DE19542263A1 - Farbkathodenstrahlröhre mit einer inneren magnetischen Abschirmung - Google Patents
Farbkathodenstrahlröhre mit einer inneren magnetischen AbschirmungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Farbkatho
denstrahlröhre (CRT) mit einer inneren magnetischen Abschirmung,
und insbesondere auf eine innere-magnetische Abschirmung, die
Mittel aufweist, um die Ablagerung eines Films von Getter-Mate
rial auf ihrer Außenfläche zu begrenzen.
Eine Farbkathodenstrahlröhre enthält eine evakuierte Glas
hülle, die aus einem rechteckigen Stirnplattenpaneel und einem
mit diesem durch einen Trichter verbundenen rohrförmigen Hals
besteht. Eine Elektronenkanone ist innerhalb des Halses angeord
net, um eine Vielzahl von Elektronenstrahlen zu erzeugen und
durch Öffnungen in einer Farbauswahl-Elektrode, z. B. einer Loch
maske oder einer Fokussierungsmaske zu richten, die in der Nähe
eines Leuchtschirms angeordnet ist, der auf einer Innenfläche
des Stirnplattenpaneels vorgesehen ist. Die Farbauswahl-Elek
trode ist an einem Rahmen angebracht, der durch Federn gehalten
wird, die mit Lagerbolzen in Eingriff sind, die sich von dem
Stirnplattenpaneel der Röhre nach innen erstrecken. Eine dünne
leitende Schicht, vorzugsweise aus Aluminium liegt auf dem
Schirm und bildet ein Mittel, um diesem ein gleichmäßiges Poten
tial zuzuführen. Eine innere magnetische Abschirmung aus dünnem
kaltgewalztem Stahl ist an dem Rahmen befestigt, der an der Far
bauswahl-Elektrode angebracht ist. Der Hauptzweck der magneti
schen Abschirmung besteht darin, den Einfluß von magnetischen
Feldern auf die Elektronenstrahlbahnen zu vermindern, wenn der
Leuchtschirm der Röhre durch die Elektronenstrahlen abgetastet
wird. Insbesondere dürfen die Auftreffwinkel der Elektronen
strahlen an jedem Punkt der Lochmaske sich nicht nennenswert von
den theoretischen Werten unterscheiden. Andernfalls bewegen sich
die Strahlen von den beabsichtigten Landepositionen auf dem
Schirm weg. Die innere magnetische Abschirmung ist so ausgebil
det, daß sie in den Trichter paßt und so nahe wie möglich zur
Wand des Trichters verläuft, ohne eine leitende Beschichtung auf
der Innenfläche der Trichterwand zu berühren.
Die Kathodenstrahlröhre verwendet ein entflammbares Getter,
um eine innere Ablagerung oder einen Film aus gasadsorbierendem
Material vorzusehen, was für eine angemessene Lebensdauer der
Kathodenstrahlröhre wesentlich ist. Es ist erwünscht, daß die
Getterablagerung nicht auf der Innenfläche der Farbauswahl-Elek
trode oder auf dem Leuchtschirm erfolgt. Getterablagerungen auf
der Innenfläche der Farbauswahl-Elektrode sind unerwünscht, weil
solche Ablagerungen auf daraufvorgesehenen wärmeableitenden
und/oder Röntgenstrahlen unterdrückenden Schichten liegen können
und dann die Funktion dieser Schichten stören. Außerdem können
Teile einer Getterablagerung, die auf die Innenfläche der Farb
auswahl-Elektrode gerichtet sind, durch die Ausnehmungen oder
darin befindlichen Öffnungen hindurchtreten und auf Teilen der
Aluminiumschicht abgelagert werden, die auf dem Leuchtschirm
liegt. Das Gettermaterial auf der Aluminiumschicht absorbiert
Energie von den darauf auftreffenden Elektronenstrahlen und ver
ursacht eine Abnahme der Schirmhelligkeit in den darunterliegen
den Bereichen des Schirms. Dies führt zu einem zu beanstandenden
nicht-gleichförmigen Bild auf dem Schirm. Um das entflammte Get
termaterial daran zu hindern, auf der Innenfläche der Farbaus
wahlelektrode und dem Schirm abgelagert zu werden, ist es be
kannt, das Getter in der Nähe einer Außenfläche der inneren ma
gnetischen Abschirmung vorzusehen, um die Ablagerung des ent
flammten, gasabsorbierenden Gettermaterials auf der Außenfläche
der magnetischen Abschirmung zu begrenzen.
Innere magnetische Abschirmungen können die verschiedensten
Gestaltungen aufweisen, einschließlich weitgehend verschlossener
Konstruktionen oder Konstruktionen, die offene Bereiche haben.
Das Haupterfordernis besteht unabhängig von der Gestaltung
darin, daß die innere magnetische Abschirmung eine magnetische
Abschirmung der darin verlaufenden Elektronenstrahlen vorsieht.
Wenn die Außenfläche der inneren magnetischen Abschirmung auch
dazu verwendet wird, eine Ablagerung des entflammbaren Getterma
terials aufzunehmen, muß dafür gesorgt werden, daß kein ent
flammtes Gettermaterial in das Innere der magnetischen Abschir
mung gelangt, wo es unmittelbar′ auf der Innenfläche der Farbaus
wahl-Elektrode und auf dem Schirm abgelagert werden könnte.
Es könnte zwar wünschenswert sein, eine innere magnetische
Abschirmung zu verwenden, die ohne Öffnungen ist, um die Getter
ablagerung auf ihrer Außenfläche zu beschränken, jedoch wurde
festgestellt, daß bei einer nicht-perforierten Abschirmung ein
auf der Außenfläche abgelagerter Getterfilm nicht ohne weiteres
für die Gasmoleküle innerhalb der Röhre zugänglich ist. Demzu
folge tritt eine Erhöhung an örtlich begrenztem Gasdruck auf,
und positiv geladene Ionen werden durch die Kollision zwischen
den Elektronenstrahlen und den Gasmolekülen innerhalb der Röhre
erzeugt. Die positiv geladenen Ionen werden in Richtung auf die
Kathoden der Elektronenkanone beschleunigt, wo sie die Kathoden
beschichtungen bombardieren und erschöpfen, was zu einer Vermin
derung der Kathodenemission führt.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine innere
magnetische Abschirmungskonstruktion vorzusehen, die eine Außen
fläche aufweist, auf der das entflammbare Gettermaterial ange
bracht werden kann, ohne daß zugelassen wird, daß das Getterma
terial in die Abschirmung und auf die Innenfläche der Farbaus
wahl-Elektrode und den Schirm gelangt, wobei die innere magneti
sche Abschirmung erlaubt, daß Gasmoleküle innerhalb der Röhre
ohne weiteres die Getterablagerungen auf der Außenfläche errei
chen können, so daß keine schädliche Wirkung auf die Kathoden
emission eintritt.
Die Erfindung geht aus von einer Farbkathodenstrahlröhre mit
einer evakuierten Hülle umfassend: einen Trichter, dessen eines
Ende mit einem Stirnplattenpaneel versiegelt ist, auf dessen In
nenfläche sich ein Leuchtschirm befindet; eine Farbauswahl-Elek
trode, die auf einem in der Hülle in der Nähe des Schirms ange
ordneten Rahmen gelagert ist; eine magnetische Abschirmung, die
an dem Rahmen der Farbauswahl-Elektrode befestigt ist, wobei die
magnetische Abschirmung einen Abstand von dem Trichter aufweist
und sich entlang wenigstens eines Teils des Trichters erstreckt,
und wobei die magnetische Abschirmung eine innere und eine äu
ßere Fläche mit einer Vielzahl von Öffnungen aufweist, eine ver
dampfbare Gettervorrichtung innerhalb der Hülle, die nahe der
Außenfläche der magnetischen Abschirmung angeordnet ist.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch ge
löst, daß die magnetische Abschirmung Mittel enthält, die den
Öffnungen zugeordnet sind, um die Ablagerung eines Films aus
Gettermaterial auf die Außenfläche der Abschirmung zu beschrän
ken.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den
Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Farbfernsehröhre gemäß der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht der langen Seite einer
gemäß der Erfindung ausgebildeten magnetischen
Abschirmung, die eine mögliche Gruppe von Orten
für Abdecköffnungen in der langen Seite zeigt;
Fig. 3 eine schematische Ansicht der kurzen Seite und
der Ecken der magnetischen Abschirmung von
Fig. 2, die eine mögliche Gruppe von Orten für
Abdecköffnungen in der kurzen Seite und den
Ecken zeigt;
Fig. 4 eine schematische Ansicht eines Teils der langen
Seite einer magnetischen Abschirmung als Abwand
lung gemaß der vorliegenden Erfindung, die den
Ort der Abdecköffnungen und gestrichelt zugeord
nete haubenartige Ausbiegungen zeigt;
Fig. 5 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung der Ab
schirmung entlang der Linie 5-5 in Fig. 4
nachdem die haubenartigen Ausbiegungen und Öff
nungen darin gebildet worden sind; und
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Farbkathodenstrahlröhre, die eine zweite Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung enthält.
Fig. 1 zeigt eine Farbkathodenstrahlröhre 10, die einen
Trichter 11 und ein im wesentlichen rechteckiges Glas-Stirnplat
tenpaneel 12 enthält, wobei diese beiden Teile durch eine Glas
fritte 13 versiegelt sind. Eine leitende Schicht 14 ist auf der
Innenfläche des Trichters 11 vorgesehen. Ein Leuchtschirm 15 ist
auf einer Innenfläche des Stirnplattenpaneels 15 vorgesehen. Der
Leuchtschirm 15 besteht aus Triaden von Leuchtstoffelementen,
von denen jedes Licht in einer der drei Primärfarben Rot, Blau
und Grün aussendet, wenn einer der drei Elektronenstrahlen auf
trifft. Vorzugsweise ist der Leuchtschirm ein Linienraster, bei
dem sich die Leuchtstofflinien im wesentlichen senkrecht zur
Hcchfrequenz-Rasterlinien-Abtastung der CRT (senkrecht zur Ebene
von Fig. 1) erstrecken. Statt dessen kann der Schirm ein
Punktraster sein. Eine dünne leitende Schicht 16, vorzugsweise
aus Aluminium, liegt auf dem Schirm 15 und bildet ein Mittel zur
Zuführung eines gleichförmigen Potentials. Eine Farbauswahl-
Elektrode 17, z. B. eine Fokussierungsmaske oder eine übliche
Schattenmaske, ist an einer Fläche 18 eines Rahmens 19 gelagert
oder anderweitig befestigt. Die Farbauswahlelektrode 17 ist üb
licherweise innerhalb des Stirnplattenpaneels 10 in der Nachbar
schaft des Schirms 15 befestigt und dient dazu, daß die drei
Elektronenstrahlen auf die Leuchtstoffelemente gerichtet werden,
die die geeigneten Lichtfarben aussenden. Die Öffnungen in der
Farbauswahl-Elektrode 17 entsprechen der Form der Leuchtschirme
lemente. Wenn beispielsweise der Schirm ein Linienraster und die
Farbauswahl-Elektrode 17 eine Lochmaske ist, dann sind die Öff
nungen in der Maske rechteckige Schlitze, und wenn der Schirm
ein Punktraster ist, sind die Öffnungen kreisförmige Öffnungen.
Eine Elektronenkanone 20 ist im Halsteil 21 des Trichters 11 so
angeordnet, daß sie drei Elektronenstrahlen erzeugt und auf den
Schirm 15 richtet, um dessen Leuchtstoffelemente abzutasten.
Die Elektronen innerhalb des Strahls sind geladene Partikel.
Demzufolge sind die Elektronenstrahlen einer Ablenkung aufgrund
des Einflusses des Erdmagnetfeldes unterworfen. Die Wirkungen
des Erdmagnetfeldes werden durch eine innere magnetische Ab
schirmung (IMS) 22 minimiert, die an einer anderen Fläche des
Rahmens 19 angebracht ist. Die Abschirmung 22 hat eine Innenflä
che 24 und eine Außenfläche 26, die von wenigstens einem Teil
des Trichters 11 einen Abstand hat und sich entlang von diesem
erstreckt. Die Farbauswahl-Elektrode 17, der Rahmen 19 und die
IMS 22 bestehen aus ferromagnetischem Material, z. B. kaltgewalz
tem AK-Stahl, kohlenstoffarmem Stahl oder einer Eisen-Nickel-Le
gierung, die einen niedrigeren thermischen Ausdehnungskoeffizi
enten hat als die anderen genannten Werkstoffe. Diese ferroma
gnetischen Komponenten leiten die magnetischen Feldlinien der
Erde in eine andere Richtung oder krümmen sie um die Elektronen
strahlen, um die Wirkungen auf diese Strahlen zu minimieren,
wenn sie innerhalb der Abschirmung 22 und durch die Öffnungen in
der Elektrode 17 verlaufen. Dies ist ein wichtiges Merkmal, weil
das Krümmen der Elektronenstrahlen aufgrund des Erdmagnetfeldes
bewirken kann, daß ein bestimmter Elektronenstrahl auf ein
Leuchtstoffelement der falschen lichtemittierenden Farbe auf
trifft, was zu einer Fehldeckung führt, wodurch die Qualität der
Bildwiedergabe verschlechtert wird.
Wenigstens eine und vorzugsweise zwei oder mehr verdampfbare
oder entflammbare Gettervorrichtungen 28 sind innerhalb der
Hülle 11 neben der Außenfläche 26 der Abschirmung angeordnet, um
einen Film oder einen Niederschlag 30 aus gasadsorbierendem Ma
terial zu erzeugen, dessen Dicke in Fig. 1 übertrieben darge
stellt ist. Der Getterfilm 30 hält einen ausreichend niedrigen
Druck innerhalb der Kathodenstrahlröhre 10. aufrecht, indem die
restlichen Gasmoleküle darin adsorbiert werden. Dieser geringe
Druck innerhalb der Hülle ist wesentlich für eine angemessene
Lebensdauer der Kathodenstrahlröhre 10. Um sicherzustellen, daß
der Film 30 leicht für die restlichen Gasmoleküle innerhalb der
Kathodenstrahlröhre 10 zugänglich ist, wird eine Vielzahl von
Öffnungen 32 zwischen der Außenfläche 26 und der Innenfläche 24
der Abschirmung 22 vorgesehen. Die Öffnungen 32 in Fig. 1 werden
dadurch gebildet, daß der Körper der Abschirmung 22 an einer An
zahl von Stellen, die in Fig. 2 und 3 dargestellt sind, mit
"H"-förmigen Schlitzen 34 versehen wird, und daß das Abschirmmate
rial oberhalb und unterhalb des Querteils des Schlitzes 34 aus
der Ebene der Abschirmung herausgebogen wird, um Zungen 36 und
38 zu bilden. Die Zungen 36 und 38, die in Fig. 1 dargestellt
sind, werden so gebogen, daß sie den Weg des verdampften Materi
als vom Getter 28 hemmen, und daß die Ablagerung des Getterfilms
30 innerhalb der Abschirmung 22 verhindert wird, indem der
Sichtlinienweg zwischen dem Getter 28 und dem Inneren der Ab
schirmung blockiert wird. Dies wird erreicht, indem die Zungen
36 nach außen zum Getter 28 hin und die Zungen 28 nach innen vom
Getter fort gebogen werden. Der Getterfilm 30 wird somit auf die
Außenfläche der Abschirmung 22 beschränkt, während die Öffnungen
32 den Zugang für die Gasmoleküle innerhalb der Röhre zum Get
terfilm vorsehen.
Die Orte für die Schlitze und die Abmessungen für die bevor
zugte Ausführungsform sind in Fig. 2 und 3 dargestellt. Fig. 2
zeigt eine lange Seite der Abschirmung, und Fig. 3 zeigt eine
kurze Seite und die benachbarten Ecken der Abschirmung. Die ge
genüberliegenden Seiten der Abschirmung sind nicht dargestellt,
da sie gleich sind wie die dargestellten Seiten. Fig. 2 zeigt
ferner Vorsprünge 28′ des Getters 28 auf der langen Seite der
Abschirmung 22. Die Seiten und Orte der in den Abbildungen ge
zeigten Schlitze sind lediglich beispielsweise und alle Änderun
gen in der Zahl, Größe und/oder dem Ort der Schlitze, die die
Zwecke der Abschirmungskonstruktion erfüllen, liegen im Schutz
bereich der vorliegenden Erfindung. Hinsichtlich Fig. 2 sind die
Schlitzabmessungen und -orte für die langen Seiten der Abschir
mung 22 in der Tabelle I aufgelistet. Alle aufgelisteten Abmes
sungen in der Tabelle I sind in Millimetern angegeben.
| Symbol | |
| Abmessung | |
| a | |
| 50 | |
| b | 100 |
| c | 120 |
| d | 85 |
| e | 20 |
| f | 50 |
| g | 85 |
| h | 60 |
| i | 75 |
| j | 50 |
| k | 20 |
| l | 110 |
| m | 30 |
| n | 130 |
Hinsichtlich Fig. 3 sind die Schlitzabmessungen und -orte
für die kurzen Seiten und die Ecken der Abschirmung 22 in der
Tabelle II aufgelistet. Alle Abmessungen sind in Millimetern an
gegeben.
| Symbol | |
| Abmessung | |
| A | |
| 50 | |
| B | 90 |
| C | 45 |
| D | 15 |
| E | 30 |
| F | 20 |
| G | 60 |
| H | 100 |
| I | 60 |
| J | 30 |
| K | 10 |
| L | 40 |
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 beträgt die Gesamt
fläche der Öffnungen 32 typischerweise zwischen etwa 5 bis 25%
der Gesamtfläche der Abschirmung 22.
Fig. 4 und 5 zeigen ein alternatives Verfahren zur Bildung
der Öffnungen 32 in Fig. 1. In Fig. 4 ist eine Vielzahl von
Schlitzen 64 in der Abschirmung 22 vorgesehen. Das Material der
Abschirmung wird in den durch gestrichelte Linien oberhalb und
unterhalb der Schlitze 64 angezeigten Bereichen aus der Ebene
der Abschirmung herausgebogen, um nach außen gerichtete hauben
artige Ausbiegungen 66 und nach innen gerichtete haubenartige
Ausbiegungen 68 zu bilden, was in Fig. 5 dargestellt ist. In
Fig. 4 ebenfalls dargestellt ist ein Vorsprung 28′ des Getters
28, das in Fig. 5 gestrichelt gezeigt ist. Gemäß Fig. 5 unter
scheiden sich die haubenförmigen Ausbiegungen 66 und 68 von den
Zungen 36 und 38 darin, daß die Ausbiegungen an den Enden spitz
zulaufen und in den Körper der Abschirmung 22 übergehen.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
in Fig. 6 dargestellt. Die baulichen Elemente der zweiten Aus
führungsform, die mit den entsprechenden Elementen in Fig. 1
identisch sind, tragen die gleichen Bezugsziffern und werden
nicht beschrieben. Gemäß Fig. 6 umfassen die Mittel zur Be
schränkung des Getterfilms 30 derart, daß er nicht auf der In
nenfläche sowohl der Farbauswahl-Elektrode 17 als auch des
Schirms 15 abgelagert werden kann, eine erste magnetische Ab
schirmung 122, die an der Fläche 23 des Rahmens 19 angebracht
ist, und eine zweite magnetische Abschirmung 222, die innerhalb
der ersten Abschirmung 122 angeordnet ist. Die erste Abschirmung
122 hat eine Vielzahl von Öffnungen 132. Die Öffnungen 132 sind
zwar als kreisförmige Öffnungen dargestellt, jedoch soll jede
andere Form von Öffnungen innerhalb des Schutzumfangs der Erfin
dung liegen. Die zweite Abschirmung 222 ist an der Fläche 23 des
Rahmens 19 angebracht; die zweite Abschirmung kann jedoch auch
an der ersten Abschirmung 122 befestigt sein. Die zweite Ab
schirmung 222 hat eine Vielzahl von Öffnungen 232. Die Öffnungen
232 sind so angeordnet, daß sie nicht mit den Öffnungen 132 in
der ersten Abschirmung 122 fluchten. Die Fehlausrichtung der
Öffnungen 132 und 232 stellt sicher, daß der Getterfilm 30 auf
die Außenflächen 126 bzw. 226 der Abschirmungen 122 und 222 be
schränkt bleibt und nicht in das Innere der zweiten Abschirmung
220 gelangen kann, um entweder auf der Innenfläche der Elektrode
17 oder der Abschirmung 15 abgelagert zu werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 6 ist die Fläche jeder
der Öffnungen 132 und 232 etwa 1,25 bis 4,0 Quadratzentimeter
groß, und die Gesamtfläche der Öffnungen liegt im Bereich zwi
schen etwa 5 bis 25% der Gesamtfläche der Abschirmungen 122 und
222.
Claims (7)
1. Farbkathodenstrahlröhre (10) mit einer evakuierten Hülle
umfassend:
einen Trichter (11), dessen eines Ende mit einem Stirnplat tenpaneel (12) versiegelt ist, auf dessen Innenfläche sich ein Leuchtschirm (15) befindet:
eine Farbauswahl-Elektrode (17), die auf einem in der Hülle in der Nähe des Schirms angeordneten Rahmen (19) gelagert ist;
eine magnetische Abschirmung (22, 122, 222), die an dem Rahmen der Farbauswahl-Elektrode befestigt ist, wobei die magne tische Abschirmung einen Abstand von dem Trichter aufweist und sich entlang wenigstens eines Teils des Trichters erstreckt, und wobei die magnetische Abschirmung eine innere (24) und eine äu ßere (26, 126, 226) Fläche mit einer Vielzahl von Öffnungen (32, 132, 232) darin aufweist; und
eine verdampfbare Gettervorrichtung (28) innerhalb der Hülle, die nahe der Außenfläche der magnetischen Abschirmung an geordnet ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Abschirmung (22, 122, 222) Mittel (36, 38, 66, 68) enthält, die den-Öffnungen (32, 132, 232) zugeordnet sind, um die Ablagerung eines Films aus Gettermaterial (30) auf die Außenfläche (26, 126, 226) der Abschirmung zu beschränken.
einen Trichter (11), dessen eines Ende mit einem Stirnplat tenpaneel (12) versiegelt ist, auf dessen Innenfläche sich ein Leuchtschirm (15) befindet:
eine Farbauswahl-Elektrode (17), die auf einem in der Hülle in der Nähe des Schirms angeordneten Rahmen (19) gelagert ist;
eine magnetische Abschirmung (22, 122, 222), die an dem Rahmen der Farbauswahl-Elektrode befestigt ist, wobei die magne tische Abschirmung einen Abstand von dem Trichter aufweist und sich entlang wenigstens eines Teils des Trichters erstreckt, und wobei die magnetische Abschirmung eine innere (24) und eine äu ßere (26, 126, 226) Fläche mit einer Vielzahl von Öffnungen (32, 132, 232) darin aufweist; und
eine verdampfbare Gettervorrichtung (28) innerhalb der Hülle, die nahe der Außenfläche der magnetischen Abschirmung an geordnet ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Abschirmung (22, 122, 222) Mittel (36, 38, 66, 68) enthält, die den-Öffnungen (32, 132, 232) zugeordnet sind, um die Ablagerung eines Films aus Gettermaterial (30) auf die Außenfläche (26, 126, 226) der Abschirmung zu beschränken.
2. Röhre (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die
Beschränkungsmittel eine Vielzahl von Erweiterungen (36, 38, 66,
68) umfassen, wobei jede Erweiterung von der Abschirmung nahe
einer der Öffnungen (32) ausgeht, um das Gettermaterial abzufan
gen und dadurch den Durchtritt des Gettermaterials durch die
Öffnungen zu verhindern.
3. Röhre (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erweiterungen Zungen (36, 38) sind.
4. Röhre (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verlängerungen haubenartige Ausbiegungen (66, 68) sind.
5. Röhre (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gesamtfläche der Öffnungen (32) etwa 5 bis 25% der Gesamtfläche
der Abschirmung (22) ausmacht.
6. Röhre (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Begrenzungsmittel eine zweite magnetische Abschirmung (222) um
fassen, die innerhalb einer ersten magnetischen Abschirmung
(122) angeordnet ist, daß jede Abschirmung eine Vielzahl von
Öffnungen (132, 232) aufweist, die in den Abschirmungen nicht
fluchten, um dadurch den Getterfilm auf die Außenflächen (126,
226) der ersten und zweiten magnetischen Abschirmung zu be
schränken.
7. Röhre (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gesamtfläche der Öffnungen (132, 232) etwa 5 bis 25% der Ge
samtfläche der beiden Abschirmungen (122, 222) ausmacht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/341,924 | 1994-11-16 | ||
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