben 27 und dem Ring 26 vorhanden ist. Der Innenbund 50 am Ring 26 vergrößert radial nach innen hin die Auflagefläche am Ring 26 für eine zwischen diesem und dem Deckel 13 wirksame Axialdichtung 51, deren Dichtungsdurchmesser kleiner ist der Dichtungsdurchmesser der Radialdichtung 33. Weil der Au­ ßendurchmesser des Ventilkolbens 27 am Endabschnitt 49 nur ge­ ringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Ringes 26 im Be­ reich des Innenbundes 50 ist, bringt es der Bund 50 außerdem mit sich, daß zwischen dem Ring 26 und dem Ventilkolben 27 in einem Ringraum 52 Hydraulikflüssigkeit eingeschlossen wird, die bei der weiteren Verschiebung des Ventilkolbens 27 auf den Deckel 13 zu über den engen Spalt zwischen dem Endabschnitt 49 des Ventil­ kolbens 27 und dem Innenbund 50 des Ringes 26 verdrängt werden muß, so daß die Bewegung des Ventilkolbens 27 und sein Anschla­ gen am Deckel 13 hydraulisch gedämpft sind.
Zur Vervollständigung sei noch auf die Radialdichtung 53 hinge­ wiesen, die in einer Außennut des Ringes 26 liegt und zwischen dem Ring 26 und dem Steuerblock 12 wirksam ist. Sie dichtet also die Ringkammer 34 zu dem Axialspalt zwischen dem Steuerblock 12 und dem Deckel 13 und damit nach außen hin ab.
Von Vorteil bei der zweiteiligen Ausführung des Einbausatzes mit Buchse 25 und Ring 26 ist, daß der Ring 26 sowohl von einem Druck in der Ringkammer 34 als auch von einem Steuerdruck, der in dem Steuerraum zwischen dem Deckel 13 und dem Ventilkolben 27 herrscht, in Richtung auf den Deckel 13 zu beaufschlagt ist, so daß die Axialdichtung 51 und die Radialdichtung 53, die beide nach außen wirken, nur statisch belastet sind und die Gefahr ei­ ner Leckage nach außen gering ist. Daß auch der Steuerdruck den Ring 26 in Richtung auf den Deckel 13 zu beaufschlagt, ist dar­ auf zurückzuführen, daß der Dichtungsdurchmesser der Radialdich­ tung 33 größer als der Dichtungsdurchmesser der Axialdichtung 51 ist. Dieses Verhältnis zwischen den Dichtungsdurchmessern der Dichtungen 51 und 33 aufrechtzuerhalten, ist also auch bei der gezeigten Ausführung eines erfindungsgemäßen Zwei-Wege­ Einbauventils gelungen, bei der der Ventilkolben 27 an dem Dec­ kel 13 anschlägt.
Nun besteht allerdings die Möglichkeit, daß aufgrund eines Kle­ beeffekts zwischen der Buchse 25 und dem Ring 26, die mit der Stirnfläche 45 der Buchse und mit der Innenschulterfläche 55 des Rings aneinanderliegen können, die Gesamtfläche am Ring, an der ein im Inneren des Einbausatzes herrschender Steuerdruck im Sin­ ne eines Andrückens des Ringes 26 an den Deckel 13 wirkt, klei­ ner wird als die Fläche, an der der Steuerdruck im Gegensinne wirkt. Der Ring 26 wird dann vom Deckel 13 weggedrückt. Es ent­ steht zwischen Ring und Deckel ein Axialspalt, der in Fig. 4 strichpunktiert eingezeichnet ist, und in den die Axialdichtung 51 einwandert, wenn ein Steuerdruck ansteht. Die Axialdichtung 51 verschleißt dann sehr schnell.
Um dies zu vermeiden, sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel in die Stirnfläche 45 der Buchse 25 mehrere Nuten 56 einge­ bracht, durch die ein Klebeeffekt zwischen der Stirnfläche 45 der Buchse 25 und der Innenschulterfläche 55 des Rings 26 weit­ gehend vermieden wird. Von Vorteil ist dabei auch, daß durch die Nuten 56 eine offene Verbindung zwischen dem Inneren der Buchse 25 und des Ringes 26 und einem Ringraum 57 geschaffen ist, der aufgrund einer Fase 58 außen an der Stirnfläche 45 der Buchse 25 zwischen der Buchse 25 und dem Ring 26 gebildet ist. Somit herrscht in dem Ringraum 57, auch wenn die Flächen 45 und 55 an­ einanderliegen sollten, derselbe Druck wie im Inneren von Buchse und Ring. Entsprechend ist die Wirkfläche im Sinne eines Andrüc­ kens des Ringes 26 an den Deckel 13 vergrößert.
Anstelle der Nuten 56 kann in die Stirnfläche 45 der Buchse 25 auch eine Spiralnut eingebracht sein, die von der Innenseite zur Außenseite der Buchse führt. Eine solche Spiralnut läßt sich auf einfache Weise fertigen.
Die in Fig. 1 gezeigte Schließstellung nimmt der Ventilkolben 27 ein, wenn die Summe aus der Kraft der Schließfeder 28 plus der Kraft, die ein Steuerdruck an einer kreiszylindrischen Flä­ che, deren Durchmesser dem Durchmesser der Führungsfläche 48 entspricht, erzeugt, größer ist als die Summe der Kraft, die ein Druck im Hauptstromanschluß 17 an einer Kreisringfläche mit dem Sitzdurchmesser erzeugt plus der Kraft, die ein Druck in der Ringkammer 34 an einer Ringfläche erzeugt, deren Außendurchmes­ ser dem Durchmesser der Führungsaußenfläche 48 und deren Innen­ durchmesser dem Sitzdurchmesser entspricht. Wird der Steuerraum zu einem Tank entlastet, so kann sowohl ein Druck in der Ring­ kammer 34 als auch ein Druck im Hauptstromanschluß 17 den Ven­ tilkolben 27 vom Ventilsitz 38 abheben, sofern der Druck nur groß genug ist, um die Kraft der Schließfeder 28 zu überwinden. Der Ventilkolben 27 hebt vom Ventilsitz 38 ab, wobei er sich mit seiner Führungsaußenfläche 48 über die Stirnseite 45 der Buchse 25 hinausschiebt. Die Führungslänge ändert sich dabei jedoch nicht, da die Führungsaußenfläche 48 am Ventilkolben 27 länger als die Führungsbohrung 44 der Buchse 25 ist. Über den gesamten Weg des Ventilkolbens 27 ist die Führungslänge also durch die Länge der Führungsbohrung 44 bestimmt und konstant.
In der in Fig. 2 gezeigten Position beginnt der Ventilkolben 27 mit seinem Endabschnitt 49 in den Innenbund 50 des Ringes 26 einzutauchen. Dadurch wird das Ölvolumen in dem Ringraum 52 ein­ geschlossen und muß über den engen Spalt zwischen dem Endab­ schnitt 49 und dem Innenbund 50 verdrängt werden. Die Bewegung des Ventilkolbens 27 geht nun gedämpft weiter.
In der Darstellung nach Fig. 3 schließlich hat der Ventilkolben 27 seinen maximalen Hub gemacht und ist gegen den Deckel 13 ge­ schlagen. Man sieht, daß axial zwischen dem Ventilkolben 27 und dem Innenbund 50 des Ringes 26 noch ein Abstand besteht, der Ring 26 also das Anschlagen des Ventilkolbens 27 an den Deckel 13 nicht behindert. Man erkennt außerdem in Fig. 3, daß die Führungsaußenfläche 48 des Ventilkolbens 27 nun etwa mit der Führungsbohrung 44 der Buchse 25 an den Radialbohrungen 36 en­ det. In der Schließstellung des Ventilkolbens 27 reicht die Füh­ rungsaußenfläche 48 am Ventilkolben 27 also etwa um den maxima­ len Hub über die Führungsbohrung 44 hinaus.

Claims (14)

1. Zwei-Wege-Einbauventil mit einem in eine Aufnahmeboh­ rung (11) einbaubaren Einbausatz (10) und mit einem Ventildeckel (13) zum Verschließen der Aufnahmebohrung (11), wobei der Ein­ bausatz (10) zweistückig eine Buchse (25) mit mindestens einem radialen Durchgang (36) und mit einem axialen Durchgang (37) und einen zwischen der Buchse (25) und dem Ventildeckel (13) ange­ ordneten Ring (26) aufweist und einen Ventilkolben (27), mit dem eine Verbindung zwischen den radialen Durchgängen (36) und dem axialen Durchgang (37) steuerbar ist und der in Öffnungsrichtung bis gegen einen Anschlag (13) verschiebbar ist, und vorzugsweise eine den Ventilkolben (27) belastende Schließfeder (28) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (27) in seiner Schließstellung wenigstens annähernd bis zur dem Ring (26) Zuge­ wandten, ersten Stirnseite (45) der Buchse (25) von dieser ge­ führt ist.
2. Zwei-Wege-Einbauventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führungsfläche (48) am Ventilkolben (27) län­ ger ist als die Führungsfläche (44) an der Buchse (25) und in der Schließstellung des Ventilkolbens (27) bis in den Bereich der radialen Durchgänge (36) der Buchse (25) reicht.
3. Zwei-Wege-Einbauventil nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Führungsfläche (48) am Ventilkolben (27) in dessen Schließstellung vorzugsweise etwa eine dem maximalen Hub des Ventilkolbens (27) entsprechende Strecke in den Bereich der radialen Durchgänge (36) der Buchse (25) hineinreicht.
4. Zwei-Wege-Einbauventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventildeckel (13) den An­ schlag bildet, bis zu dem der Ventilkolben (27) in Öffnungsrich­ tung verschiebbar ist.
5. Zwei-Wege-Einbauventil nach einem vorhergehenden An­ spruch, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ring (26) und dein Ventildeckel (13) eine Axialdichtung (51) und zwischen der Buchse (25) und dem die Buchse außen axial übergreifenden Ring (26) eine Radialdichtung (33) angeordnet ist und daß der Dich­ tungsdurchmesser der Axialdichtung (51) kleiner als der Dich­ tungsdurchmesser der Radialdichtung (33) ist.
6. Zwei-Wege-Einbauventil nach den Ansprüchen 4 und 5, da­ durch gekennzeichnet, daß der Ring (26) einen nach innen vorste­ henden Bund (50) aufweist, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Buchse (25) im Bereich der Führung des Ventilkolbens (27), und daß der Ventilkolben (27) einen En­ dabschnitt (49) aufweist, der schon in der Schließstellung des Ventilkolbens (27) in Richtung auf den Ventildeckel (13) zu über die Buchse (25) hinausragt und an dem der Außendurchmesser des Ventilkolbens (27) kleiner als der Innendurchmesser des Bundes (50) am Ring (26) ist.
7. Zwei-Wege-Einbauventil, insbesondere nach den Ansprü­ chen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26) einen nach innen vorstehenden Bund (50) aufweist, dessen Innendurch­ messer kleiner ist als der Innendurchmesser der Buchse (25) im Bereich der Führung des Ventilkolbens (27), und daß der Ventil­ kolben (27) einen Endabschnitt (49) aufweist, der schon in der Schließstellung des Ventilkolbens (27) in Richtung auf den Ven­ tildeckel (13) zu über die Buchse (25) hinausragt und an dem der Außendurchmesser des Ventilkolbens (27) nur geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des Bundes (50) am Ring (26) ist, so daß sich eine hydraulische Anschlagdämpfung für den Ventilkolben (27) ergibt.
8. Zwei-Wege-Einbauventil nach Anspruch 5, 6 oder 7, da­ durch gekennzeichnet, daß eines der beiden Teile Buchse (25) und Ring (26) in einer dem anderen Teil (26) axial gegenüberliegen­ den und vom anderen Teil (26) berührbaren Fläche (45) eine Un­ stetigkeit (56) aufweist.
9. Zwei-Wege-Einbauventil nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß durch die Unstetigkeit (56) eine offene Verbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite der Buchse (25) ge­ schaffen ist.
10. Zwei-Wege-Einbauventil nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Unstetigkeit durch eine Nut (56) in der dem Ring (26) gegenüberliegenden Stirnfläche (45) der Buchse (25) gebildet ist.
11. Zwei-Wege-Einbauventil nach einem vorhergehenden An­ spruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (25) an ihrer dem Ring (26) gegenüberliegenden Stirnfläche (45) außen mit einer Fase (58) versehen ist und daß eine offene Verbindung zwischen dem Ringraum (57) zwischen Buchse (25) und Ring (26) an der Fase (58) und der Innenseite der Buchse (25) besteht.
12. Zwei-Wege-Einbauventil, insbesondere nach einen vorher­ gehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Buchse (25) und dem die Buchse (25) außen übergreifenden Ring (26) eine von der Buchse (25) aufgenommene Radialdichtung (33) angeordnet ist und daß im Bereich der Radialdichtung (33) der Außendurchmesser der Buchse (25) größer ist als in einem Ab­ schnitt (30) jenseits der radialen Durchgänge (36).
13. Zwei-Wege-Einbauventil, insbesondere nach einem vorher­ gehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurch­ messer der Buchse (25) im Bereich der radialen Durchgänge (36) größer ist als zwischen den radialen Durchgängen (36) und der dem Ring (26) abgewandten, zweiten Stirnseite (39) der Buchse (25).
14. Zwei-Wege-Einbauventil, insbesondere nach einem vorher­ gehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurch­ messer der Buchse (25) in einem Bereich, der sich in Richtung auf die dem Ring (26) zugewandte, erste Stirnseite (45) an den Bereich der radialen Durchgänge (36) anschließt, kleiner ist als im Bereich der radialen Durchgänge (36).
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