DE1954043A1 - Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Weitergabe von Nachrichtensignalen,insbesondere PCM-Signalen,in Zeitmultiplexvermittlungsstellen eines Zeitmultiplex-,insbesondere PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetzes - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Weitergabe von Nachrichtensignalen,insbesondere PCM-Signalen,in Zeitmultiplexvermittlungsstellen eines Zeitmultiplex-,insbesondere PCM-ZeitmultiplexfernmeldenetzesInfo
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Description
Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Weitergabe von' Nachrichtensignalen,
insbesondere POM-Signalen, in Zeitmultiplex-Vermittlungsstellen
eines Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetzes.
Zusatz zu P 1 800 726.6
In konventionellen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
findet eine Übertragung von zeitlich kontinuierlichen Analogsignalen in räumlich voneinander getrennten Übertragungskanälen
statt. Neuere Fernsprechvermittlungsanlagen machen nicht vom Raumvielfachprinzip, sondern vom Zeitmultiplexprinzip
Gebrauch, wobei zeitlich diskontinuierliche Analogsignale übertragen werden. In letzter Zeit erlangen daneben zunehmend
Fernsprechvermittlungsanlagen Bedeutung, in denen eine Übertragung von (ebenfalls zeitlich diskontinuierlichen) Digitalsignalen
stattfindet; in diesem Zusammenhang hat besondere Bedeutung die KLscodemodulation (PCM) erlangt, bei der zu
periodisch aufeinanderfolgenden Zeitpunkten die Amplituden-Augenblickswerte des Sprachsignals durch Binärworte abgebildet
werden, die dann übertragen werden. Die Gkrundaufgabe einer POM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle
liegt dann darin, die auf den zu der Vermittlungsstelle hinführenden PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitungen
in Zeitkanälen, die auf diesen Leitungen den einzelnen Verbindungen zugeteilt sind, auftretenden Binärworte
zu der gewünschten Verbindung entsprechend ausgewählten, von der Vermittlungsstelle wegführenden PCM-Sende-Zeitmultiplexleitungen
hin zu den Zeitkanälen, die auf diesen Leitungen den einzelnen Verbindungen zugeteilt sind, durchzuschalten. Dem
vierdrahtmäßigen Betrieb der bei der PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle
ankommenden bzw. von dort abgehenden PCM-Zeitmultiplexleitungen
entsprechend handelt es sich dabei stets um eine
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vierdrahtmäßige Durchschaltung, d.h. bei der Durchschaltung sind beide Übertragungsrichtungen getrennt zu berücksichtigen.
In PCM-Fernmeldenetzen mit einer Mehrzahl von PCM-Zeitmultiplexv.ermittlungsstellen
werden diese im allgemeinen zueinander synchron, d.h. zunächst mit der gleichen Bit-Frequenz
und dann, im Zusammenhang mit d'em unten erwähnten Rahmenausgleich, auch mit untereinander gleicher Phasenlage
ihres auch als Amtspulsrahmen bezeichneten Pulsrahmens,
betrieben, was z.B. im Wege einer Autosynchronisation durch eine sogenannte Phasenmittelung erreicht werden kann (siehe z.B,
NTZ 1968, 533-539). Für die Übertragung der im Zuge einer Gesprächsverbindung zu übertragenden Binärworte über eine mit
einer solchen Vermittlungsstelle verbundene, vierdrahtmäßig
betriebene PCM-Zeitmultiplexleitung (Übertragungsstrecke) wird
üblichaweise (mit Rücksicht auf steuerungstechnische Vereinfachungen
bezüglich der Zusammengehörigkeit der für die beiden Übertragungsrichtungen jeweils benutzten Zeitkanäle
in den einzelnen Zeitmultiplexvermittlungsstellen) in beiden Übertragungsrichtungen jeweils der gleiche Zeitkanal innerhalb
des jeweiligen, auf dem Amtspulsrahmen der betreffenden sendeseitigen Vermittlungsstelle basierenden Pulsrahmens
benutzt (siehe z.B. Proc. IEE, 111 (1964)12, 1976-1980,
1976, r.Sp.m.). Innerhalb der einzelnen PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstellen
wird zusätzlich dazu vielfach ein sogenannter Isochron-Betrieb vorgesehen, bei dem die Verbindungsdurchschaltung
für beide Übertragungsrichtungen jeweils gleichzeitig vor sich geht; zu diesem Zweck wird durch
Einfügung von jeweils entsprechend bemessenen Laufzeitgliedern in die einzelnen zu den einzelnen PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstellen
hinführenden PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ein sogenannter Rahmenausgleich vorgenommen, durch
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den jeweils, von der jeweiligen Vermittlungseielle aus gesehen,
die Gesamtlaufzeit (Hin- und Rücklaufseit) auf den
betreffenden, zwischen dieser Vermittlungsstelle und i^
betreffenden benachbarten Vermittlungsstelle verlaufenden PCM-Zeitmultiplexleitung auf ein ganzes Vielfaches der
Systemabtastperiode, mit der bei der Pulscodemodulation die
Amplitudenproben entnommen werden, ergänzt wird, so daß die Pulsrahmen aller zu der jeweiligen PCM-Zeitmultiplexverinittlungsstelle
hinführenden PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitungen
untereinander sowie mit den durch den Amtspulsrahmen der betreffenden PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle gegebenen
Pulsrahmen aller von dieser-Vermitüungsstelle wegführenden PCM-Sende-Zeitmultiplexleitungen zeitlich zusammenfallen
(siehe BSTJ.XXXVIII(1959)4, 909-932, 922; Proc.IEE, 111(1964)
12, 1976 - 1980, 1976, r.Sp.o.; Proc.IEE, 113(1966)9, 1420-1428, 1421 l.Sp.o.)· Im Zusammenhang mit dem genannten Rahmenausgleich
wird zweckmäßigerweise zugleich ein Ausgleich temperaturbedingter Laufzeitsehwankungen vorgenommen (siehe
z.B. Proc.IEE, 113(1966)9* 1420-1428, 1421, r.Sp.).
Im Zusammenhang mit der Vermittlung von über PCM-Zeitmultiplexleitungen
geführten Fernmeldeverbindungen tritt, wie eingangs schon kurz angedeutet, grundsätzlich das Problem auf, ggf.
zugleich mit der Durchschaltung einer Verbindung in der PCM-Zeitmultiplexvermittlungssteile e inen Zeitkanalwechsel
vornehmen zu müssen, um den regelmäßig unterschiedlichen Zeitkanalbelegungen auf der betreffenden bei der Vermittlungsstelle
ankommenden PCM-Zeitmultiplexleitung und der betreffenden von der Vermittlungsstelle abgehenden PCM-Zeitmultiplexleitung
Rechnung zu tragen. Hierzu ist es im Zusammenhang mit einem Isochron-Betrieb bekannt, in dem
Verbindungskoppelfeld der PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle
in den einzelnen die Koppelfeldeingänge mit den
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Koppelfeldausgängen verbindenden Zwischenleitungspaaren iir-■-■>·-
schiedlich bemessene Paare von in ihrer Spei el:er-εe:i ν- zu.e 1. ■
ander komplementären (bezogen auf die Systemabtastperiude;
Zwischenspeichern vorzusehen und die einzelnen Verbindungen jeweils über dasjenige Zwischenleitungspaar zu führen, des
das zur jeweiligen Kanalumsetzung erforderliche Paar von
Zwischenspeichern enthält (siehe Proc.IEE, 111(1964)12, 1976 - 1980, 1977). Die Zwischenspeicher, deren Speicherzeit
teils fest, teils variabel ist, werden hierbei den einzelnen Verbindungen für deren Dauer zugeteilt.
Angesichts eines solchen Isochron-Betriebs schlägt die Hauptpatentschrift
vor, bei einer Aufnahme und Weitergabe von Nachrichtensignalen (insbesondere PCM-Signalen) in/einer mit zumindest
zwei jeweils in aiSommender und abgehender Übertragungsrichtung
getrennt solche Nachrichtensignale führenden Übertragungsstrecken
verbundenen Zeitmultiplex-, insbesondere PCM--Zeitmultiplexvermittlungsstelle
eines Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplex-Fernmeldenetzes, in welchem die Pulsrahmen
aller von der jeweiligen Vermittlungsstelle abgehenden Leitungen (Sende-Zeitmultiplexleitungen) untereinander synchronisiert
sind und die Pulsrahmen aller bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitniultiplexleitungen)
mit Hilfe von in diese Leitungen eingefügten Verzögerungsgliedern untereinander synchronisiert sind, und in
welchem bei einem über eine solche Vermittlungsstelle verlaufenden Verbindungsaufbau einer Verbindung, der in dem Pularahmeii
der jeweiligen ankommenden Leitung (Empfangs-Zeitmultiplexleitung)
ein -bestimmter Zeitkanal zugeteilt ist, im Pulsrahmen
der infragekommenden, in der betreffenden Übertragungsrichtung
abgehenden Leitung (Sende-Zeitmultiplexleitung) der jeweils nächste freie Zeitkanal zugeteilt wird, wobei für die Übertragung
von Nachrichtensignalen über eine mit einer solchen Vermittlungsstelle verbundene Übertragungsätrecke in beiden
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Übertragungsrichtungen jeweils der gleiche Zeitkan,;! s.nnerhalb
des jeweiligen PuHarahmens benutJt wird, in der Weint?
zu verfäoren, daß die in die bei der ^welliger ^ ca-mir, ti in <---·;■
stelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen)
eingefügten Verzögerungsglieder so bemessen werden, daß die Pulsrahmen der von der jeweiligen Vermittlungsstelle abgehenden
Leitungen (Sende-Zeitmultjplexleitungen) eine gegenüber dem
Puüsrahmen &r bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden
Leitungen (Empfangs-Zeitmultlplexleitungen) unterschiedliche,
jeweils durch eine nach Maßgabe eines gewünschten mittleren Gesamtzeitabstandes zwischen den jeweils zugeteilten Zeitkanälen
festgelegte Verzögerungszeit gegebene Zeitlage besitzen. Mit einer solchen Verfahrensweise wird ein sogenannter
Quasi-Isochron-Betrieb herbeigeführt, der den Vorteil mit sich
bringt, bei den für eine Zeitkanalumsetzung in der jeweiligen Vermittlungsstelle vorzusehenden Zwischenspeichern mit eiiE r
relativ geringen Speicherkapazität auskommen zu können.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um bei einem solchen Quasi-Isochron-Betrieb
weitere Einsparungen hinsichtlich des erforderlichen schaltungstechnischen Aufwandes zu erzielen. Die
Erfindung betrifft eine
Schaltungsanordnung zur Durchschaltung von Nachrichtensignalen, insbesondere PCM-Signalen, in einer mit zumindest zwei jeweils
in akommender und abgehender Übertragungsrichtung getrennt
Nachrichtensignale, insbesondere PCM-Signale, führenden Übertragungsstrecken
verbundenen Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle eines Zeitmultiplex-, ins
besondere PCM-Zeitmultiplex-Fernmeldenetzes,
in welchem bei einem über eine solche Vermittlungsstelle verlaufenden Verbindungsaufbau einer Verbindung, der In dem
Pulsrahmen der jeweiligen ankommenden Leitung (Empfangs-Zeitmultiplexleitung)
ein bestimmter Zeitkanal zugeteilt ist, im Pulsrahmen der infragekommenden in der betreffenden
Übertragungsrichtung abgehenden Leitung (Sende-Zeitmultiplexleitung)
der jeweils nächste freie Zeitkanal zugeteilt wird,
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wobei für die Übertragung von NachrichtenaigüHi^n ;uer eiru
mit einer solchen Vermittlungsstelle verbundene übe i-träger«-- strecke
in beiden Übertragungsrichtungen jew^-i :-: i-u1 gleietr-?
Zeitkanal innerhalb des jeweiligen Pulsrahmens benutz.·; wird,
und in welchem die Pulsrahmen aller von einer solchen Vermittlungsstelle abgehenden Leitungen (Sende-Zeitmultiplexleitungen)
untereinander synchronisiert sind und die Pulsrahmen aller bei einer solchen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen
(Empfangs-Zeitmultiplexleitungen) mit Hilfe von in diese Leitungen eingefügten Laufzeitgliedern untereinander synchronisiert
sind, wobei die in die bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen)
eingefügten Laufzeitglieder so bemessen sind, daß die Pulsrahmen der von der jeweiligen Vermittlungsstelle abgehenden
Leitungen (Sende-Zeitmultiplexleitungen) eine gegenüber
den Pulsrahmen der bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen) unterschiedliche,
jeweils durch eine nach Maßgabe eines gewünschten mittleren Gesamtzeitabstandes zwischen den jeweils zugeteilten
Zeitkanälen festgelegte Verzögerungszeit (Pulsrahmenverzögerungszeit) gegebene Zeitlage besitzen, nach DT-P 1800726.6-31;
eine derartige Schaltungsanordnung ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet,
daß in dem Verbindungskoppelfeld einer solchen Vermittlungsstelle,
das unterschiedlich bemessene Paare von in ihrer Speicherzeit zueinander - bezogen auf das Doppelte der PuIsrahmenverzögerungszeit
- komplementären Zwischenspeichern enthaltende Zwischenleitungspaare aufweist, jeweils die eine
Zwischenleitung eines solchen Zwischenleitungspaares nur mit
den einzelnen Empfangs-Zeitmultiplexleitungen einer ersten
Gruppe der mit der Vermittlungsstelle vafcundenen, vierdrahtmäßig
betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen und mit den einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen einer zweiten Gruppe der
mit der Vermittlungsstelle verbundenen, vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen jeweils über einen
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I ι 1 ■ ■ '
- ι
Koppelpunkt schalter verbindbar- ist \ma je^-xii di- a^ue-·· Zwischen·
leitung eines solchen ZwischenleitungBimare? ■*?:-- '--it-· ·3^-_ί -.,.i^
Zeitmultiplexleitungen und mit den einzelnen Seiide-Zeitnnltiplexleitimgen
der ersten Gruppe der PCM-Zeitmultiplexleittm.r^ri
jeweils über einen Koppelpunkt schalter verbindbar ist.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, bereits mit emem
nur begrenzten Aufwand an Koppelpunktselialtern alle möglichen
Verbindungen zwischen jeder vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmulliplexleitung
der genannten ersten Gruppe von POM-Zeitmultiplexleitungen
einerseits und jeder vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitung der genannten zweiten
Gruppe von PCM-Zeitmultiplexleitungen andererseits herstellen
zu kennen und damit in einer Vielzahl von Anwendungsfällen
bereits vollauf hinreichende Verbindungsmöglichkeiten zu bieten,
da das Zeitvielfachprinsip für die Vermittlungstechnik jedenfalls zunächst vorwiegend für den Durchgangsverkehr, d.h. jeweils
für die Vermittlung zwischen zwei Zeitmultiplexleitungsbündeln, von praktischer Bedeutung sein wird« In v/eiterer
Ausgestaltung der Erfindung können die einzelnen Empfangs-Zeitmvtltiplexleitungen
der jeweils einen Gruppe der mit der VermittluMgostelle verbundenen vierdrahtmäßig betriebenen
PCM-ZeitrcultiplexleitioigeK xniä die einzelnen Sende-ZeitmultiplexleitungGii
der jeweils anderen Gruppe der mit der
Vermittlungsstelle verbiaideneii PCM-Zeitmiiltiplexleitungen
jeweils mit einer weiteren Z?d, sehen leitung verbindbar saLn, die
ihrer-ceitn mit statische Zv.ischaj speicher enthalt end en Zwischenleitungen
über ercte bzw. zweite weitere Koppelpunktschalter
verbindbar sindi hiermit wird dann die Aufwand3erspamis
an Koppe]punkteehaltern auch auf solche die PCM-ZeitmultiplexleitungcTi
über statische Zwischenspeicher miteinander verbindende
Zwischenleiirungen ausgedehnt.
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Eine weitere Einsparung hinsichtlich des erforderlicher: sch..'?.o.>v.n"gstechnischen
Aufwandes wird erzielt, wenn In v/eiter-iv Ausgestaltung
der Erfindung zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter, über die eine Empfangs-Zeitmultiplexleitung mit den in Präge kommenden
einzelnen Zwischenleitungen verbindbar ist, und zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschakter, über die die zugehörige Sende-Zeitmultiplexleitung
derselben Übertragungsstrecke mit den jeweils anderen Zwischenleitungen der einzelnen Zwischenleitungspaare
verbindbar ist, jeweils nur ein gemeinsamer Adressenumlaufspeicher
vorgesehen ist, welchem ausgangsseit ig in an sich bekannter Weise direkt ein erster Decoder nachgeschaltet ist, dessen
Ausgänge zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter führen, über die die betreffende Empfangs-Zeitmultiplexleitung
mit den in Frage kommenden Zwischenleitungen verbindbar ist, und
welchem ausgangsseitig über ein Verzögerungsglied, dessen Verzögerungszeit
gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit ist, ein zweiter Decoder nachgeschaltet ist, dessen Ausgänge zu den
Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter führen, über die die betreffende Sende-Zeitmultiplexleitung mit den in Präge
kommenden Zwischenleitungen verbindbar ist. Eine solche Ausgestaltung der Erfindung bringt den Vorteil einer Mehrfachausnutzung
der erwähnten Adressenumlaufspeicher, wie
sie an sich aus der Zeitmultiplexvermittlungstechnik bekannt sind (siehe z.B. DT-PS 1. 243 247, DT-PS 1 207 452), mit sich,
indem diese in der angegebenen Weise zur Ansteuerung sowohl der koppelfeldeingangsseitigen Koppelpunktschalter als auch
der koppelfeldausgangsseitigen Koppelpunktschalter ausgenutzt werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können der gemeinsame Adressenumlaufspeicher und die ihm nachgeschalteten
Decoder auch zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter dienen,
über die die zugehörige Empfangs-Zeitmultiplexleitung bzw. Sende-Zeitmultiplexleitung jeweils mit einer weiteren Zwischenleitung
verbindbar ist, die ihrerseits mit der jeweils einen bzw. der jeweils anderen Zwischenleitung von Paare von statischen
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Zwischenspeichern enthaltenden Zwischenleitungspaaren über -rste
bzw. zweite weitere Koppelpunk;feschalter verbindbar sind, zu
deren Ansteuerung ein gemeinsamer weiterer Adressenumlauispeicher vorgesehen ist, dem ausgangsseitig wiederum direkt
ein erster Decoder und über ein Verzögerungsglied, dessen Verzögerungszeit gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit ist, ein
zweiter Decoder nachgeschaltet sind, deren Ausgänge zu den Steuereingängen der genannten ersten bzw. zweiten weiteren
Koppelpunktschalter führen. Ein derartige Ausgestaltung der Erfindung bringt vorteilhafterweise eine Mehrfachausnutzung
eines AdressenumlaufSpeichers auch bei der Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter des Zeitmultiplexkoppelfeldes
mit sich, die für die oben erwähnte Zuteilung von Zwischenspeichern mit variabler Speicherzeit benötigt werden.
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung noch näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt schematisch in einem zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Umfange eine PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle,
in der vierdrahtmäßig betriebene Zeitmultiplexleitungen (Übertragungsstrecken), die jeweils eine PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitung,
wie die in der Zeichnung dargestellte PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanl, und eine PCM-Sende-Zeitmultiplexleitung,
wie die in der Zeichnung dargestellte PCM-Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabl, umfassen, mit anderen
vierdrahtmäßig betriebenen Zeitmultiplexleitungen (Übertragungsstrecken) verbindbar sind, beispielsweise mit einer die in der
Zeichnung dargestellte PCM-Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanN
und die in der Zeichnung dargestellte Sende-Zeitmultiplexleitung
ZMLabN umfassenden Zeitmultiplexleitungj dabei ist in der
Zeichnung angedeutet, daß die beiden Zeitmultiplexleitungen ZMLanl/ZMLabl und ZMLanN/ZMLabN zu zwei verschiedenen Gruppen
A bzw. B von vierdrahtmäßig betriebenen Zeitmultiplexleitungen (Übertragungestrecken) gehören. Verbindungen jeweils zwischen
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einer Zeitmultiplexleitung der einen Gruppe A von Zeitmultiplexleitungen
und einer Zeitmultiplexleitujtig d^r andere·'
Gruppe B von Zeitmultiplexleitungen, wie z.B. eine Verbindung zwischen der Zeitmultiplexleitung ZMLanl/ZMLabl und der Zeitmultiplexleitung
ZMLanN/ZMLabN, werden mit Hilfe von Zwischenleitungspaaren
Z0/Z6...Z3/Z3' zustande gebracht, in die jeweils ein Paar von Zwischenspeichern eingefügt ist, deren Speicherzeiten,
bezogen auf das Doppelte der Pulsrahmenverzögerungszeit von der Dauer z.B. dreier Zeitfächer, um die in der in der
Hauptpatentschrift DT-PS 1 800 726 angegebenen Weise die Pulsrahmen der Sende-Zeitmultiplexleitungen ZMLabl...ZMLabN gegenüber
den Pulsrahmen der Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMLanl...ZMLanN
gegeneinander versetzt sind, zueinander komplementär sind. Die jeweils eine Zwischenleitung ZO...Z3 der einzelnen Zwischenleitungspaare
Z0/Z6...Z3/Z3' ist eingangsseitig mit den einzelnen
Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMLanl,... nur der ersten Gruppe A von PGM-Zeitmultiplexleitungen ZMIanl/ZMLabl,... über Koppelpunktschalter
IkO,... verbindbar; ein solcher Koppelpunktschalter ist, wie dies unten noch näher erläutert wird, im Rahmen
einer über ihn hinwegverlaufenden Verbindung jeweils in denjenigen periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern übertragungsfähig,
die durch den der betreffenden Verbindung auf der betreffenden Empfangs-Zeitmultiplexleitung zugeteilten Zeitkanal innerhalb
des Pulsrahmens dieser Empfangs-Zeitmultiplexleitung gegeben sind. Ausgangsseitig ist die jeweils eine Zwischenleitung
ZO...Z3 der einzelnen Zwischenleitungspaare Z0/Z6...Z3/Z31 mit den
einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen (...ZMLabN) nur der zweiten
Gruppe B von PCM-Zeitmultiplexleitungen (...,ZMLanN/ZMLabN) über
Koppelpunktschalter (...,OkN) verbindbar; ein solcher Koppelpunktschalter
'ist im Rahmen einer über ihn fainweggeführten Verbindung
jeweils in denjenigen periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern übertragungsfähig, die durch den der betreffenden Verbindung
auf der betreffenden Sende-Zeitmultiplexleitung zugeteilten
Zeitkanall/innerhalb cfes Pulsrahmens dieser Sende-Zeitmultiplexleitung
gegeben sind.Die jeweils andere Zwischenleitung
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Z6...Z3' der einzelnen Zwischenleitungspaare Z0/Z6...Z3/Z3" ist
eingangsseitig mit den einzelnen Empfangs-Zeih^=; t"!plexleitungen
(...ZMLanN) nur der zweiten Gruppe B von PCM-Zeitnmlt-Lplexleitungen
(...ZMLanN/ZMLabN) über Koppelpunktschalter ( .. .Nk6) und ausgangsseitig
mit den einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen ZFLabl...
nur der ersten Gruppe A von PCM-Zeitmultiplexleitungen ZMLanl/
ZMLabl... über Koppelpunktschalter 6kl... verbindbar. Dem vierdrahtmäßigen
Betrieb der Zeitmultiplexleitungen entsprechend ist jeweils ein Paar von Zwischenleitungen in eine Verbindung je einer
PCM-Zeitmultiplexleitung der beiden Gruppen A und B von PCM-Zeitmultiplexleitungen
einbezogen, wie dies an sich bekannt ist.
Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich wird, sind die einzelnen Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMLanl... bzw, ...ZMLanN der
jeweils einen Gruppe A bzw. B der mit der Vermittlungsstelle verbundenen, vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen
ZMLanl/ZMLabl...ZMLanN/ZMLabN und die einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen
...ZMLabN bzw. ZMLabl... der jeweils anderen Gruppe B bzw. A der mit der Vermittlungsstelle verbundenen
PCM-Zeitmultiplexleitungen über Koppelpunktschalter Ikv... bzw. ...Nkv1 und ...vkN bzw. v'kl... jeweils mit einer weiteren
Zwischenleitung verbindbar, die ihrerseits mit statische Zwischenspeicher enthaltenden Zwischenleitungen ZV/ZV... über
erste weitere Koppelpunktschalter vkV,...,v'kV,... bzw. zweite
weitere Koppelpunktschalter V'kv1..., Vkv,... verbindbar ist.
Zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter, die an ein und derselben Empfangs-Zeitmultiplexleitung liegen, und derjenigen
Koppelpunktschalter, die an der zugehörigen Sende-Zeitmultiplexleitung
liegen, ist jeweils nur ein gemeinsamer Adressenumlaufspeicher vorgesehen. So ist für die Ansteuerung der Koppelpunktschalter
IkO,...Ik3, über die die Empfangs-Zeitmultiplexleitung
ZMLanl mit den jeweils einen Zwischenleitungen ZO...Z3 der einzelnen Zwischenleitungspaare Z0/Z6...Z3/Z31 verbindbar ist,
und zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter 6kl,...3'kl, über die
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die Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabl mit den jeweils anderen
Zwischenleitungen Z6...Z3' der einzelnen Zvrinch orJx i m^igspaare
ZO/Z6.. .Z3/Z3' verbindbar ist, der gemeinsame Adresser i-n;.-. uuispeicher
TJI vorgesehen, und zur Ansteuerung der an der Empfangs-Zeitmultiplexleitung
ZMLanN liegenden Koppelpunktschalter Nk6,...Nk3' und der an der Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabN
liegenden 'Koppelpunktschalter OkN,...3kN ist dar gemeinsame Adressenumlaufspeicher UN vorgesehen. In den Adressenumlaufspeichern
sind in einer aus der Zeitmultiplextechnik an sich bekannten Weise (siehe z.B. DT-PS 1 243 247, DT-PS 1 207 452)
jeweils an einer dem jeweiligen Zeitkanal entsprechenden Stelle
A die Adressen derjenigen Koppelpunktschalter eingeschrieben,
über die die jeweilige Empfangs- bzw. Sende-Zeitmultiplexleitung im Zuge der einzelnen über die Zeitmultiplexleitungen
geführten Verbindungen, jeweils mit einer Zwischenleitung verbunden ist. Jedem der Adressenumlaufspeicher TJI...UN ist
ausgangsseitig in ebenfalls an sich bekannter Weise direkt ein Decoder DanL..DanN nachgeschaltet. Dessen Ausgänge führen
zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter IkO,...Ik3;
Nk6...Nk3', über die die betreffende. Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanI...ZMLanN mit den in Präge kommenden Zwischenleitungen
der einzelnen Zwischenleitungspaare Z0/Z6...Z3/Z31 verbindbar ist; in der Zeichnung-ist dies durch entsprechende
Marken an den Ausgängen der Decoder und an den Steuereingängen
W der betreffenden Koppelpunktschalter verdeutlicht. Jedem der
Adressenumlaufspeicher UI...UN ist außerdem über ein Verzögerungsglied
Vtv ein zweiter Decoder DabI...DabN nachgeschä-tet. Die
Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes Vtv ist dabei gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit tv, um die in der in der Hauptpatentschrift
DT-PS 1 800 726 angegfcenen Weise die Pulsrahmen der Sende-Zeitmultiplexleitungen PMLabI...ZMLabN gegenüber den
Pulsrahmen der Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMLanI...ZMIanN
zeitlich versetzt sind. Die Ausgänge der genannten zweiten Decoder DabI...DabN führen, wie dies in der Zeichnung wiederum
durch entsprechende Marken angedeutet ist, zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter 6kl,...3'kl; OkN...3kN,
über die die betreffende Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabl...ZMLabN
mit den in Präge kommenden Zwischenleitungen der einzelnen
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Zwischenleitungspaare ZO/Z6...Z3/Z31 verbindbar ist.
Nach Maßgabe der in den Adressenumlaufspeichern UI-,..UN momentan gespeicherten Koppelpunktadressen der gerade in Verbindungen
einbezogenen Koppelpunktschalter des in der Zeichnung dargestellen Koppelfeldes KF werden die infragekommenden Koppelpunktschalter
jeweils zeitkanalrichtig periodisch impulsweise' geschlossen. Es sei angenommen, daß - in der einen Übertragungsrichtung
gesehen - eine über die Empfangs-Zeitmultiplexleitung
ZMLanl ankommende Verbindung über die Sende-Zeitmultiplexleitung
ZMLabN weitergeführt werden soll, wobei der Verbindung auf der Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabN z.B. ein Zeitkanal zugeteilt
sein möge, der mit dem der Verbindung auf der Empfangs-Zeitmultiplexleitung
ZMLanl zugeteilten Zeitkanal zeitlich zusammenfällt. Hierzu wird zu derjenigen Umlaufphase, die
dem der betreffenden Verbindung auf der Empfangs-^eitmultiplexleitung
ZMLanl zugeteilten Zeitkanal entspricht, die Adresse des Koppelpunktschalters IkO in den Umlaufspeicher UI eingeschrieben,
so daß der Koppelpunktschalter IkO nunmehr zeitk-analrichtig periodisch impulsweise betätigt wird und die
in diesem Zeitkanal auf der Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanl übertragenen Informationen jeweils zu der Zwischenleitung
ZO des Zwischenleitungspaares Z0/Z6 hin weiterübertragen werden. Um diese Informationen weiter zur Sende-Zeitmultiplexleitung
ZMLabN hin zu übertragen, muß glejbhzeitig mit der/Betätigung des Koppelpunkt schalters IkO auch dfer
Koppelpunktschalter OkN betätigt werden, wozu dessen Adresse in den Adressenumlaufspeicher UN eingeschrieben wird, und
zwar zu einer Umlaufphase, die der zuvor erwähnten Umlaufphase,
mit der die Adresse des Koppelpunktschalters IkO im Adressenumlaufspeicher UI eingeschrieben wird, um die
Verzögerungszeit des dem Adressenumlaufspeicher UN nachgeschalteten
Verzögerungsgliedes Vtv, d.h. um die Pulsrahmenverzögerungszeit tv, vorangeht. Mit dem Einschreiben dieser
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beiden Koppelpunktschalteradressen ist zunächst die Verbindungsdurchschaltung
in der einen Übertragungsrichtung. nämlich, von
der Erapfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanI zur Sende-Zeitmultiplexleitung
ZMLabN, sichergestellt; zugleich ist damit aber auch schon die Verbindungsdurchschaltung in der anderen Übertragungsrichtung,
nämlich von der Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanN zur Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabI, sichergestellt, da nämlich,
wie dies auch in der Zeichnung durch entsprechende Marken angedeutet ist, mit derselben im Umlaufspeicher UI eingeschriebenen
.Adresse, mit der über den Decoder Danl der Koppelpunktschalter
IkO angesteuert wird, auch - um die Verzögerungszeit-
^ spanne tv des Verzögerungsgliedes Vtv später - über den Decoder
Dabl der Koppelpunkt 6kl angesteuert wird und in entsprechender
Weise mit derselben im Umlaufspeicher UN eingespeicherten Adresse,
mit der über den Decoder DabN der" Koppelpunkt schalt er OkN angesteuert
wird, auch - um die Verzögerungszeitspanne tv früher der Koppelpunktschalter Nk6 über den Decoder DanN angesteuert
wird. Es ergibt sich dann, daß zwischen dem Zeitpunkt der Ansteuerung des Koppelpunktschalters Nk6 und dem Zeitpunkt
der Ansteuerung des Koppelpunktschalters 6kl eine Zeitspanne
liegt, die gleich dem Doppelten der Pulatahmenverzögerungszeit tv ist und die gerade durch das in der Zwischenleitung
Z6 liegende Verzögerungsglied überbrückt wird. Nimmt man
dazu beispielsweise an, daß die Pulsrahmenverzögerungszeit tv
ψ und damit die einzelnen Verzögerungszeiten der Verzögerungsglieder Vtv die Dauer von drei Zeitfächern haben und der
Koppelpunkt schalter IkO jeweils im zwanzigsten Zeitfach des für die Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMIanI...ZMLanN maßgebenden
Pulsrahmens betätigt wird, so wird jeweils im gleichen Zeitfach, das in Anbetracht der erwähnten Pulsrahmenverzögerungszeit
von drei Zeitfächern jeweils das siebzehnte Zeitfach des für die Sende-Zeitmultiplexleitungen ZMLabI...ZMLabN
maßgebenden Pulsrahmens darstellt, der Zeitkanalschalter OkN
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betätigt, und es wird im siebzehnten Zeitfach der für die Empfangs-Zeitmultiplexleitungen ZMLaril.. .ZMLarlT maßgebender»
Pulsrahmen der Koppelpunktschalter Nk6 betätigt; gegenüber dem jeweiligen Betätigungszeitpunkt des Koppelpunktschalters
Nk6 um sechs Zeitfächer verzögert und damit im Jeweils zwanzigsten Zeitfach des für die Sende-Zütmultiplexleitungen
ZMLabl...ZMLabN maßgebenden Pulsrahmens wird schließlich
der Koppelpunktschalter 6kl betätigt, womit dann in der eingangs geforderten Weise auf jeder Übertragungsstrecke
in beiden Übertragungsrichtungen jeweils der gleiche Zeitkanal innerhalb des jeweiligen Pulsrahmens benutzt wird.
In entsprechender Weise arbeitet die Schaltungsanordnung
gemäß der Erfindung auch bei kleineren zeitlichen Abständen zwischen den auf den beiden Übertragungsstrecken zu benutzenden
Zeitkanälen, wobei dann die Verbindung über andere, in der Zeichnung nicht näher dargestellte Zwischenleitungspaare
zu führen ist; kann auf beiden Übertragungsstrecken jeweils der gleiche Zeitkanal benutzt werden, wird die Verbindung
schließlich in einer den vorstehend erläuterten Vorgängen entsprechenden Weise über das in der Zeichnung dargestellte
Zwischenleitungspaar Z3/Z31 geführt, in das ein Paar von
Verzögerungsgliedern eingefügt ist, deren Verzögerungszeit jeweils gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit tv von beispielsweise
drei Zeitfächern ist.
Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich wird, können die Adressenumlaufspeicher UI...UN und die ihnen nachgeschalteten
Decoder DanI...DanN, DabI...DabN auch zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter Ikv...Nkv', v'kI...vkN dienen, über
die die jeweils zugehörige Empfangs-Zeitmultiplexleitung ZMLanl...ZMLanN bzw. Sende-Zeitmultiplexleitung ZMLabl...ZMLabN
jeweils mit einer weiteren Zwischenleitung verbindbar ist,
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die ihrerseits über erste weitere Koppelpunktschalter vkV,-v1kV',...
bzw. zweite weitere Koppelpunktschaiter V'kv', Vkv,...
mit Zwischenleitungspaaren ZV/ZV verbindbar sind, die Paare von statischen Zwischenspeichern zur an sich bekannten Informationszwischen
speicherung für Speicherzeiten, die jeweils größer als das Doppelte der HsLsrahmenverzögerungszeit sind, enthalten.
Die Ansteuerung der Koppelpunktschalter Ikv...irkv',
v'kl...vkN geht in einer den vorstehend erläuterten Vorgängen
entsprechenden Weise vor sich, so daß sich hier weitere Erläuterungen dazu erübrigen. Zu3/Ansteuerung der genannten
ersten und zweiten weiteren Koppelpunktschalter vkV, v'kV... und V'kv', Vkv,... ist in der in der Zeichnung dargestellten
Schaltungsanordnung ein weiterer Adressenumlaufspeicher UV
vorgesehen, dem ausgangsseitig direkt ein erster Decoder DanV und über ein Verzögerungsglied Vtv, dessen Verzögerungszeit wiederum gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit tv ist,
ein zweiter Decoder DabV nachgeschaltet ist. Die Ausgänge des genannten ersten Decoders DanV führen zu den Steuereingängen
der genannten ersten weiteren Koppelpunktschalter vkV, v'lcV1,..; die Ausgänge des genannten zweiten Decoders
DabV führen zu den Steuereingängen der genannten zweiten weiteren Koppelpunktschalter V'kv1, Vkv,.... Dabei werden mit
ein und derselben im Adressenumlaufspeicher UV eingeschriebenen
Adresse wiederum jeweils zwei Koppelpunktschalter eines
Zwischenleitungspaares zeitlich um die Pulsrahmenverzögerungszeit gegeneinander versetzt angesteuert, wie dies in der
Zeichnung durch entsprechende Marken z.B. für die Koppelpunktschalter vkV und V'kv· angedeutet ist. Wird eine Verbindung
über ein Paar von statischen Zwischenspeichern enthaltendes Zwischenleitungspaar, wie z.B. das Zwischenleitungspaar ZV/ZV,
geführt, so spielen sich zunächst den oben erläuterten Vorgängen völlig entsprechende Vorgänge bei der Ansteuerung beispielsweise
der Koppelpunktschalter Ikv, Nkv1, v'kl, vkN ab; zusätzlich
werden dann noch zu denjenigen Umlaufphasen, zu denen in den
Adressenumlaufspeichern UI...UN die jeweils infragekommenden
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Koppelpunktschalteradressen eingeschrieben sind, in den Adressenumlauf
speicher UV die Adressen der infragekoinmenden weiteren
Koppelpunktschalter eingeschrieben, so daß auch die weiteren Koppelpunkt schalt er jeweils zeitkanalrichtig "betätigt wercfen.
Diese Vorgänge spielen sich analog zu den bereits erläuterten Vorgängen ab, so daß sich weitere Ausführungen hierzu erübrigen
dürften.
Die vorstehenden Erläuterungen basieren auf einer Pulsrahmenverzögerungszeit
von der Dauer dreier Zeitfächer; in entsprechender Weise können der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung
aber auch andere, größere oder kleinere Pulsrahmenverzögerungszeiten
zugrundeliegen, wobei dann bei einer Pulsrahmenverzögerungszeit,
die gleich Null ist, jeweils das einem Adressenumlauf Speicherausgang nachgeschaltete Verzögerungsglied entfallen
und der zweite mit dem ersten Decoder zusammenfallen kann.
Abschließend sei noch besonders bemerkt, daß die Schaltungsan-"
Ordnung gemäß der Erfindung mit Vorteil im Rahmen eines mehrstufigen Koppelnetzwerks, wie es an sich (z.B. aus Colloque International
de Commutation Electronique, Paris 1966, S.472) bekannt ist, Verwendung finden kann, wobei die Möglichkeit gegeben ist,
ohne zusätzlichen schaltungstechnischen Aufwand jede Übertragungsstrecke jeweils fallweise in die eine oder in die andere Gruppe
von mit der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung verbundenen PCM-Zeitmultiplexleitungen einzubeziehen.
4 Patentansprüche
1 Figur
1 Figur
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BAD ORIGINAL 109819/0785
Claims (4)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zur Durchschaltung von Nachrichtensignalen, insbesondere PCM-Signalen, in einer mit zumindest zwei jeweils in ankommender und abgehender Übertragungsrichtung getrennt Nachrichtensignale, insbesondere PCM-Signale, führenden Übertragungsstrecken verbundenen Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultipiexvermittlungsstelle eines Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplex-Pernmeldenetzes, in welchem bei einem über eine solche Vermittlungsstelle verlaufenden Verbindungsaufbau einer Verbindung, der in dem Pulsrahmen der jeweiligen ankommenden Leitung (Empfangs-Zeitmultiplexleitung) ein bestimmter Zeitkanal zugeteilt ist, im Pulsrahmen der in Frage kommenden, in der betreffenden Übertragungsrichtung abgehenden Leitung (Sende-Zeitmultiplexleitung) der jeweils nächste freie Zeitkanal zugeteilt wird, wobei für die Übertragung von Nachrichtensignalen über eine mit einer solchen Vermittlungsstelle verbundene Übertragungsstrecke in beiden Übertragungsrichtungen jeweils der gleiche Zeitkanal innerhalb des jeweiligen Pulsrahmens benutzt wird, und in welchem die Pulsrahmen aller von einer solchen Vermittlungsstelle abgehenden Leitungen (Sende-Zeitmultiplexleitungen) untereinander synchronisiert sind und die Pulsrahmen aller bei einer solchen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen) mit Hilfe von in diese Leitungen eingefügten Laufzeitgliedern untereinander synchronisiert sind, wobei die in die bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden/Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen) eingefügten Laufzeitglieder so bemessen sind, daß die Pulsrahmen der von der jeweiligen Vermittlungsstelle abgehenden Leitungen (Sende-Zeitmultiplexleitungen) eineVPA 9/420/483Ob - 19 -109819/0785gegenüber dem Pulsrahmen der bei der jeweiligen Vermittlungsstelle ankommenden Leitungen (Empfangs-Zeitmultiplexleitungen) unterschiedliche, jeweils durch eine nach Maßgabe eines gewünschten mittleren Gesamtzeitabstandes zwischen den jeweils zugeteilten Zeitkanälen festgelegte Verzögerungszeit (Pulsrahmenverzögerungszeit) gegebene Zeitlage besitzen, nach DT-P 1 800 726.6-31, dadurch gekennzeichnet,daß in dem Vertindungskoppelfeld (KP) einer solchen Vermittlungsstelle, das unterschiedlich bemessene Paare von in ihrer Speicherzeit zueinander komplementären (bezogen auf das Doppelte der PuIsrahmenverzögerungszeit) Zwischenspeichern enthaltende Zwischenleitungspaare (Z0/Z6...Z3/Z3*) aufweist, jeweils die eine Zwischenleitung (ZO) eines solchen Zwischenleitungspaares (Z0/Z6) nur mit den einzelnen Empfangs-Zeitmultiplexleitungen (ZMLanl) einer ersten Gruppe (ZMLanl/ZMLabl,...) der mit der Vermittlungsstelle verbundenen, vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen(ZMLanl/ZMLabl ;...ZMLanN/ZMLabN) und mit den einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen (ZMLabN) einer zweiten Gruppe (...,ZMLanN/ ZMLabN) der mit der Vermittlungsstelle verbundenen, vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen (ZMLanl/ZMLabl...;... ZMLanN/ZMLabN) jeweils über einen Koppelpunktschalter (IkO; OkN) verbindbar ist und jeweils die andere Zwischenleitung (Z6) eines solchen Zwischenleitungspaares (Z0/Z6) nur mit den einzelnen Empfangs-Zeitmultiplexleitungen (ZMLanN) der zweiten Gruppe (...ZMLanN/ZMLabN)der PCM-Zeitmultiplexleitungen und mit den einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen (ZMLabl) der ersten Gruppe (ZMLanl/ZMLabl...) de^PCM-Zeitmultiplexleitungen jeweils über einen Koppelpunktschalter (Nk6; 6kl) verbindbar ist.
- 2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Empfangs-Zeitmultiplexleitungen (ZMLanl...; ...ZMLanN)' der jeweils einen Gruppe der mit der Vermittlungsstelle verbundenen, vierdrahtmäßig betriebenen PCM-Zeitmultiplexleitungen (ZMLanl/ZMLabl...;...ZMLanN/ZMLabN) und die einzelnen Sende-Zeitmultiplexleitungen (...ZMLabN;ZMLabl...) der jeweilsVPA 9/420/4830b - 20 -109819/0786anderen Gruppe der mit der Vermittlungsstelle verbundenen PCM-Zeitmultiplexleitungen jeweils mit einer weiteren Zwischenleitung verbindbar sind, die ihrerseits mit statische Zwischenspeicher enthaltenden Zwischenleitung^ZV/ZV ) über erste bzw. zweite weitere Koppelpunktschalter (vkV, v'kV bzw. V'kv?, Vkv) verbindbar sind.
- 3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter (IkO,...Ik3), über die eine Empfangs-Zeitmultiplexleitung (ZMLanl) mit den jeweils einen Zwischenleitungen (ZO...Z3) der einzelnen Zwischenleitungspaare (Z0/Z6...Z3/Z3') verbindbar ist, und zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter (6kl,...3'kl), über die die zugehörige Sende-Zeitmultiplexleitung (ZMLabl) derselben Übertragungsärecke mit den jeweils anderen Zwischenleitungen (Z6...Z31) der einzelnen Zwischenleitungspaare (Z0/Z6,...Z3/Z3') verbindbar ist, jeweils nur ein gemeinsamer Adressenumlaufspeicher (UI) vorgesehen ist, daß diesem Adressenumlaufspeicher (UI) ausgangseeitig in an sich/bekannter Weise direkt ein erster Decoder (Danl) nachgeschaltet ist, dessen Ausgänge zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter (IkO,...Ik3) führen, über die die betreffende Bmpfangg-Zeitmultiplexleitung (ZMLanl) mit den infragekommenden Zwischenleitungen der einzelnen Zwischen-leitungspaare (Z0/Z6, Z3/Z31) verbindbar ist,und daß dem Adressenumlaufspeicher (UI) ausgangsseitig über ein Verzögerungsglied (Vtv), dessen Verzögerungszeilflgleich der Pulsrahmenverzögerungszeit (tv) ist, ein zweiter Decoder (Dabl) nachgeschaltet ist, dessen Ausgänge zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter (6kl,...3'kl) führen, über die die betreffende Sende-Zeitmultiplexleitung (ZMLabl) mit den infragekommenden Zwischenleitungen der einzelnen Zwischenleitungspaare (Z0/Z6,...Z3/Z31) verbindbar ist.VPA 9/420/4830b - 21 -109819/0785
- 4) Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Adressenumlaufspeicher (UI) und die ihm nachgeschalteten Decoder (Danl, Dabl) auch zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter (Ikv; v'kl) dienen, über die die zugehörige Empfangs-Zeitmultiplexleitung (ZMLanl) bzw. Sende-Zeitmultiplexleitung (ZMLabl) jeweils mit einer weiteren Zwischenleitung verbindbar ist, die ihrerseits mit der jeweils einen bzw. der jeweils anderen Zwischenleitung von Paare von statischen Zwischenspeichern enthaltenden Zwischenleitungspaaren (ZV/ZV1) über erste bzw. zweite weitere Koppelpunktsehalter (vkV bzw. v'kV) verbindbar sind, zu deren Ansteuerung ein gemeinsamer weiterer Adressenumlaufspeicher (UV) vorgesehen ist, dem ausgangsseitig wiederum direkt ein erster Decoder und über ein Verzögerungsglied (Vtv), dessen Verzögerungszeit gleich der Pulsrahmenverzögerungszeit (tv) ist, ein zweiter Decoder nachgeschaltet sind, deren Ausgänge zu den Steuereingängen der genannten ersten bzw. zweiten weiteren Koppelpunktschalter (vkV bzw.v1kV führen.VPA 9/420/483Ob109819/0785Leerseite
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|---|---|---|---|
| DE19691954043 DE1954043C (de) | 1969-10-27 | Schaltungsanordnung zur Aufnahme und Weitergabe von Nachrichtensignalen, insbesondere PCM-Signalen, in Zeitmultiplexvermittlungsstellen eines Zeitmultiplex-, insbesondere PCM-Zeitmultiplexfernmeldenetzes |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |