DE19540417A1 - Trennbare Tellerfederkupplung - Google Patents
Trennbare TellerfederkupplungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/58—Details
- F16D13/583—Diaphragm-springs, e.g. Belleville
- F16D13/585—Arrangements or details relating to the mounting or support of the diaphragm on the clutch on the clutch cover or the pressure plate
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D13/70—Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
- F16D2013/706—Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members the axially movable pressure plate is supported by leaf springs
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine trennbare Tellerfederkupplung im Antriebs
strang eines Kraftfahrzeuges nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Bei den bekannten Tellerfederkupplungen wird die Tellerfeder, die die Anpreßkraft
auf die Druckplatte und damit auf die Kupplungsscheibe erzeugt, axial zwischen
der Druckplatte und dem Gehäuse der Kupplung eingespannt. Die Zentrierung der
Tellerfeder in radialer Richtung und die Fixierung in Umfangsrichtung wird durch
Nieten bzw. Bolzen realisiert, die mit dem sich umdrehenden Kupplungsgehäuse
fest verbunden sind. Die Tellerfeder-Bolzenverbindung muß aus funktionellen
Gründen mit Spiel versehen werden, so daß Relativbewegungen in Form von
Schwenkbewegungen in axialer Richtung der Tellerfeder gegenüber dem Be
festigungsbolzen möglich sind. Das gilt sowohl für das Öffnen und Schließen der
Kupplung wie auch für das Verschieben der Endlage bei Verschleiß der
Reibbeläge.
Die konzeptbedingte Relativbewegung zwischen Bolzen und Tellerfeder führen im
Betrieb zum Materialabtrag bzw. Verschleiß. Die Tellerfeder besteht im all
gemeinen aus gehärtetem Federstahl, während der Bolzen je nach Ausführung
ebenfalls gehärtet oder aber auch ungehärtet sein kann. Bedingt durch diesen er
wähnten Verschleiß steigt die Krafthysterese der Kupplung mit der Folge, daß die
Kupplungspedalkraft ansteigt. Desweiteren behindern verschleißbedingte Ein
grabungen an den Bauteilen die Bewegung der Tellerfeder, so daß die Funktion
der Kupplung insgesamt beeinträchtigt wird.
Die Zentrierung der Tellerfeder ist im Neuzustand durch das erwähnte erforderliche
Spiel zwischen Tellerfeder und Bolzen nur eingeschränkt möglich. Durch den be
reits beschriebenen Verschleiß an Tellerfeder und Bolzen vergrößern sich diese
konzeptbedingten Spiele. Auswirkung dieses Mangels zeigt sich einem Schief
abhub der Druckplatte, der sich für den Fahrer als Beeinträchtigung von Komfort
und Funktion bemerkbar macht. Die eingeschränkte Zentrierung hat darüber
hinaus einen negativen Einfluß auf die Wuchtgüte der Kupplung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine gattungsgemäße Tellerfeder so weiter
zubilden, daß die Festlegung der Tellerfeder und ihre Zentrierung in einfacher
Weise vorgenommen werden kann, ohne daß der erwähnte Verschleiß mit seinen
nachteiligen Auswirkungen in bemerkenswertem Umfang auftritt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Kennzeichen des Hauptanspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Nach der Erfindung erfolgt somit die Zentrierung und die Befestigung der Teller
feder mittels elastischer Elemente. Diese elastischen Elemente sind einerseits mit
der Tellerfeder, andererseits mit dem Kupplungsgehäuse oder auch mit der
Druckplatte fest verbunden. Die Relativbewegungen der Tellerfeder gegenüber
dem Gehäuse bzw. der Druckplatte werden durch die elastische Verformung der
Elemente ermöglicht.
Die elastischen Elemente werden in einer bevorzugten Ausführungsform durch ein
geschlossenes Federelement gebildet. Dieses Federelement erstreckt sich über
einen Teilkreis der Tellerfeder und kann sowohl in Ring- als auch in Dreiecksform
oder in ähnlicher Weise ausgelegt sein.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausführung ist als elastisches Verbindungs
element wenigstens eine Blattfeder vorgesehen. Vorteilhaft ist es dabei, mehrere
derartige Federn vorzusehen, die radial oder tangential über den Umfang verteilt
angeordnet sind.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführung der Erfindung sind drei längliche
Blattfedern verwendet, die mit ihrem einen Ende an der Tellerfeder und mit dem
anderen Ende am Kupplungsgehäuse befestigt sind.
Ganz allgemein zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß kein bzw. kein
nennenswerter Verschleiß an den Bauteilen auftritt. Ebenso ist der zuvor erwähnte
Hystereseanstieg nicht merklich vorhanden. Insgesamt verhindert die Erfindung -
da kein nennenswerter Verschleiß an den Bauteilen auftritt - eine spürbare
Funktionsbeeinträchtigung. Ebenso ist eine höhere Wuchtgüte der Kupplung er
reichbar.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels und der dazugehörigen Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die für die Erfindung wichtigen Teile einer
Tellerfederkupplung nach dem Stand der Technik und
Fig. 2 eine halbseitige Draufsicht auf eine entsprechende Kupplung mit
einer erfindungsgemäßen Anbindung der Tellerfeder am Gehäuse.
In Fig. 1 ist ein Kupplungsgehäuse 1 erkennbar, das mit einem äußeren Flansch
1a an ein nicht näher dargestelltes Schwungrad einer Brennkraftmaschine fest
geschraubt ist. Innerhalb des Gehäuses 1 befindet sich eine Druckplatte 2, die
über eine ebenfalls innerhalb des Gehäuses 1 angeordnete Tellerfeder 3 gegen
eine nicht gezeichnete Kupplungsscheibe gedrückt wird. Die Kupplungsscheibe
wird dadurch in bekannter Weise gegen das Schwungrad gepreßt. Durch den so
entstehenden Reibschluß wird der Kraftfluß von der Antriebseinheit über die
Kupplungsscheibe auf die Eingangswelle des Wechselgetriebes übertragen. Dies
ist dem Fachmann bekannt, so daß sich eine Darstellung dieser Teile erübrigt.
Die Tellerfeder 3 ist radial nach innen zu einer Vielzahl von Federzungen 3a aus
gebildet, an der in allgemein bekannter Weise und daher ebenfalls nicht dargestellt
ein Kupplungsausrücklager angreift. Drückt dieses Ausrücklager auf die Feder
zungen, schnappt die Tellerfeder mit ihrem radial außen liegenden Rand im vor
liegenden Fall nach rechts und gibt die Druckplatte und damit die Kupplungs
scheibe frei. Die Antriebseinheit wird vom Wechselgetriebe getrennt. Insoweit ent
spricht die Tellerfederkupplung einer heute nahezu in jedem Kraftfahrzeug ver
wendeten Trennkupplung.
Die Tellerfeder ist in dem Gehäuse nach dem Stand der Technik durch mehrere
über den Umfang verteilte und am Kupplungsgehäuse 1 befestigte Bolzen 4 am
Kupplungsgehäuse mit Spiel gehalten. Das Spiel ist notwendig, damit die Kupplung
die soeben erwähnte Kippbewegung beim Ausrücken der Kupplung vollziehen
kann.
Nach Fig. 2 ist nunmehr diese Bolzenbefestigung durch einen Blatt
federanordnung ersetzt. Insgesamt sind nach Fig. 2 drei über den Umfang verteilt
tangential angeordnete Blattfedern 5 vorgesehen, wobei aufgrund der Dar
stellungsart lediglich zwei erkennbar sind. Zur Verdeutlichung ist nach Fig. 2 das
Kupplungsgehäuse 1 im unteren Bereich aufgeschnitten, so daß die eine Blatt
feder in diesem Bereich in etwa zur Hälfte erkennbar ist. Die Blattfeder 5, die eine
längliche Form aufweist, ist mit ihrem einen Ende 5a an der Tellerfeder befestigt,
während sie mit ihrem anderen Ende 5b am Kupplungsgehäuse 1 festgelegt ist. In
entsprechender Weise ist die oben dargestellte Blattfeder 5 festgelegt und ebenso
die nicht gezeichnete dritte Blattfeder.
Claims (5)
1. Trennbare Tellerfederkupplung im Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges
zum Schalten des Kraftflusses zwischen einer Antriebseinheit und einem
nachgeordneten Wechselgetriebe mit einem sich mit der Antriebseinheit
drehenden Kupplungsgehäuse, innerhalb dem eine betätigbare Tellerfeder
mit einer Druckplatte zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tellerfeder (3) elastisch am Kupplungsgehäuse (1) oder an der Druckplatte
(2) festgelegt ist.
2. Tellerfederkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
elastischen Festlegung ein geschlossenes Federelement in Ring- oder
Dreiecksform vorgesehen ist.
3. Tellerfederkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Blattfeder (5) die Tellerfeder (3) festlegt.
4. Tellerfederkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere radial oder tangential angeordnete Blattfedern (5) vorgesehen
sind.
5. Tellerfederkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß drei
über den Umfang verteilte Blattfedern (5) mit dem einen Ende (5b) am
Kupplungsgehäuse (1) und mit dem anderen Ende (5a) an der Tellerfeder
(3) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995140417 DE19540417A1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Trennbare Tellerfederkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995140417 DE19540417A1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Trennbare Tellerfederkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19540417A1 true DE19540417A1 (de) | 1997-05-07 |
Family
ID=7776183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995140417 Ceased DE19540417A1 (de) | 1995-10-30 | 1995-10-30 | Trennbare Tellerfederkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19540417A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011050709A1 (de) | 2011-05-30 | 2012-12-06 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Ausrückeinrichtung zum Betätigen einer Trennkupplung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2758733A1 (de) * | 1977-01-07 | 1978-07-13 | Dba Sa | Kraftfahrzeugkupplung |
| DE2815803A1 (de) * | 1977-07-19 | 1979-02-08 | Montoro Munoz Francisco | Reibungskupplung |
| DE3017563A1 (de) * | 1980-05-08 | 1981-11-12 | Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt | Gezogene membranfederkupplung |
-
1995
- 1995-10-30 DE DE1995140417 patent/DE19540417A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2758733A1 (de) * | 1977-01-07 | 1978-07-13 | Dba Sa | Kraftfahrzeugkupplung |
| DE2815803A1 (de) * | 1977-07-19 | 1979-02-08 | Montoro Munoz Francisco | Reibungskupplung |
| DE3017563A1 (de) * | 1980-05-08 | 1981-11-12 | Fichtel & Sachs Ag, 8720 Schweinfurt | Gezogene membranfederkupplung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011050709A1 (de) | 2011-05-30 | 2012-12-06 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Ausrückeinrichtung zum Betätigen einer Trennkupplung |
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