DE1954392U - Vorrichtung zur magnetisierung von wasser. - Google Patents
Vorrichtung zur magnetisierung von wasser.Info
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Description
"Vorrichtung zur Magnetisierung von Wasser"
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vorübergehenden Magnetisierung von in Leitungen fließendem^asser
Die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Was ser können durch vorübergehende Einwirkung eines magnetischen
Feldes verändert werden.
So wird beispielsweise die Ablagerung von Kesselstein bei der Erhitzung von magnetisch vorbehandeltem Wasser
gegenüber nichtbehandeltem Wasser erheblich herabgesetzt, Kommt es bei völliger Verdampfung des Wassers noch zu
Rückständen, so treten diese nicht als Kesselstein, sondern in Form einer leicht ablösbaren pulvrigen Schicht
auf. Bereits vorhandene feste Ablagerungen von Kesselstein werden nach längerer Einwirkung magnetisch behandelten
Wassers aufgelöst. Es ist daher die Verwendung
magnetisch vorbehandelten Wassers in all den Fällen vorteilhaft, in denen Wasser erhitzt wird und sich dadurch
Kesselstein ablagern könnte.
Es wurde weiterhin festgestellt, daß Pflanzen, welche mit magnetisch vorbehandeltem Wasser gegossen werden,
wesentlich schneller wachsen. Außerdem wird die Blüte vorverlegt und Größe und Farbenpracht der Blüten gesteigert
.
Schließlich macht sich die magnetische Vorbehandlung
des Wassers auch bei der Benetzungsfähigkeit günstig
bemerkbar. Dies ist vor allem bei Reinigungs- und Spülvorgängen sehr wesentlich.
Die Umwandlung des Wassers erfolgt dabei einfach durch kurzzeitige Einwirkung eines Magnetfeldes. Dieses Feld
kann entweder von Dauermagneten, oder aber auch von einem Elektromagneten hervorgerufen werden.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche es auf einfache Weise ermöglicht, in Leitungen
aus nichtmagnetischem Werkstoff fließendes Wasser zu magnetisieren.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst,
daß die Wasserleitung einen Ring aus nichtmagnetischem Werkstoff, welcher eine Anzahl gleich orientierter Dauer-
magnete aufnimmt, aufweist. Als-nichtmagnetischer Werkstoff
kommt insbesondere ein Kunststoff infrage. Es ist
jedoch auch die Verwendung beispielsweise von Kupfer oder Messing denkbar. Die Orientierung der Dauermagnete
kann dabei so sein, daß der eine Pol zum Inneren der Wasserleitung
zeigt, während der andere nach außen gerichtet
ist. Es ist jedoch auch eine Orientierung in Richtung der Leitungsachse möglich.
Nach der Erfindung kann der Ring innerhalb der Wasserleitung vorgesehen sein. Es ist jedoch erfindungsgemäß
ebenso gut möglich, daß der Ring außerhalb der Wasserleitung vorgesehen ist. Der Anbringungsort des Ringes
hängt dabei einmal vom Querschnitt der Leitung, zum anderen von der Zugänglichkeit des entsprechenden Leitungsabschnittes
ab.
Für einige Anwendungszwecke hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn der Ring einen Teil der Wasserleitung bildet. In diesem Fall ist z.B. in ein Rohrstück oder
in den Austrittsstutzen einer Gießkanne ein Ring eingelassen, welcher die zur Magnetisierung dienenden Dauermagnete
enthält.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der Ring einer am
Ende der Wasserleitung anbringbaren Auslauftülle zugeordnet
ist. Es ist so möglich, an jeder beliebigen Zapfstelle magnetisiertes Wasser zu entnehmen. Dazu muß nur
am Ende der Wasserleitung eine mit einem Ring von Dauer-
magneten versehene Auslauftülle angebracht werden.
Vorzugsweise besteht der Ring aus gummielastischem Werkstoff, z.B. Kunststoff, und sind die Dauermagnete in
diesen eingebettet. Ein derartiger Ring kann aufgrund seiner Dehnbarkeit leicht über eine Leitung gezogen werden.
In dem Ring aus Kunststoff sind die Dauermagnete sicher gehaltert.
Um den Ring an jeder beliebigen Stelle auf die Wasserleitung aufsetzen zu können, ist nach der Erfindung vorgesehen,
daß der Ring in Achsenrichtung geschlitzt ist. Er kann so leicht auf die Leitung aufgeklemmt werden.
Schließlich kann nach der Erfindung der Ring aus einem
die Dauermagnete tragenden Band, insbesondere aus Kunststoff bestehen. Die Dauermagneten können auf dieses Band
aufgesetzt oder eingebettet sein. Es ist möglich, eine Seite dieses Bandes mit einer klebenden Schicht zu versehen,
um die Anbringung des Bandes zu erleichtern.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
3? ig. 1 einen auf klemmbar en Ring;
Fig. 2 einen Teil eines Bandes;
Fig. 3 einen Wasserhahn mit einer Auslauftülle und
Fig. 4 eine Gießkanne, jeweils mit daran angebrachten Dauermagneten.
Bei der in U1 ig. 1 dargestellten Manschette besteht
der Ring 1 aus gummielastischem Kunststoff. In diesen sind mehrere langgestreckte Dauermagnete 2 etwa in Achsenrichtung
eingebettet. Um den Ring auf die Wasserleitung aufklemmen zu können, ist er bei 3 in Achsenrichtung
geschlitzt. In Fig. 2 ist ein Band 4 dargestellt, auf welchem etwa quaderförmige Dauermagnete 2, beispielsweise
durch Kleben, befestigt sind. Die Magnete 2 müssen nicht unbedingt an der Oberfläche des Bandes 4 befestigt
sein, sondern sLe können auch teilweise, in ein entsprechend
verdicktes Band 4, eingelassen sein. Die den Magneten
gegenüberliegende Fläche des Bandes 4 ist vorzugsweise mit einer Klebstoffschicht versehen.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher eine
Tülle 5 auf den Auslaufstutzen 6 eines Hahnes 7 aufgeschoben
ist. Die Wandung der JEülle 5 ist im Bereich des
die Dauermagneten 2 aufnehmenden Ringes 1 verdickt. Dadurch wird eine Verringerung des Querschnittes der
Auslauftülle 5 vermieden.
Bei der in Fig. 4 wiedergegebenen Gießkanne 8 sind die
Dauermagneten 2 schließlich in die Wandung des Austrittsrohres 9 eingelassen. Ähnlich können Dauermagneten 2 auch
beispielsweise in ein Stück eines Kunststoffrohres eingearbeitet
werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur vorübergehenden Magnetisierung von
in Leitungen fließendem Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserleitung einen Ring (1) aus nichtmagnetischem Werkstoff, welcher eine Anzahl gleich
orientierter Dauermagnete (2) aufnimmt, aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) innerhalb der Wasserleitung vorgesehen
ist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) außerhalb der Wasserleitung vorgesehen
ist.
4-. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) einen Teil der Wasserleitung bildet.
5» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) einer am Ende (6) der Wasserleitung
anbringbaren Auslauftülle (5) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (1) aus gummielastischem Werkstoff, z.B. Kunststoff, besteht und die Dauermagnete (2) eingebettet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (1) in Achsenrichtung geschlitzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (i) aus einem die Dauermagnete (2) tragenden Band (4·), insbesondere aus Kunststoff, besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA26225U DE1954392U (de) | 1966-08-18 | 1966-08-18 | Vorrichtung zur magnetisierung von wasser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA26225U DE1954392U (de) | 1966-08-18 | 1966-08-18 | Vorrichtung zur magnetisierung von wasser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1954392U true DE1954392U (de) | 1967-01-26 |
Family
ID=33318534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA26225U Expired DE1954392U (de) | 1966-08-18 | 1966-08-18 | Vorrichtung zur magnetisierung von wasser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1954392U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932565A1 (de) * | 1989-09-29 | 1991-04-11 | Norbert Dipl Ing Flammann | Kleingeraet, z. b. kaffeemaschine, dampfbuegeleisen oder espressomaschine und verwendung von magneten in diesen geraeten |
| DE4442872A1 (de) * | 1994-12-02 | 1996-06-05 | Marcel Jahnke | Ein magnetischer Boden zur Einlage in Blumenvasen |
| DE29807704U1 (de) | 1998-04-29 | 1998-07-23 | Friedrich Hagans, Plastverarbeitung, 99099 Erfurt | Rohrleitungsadapter mit Permanentmagnetfeld |
-
1966
- 1966-08-18 DE DEA26225U patent/DE1954392U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932565A1 (de) * | 1989-09-29 | 1991-04-11 | Norbert Dipl Ing Flammann | Kleingeraet, z. b. kaffeemaschine, dampfbuegeleisen oder espressomaschine und verwendung von magneten in diesen geraeten |
| DE4442872A1 (de) * | 1994-12-02 | 1996-06-05 | Marcel Jahnke | Ein magnetischer Boden zur Einlage in Blumenvasen |
| DE29807704U1 (de) | 1998-04-29 | 1998-07-23 | Friedrich Hagans, Plastverarbeitung, 99099 Erfurt | Rohrleitungsadapter mit Permanentmagnetfeld |
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