DE19541796A1 - Gasgenerator mit Thermoelement - Google Patents
Gasgenerator mit ThermoelementInfo
- Publication number
- DE19541796A1 DE19541796A1 DE1995141796 DE19541796A DE19541796A1 DE 19541796 A1 DE19541796 A1 DE 19541796A1 DE 1995141796 DE1995141796 DE 1995141796 DE 19541796 A DE19541796 A DE 19541796A DE 19541796 A1 DE19541796 A1 DE 19541796A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- ambient temperature
- curve
- gas generator
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims abstract description 13
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 4
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 abstract description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 101
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 11
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 9
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 5
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000003915 liquefied petroleum gas Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/26—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Gasgeneratoren, insbesondere für passive
Rückhaltesysteme, deren Gasdruckschwankungen im Gasgenerator
ΔPG(t) und im Gassack ΔPS(t), die durch die unterschiedlichen
Umgebungstemperaturen Tamb verursacht werden, minimal sind.
Es sind Rückhaltesysteme bekannt, die mit einem Gassack (Airbag)
ausgestattet sind, der durch ein von einem im Gasgenerator erzeugten,
Gas aufgeblasen wird. Es existieren mehrere verschiedene Systeme: der
pyrotechnische Gasgenerator und der Hybrid-Gasgenerator. Der
pyrotechnische Gasgenerator besteht im wesentlichen aus einer
Anzündkammer, einer Brennkammer und einer Filterkammer. Im
Auslösefall wird in der Anzündkammer eine Initialzündung angeregt.
Dadurch wird der eigentliche gaserzeugende Treibstoff in der
Brennkammer gezündet. Das hierbei erzeugte Gas verläßt durch die
Brennkammeröffnungen die Brennkammer und gelangt in die
Filterkammer in der es gereinigt wird und über die Abströmöffnungen
einen Gassack aufbläst.
Der Hybrid-Gasgenerator beinhaltet einen Behälter, der bereits mit Gas
gefüllt ist und unter Druck steht und mit einen Berstmembran
verschlossen ist. Weil dieses Gas bei der Zündung nicht erst
pyrotechnisch erzeugt werden muß, wird es als Kaltgas bezeichnet.
Weiterhin beinhaltet ein Hybrid-Gasgenerator einen Anzünder, der in
einer Brennkammer ragt und dort im Falle der Auslösung einen Brennsatz
in Form von Treibsatzscheiben zündet. Dieses pyrotechnisch erzeugte Gas
auch Heißgas genannt, zerstört den Berstmembran, so daß das Kaltgas
aus dem Behälter entweichen kann. Heißgas und Kaltgas vermischen
sich und entweichen durch die Abströmöffnung am Brennkammergehäuse
nach außen, wo sie zum Aufblasen eines Gassackes dienen oder einem
anderen Verbraucher zugeführt werden.
Beide Systeme sind abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
Folgende typische Werte werden bei den unterschiedlichen Bedingungen
erreicht.
Bei einer Umgebungstemperatur von Tamb = -35°C beträgt die
Aufblasdauer t von der Zündung ab bis zum vollständig aufgeblasenen
Gassack t = 70 ms (Figur: 2; Kurve: 2). Der maximale Druck im
Gasgenerator beträgt pG = 70bar (Figur: 3; Kurve: 2). Der Druck im
aufgeblasenen Gassack ist pS = 1,9bar (Figur: 2; Kurve: 2)
Bei einer Umgebungstemperatur von Tamb = +25°C beträgt die Aufblasdauer t von der Zündung ab bis zum vollständig aufgeblasenen Gassack t = 50 ms (Figur: 2; Kurve: 3). Der maximale Druck im Gasgenerator beträgt PG = 110bar (Figur: 3; Kurve: 3). Der Druck im aufgeblasenen Gassack ist pS = 2,2bar (Figur: 2; Kurve: 3)
Bei einer Umgebungstemperatur von Tamb = +85°C beträgt die Aufblasdauer t von der Zündung ab bis zum vollständig aufgeblasenen Gassack t = 40 ms (Figur: 2; Kurve: 1). Der maximale Druck im Gasgenerator beträgt pG = 170bar (Figur: 3; Kurve: 1). Der Druck im aufgeblasenen Gassack ist pS = 2,6bar (Figur: 2, Kurve: 1)
Nachteilig an diesen Anordnungen ist jedoch, daß sowohl die Druckschwankungen im Gasgeneratorgehäuse und im vollaufgeblasenen Gassack (ΔpG(t) = 100bar (Figur: 3), ΔpS(t) = 0,7bar (Figur: 2)) als auch die Schwankungen in der Aufblasdauer (Δt = 30ms (Figur: 2)) sehr groß sein können. Bei einer hohen Umgebungstemperatur ist die Aufblasgeschwindigkeit, der Druck im Gasgenerator und im Gassack sehr viel höher als bei einer niedrigen. Die dadurch verursachten hohen Druckdifferenzen können im Extremfall bewirken, daß z. B. der Gasgenerator berstet und der Gassack zu schwach oder zu stark aufgeblasen wird.
Bei einer Umgebungstemperatur von Tamb = +25°C beträgt die Aufblasdauer t von der Zündung ab bis zum vollständig aufgeblasenen Gassack t = 50 ms (Figur: 2; Kurve: 3). Der maximale Druck im Gasgenerator beträgt PG = 110bar (Figur: 3; Kurve: 3). Der Druck im aufgeblasenen Gassack ist pS = 2,2bar (Figur: 2; Kurve: 3)
Bei einer Umgebungstemperatur von Tamb = +85°C beträgt die Aufblasdauer t von der Zündung ab bis zum vollständig aufgeblasenen Gassack t = 40 ms (Figur: 2; Kurve: 1). Der maximale Druck im Gasgenerator beträgt pG = 170bar (Figur: 3; Kurve: 1). Der Druck im aufgeblasenen Gassack ist pS = 2,6bar (Figur: 2, Kurve: 1)
Nachteilig an diesen Anordnungen ist jedoch, daß sowohl die Druckschwankungen im Gasgeneratorgehäuse und im vollaufgeblasenen Gassack (ΔpG(t) = 100bar (Figur: 3), ΔpS(t) = 0,7bar (Figur: 2)) als auch die Schwankungen in der Aufblasdauer (Δt = 30ms (Figur: 2)) sehr groß sein können. Bei einer hohen Umgebungstemperatur ist die Aufblasgeschwindigkeit, der Druck im Gasgenerator und im Gassack sehr viel höher als bei einer niedrigen. Die dadurch verursachten hohen Druckdifferenzen können im Extremfall bewirken, daß z. B. der Gasgenerator berstet und der Gassack zu schwach oder zu stark aufgeblasen wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Gasgenerator
der eingangs genannten Art zu schaffen, der von der
Umgebungstemperatur unabhängig ist, so daß der Gassack oder ein
andere Verbraucher immer mit dem selben Gasdruck in derselben Zeit
aufgeblasen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Hierbei mißt ein
Thermoelement die Umgebungstemperatur am Gehäuse des
Gasgenerator und steuert bei Diskrepanzen zum Sollwert oder ab einer
bestimmten Soliwertschwelle eine Erwärmung oder Kühlung des
Gasgeneratorengehäuses auf die gewünschte Betriebstemperatur bzw.
auf den Betriebstemperaturbereich.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß die Druckschwankungen, die durch die Schwankungen der
Umgebungstemperatur entstehen, stark reduziert werden. Dadurch kann
das Gasgeneratorengehäuse und der Gassack innerhalb kleinerer
Toleranzen dimensioniert werden. Auch kann bei einer stabilen
Betriebstemperatur bzw. einem eingeengten Betriebstemperaturbereich
die Treibstoff- oder Gasmenge optimiert werden. All diese Punkte führen
dazu, daß die Konstruktion und der Prüfungsaufwand vereinfacht werden
können.
Die Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre vorteilhaften
Weiterbildungen werden im folgenden anhand zweier Zeichnung
dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 Schematischer, erfindungsgemäßer Aufbau
Fig. 2 Kurvenschar Gasdruck des Gassackes über die Zeit bei
verschiedenen Temperaturen
Fig. 3 Kurvenschar Gasdruck des Gasgeneratorengehäuses über die
Zeit bei verschiedenen Temperaturen
In Fig. 1 ist der Aufbau eines erfindungsgemäßen Gasgenerators mit Thermoelement dargestellt. Hierbei wird von einem Thermoelement 2 die Umgebungstemperatur eines Gasgenerators 1 und des Gassackes 6 erfaßt. Zweckmäßiger Weise wird die Umgebungstemperatur direkt am Gehäuse oder in Gehäusenähe abgegriffen. Vom Thermoelement 2 wird die Information über die Umgebungstemperatur entweder direkt oder in einer Steuerung/Regelung 5 ausgewertet. Liegt die gemessene Umgebungstemperatur unter der gewünschten Betriebstemperatur oder dem Betriebstemperaturschwellwert wird eine entsprechende Wärmequelle 3 dazugeschaltet, die den Aufbau solange erwärmt bis der gewünschte Wert erreicht ist. Da in der Regel das Generatorgehäuse aus Metall besteht nimmt dieses die Wärme gut auf bzw. gibt Wärme ab. Ist die Umgebungstemperatur höher als die gewünschte Betriebstemperatur oder einem Betriebstemperaturschwellwert, so sorgt ein Kühlelement 4 für eine Verringerung der Umgebungstemperatur auf die gewünschte Betriebstemperatur. Basierend auf diesen Grundlagen sind verschiedenste Varianten realisierbar.
In Fig. 1 ist der Aufbau eines erfindungsgemäßen Gasgenerators mit Thermoelement dargestellt. Hierbei wird von einem Thermoelement 2 die Umgebungstemperatur eines Gasgenerators 1 und des Gassackes 6 erfaßt. Zweckmäßiger Weise wird die Umgebungstemperatur direkt am Gehäuse oder in Gehäusenähe abgegriffen. Vom Thermoelement 2 wird die Information über die Umgebungstemperatur entweder direkt oder in einer Steuerung/Regelung 5 ausgewertet. Liegt die gemessene Umgebungstemperatur unter der gewünschten Betriebstemperatur oder dem Betriebstemperaturschwellwert wird eine entsprechende Wärmequelle 3 dazugeschaltet, die den Aufbau solange erwärmt bis der gewünschte Wert erreicht ist. Da in der Regel das Generatorgehäuse aus Metall besteht nimmt dieses die Wärme gut auf bzw. gibt Wärme ab. Ist die Umgebungstemperatur höher als die gewünschte Betriebstemperatur oder einem Betriebstemperaturschwellwert, so sorgt ein Kühlelement 4 für eine Verringerung der Umgebungstemperatur auf die gewünschte Betriebstemperatur. Basierend auf diesen Grundlagen sind verschiedenste Varianten realisierbar.
- a) Die Betriebstemperatur ist konstant und der Wert liegt zwischen der maximal und minimal zulässigen Umgebungstemperatur. Das heißt zur Aufrechterhaltung der konstanten Betriebstemperatur werden eine Wärmequelle und ein Kühlelement oder andere Wärmetauscher benötigt, die je nach Zustand des Thermoelements oder der Thermoelemente evtl. über eine Steuer/Regeleinheit hinzugeschaltet werden. Durch diese Vorrichtung/en kann eine gleichbleibende Betriebstemperatur erzielt werden, indem bei zu hoher Umgebungstemperatur der Gasgenerator abgekühlt bzw. bei zu niedriger Temperatur erwärmt wird. Durch die konstant Betriebstemperatur ist der Druckverlauf im Gasgenerator und im Gassack und die Aufblasdauer immer gleich. Dadurch ist auch die Treibstoffmenge bzw. Gasmenge genau definiert, da keine Reserven mehr benötigt werden. Auch kann bei einem immer gleichen Gasdruckverlauf das Gehäuse und der Gassack genau den Anforderungen entsprechend ausgelegt werden. Es werden keine Toleranzen/Reserven benötigt.
- b) Wenn die Betriebstemperatur den Wert der maximal zulässigen Umgebungstemperatur haben soll, dann wird nur eine Wärmequelle benötigt, die bei niedriger Umgebungstemperatur, welche mit dem Thermoelement bestimmt wird, den Gasgenerator auf die maximale Temperatur aufheizt. In diesem Fall wird ein Minimum an Treibstoff oder Gas benötigt, da die hohe Betriebstemperatur auch einen höheren Druck bzw. einen schnelleren Reaktionsablauf bewirkt.
- c) Hat die gewünschte Betriebstemperatur den Wert der minimal zulässigen Umgebungstemperatur so wird nur ein Kühlelement benötigt, welches den Gasgenerator und den Gassack auf den Minimalwert hinunterkühlt. Auch hier werden die Temperaturen oder die Temperaturschwelle mit dem Thermoelement bestimmt. Das Thermoelement ist dann entweder selbst als Schalter ausgebildet oder es betätigt an einer Steuer oder Regeleinrichtung einen Schalter der je nach Bedarf das Kühlelement hinzu- oder abschaltet.
- d) Ebenso ist es von Vorteil die Betriebstemperatur nicht nur auf einen Wert zu beschränken, sondern auf einen Wertebereich auszudehnen, dessen Minimumwert innerhalb des zulässigen Umgebungstemperaturbereiches liegt und dessen Maximalwert der maximal zulässigen Umgebungstemperatur entspricht. In diesem Falle würde nur eine Wärmequelle benötigt, die die Anordnung auf den gewünschten Betriebstemperaturbereich hält. Wird dieser Bereich weiterhin so gewählt, daß er dem typischen Umgebungstemperaturbereich (z. B. 25°C - +85°C) entspricht, wird die Wärmequelle nur in Ausnahmesituationen benötigt, wodurch Energie eingespart und die Druckdifferenzen verringert werden könnten.
- e) Ist dagegen der Betriebstemperaturbereich ein Wertebereich, dessen Maximumwert innerhalb des zulässigen Umgebungstemperaturbereiches liegt und dessen Minimumwert der minimal zulässigen Umgebungstemperatur entspricht, so würde nur ein Kühlelement benötigt um die Anordnung innerhalb des gewünschten Bereichs zu halten. Wird dieser Bereich weiterhin so gewählt, daß er dem typischen Umgebungstemperaturbereich (z. B. -35°C - +25°C) entspricht, wird das Kühlelement nur in Ausnahmesituationen benötigt, wodurch Energien eingespart und die Druckdifferenzen verringert werden könnten.
- f) Liegt der Betriebstemperaturbereich innerhalb des typischen Umgebungstemperaturbereiches (z. B. -20°C - +40°C) so wird nur in Ausnahmesituationen ein Kühlelement bzw. eine Wärmequelle benötigt wodurch ebenfalls Energien eingespart und die möglichen Druckdifferenzen reduziert werden könnten.
Für all diese Ausführungsbeispiele kann der Gasgenerator sowohl mit
einem separaten Thermoelement und einer separaten Aufwärm- bzw.
Abkühlvorrichtung ausgestattet werden, als auch die vorhandenen
Einrichtungen wie Klimaanlage oder Standheizung nutzen.
Fig. 2 zeigt eine Kurvenschar in dem der Gasdruck des Gassackes über
die Zeit bei verschiedenenen Temperaturen dargestellt ist. Auch ist in
dieser Figur die Aufblasdauer t des Gassackes ersichtlich bzw. die
temperaturabhängigen Schwankungen der Aufblasdauer Δt.
Analog zu den unter Fig. 1 erwähnten Varianten ergibt sich für die
Gasdruckkurven des Gassackes ps(t) folgendes:
- a) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve liegt bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge zwischen den Kurven 1 und 2. Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- b) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve entspricht bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge der Kurve 1 im Anwendungsbeispiel (-35°C < Tamb < +85°C). Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- c) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve entspricht bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge der Kurve 2 im Anwendungsbeispiel (-35°C < Tamb < +85°C). Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- d) Hier ergibt sich eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar wird nach oben hin von der Kurve 1 begrenzt. Nach unten hin wird sie im Anwendungbeispiel von Kurve 3 begrenzt. Die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Im Anwendungsbeispiel wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) und die Aufblasdauerschwankungen Δt um ca. 50% reduziert
- e) Hier ergibt sich ebenfalls eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar wird nach unten hin von der Kurve 2 begrenzt. Nach oben hin wird sie im Anwendungbeispiel von Kurve 3 begrenzt. Die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Im Anwendungsbeispiel wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) und die Aufblasdauerschwankungen Δt um ca. 50% reduziert
- f) Auch hier ergibt sich eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar liegt je nach gewähltem Temperaturbereich zwischen Kurve 1 und Kurve 2. Im Anwendungbeispiel sind die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Auch hier wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpS(t) und die Aufblasdauerschwankungen Δt um ca. 50% reduziert
Fig. 3 zeigt eine Kurvenschar in dem der Gasdruck im Gasgenerator
über die Zeit bei verschiedenenen Temperaturen dargestellt ist.
Analog zu den unter Fig. 1 und Fig. 2 erwähnten Varianten ergibt sich
für die Gasdruckkurven des Gassackes pG(t) folgendes:
- a) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve liegt bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge zwischen den Kurven 1 und 2. Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- b) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve entspricht bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge der Kurve 1 im Anwendungsbeispiel (-35°C < Tamb < +85°C). Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- c) Es gibt nur eine Gasdruckkurve. Diese Gasdruckkurve entspricht bei gleicher Treibstoff-/Gasmenge der Kurve 2 im Anwendungsbeispiel (-35°C < Tamb < +85°C). Sie ist unabhängig von der Umgebungstemperatur Tamb.
- d) Hier ergibt sich eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar wird nach oben hin von der Kurve 1 begrenzt. Nach unten hin wird sie im Anwendungbeispiel von Kurve 3 begrenzt. Die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Im Anwendungsbeispiel wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) um ca. 50% reduziert
- e) Hier ergibt sich ebenfalls eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar wird nach unten hin von der Kurve 2 begrenzt. Nach oben hin wird sie im Anwendungbeispiel von Kurve 3 begrenzt. Die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Im Anwendungsbeispiel wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) um ca. 50% reduziert
- f) Auch hier ergibt sich eine Gasdruckkurvenschar. Diese Gasdruckkurvenschar liegt je nach gewähltem Temperaturbereich zwischen Kurve 1 und Kurve 2. Im Anwendungbeispiel sind die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) sind nur noch eingeschränkt abhängig von der Umgebungstemperatur Tamb. Auch hier wurden die möglichen Druckdifferenzen ΔpG(t) um ca. 50% reduziert.
Der Vollständigkeit halber, sei erwähnt, daß das beschriebene Prinzip für
alle Arten von Gasgeneratoren, wie z. B.: Pyrotechnische, Hybrid,
Flüssiggas, Alkohol, Druckluft Gasgeneratoren und alle
Rückhaltesysteme, wie z. B.: Doorbag, Sidebag, Seatbag, Gültigkeit hat.
Claims (5)
1. Gasgeneratoren (1), insbesondere für passive Rückhaltesysteme in
Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Thermoelement
(2) eine Wärmequelle (3) und/oder ein Kühlelement (4) oder anderen
Wärmetauscher ansteuert, welche die Betriebstemperatur des
Gasgenerators (1) verändert.
2. Gasgenerator nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Thermoelement (2) über die Steuer-/Regeleinheit (5) die
Wärmequelle (3), das Kühlelement (4) und/oder einen anderen
Wärmetauscher ansteuert.
3. Gasgenerator nach Patentanspruch 1 oder 2 dadurch
gekennzeichnet, daß die bereits im Fahrzeug eingebaute Batterie,
Klimaanlage bzw. Standheizung als Wärmequelle (3) bzw.
Kühlelement (4) dient.
4. Gasgenerator nach Patentanspruch 1 oder 2 dadurch
gekennzeichnet, daß das Thermoelement (2) der bereits im
Fahrzeug eingebaute Klimaanlage bzw. Standheizung zur
Bestimmung der Betriebstemperatur genutzt wird.
5. Gasgenerator nach einem der vorangegangenen Ansprüche mit einem
Gassack, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (6) mit der
gleiche Betriebstemperatur wie der Gasgenerator betrieben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995141796 DE19541796A1 (de) | 1995-11-09 | 1995-11-09 | Gasgenerator mit Thermoelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995141796 DE19541796A1 (de) | 1995-11-09 | 1995-11-09 | Gasgenerator mit Thermoelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19541796A1 true DE19541796A1 (de) | 1997-05-15 |
Family
ID=7777030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995141796 Withdrawn DE19541796A1 (de) | 1995-11-09 | 1995-11-09 | Gasgenerator mit Thermoelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19541796A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19743304A1 (de) * | 1997-09-30 | 1999-04-08 | Siemens Ag | Verfahren zum Steuern des Aufblasens eines Gassacks sowie Gassack-Unfallschutzvorrichtung |
| DE10160188B4 (de) * | 2001-12-07 | 2004-03-11 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren und System zum Auslösen eines Airbags |
| DE102007016769A1 (de) * | 2007-04-07 | 2008-10-09 | Audi Ag | Sicherheitssystem |
| DE102017006091A1 (de) | 2017-06-28 | 2019-01-03 | Audi Ag | Verfahren zum Schützen eines Festtreibstoffes einer pyrotechnischen Einrichtung eines Fahrzeugs gegen Alterungseffekte und Fahrzeug |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2120043A1 (de) * | 1970-04-30 | 1971-11-11 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama (Japan) | Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
| US4026580A (en) * | 1970-11-02 | 1977-05-31 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Temperature maintaining device for safety gas cushion |
| US5257818A (en) * | 1992-09-08 | 1993-11-02 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | Apparatus for rapidly changing the temperature of a device in an inflatable restraint system |
| DE4217172C2 (de) * | 1992-05-23 | 1994-06-09 | Daimler Benz Ag | Rückhaltesystem für Insassen eines Kraftfahrzeuges |
| DE4225709C2 (de) * | 1992-08-04 | 1994-11-03 | Daimler Benz Ag | Rückhaltesystem mit Gassack |
-
1995
- 1995-11-09 DE DE1995141796 patent/DE19541796A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2120043A1 (de) * | 1970-04-30 | 1971-11-11 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama (Japan) | Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge |
| US4026580A (en) * | 1970-11-02 | 1977-05-31 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft | Temperature maintaining device for safety gas cushion |
| DE4217172C2 (de) * | 1992-05-23 | 1994-06-09 | Daimler Benz Ag | Rückhaltesystem für Insassen eines Kraftfahrzeuges |
| DE4225709C2 (de) * | 1992-08-04 | 1994-11-03 | Daimler Benz Ag | Rückhaltesystem mit Gassack |
| US5257818A (en) * | 1992-09-08 | 1993-11-02 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | Apparatus for rapidly changing the temperature of a device in an inflatable restraint system |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19743304A1 (de) * | 1997-09-30 | 1999-04-08 | Siemens Ag | Verfahren zum Steuern des Aufblasens eines Gassacks sowie Gassack-Unfallschutzvorrichtung |
| US6286862B1 (en) | 1997-09-30 | 2001-09-11 | Siemens Aktiengesellschaft | Method of controlling the inflation of an airbag and airbag accident protection device |
| DE10160188B4 (de) * | 2001-12-07 | 2004-03-11 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren und System zum Auslösen eines Airbags |
| DE102007016769A1 (de) * | 2007-04-07 | 2008-10-09 | Audi Ag | Sicherheitssystem |
| DE102017006091A1 (de) | 2017-06-28 | 2019-01-03 | Audi Ag | Verfahren zum Schützen eines Festtreibstoffes einer pyrotechnischen Einrichtung eines Fahrzeugs gegen Alterungseffekte und Fahrzeug |
| DE102017006091B4 (de) * | 2017-06-28 | 2021-05-12 | Audi Ag | Verfahren zum Schützen eines Festtreibstoffes einer pyrotechnischen Einrichtung eines Fahrzeugs gegen Alterungseffekte und Fahrzeug |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1307363B1 (de) | Gasgenerator und rückhaltesystem für ein fahrzeug | |
| WO2013178351A2 (de) | Aktuator und fahrzeugschutzsystem | |
| DE19854581A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Umwandeln des Boil-Off-Gases von Kryo-Kraftstofftanks | |
| DE60302717T2 (de) | Temperaturkompensierte Aufblasvorrichtung und Methode | |
| DE102011114728A1 (de) | Vorrichtung zur Speicherung eines gasförmigen Brennstoffs | |
| EP1019270B1 (de) | Verfahren zum steuern des aufblasens eines gassacks sowie gassack-unfallschutzvorrichtung | |
| EP4374101A1 (de) | Ableitungssystem | |
| EP1294592A2 (de) | Kaltgasgenerator | |
| DE19541796A1 (de) | Gasgenerator mit Thermoelement | |
| EP0773146A2 (de) | Gasgenerator mit Regelung des Treibgasstromweges und Verfahren zu seinem Betrieb | |
| DE2120043C3 (de) | Aufblaseinrichtung für eine Gassack-Aufprallschutzeinrichtung | |
| DE2500003A1 (de) | Stroemungsmittelversorgung fuer ein rueckhaltesystem fuer fahrzeuginsassen | |
| EP4003793A1 (de) | Steuervorrichtung für einen gasgenerator zum steuern eines volumenstroms sowie aufprallschutzsystem und verfahren zum betreiben einer solchen steuervorrichtung | |
| DE19951672C2 (de) | Hybrid-Gasgenerator | |
| DE4108857C1 (en) | Cylindrical gas generator for inflating gas sack of impact protection unit - has combustion chamber with housing, propellant, ignition device and filter unit | |
| DE19650630A1 (de) | Gasgenerator | |
| DE19541797A1 (de) | Gasgenerator mit Treibgasstrom-Temperaturregelung und Verfahren zu seinem Betrieb | |
| DE102019133489A1 (de) | Nachheizverfahren zum Betreiben einer Kälteanlage für ein Kraftfahrzeug, Kälteanlage und Kraftfahrzeug mit einer solchen Kälteanlage | |
| DE102019118065A1 (de) | Pyrotechnikfreier kaltgasgenerator und sicherheitseinrichtung für ein fahrzeug mit einem pyrotechnikfreien kaltgasgenerator | |
| WO2019134914A1 (de) | Airbagmodul und airbagsystem | |
| WO1999054657A1 (de) | System zum versorgen eines verbrauchers mit einen kryogenem medium | |
| DE102004001263A1 (de) | Airbagmodul | |
| EP3099538A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum aktivieren eines personenschutzmittels für ein fahrzeug, herstellungsverfahren zum herstellen der vorrichtung und personenschutzsystem für ein fahrzeug | |
| DE2302648A1 (de) | Aufblasbarer schutzbalg fuer fahrzeuginsassen | |
| DE20013897U1 (de) | Ein- und mehrstufiger Kaltgasgenerator insbesondere für Kfz-Airbagsysteme |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |