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DE19539913A1 - Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE19539913A1
DE19539913A1 DE1995139913 DE19539913A DE19539913A1 DE 19539913 A1 DE19539913 A1 DE 19539913A1 DE 1995139913 DE1995139913 DE 1995139913 DE 19539913 A DE19539913 A DE 19539913A DE 19539913 A1 DE19539913 A1 DE 19539913A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
epoxy resin
resin layer
protective layer
image
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995139913
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Priesmeier
Jean Tannous
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHLUESSEL PRIESMEIER GmbH
Original Assignee
SCHLUESSEL PRIESMEIER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHLUESSEL PRIESMEIER GmbH filed Critical SCHLUESSEL PRIESMEIER GmbH
Priority to DE1995139913 priority Critical patent/DE19539913A1/de
Publication of DE19539913A1 publication Critical patent/DE19539913A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D7/00Preserving paintings, e.g. by varnishing

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder, welche auf flexiblem, porösem Trägermaterial und/oder Leinwand aufgebracht sind, und ferner ein Verfahren zu deren Herstellung.
Oberflächenschutzschichten für Bilder dienen in der Regel der Reinhaltung sowie der Er­ haltung des ursprünglichen Erscheinungsbildes eines häufig sehr wertvollen auch hand­ gemalten Bildes oder Gemäldes. Als besonders effektive Oberflächenschutzschicht hat sich eine dünne vorgesetzte Glasscheibe bewährt, die zusammen mit dem Bild in einem Rahmen eingefaßt ist. Allerdings sind häufig die Oberflächenstrukturen der Bilder und deren Trägermaterial, wie z. B. Leinwand, für das Erscheinungsbild maßgebend, das durch eine vorgesetzte Oberflächenschutzschicht aus einer Glasscheibe stark beein­ trächtigt wird. Besonders anschaulich wird dies bei der Vorstellung, einen Rembrandt mit einer Glasscheibe als Oberflächenschutzschicht zu versehen.
Besondere Probleme ergeben sich auch bei besonders farbigen Bildern und Collagen, bei denen auch dreidimensionale Effekte eine Rolle spielen oder ein Relief, fluoreszie­ rende Farben- Neonfarben oder Metallglitter auf flexiblem, porösem Trägermaterial oder auf Leinwand verwendet wurden. Die durch diese Materialien hervorgerufenen künstleri­ schen Effekte und Wirkungen werden nämlich ganz erheblich durch eine Glasscheibe beeinträchtigt, wenn nicht sogar vollständig eliminiert. Da derartige Bilder jedoch im Nor­ malfall an den Endverbraucher über Galerien verkauft werden und vor dem Verkauf dort häufig einige Zeit hängen, verlieren sie aufgrund von Umwelteinwirkungen wie Staub etc. ihr Erscheinungsbild. Insbesondere für derartige Bilder können bekannte Oberflächen­ schutzschichten die folgenden Aufgaben nicht befriedigend lösen.
Der Erfindung liegen die Aufgaben zugrunde, eine Oberflächenschutzschicht für insbe­ sondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu dessen Herstellung zu schaffen, die die Oberflächenstruktur des Bildes erhält und an Besonderheiten desselben anpaß­ bar ist, ein Höchstmaß an Schutz gewährleistet und insbesondere ein Aufrollen des Bil­ des bei einfachster Herstellung ermöglicht.
Diese Aufgaben werden dadurch gelöst, daß die Schutzschicht eine direkt auf die zu schützende Bildoberfläche aufgebrachte dünne, flexible, glasklare Epoxidharzschicht ist; und entsprechend einem Verfahren zu dessen Herstellung eine nicht ausgehärtete glas­ klare Epoxidharzschicht auf die zu schützende Bildoberfläche aufgebracht wird.
Überraschenderweise haben Tests ergeben, daß im Gegensatz zu Lacken, die auf Lein­ wand reißen, entgegen vielfältiger Bedenken, eine Epoxidharzschicht unter bestimmten Voraussetzungen als Oberflächenschutzschicht besonders geeignet ist.
Denn normalerweise dient Epoxidharz zu völlig anderen Zwecken, nämlich zum Korrosi­ onsschutz oder beispielsweise zum Schutz von Surfbrettern gegen Salzwasser, um dort die Außenhaut der Surfbretter abzusichern. Auch bildet Epoxidharz im Regelfall eine glatte Oberfläche, so daß es auch zum Ausgleichen von sonst unerwünschten Rauhigkei­ ten eingesetzt wird. Auch ist der Gedanke, Epoxidharz als Oberflächenschutzschicht für Bilder und Collagen zu verwenden, an sich völlig absurd, weil beim Mischen von Epoxid­ harz und einem zugehörigen Härter Mischungstemperaturen von bis zu 150°C entstehen können, was bisher wohl alle Künstler und sonstige Fachleute vom Einsatz dieses Mate­ rials abgehalten hat. Neben der überraschenden Erkenntnis, überhaupt Epoxidharz als Oberflächenschutzschicht für die genannten Zwecke verwenden zu können, hat sich ein völlig überraschender und höchst erstaunlicher weiterer Effekt bei Bildern, die mit einer Epoxidharzschicht versehen sind, gezeigt, der darin besteht, daß diese einen ganz enor­ men Glanz bekommen. Der Reliefcharakter eines Bildes tritt dabei besonders deutlich hervor und die Glanzeffekte des Bildes werden nicht durch Staub oder ähnliches beein­ trächtigt, ja sogar durch die durchsichtige dünne Masse noch verbessert.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein Harz 165 mit einem Härter HP 500 die Epoxidharzschicht bildet. Diese Angaben beziehen sich auf die der Herstellerfirma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE. Besonders vorteilhaft bei dieser Zusammensetzung der Epoxidharzschicht ist, daß die Oberflächenschutzschicht auf der Leinwand nicht brüchig wird und keinen Gelbstich, sondern ein absolut brilliantes glaskla­ res Aussehen bewirkt.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Epoxidharzschicht einen Weichmacher enthält. In besonders vorteilhafter Weise kann durch Zugabe eines Weichmachers die Epoxidharzschicht derart biegsam werden, daß das damit beschichtete Bild sogar aufgerollt werden kann. Dies ist insbesondere mit Blick auf Transportprobleme bei Bildern vorteilhaft, da ein aufgerolltes Bild ohne Rahmen wesentlich weniger Platz und Gewicht einnimmt als ein auf einem Rahmen aufge­ spanntes.
Vorteilhaft ist ferner vorgesehen, daß die Epoxidharzschicht eine glatte und/oder aufge­ rauhte und/oder mit einem Relief versehene Oberfläche hat. Wie bereits erwähnt, ist die Epoxidharzschicht an sich glatt und sorgt für einen hohen Glanzeffekt. In vorteilhafter Weise lassen sich jedoch auch Spezialeffekte durch eine ungleichmäßige Oberfläche der Epoxidharzschicht erzielen. So kann die gleichmäßige Oberfläche beispielsweise in eini­ gen Bereichen durch künstlerischen Eingriff aufgerauht oder mit Reliefs versehen wer­ den. D. h., die Oberflächenschutzschicht selbst wie hierdurch zu einer künstlerisch ge­ staltbaren Fläche, die den Charakter des Bildes sogar noch verstärken kann. Hierdurch ist es ferner möglich, einen Rembrandt, der mit einer hochglänzenden Epoxidharzschicht kitschig wirken würde mit einer aufgerauhten das Licht diffuß streuenden Epoxidharz­ schicht zu versehen, wodurch der künstlerische Eindruck kaum verändert wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Epoxidharz­ schicht eine gleichmäßige oder ungleichmäßige Dicke von maximal einigen Millimetern hat. Wie bereits eingangs erwähnt, entstehen hohe Mischungstemperaturen, die die zu schützende Bildoberfläche gefährden. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei einer nur sehr geringen Menge an Epoxidharz je Fläche, wenn deren Schichtdicke erfin­ dungsgemäß nur einige Millimeter, etwa bis zu drei und stellenweise bis zu zehn, beträgt, überhaupt keine Gefahr für die zu schützende Bildoberfläche besteht. Sogar Farbe und auch Glanzpapier etc. können mit der erfindungsgemäßen Oberflächenschutzschicht geschützt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Oberflächenschutzschicht liegt darin, daß damit geschützte Bilder auch vollständig gegen Wasser geschützt sind und somit sogar mit einem Wasserstrahl regelmäßig gereinigt werden können, was bei ungeschützten oder mit einer Glasscheibe geschützten Bildern überhaupt nicht möglich ist.
Das eingangs genannte erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Oberflächen­ schutzschicht, welches im wesentlichen darin besteht, daß eine nicht ausgehärtete glas­ klare Epoxidharzschicht auf die zu schützende Bildoberfläche aufgebracht wird, ist über­ aus einfach und kann mit einfachsten Mitteln auch im Atelier eines Künstlers direkt durchgeführt werden. Es kann jedoch auch ein für das Bild angefertigter Rahmen vor­ gesehen werden. Bei letzterer Möglichkeit sind gleichzeitig die Kanten des Bildes ge­ schützt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die nicht ausge­ härtete Epoxidharzschicht gleichmäßig oder teilweise unterschiedlich dick aufgetragen wird und eine maximale Dicke von nur einigen Millimetern aufweist, daß deren Mi­ schungstemperaturen das Bild nicht beschädigen. Besonders vorteilhaft ist es hierdurch möglich, mit einfachsten Mitteln die Oberflächenschutzschicht herzustellen. Denn durch die Möglichkeit von ungleichmäßigen Schichtdicken und der bekannten Bildoberfläche kann die benötigte Menge von Epoxidharz bestimmt und sozusagen von Hand auf der zu schützenden Bildoberfläche verteilt werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Epoxidharzschicht während und/oder nach dem Aushärten vollständig oder in Teilberei­ chen aufgerauht und/oder mit einem Relief versehen wird. Vorteilhaft kann hierdurch die optische Unterstützung der Bildcharakteristik durch die Oberflächenbeschichtung zeitlich derart vorgenommen werden, daß auch Strukturen erreichbar sind, die die Zähigkeit der aushärtenden Epoxidharzschicht berücksichtigen. Hierdurch sind auf einfachste Weise sämtliche Oberflächenstrukturen der Oberflächenschutzschicht und damit alle optischen Wirkungen möglich.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die nicht ausge­ härtete Epoxidharzschicht aus einem Gemisch des Harzes 162 und Härter HP 500 er­ zeugt wird. Diese Materialien der Firma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE, verhindern in vorteilhafter Weise einen Gelbstich und die Brüchigkeit auf Leinwand.
Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der nicht ausgehärteten Epoxidharzschicht ein Weichmacher beigemischt wird, der ein Aufrollen der Bilder nach dem Aushärten ermöglicht. Hierdurch lassen sich auf ein­ fachste Weise die Vorteile von z. B. aufrollbaren Papierbildern auch auf Bilder mit der Oberflächenschutzschicht übertragen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü­ chen.
Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Bild mit erfindungsgemäßer Oberflächenschutzschicht, und
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Querschnittsfläche eines Bildes mit Oberflä­ chenschutzschicht.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Bild 10 mit einer erfindungsgemäßen Oberflächen­ schutzschicht 11. Das Bild 10 kann dabei ein handgemaltes oder gedrucktes sein, jedoch auch eine Collage aus verschiedenen auch plastischen Materialien. Überhaupt wird in dieser Anmeldung mit dem Begriff Bild immer ein solcher Gegenstand bezeichnet. Das Bild 10 weist ein beliebiges Motiv auf, welches mit dem Bezugszeichen 12 durch eine Schlangenlinie angedeutet ist. Das in Fig. 1 nicht weiter dargestellte Trägermaterial des Bildes 10 kann beliebiges flexibles, poröses Material und selbstverständlich auch Lein­ wand sein. Die Oberflächenschutzschicht 11 ist eine Epoxidharzschicht, die direkt auf die zu schützende Bildoberfläche 13 aufgebracht ist. Die Oberflächenschutzschicht 11 ist dünn, flexibel und glasklar. Vorteilhaft ist sie aus einem Gemisch eines Harzes 162 mit einem Härter HP 500 der Firma Bakalite mit Sitz in Duisburg, DE, und kann ferner mit einem Weichmacher vermischt sein, der eine derartige Flexibilität der Oberflächen­ schutzschicht 11 bewirkt, so daß entsprechend geschützte Bilder ohne Rahmen sogar aufgerollt werden können. Die Oberflächenschutzschicht 11 hat an sich eine gleichmä­ ßige glatte hochglänzende Oberfläche 14, kann jedoch auch eine aufgerauhte Oberflä­ che 15 oder eine mit einem Relief versehene Oberfläche 16 aufweisen. Diese unter­ schiedlichen Oberflächen können jeweils einzeln für ein ganzes Bild vorgesehen sein, jedoch auch gemeinsam in einem Bild, wobei die Übergangsbereiche durch die Linien 17 und 18 angedeutet sind. Hierdurch können verschiedene optische Effekte durch unter­ schiedliche Lichtreflektionen erzeugt werden. Die glatte Oberfläche 14 ist in der Regel hochglänzend und verstärkt somit Farbeffekte. Eine aufgerauhte Oberfläche 15 hat kaum einen Reflektionseffekt, so daß das Erscheinigungsbild des eigentlichen Bildes kaum beeinflußt wird. Die mit einem Relief versehene Oberfläche 16 kann einen besonderen dreidimensionalen Effekt hervorrufen oder einen solchen des Bildes verstärken.
Hinsichtlich des Verfahrens zur Herstellung der Oberflächenschutzschicht 11 kommt er­ findungsgemäß ein teilweise an den Rändern 19 des Bildes 10 angedeuteter Rahmen 20 zum Einsatz. Er kann abnehmbar am Bild 10 für die Zeit des Aushärtens der flüssig auf­ gebrachten Oberflächenschutzschicht 11 angebracht, aber auch als ständiger Rah­ men 20 mit dem Bild 10 fest verbunden sein. Letzteres hat den Vorteil, daß die Oberflä­ chenschutzschicht 11 quasi gleichzeitig die Ränder 19 des Bildes 10schützt.
Fig. 2 zeigt eine schematisch dargestellte Querschnittsfläche eines Bildes 10 mit der er­ findungsgemäßen Oberflächenschutzschicht 11. Die Querschnittsfläche des Bildes 10 ist schraffiert angedeutet und trägt auf der in der Fig. 2 oberen Seite die überdimensional angedeutete Oberflächenschutzschicht 11, welche über die Linien 17 und 18 in einen Bereich mit einer glatten Oberfläche 14, einer aufgerauhten Oberfläche 15 und einer Oberfläche 16 mit einem Relief aufgeteilt ist. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, kann die Oberflächenschutzschicht 11 auch teilweise unterschiedlich dick aufgetragen sein, wobei sie eine maximale Dicke von nur einigen Millimetern, vorzugsweise maximal 10 Millime­ tern, aufweist. Zusammen mit dem erfindungsgemäß eingesetzten Epoxidharz und Härter ist hierdurch sicher eine Beschädigung des Bildes 10 durch Mischungs- bzw. Aushärttem­ peraturen vermieden. Um auch andere mögliche Oberflächenstrukturen verwirklichen zu können, als die weiter oben bezeichneten, kann bei einem erfindungsgemäßen Herstel­ lungsverfahren die Oberfläche der Oberflächenschutzschicht 11 auch während des Aus­ härtens ganz oder in Teilbereichen bearbeitet werden, um auch die Eigenschaft der Zä­ higkeit beim Aushärten einzubeziehen. Wie bereits erwähnt, kann der Oberflächen­ schutzschicht 11 ein Weichmacher beigemischt sein, wodurch ein damit geschütztes Bild sogar aufgerollt werden kann, was jedoch in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist. Hin­ sichtlich der Bezeichnungen der einzelnen Bestandteile der Fig. 2 wird im übrigen auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.

Claims (10)

1. Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder, welche auf flexiblem, porösem Trägermaterial und/oder Leinwand aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (11) eine direkt auf die zu schützende Bildoberfläche (13) aufgebrachte dünne, flexible, glasklare Epoxidharzschicht ist.
2. Schutzschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Harz 162 mit einem Härter HP 500 die Epoxidharzschicht bildet.
3. Schutzschicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Epoxidharzschicht einen Weichmacher enthält.
4. Schutzschicht nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Epoxidharzschicht eine glatte und/oder aufgerauhte und/oder mit einem Relief versehene Oberfläche (14, 15,16) hat.
5. Schutzschicht nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Epoxidharzschicht eine gleichmäßige oder ungleichmäßige Dicke von maximal zehn Millimetern hat.
6. Verfahren zur Herstellung einer Oberflächenschutzschicht für Bilder entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine nicht ausgehärtete glasklare Epoxidharzschicht auf die zu schützende Bildoberfläche (13) aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht ausgehärtete Epoxidharzschicht gleichmäßig oder teilweise unter­ schiedlich dick aufgetragen wird und eine maximale Dicke von zehn Millimetern aufweist, daß deren Mischungstemperaturen das Bild nicht beschädigen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen (14, 15) der Epoxidharzschicht während und/oder nach dem Aushärten vollständig oder in Teilbereichen aufgerauht und/oder mit einem Relief versehen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht ausgehärtete Epoxidharzschicht aus einem Gemisch des Harzes 162 und einem Härter HP 500 erzeugt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht ausgehärteten Epoxidharzschicht ein Weichmacher beigemischt wird, der ein Aufrollen der Bilder (10) nach dem Aushärten ermöglicht.
DE1995139913 1995-10-26 1995-10-26 Oberflächenschutzschicht für insbesondere auch handgemalte Bilder und ein Verfahren zu deren Herstellung Withdrawn DE19539913A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19816787C2 (de) * 1998-04-16 2002-03-14 Schluessel Priesmeier Gmbh Baustoff, insbesondere Bodenfliese

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19816787C2 (de) * 1998-04-16 2002-03-14 Schluessel Priesmeier Gmbh Baustoff, insbesondere Bodenfliese

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