DE19539925A1 - Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung und Schließung eines Fensters - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung und Schließung eines FenstersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung
der Öffnung und Schließung der Fenster eines Kraftfahrzeugs
oder dergleichen.
Bei einer Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung und
Schließung von Fenstern wird z. B. im Vorgang zum Schließen
eines Fensters die Entscheidung "Einklemmung eines Fremd
körpers" dann getroffen, wenn die Änderungsrate des An
triebsstroms des das Fenster antreibenden Motors oder die
Änderungsrate der Periode des die Drehung des Motors erfas
senden Impulses einen vorgegebenen Wert erreicht, so daß
der Vorgang zum Schließen des Fensters aufgehoben wird.
Obwohl die Änderungsrate des Antriebsstroms oder der
Impulsperiode abhängig von der Umwelt und den Verwendungs
bedingungen schwankt, bleibt bei einer solchen Vorrichtung
die Änderungsrate bzw. der Schwellenwert konstant, die bzw.
der einen Maßstab für die Entscheidung über die Einklemmung
eines Fremdkörpers bildet.
Gegen die Schwankungen der Motor-Betriebscharakteristik
in Abhängigkeit von der Umwelt und den Verwendungsbedingun
gen sind daher die Maßnahmen nicht genügend, so daß die
Entscheidung "Einklemmung eines Fremdkörpers" irrtümlicher
weise getroffen wird, obwohl keine Einklemmung vorliegt,
oder die Entscheidung keine "Einklemmung eines Fremdkör
pers" getroffen wird, obwohl eine Einklemmung vorliegt, was
zum fehlerhaften Betrieb des Fensters führt.
Dagegen, wie bei einer in der japanischen Patentoffen
legung sho 61-64982 beschriebenen Vorrichtung, sind die
Maßnahmen getroffen, daß das Fenster bei der Entscheidung
"Einklemmung eines Fremdkörpers" umgekehrt angetrieben und
geöffnet wird und außerdem, z. B. zur Abstimmung des Fen
sters auf die Umwelt, der Belastungsstrom des Motors mit
dem sich vergrößernden Reibungswiderstand zwischen dem Au
ßenrand des Fensters und dem Tür-Fensterdichtungsrahmen im
Fensterrahmen vergrößert wird, wodurch es vermieden wird,
daß trotz keiner Einklemmung eines Fremdkörpers die Ent
scheidung "Einklemmung eines Fremdkörpers" fehl getroffen
wird.
Wenn, im konkreten Sinne, der den Schwellenwert über
schreitende Belastungsstrom beim Schließvorgang des Fen
sters erfaßt wurde, dann wird die Fensterscheibe umgekehrt
angetrieben und gleichzeitig dieser Schwellenwert durch die
Addierung eines einer vorbestimmten Strommenge entsprechen
den Werts vergrößert und erneuert.
Da der zum Schwellenwert addierte und der vorbestimmten
Strommenge entsprechende Wert von der Umwelt und den Ver
wendungsbedienungen unabhängig ist, sind aber je nach der
Strommenge ebenfalls solche Maßnahmen gegen die Schwankun
gen der Motor-Betriebscharakteristik in Abhängigkeit von
der Umwelt und den Verwendungsbedingungen nicht genügend,
so daß es zum fehlerhaften Betrieb des Fensters führen
kann.
Erst nach dem umgekehrten Antrieb des Fensters erfolgt
die Vergrößerung oder die Erneuerung des Schwellenwerts,
wie oben erwähnt. Dies kann zum Unbehagen des Benutzers
führen, da die Vergrößerung oder die Erneuerung des Schwel
lenwerts unvermeidlich den umgekehrten Antrieb des Fensters
benötigt.
Bei der aus der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegung
sho 62-203392 bekannten Vorrichtung wird ein mit der Dre
hung des Motors aus einem Impulsgeber auftretender Impuls,
der nämlich eine Betriebscharakteristik des Motors dar
stellt, in einen Mikrocomputer eingeleitet, um die Ände
rungsrate der Motordrehzahl zu ermitteln und diese Ände
rungsrate mit einem Schwellenwert zu vergleichen. Aufgrund
des Vergleichsergebnisses erfolgt die Öffnungs- und
Schließungssteuerung des Fensters.
Die Änderungsrate der Motordrehzahl wird dabei durch
eine solche Schwankung der Motor-Betriebscharakteristik be
einflußt, die von äußeren Bedingungen, wie Ladespannung,
sowie von der Umwelt oder Verwendungsbedingungen, wie Tem
peratur, Fahrgeschwindigkeit usw. bedingt wird, so daß ein
Konstantbleiben des Schwellenwerts einen Fehlbetrieb des
Fensters hervorrufen kann.
Bei der bekannten Vorrichtung werden daher die Lade
spannung, die Temperatur, die Fahrgeschwindigkeit usw., von
denen der Fehlbetrieb stammt, erfaßt und aufgrund des Er
fassungsergebnisses wird der Schwellenwert verändert, um da
durch einen Fehlbetrieb zu vermeiden.
Praktisch wird jedoch die Drehzahl des Motors nicht von
der Änderung nur eines der Parameter wie Ladespannung, Tem
peratur, Fahrgeschwindigkeit usw., sondern von der Änderung
mindestens zweier Parameter beeinflußt. Die Drehzahlcharak
teristik des Motors, die von der Mehrfachänderung mehrerer
Parameter beeinflußt wird, ist dabei von solcher Drehzahl
charakteristik zu unterscheiden, die von der Änderung eines
Parameters beeinflußt wird.
Man kann sagen, daß die abhängig von einem Parameter
durchgeführte Erneuerung des Schwellenwerts nicht unter
Nutzung von einem unmittelbaren physikalischen Phänomen,
nämlich von der Drehzahlcharakteristik des Motors, sondern
lediglich unter Nutzung von einem mittelbaren physikali
schen Phänomen, nämlich von der Ladespannung, der Tempera
tur oder der Fahrgeschwindigkeit erfolgt.
Aus diesem Grund spiegelt eine Erneuerung des Schwel
lenwerts, bei der keine Änderung mindestens zweier Parame
ter überlegt ist, die Periode des aus dem Impulsgeber abge
gebenen Impulses, d. h. die Drehzahl des Motors nicht rich
tig wieder. Die Entscheidung über eine Einklemmung, die von
dem auf diese Weise erneuerten Schwellenwert ausgeht, führt
gefährlicherweise ebenfalls zu einer Fehlentscheidung.
Unmittelbar nach dem Beginn der Aufwärtsbewegung der
Fensterscheibe wird ferner die Erneuerung des Schwellen
werts abhängig von der Ladespannung, der Außenluftstempera
tur oder der Fahrgeschwindigkeit durchgeführt. Zum Bei
spiel, bei der Vollöffnung des Fensters ist der Schwellen
wert in vielen Fällen unmittelbar nach dem Beginn der Auf
wärtsbewegung der Fensterscheibe der Ladespannung, der Au
ßenluftstemperatur oder der Fahrgeschwindigkeit nach unter
schiedlich. Wenn die Entscheidung über eine Einklemmung
während der weiteren Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe
aufgrund eines Schwellenwerts getroffen wird, der abhängig
von der Ladespannung, der Außenluftstemperatur oder der
Fahrgeschwindigkeit unmittelbar nach dem Beginn der Auf
wärtsbewegung der Fensterscheibe erneuert wurde, so könnte
diese eine Fehlentscheidung sein.
Außerdem ist es schwierig die Daten, die durch eine Än
derung mindestens zweier Parameter wie die Ladespannung,
die Außenluftstemperatur, die Fahrgeschwindigkeit usw. er
folgen, für die Drehzahlcharakteristik des Motors in Bezie
hung zu bringen.
Die Erfinder richteten ihr Augenmerk darauf, daß eine
richtige Entscheidung über eine Einklemmung unabhängig von
der Änderung der Parameter wie Ladespannung usw. möglich
ist, wenn die Erneuerung des Schwellenwerts aufgrund der
Betriebscharakteristik des Motors, z. B. wie die Drehungspe
riode oder die Drehzahl, auf direkter Weise durchgeführt
wird.
Ausgehend vom oben erwähnten Augenmerk liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Steuerung
der Öffnung und Schließung eines Fensters derart auszubil
den, daß der Schwellenwert zur Entscheidung über die Ein
klemmung eines Fremdkörpers abhängig von der augenblickli
chen Änderung des Motorbetriebszustandes realzeitig erneu
ert werden kann und der erneuerte Schwellenwert realzeitig
nutzbar ist.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestal
tungen sind in Patentansprüchen 2 bis 8 angegeben.
Gemäß der Erfindung erfaßt, während der Aufwärtsbewe
gung der Fensterscheibe (12), das Mittel (40) zur Erfassung
des Betriebszustandes des Motors (M) den Betriebszustand
des Motors (M) und dabei wird der Schwellenwert aufgrund
der Änderung des Betriebszustandes des Motors (M) durch das
Mittel (141, 142) zur Einstellung des Schwellenwerts einge
stellt. Dann führt das Entscheidungsmittel (150) den Ver
gleich der Änderung des Betriebszustandes des Motors (M)
mit dem Schwellenwert durch und aufgrund des Vergleichser
gebnisses trifft es eine Entscheidung über die Einklemmung
eines Fremdkörpers im Fenster. Anschließend steuert, wäh
rend der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe (12), das Steu
ermittel (151, 111), aufgrund des Entscheidungsergebnisses
durch das Entscheidungsmittel (150) den Antrieb des Motors
(M) durch das Antriebsmittel (20, 60).
Auf diese Weise erfolgen mehrere Vorgänge realzeitig,
und zwar die Einstellung des Schwellenwerts aufgrund der
Änderung des Betriebszustandes des Motors (M), die Ent
scheidung über die Einklemmung des Fremdkörpers im Fenster
durch den Vergleich der Änderung des Motorbetriebszustandes
mit dem Schwellenwert und die Antriebssteuerung des Motors
(M) durch das Antriebsmittel (20, 60) aufgrund des Entschei
dungsergebnisses.
Dadurch ist eine rechtzeitige Steuerung der Fenster
scheibe (12) in Abhängigkeit von der momentanen Änderung
des Betriebszustandes des Motors (M) möglich, ohne, vor der
Einstellung des Schwellenwerts, einen Fehlbetrieb der Fen
sterscheibe (12) hervorzurufen.
Hierbei kann der Schwellenwert unmittelbar abhängig von
der Änderung des Motorbetriebszustandes realzeitig einge
stellt werden, so daß keine fehlerhafte Entscheidung über
eine Einklemmung getroffen wird.
Auch durch die Änderung des Reibungswiderstandes zwi
schen der sich aufwärtsbewegenden Fensterscheibe und dem
Tür-Fensterdichtungsrahmen, die von der säkularen Änderung
des Tür-Fensterdichtungsrahmen, der Außentemperaturänderung
usw. stammt, kann der Betriebszustand des Motors verändert
werden.
Da der Schwellenwert erfindungsgemäß entsprechend die
ser Änderung eingestellt wird, ist aber eine fehlerhafte
Entscheidung vermeidbar.
Gemäß der Erfindung erfaßt das Mittel (40, 141) zur Er
fassung der Drehungsperiode des Motors (M) diese Drehungs
periode und während der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe
(12) wird der Schwellenwert aufgrund der Drehungsperiode
des Motors (M) durch das Mittel (141, 142) zur Einstellung
des Schwellenwerts eingestellt. Dann führt das Entschei
dungsmittel (150) den Vergleich der Änderung der Drehungs
periode des Motors (M) mit dem Schwellenwert durch.
Gemäß der Erfindung liest das Mittel (141, 142) zur Ein
stellung des Schwellenwerts von den vorgesehenen Daten im
Speichermittel (50) einen der Änderungsumfänge der durch
das oben-genannte Mittel (40, 141) erfaßten Drehungsperiode
und den diesem Änderungsumfang entsprechenden Schwellenwert
ab. Im Vergleich des abgelesenen Schwellenwerts mit der er
faßten Änderung der Drehungsperiode trifft das Entschei
dungsmittel (150) eine Entscheidung über eine Einklemmung
eines Fremdkörpers im Fenster.
Auf diese Weise wird der dem Änderungsumfang der Mo
tor-Drehungsperiode entsprechende Schwellenwert vom Spei
chermittel abgelesen, der als Maßstab für die Entscheidung
dient. Bei der Änderung der Motor-Drehungsperiode während
der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe wird der Schwellen
wert entsprechend vom Speichermittel (50) wieder abgelesen,
um als Maßstab für die Entscheidung zu dienen. Dadurch ist
entsprechend dem Motorbetriebszustand ein optimaler Schwel
lenwert realzeitig einstellbar, so daß eine Fehlentschei
dung sicher vermeidbar ist.
Gemäß der Erfindung ist es vorgesehen, daß das Mittel
(40) zur Erfassung der Motor-Drehzahl diese erfaßt und wäh
rend der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe (12) das Mit
tel (141, 142) zur Einstellung des Schwellenwerts aufgrund
der durch das vorher-genannte Mittel (40) erfaßten Drehzahl
den Schwellenwert einstellt und außerdem das Entscheidungs
mittel (150) den Vergleich der Änderung der durch das vor
her-genannte Mittel (40) erfaßten Drehzahl mit dem Schwel
lenwert durchführt.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in
Blockschaltbild,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Türfensters eines
Kraftfahrzeugs, auf das die Erfindung angewendet ist,
Fig. 3 die erste Hälfte des Flußdiagramms, das ein
mit dem Mikrocomputer nach der Fig. 1 durchgeführtes
Hauptsteuerprogramm darstellt,
Fig. 4 die zweite Hälfte des Flußdiagramms, das ein
mit dem Mikrocomputer nach der Fig. 1 durchgeführtes
Hauptsteuerprogramm darstellt,
Fig. 5 das Flußdiagramm des Eingriffsprogramms, das
mit dem Mikrocomputer nach der Fig. 1 durchgeführt
wird,
Fig. 6 die vom in Fig. 1 dargestellten
Hall-Effekt-Element ausgegebene Impulsform in Steue
rungsdiagramm und
Fig. 7 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel in
Flußdiagramm.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel, bei dem die
Erfindung auf eine Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung
und Schließung eines Kraftfahrzeugfensters angewendet ist.
In Fig. 2 ist mit 10 eine Tür des Fahrzeugs bezeichnet,
an deren Fensterrahmen 11 ein Fenster mit einer bewegbaren
Fensterscheibe 12 zur Öffnung und Schließung angebracht
ist. Dabei schließt bzw. öffnet sich das Fenster mit der
Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung der Fensterscheibe 12.
Am Innenumfangsrand des Fensterrahmens 11 ist ein
Tür-Fensterdichtungsrahmen 13 angebracht, der den Außenum
fangsrand der Fensterscheibe 12 einklemmt. Das
Tür-Fensterdichtungsrahmen 13 ist nicht auf diese Konstruk
tion beschränkt und kann auch so ausgestaltet sein, daß er
von außen dicht am Außenumfangsrand der Fensterscheibe 12
anliegt.
Eine Steuervorrichtung für die Öffnung und Schließung
des Fensters weist eine Antriebsmechanik 20 auf, die mit
der Normal- und Gegendrehung eines Motors M die Fenster
scheibe 12 in Auf- und Abwärtsbewegung bringt.
Ferner weist die Steuervorrichtung, wie in Fig. 1 ge
zeigt, einen Betätigungsschalter 30, ein
Hall-Effekt-Element 40, einen mit dem Betätigungsschalter
30 und dem Hall-Effekt-Element 40 verbundenen Mikrocomputer
50 und einen mit diesem verbundenen Antriebsstromkreis 60
auf.
Durch die Betätigung erzeugt der Betätigungsschalter 30
ein Schließungssignal bzw. Öffnungssignal zur Schließung
bzw. Öffnung des Fensters. Das Hall-Effekt-Element 40 er
mittelt die Drehung des Motors M und erzeugt ein entspre
chendes Impulssignal.
Beim Einbauen der erfindungsgemäßen Vorrichtung in das
Fahrzeug wird ein Hauptstromkreis 50a an eine Batterie B
angeschlossen und dient zur stetigen Erzeugung einer kon
stanten Spannung.
Der Mikrocomputer 50 wird durch die Aufnahme der kon
stanten Spannung aus dem Hauptstromkreis 50a in Betrieb ge
setzt, um ein Hauptsteuerungsprogramm nach dem in den
Fig. 3 und 4 gezeigten Flußdiagramm und ein Eingriffssteue
rungsprogramm nach dem in der Fig. 5 gezeigten Flußdiagramm
durchzuführen. Beim Hauptsteuerungsprogramm werden die
Steuerung zur Öffnung und Schließung des Fensters, die Be
rechnung zur Ermittelung der Periodenänderungsrate des aus
dem Hall-Effekt-Element 40 kommenden Impulssignals usw.
durchgeführt. Beim Eingriffssteuerungsprogramm werden dage
gen die Position der Fensterscheibe 12 und die Periode des
aus dem Hall-Effekt-Element 40 kommenden Impulssignals be
rechnet.
Beim Ausführungsbeispiel weist der Mikrocomputer 50 zur
Berechnung der Fensterscheibeposition einen Positionszähler
auf, der bei der Erzeugung der konstanten Spannung zurück
gestellt und danach stetig in Zählungsbetrieb gebracht
wird. Hierbei entspricht der Zählungsbereich des Positions
zählers einem Drehungsbereich des Motors M, der dem ganzen
Bereich zwischen der Vollöffnungs- und Vollschließungspo
sition der Fensterscheibe 12 entspricht.
Wenn die Normaldrehung des Motors M und damit der
Schließungsbetrieb der Fensterscheibe 12 aufgrund des aus
dem Betätigungsschalter 30 kommenden Schließungssignals
festgestellt wird, dann führt der Positionszähler eine Auf
wärtszählung durch. Wenn dagegen die Gegendrehung des Mo
tors M und damit der Öffnungsbetrieb der Fensterscheibe 12
aufgrund des aus dem Betätigungsschalter 30 kommenden Öff
nungssignals festgestellt wird, dann führt der Positions
zähler eine Abwärtszählung durch. Also entspricht der Auf
wärtszählungs- bzw. Abwärtszählungswert des Positionszählers
der Schließungs- bzw. Öffnungsposition der Fensterscheibe
12.
Durch die Aufnahme einer Gleichspannung, die durch die
Einschaltung eines Zündschalters IG des Fahrzeugs erzeugt
und von der Batterie B zugeführt wird, wird der Antriebs
stromkreis 60 eingeschaltet, so daß der Motor M unter
Steuerung mittels des Mikrocomputers 50 über die Antriebs
mechanik 20 zur Normal- bzw. Gegendrehung gebracht wird.
Das so ausgestaltete Ausführungsbeispiel funktioniert
wie folgt:
Unter der Aufnahme der konstanten, aus dem Hauptstrom kreis 50a kommenden Spannung führt der Mikrocomputer 50 das Hauptsteuerprogramm nach dem in den Fig. 3 und 4 gezeig ten Flußdiagramm wiederholt durch. Dabei wird in Schritt 100 (Fig. 3) eine Unterbrechungserlaubnis gegeben. Bei nicht vorhandener Ausgabe des Betätigungsschalters 30 ist in Schritt 110 oder 160 die Entscheidung "Nein" wiederholt.
Unter der Aufnahme der konstanten, aus dem Hauptstrom kreis 50a kommenden Spannung führt der Mikrocomputer 50 das Hauptsteuerprogramm nach dem in den Fig. 3 und 4 gezeig ten Flußdiagramm wiederholt durch. Dabei wird in Schritt 100 (Fig. 3) eine Unterbrechungserlaubnis gegeben. Bei nicht vorhandener Ausgabe des Betätigungsschalters 30 ist in Schritt 110 oder 160 die Entscheidung "Nein" wiederholt.
Wenn nun der Zündschalter IG eingeschaltet wird, dann
führt die Batterie B dem Antriebsstromkreis 60 die Gleich
spannung zu, wobei die Voll-Öffnung der Fensterscheibe 12
angenommen ist.
Wenn man jetzt mittels des Betätigungsschalters 30 das
Schließungssignal erzeugt, dann wird in Schritt 110 die
Entscheidung "Ja" getroffen, unter Beurteilung, daß die
Forderung nach der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe ge
stellt wurde.
In Schritt 111 wird ein Signal zur Aufwärtsbewegung der
Fensterscheibe 12 abgegeben. Aufgrund dieses Aufwärtsbewe
gungssignals treibt der Antriebsstromkreis 60 über die An
triebsmechanik 20 den Motor M an, um den Fen
ster-Schließungsbetrieb zu beginnen.
Dabei ermittelt das Hall-Effekt-Element 40 die Drehung
des Motors M und gibt ein entsprechendes Impulssignal aus.
Aufgrund dieses Impulssignals wird bei Unterbrechungser
laubnis im Schritt 100 das Eingriffssteuerungsprogramm nach
dem in der Fig. 5 gezeigten Flußdiagramm begonnen. In
Schritt 200 wird es aufgrund des Schließungssignals aus dem
Betätigungsschalter 30 entschieden, daß die Fensterscheibe
12 in Schließungsbetrieb ist. Anschließend, in Schritt 210,
führt der Positionszähler aufgrund des vom
Hall-Effekt-Element 40 ausgegebenen Impulssignals die Auf
wärtszählung durch.
In Schritt 220 wird dann die Zeit der vom Impulssignal
des Hall-Effekt-Elements 40 bedingten Unterbrechung durch
einen Freilaufzähler gezählt, der in den Mikrocomputer 12
eingebaut ist, wobei der Zählungswert in ein Register ein
gespeichert wird, das in einen Mikrocomputer 50 eingebaut
ist. Hierbei wird der Zählungsbetrieb des Freilaufzählers
gleichzeitig mit dem Anlauf des Mikrocomputers 50 begonnen.
Dieses Eingriffssteuerungsprogramm wird bei jedem aus
dem Hall-Effekt-Element 40 ausgegebenen Impulssignal wie
derholt, wobei der Zählungswert des Positionszählers mit
der Aufwärtsbewegung der Fensterscheibe 12 vergrößert wird
und aus der Differenz zwischen einem Vorlaufswert und einem
Nachlaufswert des Freilaufzählers wird ein Unterbrechungs
abstand, nämlich die Periode des Impulssignals, die der
Drehungsperiode des Motors M entspricht, berechnet und in
das eingebaute Register des Mikrocomputers 50 eingespei
chert.
Nach solcher Berechnung im Schritt 111 wird in Schritt
112 aufgrund des Zählungswerts des Positionszählers im
Schritt 220 des Eingriffssteuerungsprogramms die Position
der Fensterscheibe 12 eingelesen. Dabei handelt es sich um
einen Schritt, der unmittelbar nach einem Zeitpunkt kommt,
in dem die Fensterscheibe 12 beginnt sich, von der Vollöff
nungsstellung aus, aufwärts zu bewegen. Daher wird in
Schritt 120 die Entscheidung "Nein" aufgrund der eingelese
nen Position und in Schritt 130 die Entscheidung "Ja" auf
grund des vom Betätigungsschalters 30 ausgegebenen Schlie
ßungssignals getroffen.
In Schritt 140 wird entschieden, ob die Fensterscheibe
12 sich in einem Bereich befindet, in dem sie möglicherwei
se einen Fremdkörper einklemmt. Im folgenden wird dieser
Bereich als Einklemmbereich bezeichnet. Bei diesem Schritt
handelt es sich um einen Schritt, der unmittelbar nach ei
nem Zeitpunkt kommt, in dem die Fensterscheibe 12 beginnt,
sich, von der Vollöffnungsstellung aus, aufwärts zu bewe
gen. Daher wird in Schnitt 140 aufgrund des Zählungswerts
des Positionszählers die Entscheidung "Ja" getroffen.
Anschließend, in Schritt 141, wird die Periode des aus
dem Register kommenden Impulssignals abgelesen und in
Schritt 142 wird aufgrund der abgelesenen Periode ein
Schwellenwert mi, die Beziehung zwischen dem Umfang ΔTi der
Periode und dem Schwellenwert mi darstellenden Datentabelle
1 abgelesen:
Die Tabelle 1 wird auf folgende Weise genutzt: es wird
davon ausgegangen, wie in Fig. 6 gezeigt, daß die Vorlauf
periode bzw. Nachlaufperiode mit tp bzw. tf bezeichnet ist.
Da die Nachlaufperiode tf wegen der Einklemmung eines
Fremdkörpers länger ist als die Vorlaufperiode tp, wird der
Schwellenwert mi entsprechend einem Periodenumfang ΔTi ge
wählt, zu dem die Nachlaufperiode tf gehört. Wenn der Peri
odenumfang ΔTi z. B. mehr als 6,7 ms und weniger als 7,5 ms
ist, so wird als Schwellenwert der Wert m2 gewählt.
Die Daten in der Tabelle 1 sind auf folgende Weise be
stimmt: Es wird davon ausgegangen, daß die Periodenände
rungsrate a unter Nutzung von der Vorlauf- und Nachlaufpe
riode tp und tf mittels der Formel
α = tp/tf (Formel 1)
dargestellt werden kann. Bei der Einklemmung eines
Fremdkörpers wird durch die Reduzierung der Motordrehungs
zahl die Nachlaufperiode tf gegenüber der Vorlaufperiode tp
länger, so daß die Periodenänderungsrate a verringert wird.
Daher kann es, aufgrund der Zunahme oder der Abnahme der
Periodenänderungsrate α, entschieden werden, ob die Ein
klemmung eines Fremdkörpers vorliegt oder nicht.
Unter dieser Berücksichtigung wurden der Periodenumfang
Ti (i=1,2.3----), der die Nachlaufperiode tf enthält, und
der diesem Periodenumfang ΔTi entsprechende Schwellenwert
mi (i=1,2.3----) wie in der Tabelle 1 festgesetzt.
Hierbei sind der Periodenumfang ΔTi und der entspre
chende Schwellenwert mi unmittelbar abhängig von der Ände
rung der Drehungsperiode des Motors M, wobei diese Änderung
von der Reibungswiderstandsänderung des
Tür-Fensterdichtungsrahmens 13 unterscheidbar ist. Je länger
oder kürzer die Nachlaufperiode tf ist, die der Periodenum
fang ΔTi enthält, desto kleiner oder größer wird der
Schwellenwert mi, der sich mit dem sich vergrößernden Wert
i verkleinert. Die Daten in der Tabelle 1 sind in ROM des
Mikrocomputers 50 im voraus eingespeichert.
Auf diese Weise wird in Schritt 142 aufgrund der letz
ten Nachlaufperiode tf im Register der diesen enthaltenden
Periodenumfang ΔTi entsprechenden Schwellenwert mi aus den
Daten in der Tabelle 1 abgelesen.
Anschließend, in Schritt 143, wird aufgrund der letzten
Vorlauf- und Nachlaufperiode tp und tf im Register die Pe
riodenänderungsrate α aus der Formel 1 berechnet.
Danach wird in Schritt 150, die auf diese Weise berech
nete Periodenänderungsrate α mit dem in Schritt 142 abgele
senen Schwellenwert mi verglichen. Wenn die Periodenände
rungsrate a als Schwellenwert mi kleiner ist, dann wird, in
Schritt 150, die Entscheidung "Ja" getroffen, unter der Beur
teilung, daß ein Fremdkörper eingeklemmt ist.
Daher wird, in Schritt 151, das Abwärtsbewegungssignal
für den Umkehrbetrieb der Fensterscheibe 12 ausgegeben. Da
mit wird der Motor M vom Antriebsstromkreis 60 angetrieben
und die Fensterscheibe 12 wird abwärts bewegt, wodurch der
in der Fig. 2 mit A bezeichnete Fremdkörper beseitigt wer
den kann.
Hierbei sind der Periodenumfang ΔTi und der entspre
chende Schwellenwert mi, wie bereits oben erwähnt, unmit
telbar abhängig von der Änderung der Drehungsperiode des
Motors M, wobei diese Änderung von der Reibungswiderstands
änderung des Tür-Fensterdichtungsrahmens 13 unterscheidbar
ist.
Beim Fensterscheibenschließvorgang wird somit der
Schwellenwert mi zur Entscheidung über die Einklemmung des
Fremdkörpers in Abhängigkeit von der Betriebsänderung des
Motors realzeitig auf einen optimalen Wert erneuert und der
erneuerte Schwellenwert wird realzeitig verwendet, so daß
eine genaue und rechtzeitige Steuerung abhängig davon mög
lich ist, ob eine Einklemmung eines Fremdkörpers im Fenster
vorliegt oder nicht, und zwar ohne eine falsche Entschei
dung über eine Einklemmung eines Fremdkörpers zu treffen.
Wenn bei diesem Fensterscheibenschließvorgang der in
Schritt 112 erzielte Zählungswert des Positionszählers ei
nen der Vollschließstellung der Fensterscheibe entsprechen
den Wert erreicht, dann wird in Schritt 120 die Entschei
dung "Ja" getroffen und in Schritt 121 wird die Ausgabe des
Aufwärtsbewegungssignals aufgehoben, so daß der Motor M zum
Stillstand gebracht und die Aufwärtsbewegung der Fenster
scheibe 12 aufgehoben wird.
Wenn beim Schließzustand der Fensterscheibe 12 das Öff
nungssignal vom Betätigungsschalter 30 ausgegeben wird,
dann wird nach der Entscheidung "Nein" in Schritt 110 die
Entscheidung "Ja" in Schritt 160 getroffen. Dann wird in
Schritt 161 das Signal zur Abwärtsbewegung der Fenster
scheibe 12 ausgegeben, so daß die Fensterscheibe 12 eben
falls abwärts bewegt wird. Aufgrund des aus dem Betäti
gungsschalter 30 kommenden Öffnungssignals wird dabei in
Schritt 200 (Fig. 5) die Entscheidung getroffen, daß die
Fensterscheibe 12 in Öffnungsbetrieb ist, und in Schritt
210 führt der Positionszähler die Abwärtszählung durch.
Wenn danach der in Schritt 162 erzielte Zählungswert
des Positionszählers einen der Vollöffnungsstellung der Fen
sterscheibe 12 entsprechenden Wert erreicht, dann wird in
Schritt 170 die Entscheidung "Ja" getroffen und anschlie
ßend in Schritt 121 wird die Ausgabe des Abwärtsbewegungs
signals aufgehoben, so daß der Motor M zum Stillstand ge
bracht und die Abwärtsbewegung der Fensterscheibe 12 aufge
hoben wird.
Die Fig. 7 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei
der das in der vorstehenden Ausführungsform gezeigte Fluß
diagramm (vgl. Fig. 4) teilweise geändert ist. Im übrigen,
gelten die Merkmale nach der Fig. 4 auch für diese abgewan
delte Ausführungsform.
Auch bei dieser Ausführungsform wird, in Schritt 141,
die Periode des vom Register des Mikrocomputers 50 ausgege
benen Impulssignals abgelesen, wenn in Schritt 140 die Ent
scheidung "Ja" getroffen wurde.
Anschließend, in Schritt 141a wird aufgrund des aus dem
Hall-Effekt-Element 40 kommenden Impulssignals die Drehzahl
des Motors M berechnet. Aufgrund der berechneten Motordreh
zahl wird ferner ein Schwellenwert ni abgelesen, und zwar
gemäß vorgegebenen Daten, die nachfolgend als zweite vorge
gebene Daten bezeichnet wird und die Beziehung zwischen ei
nem Drehzahlwertebereich ΔNi und den Schwellenwert ni dar
stellen.
Die zweiten vorgegebenen Daten werden an Stelle der im
ersten Ausführungsbeispiel angegebenen Daten verwendet, wo
bei der Drehzahlwertebereich ΔNi dem Periodenumfang ΔTi und
der Schwellenwert ni dem Schwellenwert mi entspricht. Der
Drehzahlwertebereich Ni und der Schwellenwert ni, die ein
ander entsprechen, sind bestimmt unter Berücksichtigung,
daß die Drehungsperiode und die Drehzahl des Motors M umge
kehrt proportional zueinander sind. Je höher die Drehzahl
ist, die im Drehzahlwertebereich ΔNi liegt, desto größer
wird der Schwellenwert ni. Hierbei vergrößert sich der
Schwellenwert ni mit zunehmendem Wert i.
In Schritt 142a wird von den zweiten vorgegebenen Daten
ein Drehzahlwertebereich ΔNi ausgewählt, der die der letz
ten Nachlaufperiode tf im Register entsprechende Drehzahl
des Motors M enthält, und der entsprechende Schwellenwert
ni wird ebenfalls von den zweiten vorgegebenen Daten abge
lesen.
Anschließend, in Schritt 143a, wie bei der bereits an
gegebenen Formel 1, wird aufgrund der letzten Vorlauf- und
Nachlaufdrehzahl Np und Nf im Register die Drehzahlände
rungsrate β berechnet. In Schritt 150a wird die auf diese
Weise ermittelte Drehzahländerungsrate β mit dem abgelese
nen Schwellenwert ni in Schritt 142 verglichen. Wenn dabei
die Drehzahländerungsrate β größer ist als der Schwellen
wert ni, dann wird in Schritt 150a die Entscheidung "Ja"
getroffen, unter Beurteilung, daß ein Fremdkörper einge
klemmt ist.
Auch durch das zweite Ausführungsbeispiel können die
gleichen Vorteile und Funktionen wie beim ersten Ausfüh
rungsbeispiel erreicht werden.
Bei der Ausführung der Erfindung ist es auch möglich,
daß anstelle des Hall-Effekt-Elements 40 ein Glied zur Er
mittlung von z. B. der Drehzahl, des Drehwinkels, des An
triebsstroms des Motors M verwendet ist.
Bei den Ausführungsbeispielen handelt es sich um eine
Anwendung der Erfindung auf eine Vorrichtung zur Öffnung
und Schließung eines Türfensters eines Kraftfahrzeugs. Die
Erfindung ist aber nicht auf diese Ausführungsbeispiele be
schränkt, sondern bezieht sich auch auf eine Vorrichtung
zur Öffnung und Schließung eines Fensters an anderen Fahr
zeugen oder Schiffen anwendbar, wobei auch eine
quer-gerichtete Bewegung der Fensterscheibe denkbar ist.
Der Schwellenwert, der bei den Ausführungsbeispielen der
Änderungsrate der Drehungsperiode des Motors M entspricht,
kann der Drehungsperiode selbst entsprechen.
Bei den Ausführungsbeispielen wird die Aufwärtsbewegung
der Fensterscheibe 12 mit dem Ausgabesignal des Betäti
gungsschalters 30 ermittelt. Aber es ist auch denkbar, daß
neben dem Hall-Effekt-Element 40 ein weiteres Hall-Effekt-
Element vorgesehen ist, wobei die Aufwärtsbewegung der Fen
sterscheibe 12 abhängig davon ermittelt wird, ob die Pha
sendifferenz zwischen den beiden Hall-Effekt-Elementen po
sitiv oder negativ ist.
Bei der Ausführung der Erfindung kann anstelle der Pe
riodenänderungsrate α eine Periodenänderungsrate α′ verwen
det werden, bei der der Nenner und der Zähler der Peri
odenänderungsrate α umgekehrt sind. Eine sich vergrößernde
Periodenänderungsrate α′ stellt dabei eine Einklemmung ei
nes Fremdkörpers dar. Dies gilt auch für die Drehzahlände
rungsrate β.
Jeder Schritt in den Flußdiagrammen bei den Ausfüh
rungsbeispielen kann auch durch ein Hardlogik als Mittel
zur Durchführung der Funktion realisiert werden.
Bei jedem Ausführungsbeispiel wird eine Einklemmung ei
nes Fremdkörpers ermittelt, indem das Verhältnis der Vor
laufperiode (Vorlaufdrehzahl) zur Nachlaufperiode
(Nachlaufdrehzahl) mit dem vorgegebenen Schwellenwert ver
glichen wird. Der mit dem Schwellenwert zu vergleichende
Gegenstand beschränkt sich nicht darauf und auch die fol
genden Voraussetzungen sind möglich:
Zunächst wird für früher aufeinanderfolgend ermittelte n Perioden (Drehzahlen) jeweils eine Periodenänderungsrate (Drehzahländerungsrate) ermittelt, wie bei den oben-erwähnten Ausführungsbeispielen, so daß n Änderungsra ten erzielbar sind.
Zunächst wird für früher aufeinanderfolgend ermittelte n Perioden (Drehzahlen) jeweils eine Periodenänderungsrate (Drehzahländerungsrate) ermittelt, wie bei den oben-erwähnten Ausführungsbeispielen, so daß n Änderungsra ten erzielbar sind.
Danach wird aus der Summe der Änderungsraten eine Ge
samtänderungsrate berechnet.
Unter solchen Voraussetzungen kann die Einklemmung ei
nes Fremdkörpers erfaßt werden, indem die Gesamtänderungs
rate mit einem zugeordneten Schwellenwert der vorher einge
speicherten Schwellenwerte verglichen wird.
Also sind als der zu vergleichende Gegenstand eine ver
schiedene Logik möglich.
Bezugszeichenliste
12 Fensterscheibe
20 Antriebsmechanik
40 Hall-Effekt-Element
50 Mikrocomputer
60 Antriebsstromkreis
20 Antriebsmechanik
40 Hall-Effekt-Element
50 Mikrocomputer
60 Antriebsstromkreis
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung und Schließung ei
nes Fensters, gekennzeichnet durch
- - ein Antriebsmittel zur Öffnung und Schließung eines Fen sters mittels eines Motors,
- - ein Mittel zur Erkennung des Betriebszustandes des Mo tors,
- - ein Erneuerungsmittel, das abhängig von der Änderung des erkannten Motorbetriebszustandes einen Schwellenwert zur Entscheidung über die Einklemmung eines Fremdkörpers in der Fensterscheibe erneuert,
- - ein Mittel, das abhängig vom erneuerten Schwellenwert entscheidet, ob die Einklemmung eines Fremdkörpers in der Fensterscheibe vorliegt oder nicht, und
- - ein Steuermittel zur Steuerung des Antriebsmittels in Ab hängigkeit an die Entscheidung über eine Einklemmung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Speichermittel vorgesehen ist, in das mehrere dem Mo
torbetriebszustand zugeordnet vorgegebene Schwellenwerte
eingespeichert sind, wobei das Erneuerungsmittel abhängig
von der Änderung des Motorbetriebszustandes einen Schwel
lenwert erneuert, der aus den vorher eingespeicherten
Schwellenwerten ausgezogen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß es sich beim Motorbetriebszustand um eine Dre
hungsperiode des Motors handelt, wobei der Schwellenwert
zur Entscheidung über die Einklemmung eines Fremdkörpers
abhängig von der Änderung der Drehungsperiode erneuert
wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Bereich der Drehungsperiode, der den Änderungsbereich
der Drehungsperiode enthält, in mehrere Bereich eingeteilt
ist, wobei der jedem Bereich zugeordnete vorgegebene
Schwellenwert in das Speichermittel eingespeichert ist, und
daß bei der Änderung der Motor-Drehungsperiode das Erneue
rungsmittel den Schwellenwert zur Entscheidung über die
Einklemmung eines Fremdkörpers im Fenster durch einen
Schwellenwert ersetzt, der dem Drehungsperiodenumfang zuge
ordnet ist, dem die Drehungsperiode nach der Änderung zuge
hörig ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Entscheidungsmittel zur Entscheidung über die Einklem
mung eines Fremdkörpers im Fenster durch den Vergleich der
vom Mittel zur Erkennung des Betriebszustandes des Motors
erkannten Änderungsrate zwischen der zuletzt und der momen
tan erkannten Drehungsperiode mit dem vom Erneuerungsmittel
erneuerten Schwellenwert entscheidet, ob eine Einklemmung
vorliegt oder nicht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
es sich beim Motorbetriebszustand um eine Drehzahl des Mo
tors handelt, wobei der Schwellenwert zur Entscheidung über
die Einklemmung eines Fremdkörpers abhängig von der Ände
rung der Drehzahl erneuert wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehzahlwertebereich, der den Änderungswertebereich der
Drehzahl enthält, in mehrere Umfangsteile eingeteilt ist,
wobei der jedem Umfangsteil zugeordnet vorgegebene Schwel
lenwert in das Speichermittel eingespeichert ist, und daß
bei der Änderung der Motordrehzahl das Erneuerungsmittel
den Schwellenwert zur Entscheidung über die Einklemmung ei
nes Fremdkörpers im Fenster durch einen Schwellenwert er
setzt, der dem Drehzahlwertebereich zugeordnet ist, dem die
Drehzahl nach der Änderung zugehörig ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Entscheidungsmittel zur Entscheidung über die Einklem
mung eines Fremdkörpers im Fenster durch den Vergleich der
vom Mittel zur Erkennung des Betriebszustandes des Motors
erkannten Änderungsrate zwischen der zuletzt und der momen
tan erkannten Drehzahl mit dem vom Erneuerungsmittel erneu
erten Schwellenwert entscheidet, ob eine Einklemmung vor
liegt oder nicht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6-265514 | 1994-10-28 | ||
| JP26551494A JP3480082B2 (ja) | 1994-10-28 | 1994-10-28 | ウィンドウ開閉制御装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19539925A1 true DE19539925A1 (de) | 1996-05-02 |
| DE19539925B4 DE19539925B4 (de) | 2004-01-08 |
Family
ID=17418221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19539925A Expired - Lifetime DE19539925B4 (de) | 1994-10-28 | 1995-10-26 | Vorrichtung zur Steuerung der Öffnung und Schließung eines Fensters |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE19539925B4 (de) |
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- 1994-10-28 JP JP26551494A patent/JP3480082B2/ja not_active Expired - Lifetime
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|---|---|
| DE19539925B4 (de) | 2004-01-08 |
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| JPH08128259A (ja) | 1996-05-21 |
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| R071 | Expiry of right |