DE19543959C2 - Computergestützte Projektionsvorrichtung - Google Patents
Computergestützte ProjektionsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine computergestützte Projektions
vorrichtung mit einem bildspeichernden und bildbearbeiten
den Computer, an den ausgangsseitig eine rasterpunktge
steuerte Projektionsbildgebervorrichtung angeschlossen
ist, die auf ein Rückprojektionsfeld bildwerfend gerichtet
ist, und an den eingangsseitig ein Photosensorstift ange
schlossen ist, der zu einer Digitalisierung eines Photo
sensorortes im Rückprojektionsfeld zu positionieren ist,
wobei dessen Photsensorsignale laufend auf das Auftreten
eines Bildrefreshsignales gemäß einer Bilderzeugungssteue
rung geprüft und ausgewertet wird und jeweils so ermittel
te Photosensorkoordinaten zur Einstellung eines zugehöri
gen Bildpunktes in den zugehörigen Bildspeicher dienen und
wobei in einem Bildbearbeitungsprogramm abhängig von Be
dienungsfolgen von Bedienelementen verschiedene Bildbear
beitungsroutinen ausgeführt werden.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US 4,808,980 be
kannt. Das über eine computergesteuerte Projektionsvorrich
tung auf einem Bildschirm entstehende Bild wird front-
oder rückseitig von einem Vortragenden mit einem licht
empfindlichen Griffel abgetastet, und dessen Sensorsignal
wird dem Computer zugeführt, der aus dem zeitlichen Auf
treten im Rahmen der Zeilen- und Spaltenfolge eines jewei
ligen Refreshzyklus die Lage des Sensors im Bild bestimmt.
Diese Koordinaten werden laufend programmäßig ausgewertet
und als ein Cursor geführt, mit dessen Hilfe abhängig von
Steuertasteneingaben entweder der Weg des Sensors in das
Bild eingestellt wird oder neue Bilder zur Projektion auf
gerufen werden könne. Der Vortragende muß jedoch stets un
mittelbar an der großen Projektionswand arbeiten und wen
det sich dabei von den Zuhörern ab und verdeckt teilweise
das Bild.
Weiterhin ist aus der DE 34 20 705 A1 eine computergesteu
erte Anordnung mit mehreren Monitoren bekannt, die von ei
nem einzigen Lichtgriffel Steuersignale aus dem jeweils
berührten Monitor in den Computer zur Auswertung aufnimmt,
wobei entsprechend der Lichtgriffelposition auf allen Mo
nitoren ein Cursor erscheint und in dem Cursor eine aus
wertbare Kennungsinformation für den einzelnen Monitor
dargestellt ist, so daß abhängig davon an welchem Monitor
der Lichtgriffel positioniert ist, unterschiedliche Verar
beitungsprogramme ausgeführt werden können.
Weiterhin ist aus der US 5,428,417 eine computergesteuerte
Projektionsvorrichtung bekannt, die mit einem auf einem
Vortragspult angeordneten Digitalisierungstableau mit
randseitigen Berührungssensorfeldern verbunden ist, von
dem aus ein Projektionsbild gesteuert im Computer gene
riert wird, das mit einem damit angesteuerten Projektor
einem Bild eines Diapositivprojektors auf einer Projek
tionswand superpositioniert wird. Das computergesteuerte
Bild besteht aus auf einer Tastatur oder den Sensorfeldern
eingegebenen Schriftangaben und/oder mit einem auf dem Di
gitalisierungstableau geführten Cursor und/oder angesteu
erten Hervorhebungsfeldern. Die Verwendung des Diapositiv
projektors und die Diapositivbereitstellung stellt einen
erheblichen Aufwand und eine Einschränkung der Verwendung
der Vorrichtung dar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die eingangs bezeichnete
Vorrichtung zu verbessern, so daß der Vortragende nicht
nur an der Projektionswand Steuern, Zeichnen und Schreiben
kann sondern auch Blickkontakt zu den Hörern und Zuschau
ern behalten kann und er nicht im Projektionsbereich ste
hen muß.
Die Lösung ist dadurch gegeben, daß an den Computer minde
stens ein Monitor angeschlossen ist, auf dem der Photosen
sorstift alternativ positionierbar ist, wobei dessen Pho
tosensorsignal an die Bilderzeugungssteuerung des zugehö
rigen Bildgebers gemeldet wird, und daß die Bildbearbei
tungsroutinen unter Einschaltung von Zwischenspeicherbe
reichen eine Segmentierung, Verschachtelung und Überlage
rung von Bildspeicherinhalten oder -teilinhalten jeweils
gemäß den Bedienungsfolgen sowie abhängig von Cursorkoor
dinaten steuern, die jeweils mit den Bedienlementen einge
geben sind, wobei jeweils ein ausgewählter Bildspeicherin
halt als ein Projektorbild auf die Projektionsbildgeber
vorrichtung und ein ausgewählter Bildspeicherinhalt als
ein Monitorbild auf den Monitor ausgegeben sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Besonders vorteilhaft ist es, ein normales Rückprojek
tionsfeld oder das Bildfeld des Bildgerätes des Projektors
oder die Monitor-Bildfläche als Digitalisiertableau zu
verwenden, auf dem mit einem Lichtsensorstift gearbeitet
wird, dessen Signal bezüglich der Wiederauffrisch-Hel
ligkeitsschwankungen ausgewertet wird, bei deren Erkennen
ein Steuersignal gewonnen wird, das vorzugsweise durch ein
Infrarotsignal an die Steuerschaltung des elektronischen
Bilderzeugers geführt wird, von dem die jeweiligen Re
freshkoordinaten als die Sensorstiftkoordinaten erfaßt und
gespeichert werden und in den Zeichnungsspeicher eigetra
gen werden. Auf diese Weise wird der Sensorstift mit der
Bildwiederholrate verfolgt, wonach etwaige kleine Lücken
in einem Schreibzug durch eine Linieninterpolation ausge
glichen werden. Falls ein Bilschirm zum Einsatz kommt, der
keinen zyklischen Bilwiederaufbau benötigt. So kann je
weils eine Bildumsteuerung um den aktuellen Schreibbereich
herum zeitsparend erfolgen. Nur zum Erkennen des Stiftor
tes nach einem Absetzen und Wiederaufsetzen des Stiftes
sind vollständige zyklische Bildwiederholungen durchzufüh
ren.
In der Software der Bildbearbeitung sind vorzugsweise meh
rere verschieden dargestellte Cursoren sowie Bearbeitungs
koordinaten im Monitorbild geführt, die zum einen der Seg
mentierung oder Auswahl von Bildausschnitten oder von
Bildelementen dienen und von denen einer den Schreibstift
ort kennzeichnet und von denen ein anderer als ein Mar
kierzeiger im Projektorbild dient.
Bei der Anordnung des Digitalisiertableaus auf einem Red
ner- oder Moderatorenpult steht oder sitzt der Vortragende
in Richtung zum Publikum, und nur das vom Vortragenden je
weils zur Betrachtung freigegeben Bild- und Textmaterial
ist vom Computer gesteuert über den Projektor voll dem Pu
blikum sichtbar gemacht.
Der Vortragende kann, soweit er nicht frei schreibt oder
zeichnet sein Manuskript oder seine Skizzen auf das Di
gitalisiertableau legen und nachziehen, wobei das proji
zierte Bild nach und nach in didaktisch wirksamer Form
entwickelt wird.
Ist ein Scanner vorhanden oder sind die im Vortrag zu ent
wickelnden Bilder und Texte bereits im Computer gespei
chert, so können vorteilhaft die Bilder eingegeben und
ausgewählt werden und auf dem Monitor Stück für Stück
durch Cursoren oder Feldmarkierungen ausgewählt werden und
von dort als Projektorbild freigegeben werden. Dies entla
stet den Vortragenden sehr, so daß er sich voll auf den
Vortrag und die Zuhörer konzentrieren kann. Anstelle einer
schrittweisen Ausschnittfreigabe läßt sich vorteilhaft mit
einem andern Programmteil jeweils ein vorhandener Text
oder eine gezeichnete Linie einer gespeicherten Zeichnung
in der Vorlage mit dem Zeichenstift des Digitalisierers
grob überfahren, wobei die genaue vorgefertigte Schrift
oder Linie aus dem Vorspeicher in den Projektionsspeicher
nach und nach, wie beim üblichen Schreiben, jedoch mit ge
ringem Konzentrationsaufwand transferiert wird. Dies ent
lastet somit den Redner und vermeidet die Darstellung von
Schreib- oder Zeichenfehlern oder -Ungenauigkeiten, wobei
jedoch den Beobachtern die Information sorgfältig zum Vor
trag dosiert angeboten wird.
Vorteilhaft ist das Pult so ausgelegt, daß auf der Digita
lisierfläche zwei DIN A4-Blätter nebeneinander Platz fin
den und seitlich dazu Ablageflächen für weitere Manus
kriptblätter angeordnet sind. Die Digitalisierfläche hat
zweckmäßig Anschläge und Klemmhalter für die jeweils zu
behandelnden Manuskriptblätter, so daß bereits über den
Scanner oder durch frühere Eingaben eingespeichert Bilder
und Textseiten punktgenau weiterbearbeitet werden können,
wenn sie wiederaufgelegt werden. Neben oder hinter dem
Digitalisierfeld ist zweckmäßig ein Monitor angeordnet,
durch den der Vortragende sowohl ggf. die vorgespeicherte
Gesamtinformation und insbesondere die Übersicht über die
bereits zur Projektion freigegebenen Teile als auch Steu
erinformationen und Bearbeitungscursoren angeboten be
kommt. Der Zuhörer und -seher wird von den störenden, nur
den Operator interessierenden, Bildern und Informationen
entlastet.
Auch ein Suchen in Dateien und Datenbanken und ein Blät
tern in einem Bildvorrat kann der Operator zwischendurch
am Monitor, verdeckt für die Zuhörer, vornehmen.
Der Monitor ist mit seiner Bildfläche zweckmäßig an die
Digitalisierebene angepaßt und bevorzugt als LCD-Flach
bildgerät ausgeführt. Dadurch stört er nicht das Blickfeld
zwischen dem Redner und den Zuhörern.
Eine vorteilhafte Variante ist es, die Monitorbildfläche
selbst als ein Digitalisiertableau auszurüsten oder letz
teres der Bildfläche zu unterlegen oder zu überlagern; da
durch läßt sich der Schreibstift selbst als Cursor benut
zen. Die Berührungssteuerfelder decken sich dabei vorteil
haft mit den Steuerfunktionsbildfeldern, auch Menüfelder
genannt.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn zusätzlich weni
ge Steuer- und Quittungstasten oder Auslöstetasten neben
dem Digitalisierungsfeld und/oder am Zeichenstift angeord
net sind, wobei vom Zeichenstift die Tastersignale vor
zugsweise mit elektromagnetischen, insbesondere infraro
ten, Wellen oder als Ultraschallsignale in Verbindung mit
den Ortungssignalen oder getrennt über eine Infrarot
strecke an den Computer übertragen werden.
In das Pult ist zweckmäßig auch ein Scanner für DIN A4-
Blätter eingebaut, so daß insbes. auch Diskussionsbeiträge
oder ad hoc zu Papier gebrachte Text- und Bildinfor
mationen auf dem Projektor ausgebbar sind und auch weiter
bearbeitet werden sowie dokumentiert werden können.
Der steuernde Computer und die zweckmäßig zur Bilddokumen
tation oder Bilddatenbankhaltung hinzugefügten Peripherie
geräte sind vorteilhaft in vom Operator aus zugänglichen
Fächern des Pultes untergebracht. Da farbige Bilder bevor
zugt sind, empfiehlt sich auch entsprechende Bildverarbei
tung, -speicherung und -wiedergabe vorzusehen.
Für wechselnde Vortragsarten oder -phasen hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, wenn der Redner wahlweise oder wech
selnd stehend oder sitzend am Pult agieren kann, wozu be
vorzugt eine motorische Höhenverstellbarkeit des Pults
vorgesehen wird.
Ist die Vorrichtung zur Unterstützung der Beschreibung um
fangreicher oder komplexer Sachverhalte vorgesehen, so
empfiehlt es sich, mehrere Digitalbildprojektoren einzu
setzen, die jeweils die Inhalte verschiedener Projektions
bildspeicher auf zugehörige Bildwände projizieren. Hier
durch kann der Betrachter die Information länger auf sich
einwirken lassen und rückschauend miteinander vergleichend
besser verstehen.
Die Erfindung ist anhand der Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf ein Pult mit einem
Digitalisierfeld;
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht eines Pultes von der
Rednerseite;
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild einer Gesamtvorrichtung;
Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf ein Vortragspult mit einem
Digitalisiertableau DT, welches für zwei nebeneinander
liegende DIN A4-Blätter ausgelegt ist. Beidseitig davon
befinden sich Ablagefächer F1, F2 für weitere Manuskript-
und Zeichenvorlagen. Auf dem Digitalisiertableau DT sind
seitliche Anschläge K3, K3* und weitere Klemmanschläge K1,
K2 angeordnet, die eine genaue Positionierung und eine
einfache und sichere Befestigung der zu bearbeitenden Vor
lagen oder Leerblätter ermöglichen.
Das Digitalisiertableau DT arbeitet beispielsweise mit Ul
traschallsensoren US1-US3, die in Verbindung mit dem ak
tiven Schreibstift SS die Bestimmung des Ortes der
Schreibstiftspitze auf der Vorlage bzw. dem Tableau ermög
lichen.
Weiterhin befindet sich im Blickfeld des Vortragenden ein
Monitor MO, der beispielsweise ein LCD-Flachbildschirm
ist. Seitlich dazu ist eine Steuertastatur TA angeordnet,
die zur Steuerung der Cursoren C1, C2 und anderer Aktivie
rungsvorgänge dient. Im unteren Bereich des Monitorbild
feldes ist eine Menueleiste mit Steuersymbolfeldern SB
vorgesehen, welche zweckmäßig benachbart zu diesen zuge
ordneten Sensorfeldern SF liegen, die auf dem Digitali
siertableau DT angeordnet sind.
Auf dem Monitor wird zweckmäßig auch ein weiterer Zeiger
cursor CS mitgeführt, der die Lage des Schreibstiftes SS
symbolisiert und auch zur Projektion auf der Bildwand
vorgesehen ist.
Der Monitor MO läßt sich auch als weiterer Digitalisierer
DT1 ausbilden, wenn eine geeignete Digitalisierungsvor
richtung diesem hinzugefügt wird.
Vorteilhaft hat sich auch erwiesen, einen Scanner SC für
DIN A4-Blätter in das Pult zu integrieren, so daß Inhalte
von Manuskriptblättern, vor einer weiteren Vornahme einer
Projektionssteuerung mittels des Digitalisiertableaus DT,
in den Computer als Bildvorrat eingespeichert werden kön
nen.
Die schematische Darstellung des Manuskriptblattes auf dem
linken Feld des Digitalisiertableaus und die erst teilwei
se übernommene Information auf dem Monitor MO verdeut
licht, wie eine sukzessive Übernahme der vorgefertigten
Information durch die Sensorstiftmanipulation auf den Mo
nitor und parallel dazu auf die Projektionsfläche er
folgt.
Fig. 2 zeigt das Rednerpult RP von der Rednerseite aus.
Man erkennt wegen der Neigung der oberen Pultfläche den
Scanner SC, das Digitalisiertableau DT, den Monitor MO und
die Tastatur TA.
Unter dem Pultdeckel befinden sich im Seitenbereich Regal
fächer, in denen der Prozessor PC, ein Drucker DR für die
Ausgabe von frisch erstellten oder nachbearbeiteten Manus
kriptblättern, Laufwerke CL, DL für Digitalcassetten und
Laserdiscetten, die der Ein- und Ausgabe und Zwischen
speicherung von Bildinformationen und Textinformationen
dienen, sowie der Scanner SC untergebracht sind.
Vorteilhaft ist es vorgesehen, daß das Rednerpult RP, das
der Stehhöhe des Redners angepaßt ist, mit teleskopie
renden Seitenwangen oder Teleskopfüßen TF ausgestattet
ist, die über einen Hubantrieb HA motorisch ein- und aus
fahrbar sind. Dadurch läßt sich die Pulthöhe der Sitzhöhe
eines Moderators anpassen, so daß bei eingefahrenen Füßen
ein Moderatorenpult MP vorliegt.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild des Prozessors PC, der
eingangsseitig mit dem Digitalisiertableau DT, der Steuer
tastatur TA, den Discettenlaufwerken CL und Laserdiscet
tenlaufwerk DL sowie dem Scanner SC verbunden ist. Auf dem
Digitalisiertableau ist eine Menueleiste mit Steuersymbol
feldern SF vorgesehen. Das Digitalisiertableau DT arbeitet
funktional mit dem Schreibstift SS, der vorzugsweise ein
aktiver Sensor- und/oder Geberstift ist, zusammen. Aus
gangsseitig ist an dem Rechner PC ein Monitor MO, ein Dr
ucker DR und ein steuerbarer Bildprojektor PR angeschlos
sen. Dieser ist beispielsweise mit einem LCD-Bildfeld aus
gestattet und auf einem Overheadprojektor OH plaziert, der
das Bild auf eine Projektionsfläche PF wirft.
Die Projektionsfläche PF ist für die rückseitige Projek
tion als ein Diffusor durchscheinend ausgebildet. Die
Rückprojektionswand selbst ist als ein Digitalisiertableau
DT* ausgebildet, bzw. mit einem solchen bedeckt. Dieses
Digitalisiertableau arbeitet mit einem Schreibstift SS*
zusammen, der optisch mit dem Digitalisierfeld zusammenar
beitet, so daß von dessen Sensoren ein Digitalisiersignal,
das den Ort des Schreibstiftes SS* jeweils angibt, an den
Rechner PC geführt wird.
Die Information des Sensorstiftes SS kann über ein Kabel
KA oder auch über eine drahtlose, z. B. infrarotbetriebene,
Nachrichtenstrecke zum Rechner PC geführt sein.
Bei der Digitaliservorrichtung an dem Rückprojektionsfeld
RF, dem Projektionsbildgeber PR oder auch am Monitor MO
kommt ein lichtempfindlicher Sensorstift SSL zum Einsatz,
der einen geeigneten Lichtaufnehmer in seiner Spitze trägt
und dessen Empfangssignal einer Empfangsauswerteschaltung
zugeführt ist, welche das Refreshsignal eines jeweils be
rührten Bildpunktes erkennt und zur Bildansteuerschaltung
des Rechners PC signalisiert. Auch diese Signalübertagung
läßt sich per Kabel oder vorzugsweise mittels Infrarot
licht vornehmen wofür an dem photosensitiven Stift SSL
ein Infrarotlichtsender IRS angeordnet ist und am Rechner
PC ein Infrarotlichtempfänger IRE angeschlossen ist. Zur
weiteren Signalauswertung wird das Zeitsignal der Refres
herkennung genutzt, um die jeweils zur Bildaufbereitung
gegebenen Refreshbildadressen, die die jeweilige Position
des Photosensorstifts SSL im Bild representieren, zur wei
teren Programmbearbeitung bereitzustellen.
Claims (12)
1. Computergestützte Projektionsvorrichtung mit einem
bildspeichernden und bildbearbeitenden Computer (PC), an
den ausgangsseitig eine rasterpunktgesteuerte Projektions
bildgebervorrichtung (PR) angeschlossen ist, die auf ein
Rückprojektionsfeld (PF) bildwerfend gerichtet ist, und an
den eingangsseitig ein Photosensorstift (SSL) angeschlos
sen ist, der zu einer Digitalisierung eines Photosensoror
tes im Rückprojektionsfeld (PF) zu positionieren ist, wo
bei dessen Photosensorsignale laufend auf das Auftreten ei
nes Bildrefreshsignales gemäß einer Bilderzeugungssteue
rung geprüft und ausgewertet wird und jeweils so ermittel
te Photosensorkoordinaten zur Einstellung eines zugehöri
gen Bildpunktes in den zugehörigen Bildspeicher dienen und
wobei in einem Bildbearbeitungsprogramm abhängig von Be
dienungsfolgen von Bedienelementen (SF, TA) verschiedene
Bildbearbeitungsroutinen ausgeführt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Computer (PC) minde
stens ein Monitor (MO) angeschlossen ist, auf dem der Pho
tosensorstift (SSL) alternativ positionierbar ist, wo
bei dessen Photosensorsignal an die Bilderzeugungssteue
rung des zugehörigen Bildgebers (PR, MO) gemeldet wird,
und daß die Bildbearbeitungsroutinen unter Einschaltung
von Zwischenspeicherbereichen eine Segmentierung, Ver
schachtelung und Überlagerung von Bildspeicherinhalten
oder -teilinhalten jeweils gemäß den Bedienungsfolgen so
wie abhängig von Cursorkoordinaten steuern, die jeweils
mit den Bedienlementen (SF, TA) eingegeben sind, wobei jeweils ein
ausgewählter Bildspeicherinhalt als ein Projektorbild auf
die Projektionsbildgebervorrichtung (PR) und ein ausge
wählter Bildspeicherinhalt als ein Monitorbild auf den Mo
nitor (MO) ausgegeben sind.
2. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienelemente
(SF, TA) Steuertasten (TA) und/oder Berührungssteuerfelder
(SF) sind.
3. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Computer (PC)
nur für das Monitorbild Cursoren als Arbeitscursoren (C1,
C2) und für das Projektorbild mindestens ein weiterer Cur
sor als ein Zeigercursor (CS) geführt werden.
4. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bedie
nungsgesteuert
- 1. weitere Koordinateneingaben von einem Digitalisiertable au (DT) parallel dem Monitorbild und dem Projektorbild laufend ergänzend zugeführt werden oder
- 2. cursorbezeichnete Bildelemente vom Monitorbild in das Projektorbild übertragen werden oder
- 3. cursorausgewählte Bildelemente vom Monitorbild in das Projektorbild übertragen werden oder aus diesem gelöscht werden oder
- 4. das Projektorbild durch ganze Monitorbilder ersetzt wird.
5. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach An
spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Monitorbild
Steuersymbolleisten (SB) und Menueleisten eingestellt
sind, die nicht im Projektorbild enthalten sind.
6. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Monitorbildebene als ein Digitalisiertableau (DT1)
ausgebildet ist.
7. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Computer (PC) mehrere Projektionsbildgebervorrichtun
gen (PR) angeschlossen sind, denen jeweils eigene Bild
speicherbereiche im Computer (PC) zugeordnet sind.
8. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Computer (PC) in und der Monitor (MO) sowie die Steu
ertasten (TA) auf einem Redner- oder Moderatorpult (RP,
MP) angeordnet sind.
9. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach An
spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Pult (RP, MP)
ein Scanner (SC) angeordnet ist, der eingangsseitig an den
Computer (PC) angeschlossen ist.
10. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach An
spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Pult (RP, MP)
die Höhe eines Rednerpults für einen stehenden Redner oder
eines Tischpultes für einen sitzenden Moderator hat und
zwischen einer Steh- und einer Sitzhöhe motorisch ver
stellbar ausgebildet ist.
11. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach einem
der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Pult
(RP, MP) Aufnahmefächer für den Computer (PC) und dessen
Peripheriegeräte, wie Drucker (DR), Discettenenlaufwerk
(CL), Scanner (SC) und Laserdisclaufwerk (DL), enthält.
12. Computergestützte Projektionsvorrichtung nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Pult (RP, MP)
beidseitig eines Digitalisierungstableaus (DT, DT1) Abla
gefächer (F1, F2) für DIN A4-Blätter aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19543959A DE19543959C2 (de) | 1995-11-25 | 1995-11-25 | Computergestützte Projektionsvorrichtung |
| DE19602592A DE19602592A1 (de) | 1995-11-25 | 1996-01-25 | Steuervorrichtung zur computergestützten Informationsprojektion und -aufnahme |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19543959A DE19543959C2 (de) | 1995-11-25 | 1995-11-25 | Computergestützte Projektionsvorrichtung |
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ID=7778398
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| DE19602592A Ceased DE19602592A1 (de) | 1995-11-25 | 1996-01-25 | Steuervorrichtung zur computergestützten Informationsprojektion und -aufnahme |
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| DE19543959A1 (de) | 1997-05-28 |
| DE19602592A1 (de) | 1997-07-31 |
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