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DE19540490C1 - Verfahren zum Entkohlen einer Stahlschmelze - Google Patents

Verfahren zum Entkohlen einer Stahlschmelze

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DE19540490C1
DE19540490C1 DE19540490A DE19540490A DE19540490C1 DE 19540490 C1 DE19540490 C1 DE 19540490C1 DE 19540490 A DE19540490 A DE 19540490A DE 19540490 A DE19540490 A DE 19540490A DE 19540490 C1 DE19540490 C1 DE 19540490C1
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DE
Germany
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decarburization
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oxygen
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Johann Dr Ing Reichel
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Mannesmann AG
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entkohlen einer Stahlschmelze zur Herstellung von hochchromhaltigen Stählen unter Einblasen von Sauerstoff, bei welchem die Entkohlungsgeschwindigkeit fortlaufend gemessen wird und in Abhängigkeit von den gemessenen Werten die Menge des einzublasenden Sauerstoffs eingestellt wird, wobei die Entkohlungsgeschwindigkeit aus dem CO- und CO2- Gehalt im Abgas und dem Abgasdurchfluß bestimmt wird.
Aus der DE 33 11 232 C2 ist ein Verfahren zum Entkohlen von Stahlschmelzen bekannt, bei dem auf der Grundlage eines theoretischen Modells, das den Verlauf der Entkohlung in der Stahlschmelze beschreibt die Prozeßgrößen berechnet werden, anhand derer der Entkohlungsprozeß gesteuert werden soll. Dabei wird Sauerstoff und ein Verdünnungsgas in die Schmelze eingeblasen und die eingeblasenen Mengen entsprechend dem Entkohlungsverlauf mit Hilfe von einstellbaren Gasdurchfluß­ kontrollmitteln gesteuert. Die Steuerung der eingeblasenen Mengen erfolgt so, daß das Ausmaß der Entkohlung und der Kohlenstoffgehalt der Schmelze während des Schmelzprozesses anhand des Modells berechnet und mit vorbestimmten Werten verglichen werden. Zu dem Zeitpunkt, an dem der berechnete mit dem vorbestimmten Wert übereinstimmt, wird der Anteil des Verdünnungsgases und die in die Schmelze eingeblasene Gasmenge in vorbestimmter Art und Weise geändert. Bei dem Verfahren werden also die in das Modell, d. h. in ein Rechenprogramm eingegebenen Kenngrößen mit tatsächlichen Meßgrößen verglichen und durch Vergleich der vorgegebenen Sollgrößen sowie der ermittelten Istgrößen wird die Steuerung des Entkohlungsprozesses derart vorgenommen, daß der Istverlauf des Prozesses dem im Rechner simulierten Prozeßverlauf so weit wie möglich entspricht. Mit diesem computergesteuerten Entkohlungsverfahren soll der Entkohlungsvorgang exakt gesteuert werden können.
Dieses Verfahren ist zwar geeignet zum Entkohlen von Stahlschmelzen, jedoch ist dieses Verfahren aufgrund des verwendeten Modells nicht geeignet, exakt den Zeitpunkt des Erreichens des Übergangspunktes von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation zu bestimmen.
Die Folge ist ein erhöhter Chromabbrand und dadurch zusätzlich erforderliche Mengen an Reduktionsstoffen, beispielsweise Ferrosilizium und Kalk als basische Neutralisierung des Siliziumgehalts in der Schlacke, sowie letztendlich eine verminderte Haltbarkeit der Pfanne oder des Konverters.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Entkohlen einer Stahlschmelze zur Herstellung von hochchromhaltigen Stählen durch Einblasen von Sauerstoff in die Schmelze exakt so zu steuern, daß insbesondere die unerwünschte Chromoxidation vermieden und trotzdem eine starke Entkohlung der Schmelze und eine minimale Metallverschlackung erzielt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale. Durch die kennzeichnenden Merkmale der Unteransprüche 2 bis 5 ist dieses Verfahren in vorteilhafter Weise weiter ausgestaltbar.
Erfindungsgemäß werden mit Hilfe eines Rechners auf der Grundlage gemessener oder vorgegebener Werte die folgenden Regelgrößen berechnet: die Dauer der Al-Si- Oxidationsphase zu Beginn des Entkohlungsprozesses, die Dauer einer sich unmittelbar an die Al-Si-Oxidationsphase anschließenden Hauptentkohlungsphase bis zum Erreichen des Übergangspunktes von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation, die Entkohlungsgeschwindigkeit in der Hauptentkohlungsphase, wobei die Entkohlungsgeschwindigkeit wiederum aus dem CO- und CO2-Gehalt im Abgas und dem Abgasdurchfluß bestimmt wird.
Das Verfahren wird so durchgeführt, daß die eingeblasene Sauerstoffmenge unmittelbar anschließend an die Al-Si-Oxidationsphase auf diejenige Sauerstoffmenge beschleunigt hochgefahren wird, bis sich die berechnete Entkohlungsgeschwindigkeit einstellt. Anschließend wird während der Dauer der Hauptentkohlungsphase durch Verändern der eingeblasenen Sauerstoffmenge die Entkohlungsgeschwindigkeit im wesentlichen konstant gehalten. In der sich an die Hauptentkohlungsphase unmittelbar anschließenden nachkritischen Phase wird die eingeblasene Sauerstoffmenge in der Weise kontinuierlich reduziert, daß die Entkohlungsgeschwindigkeit zeitkontinuierlich mit einer vorgegebenen Zeitkonstanten abnimmt.
Hierdurch wird erreicht, daß eine unter den gegebenen Bedingungen maximale Entkohlung und minimale Metallverschlackung, insbesondere eine minimale unerwünschte Chromoxidation, erzielt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von hochchromhaltigen Stählen macht sich die Erkenntnis zunutze, daß es im Prozeßverlauf einen kritischen Entkohlungszustand gibt, also einen Übergangspunkt von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation, der anhand eines speziellen Modells im Voraus hinreichend genau berechnet werden kann, und die optimale Prozeßführung abhängig ist vom rechtzeitigen Erkennen dieses Zustands, nach dessen Überschreiten die Metalloxidation, insbesondere die Chromoxidation, in der Schmelze zu Ungunsten der Entkohlungsreaktion begünstigt wird.
Erst die Bestimmung des kritischen Entkohlungszustands ermöglicht bezüglich der Prozeßführung eine Vorhersage des zeitlichen Prozeßablaufs. Bei bekannten Eingangsdaten des Vormetalls, insbesondere der chemischen Zusammensetzung, der Temperatur und des Gewichts, und der Vorgabe der gewünschten Enddaten in gleicher Form wie die Eingangsdaten der Schmelze können anhand des Modells die regelungstechnisch wichtigen Größen der Prozeßführung vorausberechnet werden.
Eine konkrete Ausgestaltung des Modells zur Bestimmung des kritischen Entkohlungszustands, das es ermöglicht, die Dauer der Al-Si-Oxidationsphase ΔtAl-Si, die Dauer der Hauptentkohlungsphase Δtkr und die Entkohlungsgeschwindigkeit in der Hauptentkohlungsphase zu bestimmen, wird durch die Gleichungen (1) bis (5) beschrieben. Dieses Modell geht davon aus, daß während der Hauptentkohlungs­ phase eine nahezu konstante Entkohlungsgeschwindigkeit vorliegt, die nach dem Erreichen des Übergangspunktes von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation in die sich unmittelbar anschließende nachkritische Phase übergeht. Dabei ist der Sauerstoffzufluß multipliziert mit dem Wirkungsgrad der Sauerstofflanze in der Hauptentkohlungsphase konstant.
Ein sehr geringer Cr-Abbrand wird dadurch erreicht, daß mit abnehmender Entkohlungsgeschwindigkeit zeitkontinuierlich mit der mittels der Gleichungen (1) bis (5) errechneten Zeitkonstanten τkr die Sauerstoffzufuhr verringert wird.
Die Steuerung ist durch das Einblasen von Sauerstoff mit Hilfe von einstellbaren Gasdurchflußkontrollmitteln sehr einfach zu realisieren.
Bei der Durchführung des Entkohlungsverfahrens ist es vorgesehen, für die Dauer der Al-Si-Oxidationsphase die Menge des eingeblasenen Sauerstoffs auf eine vorbestimmte Durchflußmenge einzustellen, so daß das Aufschäumen der Schlacke eine bestimmte Stärke nicht überschreitet.
Ein Beispiel der Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1 die Entkohlungskinetik des zugrundegelegten Modells und
Fig. 2 die Sauerstoffbilanz der Entkohlungskinetik nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt schematisch die Entkohlungskinetik des zugrundegelegten Modells. Dabei ist auf der y-Achse die Entkohlungsgeschwindigkeit und auf der x-Achse der Kohlenstoffgehalt der Schmelze aufgetragen. Die Hauptentkohlungsphase zeichnet sich, wie Fig. 1 erkennen läßt, durch eine konstante Entkohlungsgeschwindigkeit aus, die nach dem Erreichen des kritischen Übergangspunktes von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation kontinuierlich in die nachkritische Phase übergeht. Unter diesem Gesichtspunkt ist der kritische Übergangspunkt sowohl zur Hauptentkohlungsphase als auch zur nachkritischen Phase zugehörig. Dement­ sprechend ist die für diese beiden Phasen geltende unterschiedliche Kinetik der Entkohlungsreaktion gleich, d. h.:
ΔCkr/Δtkr = Ckrkr (1)
mit
ΔCkr Kohlenstoffabbrand bis zum kritischen Punkt in %
Δtkr Dauer der Hauptentkohlungsphase
Ckr kritischer Kohlenstoffgehalt in %
τkr Betriebsreaktionszeitkonstante in min.
Die eigentliche Entkohlung findet während der Hauptentkohlungsphase, d. h. nach dem Al-, Sl-Abbrand bis zum Erreichen des kritischen Übergangspunktes statt. Parallel zur Kohlenstoffoxidation findet bekanntermaßen eine Metalloxidation statt, vor allem die von Chrom, Mangan und Eisen. Daraus ergibt sich für die Sauerstoffbilanz die folgende Gleichung:
ΔO2,C + ΔO2,Me = ηHQO2,H Δtkr (2)
mit
ΔO2,C Sauerstoffbedarf für Kohlenstoffabbrand bis zum kritischen Punkt in Nm3/min
ΔO2,Me Sauerstoffbedarf beim Metallabbrand bis zum kritischen Punkt in Nm3/min
ηH Wirkungsgrad der Sauerstofflanze in der Hauptentkohlungsphase
QO2,H Menge des eingeblasenen Sauerstoffs in der Hauptentkohlungsphase in Nm3/min.
Die Energiebilanz der Schmelze sieht so aus, daß der momentane Energieinhalt der Schmelze sich aus dem anfänglichen Energieinhalt des Vormetalls und der gespeicherten Energie, die gleich der Differenz zwischen der Energiezufuhr und dem Energieverlust ist, zusammensetzt. Weiterhin wird davon ausgegangen, daß die einmal am kritischen Punkt erreichte Solltemperatur der Schmelze während der weiteren Behandlung in der nachkritischen Phase nur leicht steigt. Auf dieser Annahme gründet sich die vorgeschlagene Prozeßsteuerung, bei der während der nachkritischen Phase nur noch eine geringe Chromverschlackung stattfindet. Die Energiefreisetzung beim Kohlenstoff- und Chromabbrand wird zum größten Teil durch die auftretenden Energieverluste kompensiert. Die Energiebilanz stellt sich somit folgendermaßen dar:
CTP (GA/1000) ΔTSoll =
+ CTP (GA/1000) konst1 ΔSi/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst2 ΔAl/0,1 +
+ CTP (GA/1000) (konst3 + λkonst4) ΔCkr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst5 ΔCkr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst6 ΔFekr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst7 ΔMnkr/0,1 +
- (CGP/1000) (konst8 GA ΔCkr/100 + QAr,Al-Si ΔtAl-Si + QAr,H Δtkr)(T₀ + TSoll/2)
- CTP ΔTW ΔQW (ΔtAl-Si + Δtkr)
- CSP (ΔtAl-Si + Δtkr)/60
-Σ (Gi/1000) Ci (3)
mit
GA Schmelzgewicht in kg
ΔSi Si-Abbrand mit konst1=25 bis 40 K/0,1% Si-Abbrand
ΔAl Al-Abbrand mit konst2=25 bis 45 K/0,1% Al-Abbrand
ΔCkr C-Abbrand mit konst3=5 bis 20 K/0,1% C-Abbrand und λ-Anteil (konst4=20 bis 40) der CO-Nachverbrennung
ΔCrkr Cr-Abbrand mit konst5=5 bis 20 K/0,1% Cr-Abbrand
ΔFekr Fe-Abbrand mit konst6=1 bis 10 K/0,1% Fe-Abbrand
ΔMnkr Mn-Abbrand mit konst7=5 bis 20 K/0,1% Mn-Abbrand
CTP spezifische Wärmekapazität der Schmelze in KWh/K/t
λ Anteil der CO-Nachverbrennung im Kessel
CGP spezifische Wärmekapazität des Abgases in KWh/Nm3/K
QAr,Al;Si, QAr,H Ar-Inertgasdurchfluß in der Al-Si- und Hauptentkohlungsphase in Nm3/min
CWP spezifische Wärmekapazität des Kühlwassers in KWh/l/K
ΔTw Temperaturdifferenz Einlauf/Auslauf in K
Qw mittlerer Kühlwasserdurchfluß in l/min
CSP Strahlungsleistung der Wandung in KW
Gi Zugabe "i" in Kg
Ci Enthalpie der Legierung "i" in KWh/t
T₀ Temperatur des Vormetalls in °C.
Die rechte Seite der Energiebilanzgleichung (3) weist mehrere mit einem positiven Vorzeichen versehene Glieder auf, die die durch den Metallabbrand (Metalloxidation) freigesetzte Wärmeenergie erfassen. Die Intensität des Metallabbrands wird für die einzelnen Metalle durch die Konstanten Konst. 1 bis Konst. 7 charakterisiert. Es handelt sich dabei um für den Schmelzofen und die Schmelze typische Parameter. Die mit einem negativen Vorzeichen versehenen Glieder von Gleichung (3) umfassen die Energieverluste durch die Abgasabführung, durch die Wasserkühlung, durch die Wärmeabstrahlung und den Energiebedarf für das Einschmelzen von Legierungen und Schlacken.
Der Zusammenhang der prozeßrelevanten Temperaturen ergibt sich aus Gleichung (4):
TSoll = TSkr - T₀ (4)
mit
TSkr Solltemperatur der Schmelze am kritischen Punkt in °C
ΔTSoll Solltemperaturzuwachs der Schmelze am kritischen Punkt in °C
T₀ Temperatur der Schmelze am Beginn der Behandlung in °C.
Die wesentliche Größe die sich aus der Lösung des Gleichungssystems (1), (2) und (3) ergibt, ist der kritische Kohlenstoffabbrand ΔCkr. Mit diesem erhält man den kritischen Kohlenstoffgehalt ΔCkr, das ist der Kohlenstoffgehalt am Übergangspunkt der Schmelze gemäß Fig. 1, aus folgender Gleichung:
Ckr=CA-ΔCkr (6)
wobei CA der Anfangskohlenstoffgehalt der Schmelze ist.
Die Entkohlungsgeschwindigkeit läßt sich berechnen unter Berücksichtigung der folgenden Gleichung gemäß Fig. 1:
(-dC/dt) = ΔCkr/Δtkr = Ckrkr (5).
Zusätzlich zum kritischen Kohlenstoffgehalt Ckr erhält man durch Lösung des Gleichungssystems (1)-(4) die regelungstechnisch sehr wichtigen Prozeßzeiten tkr und tAl-Si. Als vierte Unbekannte bestimmt das Gleichungssystem die Größe (T₀+ ΔTSoll/2). Diesen Wert in Gleichung (4) eingesetzt ergibt TSkr - die Solltemperatur der Schmelze am kritischen Punkt.
Das Modell zur Bestimmung des kritischen Entkohlungszustands wird durch die Gleichungen (1) bis (5) eindeutig beschrieben und ermöglicht es die für den Entkohlungsprozeß relevanten Steuerungsgrößen: die Dauer der Al-Si- Oxidationsphase ΔtAl-Si, die Dauer der Hauptentkohlungsphase Δtkr und die Entkohlungsgeschwindigkeit in der Hauptentkohlungsphase zu bestimmen.
Die Durchführung des Entkohlungsverfahrens erfolgt so, daß zu Beginn der Entkohlung mit Hilfe der Gleichungen (1) bis (5) die relevanten Steuerungsgrößen berechnet werden. Der weitere Prozeßablauf ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. In der AL-Sl-Oxidationsphase wird ein vorbestimmter Sauerstoffdurchfluß und ein vorbestimmter Innertgasdurchfluß (beispielsweise Argon) eingestellt und durch die Schmelze geleitet. Die vorbestimmten Werte liegen dabei in einem Bereich, bei dem die Schäumung der Metallschlacke die zulässigen Werte nicht überschreitet. Unmittelbar anschließend an die Al-Si-Oxidationsphase wird die Innertgaszuführung abgeschaltet und die zugeführte Sauerstoffmenge beschleunigt hochgefahren, bis sich die für die Hauptentkohlungsphase berechnete Entkohlungsgeschwindigkeit, die aus dem CO- und CO2-Gehalt im Abgas und dem Abgasdurchfluß bestimmt wird, einstellt. Diese Entkohlungsgeschwindigkeit wird durch Regulierung der Sauerstoffzufuhr während der Hauptentkohlungsphase im wesentlichen konstant gehalten. Bei Erreichen des kritischen Übergangspunktes tkr wird die zugeführte Sauerstoffmenge zeitproportional mit der Zeitkonstanten tkr verringert.
Die Besonderheit der Erfindung liegt in der Bestimmung der Metallbadkonzentrationen der chemischen Elemente, der Metallbadtemperatur am kritischen Punkt und der Zeitpunkt seines Auftritts. Am kritischen Übergangspunkt werden außerdem die chemisch-thermodynamischen Verhältnisse der im Metallbad ablaufenden chemischen Reaktionen berechnet. Bezüglich der maximalen momentanen Entkohlung und der minimalen Metallverschlackung gelten diese Reaktionsabläufe als optimal. Der optimale Reaktionsablauf wird in der nachkritischen Entkohlungsphase dadurch beibehalten, daß die für den kritischen Übergangspunkt anhand des Modells berechneten Prozeßgrößen zur Steuerung der nachkritischen Phase herangezogen werden, so daß die unerwünschte Chromoxidation, der Sauerstoffverbrauch und der Verbrauch an Reduktionsstoffen, vor allem des Siliziums, wesentlich minimiert werden können. Gesteuert wird wie in der Hauptentkohlungsphase die Sauerstoff­ durchflußmenge über die Entkohlungsgeschwindigkeit.
Die modellmäßige Bestimmung des kritischen Zustandes erlaubt außerdem die optimalen Eingangsdaten der Schmelze zu definieren. Die Anwendungsmöglichkeiten des Verfahrens erstrecken sich grundsätzlich auf alle Prozesse, die unter reduzierender Wirkung des Kohlenstoffs gegenüber der Chromoxidation ablaufen. Zu diesen gehören sowohl Vakuumfrischprozesse (VOD) als auch AOD- Konverterprozesse (Argon Oxigen Decarburization) mit allen technischen Abwandlungen.

Claims (3)

1. Verfahren zum Entkohlen einer Stahlschmelze zur Herstellung von hochchromhaltigen Stählen unter Einblasen von Sauerstoff, bei welchem die Entkohlungsgeschwindigkeit fortlaufend gemessen wird und in Abhängigkeit von den gemessenen Werten die Menge des einzublasenden Sauerstoffs eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß folgende Regelgrößen berechnet werden:
    • a) die Dauer der Al-Si-Oxidationsphase zu Beginn des Entkohlungsprozesses,
    • b) die Dauer einer sich unmittelbar an die Al-Si-Oxidationsphase anschließenden Hauptentkohlungsphase bis zum Erreichen des Übergangspunktes von der Entkohlungsreaktion zur Metalloxidation und
    • c) die Entkohlungsgeschwindigkeit in der Hauptentkohlungsphase und
  • - daß die eingeblasene Sauerstoffmenge unmittelbar anschließend an die Al-Si- Oxidationsphase auf diejenige Sauerstoffmenge der Hauptentkohlungsphase beschleunigt hochgefahren wird, bis sich die gemäß c) berechnete Entkohlungsgeschwindigkeit einstellt,
  • - daß für die Dauer der Hauptentkohlungsphase durch die eingeblasene Sauerstoffmenge die Entkohlungsgeschwindigkeit im wesentlichen konstant gehalten wird und
  • - daß unmittelbar anschließend an die Hauptentkohlungsphase die eingeblasene Sauerstoffmenge in der Weise kontinuierlich reduziert wird, daß sich die Entkohlungsgeschwindigkeit zeitkontinuierlich mit einer vorbestimmten Zeitkonstanten verringert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dauer der Al-Si-Oxidationsphase ΔtAl-Si, die Dauer der Hauptentkohlungsphase Δtkr und die Entkohlungsgeschwindigkeit in der Hauptentkohlungsphase anhand eines durch die folgenden Gleichungen (1) bis (5) beschriebenen Modells berechnet wird: ΔCkr/Δtkr = Ckrkr (1)mitΔCkr Kohlenstoffabbrand bis zum kritischen Punkt in %
Δtkr Dauer der Hauptentkohlungsphase
Ckr kritischer Kohlenstoffgehalt in %
τkr Betriebsreaktionszeitkonstante in minΔO2,C + ΔO2,Me = ηHQO2,H Δtkr (2)mitΔO,2H Sauerstoffbedarf für Kohlenstoffabbrand bis zum kritischen Punkt in Nm3/min
ΔO2,Me Sauerstoffbedarf beim Metallabbrand bis zum kritischen Punkt in Nm3/min
ηH Wirkungsgrad der Lanze in der Hauptentkohlungsphase
QO2,H Menge des eingeblasenen Sauerstoffs in der Hauptentkohlungsphase in Nm3/minCTP (GA/1000) ΔTSoll =
+ CTP (GA/1000) konst1 ΔSi/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst2 ΔAl/0,1 +
+ CTP (GA/1000) (konst3 + λkonst4) ΔCkr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst5 ΔCkr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst6 ΔFekr/0,1 +
+ CTP (GA/1000) konst7 ΔMnkr/0,1 +
- (CGP/1000) (konst8 GA ΔCkr/100 + QAr,Al-Si ΔtAl-Si + QAr,H Δtkr)(T₀ + TSoll/2)
- CTP ΔTW ΔQW (ΔtAl-Si + Δtkr)
- CSP (ΔAl-Si + Δtkr/60
- Σ(Gi/1000)Ci (3)mitΔSi Si-Abbrand mit konst1=25 bis 40 K/0,1% Si-Abbrand
ΔAl Al-Abbrand mit konst2=25 bis 45 K/0,1% Al-Abbrand
ΔCkr C-Abbrand mit konst3=5 bis 20 K/0,1% C-Abbrand und λ-Anteil (konst4=20 bis 40) der CO-Nachverbrennung
ΔCrkr Cr-Abbrand mit konst5=5 bis 20 K/0,1% Cr-Abbrand
ΔFekr Fe-Abbrand mit konst6=1 bis 10 K/0,1% Fe-Abbrand
ΔMnkr Mn-Abbrand mit konst7=5 bis 20 K/0,1% Mn-Abbrand
CTP spezifische Wärmekapazität der Schmelze in KWh/K/t
λ Anteil der CO-Nachverbrennung im Kessel
CGP spezifische Wärmekapazität des Abgases in KWh/Nm3/K
QAr,Al;Si, QAr,H Ar-Inertgasdurchfluß in der Al-Si- und Hauptentkohlungsphase in Nm3/min
CWP spezifische Wärmekapazität des Kühlwassers in KWh/l/K
ΔTW Temperaturdifferenz Einlauf/Auslauf in K
QW mittlerer Kühlwasserdurchfluß in l/min
CSP Strahlungsleistung der Wandung in KW
Gi Zugabe "i" in kg
Ci Enthalpie der Legierung "i" in KWh/t
T₀ Temperatur der Schmelze am Beginn der Behandlung in °CmitΔTSoll = TSkr - T₀ (4)mitTSkr Solltemperatur der Schmelze am kritischen Punkt in °C
ΔTSoll Solltemperaturzuwachs der Schmelze am kritischen Punkt in °C
wobei die Entkohlungsgeschwindigkeit sich ergibt unter Berücksichtigung von(-dC/dt) = ΔCkr/Δtkr = Ckrkr (5).
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkohlungsgeschwindigkeit nach dem Erreichen des kritischen Punktes zeitkontinuierlich mit der Zeitkonstanten τkr verringert wird.
DE19540490A 1995-10-23 1995-10-23 Verfahren zum Entkohlen einer Stahlschmelze Expired - Fee Related DE19540490C1 (de)

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