[go: up one dir, main page]

DE19541505A1 - Thermostatische Mischbatterie - Google Patents

Thermostatische Mischbatterie

Info

Publication number
DE19541505A1
DE19541505A1 DE1995141505 DE19541505A DE19541505A1 DE 19541505 A1 DE19541505 A1 DE 19541505A1 DE 1995141505 DE1995141505 DE 1995141505 DE 19541505 A DE19541505 A DE 19541505A DE 19541505 A1 DE19541505 A1 DE 19541505A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixer tap
cold water
tap according
shut
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995141505
Other languages
English (en)
Inventor
Lars Mattsson
Leif Ingvarsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Damixa AS
Original Assignee
Danfoss AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DE1995141505 priority Critical patent/DE19541505A1/de
Priority to EP96202964A priority patent/EP0775954A1/de
Publication of DE19541505A1 publication Critical patent/DE19541505A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/13Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures
    • G05D23/1306Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids
    • G05D23/132Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element
    • G05D23/134Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid
    • G05D23/1346Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of mixed fluid with manual temperature setting means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine thermostatische Mischbatte­ rie mit einem Gehäuse, einem Kaltwasseranschluß, einem Warmwasseranschluß und einem mit einem thermostatischen Arbeitselement gekoppelten Ventilelement, das zusammen mit einem Kaltwasserventilsitz ein Kaltwasserventil und zusammen mit einem Warmwasserventilsitz ein Warmwasser­ ventil bildet.
Eine derartige thermostatische Mischbatterie ist bei­ spielsweise aus DE 35 00 461 C1 bekannt. Das Ventilele­ ment, das im allgemeinen auch zweiteilig ausgebildet sein kann, um für das Kaltwasserventil und für das Warmwasserventil eine eigene Absperrmöglichkeit zu bil­ den, wird von dem thermostatischen Arbeitselement, das der Temperatur des abfließenden und somit gemischten Wassers ausgesetzt ist, eingestellt. Hierzu wird das abfließende Wasser in einer Mischkammer gemischt, in der auch das thermostatische Arbeitselement angeordnet ist. Im bekannten Fall arbeitet dieses beispielsweise durch eine temperaturabhängige Längenänderung. Ist das Wasser in der Mischkammer zu heiß, wird das Warmwasser­ ventil stärker geschlossen und das Kaltwasserventil stärker geöffnet. Ist das Wasser in der Mischkammer zu kalt, arbeitet die Mischbatterie in die umgekehrte Richtung.
Man hat nun beobachtet, daß bei derartigen Mischbatte­ rien bei der Verstellung des Sollwertes in Richtung auf eine höhere Temperatur das Wasser in der Mischkammer zunächst unangenehm heiß wird und zwar solange, bis das thermostatische Arbeitselement, das mit einer gewissen Verzögerung arbeitet, wieder die richtige Stellung des Ventilelements eingestellt hat. Diese Temperaturspitzen werden insbesondere bei Duschen oder Handwaschbecken als störend empfunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tempera­ tureinstellung mit einem komfortableren Gefühl beim Benutzer zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einer thermostatischen Mischbat­ terie der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß parallel zum Kaltwasserventil ein Umgehungspfad ausge­ bildet ist.
Damit erreicht man beim Verstellen des Temperatursoll­ werts auf einen höheren Wert trotz einer gewissen Tot­ zeit in der Reaktion des thermostatischen Arbeitsele­ ments immer eine Zumischung von kaltem Wasser, das über den Umgehungspfad am Kaltwasserventil vorbei in die Mischkammer gelangen kann. Zwar sind auch hierbei Tem­ peraturspitzen nicht ganz zu vermeiden. Diese Tempera­ turspitzen bleiben aufgrund der Zumischung des Kaltwas­ sers in ihrer Höhe aber begrenzt, so daß der Benutzer derartige Temperaturschwankungen nicht mehr als so un­ angenehm empfindet. Darüber hinaus hat diese Ausbildung den Vorteil, daß bei der Einstellung der Mischbatterie auf einen sehr niedrigen Temperatur-Sollwert, also auf eine Kaltwasser-Einstellung, ein größerer Strömungspfad für das kalte Wasser zur Verfügung steht. Das kalte Wasser kann nämlich einerseits durch das dann geöffnete Kaltwasserventil und andererseits zusätzlich durch den Umgehungspfad fließen. Man erreicht hierdurch mit einem relativ einfachen konstruktiven Aufbau und ohne zusätz­ liche Steuerungsmittel bei der Mischbatterie die Mög­ lichkeit, kaltes Wasser praktisch mit der Temperatur entnehmen zu können, wie es im Kaltwasseranschluß an­ steht. Wird hingegen die Temperatur erhöht, wird zwar das Kaltwasserventil kurzzeitig geschlossen. Die Beimi­ schung von kaltem Wasser bleibt jedoch erhalten, so daß der Benutzer selbst dann, wenn das thermostatische Ar­ beitselement das Kaltwasserventil schließt und das Warmwasserventil vollständig öffnet, von unangenehmen Temperaturspitzen verschont bleibt.
Vorzugsweise ist der Umgehungspfad durch eine Unterbre­ chung in einer Dichtungsfläche zwischen Ventilelement und Kaltwasserventilsitz ausgebildet. Dies ist eine sehr einfache, aber wirkungsvolle Konstruktion. Selbst wenn das Ventilelement in seine Schließstellung bewegt wird, bleibt eine Öffnung zwischen Ventilelement und Ventilsitz.
Eine alternative oder zusätzliche Ausgestaltung kann vorsehen, daß der Umgehungspfad als Kanal im Gehäuse oder im Ventilelement ausgebildet ist. Hier lassen sich gegebenenfalls andere Strömungsquerschnitte realisie­ ren.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vor­ gesehen, daß eine Absperreinrichtung zwischen dem Umge­ hungspfad und einer Mischkammer angeordnet ist. In ei­ nigen Fällen ist es erwünscht, daß die Mischbatterie sehr heißes Wasser abgibt, also Wasser mit der Tempera­ tur aus dem Warmwasseranschluß ohne Beimischung von kaltem Wasser aus dem Kaltwasseranschluß. Eine solche Einstellung ist besonders dann interessant, wenn die Wassertemperatur im Warmwasseranschluß niedrig ist, beispielsweise weil der Warmwasseranschluß von einer Niedrigtemperaturheizung gespeist wird. Dadurch, daß man nun die Kaltwasserzufuhr absperren kann, besteht die Möglichkeit, daß man heißes Wasser mit der ge­ wünschten Temperatur bekommt. Das Absperren oder Ver­ schließen des Umgehungspfades hat jedoch eine zusätzli­ che Handhabung zur Voraussetzung, so daß die hohen Tem­ peraturspitzen beim einfachen Verstellen der Temperatur auf einen höheren Sollwert nicht zu beobachten sind.
Hierbei ist von Vorteil, wenn die Absperreinrichtung gegen einen Antrieb durch das thermostatische Arbeits­ element arretiert ist. Das thermostatische Arbeitsele­ ment kann also die Absperreinrichtung nicht betätigen, so daß die Temperaturspitzen, die durch die Verzögerun­ gen bei der Reaktion des thermostatischen Arbeitsele­ ments auftreten, vermieden werden. Die Absperreinrich­ tung kann nur von außen betätigt werden.
Vorzugsweise ist die Absperreinrichtung mit einer Soll­ wert-Einstelleinrichtung verbunden. Die Sollwert-Ein­ stelleinrichtung wird vom Benutzer betätigt, wenn er die Temperatur verändern will. Eine derartige Tempera­ tureinstellung ist aber auch dann notwendig, wenn man heißes Wasser entnehmen will. Man kommt hierdurch mit relativ wenigen nach außen geführten Bedienungselemen­ ten aus.
Vorzugsweise ist die Absperreinrichtung wirksam, wenn sich die Sollwert-Einstelleinrichtung in ihrer Maximal­ wertposition befindet. Der Benutzer muß also von dem inneren Aufbau der Mischbatterie nicht einmal Kenntnis erlangen. Solange er die Temperatur innerhalb gewisser Grenzen erhöht, wird permanent kaltes Wasser zuge­ mischt, so daß die unangenehmen Temperaturspitzen ver­ mieden werden. Wenn er aber sehr heißes Wasser entneh­ men möchte, wird er die Sollwert-Einstelleinrichtung auf ihren Maximalwert verbringen. Zwar wird hierdurch der Zufluß von kaltem Wasser unterbunden. Bei dieser Einstellung ist sich der Benutzer aber bewußt, daß er mit dem sehr heißen Wasser zu rechnen hat, so daß sein Komfort nicht darunter leidet.
Vorzugsweise weist die Absperreinrichtung eine Hülse mit einem umlaufenden radial vorstehenden Vorsprung auf, der an einem umlaufenden Anschlag am Ventilelement zur Anlage bringbar ist. Dadurch wird einerseits ein relativ großer Strömungsquerschnitt zur Verfügung ge­ stellt, wenn das Kaltwasserventil geöffnet ist oder der Umgehungspfad offen ist. Andererseits wird dieser Strö­ mungspfad aber auch zuverlässig verschlossen, wenn der Vorsprung an dem Anschlag zur Anlage gekommen ist.
Auch ist bevorzugt, daß die Hülse ein Widerlager für das thermostatische Arbeitselement bildet. Man kann hierdurch eine relativ einfache Kopplung für die Maxi­ malwerteinstellung der Temperatur erreichen. Einerseits fährt die Hülse, die das Widerlager für das thermosta­ tische Arbeitselement bildet, in ihre Position, in der das thermostatische Arbeitselement das Ventilelement so bewegt, daß das Warmwasserventil am weitesten geöffnet ist. Längenausdehnungen des thermostatischen Arbeits­ elementes bleiben unschädlich, weil die Hülse eben in die am weitest entfernteste Position gebracht worden ist, in der Längenänderungen des Arbeitselements man­ gels eines Widerlagers nicht mehr zu einer Verschiebung des Ventilelements führen können. Andererseits wird durch die gleiche Bewegung der Hülse auch der Vorsprung zur Anlage an den Anschlag gebracht, so daß die Kalt­ wasserzufuhr zuverlässig unterbunden ist.
Bei der Ausgestaltung des Umgehungspfades mit einem Kanal weist die Absperreinrichtung vorzugsweise eine eine Mündung des Kanals abdeckende Dichtungseinrichtung auf. Diese Dichtungseinrichtung wird zum Verschließen des Umgehungspfades einfach über die Mündung bewegt, so daß kein Wasser mehr aus der Mündung aus- oder in die Mündung eintreten kann. Auch auf diese Weise läßt sich der Umgehungspfad recht schnell und zuverlässig mit einfachen Mitteln verschließen.
Vorzugsweise ist die Absperreinrichtung als Scheibe ausgebildet. Dadurch bleibt die Dichtungseinrichtung von der Drehstellung unabhängig, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Dichtungseinrichtung, wie oben erwähnt, mit der Sollwert-Einstelleinrichtung ver­ bunden ist, die in vielen Fällen den Sollwert durch eine Drehbewegung einstellt.
Vorzugsweise ist die Scheibe axial bewegbar und deckt mit ihrer Umfangsfläche die Mündung ab. Die Scheibe kann dann rotationssymmetrisch ausgebildet sein. Kräf­ te, die durch den Wasserdruck an der Mündung des Kanals auf die Scheibe ausgeübt werden, können dann problemlos ausgeglichen werden. Eine Verformung der Scheibe ist praktisch nicht zu befürchten.
Vorzugsweise weist die Scheibe Durchgangsöffnungen auf. Man kann also die Scheibe zwischen der Mündung des Ka­ nals und der Mischkammer anordnen. Solange die Scheibe die Mündung noch nicht mit ihrem Umfang abdeckt, kann das kalte Wasser dann durch die Durchgangsöffnungen fließen. Wenn die Scheibe den Kanal dann abdeckt, ver­ lieren die Durchgangsöffnungen zwar ihre Wirkungen, weil kein Wasser mehr zum Durchfließen vorhanden ist. Dies ist aber unschädlich.
Mit Vorteil mündet der Kaltwasseranschluß in eine Ring­ nut und der Umgehungspfad ist im Bereich der Mündung des Kaltwasseranschlusses in die Ringnut angeordnet. Damit steht das Kaltwasser praktisch mit dem größten Druck am Umgehungspfad an. Dadurch wird sichergestellt, daß immer die notwendige Menge von kaltem Wasser bei­ gemischt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausgestaltung einer Mischbatterie in einer Stellung für Kaltwassereinspeisung,
Fig. 2 die Mischbatterie in einer Stellung für die Bei­ mischung von kaltem Wasser zu warmem Wasser über eine Umgehungsstrecke,
Fig. 3 die Mischbatterie nach den Fig. 1 oder 2 in ei­ ner Stellung nur für warmes Wasser,
Fig. 4 eine andere Ausgestaltung einer Mischbatterie in einer Stellung entsprechend Fig. 1,
Fig. 5 die andere Ausgestaltung einer Mischbatterie in einer Stellung ähnlich zu Fig. 2 und
Fig. 6 die andere Ausgestaltung einer Mischbatterie in einer Stellung gemäß Fig. 3.
In den Fig. 1 bis 6 ist eine Mischbatterie jeweils nur schematisch im Schnitt dargestellt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Mischbatterie 1 weist in einem Gehäuse 2 einen Warmwasseranschluß 3 und einen Kaltwasseranschluß 4 auf. Der Warmwasseranschluß 3 mündet in eine Ringnut 5 und der Kaltwasseranschluß mündet in eine Ringnut 6 jeweils im Gehäuse 2.
Zwischen den beiden Ringnuten 5, 6 und diese zumindest teilweise überdeckend ist ein Ventilelement 7 in Form eines Schiebers angeordnet, das für den Warmwasseran­ schluß 3 mit einem Warmwasserventilsitz 8 und für den Kaltwasseranschluß mit einem Kaltwasserventilsitz 9 zusammenwirkt. Die beiden Ventilsitze 8, 9 sind als senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ventilelements 7 umlaufend ausgebildete Vorsprünge ausgebildet.
Gegenüber dem Gehäuse 2 ist das Ventilelement 7 durch eine schematisch dargestellte Dichtung 10 abgedichtet.
Das Ventilelement 7 wird von einem thermostatischen Arbeitselement 11, das beispielsweise in Form einer Wachspatrone ausgebildet ist, betätigt. Das Arbeitsele­ ment 11 wirkt hierbei über Finger 12, die entweder sternförmig radial nach außen stehen oder Bohrungen 13 aufweisen, auf das Ventilelement 7. Zusätzlich ist das Ventilelement 7 noch durch eine Feder 14 belastet, die das Ventilelement 7 in eine Richtung schiebt, in der der Warmwasseranschluß 3 freigegeben und der Kaltwas­ seranschluß 4 verschlossen ist.
Im Gehäuse 2 ist eine Mischkammer 15 mit einem Abfluß 16 vorgesehen. Die stirnseitige Wand der Mischkammer 15 bildet das Widerlager für die Feder 14.
Das der Mischkammer abgewandte Ende 17 des Arbeitsele­ ments 11 liegt in der in Fig. 1 dargestellten Position an einem geschlossenen Ende 18 einer Hülse 19 an, die mit Hilfe einer Sollwert-Einstelleinrichtung 20 in Axi­ alrichtung verstellt werden kann. Die Sollwert-Ein­ stelleinrichtung ist beispielsweise über einen Dreh­ knopf 21 verstellbar. Wenn der Drehknopf 21 verdreht wird, verschiebt sich die Sollwert-Einstelleinrichtung 20 axial, d. h. in Fig. 1 nach links oder nach rechts gegenüber dem Gehäuse.
Wenn die Sollwert-Einstelleinrichtung 20 nach links verschoben wird, wird auch der Anschlag für das Ende 17 des Arbeitselements 11 nach links verschoben, so daß das Ventilelement 7, das gegebenenfalls nach links fe­ derbelastet ausgebildet sein kann, ebenfalls nach links verschoben wird. Bereits kleine Verlängerungen des Ar­ beitselements 11 durch Wärmezufuhr in der Mischkammer 15 reichen aus, um die Finger 12 und damit das Ventil­ element 7 weiter nach links zu verschieben, um den Warmwasseranschluß 3 zu versperren und den Kaltwasser­ anschluß 4 weiter zu öffnen. Wenn jedoch die Sollwert-Ein­ stelleinrichtung 20 nach rechts verschoben wird, sind die Verhältnisse umgekehrt. Dann wird ein größerer Bereich des Warmwasseranschlusses 3 und ein kleinerer Bereich des Kaltwasseranschlusses 4 freigegeben.
In den Fig. 1 bis 3 ist zu erkennen, daß das Ventilele­ ment 7 im Bereich der Stirnseite, die mit dem Kaltwas­ serventilsitz 9 zusammenwirkt, eine Aussparung 22 auf­ weist. Die Aussparung kann natürlich auch durch eine Unterbrechung des Ventilsitzes 9 gebildet werden. Diese Aussparung bildet, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, auch dann einen Weg für das kalte Wasser aus dem Kalt­ wasseranschluß 4 in die Mischkammer 15, wenn das Ven­ tilelement 7 nach rechts zum Anschlag an den Kaltwas­ serventilsitz 9 verschoben worden ist. Diese Position des Ventilelements 7 ist in Fig. 2 dargestellt. Ohne die Aussparung 22 würde nur heißes Wasser aus dem Warm­ wasseranschluß 3 in die Mischkammer 15 gelangen. Eine derartige Situation tritt beispielsweise dann auf, wenn mit Hilfe der Sollwert-Einstelleinrichtung 20 von einer niedrigeren Temperatur ausgehend eine höhere Solltempe­ ratur eingestellt wird. In diesem Fall ist das Arbeits­ element 11 aufgrund der zuvor noch in der Mischkammer 15 herrschenden niedrigeren Temperatur zu kurz. Beim Verstellen der Sollwert-Einstelleinrichtung 20 wird daher das Ventilelement 7 ganz nach rechts verschoben (in Fig. 2) und gibt bisher nur den Warmwasseranschluß 3 frei, während der Kaltwasseranschluß 4 völlig abge­ sperrt wird, obwohl das eigentlich nicht erwünscht ist. Erst nach einer gewissen Zeit wird das Arbeitselement 11 durch die dann in der Mischkammer 15 herrschenden höhere Temperatur wieder soweit verlängert, daß auch der Kaltwasseranschluß 4 etwas freigegeben wird.
Durch die Aussparung 22 wird nun ein Umgehungspfad ge­ bildet, durch den auch bei einer derartigen Verstellung kaltes Wasser in die Mischkammer 15 nachströmen kann, wodurch unangenehme Temperaturspitzen vermieden werden.
Wenn man hingegen das Ventilelement 7 durch Einstellung der Sollwert-Einstelleinrichtung 20 so bewegt, daß es den Warmwasserkanal 3 vollständig absperrt, steht ein größerer Pfad, d. h. ein größerer Strömungsquerschnitt für den Fluß des kalten Wassers aus dem Kaltwasseran­ schluß 4 in die Mischkammer 15 zur Verfügung, so daß man mit dieser Ausbildung kaltes Wasser praktisch mit der Temperatur aus dem Kaltwasseranschluß 4 aus dem Abfluß 16 entnehmen kann.
Gelegentlich ist es auch gewünscht, heißes Wasser aus dem Warmwasseranschluß 3 mit einer Temperatur entnehmen zu können, die der Temperatur des Wassers im Warmwas­ seranschluß 3 entspricht.
Hierbei reicht es, wie Fig. 2 zeigt, nicht aus, das Ventilelement 7 ganz nach rechts zu verschieben, um den Kaltwasseranschluß 4 abzusperren, weil durch die Aus­ sparung 22 immer noch kaltes Wasser am Kaltwasserventil 7, 9 vorbeilaufen kann. Aus diesem Grunde ist die Hülse 19 mit einem umlaufenden Vorsprung 23 versehen, der an einen ebenfalls umlaufenden Anschlag 24 am Ventilele­ ment 7 zur Anlage gebracht werden kann. Wenn der Vor­ sprung 23 am Anschlag 24 anliegt, ist der Weg für das kalte Wasser aus dem Kaltwasseranschluß 4 in die Misch­ kammer 15 versperrt.
In dieser Position ist die Hülse 19 weit genug von dem Ende 17 des Arbeitselements 11 abgehoben. In diesem Fall kann auch eine Verlängerung des Arbeitselements 11 durch eine erhöhte Temperatur in der Mischkammer 15 nicht dazu führen, daß der Warmwasseranschluß 3 wieder versperrt wird.
Umgekehrt kann eine Absperrung des Kaltwasseranschlus­ ses 4 mit Hilfe des Vorsprungs 23 und des Anschlags 24 in der Einstellung nach Fig. 1 und 2 nicht erfolgen, weil die die Hülse 19 aufweisende Absperreinrichtung durch das Arbeitselement 11 nicht bewegt werden kann. Die Hülse 19 ist vielmehr im Gehäuse arretiert und kann nur von außen bewegt werden.
Um die Einstellung zu erreichen, die in Fig. 3 darge­ stellt ist, muß der Benutzer also bewußt die Sollwert-Ein­ stelleinrichtung 20 mit Hilfe des Drehknopfs 21 so weit verstellen, daß der Vorsprung 23 zur Anlage an den Anschlag 24 kommt. Dies setzt ein bewußtes Handeln vor­ aus, so daß die Gefahr, daß der Benutzer durch unange­ nehme Temperaturspitzen in seinem Komfort beeinträch­ tigt wird, ausgeschlossen ist.
Neben der Aussparung 22 kann auch noch ein Kanal 25 im Gehäuse 2 oder im Ventilelement 7 (nicht dargestellt) vorgesehen sein, der ebenfalls einen Teil des Um­ gehungspfades für das Kaltwasserventil 7, 9 bildet. Auch das Wasser, das durch diesen Umgehungspfadteil strömt, wird durch das Zusammenwirken von Vorsprung 23 und Anschlag 24 aufgehalten.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungs­ form hat sich die Ausbildung des Umgehungspfades und der Absperreinrichtung geändert. Letztere weist nun eine an der Außenseite der Sollwert-Einstelleinrichtung 20 angeordnete und gemeinsam mit dieser axial ver­ schiebbare Scheibe 26 auf, die mit Öffnungen 27 verse­ hen ist und an ihrem Umfangsrand mit einem Dichtungs­ material 28 versehen ist. Weiterhin weist das Ventil­ element 7′ keine Aussparungen auf. Elemente, die sich gegenüber der Ausgestaltung nach den Fig. 1 bis 3 ge­ ändert haben, sind mit dem gleichen Bezugszeichen ver­ sehen, das aber gestrichen ist.
Der Umgehungspfad für das Kaltwasserventil 7′, 9 wird im vorliegenden Fall also nur durch den Kanal 25 gebil­ det. Das durch den Kanal 25 strömende Wasser kann durch die Öffnungen 27 in der Scheibe 26 zur Mischkammer 15 gelangen.
Wenn allerdings die Abgabe von heißem Wasser aus­ schließlich gewünscht wird, wird die Sollwert-Einstell­ einrichtung 20 soweit axial nach außen verschoben, daß die Scheibe 26 mit ihrem Dichtungsmaterial 28 am Rand die Mündung des Kanals 25 überdeckt und so den Umge­ hungspfad absperrt, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist.
Im Gegensatz zu der Darstellung der Fig. 2, bei der das Kaltwasserventil 7, 9 vollständig geschlossen ist und eine Zugabe von kaltem Wasser aus dem Kaltwasseran­ schluß 4 nur über den Umgehungspfad 22 erfolgt, ist in Fig. 5 eine Position dargestellt, bei der das Ventil­ element 7′ sowohl den Kaltwasseranschluß 4 als auch den Warmwasseranschluß 3 ein Stück weit freigibt, um in der Mischtemperatur 15 Wasser mit einer daraus gemittelten Temperatur bereit zu stellen.

Claims (14)

1. Thermostatische Mischbatterie mit einem Gehäuse, einem Kaltwasseranschluß, einem Warmwasseranschluß und einem mit einem thermostatischen Arbeitselement gekoppelten Ventilelement, das zusammen mit einem Kaltwasserventilsitz ein Kaltwasserventil und zu­ sammen mit einem Warmwasserventilsitz ein Warmwas­ serventil bildet, dadurch gekennzeichnet, daß par­ allel zum Kaltwasserventil (7, 9; 7′, 9) ein Um­ gehungspfad (22, 25) ausgebildet ist.
2. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Umgehungspfad (22) durch eine Unter­ brechung in einer Dichtungsfläche zwischen Ventil­ element (7) und Kaltwasserventilsitz (9) ausgebil­ det ist.
3. Mischbatterie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Umgehungspfad als Kanal (25) im Gehäuse (2) oder im Ventilelement ausgebildet ist.
4. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Absperreinrichtung (23, 24; 26) zwischen dem Umgehungspfad (22, 25) und einer Mischkammer (15) angeordnet ist.
5. Mischbatterie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Absperreinrichtung (23; 26) gegen ei­ nen Antrieb durch das thermostatische Arbeitsele­ ment (11) arretiert ist.
6. Mischbatterie nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Absperreinrichtung (23; 26) mit einer Sollwert-Einstelleinrichtung (20) verbun­ den ist.
7. Mischbatterie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Absperreinrichtung (23; 26) wirksam ist, wenn sich die Sollwert-Einstelleinrichtung (20) in ihrer Maximalwertposition befindet.
8. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperreinrichtung (23) eine Hülse (19) mit einem umlaufenden radial vorstehenden Vorsprung aufweist, der an einem um­ laufenden Anschlag (24) am Ventilelement (7) zur Anlage bringbar ist.
9. Mischbatterie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Hülse (19) ein Widerlager für das thermostatische Arbeitselement (11) bildet.
10. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperreinrichtung (26) eine eine Mündung des Kanals (25) abdeckende Dichtungseinrichtung aufweist.
11. Mischbatterie nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Absperreinrichtung (26) als Scheibe ausgebildet ist.
12. Mischbatterie nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Scheibe axial bewegbar ist und mit ihrer Umfangsfläche (28) die Mündung abdeckt.
13. Mischbatterie nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe Durchgangsöffnungen (27) aufweist.
14. Mischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kaltwasseranschluß (4) in eine Ringnut (6) mündet und der Umgehungs­ pfad (22, 25) im Bereich der Mündung des Kaltwas­ seranschlusses (4) in die Ringnut (6) angeordnet ist.
DE1995141505 1995-11-08 1995-11-08 Thermostatische Mischbatterie Withdrawn DE19541505A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995141505 DE19541505A1 (de) 1995-11-08 1995-11-08 Thermostatische Mischbatterie
EP96202964A EP0775954A1 (de) 1995-11-08 1996-10-24 Thermostatische Mischbatterie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995141505 DE19541505A1 (de) 1995-11-08 1995-11-08 Thermostatische Mischbatterie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19541505A1 true DE19541505A1 (de) 1997-05-15

Family

ID=7776848

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995141505 Withdrawn DE19541505A1 (de) 1995-11-08 1995-11-08 Thermostatische Mischbatterie

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP0775954A1 (de)
DE (1) DE19541505A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10115641A1 (de) * 2001-03-26 2002-10-02 Hansgrohe Ag Sanitäres Thermostatventil
DE10202560A1 (de) * 2002-01-24 2003-08-14 Fluehs Drehtechnik Gmbh Thermostat-Mischventil

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19901853A1 (de) * 1999-01-19 2000-07-20 Hansgrohe Ag Mischarmatur mit Einhebelbedienung
US6279831B1 (en) 2000-01-18 2001-08-28 Hansgrohe Ag Mixing fitting with single lever operation
DE10114357A1 (de) * 2001-03-22 2002-09-26 Hansgrohe Ag Termostatisch gesteuertes Mischventil
US7717351B2 (en) 2001-08-24 2010-05-18 Margarl, LLC Mixing valve
FR2869087B1 (fr) * 2004-04-15 2008-01-04 Vernet Sa Sa Cartouche thermostatique de regulation de fluides chaud et froid a melanger, ainsi que robinet mitigeur muni d'une telle cartouche
CA2792798C (en) 2011-10-22 2022-04-12 Magarl, Llc Methods and apparatus for creating turbulence in a thermostatic mixing valve

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4475684A (en) * 1982-08-02 1984-10-09 Robertshaw Controls (Australia) Pty. Limited Mixing valve
GB8907640D0 (en) * 1989-04-05 1989-05-17 Horne Engineering Co Ltd The Fluid mixer device
US5011074A (en) * 1990-07-20 1991-04-30 Lawler Manufacturing Co., Inc. Thermostatic mixing valve with thermostat failure compensation

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10115641A1 (de) * 2001-03-26 2002-10-02 Hansgrohe Ag Sanitäres Thermostatventil
DE10202560A1 (de) * 2002-01-24 2003-08-14 Fluehs Drehtechnik Gmbh Thermostat-Mischventil
DE10202560B4 (de) * 2002-01-24 2005-03-17 Flühs Drehtechnik GmbH Thermostat-Mischventil

Also Published As

Publication number Publication date
EP0775954A1 (de) 1997-05-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0242675B1 (de) Mischbatterie
DE60319751T2 (de) Thermostatisches mischventil
DE69414597T2 (de) Einhebelmischventil mit durchflusssteuereinrichtung zum verhindern von wasserschlag
EP0691494B1 (de) Sanitärventil
DE3419209A1 (de) Mischventil
DE60123112T2 (de) Strömungsmischer
DE69512990T2 (de) Thermostatische mischvorrichtung
DE2917233C2 (de)
DE69623658T2 (de) Durchflussmengesteuerungsöffnungen für eine thermostatische mischbatterie
DE112016005598T5 (de) Einarmige thermostatische kartusche und mischbatterie, ausgestattet mit einersolchen kartusche
WO2006051389A1 (de) Thermostatischer mischer mit vorrichtung zur dynamischen regelung eines wasserflusses
DE2608791A1 (de) Modulierende stroemungssteuerventilanordnung
DE19541505A1 (de) Thermostatische Mischbatterie
DE69927410T2 (de) Kalt- und heisswasser-mischvorrichtung
DE69609580T2 (de) Nicht verkalkender Thermostatmischer
EP1810101B1 (de) Vorrichtung zur dynamischen regelung eines wasserflusses
DE2307084A1 (de) Ventilbetaetigter dampfwasserableiter
DE112020006222T5 (de) Vorrichtung zum Steuern der Strömung eines Fluids
DE19813296A1 (de) Mischbatterie
EP0854407B1 (de) Gas-Druckregelgerät
DE102011081064B4 (de) Scheibensteuerung
DE69805603T2 (de) Thermostatisches mischventil
DE3432730A1 (de) Thermostatisch gesteuerte mischbatterie
WO1994015125A1 (de) Mischbatterie für sanitäre zwecke
DE2821094C3 (de) Thermostatisch geregeltes Mischventil

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAMIXA A/S, ODENSE, DK

8139 Disposal/non-payment of the annual fee