DE19539913A1 - Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D7/00—Preserving paintings, e.g. by varnishing
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte
Bilder, welche auf flexiblem, porösem Trägermaterial und/oder Leinwand aufgebracht
sind, und ferner ein Verfahren zu deren Herstellung.
Oberflächenschutzschichten für Bilder dienen in der Regel der Reinhaltung sowie der Er
haltung des ursprünglichen Erscheinungsbildes eines häufig sehr wertvollen auch hand
gemalten Bildes oder Gemäldes. Als besonders effektive Oberflächenschutzschicht hat
sich eine dünne vorgesetzte Glasscheibe bewährt, die zusammen mit dem Bild in einem
Rahmen eingefaßt ist. Allerdings sind häufig die Oberflächenstrukturen der Bilder und
deren Trägermaterial, wie z. B. Leinwand, für das Erscheinungsbild maßgebend, das
durch eine vorgesetzte Oberflächenschutzschicht aus einer Glasscheibe stark beein
trächtigt wird. Besonders anschaulich wird dies bei der Vorstellung, einen Rembrandt mit
einer Glasscheibe als Oberflächenschutzschicht zu versehen.
Besondere Probleme ergeben sich auch bei besonders farbigen Bildern und Collagen,
bei denen auch dreidimensionale Effekte eine Rolle spielen oder ein Relief, fluoreszie
rende Farben- Neonfarben oder Metallglitter auf flexiblem, porösem Trägermaterial oder
auf Leinwand verwendet wurden. Die durch diese Materialien hervorgerufenen künstleri
schen Effekte und Wirkungen werden nämlich ganz erheblich durch eine Glasscheibe
beeinträchtigt, wenn nicht sogar vollständig eliminiert. Da derartige Bilder jedoch im Nor
malfall an den Endverbraucher über Galerien verkauft werden und vor dem Verkauf dort
häufig einige Zeit hängen, verlieren sie aufgrund von Umwelteinwirkungen wie Staub etc.
ihr Erscheinungsbild. Insbesondere für derartige Bilder können bekannte Oberflächen
schutzschichten die folgenden Aufgaben nicht befriedigend lösen.
Der Erfindung liegen die Aufgaben zugrunde, eine Oberflächenschutzschicht für insbe
sondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu dessen Herstellung zu schaffen,
die die Oberflächenstruktur des Bildes erhält und an Besonderheiten desselben anpaß
bar ist, ein Höchstmaß an Schutz gewährleistet und insbesondere ein Aufrollen des Bil
des bei einfachster Herstellung ermöglicht.
Diese Aufgaben werden dadurch gelöst, daß die Schutzschicht eine direkt auf die zu
schützende Bildoberfläche aufgebrachte dünne, flexible, glasklare Epoxidharzschicht ist;
und entsprechend einem Verfahren zu dessen Herstellung eine nicht ausgehärtete glas
klare Epoxidharzschicht auf die zu schützende Bildoberfläche aufgebracht wird.
Überraschenderweise haben Tests ergeben, daß im Gegensatz zu Lacken, die auf Lein
wand reißen, entgegen vielfältiger Bedenken, eine Epoxidharzschicht unter bestimmten
Voraussetzungen als Oberflächenschutzschicht besonders geeignet ist.
Denn normalerweise dient Epoxidharz zu völlig anderen Zwecken, nämlich zum Korrosi
onsschutz oder beispielsweise zum Schutz von Surfbrettern gegen Salzwasser, um dort
die Außenhaut der Surfbretter abzusichern. Auch bildet Epoxidharz im Regelfall eine
glatte Oberfläche, so daß es auch zum Ausgleichen von sonst unerwünschten Rauhigkei
ten eingesetzt wird. Auch ist der Gedanke, Epoxidharz als Oberflächenschutzschicht für
Bilder und Collagen zu verwenden, an sich völlig absurd, weil beim Mischen von Epoxid
harz und einem zugehörigen Härter Mischungstemperaturen von bis zu 150°C entstehen
können, was bisher wohl alle Künstler und sonstige Fachleute vom Einsatz dieses Mate
rials abgehalten hat. Neben der überraschenden Erkenntnis, überhaupt Epoxidharz als
Oberflächenschutzschicht für die genannten Zwecke verwenden zu können, hat sich ein
völlig überraschender und höchst erstaunlicher weiterer Effekt bei Bildern, die mit einer
Epoxidharzschicht versehen sind, gezeigt, der darin besteht, daß diese einen ganz enor
men Glanz bekommen. Der Reliefcharakter eines Bildes tritt dabei besonders deutlich
hervor und die Glanzeffekte des Bildes werden nicht durch Staub oder ähnliches beein
trächtigt, ja sogar durch die durchsichtige dünne Masse noch verbessert.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Harz 165
mit einem Härter HP 500 die Epoxidharzschicht bildet. Diese Angaben beziehen sich auf
die der Herstellerfirma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE. Besonders vorteilhaft bei dieser
Zusammensetzung der Epoxidharzschicht ist, daß die Oberflächenschutzschicht auf der
Leinwand nicht brüchig wird und keinen Gelbstich, sondern ein absolut brilliantes glaskla
res Aussehen bewirkt.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Epoxidharzschicht einen Weichmacher enthält. In besonders vorteilhafter Weise
kann durch Zugabe eines Weichmachers die Epoxidharzschicht derart biegsam werden,
daß das damit beschichtete Bild sogar aufgerollt werden kann. Dies ist insbesondere mit
Blick auf Transportprobleme bei Bildern vorteilhaft, da ein aufgerolltes Bild ohne Rahmen
wesentlich weniger Platz und Gewicht einnimmt als ein auf einem Rahmen aufge
spanntes.
Vorteilhaft ist ferner vorgesehen, daß die Epoxidharzschicht eine glatte und/oder aufge
rauhte und/oder mit einem Relief versehene Oberfläche hat. Wie bereits erwähnt, ist die
Epoxidharzschicht an sich glatt und sorgt für einen hohen Glanzeffekt. In vorteilhafter
Weise lassen sich jedoch auch Spezialeffekte durch eine ungleichmäßige Oberfläche der
Epoxidharzschicht erzielen. So kann die gleichmäßige Oberfläche beispielsweise in eini
gen Bereichen durch künstlerischen Eingriff aufgerauht oder mit Reliefs versehen wer
den. D. h., die Oberflächenschutzschicht selbst wie hierdurch zu einer künstlerisch ge
staltbaren Fläche, die den Charakter des Bildes sogar noch verstärken kann. Hierdurch
ist es ferner möglich, einen Rembrandt, der mit einer hochglänzenden Epoxidharzschicht
kitschig wirken würde mit einer aufgerauhten das Licht diffuß streuenden Epoxidharz
schicht zu versehen, wodurch der künstlerische Eindruck kaum verändert wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Epoxidharz
schicht eine gleichmäßige oder ungleichmäßige Dicke von maximal einigen Millimetern
hat. Wie bereits eingangs erwähnt, entstehen hohe Mischungstemperaturen, die die zu
schützende Bildoberfläche gefährden. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei
einer nur sehr geringen Menge an Epoxidharz je Fläche, wenn deren Schichtdicke erfin
dungsgemäß nur einige Millimeter, etwa bis zu drei und stellenweise bis zu zehn, beträgt,
überhaupt keine Gefahr für die zu schützende Bildoberfläche besteht. Sogar Farbe und
auch Glanzpapier etc. können mit der erfindungsgemäßen Oberflächenschutzschicht
geschützt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Oberflächenschutzschicht liegt darin, daß
damit geschützte Bilder auch vollständig gegen Wasser geschützt sind und somit sogar
mit einem Wasserstrahl regelmäßig gereinigt werden können, was bei ungeschützten
oder mit einer Glasscheibe geschützten Bildern überhaupt nicht möglich ist.
Das eingangs genannte erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Oberflächen
schutzschicht, welches im wesentlichen darin besteht, daß eine nicht ausgehärtete glas
klare Epoxidharzschicht auf die zu schützende Bildoberfläche aufgebracht wird, ist über
aus einfach und kann mit einfachsten Mitteln auch im Atelier eines Künstlers direkt
durchgeführt werden. Es kann jedoch auch ein für das Bild angefertigter Rahmen vor
gesehen werden. Bei letzterer Möglichkeit sind gleichzeitig die Kanten des Bildes ge
schützt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die nicht ausge
härtete Epoxidharzschicht gleichmäßig oder teilweise unterschiedlich dick aufgetragen
wird und eine maximale Dicke von nur einigen Millimetern aufweist, daß deren Mi
schungstemperaturen das Bild nicht beschädigen. Besonders vorteilhaft ist es hierdurch
möglich, mit einfachsten Mitteln die Oberflächenschutzschicht herzustellen. Denn durch
die Möglichkeit von ungleichmäßigen Schichtdicken und der bekannten Bildoberfläche
kann die benötigte Menge von Epoxidharz bestimmt und sozusagen von Hand auf der zu
schützenden Bildoberfläche verteilt werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die
Epoxidharzschicht während und/oder nach dem Aushärten vollständig oder in Teilberei
chen aufgerauht und/oder mit einem Relief versehen wird. Vorteilhaft kann hierdurch die
optische Unterstützung der Bildcharakteristik durch die Oberflächenbeschichtung zeitlich
derart vorgenommen werden, daß auch Strukturen erreichbar sind, die die Zähigkeit der
aushärtenden Epoxidharzschicht berücksichtigen. Hierdurch sind auf einfachste Weise
sämtliche Oberflächenstrukturen der Oberflächenschutzschicht und damit alle optischen
Wirkungen möglich.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die nicht ausge
härtete Epoxidharzschicht aus einem Gemisch des Harzes 162 und Härter HP 500 er
zeugt wird. Diese Materialien der Firma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE, verhindern in
vorteilhafter Weise einen Gelbstich und die Brüchigkeit auf Leinwand.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der nicht ausgehärteten Epoxidharzschicht ein Weichmacher beigemischt wird, der
ein Aufrollen der Bilder nach dem Aushärten ermöglicht. Hierdurch lassen sich auf ein
fachste Weise die Vorteile von z. B. aufrollbaren Papierbildern auch auf Bilder mit der
Oberflächenschutzschicht übertragen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Bild mit erfindungsgemäßer Oberflächenschutzschicht,
und
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Querschnittsfläche eines Bildes mit Oberflä
chenschutzschicht.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Bild 10 mit einer erfindungsgemäßen Oberflächen
schutzschicht 11. Das Bild 10 kann dabei ein handgemaltes oder gedrucktes sein, jedoch
auch eine Collage aus verschiedenen auch plastischen Materialien. Überhaupt wird in
dieser Anmeldung mit dem Begriff Bild immer ein solcher Gegenstand bezeichnet. Das
Bild 10 weist ein beliebiges Motiv auf, welches mit dem Bezugszeichen 12 durch eine
Schlangenlinie angedeutet ist. Das in Fig. 1 nicht weiter dargestellte Trägermaterial des
Bildes 10 kann beliebiges flexibles, poröses Material und selbstverständlich auch Lein
wand sein. Die Oberflächenschutzschicht 11 ist eine Epoxidharzschicht, die direkt auf die
zu schützende Bildoberfläche 13 aufgebracht ist. Die Oberflächenschutzschicht 11 ist
dünn, flexibel und glasklar. Vorteilhaft ist sie aus einem Gemisch eines Harzes 162 mit
einem Härter HP 500 der Firma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE, und kann ferner mit
einem Weichmacher vermischt sein, der eine derartige Flexibilität der Oberflächen
schutzschicht 11 bewirkt, so daß entsprechend geschützte Bilder ohne Rahmen sogar
aufgerollt werden können. Die Oberflächenschutzschicht 11 hat an sich eine gleichmä
ßige glatte hochglänzende Oberfläche 14, kann jedoch auch eine aufgerauhte Oberflä
che 15 oder eine mit einem Relief versehene Oberfläche 16 aufweisen. Diese unter
schiedlichen Oberflächen können jeweils einzeln für ein ganzes Bild vorgesehen sein,
jedoch auch gemeinsam in einem Bild, wobei die Übergangsbereiche durch die Linien 17
und 18 angedeutet sind. Hierdurch können verschiedene optische Effekte durch unter
schiedliche Lichtreflektionen erzeugt werden. Die glatte Oberfläche 14 ist in der Regel
hochglänzend und verstärkt somit Farbeffekte. Eine aufgerauhte Oberfläche 15 hat kaum
einen Reflektionseffekt, so daß das Erscheinigungsbild des eigentlichen Bildes kaum
beeinflußt wird. Die mit einem Relief versehene Oberfläche 16 kann einen besonderen
dreidimensionalen Effekt hervorrufen oder einen solchen des Bildes verstärken.
Hinsichtlich des Verfahrens zur Herstellung der Oberflächenschutzschicht 11 kommt er
findungsgemäß ein teilweise an den Rändern 19 des Bildes 10 angedeuteter Rahmen 20
zum Einsatz. Er kann abnehmbar am Bild 10 für die Zeit des Aushärtens der flüssig auf
gebrachten Oberflächenschutzschicht 11 angebracht, aber auch als ständiger Rah
men 20 mit dem Bild 10 fest verbunden sein. Letzteres hat den Vorteil, daß die Oberflä
chenschutzschicht 11 quasi gleichzeitig die Ränder 19 des Bildes 10schützt.
Fig. 2 zeigt eine schematisch dargestellte Querschnittsfläche eines Bildes 10 mit der er
findungsgemäßen Oberflächenschutzschicht 11. Die Querschnittsfläche des Bildes 10 ist
schraffiert angedeutet und trägt auf der in der Fig. 2 oberen Seite die überdimensional
angedeutete Oberflächenschutzschicht 11, welche über die Linien 17 und 18 in einen
Bereich mit einer glatten Oberfläche 14, einer aufgerauhten Oberfläche 15 und einer
Oberfläche 16 mit einem Relief aufgeteilt ist. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, kann die
Oberflächenschutzschicht 11 auch teilweise unterschiedlich dick aufgetragen sein, wobei
sie eine maximale Dicke von nur einigen Millimetern, vorzugsweise maximal 10 Millime
tern, aufweist. Zusammen mit dem erfindungsgemäß eingesetzten Epoxidharz und Härter
ist hierdurch sicher eine Beschädigung des Bildes 10 durch Mischungs- bzw. Aushärttem
peraturen vermieden. Um auch andere mögliche Oberflächenstrukturen verwirklichen zu
können, als die weiter oben bezeichneten, kann bei einem erfindungsgemäßen Herstel
lungsverfahren die Oberfläche der Oberflächenschutzschicht 11 auch während des Aus
härtens ganz oder in Teilbereichen bearbeitet werden, um auch die Eigenschaft der Zä
higkeit beim Aushärten einzubeziehen. Wie bereits erwähnt, kann der Oberflächen
schutzschicht 11 ein Weichmacher beigemischt sein, wodurch ein damit geschütztes Bild
sogar aufgerollt werden kann, was jedoch in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist. Hin
sichtlich der Bezeichnungen der einzelnen Bestandteile der Fig. 2 wird im übrigen auf die
Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
Claims (10)
1. Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder, welche auf
flexiblem, porösem Trägermaterial und/oder Leinwand aufgebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzschicht (11) eine direkt auf die zu schützende Bildoberfläche (13)
aufgebrachte dünne, flexible, glasklare Epoxidharzschicht ist.
2. Schutzschicht nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Harz 162 mit einem Härter HP 500 die Epoxidharzschicht bildet.
3. Schutzschicht nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Epoxidharzschicht einen Weichmacher enthält.
4. Schutzschicht nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Epoxidharzschicht eine glatte und/oder aufgerauhte und/oder mit einem
Relief versehene Oberfläche (14, 15,16) hat.
5. Schutzschicht nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Epoxidharzschicht eine gleichmäßige oder ungleichmäßige Dicke von
maximal zehn Millimetern hat.
6. Verfahren zur Herstellung einer Oberflächenschutzschicht für Bilder entsprechend
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine nicht ausgehärtete glasklare Epoxidharzschicht auf die zu schützende
Bildoberfläche (13) aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nicht ausgehärtete Epoxidharzschicht gleichmäßig oder teilweise unter
schiedlich dick aufgetragen wird und eine maximale Dicke von zehn Millimetern
aufweist, daß deren Mischungstemperaturen das Bild nicht beschädigen.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberflächen (14, 15) der Epoxidharzschicht während und/oder nach dem
Aushärten vollständig oder in Teilbereichen aufgerauht und/oder mit einem Relief
versehen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nicht ausgehärtete Epoxidharzschicht aus einem Gemisch des Harzes 162
und einem Härter HP 500 erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der nicht ausgehärteten Epoxidharzschicht ein Weichmacher beigemischt wird,
der ein Aufrollen der Bilder (10) nach dem Aushärten ermöglicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995139913 DE19539913A1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995139913 DE19539913A1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19539913A1 true DE19539913A1 (de) | 1997-04-30 |
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| DE1995139913 Withdrawn DE19539913A1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19539913A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816787C2 (de) * | 1998-04-16 | 2002-03-14 | Schluessel Priesmeier Gmbh | Baustoff, insbesondere Bodenfliese |
-
1995
- 1995-10-26 DE DE1995139913 patent/DE19539913A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19816787C2 (de) * | 1998-04-16 | 2002-03-14 | Schluessel Priesmeier Gmbh | Baustoff, insbesondere Bodenfliese |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |