DE19543701A1 - Vormischbrenner - Google Patents
VormischbrennerInfo
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- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
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- F23D14/62—Mixing devices; Mixing tubes
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vormischbrenner für die Verbren
nung von gasförmigem und/oder flüssigem Brennstoff, bei wel
chem der Brennstoff als Sekundärströmung in eine gasförmige,
kanalisierte Hauptströmung eingedüst wird, wobei die Sekun
därströmung einen wesentlich kleineren Massenstrom aufweist
als die Hauptströmung.
Aus EP 0 321 809 B1 ist ein Vormischbrenner bekannt, der sich
durch niedrige NOx-Emissionswerte (ca. 25 ppm) und eine hohe
Flammenstabilität auszeichnet. Dieser Vormischbrenner, auch
Doppelkegelbrenner genannt, besteht aus hohlen, sich zu einem
Körper ergänzenden Teilkegelkörpern mit tangentialen Luftein
trittsschlitzen für die vom Verdichter heranströmende Ver
brennungsluft auf sowie Zuführungen für gasförmige und flüs
sige Brennstoffe, wobei die Mittelachsen der hohlen Teilke
gelkörper eine in Strömungsrichtung sich erweiternde Kegel
neigung aufweisen und in Längsrichtung zueinander versetzt
verlaufen. Im Inneren des Brenners (Kegelspitze) ist eine
Brennstoffdüse für den flüssigen Brennstoff angeordnet, durch
die der Brennstoffin einem spitzen Winkel in den Hohlkegel
eingedüst wird. Das entstehende kegelige Flüssigbrennstoff
profil wird von dem tangential rotierenden Verbrennungsluft
strom umschlossen, wobei in axialer Richtung die Konzentra
tion des Brennstoffes infolge der Vermischung mit der Ver
brennungsluft ständig abnimmt. Der Vormischbrenner kann auch
mit gasförmigen Brennstoff bzw. im Mischbetrieb betrieben
werden. Dabei geschieht die Gemischbildung des gasförmigen
Brennstoffes mit der Verbrennungsluft bereits in den tangen
tialen Lufteintrittsschlitzen, in die der gasförmige Brenn
stoff über gleichmäßig verteilte Düsen eingebracht wird.
Um eine verläßliche Zündung des Gemisches am Ausgang des
Brenners und einen genügenden Ausbrand zu erzielen, ist eine
innige Mischung des Brennstoffes mit der Luft erforderlich.
Durch die Art der Eindüsung entstehen im Innenraum des Dop
pelkegelbrenners axial ausgerichtete Wirbel des Brennstoff/-
Luft-Gemisches. Wenn die Wirbelzahl einen kritischen Wert
erreicht hat, erfolgt der Vortex Breakdown (Aufplatzen der
Wirbel) und es bildet sich stromab des Brennerausganges eine
stabile Flammenfront.
Eine weitere dauerhafte Absenkung der Schadstoffemissions
werte der Doppelkegelbrenner, beispielsweise auf NOx-Werte
kleiner 9 ppm, durch Veränderung der Betriebsbedingungen ist
wegen der auftretenden Probleme bezüglich Flammenstabilität,
Pulsation und der immer höheren Verbrennungstemperaturen
nicht möglich.
Ein weiterer Nachteil der Doppelkegelbrenner besteht in ihrer
komplizierten geometrischen Form und den dadurch bedingten
fertigungstechnischen Schwierigkeiten.
Aus EP 0 619 456 A1 ist ein Brennstoffzufuhrsystem für eine
Brennkammer mit Vormischverbrennung bekannt, in welcher ein
gasförmiger und/oder flüssiger Brennstoff als Sekundärströ
mung in eine gasförmige, kanalisierte Hauptströmung eingedüst
wird, wobei die Sekundärströmung einen wesentlich kleineren
Massenstrom aufweist als die Hauptströmung und wobei der
durchströmte Vormischkanal gekrümmte Wände aufweist. In einer
Ausführungsform ist der Kanal ringförmig und an der äußeren
als auch inneren Ringwand sind eine gleiche Anzahl von Wir
bel-Generatoren in Umfangsrichtung aneinandergereiht.
Diese Wirbel-Generatoren weisen drei sich in Strömungsrich
tung erstreckende, frei umströmte Flächen auf, von denen eine
die Dach- und die beiden anderen die Seitenflächen bilden.
Die Seitenflächen sind mit einer gleichen Kanalwand bündig
und schließen miteinander einen Pfeilwinkel α ein. Die Dach
fläche liegt mit einer quer zum durchströmten Kanal verkau
fenden Kante an dergleichen Kanalwand an wie die Seitenflä
chen und die längsgerichteten Kanten der Dachfläche, die bün
dig sind mit den in den Strömungskanal hineinragenden längs
gerichteten Kanten der Seitenflächen, verlaufen unter einem
Anstellwinkel e zur Kanalwand. Es sind auch halbe Wirbel-Ge
neratoren möglich, bei denen nur die eine der beiden Seiten
flächen des Wirbel-Generators mit einem Pfeilwinkel α/2 ver
sehen ist, während die andere Seitenfläche gerade und in
Strömungsrichtung ausgerichtet ist. Die Verbindungskanten von
je zwei gegenüberliegenden Wirbel-Generatoren können dabei
auf der gleichen Radialen liegen oder um eine halbe Teilung
versetzt sein.
Mit diesem bekannten Brennstoffzufuhrsystem nach EP 0 619 456
A1 wird erreicht, daß in einer sehr kurzen Strecke Brennluft
und Brennstoff innig vermischt werden und gleichzeitig in der
Mischzone eine gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilung er
reicht wird. Aussagen bezüglich Erreichen einer ausreichenden
Flammenstabilität fehlen aber hier. Da dieses Brennstoffzu
fuhrsystem für eine selbstzündende Brennkammer angewendet
wird, ist in diesem Falle auch keine Flammenstabilisierung
notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vormischbren
ner für die Verbrennung von gasförmigem und/oder flüssigem
Brennstoff zu entwickeln, mit dem extrem niedrige NOx-Emis
sionen erreicht werden, wobei sich der Brenner durch eine
einfache Geometrie und ein zuverlässiges Betriebsverhalten
auszeichnen soll. Bei dem Brenner soll innerhalb kürzester
Strecke eine innige Vermischung von Verbrennungsluft und
Brennstoff erreicht werden bei gleichzeitiger gleichmäßiger
Geschwindigkeitsverteilung in der Mischzone, wobei ferner mit
einem solchen Brenner ohne Verwendung eines mechanischen
Flammenhalters ein Rückschlagen der Flamme mit Sicherheit
vermieden werden soll.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem Vormischbrenner gemäß
Oberbegriff des Patentanspruches 1, welcher mit einem Brenn
stoffzufuhrsystem arbeitet, das aus EP 0 619 456 A1 bekannt
ist, dadurch erreicht, daß die verwendeten Wirbel-Generato
ren solche Wirbel erzeugen, welche nach der Mischung des
Brennstoffes mit der Luft der Brennstoff/Luft-Gemischströmung
einen Restwirbel hinterlassen, daß der von den Kanalwänden
gebildete ringförmige Hauptströmungskanal mit einer konstan
ten Höhe eine Länge stromabwärts der Wirbel-Generatoren und
der Brennstoffeindüsung aufweist, die im Bereich zwischen dem
5- bis 20-fachen seiner Höhe liegt und daß sich der ringför
mige Hauptströmungskanal anschließend durch Schließung der
inneren Zylinderwand zu einem kreisförmigen Hauptströmungska
nal erweitert.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß durch das
Brennstoffzufuhrsystem und den Einsatz der Wirbel-Generatoren
einerseits eine intensive vollständige Mischung von Brenn
stoff und Verbrennungsluft in einer sehr kurzen Mischstrecke
ohne Ablösegebiete und mit gleichmäßigem Geschwindigkeits
profil erfolgt, was eine Voraussetzung für eine Minimierung
der NOx-Gehalte ist und daß andererseits auf Grund des von
den Wirbel-Generatoren erzeugten Restwirbels, der nach der
Mischung in der Brennstoff/Luft-Gemischströmung noch vorhan
den ist, die Rezirkulationszone positiv beeinflußt wird, was
die Flammenstabilität erhöht und die Quermischung der ver
schiedenen Brenner in einer ringförmigen Brennkammer verbes
sert. Der erfindungsgemäße ringförmige Vormischbrenner
zeichnet sich weiterhin durch eine einfache Geometrie aus und
ist deshalb konstruktiv leicht herstellbar.
Zur Ausbildung der Rezirkulationszone, welche als Zündquelle
für heranströmendes frisches Brennstoff/Luft-Gemisch dient,
ist es außerdem notwendig, daß sich nach einer ausreichen
den Länge des ringförmigen Vormischstrecke der innere Zylin
der schließt. Das kann in zweckmäßiger Weise allmählich
oder sprunghaft erfolgen, so daß sich der Hauptströmungska
nal entweder allmählich erweitert oder aber ein plötzlicher
Übergang vom Ringkanal zum Kreiskanal erfolgt. Die Rezirkula
tionszone bildet sich dann im kreisförmigen Querschnitt aus.
Es ist vorteilhaft, wenn "halbe" Wirbel-Generatoren des Del
tawing-Typs verwendet werden, wobei ein Wirbel-Generatoren
drei frei umströmte Flächen aufweist, die sich in Strömungs
richtung erstrecken und von denen eine die Dachfläche und die
beiden anderen die Seitenflächen bilden, daß die Seitenflä
chen mit einer gleichen Kanalwand bündig sind und eine Sei
tenfläche mit einem halben Pfeilwinkel versehen ist, während
die andere Seitenfläche gerade und in Strömungsrichtung aus
gerichtet ist, daß die Dachfläche mit einer quer zum durch
strömten Ringkanal verlaufenden Kante an der gleichen Kanal
wand anliegt wie die Seitenflächen, und daß die längsgerich
teten Kanten der Dachfläche, die bündig sind mit den in den
Strömungskanal hineinragenden längsgerichteten Kanten der
Seitenflächen unter einem Anstellwinkel zur Kanalwand verlau
fen.
Bei Verwendung dieses Typs von Wirbel-Generatoren, die in Um
fangsrichtung aneinandergereiht sind, kombinieren sich die
Wirbel, die alle den gleichen Drehsinn aufweisen, zu einen
großen rotierenden Wirbel.
Schließlich werden mit Vorteil im Vormischbrenner Wirbel-Ge
neratoren angeordnet, welche annähernd die Form eines recht
winkligen Dreieckes geringer Dicke aufweisen, wobei die bei
den umströmten dreieckigen Seitenflächen parallel zueinander
verlaufen und gemeinsam mit der Dachfläche die Verbindungs
fläche umfassen, wobei die Dachfläche mit einer Kante und die
Verbindungsfläche mit einer Kante an der gleichen Kanalwand
anliegen wie die beiden Seitenwände.
Werden diese Wirbel-Generatoren über den Umfang der beiden
Zylinderwänden gleichmäßig verteilt angeordnet und zwar so,
daß zwei sich gegenüberliegende Wirbelgeneratoren jeweils um
eine halbe Teilung versetzt sind, dann ist die Drallrichtung
an den sich gegenüberliegenden Wirbel-Generatoren gleich und
die Hauptströmung bekommt einen recht großen Drall aufge
zwungen, der sowohl für eine vollständige Mischung mit dem
Brennstoff reicht, als auch einen Restwirbel für die Flammen
stabilisation bereitstellt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Er
findung schematisch dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Vor
mischbrenners;
Fig. 2 einen Teillängsschnitt einer zweiten Ausführungsva
riante des Vormischbrenners;
Fig. 3 einen Teillängsschnitt einer dritten Ausführungsva
riante des Vormischbrenners;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines "halben"
Wirbel-Generators des Delta-Flügel-Typs;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer anderen Aus
führungsvariante des Wirbel-Generators;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer weiteren
Ausführungsvariante des Wirbel-Generators;
Fig. 7 eine Anordnungsvariante der Wirbel-Generatoren nach
Fig. 4 im Ringkanal;
Fig. 8 eine weitere Anordnungsvariante der Wirbel-Genera
toren nach Fig. 4 im Ringkanal;
Fig. 9 eine Anordnungsvariante der Wirbel-Generatoren nach
Fig. 6 im Ringkanal;
Fig. 10 eine Anordnungsvariante der Wirbel-Generatoren nach
Fig. 5 im Ringkanal.
Es sind nur die für das Verständnis der Erfindung wesentli
chen Elemente gezeigt. Nicht dargestellt sind erfindungsunwe
sentliche Elemente, beispielsweise Gehäuse, Befestigungen und
Leitungsdurchführungen. Die Strömungsrichtung der Arbeitsmit
tel ist mit Pfeilen bezeichnet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie
len und der Fig. 1 bis 10 näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Längsschnitt eine mögliche Ausführungs
form des erfindungsgemäßen ringförmigen Vormischbrenners. Er
besteht im wesentlichen aus zwei Zylindern mit voneinander
verschiedenem Durchmesser, welche konzentrisch zueinander
angeordnet sind, so daß die inneren Zylinderwand 21a und die
äußere Zylinderwand 21b einen Ringkanal 20 begrenzen. Im
Eintrittsbereich des Kanals 20 sind Wirbel-Generatoren 9 an
geordnet, deren Form und Wirkungsweise weiter unten beschrie
ben wird. Der Kanal 20 weist eine konstante Höhe H auf und
hat stromabwärts der Wirbel-Generatoren eine Länge L, die im
Bereich zwischen dem 5- bis 20-fachen seiner Höhe H liegt und
die Vormischstrecke für Verbrennungsluft 1 und gasförmigen
Brennstoff 2 bildet. Über Rohrleitungen 3 wird unmittelbar
stromabwärts der Wirbel-Generatoren 9 gasförmiger Brennstoff
2 über Öffnungen 4 in der äußeren Zylinderwand 21b als Se
kundärströmung in die Hauptströmung des Ringkanals 20 einge
düst und mit der Verbrennungsluft 1 vermischt. Die Einbrin
gung des gasförmigen Brennstoffes 2 könnte selbstverständlich
auch an der inneren Zylinderwand 21a bzw. am besten an beiden
Wänden 21a und 21b erfolgen, wie im unteren Teilbild von Fig.
1 dargestellt ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Variante schließt sich nach
der Vormischstrecke die innere Zylinderwand 21a allmählich,
so daß der innere Zylinder von einer Kegelspitze abgeschlos
sen wird. Die äußere Zylinderwand 21b verengt sich im Be
reich der Kegelspitze zunächst ebenfalls, bevor sie dann
einen kreisförmigen Querschnitt umschließt, in welchem sich
eine Rezirkulationszone ausbildet, die als Zündquelle für an
kommendes frisches Brennstoff/Luft-Gemisch dient.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsvariante des ringförmi
gen Vormischbrenners dargestellt. Im Unterschied zu Fig. 1
schließt sich hier der innere Zylinder nach einer genügend
langen Vormischstrecke (Länge L ist ca. das 5- bis 20-fache
der Kanalhöhe H) plötzlich, so daß der Übergang vom Ring
kanal 20 zum Kreiskanal, in dem sich die Rezirkulationszone
22 ausbildet, abrupt erfolgt. Der gasförmige Brennstoff 2
wird hierbei über Öffnungen von am inneren und äußeren Zy
linder unmittelbar stromabwärts der Wirbel-Generatoren 9 an
gebrachten ringförmigen Brennstoffzuführungsleitungen 5 als
Sekundärströmung in die durch die Wirbel-Generatoren verwir
belte Hauptströmung eingebracht und intensiv mit der Luft
vermischt.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsvariante des Vormisch
brenners. Wie in den obigen Beispielen sind auch hier im
Ringkanal 20 Wirbel-Generatoren 9 angeordnet, über die die
Luft 1 als Hauptströmung geführt und verwirbelt wird, bevor
unmittelbar stromab der Wirbel-Generatoren 9 gasförmiger
Brennstoff eingedüst wird. Zwecks Verstärkung des Wirbel-Ef
fektes sind stromauf der Wirbel-Generatoren 9 Umlenkschaufeln
8 im Ringkanal 20 angeordnet. Der gleiche Effekt kann erzielt
werden, wenn die Hauptströmung den Ringraum über tangentiale
Schlitze (hier nicht dargestellt) in den Ringraum 20 gelangt
und dadurch eine tangentiale Geschwindigkeitskomponente er
hält. Der innere Zylinder schließt sich auch hier allmäh
lich, allerdings nicht zu einer Kegelspitze, sondern zu einer
Halbkugel. Im inneren Zylinder sind Leitungen 6 für die Zu
fuhr von flüssigem Brennstoff 7 angeordnet, welcher am Ende
der Vormischstrecke für die Verbrennungsluft 1 und den gas
förmigen Brennstoff 2 aus im halbkugelförmigen Ende des inne
ren Zylinders angeordneten Düsen in den kreisförmigen Quer
schnitt des Brenners eingedüst wird.
Selbstverständlich kann in einer anderen, nicht zeichnerisch
dargestellten Ausführungsvariante anstelle der Eindüsung von
gasförmigem Brennstoff 2 in den Ringkanal 20 auch flüssiger
Brennstoff 7, beispielsweise über eine Brennstofflanze einge
bracht werden und mit der durch die Wirbel-Generatoren ver
wirbelten Luft im Ringraum 20 vermischt werden.
Die im Ringkanal 20 installierten Wirbel-Generatoren 9 können
unterschiedliche Formen aufweisen. Wesentlich für die Erfin
dung ist, daß sie Längswirbel ohne Rezirkulationsgebiet er
zeugen und dadurch innerhalb kürzester Strecke eine vollstän
dige Mischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft er
möglichen, andererseits nach dem Mischen ein Restwirbel in
der Strömung verbleibt, welcher längs des Nachlaufes des in
neren Zylinders vorhanden ist. Dieser Restwirbel beeinflußt
die Rezirkulationszone und sorgt einerseits für eine hohe
Flammenstabilität und andererseits für eine gute Quermischung
der verschiedenen Brenner in der Ringbrennkammer.
Die in den obigen Ausführungsbeispielen schematisch abgebil
dete Wirbel-Generatoren 9 sind halbe Delta-Flügel, d. h.
(siehe Fig. 4) daß ein Wirbel-Generator 9 drei frei um
strömte Flächen 10, 11, 12 aufweist, die sich in Strömungs
richtung erstrecken und von denen eine die Dachfläche 10 und
die beiden anderen die Seitenflächen 11, 13 bilden, daß die
Seitenflächen 11, 13 mit einer gleichen Kanalwand 21 bündig
sind und eine Seitenfläche 11 mit einem Pfeilwinkel α/2 ver
sehen ist, während die andere Seitenfläche 13 gerade und in
Strömungsrichtung ausgerichtet ist, daß die Dachfläche 10
mit einer quer zum durchströmten Kanal 20 verlaufenden Kante
15 an der gleichen Kanalwand 21 anliegt wie die Seitenflächen
11, 13, und daß die längsgerichteten Kanten 12, 14 der Dach
fläche 10, die bündig sind mit den in den Strömungskanal 21
hineinragenden längsgerichteten Kanten der Seitenflächen 11,
13 unter einem Anstellwinkel Θ zur Kanalwand 21 verlaufen.
Die beiden Seitenflächen 11, 13 umfassen eine Verbindungs
kante 16 miteinander, welche zusammen mit den längsgerichte
ten Kanten 12, 14 der Dachfläche 10 eine Spitze 18 bildet,
wobei die Verbindungskante in der Radialen der gekrümmten Ka
nalwand 21 verläuft. Die Verbindungskante 16 und/oder die
längsgerichteten Kanten 12, 14 der Dachfläche 10 sind dabei
zumindestens annähernd scharf ausgebildet.
In den Fig. 4 bis 6 ist der eigentliche Kanal, der von ei
ner mit großem Pfeil symbolisierten Hauptströmung durch
strömt ist, nicht dargestellt.
Es ist von Vorteil, wenn die Verbindungskante 16 der in der
Fig. 4 beschriebenen Wirbel-Generatoren 9 die stromabwärtige
Kante des Wirbel-Generators 9 bildet und die quer zum durch
strömten Kanal 20 verlaufende Kante 15 der Dachfläche 10 die
von der Hauptströmung zuerst beaufschlagte Kante ist, weil
sich dadurch der Wirbel besonders gut aufbauen kann.
Die Wirkungsweise des Wirbel-Generators ist folgende: Beim
Umströmen der Kante 14 der mit dem halben Pfeilwinkel α/2
versehenen Seitenfläche 11 wird die Hauptströmung in einen
Wirbel umgewandelt, dessen Achse in der Achse der Hauptströ
mung liegt. An der geraden Seitenfläche 13, die in Strömungs
richtung der Hauptströmung ausgerichtet ist, wird kein Wirbel
erzeugt, so daß der Strömung ein Drall aufgezwungen wird und
kein wirbelneutrales Feld vorliegt. Wird nun unmittelbar
stromab der Wirbel-Generatoren 9 der Brennstoff wie oben be
schrieben als Sekundärströmung in die Hauptströmung eingelei
tet, so kommt es zu einer intensiven Vermischung der Verbren
nungsluft 1 und des Brennstoffes 2.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Wirbel-Gene
rators 9a, welcher für den erfindungsgemäßen Vormischbrenner
eingesetzt werden kann. Der Wirbel-Generator 9a weist annä
hernd die Form eines rechtwinkligen Dreiecks geringer Dicke
auf, wobei die beiden umströmten dreieckigen Seitenflächen
11, 13 parallel zueinander verlaufen und gemeinsam mit der
Dachfläche 10 die Verbindungsfläche 19 umfassen, wobei die
Dachfläche 10 mit einer Kante 15 und die Verbindungsfläche 19
mit einer Kante 17 an der gleichen Kanalwand anliegen wie die
beiden Seitenwände 11, 13 und die Seitenflächen 11, 13 mit
der Hauptströmungsrichtung der ankommenden Luft einen Winkel
β bilden. Die Dachfläche 10 kann auch konkav oder konvex ge
krümmt sein. Das hat im Vergleich zu Wirbel-Generatoren 9a
mit einer geraden Dachfläche den Vorteil, daß die gleiche
Wirbelstärke bei einem geringeren Druckabfall erzeugt werden
kann. Ein weiterer Vorteil der Wirbel-Generatoren 9a besteht
darin, daß sie äußerst einfach hergestellt werden können,
beispielsweise durch Ausstanzen dünner Bleche. Da die Breite
der Dachfläche 10 bei den Wirbel-Generatoren 9a äußert ge
ring ist, erfolgt praktisch die Wirbelbildung nur an einer
Seite und es entsteht ein sehr großer Wirbel, der die
Brennstoff/Luft-Gemischbildung positiv beeinflußt.
Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des in Fig. 5
dargestellten Wirbel-Generators 9a, bei dem die beiden Sei
tenflächen 11 und 13 nicht die Form eines rechtwinkligen
Dreiecks haben, sondern trapezförmig ausgebildet sind. Auch
diese Wirbel-Generatoren 9a sind hervorragend zur
Wirbelerzeugung geeignet.
Die Fig. 7 bis 10 zeigen verschiedene Anordnungsvarianten
der Wirbel-Generatoren 9 bzw. 9a im Ringkanal 20 des Vor
mischbrenners.
In Fig. 7 sind Wirbel-Generatoren 9 nach Fig. 4 sowohl an der
inneren Zylinderwand 21a, als auch an der äußeren Zylinder
wand 21b angeordnet. Sie haben eine Höhe h, die fast die ge
samte Kanalhöhe H ausfüllt.
In Fig. 8 sind die Wirbel-Generatoren 9, die an der inneren
Zylinderwand 21a angeordnet sind kleiner als die an der
äußeren Wand 21b angeordneten, ihre Höhe h beträgt nur ca.
H/2, während die Höhe h der äußeren Wirbel-Generatoren 9
gleich der Kanalhöhe H ist. Durch den Einsatz von Wirbel-
Generatoren 9 unterschiedlicher Geometrie entstehen Wirbel
unterschiedlicher Stärke, was sich günstig auf den zur Flam
menstabilisierung notwendigen Restwirbel auswirkt.
Fig. 9 zeigt eine Anordnung von Wirbel-Generatoren 9a mit ei
ner Geometrie gemäß Fig. 6. Ihre Höhe h entspricht der Ka
nalhöhe H, d. h. sie füllen die gesamte Kanalhöhe H aus. Der
abgeflachte Teil der Dachfläche 13 grenzt dabei an die innere
Zylinderwand 21a. Die entstehenden Wirbel sind mit Pfeilen
gekennzeichnet.
Schließlich ist in Fig. 10 eine Anordnungsvariante der Wir
bel-Generatoren 9a gemäß Fig. 5 im Ringkanal 20 dargestellt.
Die Wirbel-Generatoren 9a sind sowohl an der inneren Zylin
derwand 21a, als auch an der äußeren Zylinderwand 21b ange
ordnet, beispielsweise aufgeschweißt. Zwei gegenüberliegen
den Wirbel-Generatoren 9a sind jeweils um eine halbe Teilung
zueinander in Umfangsrichtung versetzt, so daß die Drall
richtung Außen und Innen gleich ist und die Wirbel sich wie
gewünscht zu einem großen Wirbel summieren, der sowohl aus
reichend ist zur vollständigen Mischung von Luft und Brenn
stoff als auch anschließend als Restwirbel zur Flammenstabi
lisierung beiträgt.
Der Vormischbrenner ist auch vorzüglich für den Betrieb bei
Teillast geeignet, weil es aufgrund der Geometrie des Bren
ners problemlos möglich ist, Pilotgas bzw. Sekundärgas direkt
in die Rezirkulationszone einzudüsen. Dadurch wird die Stabi
litätsgrenze des Brenners vergrößert.
Eine mögliche Rückschlaggefahr existiert beim erfindungs
gemäßen Brenner nicht, da hohe Strömungsgeschwindigkeiten in
der Mischzone vorherrschen und durch die Wahl des oben be
schriebenen Wirbel-Generator-Typs keine Rezirkulationsgebiete
in der Mischzone erzeugt werden. Es ist außerdem problemlos
möglich, mit mehreren erfindungsgemäßen Vormischbrennern
eine Ringbrennkammer zu betreiben.
Bezugszeichenliste
1 Verbrennungsluft
2 Brennstoff
3 Rohrleitung
4 Öffnung in Pos. 21
5 Ringleitung
6 Leitung für flüssigen Brennstoff
7 flüssiger Brennstoff
8 Umlenkschaufel
9, 9a Wirbel-Generator
10 Dachfläche
11 Seitenfläche
12 Längskante
13 Seitenfläche
14 Längskante
15 quer verlaufende Kante von Pos. 10
16 Verbindungskante
17 Kante von 19
18 Spitze
19 Verbindungsfläche
20 Ringkanal
21a, b Zylinderwand
22 Rezirkulationszone
α Pfeilwinkel
β Winkel zwischen Hauptströmungsrichtung und Pos. 13
Θ Anstellwinkel
h Höhe von Pos. 9, 9a
H Höhe von Pos. 20
L Länge von Pos. 20
2 Brennstoff
3 Rohrleitung
4 Öffnung in Pos. 21
5 Ringleitung
6 Leitung für flüssigen Brennstoff
7 flüssiger Brennstoff
8 Umlenkschaufel
9, 9a Wirbel-Generator
10 Dachfläche
11 Seitenfläche
12 Längskante
13 Seitenfläche
14 Längskante
15 quer verlaufende Kante von Pos. 10
16 Verbindungskante
17 Kante von 19
18 Spitze
19 Verbindungsfläche
20 Ringkanal
21a, b Zylinderwand
22 Rezirkulationszone
α Pfeilwinkel
β Winkel zwischen Hauptströmungsrichtung und Pos. 13
Θ Anstellwinkel
h Höhe von Pos. 9, 9a
H Höhe von Pos. 20
L Länge von Pos. 20
Claims (17)
1. Vormischbrenner für die Verbrennung von gasförmigem
und/oder flüssigem Brennstoff, wobei der Vormischbrenner
mit einem Brennstoffzufuhrsystem arbeitet, bei welchem
der Brennstoff als Sekundärströmung in eine gasförmige,
kanalisierte Hauptströmung eingedüst wird, wobei die Se
kundärströmung einen wesentlich kleineren Massenstrom
aufweist als die Hauptströmung, der durchströmte Vor
mischkanal (20) ringförmig ist und von einer inneren
(21a) und einer äußeren Zylinderwand (21b) begrenzt ist
und wobei die Hauptströmung über Wirbel-Generatoren (9,
9a), welche Längswirbel ohne Rezirkulationsgebiet erzeu
gen, geführt wird, von denen über den Umfang des Ringka
nals (20) an mindestens einer Kanalwand (21) mehrere ne
beneinander angeordnet sind, und unmittelbar stromab
wärts der Wirbel-Generatoren (9, 9a) an der inneren
und/oder äußeren Kanalwand (21a, 21b) Mittel zur Eindü
sung von Brennstoff angeordnet sind, dadurch gekenn
zeichnet,
- - daß die Wirbel-Generatoren (9, 9a) solche Wirbel erzeugen, welche nach der vollständigen Mischung des Brennstoffes mit der Luft der Brennstoff/Luft- Gemischströmung einen Restwirbel hinterlassen,
- - daß der von den Kanalwänden (21a, 21b) gebildete ringförmige Hauptströmungskanal (20) mit einer kon stanten Höhe (H) eine Länge (L) stromabwärts der Wirbel-Generatoren (9) und der Brennstoffeindüsung aufweist, die im Bereich zwischen dem 5- bis 20-fa chen seiner Höhe (H) liegt und
- - daß sich der ringförmige Hauptströmungskanal (20) anschließend durch Schließung der inneren Zylinderwand (21a) zu einem kreisförmigen Hauptströ mungskanal erweitert.
2. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Hauptströmungskanal allmählich erweitert.
3. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Hauptströmungskanal sprunghaft erweitert.
4. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein Wirbel-Generatoren (9) drei frei umströmte Flächen (10, 11, 12) aufweist, die sich in Strö mungsrichtung erstrecken und von denen eine die Dachfläche (10) und die beiden anderen die Seiten flächen (11, 13) bilden,
- - daß die Seitenflächen (11, 13) mit einer gleichen Kanalwand (21) bündig sind und eine Seitenfläche (11) mit einem halben Pfeilwinkel (α/2) versehen ist, während die andere Seitenfläche (13) gerade und in Strömungsrichtung ausgerichtet ist,
- - daß die Dachfläche (10) mit einer quer zum durch strömten Kanal (20) verlaufenden Kante (15) an der gleichen Kanalwand (21) anliegt wie die Seitenflä chen (11, 13),
- - und daß die längsgerichteten Kanten (12, 14) der Dachfläche (10), die bündig sind mit den in den Strömungskanal (21) hineinragenden längsgerichteten Kanten der Seitenflächen (11, 13) unter einem An stellwinkel (Θ) zur Kanalwand (21) verlaufen.
5. Vormischbrenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Seitenflächen (11, 13) eine Verbindungs
kante (16) miteinander umfassen, welche zusammen mit den
längsgerichteten Kanten (12,14) der Dachfläche (10) eine
Spitze (18) bildet, und daß die Verbindungskante in der
Radialen der gekrümmten Kanalwand (21) verläuft.
6. Vormischbrenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungskante (16) und/oder die längsgerich
teten Kanten (12, 14) der Dachfläche zumindestens annä
hernd scharf ausgebildet sind.
7. Vormischbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungskante (16) die stromabwärtige Kante
des Wirbel-Generators (9) bildet und die quer zum durch
strömten Kanal (20) verlaufende Kante (15) der Dachflä
che (10) die von der Hauptströmung zuerst beaufschlagte
Kante ist.
8. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirbel-Generatoren (9a) annähernd die Form
eines rechtwinkligen Dreiecks geringer Dicke aufweisen,
die beiden umströmten dreieckigen Seitenflächen (11, 13)
parallel zueinander verlaufen und gemeinsam mit der
Dachfläche (10) die Verbindungsfläche (19) umfassen, wo
bei die Dachfläche (10) mit einer Kante (15) und die
Verbindungsfläche (19) mit einer Kante (17) an der glei
chen Kanalwand anliegen wie die beiden Seitenwände (11,
13) und die Seitenflächen (11, 13) mit der Hauptströ
mungsrichtung der ankommenden Luft einen Winkel (β)
bilden.
9. Vormischbrenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenflächen (11, 13) der Wirbel-Generatoren
(9a) trapezförmig ausgebildet sind.
10. Vormischbrenner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachfläche (10) konvex oder konkav ausgebildet
ist.
11. Vormischbrenner nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verbindungsfläche (19) die stromab
wärtige Fläche des Wirbel-Generators (9a) bildet und die
quer zum durchströmten Kanal (20) verlaufende Kante (15)
der Dachfläche (10) die von der Hauptströmung zuerst be
aufschlagte Kante ist.
12. Vormischbrenner nach einem der Ansprüche 4, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) des Wirbel-Ge
nerators (9, 9a) der Höhe (H) des Kanales (20) ent
spricht.
13. Vormischbrenner nach Anspruch 4 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der inneren Kanalwand (21a) und an der
äußeren Kanalwand (21b) ein gleiche Anzahl an Wirbel-
Generatoren (9, 9a) angeordnet sind, wobei je zwei ge
genüberliegende Wirbel-Generatoren (9, 9a) um eine halbe
Teilung versetzt angeordnet sind.
14. Vormischbrenner nach Anspruch 4 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der inneren Kanalwand (21a) und an der
äußeren Kanalwand (21b) eine gleiche Anzahl an Wirbel-
Generatoren (9, 9a) angeordnet sind, wobei die inneren
und die äußeren Wirbel-Generatoren (9, 9a) eine unter
schiedliche Geometrie aufweisen.
15. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß gasförmige Brennstoff über Öffnungen in der inneren
und/oder äußeren Kanalwand (21a, 21b) stromabwärts der
Wirbelgeneratoren (9, 9a) zugeführt wird.
16. Vormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß flüssiger Brennstoff über eine stromabwärts der
Wirbel-Generatoren (9, 9a) angeordnete Lanze eingedüst
wird.
17. Vormischbrenner nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß zusätzlich flüssiger Brennstoff am
Ende des inneren Zylinders eingedüst wird.
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| DE19543701A DE19543701A1 (de) | 1995-11-23 | 1995-11-23 | Vormischbrenner |
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